Eine stetig wachsende Sammlung an Infos und Tipps zum Erstellen von eigenen Gedichten, Songtexten oder Selbstverfasstem aller Art. Wie schreibt man gute Verse und worauf sollte man achten, wenn man eigene Texte veröffentlicht? Du hast einen guten Tipp oder Information parat? Dann nutze doch die Möglichkeit, qualitativ gute Tipps oder Infos vorzuschlagen und diese hier zu veröffentlichen.
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Sei ungewöhnlich. Schreib über das, worüber noch niemand geschrieben hat. Mach dich einzigartig. Sei kein literarischer Mitläufer. Übertrete Grenzen und hebe dich vom Mainstream ab.
von Carlos71 — veröffentlicht am 27. September 2011
Beim Rap ist False Way eine Technik, um einen Reim in der nächsten Verszeile anzudeuten, der dann aber gar nicht folgt. Zum Beispiel im Text Mädchenmillionär von Bürger Lars Dietrich: Dann schau ich mir den Film an und während ich so glotze - spiele ich mit einer Hand ganz lang an ihrer anderen Hand.
von Anonym — veröffentlicht am 27. September 2011
Zum Rap gehören meist Reime, sonst bleibt es bei der reinen Botschaft (Message) und es fehlt die Kreativität. Wenn man seine Rhymes schreibt, dann auf einfache Paarreime weitestgehend verzichten. Besser Kreuzreime oder Kettereime verwenden.
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011
Beim Binnenreim gibt es innerhalb einer Verszeile zwei Reime. Liegen diese beiden Reime auch noch direkt nebeneinander, dann spricht man von einem Schlagreim.
Binnenreim: Ich laufe und ich schnaufe.
Schlagreim: Ich will Geschichten erdichten
von Das deutsche Poetry-Forum — veröffentlicht am 6. Dezember 2011
Nie Reime verwenden, die echt billig klingen, wie z. B. Laufen und Saufen. Bei guten Reimen nimmst du mindestens ein Wort, das im täglichen Sprachgebrauch nicht so oft vorkommt. Die Geschichte, die ich euch dichte - reimt sich zwar gut, ist aber total banal. Kreativität ist gefragt, gell?
von BieberFan — veröffentlicht am 17. September 2011
Stilmittel sind literarische Möglichkeiten, um eigene Texte mit Elementen zu verzieren, die vom Leser bzw. Hörer meist unbewusst wahrgenommen werden. Dazu zählen beispielsweise Alliterationen, Ironie oder Metaphern.
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011
Wenn die Ideen für eigene Texte oder Geschichten strömen, d.h. im Flow sind, erstmal nicht auf Satzzeichen und Rechtschreibung achten und die Gedanken munter runter schreiben. Später, wenn alles zu Papier gebracht wurde, ist genug Zeit, um die Texte in eine korrekte sprachliche Form zu bringen.
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011
Ein Gedicht, das nicht auf Gefühlen beruht, bleibt leer. Schreib über das, was du fühlst. Dann wird das Gedicht bestimmt gut!
von Athena56 — veröffentlicht am 14. Oktober 2011
Poetry-Meister fallen nicht vom Himmel. Schreib erstmal Klosprüche an Wände oder in irgendwelche Poesiealben. Wenn du es drauf hast, steigere dich und mach erste Rhymes. Sind die tight, wird vielleicht mehr draus.
von Ganjaman — veröffentlicht am 27. November 2011
Klingt ein Reim nicht auf gleicher, sondern nur auf ähnlicher Silbe aus, dann spricht man von einem unreinen Reim. Ein Beispiel wären die Wörter Klopfen und Hüpfen.
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011
Eigene Geschichten am besten immer mit einer Mindmap beginnen und Story und Haupthandlungen erstmal skizzieren. Das hilft, den Überblick nicht zu verlieren.
von Perry — veröffentlicht am 16. Dezember 2011
Damit Verse nicht holprig klingen, solltest du die Silbenzahl der einzelnen Verse im Auge behalten. Diese muss nicht zwangsläufig identisch sein, aber ein Muster sollte erkennbar sein.
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011
Der bedachte Einsatz von Stilmitteln kann ein eigenes Werk auffrischen, die übermäßige Verwendung hat allerdings meist den gegenteiligen Effekt.
von d-rhyme — veröffentlicht am 27. August 2011
Wenn du eigene Texte verfasst, achte darauf, äußere Störquellen sowie Lärm zu minimieren. Die Qualität der eigenen Werke wird steigen, wenn diese aus einem entspannten Geist heraus entstanden sind.
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011
Bevor du anfängst selber Poesie zu schreiben, lies viel von den alten Klassikern, z. B.:
Johann Wolfgang von Goethe
Jean Paul
Hermann Hesse
Friedrich Schiller
Joseph Freiherr von Eichendorff
Theodor Fontane
u.v.m.
So bekommst du einen ersten Eindruck, was gute Poesie ausmacht.
von www.garten-der-poesie.de — veröffentlicht am 28. September 2011
Damit man den Leser bis zum Ende einer Geschichte behält, ist es wichtig, dass man Spannung aufbaut. Das erreicht man dadurch, dass man am Anfang Geheimnisse einführt, die erst im Laufe der Geschichte nach und nach scheinbar ein wenig gelüftet werden.
Wichtig ist aber, dass man den Leser auf die falsche Fährte führt und am Ende der Geschichte die Lösung des Geheimnisses alle Erwartungen übertrifft und der Leser verblüfft ist. Das ist die halbe Miete eines guten Buches.
von Horst — veröffentlicht am 29. November 2011
Als Reim bzw. Gleichklang bezeichnet man grob gesagt zwei oder mehr ähnlich klingende Wörter, die irgendwie im Zusammenhang stehen. Meist sind dabei die letzten betonten Silben ähnlich, so dass ein Gefühl von Ästhetik entsteht.
von d-rhyme — veröffentlicht am 30. August 2011
Probiere oft Neues aus und experimentiere herum. Dadurch wirst du besser. Schreibe z. B. nur Sätze ohne Verben oder Adjektive, experimentiere mit zwei Adjektiven direkt hintereinander, vertausche Haupt- und Nebensatz. Vergleiche dein Werk mit einem Gericht, das du kochst. Nimm neue Zutaten, lasse alte weg, nimm mehr Würze etc.
von Gedi — veröffentlicht am 20. Dezember 2011
Egal, ob du Geschichten, Gedichte oder einen Song schreibst. Beginne damit, dir zu deinem Thema möglichst viele Stichwörter ungefiltert aufzuschreiben. Schreib einfach alles auf, was dir dazu einfällt. Danach suchst du dir die Sachen raus, die du in deinem Werk gebrauchen kannst und machst weiter.
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011
Der Klassiker und wahrscheinlich das beste Buch zu diesem Thema ist Deutsche Metrik - eine historische Einführung von C. Wagenknecht. Pflichtlektüre!
http://www.amazon.de/Deutsche-Metrik-Eine-historische-EinfC3BChrung/dp/3406557317
von Gedi — veröffentlicht am 20. Dezember 2011
Beim Paarreim reimen sich immer genau zwei aufeinander folgende Verse (aabb). Beim Kreuzreim hingegen wechseln sich die reimenden Verse ab (abab). Daneben gibt es noch den Blockreim (abba), den Haufenreim (aaaa) sowie den Kettenreim (aba bcb cdc …).
von d-rhyme — veröffentlicht am 2. September 2011