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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Du Selbst
Etwas sich tief in deinen Innereien windet,
Es ist deine Seele, die dir langsam entschwindet.
Noch zappelt es ganz fürchterlich,
Um loszukommen, und schmerzliche Wunden in deinen Körper einsticht.
Hast sie immer verleugnet, in größere Schatten gestellt, deine Seele entfremdet, fühlt sich ungewollt. Also zeig dein wahres Ich bevor es zu spät, und denk dran: Keiner mag Dich, wenn du dich aufblähst.
Anonym
veröffentlicht am 3. August 2012
36

Lyrik des Tages

Gedicht für Österreicher
Wauzi Bauzi, Obaschnauzi,
Wauzi Bauzi bumm!
I waas eh du biest a Kauzi,
oba i waas ned warum.

Schurli Burli, Wurli Schua,
mogst an Schuus, i hob di gearn,
jo, i schau dir ganz lieab zua,
mogst ned gläh mä Schatzi wearn?

Biest a Möada, biest a Söhr,
biest an Bussi-Bärli, gö ?!
Giab dähn Kaisaschmorrn her,
soonst duat mir mä Hearz so wäh.

Waanst ned wüüst doos i mi gram,
dan kom zu mia iin mäh Beed,
des schdääd do bei mia daham
uund ees iis no ned zu schpööd
Surreal
veröffentlicht am 24. April 2013
49

Lyrik des Tages

Freiheit
Wenn der Wind dein Haar durchweht
Wenn lieben und hoffen
Nicht mehr zur Frage steht
Wenn Sterne wie Geheimnisse
Den Nachthimmel behissen

Spürst du es dann?

Das Ziehen in der Brust
Wodurch dir klar wird
Dass du nicht dazugehören musst
Denn wir gehören zum Wind, zu allem Fernen
Zum Blitz, zum Donner und zu den Sternen

Der Ruf der Wildnis, die Freiheit
Hat uns schon immer angezogen
In ihrer beängstigenden Ganzheit
Wird irgendwann sie dich rufen
Wirst du bereit sein dir deine Freiheit zu suchen?
LiviaAshryver
veröffentlicht am 14. Januar 2018
62

Lyrik des Tages

Nur gelacht
Die Menschen haben nur gelacht,
wenn ich mich tapsig drehte.
Doch keiner hat im Traum gedacht
an meine Schmerzensnöte.

In manchen Nächten träume ich,
und schnüre meinen Ranzen.
Mit heißen Füßen seh ich mich
dann auf der Sonne tanzen.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
57

Lyrik des Tages

Die Dattelpalme
Die Dattelpalme ist schon alt
Schon vor über 3000 Jahren bekannt
Zu finden ist sie in den Oasen
Doch auch in Wüsten und großen Vasen

Die Dattelpalme ist ein Symbol des Lebens
Hat für jeden ihre Blätter wehen
Sie sagen: Hier kannst du überleben!
Denn du bist von Wasser umgeben
Anonym
veröffentlicht am 23. März 2015
42

Lyrik des Tages

Weihnachten
Wir feiern heute das Fest mit dem Kind
und freuen uns das wir die Handballer sind.
Gestartet haben wir dieses Jahr digital
Zum Glück mit niemanden im Hospital.

Im Mai gabs dann die Vorbereitung für die Vorbereitung
Für eine bessere Leistung
Joggen, Training, Cross-Fit, Workouts ist doch klar
Das war wunderbar…

Zur neuen Saison kamen zwei neue Mädels dazu
Damit sind wir jetzt komplett!
Alle haben viel Power im Akku
so können wir nun aufs Parkett

Aber jetzt ist Winterpause,
die ist dieses Jahr aber etwas länger
Aber wir sind ja keine Anfänger
Und trinken erstmal mehr als eine Brause

Gerade sind wir auf Platz 4
Und verteidigen erfolgreich unser Revier
Kalamari
veröffentlicht am 15. Dezember 2021
45

Lyrik des Tages

Meine Steuerbefreiung
Es verfolgt mich, es verstört mich,
es brennt mich aus, oh Maus.

Ich will Sie,
ich habe Sie nicht,
bald gehe ich in das Licht,
denn ich bekomms Nie.

Meine Steuerbefreiung ist nicht da,
Sie wäre auch zu wunderbar.
Deine Mama hatte Sie auch nicht,
jedoch ging Sie in das Licht.

Sie wurde von mir ins Licht gegangen,
ich habe es getan,
ich bin stolz auf dieses Verlangen,
und ich habe mich nicht vertan.

Ich werde zu ihr gehen,
wenn ich die Befreiung,
oh meine Steuerbefreiung,
endlich sehen kann
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
25

Lyrik des Tages

Die Wüste
Diese Hitze, ich sitze nur noch, kein einziger Schluck Wasser mehr, kein Winddruck. Was sollen wir essen? Es ist doch schon alles trocken gepressen, indessen messen die Hessen die Wüste. Ich freu mich schon auf die Seeküsste.
faboi
veröffentlicht am 17. Juli 2015
40

Lyrik des Tages

Friede den Hallen und Zelten!
Weihnachten und allerorts Regen:
Schnee wäre jetzt wahrlich ein Segen,
hat manch einer gedacht
im mollig warmen Salon
unter tannengrüner Tradition.

Nicht weit genug -
denn der hätte lausige Kälte
in schwer beheizbare
Hallen und Zelte gebracht.
(Weihnachten 2015)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. November 2016
4

Lyrik des Tages

Lichtblick
Es wird für jeden täglich
zum Lichtblick kommen,
wir müssen achtsam sein,
dann werden wir es
sicherlich mitbekommen.

Es gibt so viel Schönes
täglich zu entdecken,
wir müssen dafür nur
unser eigenes Interesse
dafür aufwecken.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 23. August 2022
116

Lyrik des Tages

Hinter den Worten
Wer versteckt,
hinter den Worten?
So groß und mal so klein,
der Reim.
Aber die Person,
ist sie der Gedichte Klon?
blabliblubbs
veröffentlicht am 24. Mai 2012
51

Lyrik des Tages

Der Zahn in der Hose
Zerrt Parodontose dem Zahn an der Hose
und immer mehr,
fällt er aus dem Munde, denn nackt und so lose
schämt er sich sehr.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
40

Lyrik des Tages

So oder so gesehen
Ich roch an der Rose und mich stachen ihre Dornen
Ich pflanze Liebe und ernte Hass
Ich schau in die Weite der Welt und stehe am Abgrund
Ich atme das Leben und weiß um den Tod
Ich liebe das Licht des Tages und fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oder so gesehen
Mich stachen ihre Dornen, aber ich roch trotzdem an der Rose
Ich ernte Hass, darum pflanze ich Liebe
Ich stehe am Abgrund und schaue in die Weite der Welt
Ich weiß um den Tod, deshalb atme ich das Leben
Ich fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oliver Delastere
veröffentlicht am 11. Juli 2016
51

Lyrik des Tages

Der BMW-Fahrer
Er hat Heck und kann es nicht,
er hat keinen Speck und sehr viel Gicht.

Der Blinker streikt, die Scheinwerfer blenden,
sein Vater gibt dem Puff tausende Spenden,
seinem Sohn schenkt er 'ne Karre,
zum 18ten Geburtstag.

Zwei Tage später
mit vier Schlampen im Schlitten,
da versenkt er ihn,
mit ganz großen Titten.

Was steht zuhause,
ein neues Geschenk,
Vom Papa mit Bussal,
kein neues Talent.

Es ist ein 5er und kein 3er,
mit helleren Scheinwerfern,
damit es seinem Gegenverkehr,
in den Graben wirft.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
19

Lyrik des Tages

Zwei Wege
Mich ergreift eine Welle der Sehnsucht, stehend vor dem Ozean des Lebens, das ich hätte haben können.
Doch die Welle, noch so bitteren Salzgeschmackes, vermag mich nicht in die Tiefen zu ziehen. Ich werde meinen beschwerlichen Weg fortsetzen, der vom dunklen Ozean wegführt und als steiler Pfad in die Berge irrt. Den schwierigen Weg habe ich nun endgültig selbst gewählt.
Anonym
veröffentlicht am 8. Juli 2012
42

Lyrik des Tages

Körpersprache
Wenn der KOPF sich zerbricht
schweißgebadet beide ACHSELN
der Körper zu uns spricht weil
Dinge über den KOPF wachsen

aus dem BAUCH heraus entscheiden
die Dinge selbst in die HAND nehmen
KNÖCHELtief ins Leben stürzen
HALS über KOPF das Jetzt würzen

barFUß auf zum NABEL der Welt
mit einer HANDvoll Mut nur das zählt
der Körper als POet
AchillesVerse seine Sprache
der POeSie ein OHR leihen
sprachs los wirds gedeihen
Hörbi
veröffentlicht am 11. Dezember 2015
40

Lyrik des Tages

asche - 389. strophe 1
Da donna dröhnend laut, hämmat hoat auf mein vastond,
scho fost blind, stumm und taub, steh wie auf flüssign sond

Da blitz zuckt blendend weiss, spia sei gonze eneagie,
bin gfongen in seim kreis, hob panische Klaustrophobie

Da regn woscht mi rein, die tropfn san schwoaz und rot,
und im diffusn schein, steht da schottn und da Tod

Mecht wieda von hia foat, zruck zum onfong zum beginn,
des end hot auf mi gwoat, do mei weg mocht füa mi kan sinn.
philjazz
veröffentlicht am 12. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Lebensmittelode
Döner macht schöner,
Fisch macht frisch.
Schnitzel fürn Zehner
wandert heut auf den Tisch.

Kartoffeln mit Soße,
Eisbein mit Kraut,
dazu Berliner Weiße
die dich schnell umhaut.

Rouladen mit Speck,
noch Böhnchen dazu,
die dünnen nicht dick,
die sind der Clou.
Yoda
veröffentlicht am 12. April 2016
34

Lyrik des Tages

Sisyphos
Er schleppt den Stein den Hang hinauf
Und die Stimme in seinem Kopf flüstert: Gib auf
Der Schweiß rinnt an seinem Körper herab
Im Feuerglanze wirken seine Augen matt
Doch vor den matten Augen ist der Gipfel nah
Nur ein paar Schritte, dann ist er da
Doch die Zuversicht, sie ist ihm längst geraubt
Ein Narr, wer im Leben an Erfolge glaubt
Die schwitzigen Hände verlässt die Kraft
Und der Stein ist wieder fern vom Licht, in tiefer Nacht
Nun könnte er aufgeben, den Ausweg suchen
Er könnte sein Schicksal tausendmal verfluchen
Doch er tut es nicht, er gibt nicht auf
Er schleppt den Stein noch tausendmal hinauf
Als der Tod kommt um ihn zu verhöhnen
„Nun musst du für deine Taten löhnen“
Schreit Sisyphos ihm ins Gesicht
„Ihr bestraft mich hier unten nicht“
„Denn die Menschen, die dort oben wohnen“
„Und die täglich ihre Freiheit loben“
In ihrem Leben ist das gleiche, was ich hier unten tausendmal erlitt
Nur dass bei meinen Qualen die Sinnlosigkeit deutlicher zu Tage tritt
Raskolnikow
veröffentlicht am 30. Oktober 2017
43

Lyrik des Tages

Bunte Pillen
Sie setzte ihn an, rundherum.
Sie legte es an, rundherum.

Sie malte sich an, rundherum.
Sie war nicht perfekt, rundherum.

Sie nahm sie in die Hand, rund.
Sie schluckte sie, rund.

Sie fühlte sie, rund.
Ihr Leben, rund.
Lena
veröffentlicht am 29. Dezember 2011
56

Lyrik des Tages

Von der Bettkante auf die Tante
Ich formte die Fäden und schrieb oft daneben,
ich wollte angeben und verlor so mein Leben.
Doch bald ich erkannte die Burleske von Dante,
bestieg meine Tante,
die mich dann entmannte.
Gofmann
veröffentlicht am 12. Oktober 2016
7

Lyrik des Tages

Die Andere
Ich fühle
Ich spüre
Ich will doch ich kann nicht
Gehalten aus Drang und Zwang an mich heran
Ohne Gefühl und ohne Lust alles sein muss
Alles aber auch nichts
Gutes mir tut zum Enden den Spuk.
Benjamin Kleine
veröffentlicht am 18. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Weisse Welt
Erster Schnee im Frankenland.
Kuschelwärme am Kamin.
Der Tag an dem der Herbst entschwand
und Nordvögel nach Deutschland zieh'n.

Braten, Klös' und Plätzchen.
Warmer, sanfter Kerzenschein.
Im Arm ein schnurrendes Kätzchen,
in der Hand ein Gläschen Wein.

An den Füssen dicke Socken,
auf dem Tisch ein gutes Buch.
Draussen schneit es dicke Flocken.
"Oh, du saumseeliger Winterfluch!"
Andrea Wunderlich, Selb
veröffentlicht am 30. November 2017
55

Lyrik des Tages

Herzenspanne
Auf dem Heimweg
zu meiner
Einsamkeit,
Amarettokirsche
in Camparieiswasser,
hat mich
die kaltrote
Aussicht
unbeweglich
gemacht,
der unkontrollierte Drift
gegen
deine Stoptafel,
der Überschlag
meiner Gefühle,
die Explosion
meines Endorphintanks,
sowie die
sichtbaren
Deformationen
an meiner
Gleichgewichtskarosserie
führten
zu der Herzenspanne
die vor dir steht.
greko
veröffentlicht am 14. Januar 2014
39

Lyrik des Tages

Acid House
Ecstasy, illegale Raves und der Smiley
Muss zwischen 1987 und 1989 gewesen sein
Damals ging man statt zur Schule oft zu Aldi
Rolands TB-303 war ein Edelstein
Modulierte Bassline, Ohrenschmaus
In den Achtzigern rockte Acid House!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 18. Dezember 2021
2

Lyrik des Tages

Herbstlicht
Ich bin auf dem Weg
zu mir selbst,
bin auf dem Weg …

Ja, ich hab ihn verloren
meinen Weg, verloren
irgendwann

Meine Wiedergeburt kann beginnen
Der Wind singt schon im Herbstpark

Die Kirschblüte ist vorbei
aber ich darf dich lieben –
sagt Zen

Mit ZEN leben –
eine Liaison bis zum letzten Atemzug

Was ist schon Intellekt, Sohn
ohne Erkenntnis und Bewusstsein …

Nicht allein Spatzen
fallen vom Baum
Wo hat Gott seine Augen

Den Mond will ich mit dir schauen (tsukimi)
in der Herbheit seines Herbstes (wabi)

Auch er – auf der Suche
nach Harmonie, Liebe
und poetischer Wahrheit

Später – der Nachhall
im leeren Raum (yohaku yoin)

Herbstlicht –
Die Kerze flackert
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Oktober 2017
3

Lyrik des Tages

Leerer Rausch
Viel zu lange getanzt,
haben wir den ganzen Morgen.
Nie wieder raus aus diesem leeren Rausch.
Wir schlafen wenn die Sonne scheint,
viel zu kurz.
Ich seh dich nicht.
Mit einem Lachen fortgewischt,
noch ein Zug, noch ein Schluck,
Augen zu und weg.
Der Bass unter den Füßen, in den Ohren,
in der Dunkelheit tanzt jeder nur für sich.
Im Gedränge berauschter Körper ist kein Platz für dich.
Augen zu und ausgeatmet, tauchst du unter in der schwarzen Menge,
im Takt mit einem leeren Lächeln auf den Lippen.
Anonym
veröffentlicht am 26. März 2013
53

Lyrik des Tages

Am Weihnachtsbaum...
Am Weihnachtsbaum die Lichter Bränän.Is et nit en Schand wat hat ma soviel Zeit verbrannt.Mir sin jetz schon ganz alt un grau , un hän doch keine Verstand. Wat mache mir uns so verrückt uber die Anderen,doce sind eher verzückt.Lasst uns froh und munter sein,jeder so wie er et grad mag,wenn er nur nix bösese Sath.
Grazia
veröffentlicht am 15. Dezember 2020
45

Lyrik des Tages

Du und Ich
Jede Nacht träume ich von dir
Denn du gehörst einfach zu mir
Ich kann nicht loslassen
Und du kannst mein Herz nicht verlassen

Ich denke an dich
Jeden Tag
Und langsam so sehr das ich mich frag
Warum gerade du?

Was hast du getan
Nichts für mich
Gedacht hast du immer nur an dich

Ich habe mich bemüht in dein Herz zu gelangen
Doch du warst nur in meinem gefangen.
Anonym
veröffentlicht am 26. Januar 2013
59

Lyrik des Tages

vakuum
Und no imma schäum i voa wut
üba mei eignes söbst vauasochtes dummes missgeschick

Und no imma kocht donn mei blut
a wonn i nua dron denk on diesn sinnlosn augnblick.

Muass jetzt endlich moi obschoitn und vaschnaufn
jetzt an schlussstrich ziehn und ausruhn

Muass mit jetzt endlich zua meditation zwingen
donn find in weg ins vakuum.
philjazz
veröffentlicht am 22. September 2016
3

Lyrik des Tages

Blick
Ich werde warm,
ich werde zitterich,
meine Vergangenheit öffnet sich,
meine Zukunft schließt sich.
Ein Glücksgefühl brennt.
Ich siehe den Charme von Kristof,
ich sehe die Lache von Stef,
ich sehe die Angst von Max.
Aber dich, dich sehe ich nicht!
Anonym
veröffentlicht am 19. November 2012
41

Lyrik des Tages

Die Zeit bricht auf
Die Zeit bricht auf, eine neue Ära beginnt
Das Herz wird regieren, denn die Liebe gewinnt
Das Tosen verebbt und Dröhnen wird Melodie
Von nun an erklingt der Liebe Symphonie
AMN
veröffentlicht am 18. Dezember 2021
41

Lyrik des Tages

Um bei dir zu sein
Um bei dir sein zu können ...
müsste ich über einen Regenbogen springen.
Ich habe es oft genug versucht:
Ein aussichtsloses Unterfangen.

Um bei dir sein zu können,
müsste ich über meinen Schatten springen -
bald sind wir zu zweit.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. Dezember 2016
9

Lyrik des Tages

438. | denkmal.
d 2) 10/10
leb in den woikn und geh mitm wind, vaschenk die sinne und wea wieda kind
trockne die tränen und heil deinen geist, fong des vüle soiz, hobs ois gwüaz vaspeist
wühl mi duachs gestein, atme flüssigkeit, wohn in an wüafl und schöpf ewigkeit
loss ois hia zurück und bau mia a boot, setz mia a denkmal und eante den tod.
philjazz
veröffentlicht am 21. Juni 2018
8

Lyrik des Tages

Treue den Büchern
Tag ein ,Tag aus.
Der Rythmus bleibt gleich.
Nach der Schule nach Haus‘,
Über die Straße, über den Deich,
Bis hin in mein eigenes Reich.

Mein Leben geprägt von Einsamkeit,
Jeder Morgen ganz allein‘.
Auch in der frühen Dunkelheit,
Über Stock und über Stein,
Geht‘s in die Schule hinein.

Aber dort wird es nicht besser,
Jede Pause ohne Freunde.
Wie gezwungen von einem scharfen Messer,
Zieh ich durch die Bibliothek, getunkt in Reue,
Lese Bücher und beweise meine Treue.
Sem
veröffentlicht am 28. März 2018
56

Lyrik des Tages

Unerwartete tiefe...
...bedeutende Augenblick

Was ich weiß, jetzt wurde mir klar
als ich in deinen Augen sah
Eines solltest du es wissen
Wir müssen uns nicht küssen
Du möchtest in meiner Nähe sein
Doch warum lässt du es nicht zu, herein

Was macht dir denn schwer
Ich machs dir sogar leichter, daher
Lass mich raten, eher nein
Komm schon es muss keine große Verbindung sein
Wenn es wahr ist, dann
weil du großartig bist
Yuks
veröffentlicht am 14. Mai 2023
10

Lyrik des Tages

Nachgetragene Küsse
Man betete mit mir – ich musste die Hände falten,
zwar nur zirka jeden dritten Tag, aber immerhin ...
Ich wusste, es war gut gemeint und hab' behalten,
dass ich – wie alle anderen – ein Kind Gottes bin.

Hättet ihr euch auch im Alltag an die Gebete gehalten,
und wesentlich frommer gelebt, als es geschehn,
würd' ich vielleicht auch jetzt noch die Hände falten
und hin und wieder in den Gottesdienst gehn.

Aber als der Herr Pastor uns zu Hause beehrte:
'Ich hätt' paar Stempel zu wenig im Konfirmandenpass',
habt ihr mich verteidigt: Der weite Weg erschwerte
den Kirchgang der Tochter am Sonntag doch sehr - darüber hinaus:
hätte sie Samstag auch noch Schule und käm' spät nach Haus.

Mal ganz im Ernst: Das fand ich wirklich krass - süß von euch!

Euch nur EINMAL auf meiner Seite zu wissen,
egal, ob es möglicherweise die falsche Seite war:
Dafür könnte ich euch im Nachhinein noch küssen:
euch seltsames, kleines, pommersches Elternpaar!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. April 2017
5

Lyrik des Tages

Ein Wunder
Ein Wunder

Was könnte den ein Wunder sein?

Ein sechser im Lotto
oder ein Hund namens Toto.

Was könnte den ein Wunder sein?

Ein vergoldetes Schachbrett
oder ein Brot mit Mett.

Was könnte den ein Wunder sein?

Wenn eines Tages ein Wunder an der Tür klopft,
du erkennst es nicht und packst es nicht am Schopf.

© Jadeit, 21.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
3

Lyrik des Tages

Der Kaktus
Ich betrachte meinen Kaktus,
er ist im Topf geboren,
als kleiner grüner Fötus,
mit Nadeln statt Schweißporen.
Gofmann
veröffentlicht am 5. Mai 2012
7

Lyrik des Tages

Lebenskraft
Der Tag bringt uns viel Helligkeit,
wir werden es mit Freude genießen.
Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 10. Juli 2019
139

Lyrik des Tages

Der Sommer
Es ist Sommer, es ist heiß
und die Wolken sind so weiß
der Himmel ist blau,
Ich halte im Arm eine kleine Sau

Im Urlaub schwimme ich im Meer
Ach, das lieb´ ich ja so sehr
Und am Strand da sonn´ ich mich
Ich krieg doch gleich ein´ Sonnenstich!
❤❤
Salma M.
veröffentlicht am 9. Juli 2020
53

Lyrik des Tages

Makellos und echt...
Man sagt, ich wurde geboren um echt zu sein.
Mein Hund der bellt, trägt weg den Stein.
Entscheidung die schellt, beisst mir ins Bein,
was ist schon echt auf der Welt,
Das einzig wahre, für euch ist das Geld.

Makellos, wie Perfektionismus.
Die Warnung kommt, vorsicht Sexismus.
Geschützt werden die Erfinder des Laszivus.
Kämpfen und blocken den Corona_Virus.

Dreck in den Augen, Dreck in den Adern.
Kommt her mit den Schaufel und säubert die Fasern.
Gesäubert vom Dreck und der Pein dieser Kinder.
Veröffentlicht?? Respekt..
In Facebook und Tinder?!
Verdienter Nobelpreis,
Das sieht doch ein Blinder?!

Die Welt im Schimmer.
Hört kein Gewimmer.
Die Stille, sie lacht, scheint so im Glimmer.
Es weint unauffällig und leise im Zimmer.
•LyricA•SimplyNoName•
veröffentlicht am 16. Februar 2020
40

Lyrik des Tages

Flugente
Ist die Ente erst geschossen,
gesotten und gebraten,
gehört sie mit Bedacht genossen,
das sei Dir geraten.
mene
veröffentlicht am 5. Januar 2013
38

Lyrik des Tages

Was ich für dich gern wäre
wäre ich ein Kämpfer, ich kämpfte für dich
wäre ich ein Tänzer, ich tanzte für dich
wäre ich ein Maler, ich malte für dich
wäre ich ein Sänger, ich sänge für dich
wäre ich ein Musiker, ich musizierte für dich
wäre ich ein Sieger, ich siegte für dich
wäre ich ein Zauberer, ich zauberte für dich
doch ich bins nicht und wär doch gern alles für Dich
aber du bist das alles und auch alles für mich
Holger Freund
veröffentlicht am 10. Juli 2016
53

Lyrik des Tages

Anemos, der Gott der Winde
In Birkenflechten flüstert leise,
Anemos, der Gott der Winde,
Irr'gem Wege seine Reise,
Spricht zu dem verlor'nen Kinde:

"Lange währte meine Zeit,
Weithin reichten meine Wege,
Bis zum Eridanos weit,
Ich den frommen Wandrer fege.

Berge können mich nicht halten,
Regen bring ich, wer mir lieb,
Sturm und Hagel dem Vergollt'nem,
Meere lindern meinen Trieb.

Niemand mag mein Bäumen walten,
Nur der Aigis bin ich treu,
Älteste der Gottgewalten,
Niemals müde, nimmer reu.

Höre, deines Vaters Sohn:
Immer gut hab ich gewählt,
Erbe du nun meinen Thron,
Und gedenk, was ich erzählt."

Und im weißen Herbstgeäst,
Ging einnieder in der Rinde,
Seiner Stimme letzter Rest,
Anemos, der Gott der Winde!
C.P.S.
veröffentlicht am 29. November 2017
41

Lyrik des Tages

Freitag
Der Freitag, der Freitag, so düster am Morgen, zum Frühstück, zum Frühstück bringt er uns die Sorgen, doch zum Mittag vergaß ich die Sorgen von heute morgen, denn der Freitag, der Freitag, war heut und nicht morgen
Anonym
veröffentlicht am 15. Oktober 2015
42

Lyrik des Tages

Goldene Maske
Goldene Juwelen
Teure Steine
Blinkendes Metall
trägt jeder mit sich
Doch nichts kann verdecken
Den inneren Verfall
Yawe
veröffentlicht am 19. Februar 2014
34

Lyrik des Tages

Egoistisches Verhalten
In unserer Welt zählen Alte und Kinder nicht mehr,
denn diese behindern ständig den Autoverkehr.
Diese Fußgänger können schließlich warten,
denn Autos haben es sehr eilig bei ihren Fahrten.

Sehr viele Autofahrer sind sehr rücksichtslos,
die Menschen am Straßenrand sind fassungslos.
Regeln zählen nicht für mich, wird hier gedacht
und beim Fahren durch Fußgängerzonen gelacht.

Sie denken, mein Auto ist nicht zu übersehen,
die brauchen doch einfach nur zur Seite gehen.
Sie fahren mit heulenden Motor durch die Stadt,
wer da nicht wegkommt, ist dann eventuell platt.

Sie parken auf Gehwegen und stehen im Verbot,
dieses egoistische Verhalten kennt kein Gebot.
Hier denken sie, wem stört das eigentlich schon,
bevor sie entdeckt, sind diese auf und davon.

Es gibt schon zu viele tote Kinder im Autoverkehr
und auch die Verletzungen der Alten stört hier sehr.
Achtsamkeit sollte auf den Straßen wichtig sein,
für die Menschen ist dort das Risiko dann auch klein.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. Dezember 2018
162

Lyrik des Tages

#endlich
Ich hab dich nun wieder wahrgenommen,
es war ein bisschen nur verschwommen.
Ganz leicht und leise, wie ein Schimmer,
die letzten Tage vergingen viel schlimmer.
Du hast dich ganz leise, seicht angeschlichen,
ich konnte dich spüren, bin nicht ausgewichen.

Ich habe vernommen was du zu mir sagst,
dein Flüstern fast still: "Wenn du es wagst.
Vertraue mir, wie schon damals als Kind,
sie werden gehen, die Sorgen geschwind.
Öffne dein Herz, gib deiner Seele Raum,
noch scheint es zu fern, wie im nächtlichen Traum"

Doch wer träumen kann ist noch am Leben,
egal wie dunkel und kalt, so war es eben.
Doch morgen wird es schon nicht mehr so sein,
die Sonne geht auf und zeigt ihren Schein.
Ideen sind toll, sie zeugen Gedanken,
sind diese gut, kommt das Schlechte ins Wanken.
Hat alsbald gar keine Nahrung mehr,
Der Weg scheint noch lang, steinig und schwer.

Doch nur wer ihn geht, kann ans Ziel gelangen,
manchmal gehört dazu auch Hoffnung und Bangen.
"Endlich", hör ich die Seele jetzt sagen,
endlich, muss ich das Leid nicht
-s.hofmann
veröffentlicht am 9. März 2020
43

Lyrik des Tages

Loch
Und dennoch versproch Frau Loch
nicht in dasselbe zu fallen
das sie da grub
Johnny D
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
49

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3.Annelie Kelch1408
4.Matthias Back894
5.wanderer632
6.Celine Rosenkind578
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller456
9.Andrea Wunderlich, Selb442
10.Hannah395
11.Gaby Mahler383
12.Paul & Friends344
13.Oliver Delastere314
14.Surreal294
15.philjazz274
16.Pia272
17.Rosenblüte267
18.Emma264
19.Magdalena Wank262
20.Lennart J. Schrader230
21.Sebastian S.228
22.Katja Konopik216
23.Aanis Aadon201
24.Lena193
25.Harry192

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