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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Unerwartete tiefe...
...bedeutende Augenblick

Was ich weiß, jetzt wurde mir klar
als ich in deinen Augen sah
Eines solltest du es wissen
Wir müssen uns nicht küssen
Du möchtest in meiner Nähe sein
Doch warum lässt du es nicht zu, herein

Was macht dir denn schwer
Ich machs dir sogar leichter, daher
Lass mich raten, eher nein
Komm schon es muss keine große Verbindung sein
Wenn es wahr ist, dann
weil du großartig bist
Yuks
veröffentlicht am 14. Mai 2023
10

Lyrik des Tages

Herbstlicht
Ich bin auf dem Weg
zu mir selbst,
bin auf dem Weg …

Ja, ich hab ihn verloren
meinen Weg, verloren
irgendwann

Meine Wiedergeburt kann beginnen
Der Wind singt schon im Herbstpark

Die Kirschblüte ist vorbei
aber ich darf dich lieben –
sagt Zen

Mit ZEN leben –
eine Liaison bis zum letzten Atemzug

Was ist schon Intellekt, Sohn
ohne Erkenntnis und Bewusstsein …

Nicht allein Spatzen
fallen vom Baum
Wo hat Gott seine Augen

Den Mond will ich mit dir schauen (tsukimi)
in der Herbheit seines Herbstes (wabi)

Auch er – auf der Suche
nach Harmonie, Liebe
und poetischer Wahrheit

Später – der Nachhall
im leeren Raum (yohaku yoin)

Herbstlicht –
Die Kerze flackert
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Oktober 2017
3

Lyrik des Tages

Flugente
Ist die Ente erst geschossen,
gesotten und gebraten,
gehört sie mit Bedacht genossen,
das sei Dir geraten.
mene
veröffentlicht am 5. Januar 2013
35

Lyrik des Tages

Freiheit
Wenn der Wind dein Haar durchweht
Wenn lieben und hoffen
Nicht mehr zur Frage steht
Wenn Sterne wie Geheimnisse
Den Nachthimmel behissen

Spürst du es dann?

Das Ziehen in der Brust
Wodurch dir klar wird
Dass du nicht dazugehören musst
Denn wir gehören zum Wind, zu allem Fernen
Zum Blitz, zum Donner und zu den Sternen

Der Ruf der Wildnis, die Freiheit
Hat uns schon immer angezogen
In ihrer beängstigenden Ganzheit
Wird irgendwann sie dich rufen
Wirst du bereit sein dir deine Freiheit zu suchen?
LiviaAshryver
veröffentlicht am 14. Januar 2018
59

Lyrik des Tages

Liebe
Ich bleibe der Typ der dich für immer liebt
und ich bleibe der Typ der dich nicht verdient
denn ich geh raus in diese graue Welt
denn eigentlich habe ich mir das
von Anfang an anders vorgestellt
das erste Mal als ich dich sah
war ich wie gelähmt
unglaublich aber wahr
aber jetzt schreibe ich dieses Gedicht mit meinen Tränen
denn ich scheiß auf mein Leben
da musst du mich verstehen
denn ich kann nicht darüber hinwegsehn
ich kann dich nicht so einfach vergessen
weil ich sonst ein Teil von mir verlier
Anonym
veröffentlicht am 14. November 2013
46

Lyrik des Tages

Friede den Hallen und Zelten!
Weihnachten und allerorts Regen:
Schnee wäre jetzt wahrlich ein Segen,
hat manch einer gedacht
im mollig warmen Salon
unter tannengrüner Tradition.

Nicht weit genug -
denn der hätte lausige Kälte
in schwer beheizbare
Hallen und Zelte gebracht.
(Weihnachten 2015)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. November 2016
4

Lyrik des Tages

Schau hin!
Siehst du das, da ist etwas, es ist dunkel und schwarz.
Es ist mein Herz, und das ist leider kein Scherz!
Die Dunkelheit, sie lässt mich kalt,
doch du wirst in ihr alt.
Siehst du das, da ist etwas, es ist mein Herz
und es ist dunkler als jeder Schmerz!
Wenn du von uns gehst, bleib ich hier, denn ich lebe hier.
Marcus
veröffentlicht am 5. März 2012
50

Lyrik des Tages

Wahnsinn
Ich seh dich nicht.
Blickend über die weiten Felder, grüne Wiesen,
schwarze Augen, rote Pupillen.
Wenn du mich holst, rufe ich Euch an.
Bewegung, zeitlos zwischen den Welten,
echt und unecht.
Ich will finden, doch bin auf der Suche
nach dem Ewigen.
Was will ich nur?
Ich seh dich nicht, ich seh dich nicht.
Dasejo
veröffentlicht am 12. November 2012
41

Lyrik des Tages

Die Andere
Ich fühle
Ich spüre
Ich will doch ich kann nicht
Gehalten aus Drang und Zwang an mich heran
Ohne Gefühl und ohne Lust alles sein muss
Alles aber auch nichts
Gutes mir tut zum Enden den Spuk.
Benjamin Kleine
veröffentlicht am 18. Mai 2012
42

Lyrik des Tages

Der Kaktus
Ich betrachte meinen Kaktus,
er ist im Topf geboren,
als kleiner grüner Fötus,
mit Nadeln statt Schweißporen.
Gofmann
veröffentlicht am 5. Mai 2012
7

Lyrik des Tages

Zwei Wege
Mich ergreift eine Welle der Sehnsucht, stehend vor dem Ozean des Lebens, das ich hätte haben können.
Doch die Welle, noch so bitteren Salzgeschmackes, vermag mich nicht in die Tiefen zu ziehen. Ich werde meinen beschwerlichen Weg fortsetzen, der vom dunklen Ozean wegführt und als steiler Pfad in die Berge irrt. Den schwierigen Weg habe ich nun endgültig selbst gewählt.
Anonym
veröffentlicht am 8. Juli 2012
39

Lyrik des Tages

Dieser Winter
Dieser Winter ist so düster,
kalt und holprig unser Weg.
Glaubst du wirklich, ich will weiter?
Lange wandern auf dem Steg?
Reimdon
veröffentlicht am 3. Dezember 2011
45

Lyrik des Tages

Goldene Maske
Goldene Juwelen
Teure Steine
Blinkendes Metall
trägt jeder mit sich
Doch nichts kann verdecken
Den inneren Verfall
Yawe
veröffentlicht am 19. Februar 2014
32

Lyrik des Tages

Bunte Pillen
Sie setzte ihn an, rundherum.
Sie legte es an, rundherum.

Sie malte sich an, rundherum.
Sie war nicht perfekt, rundherum.

Sie nahm sie in die Hand, rund.
Sie schluckte sie, rund.

Sie fühlte sie, rund.
Ihr Leben, rund.
Lena
veröffentlicht am 29. Dezember 2011
53

Lyrik des Tages

Wunsch nach Versöhnung!
Ein Gedicht, das kostet nicht!
Einzig kostbar das Verlangen,
Wie von vorne anzufangen.
Prä-Eklipsen gibt es nicht, das verrät ein Angesicht.
Auch irgendwo bei Nummer Sieben,
Ist es schließlich fest geschrieben.
Der zarte Streif, noch kaum ein Fältchen,
der sieht sich vor, wie Horst im Wäldchen.
Dann, was rührt noch solchen Schauer,
zerfurchender Wut und vermeintlicher Trauer?
Der witzige Vorfall gelebter Akrieben,
aber die, die sie mochten sind zusammen geblieben!
Marion Reul
veröffentlicht am 5. Juli 2016
51

Lyrik des Tages

Die Uhr
Ich bin so glücklich von deinen Küssen,
Dass alle Dinge es spüren müssen.
Mein Herz in wogender Brust mir liegt,
Wie sich ein Kahn im Schilfe wiegt.
Dauthendey
veröffentlicht am 20. Oktober 2011
41

Lyrik des Tages

Gedanken
Wir sind was wir sind, nur sind wir auch immer das was wir sein wollen? Zu jenen Situationen, waren wir das was wir sein wollten, bei den Reaktionen die wir von uns ließen? Ob man fröhlich war und drüber lachten, und man wünschte sich jetz das man zu dem Zeitpunkt lieber schlecht gelaunt gewesen wäre mit Tränen in den Augen. Jede Situation und die darauf folgende Reaktion bestimmt unser Leben...
Marcus
veröffentlicht am 5. März 2012
55

Lyrik des Tages

Weisse Welt
Erster Schnee im Frankenland.
Kuschelwärme am Kamin.
Der Tag an dem der Herbst entschwand
und Nordvögel nach Deutschland zieh'n.

Braten, Klös' und Plätzchen.
Warmer, sanfter Kerzenschein.
Im Arm ein schnurrendes Kätzchen,
in der Hand ein Gläschen Wein.

An den Füssen dicke Socken,
auf dem Tisch ein gutes Buch.
Draussen schneit es dicke Flocken.
"Oh, du saumseeliger Winterfluch!"
Andrea Wunderlich, Selb
veröffentlicht am 30. November 2017
52

Lyrik des Tages

Du und Ich
Jede Nacht träume ich von dir
Denn du gehörst einfach zu mir
Ich kann nicht loslassen
Und du kannst mein Herz nicht verlassen

Ich denke an dich
Jeden Tag
Und langsam so sehr das ich mich frag
Warum gerade du?

Was hast du getan
Nichts für mich
Gedacht hast du immer nur an dich

Ich habe mich bemüht in dein Herz zu gelangen
Doch du warst nur in meinem gefangen.
Anonym
veröffentlicht am 26. Januar 2013
56

Lyrik des Tages

Makellos und echt...
Man sagt, ich wurde geboren um echt zu sein.
Mein Hund der bellt, trägt weg den Stein.
Entscheidung die schellt, beisst mir ins Bein,
was ist schon echt auf der Welt,
Das einzig wahre, für euch ist das Geld.

Makellos, wie Perfektionismus.
Die Warnung kommt, vorsicht Sexismus.
Geschützt werden die Erfinder des Laszivus.
Kämpfen und blocken den Corona_Virus.

Dreck in den Augen, Dreck in den Adern.
Kommt her mit den Schaufel und säubert die Fasern.
Gesäubert vom Dreck und der Pein dieser Kinder.
Veröffentlicht?? Respekt..
In Facebook und Tinder?!
Verdienter Nobelpreis,
Das sieht doch ein Blinder?!

Die Welt im Schimmer.
Hört kein Gewimmer.
Die Stille, sie lacht, scheint so im Glimmer.
Es weint unauffällig und leise im Zimmer.
•LyricA•SimplyNoName•
veröffentlicht am 16. Februar 2020
37

Lyrik des Tages

asche - 389. strophe 1
Da donna dröhnend laut, hämmat hoat auf mein vastond,
scho fost blind, stumm und taub, steh wie auf flüssign sond

Da blitz zuckt blendend weiss, spia sei gonze eneagie,
bin gfongen in seim kreis, hob panische Klaustrophobie

Da regn woscht mi rein, die tropfn san schwoaz und rot,
und im diffusn schein, steht da schottn und da Tod

Mecht wieda von hia foat, zruck zum onfong zum beginn,
des end hot auf mi gwoat, do mei weg mocht füa mi kan sinn.
philjazz
veröffentlicht am 12. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Abendprogramm
Nur du und ich - sonst keiner hier.
Nur du und ich - und die Flasche Bier.
Ich seh es dir an, du bist gut drauf.
Und ich habe gerade wohl einen Lauf!
Drum frag ich dich - du musst nur nicken -
"Wollen wir beide jetzt gleich Netflix gucken?!"
Der Schlaue
veröffentlicht am 26. Januar 2017
49

Lyrik des Tages

Warum ich?
Warum ich?
Ich seh dich an und frage mich, warum nicht dich?
Dabei mag ich keinen Rehbraten, nur Fisch.
Ich sitze lieber auf dem Sofa
als mit Dir am Tisch.
Und Trauben mag ich auch am liebsten frisch.
Nimmst Du die Karten, sag ich gleich argwöhnisch "misch!".
Und machst Du nicht sauber, dann kommt gleich "wisch!".
Ich nehme mir die Bierflasche und die macht 'Zisch'.
Warum ich?
Minda
veröffentlicht am 26. Januar 2017
52

Lyrik des Tages

Magic
Atemberaubend, so überwältigend, so unbeschreiblich,
sind all meine Gefühle für dich.
Wie kann ich es dir nur am besten sagen,
wie am besten meine innersten Gefühle zu dir tragen?
Ich wünschte, du könntest in mein Herz sehen,
den Weg meiner Gefühle gehen.
Mein Herz denkt nur an dich, wenn es schlägt.
Schlag auf Schlag, auf Schlag dein Zauber in mir lebt.
kayos
veröffentlicht am 5. März 2012
43

Lyrik des Tages

Ein großer Dichter
Ein großer Dichter

In jungen Jahren muss man dichten,
wenn du alt bist liegst du bald unter vielen Fichten.

Wenn deine Glieder sind noch geschmeidig,
sind die Verse noch lustig und nicht leidig.

Doch wenn der Sensenmann klopft an die Türe,
richt's im ganzen Haus bald nach Weihrauch und nach Myrrhe.

Wenn die Tage sind gezählt,
wirst du sehen, dann hat man dich abgewählt.

Dann geht keiner mehr auf die Walz,
dann hängt das Sabberlätzchen dir leider um den Hals.

Die Sturm- und Drangzeit ist schon lang' vorbei.
Geht ein großer Dichter vielleicht im Mai?


© Jadeit, 18.05 2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
5

Lyrik des Tages

Wieso?
Du versprichst mir, eines Tages wiederzukommen.Doch du willst nur wegkommen. Ich will doch mitkommen.Papa, war ich nicht immer dein Mäuschen? Wie im Märchen. Doch du gehst immer zur neuen Mama und diesem Kind. Ich bin doch nicht blind.Wir waren doch zu dritt. Immer mit dir mit. Hast uns gesagt, du kommst zurück, doch du liegst weit zurück. Nun ist Mama weg, nur die neue Mama und ihr Kind. Ich wäre so gern, bei Mama geblieben, du willst mich abschieben. Dann würde ich gerne sterben, hier in den Scherben.
LOVE
veröffentlicht am 13. April 2017
33

Lyrik des Tages

Der Sommer
Es ist Sommer, es ist heiß
und die Wolken sind so weiß
der Himmel ist blau,
Ich halte im Arm eine kleine Sau

Im Urlaub schwimme ich im Meer
Ach, das lieb´ ich ja so sehr
Und am Strand da sonn´ ich mich
Ich krieg doch gleich ein´ Sonnenstich!
❤❤
Salma M.
veröffentlicht am 9. Juli 2020
50

Lyrik des Tages

Ein Jahr
Seit einem Jahr sehnt sich mein Herz nach Dir,
und lässt mich noch immer träumen von Dir.
Es würde gerne bei Dir sein und deine Nähe spüren,
Dich in eine Liebe entführen.

Gemeinsam möchte es noch so vieles erleben,
Leidenschaft und Zuneigung Dir geben.
Dich in Wolke sieben erheben,
und dort für immer mit Dir leben.

Doch alles erscheint in weiter Ferne,
Unerreichbar... doch erreichen würde ich es gerne.
Da bleibt mir nur die Frage nach dem Wie,
aber die Antwort kenne ich bereits: Nie.
der Arne
veröffentlicht am 7. Juni 2013
42

Lyrik des Tages

vakuum
Und no imma schäum i voa wut
üba mei eignes söbst vauasochtes dummes missgeschick

Und no imma kocht donn mei blut
a wonn i nua dron denk on diesn sinnlosn augnblick.

Muass jetzt endlich moi obschoitn und vaschnaufn
jetzt an schlussstrich ziehn und ausruhn

Muass mit jetzt endlich zua meditation zwingen
donn find in weg ins vakuum.
philjazz
veröffentlicht am 22. September 2016
3

Lyrik des Tages

Popmusik ...
Ey, wie ich Popmusik hasse.
Musik für die breite Masse.
Als volksverdummende, ineffiziente Massenvernichtungswaffe.
Vier Akkorde, Musik ohne Klasse.
Es komm, ich schreib mal kurz nen Hit
Am besten mit Gitarren im Background.
So singen alle 14-Jährigen mit.
Am besten über Liebe, Lust, unsre Triebe.
Ich muss den Song bis Freitag fertig haben, guck!
So wird Kultur zum Kommerz.
Bereitet wahren Musikern Herzschmerz.
Es nervt.
Wo ist der Jazz, der Blues, die Klassik, der Soul?
Brunaut
veröffentlicht am 22. Januar 2016
46

Lyrik des Tages

Lebenskraft
Der Tag bringt uns viel Helligkeit,
wir werden es mit Freude genießen.
Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 10. Juli 2019
136

Lyrik des Tages

Die schöne Dicke
Die schöne Dicke …

Die schöne Dicke ruht sich aus von zuviel Kuchen.
Das süße Zeug und auch Bonbons sind dazu angetan -
sie Tag für Tag aufs Neue zu versuchen.

Auch liebt sie süße Brause und Kaffee mit Sahne,
doch niemals trinkt sie Bier – wegen der Atemfahne.

Ihr Liebster, ein Eunuch, war grade zu Besuch;
gleich steht sie auf und liest in einem guten Buch,

das jedenfalls will ich schwer für sie hoffen,
die schöne Dicke von Tamara
ist und bleibt indes - unübertroffen

eine der schönsten Dicken hierzulande;
Tamara malte sie dereinst und ich kopierte -
mit Pinsel, mischte Farben und lavierte,
so gut ich konnte und dazu imstande.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. Februar 2018
7

Lyrik des Tages

Lebensmittelode
Döner macht schöner,
Fisch macht frisch.
Schnitzel fürn Zehner
wandert heut auf den Tisch.

Kartoffeln mit Soße,
Eisbein mit Kraut,
dazu Berliner Weiße
die dich schnell umhaut.

Rouladen mit Speck,
noch Böhnchen dazu,
die dünnen nicht dick,
die sind der Clou.
Yoda
veröffentlicht am 12. April 2016
33

Lyrik des Tages

Dein Leben!
Wenn man träumt von Reichtum und Macht,
Mit allen Privilegien und seiner Pracht, sollte man sich eines geben, Geld ist nicht alles im Leben.
Liebe sanft, liebe klar- diese Wörter, wie wahr.
Stell dir immer diese eine Frage am Tag,
Was ist überhaupt das, was ich mag?
Denn eines ist wichtiger als alles andere auf der Welt,
Es ist dein Geist, dein Verstand der dich am Leben hält.
Daher... Existiere froh, existiere weiße, und ziehe im Leben deine Kreise.
Keype
veröffentlicht am 6. Dezember 2018
41

Lyrik des Tages

#endlich
Ich hab dich nun wieder wahrgenommen,
es war ein bisschen nur verschwommen.
Ganz leicht und leise, wie ein Schimmer,
die letzten Tage vergingen viel schlimmer.
Du hast dich ganz leise, seicht angeschlichen,
ich konnte dich spüren, bin nicht ausgewichen.

Ich habe vernommen was du zu mir sagst,
dein Flüstern fast still: "Wenn du es wagst.
Vertraue mir, wie schon damals als Kind,
sie werden gehen, die Sorgen geschwind.
Öffne dein Herz, gib deiner Seele Raum,
noch scheint es zu fern, wie im nächtlichen Traum"

Doch wer träumen kann ist noch am Leben,
egal wie dunkel und kalt, so war es eben.
Doch morgen wird es schon nicht mehr so sein,
die Sonne geht auf und zeigt ihren Schein.
Ideen sind toll, sie zeugen Gedanken,
sind diese gut, kommt das Schlechte ins Wanken.
Hat alsbald gar keine Nahrung mehr,
Der Weg scheint noch lang, steinig und schwer.

Doch nur wer ihn geht, kann ans Ziel gelangen,
manchmal gehört dazu auch Hoffnung und Bangen.
"Endlich", hör ich die Seele jetzt sagen,
endlich, muss ich das Leid nicht
-s.hofmann
veröffentlicht am 9. März 2020
40

Lyrik des Tages

Dunkle Erlösung
Jetzt ist es zu Ende, all das was ich mir aufgebaut habe,
Gott gab mir bei der Erschaffung die Liebe zu Gabe,
mein Herz ist gebrochen, in tausend Scherben,
doch ich will nicht auch ihr Leben verderben,
nun ist es soweit, ich werde gehen von diesem Ort,
der Schmerz und die Wut tragen mich hinfort,
ein Leben wie meines kann ich nicht länger leiden,
weinend alleine werde ich von euch scheiden.

Schon berühren meine Arme die kalte Flanke,
ich steig hinüber, man sieht mich am Ende der Klippe wanken,
ich sehe für mich eben keine Zukunft,
keine Freunde appelieren an meine Vernunft,
ich habe keine, da alle mich Opfer meiden,
ich habe nichts gemacht und trotzdem muss ich leiden,
mit einem Sprung erlöse ich mich,
denn Scherzen spüre ich schon lange nicht,
ich bin seelisch schon längst gestorben,
Gott hat nun seinen Diener zurückerworben.
Roman
veröffentlicht am 14. Mai 2018
44

Lyrik des Tages

Du Selbst
Etwas sich tief in deinen Innereien windet,
Es ist deine Seele, die dir langsam entschwindet.
Noch zappelt es ganz fürchterlich,
Um loszukommen, und schmerzliche Wunden in deinen Körper einsticht.
Hast sie immer verleugnet, in größere Schatten gestellt, deine Seele entfremdet, fühlt sich ungewollt. Also zeig dein wahres Ich bevor es zu spät, und denk dran: Keiner mag Dich, wenn du dich aufblähst.
Anonym
veröffentlicht am 3. August 2012
33

Lyrik des Tages

Ringelnatzen
Es ist doch kinderleicht, sich nicht zu streiten und zu versöhnen:
Hör doch einfach nicht hin, was der andere quakt.
Musst du denn auch über jeden Unsinn stöhnen
und alles verdammen, was dir nicht behagt?

Sag deine Meinung und knall mit der Tür, aber richtig!
Von Bullerballern lässt du dir nichts gefallen.
Nimm dich doch selber wie die anderen unheimlich wichtig:
Krach ohne jeden Verstand muss ja schließlich widerhallen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Januar 2017
9

Lyrik des Tages

Die Dattelpalme
Die Dattelpalme ist schon alt
Schon vor über 3000 Jahren bekannt
Zu finden ist sie in den Oasen
Doch auch in Wüsten und großen Vasen

Die Dattelpalme ist ein Symbol des Lebens
Hat für jeden ihre Blätter wehen
Sie sagen: Hier kannst du überleben!
Denn du bist von Wasser umgeben
Anonym
veröffentlicht am 23. März 2015
39

Lyrik des Tages

Von der Bettkante auf die Tante
Ich formte die Fäden und schrieb oft daneben,
ich wollte angeben und verlor so mein Leben.
Doch bald ich erkannte die Burleske von Dante,
bestieg meine Tante,
die mich dann entmannte.
Gofmann
veröffentlicht am 12. Oktober 2016
7

Lyrik des Tages

Die Eulenflußbrücke
Die Rabenvögel singen ihr scheußliches Lied
Für die schaurigen Schatten auf der Eulenflußbrücke
Und die im schwarzen Schlamm schwimmenden Holzstücke
Auf denen kürzlich noch einer stand, ein armseliger Dieb

Dessen Hals in der Schlinge hing, bis nach einem stumpfen Hieb
Die schaurigen Schatten zuschauten wie er im Nassen Trieb
Und die Rabenvögel singen wieder ihr scheußliches Lied

So schnell wie er kläglich von uns schied
War die abscheuliche Tat auch schon vollbracht
Doch der nächste Dieb gibt sicher nicht besser Acht
Und die Rabenvögel singen wieder ihr scheußliches Lied

Alsbald bauten sie aus den gleichen Holzstücken
Schnell die nächsten Eulenflußbrücken
Und die schaurigen Schatten singen ihr Lied
amateur
veröffentlicht am 8. April 2021
37

Lyrik des Tages

Sisyphos
Er schleppt den Stein den Hang hinauf
Und die Stimme in seinem Kopf flüstert: Gib auf
Der Schweiß rinnt an seinem Körper herab
Im Feuerglanze wirken seine Augen matt
Doch vor den matten Augen ist der Gipfel nah
Nur ein paar Schritte, dann ist er da
Doch die Zuversicht, sie ist ihm längst geraubt
Ein Narr, wer im Leben an Erfolge glaubt
Die schwitzigen Hände verlässt die Kraft
Und der Stein ist wieder fern vom Licht, in tiefer Nacht
Nun könnte er aufgeben, den Ausweg suchen
Er könnte sein Schicksal tausendmal verfluchen
Doch er tut es nicht, er gibt nicht auf
Er schleppt den Stein noch tausendmal hinauf
Als der Tod kommt um ihn zu verhöhnen
„Nun musst du für deine Taten löhnen“
Schreit Sisyphos ihm ins Gesicht
„Ihr bestraft mich hier unten nicht“
„Denn die Menschen, die dort oben wohnen“
„Und die täglich ihre Freiheit loben“
In ihrem Leben ist das gleiche, was ich hier unten tausendmal erlitt
Nur dass bei meinen Qualen die Sinnlosigkeit deutlicher zu Tage tritt
Raskolnikow
veröffentlicht am 30. Oktober 2017
40

Lyrik des Tages

Zeit
Die Zeit steht nimmer still und stirbt nicht aus;
ich denke oft an jene schicksalsschwere Stunde,
als es an uns vorüberzog, das legendäre Glück.
In meinem Herzen klafft seither die tiefe Wunde,
die mich auf fremdbestimmtes Leben führt' zurück.

Ich gebe insgeheim nur immer mir die Schuld,
auch dies: ein weit verbreiteter Charakterzug,
der jene wahrhaft Schuldigen aufjubeln lässt,
die sich dann lauter, toller noch als sonst gebärden.
Ich kann dich gut verstehen, wenn du sagst: Es ist genug! -

Die Zeit ist jenes Haus, darin du dich gefangen hältst.
Sie anhalten zu wollen, wird mit Sicherheit misslingen.
Du fragst sich oft, was wird die Zeit noch bringen?
Vielleicht 'nen Spiegel, darin du dir selbst gefällst ...?
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. April 2017
13

Lyrik des Tages

Die Zeiten sind vorbei
Die Zeiten sind vorbei, das Leben ist ein Labyrinth

Das Leben dreht schon manchmal eine Wende,
mit einem Anfang und kein gute Ende.

Manche Gänge schmal, eng und kurz
und keine Hilfe bei einem schweren Sturz.

Wo sind die helfenden Hände?
Kannst ein Buch schreiben und noch drei Bände.

Ein fahler Blick und Achselzucken,
alle schau'n weg, ein paar sich ducken.

Das ist alles was einem widerfährt,
bis der Kompost im Garten gärt.

© Jadeit, 17.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
5

Lyrik des Tages

Anemos, der Gott der Winde
In Birkenflechten flüstert leise,
Anemos, der Gott der Winde,
Irr'gem Wege seine Reise,
Spricht zu dem verlor'nen Kinde:

"Lange währte meine Zeit,
Weithin reichten meine Wege,
Bis zum Eridanos weit,
Ich den frommen Wandrer fege.

Berge können mich nicht halten,
Regen bring ich, wer mir lieb,
Sturm und Hagel dem Vergollt'nem,
Meere lindern meinen Trieb.

Niemand mag mein Bäumen walten,
Nur der Aigis bin ich treu,
Älteste der Gottgewalten,
Niemals müde, nimmer reu.

Höre, deines Vaters Sohn:
Immer gut hab ich gewählt,
Erbe du nun meinen Thron,
Und gedenk, was ich erzählt."

Und im weißen Herbstgeäst,
Ging einnieder in der Rinde,
Seiner Stimme letzter Rest,
Anemos, der Gott der Winde!
C.P.S.
veröffentlicht am 29. November 2017
38

Lyrik des Tages

Körpersprache
Wenn der KOPF sich zerbricht
schweißgebadet beide ACHSELN
der Körper zu uns spricht weil
Dinge über den KOPF wachsen

aus dem BAUCH heraus entscheiden
die Dinge selbst in die HAND nehmen
KNÖCHELtief ins Leben stürzen
HALS über KOPF das Jetzt würzen

barFUß auf zum NABEL der Welt
mit einer HANDvoll Mut nur das zählt
der Körper als POet
AchillesVerse seine Sprache
der POeSie ein OHR leihen
sprachs los wirds gedeihen
Hörbi
veröffentlicht am 11. Dezember 2015
37

Lyrik des Tages

Abendlich abfliegen
Es fliegt gigantisch
im Abendglanz
auf meiner Seele
der Wolkentanz
Anonym
veröffentlicht am 21. Oktober 2011
43

Lyrik des Tages

Ausgeliefert
Geträumte Welt - verloren,
gescheitert am Wort
im kühlen Morgengrau.

Meine gedachten Worte:
vorzeitig gestrandet
im Nirgendwo.

Ausgeliefert
der entzweifelten Herde,
den Wölfen
verhilft zum Weitblick
das Sterben
der Wälder.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 26. Januar 2017
11

Lyrik des Tages

Freitag
Der Freitag, der Freitag, so düster am Morgen, zum Frühstück, zum Frühstück bringt er uns die Sorgen, doch zum Mittag vergaß ich die Sorgen von heute morgen, denn der Freitag, der Freitag, war heut und nicht morgen
Anonym
veröffentlicht am 15. Oktober 2015
39

Lyrik des Tages

Mei Rawern
I geh mit meina Rawern,
voller Gmiasbriah.
I brunz da in dei Zistern,
ja i moch ma de miah.

Mei Rawern is subba,
mei Rawern is sche,
do brauchsd di goned mucka,
und dei Mama saufd nur Tee.

Kies, Dreg, Torgel und Sand,
dei fette Mama schiabds and Wand.
Sie kippts aus wia a Mo,
hod oba nix davo.

Meine Reime san brudal,
genauso wie Rawern und Briah,
dei Mama is Gesichtskarnevall,
wia a oide dreckade schiebedia.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
31

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15.Surreal6
16.Lennart J. Schrader5
17.Rosenblüte5
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