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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Magie
Töte die Stimme in dir
Die glaubt Magie existiere nicht
Ignoranz ist ein Echo
Zauber hat eine Stimme
Suche nach der Macht der Worte
Und sprich mit Feinheit und Freiheit
Alles ist subjektiv
Vertraue nicht deiner Theorie
Lass sie authentisch sprengen
Denn es macht Sinn
Dass du keinen Zweck hast
Kein Gefühl und keine Rationalität
Sondern meine begehrte Übernatürlichkeit
In der Metaebene der reinsten Schönheit.
Anti-Ich
veröffentlicht am 12. Juni 2016
37

Lyrik des Tages

Will ich so weit weg?
Wenn ich allein auf einer Straße geh
Und ich mir von hier die Sterne an seh
So denk ich mir doch in diesem Moment
Wenn sich me inneres hier, jetzt bekennt
Und ich meinen Geist nach drausen sende

Wäre ich dann durchtraenkt von der Fernweh?
Wird meiner Seele ganz von mir getrennt?
Oder immt mein Leben eine Wende?

Doch mein inneres Ich erhellt wie Licht
Wie einer kleinen Kerzenflamme zahrt
Und erweitert mir meine junge sicht
Die Welt erscheint mir ganz in neuer Art
Doch ich sehe zufrieden mein End
maxime
veröffentlicht am 22. Dezember 2015
44

Lyrik des Tages

Früchte
Sahst die graue Asche blühen,
Sahst die Kriege und das Leid,
Sahst die Krankheit einer frühen
göttergleichen Menschlichkeit.

Schufst die Sünden aller Welten,
Schufst das Glück des Erdenreichs,
Schufst die Glocken, die einst schellten,
Für den Schaffer deines Reichs.
Pagan
veröffentlicht am 5. November 2011
62

Lyrik des Tages

Mein einziger Freund
Mein Freund der Tod, bist doch immer um mich, reißt mich in seelische Abgründe, mein einziger Begleiter. Dachte erst, du wärst meine depressive Seele, die Wahrheit erkenne ich erst jetzt, da der Wunsch zu sterben von meinem Herzen auf meine Stirn reflektiert wird. Statte mir endlich den einen wahren Besuch ab, ich brenne noch, doch nicht mehr lange. Ich hasse und liebe zugleich,...
Anonym
veröffentlicht am 17. Juni 2012
44

Lyrik des Tages

Variationen des Windes
Trostlose Einsamkeit der Nacht …
Der Atem des Windes
streicht über Gräber.

O rabenschwarzer, nächtlicher Wind.

Trostlose Einsamkeit der Meere …
Der Atem des Windes
treibt die Wellen ans Ufer.

O kühler, erfrischender Wind.

Trostlose Einsamkeit der Steppe …
Der Atem des Windes
spielt mit den Gräsern.

O träumerischer, gedankenverlorener Wind.

Trostlose Einsamkeit der Wüste …
Der Atem des Windes
treibt Dünen vor sich her.

O trockener, heißer Wind.

Trostlose Einsamkeit unserer Seelen …
Der Atem des Windes
will ihr Bruder sein.

O armer, einsamer Wind.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. August 2017
6

Lyrik des Tages

Ein neues Leben
Ich reise in eine Stadt,
mache einen Neuanfang
Versuche zu vergessen was man mir angetan hatte
Die bunte Vielfalt der Straßen zwingt mich zu lächeln
Die Hitze überspielt die Schmerzen meines Herzens,
Die anderen Meschen erwecken die Neugier in mir
Und lassen mich in die Zukunft blicken.
Auf jeden neuen Tag ist die Freude groß,
Doch ich weiß, ich komm von meinem alten Leben nicht los...
Anonym
veröffentlicht am 11. Februar 2012
58

Lyrik des Tages

Freundschaft
Freundschaft liegt nicht im Trend und folgt keiner Mode. Du bekommst keine Garantie, weder Zinsen noch Rendite, und doch ist sie die beste Investition deines Lebens.
Jule
veröffentlicht am 26. Mai 2012
54

Lyrik des Tages

Zuversicht
Im Blues liegen
viele schöne Töne,
es gibt Melodien,
ganz wunderschöne.

Die Lieder klagen
von viel Leid und Problemen,
diese Inhalte sollten wir
nicht zu leicht nehmen.

Den Rhythmus sollte
jeder immer genießen,
dann kann die Zuversicht
erneut in uns sprießen.

Die Töne prägen sich
sehr tief in die Seele ein,
durch das Lied bist Du
im Blues nicht mehr allein.
Paul Reeps
veröffentlicht am 26. Februar 2023
106

Lyrik des Tages

474. | titel noch unbekannt.
474. | titel noch unbekannt. - chorus 1a)

ch 1a) 7+9 (8/8)/7+13 (8+12)
hohle staubfädn tropfn
von jeda blüte im blumenmea,
dunkle lichtschuppm klopfn
on die rauhe obaflächn gonz spektakuläa

des fein griebne puiva rieslt
wie a wossafoi vom plateau,
nua vom horizont nieslt
a vaschmiata kuglblitz ins donnande echo

a stoak gwüazte essenz reisst
a seah tiafs loch ins neavnsystem,
a winzige spore entgleist
auf iahm flug duach gebildn aus trophäen
...10/11/10/8
da duachscheinende seidige voahong,
wogt heftig in da weit geöffnetn tüa,
im finstastn schottn glei om onfong,
wuchat a knotn ois geschwüa.
philjazz
veröffentlicht am 6. Juni 2020
3

Lyrik des Tages

Meine Chance
Manche wundern sich, von wem die Texte sind,
die Antwort, sie kommen von einem 14 jährigen Kind.
Ich sah meine Chance auf dieser Seite,
mit der ich nun meine Gedichte verbreite.
Eine Möglichkeit mich zu verbessern,
um meine Reime und Gedichte auszubessern.
Nun sitze ich hier vor meinem Bildschirm und schreibe,
hin und hergerissen, ob ich hier weiterhin bleibe.
Tief in mir, fragt die Stimme, lohnt es sich?
Schließlich schreibe ich es nur für mich!
Denn ich beanspruche für Gedichte viel Zeit
und genieße hier meine künstlerische Freiheit.
Das Dichten wird öfters mal kompliziert,
denn ich habe es noch nie ernsthaft praktiziert.
Apollo
veröffentlicht am 5. Februar 2018
53

Lyrik des Tages

Du suchst
Du suchst ...
Du suchst bei mir und siehst nur eine Wiese
Kein Baum so stark, die Blumen sind nur rar.
Du suchst in mir und findest nicht das achtlos liegende Papier.

Du suchst auf mir und könntest auf mir ruhend liegen.
Denn tief im Grund ist Fruchtbarkeit und Frieden.
Du suchst ..., das Herbstblatt wird das Grün verdecken.
Es ist die Zeit, die mit uns spielt - ich werd sie nicht verstecken.

Du suchst, doch da bist du,
du suchst und findest keine Ruh
Du suchst, ich werd es nicht verhindern.
Bernd von Nahe
veröffentlicht am 14. April 2014
42

Lyrik des Tages

Winterland
Dein erster Schnee fiel über Nacht Ende Dezember,
bedeckte Straßen und Felder, Tage und Stunden,
die alten, die neuen Seelenwunden.
Ein Winzling warst du an meiner Hand,
kaum ein Jahr – alt genug, das Flockenland zu erkunden.

Begeistert tauchtest du die nackten Hände
ins frostige Leben: ach, dein Gesichtchen
sprach Bände, ach, ich sehe dich heut' noch
erbeben und möchte dich einmal noch trösten.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Februar 2017
11

Lyrik des Tages

Unergründliches Leben
Ich analysiere jeden
und alles um mich herum,
scheine das Offensichtliche zu übersehen,
und fühle mich so dumm.
Was ist das für eine Welt,
in der mich nichts hält.
Ich versuche und versuche
hinter die Geheimnisse des Lebens zu kommen.
Doch ist die Wahrheit gar zu schrecklich?,
auf meinem Herzen lasten weiterhin die Tonnen.
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
45

Lyrik des Tages

Katzen im Haus.
Katzen machen das Haus
erst so richtig gemütlich,
ungemein heimisch, denn
hast Du Katzen in deinem
Haus, geht die Freude und
die Geselligkeit nimmer aus.
---…---
Tschüs, KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei – KLAR -- mit Kürzel: khahh6
http://katzen-hunde-und-andere.blogspot.com/
KuddelAHH
veröffentlicht am 3. Oktober 2021
14

Lyrik des Tages

Der Politiker
Man kommt rein und sagt gute Tage!
Auf der Zunge liegt eine Frage
Die Wut ist groß
Man ist aber nett!
Er – nickt blos
Und denkt ans Bett.

Können Sie sagen, ja oder nein?
Dann wüsst ich was los ist, und weg wär die Pein
Er – lenkt das Gespräch in andere Richtung,
Und alles ist schön,... nur, aber Dichtung!
Ich frage „Weiß“ ; Er antwortet „Rund“
Er dreht die Wörter in seinem Mund.
Man geht wieder weg und denkt „is’ ja gut...“
Alles wird schlimmer; auch die Wut

11.05.12
Matthias Back
veröffentlicht am 20. Februar 2017
54

Lyrik des Tages

darüber der Kosmos
rollende Wogen und leise ins Weite
lallende Wellen zu schwingender Saite
verschluckende Tiefe, unendliche Ferne
beseelende Laute, erleuchtende Sterne
singende Wellen, warmluftige Nacht
wasserne Platscher, unbeschwert sacht
nuschelnder Rhythmus, wimmerndes Lachen
klingende Stimmen, jauchzendes Krachen
vertrauende Augen, ein ehrliches Blinzeln
ein Blick, ein Kuss, kein Laut, und Schluss
darüber der Kosmos
Ben
veröffentlicht am 13. Juni 2018
44

Lyrik des Tages

Eis und Feuer
Ich will mich nicht verlieren, mein früheres Ich nicht vergessen. Deswegen klammere ich mich an diesen Eisberg, dem Erfrieren nah.
Ich gehe zurück ins Feuer, Verbrennen werde ich, das ist mir klar.
Doch ohne diese Schmerzen fühle ich micht nicht mehr. Was macht mich aus, was soll ich denken?
Und das Feuer schmilzt das Eis, ich bin nichts mehr, kann aber meine Sorgen in Wasser, in Tränen ertränken.
jenna
veröffentlicht am 20. Mai 2012
50

Lyrik des Tages

lol
ich bin so müde
ich bring mich um
lebensmüde
Bring mir den Rum!

Katzen vergewaltigen
ja das ist mein hobby
katzen haarigen
ich arbeite in der Atomlobby

Eine Mutation der Dna
ja das hat die Anna
yehawer6969
veröffentlicht am 11. November 2020
37

Lyrik des Tages

Sowohl als auch
Streben nach Anpassung,
wollen sein wie jeder,
wollen symmetrisch sein,
wie eine Form,

Ein Widerspruch?!

Streben doch eig. nach Einzigartigkeit,
Streben nach Erfüllung,
wollen ein Individuum sein,

Was wollen wir sein?
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
43

Lyrik des Tages

Der Montag
Was macht den Montag unbeliebt?
Die Tatsache, dass es ihn gibt.
Denn ist der Montag auch zu Ende,
Kommt noch lang kein Wochenende.
Und ist der Montag dann vorbei,
Kommt der Dienstag, Sauerei!
Und ist die Woche dann am Schluss,
Weiß man was passieren muss,
Denn wie ich es euch jetzt sag,
Kommt er wieder, der Montag...
Philipp
veröffentlicht am 21. Dezember 2015
51

Lyrik des Tages

asche - 389. | chorus 1
Mei stumma schrei noch hüfe vahoit ungeheat,
in ana dichtn woikn aus asche und staub

Mei blinde sehkroft hot olle büda vazeaht,
in ana dichtn woikn aus eadn und laub

Meine taubm oahn hom die schoiwön net eakonnt,
in ana dichtn woikn aus obfoi und schutt

Mei geruchssinn hot dem üblen gstonk beigewohnt,
in diesa dichtn woikn aus asche und blut.
philjazz
veröffentlicht am 15. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Allein hinter Fassaden
So allein.
Keiner sieht mich.
Ich empfinde so viel Hass und dachte mein Herz bleibt einzigartig und rein.
Jeder fremde Blick ein Stich.
Ich vermute das Schlimmste hinter den Fassaden.
Sollte dieses Gedicht zu schlecht sein,
bin ich nicht darauf erpicht
Kritik zu hören...
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
45

Lyrik des Tages

Endlich akzeptieren
Auf der Erde gibt es viele Menschen,
die sich unterscheiden.

Es kommt leider immer wieder vor,
dass manche den Kontakt meiden.

Es gibt viele Menschengruppen,
die andere nicht akzeptieren.

Die Betroffenen schütteln den Kopf,
weil sie das nicht kapieren.

Muss so etwas in der heutigen Zeit
immer noch sein?
Paul Reeps
veröffentlicht am 27. Februar 2023
113

Lyrik des Tages

Warum, ja warum?
Krieg, ja Krieg
zu den ist es leider gekommen
und da gab es kein entkommen.

Bedrohung, ja Bedrohung
die gab es schließlich überall
und oft kam es zum Überfall.

Flucht, ja zur Flucht
wurde sich letztlich entschieden
durch die Bomben dazu angetrieben.

Verfolgung, ja Verfolgung
die war überall leider auch spürbar
und ein Vertrauen, war nicht mehr da.

Vertreibung, ja Vertreibung
sollten wir Menschen niemals erleben
und in der Heimat friedlich weiter leben.

Armut, ja zur Armut
war es dann auch bald gekommen,
Sie haben zum Essen nichts bekommen.

Menschen, ja Menschen
haben auf dem Weg viel Leid ertragen,
andere taten Menschlichkeit versagen.

Belastung, ja viel Belastung
warum muss es heute so etwas geben,
wir könnten alle hier im Frieden leben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 14. November 2018
153

Lyrik des Tages

Allein mit den Gedanken
Wenn zerstreut die Wege, zersprungen die Hülle,
Sich ein dichter Nebel entfaltet,
und alles versperrt,

Auch die kleinste Lücke nichts verspricht,
bleibt immer der eine und letzte Gedanke,
dem man verfällt,

Wenn man nicht so ängstlich und feige wär,
sich dem letzten Gedanken hingeben würd,
sich dem ergeben, was man nicht wagt,

Alles, nur wegen des einem Problems,
dessen versucht man sich zu stellen.
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
57

Lyrik des Tages

Feder, Tinte und Papier
Feder, Tinte und Papier,
ja das wünsch' ich mir!
Gute Laune und viel Zeit,
lege mir bitte auch bereit!
Zum Schluss bitte noch Kreativität,
am Besten von früh bis spät!
Damit ist es auch genug,
sonst mache ich noch zu viel Unfug!
herminchen
veröffentlicht am 12. Juni 2018
63

Lyrik des Tages

Obsolorum
Viermal so dick wie mein Schwanenhals
im Ergebnis das schrägste im Land
Hahnenklee, goldfarbener Fleck, Umbra
getönt, als Sound: der wilde Genuß
niemals von jemals. Abgewatscht.
und alles ist vorgewarnt, Schluss!
opal
veröffentlicht am 13. Mai 2013
41

Lyrik des Tages

In deinem Herzen
Der Himmel schlägt sein Aug' auf:
ein neuer Morgen graut.

Wind streicht durch die
kahlen Bäume, schreibt ein
neues Lied, und die Äste
tragen stolz die Noten -
als seien es junge frische Blätter.

Nichts, das du in deinem Herzen
hütest, wird je in den Wind
geschrieben sein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 2. Februar 2017
22

Lyrik des Tages

Samstagsfreuden
Kleine Freuden am Samstag.
Große Freuden für Sonntag.
Wenig Freude am Montag.
Bald ist wieder Dienstag.
Dann zieht sich der Mittwoch
wie ein Faden durchs Knopfloch
JackFrost
veröffentlicht am 5. November 2011
48

Lyrik des Tages

Dem Leben trauen
Auch in einer Kultur
Der Stärke und Leistung
Darfst Du Deiner Schwäche trauen.

Auch an einem Tag
Der Eile und des Fortschritts
Darfst Du Deiner Müdigkeit trauen.

Auch im Sog
Des Größer, Höher, Schneller, Weiter
Darfst Du Deinen kleinen Schritten trauen.

Denn das Lauschen
Auf das Schwache, Müde, Kleine,
sorgt, dass Du auf Gott kannst bauen.

Matthias Back 25.2.08
Matthias Back
veröffentlicht am 20. Februar 2017
58

Lyrik des Tages

Der Tod ganz nah
Minuten und Sekunden,
der Zeiger rückt voran.
Es sind zu viele Stunden,
ich weiß nicht mehr wann
ich angefangen habe
mit allem abzuschließen.
Denn es ist eine Gabe,
keine Tränen zu vergießen.

Mein Kopf ist so leer,
doch Denken zu schwer.
Ich geh durch den Tag,
ob mich jemand mag?
Ich rede mit keinem,
Ih würd lieber weinen,
unter der Decke liegen,
keine Luft mehr kriegen.
Der Welt Gute-Nacht sagen.
Den Liedern mein Leid klagen.

Doch ich will nicht mehr weinen,
denn ich bin mit meinen
Plänen am Ende.
Das ist die Wende.
Ich werd es beenden.
Mein Leben zurücksenden.

Diese Worte sind für alle geschrieben, die an Depressionen leiden.
Sie werden nie als krank anerkannt und leiden doch stärker als Krebskranke. Es ist nicht leicht, Depressionen zu haben, aber ihr könnt es schaffen.
Ih habe hier alle Gedanken, die mir innerhalb von 5 Minuten durch den Kopf gingen, als Gedicht verfasst.
Ich hoffe ihr fühlt euch von mir geknuddelt und kommt irgendwann aus eurer Depression heraus.

Und ja, es ist viel zu viel geworden.
DepriChild
veröffentlicht am 1. März 2018
38

Lyrik des Tages

Knallerei
Ein Rehkitz springt durch die Waldlichtung,
es hat viel Freude an diesem Spiel.
Von links springt es in die andere Richtung,
weil es gibt, Entdeckungen sehr viel.

Doch plötzlich gab es einen lauten Knall,
das Kitz blieb erschrocken stehen.
Das Geräusch erzeugte einen Widerhall,
das kleine Reh konnte es nicht verstehen.

Es hopste zur Mutter, war sehr irritiert,
denn das Geräusch brachte Angst.
Das Reh aber hatte es schon kapiert,
denn es kannte das schon längst.

Die Jäger waren hier wieder auf der Jagd
und schossen einige Tiere nieder.
Warum hat die Rehmutter niemals gefragt,
dieses Knallen kommt immer wieder.

Das Rehkitz hatte nun seine Freude verloren
und sich der Rehmutter zugewannt.
Bei der Knallerei ist es vor Angst erfroren
und die Jagd verläuft ohne Verstand.
Paul Reeps
veröffentlicht am 13. November 2018
154

Lyrik des Tages

Das Fahrrad
Die Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wirft fahles Licht seit Zeiten.
Zu nächt’ner Stund’ soll’s den wack’ren Zecher
ein Stück des Wegs begleiten.

Manch Abend schiebt ein alter Mann
sein Fahrrad zur Taverne.
Schaut lächelnd danach und lehnt es dann
betulich an die Laterne.

Schon seit ich Kind, den Alten ich seh’,
wie sein Fahrrad, so klapprig und alt.
Zieht seine Spuren durch den Schnee
und auf flimmerndem Asphalt.

Vielleicht war der Mann mit seinem Rad
schon einmal um die Welt.
Und was sie erfuhren auf Straße und Pfad
bis heut sie zusammenhält.

Sie trennten sich nur, wenn wehmütig er
allein im »Becher« gesessen.
Die guten Jahre wiegen ihm schwer,
hier darf er sie vergessen.

Und tritt er dann gedankenentleert
in die dunkle Nacht hinaus,
lächelt er wieder und schiebt sein Gefährt
in seligem Rausche nach Haus’.

An der Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wurd’ das Rad heut früh abgeholt.
Seine letzte Fahrt hat der alte Zecher
im schwarzen Wagen gesollt.
wanderer
veröffentlicht am 25. Oktober 2025
155

Lyrik des Tages

Variation auf den frühen Vogel
ich hasse diesen frühen vogel!,
wöckelte der wurm und kroch
zurück ins dunkle erdenloch.
der vogel trällerte sein klagen:
da bin ich so früh aus den federn
und hab trotzdem nix im magen!

und die moral von der geschicht:
viel besser als ein wurmgericht
schmeckt frühes vögeln
Mone Hartman
veröffentlicht am 20. November 2016
45

Lyrik des Tages

Das goldene Reich
Die Tyrannei endet, das goldene Reich wird frei
Sein Leuchten ziert des Horizontes Wangen
Sieh! Ein neues Leben beginnt für uns zwei
Lass uns die Träume unsrer Herzen fangen.
AMN
veröffentlicht am 27. Dezember 2021
33

Lyrik des Tages

Apfelblüte - Solo-RENGAY
Apfelblüte …?
Der Kassier schnuppert
am unechten Schein

Eine Taube pickt Tropfen
vom Rost der Weinpresse
im Hinterhof

Seit Tagen spüre ich einen Engel
in meiner Näh' ...

Ich sprach einen Wunsch aus
Gott hat Ohren -
ein Götzenbild nicht

An der bronzenen Fünte¹
schreit der Säugling
Die Taufkerze flackert

Selig, wer sich vor der Welt ohne Hass verschließt²


(¹von lat. fons „Quelle, Brunnen, Taufbecken“)
(²Zeile aus einem Gedicht von Goethe ...)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Juli 2017
7

Lyrik des Tages

Tief in mir
Freude blubbert
Liebe schnuppert
Eifersucht auf leisen Sohlen
nagt an ihnen ganz verstohlen
Unbehagen macht sich breit
Freude, Liebe mit der Zeit
mir dann doch abhanden kommen
Hass hat dann das Spiel gewonnen
Tiefseetaucher
veröffentlicht am 2. August 2015
39

Lyrik des Tages

leare 361. 2. strophe
Entsponn mi in da zwischnzeit bei an guadn glasl wein,
olle geschmocksneavn explodian wie molarein

Lehn mi bequem im sessl zruck, moch donn meine augn zua,
denk on mei vagongenheit, mei hintalossne spua.

Hob i scho a zeichn gsetzt, iagendwos weatvolles voibrocht
hob i scho a zü eareicht, in mia sfeia entfocht?

Do in da longsomkeit hot si do da lebnswün vasteckt,
die ongst voam steam hob i wieda in mia eaweckt.
philjazz
veröffentlicht am 28. September 2016
8

Lyrik des Tages

Feuerteufel
Berstende Fenster brechen das Licht,
dunkle Ecken brennen.
Wo vorher Staub war, ist nun nichts,
die Schatten, ja, sie rennen.
Bröckelnde Wände,
die Hitze schmilzt fast das Gemäuer.
Flammen wie kriechende Hände,
ein flammenlodernd Ungeheuer.
Ersterbende Schreie,
das Hause gibt nach. Endlich freie, der Feuerteufel sprach.
Pia
veröffentlicht am 7. Mai 2012
52

Lyrik des Tages

Ich kann reimen es klebt mir im Gaum
Unter dem Baum,
lag ein Häufchen Schaum.
War es nur ein Traum?
Ich riss mich am Saum.
Hatte mich nicht im Zaum.
Und doch wagte ich kaum
zu verlassen den Raum.
Ich heiße nicht Christoph Daum -

und ihr seid alle Kacka!
Yoda
veröffentlicht am 15. April 2016
30

Lyrik des Tages

Einfach weg von hier
Zu den Sternen will ich fliehen?
Einfach weg von hier, verschwinden, raus aus meiner Haut. Einfach Alles und Jeden vergessen?
So schnell wie möglich!
Ich kann mein Leben so nicht mehr weiter führen wie bisher, es muss was passieren.
Anonym
veröffentlicht am 12. Juli 2012
51

Lyrik des Tages

Hauke-Haien-Haiku
Der Herbst ist krank: Vieh
ersoff; Deiche brachen - auch
mich holte die Flut.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 20. November 2016
5

Lyrik des Tages

Knauser Tod
Siebzehn Komma Acht
einwandfrei sag ich
Klause knurrt dagegen
ein Scheiss ist das!
Siebzehn Komma Acht!!
nein mein Lieber
so kommst du mir nicht davon
einerseits einerlei
doch jedoch ein Kauf
fürs Leben

Siebzehn Komma Acht
mein letztes Wort
knausingerhausner
veröffentlicht am 18. März 2013
37

Lyrik des Tages

Bargeld stirbt aus
Bargeld stirbt so langsam aus,
geh mit Visa Card ins Schauspielhaus.
Die Knete hat bald ausgedient,
den Groschen kennt schon niemand mehr.
Früher hat man noch in Mark verdient
und trotzdem war die Kasse leer.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 15. Oktober 2019
3

Lyrik des Tages

Wer bin ich?
Identität und Quantität,
zwei unvereinbar Worte?
Wirklich, das verneine ich,
tausend Gesichter in meiner Seele horte.

Wütend, traurig und verrückt,
wechselnd in sekundenschnelle.
Charakterlosigkeit ist ein Fakt,
sitze hier in einer Falle.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

Vertrau ihnen
Bist du hilflos und allein,
traurig und am Ende,
ist deine Seele nicht mehr rein,
dann bitte sie um eine Wende.

Sie sind immer da und treu,
lassen dich nie im Stich,
ob alt oder neu,
sie lieben dich herzlich.

Sehen kannst du sie aber nicht,
trotzdem sind sie in deiner Nähe ganz brav,
schützen dich wenn Gefahr aufbricht,
und umarmen dich liebevoll im Schlaf.

Liebe sie wie sie dich,
kenne sie im weißen wie im grauen,
behandle sie friedlich,
und schenke ihnen Vertrauen.
Linni
veröffentlicht am 18. März 2013
53

Lyrik des Tages

Liebes-Aus
Ich kam mir vor wie das fünfte Rad am Wagen
sag mir, wie konntest du es wagen?
Wie konntest du mich so verletzen?
Du hattest doch einen Platz in meinem Herzen!
Damit du weißt wie es ist,
hab ich mich jetzt verpisst!
Du wirst leiden, denn ich bin weg,
Sieh zu wie du klar kommst, du Stück Dreck!
Yasoo
veröffentlicht am 10. Dezember 2011
55

Lyrik des Tages

Die Kuh lief um den Teich
Ich übe jetzt seit Stunden
- so mein Bekunden -
mit nur wenigen Wunden
dieses Blatt zu umrunden

Ich wollte eigentlich nur kurz
- dazwischen kam nur kurz ein Furz -
zur Sachenlage etwas sagen
da hörte ich die Frage klagen:

Wo war ich doch gleich?

Ach ja –
Die Kuh lief um den Teich

Da lief sie also ´rum
und niemand stirbt nun dumm
Windreiter
veröffentlicht am 15. Oktober 2019
45

Lyrik des Tages

454. | moagntau.
1) 10/8/11/8.///9
draussn rieslt gonz stü und sonft da schnee, denk ständig on dei wache haut, um di zu eaoban brauch i ka armee, hob di nua gonz valiabt ongschaut
a weisse deckn legt si übas lond, fühl ständig dei süchtige hitz, liegn giarig eng umschlungen beieinond, die reibung eazeugt donna und blitz
da schnee vastroiht in da nocht a zoats licht, dei aura a dezenta schein, hob mit dia die erotischste zeit vabrocht, bist mei lebendig woahres sein
die weisse deckn beruhigt mei gemüt, hob in da natua meditiat, träum mi zu dia in a gemeinsomes büd, hob die kräftign foabm umgriaht.
ch 1a) 12/11/9/11
do in deinen augn schillat da moagntau, wie a regnbogn bei an woiknbruch, deine gefühle in diesm stau, schreibm a intensiv detailliates buch
in deinen augn spieglt si die einsomkeit, host di zruckzogn und gänzlich isoliat, vamisst so seah die vagongenheit, host bereits dei obweahsystem aktiviat
philjazz
veröffentlicht am 9. Januar 2019
3

Lyrik des Tages

Eigentlich
Eigentlich bin ich ganz und gar aus Stille,
eigentlich wollte ich immer aus Stille sein,
eigentlich weiß ich: Dies war Gottes Wille,
eigentlich bin ich ziemlich gerne allein.

Eigentlich warte ich immer noch auf deine Frage,
eigentlich denke ich immer noch nur an dich,
eigentlich habe ich keinen Grund zur Klage,
eigentlich liebe ich fast jedes Gedicht.

Eigentlich hab' ich viel zu gute Manieren,
eigentlich bin ich wild wie ein kleiner Sturm,
andererseits möchte ich keinen brüskieren,
eigentlich fühl ich mich wie Rapunzel – im Turm.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 20. Februar 2017
149

Poeten mit den meisten Werken

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15.KuddelAHH6
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