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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Hundebrav (mein Schatten)
Hundebrav (mein Schatten)

Sobald man ihn lässt, tritt er aus meinem Schatten,
spaziert mal vor, mal neben mir, wie 's grad sich ergibt.
Urbane Straßen, speziell, wenn 's weihnachtet,
sind ihm suspekt.
Sonntags sinken wir auf das Gras unter der großen Eiche im Park. Sommerwind inszeniert Schattenposse - chinesisch und gratis! -
Wir applaudieren dem Laub, bis wir 's leid und hungrig sind.

Manchmal beklagt er, wir würden uns viel zu selten sehen;
das sehe ich ein, rate ihm, sich von mir zu lösen, aber davon will er nichts wissen,

lauert stattdessen, dass ich heimwegs verweile, mit diesem und jenem plaudere, lässt sich derweil auf Fassaden nieder, schaut 'ne Menge Zeug aus den Ritzen dort,
Tierchen krabbeln im Moos, das liebt er.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 26. April 2018
3

Lyrik des Tages

Der Frühling
Etwas liegt in der Luft
es beginnt jetzt die Schlacht
welch schöner Duft
wer hätte das nur gedacht?

der Frühling ist da!
mit all seiner Macht
vergesst nur was war
die Menge - sie lacht

die Zeichen der Zeit
es verändert sich was
Frieden und Freiheit
doch dort - was ist das?

Oh, der Frühling - entmachtet!
zurück ist der Winter
Menschenrechte missachtet
durch wessen Kinder?

vom Propheten entsandt
Ja, sie erobern den Thron
sie regieren das Land
im Namen der Religion

wird die Freiheit noch siegen?
wie endet die Geschicht'?
darf man Rechte genießen?
Oh welch' traurig' Gedicht!
Alex
veröffentlicht am 21. Oktober 2012
62

Lyrik des Tages

Theater des Lebens
Ob Drama oder auch Lustspiel,
das durchleben wir Menschen.
Von diesen Themen gibt es viel
und führen uns oft an Grenzen.

Schöne Träume und viel Sehnsucht,
die kommen dann auch einmal vor.
Aber oftmals kommt es zur Flucht
und nichts ist nun mehr wie zuvor.

Beim Lustspiel gibt es viel Humor
und auch unser Herz, das lacht.
Im Drama kommt das Leid nun vor,
und hat Traurigkeit hier gebracht.

Im Leben gibt es oft die Dramen
doch oft mit einem positiven Ende.
Eine Komik lässt sich gut ertragen,
bringt dem Drama eine Wende.

Nach Drama wird es Komik geben,
mit Spaß beginnt ein neues Leben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 13. November 2018
146

Lyrik des Tages

Das Tribut
Das Spiel:
Ich sehe höre spüre rieche
Ich gehe laufe sprinte krieche
Ich schleiche kämpfe töte hasse
Ich raste handle tarne lasse.
Der Weg:
Ich verstehe verfluche protestiere
Ich entmachte befreie rebelliere
Ich arbeite verbinde progressiere
Ich versuche verderbe vegetiere.
Der Fall:
Ich finde erweitere
Ich verfalle scheitere
Ich verschwinde erblasse
Ich hindere verlasse.
Das Leben:
Ich steige
ich bleibe
Ich herrsche
ich sterbe
Das Ende:
Ich bin, ich war
Noelseppel
veröffentlicht am 29. Januar 2014
33

Lyrik des Tages

434. | eigne spua
1) 6/7/6/7.///8
loch da sunn ins gesicht, bedonk mi füa iahre stroihn, bin wieda im gleichgwicht, die trieb kumman scho ins roin
pflück dia an blumenstrauss, mit an valockendn duft, die wöd is unsa haus, vafüah di on da frischn luft
tonz mit dia duach die zeit, füah di duach die neblwond, san jetzt endlich bereit, füa den ring on jeda hond
knie mi jetzt voa di hin, mei liebe is rein und echt, gibst mia den woahn sinn, san vawobm in an geflecht.
ch 1) 17/8…/10
loss di von deina sucht noch lust in hohe atmosphäan trogn, und entschweb diesm oitogstrott
loss di do net scho wieda vom schicksoi auf deim lebmsweg schlogn, und entkomm diesa atemnot
loss di von deina sucht noch lust in weit entfeante wötn trogn, und entweich do in die natua
loss di do net scho wieda vom unglück aus deim lebm vajogn, denn nua du alla ziagst dei eigne spua.
__________________
mein blog: http://philjazzmetal.blogspot.co.at/
philjazz
veröffentlicht am 29. April 2018
4

Lyrik des Tages

475. | sabotiat.
475. | sabotiat.

ch 1a) 12/8/10/8...6/12/8/10
mei hois is heisa und trockn vom vün schrein,
trink den heilendn moagntau,
wäa jedn oiptraum an oadn valeihn,
mei hoss steckt donn net meah im stau

mei zung is belegt und pözig von da kronkheit,
trink den geheimnisvoin tronk,
hob jedn oiptraum wieda foisch eingreiht,
meine phobien liegn scho blonk

meine stimmbända san scho eingrissn und gschwoin,
trink nua diesn frischpresstn soft,
deaf jedn oiptraum gonz schnö übahoin,
mei schlof gibt ma wieda vü kroft
...6/12/8/10
woch auf in an koma,
in ana viadimensionaln utopie,
üba mia schwebt die korona,
in ana fraktaln anomalie.
______________________________

bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.
http://philjazzmetal.blogspot.com/
philjazz
veröffentlicht am 24. Juni 2020
0

Lyrik des Tages

Malfieber
Ich lass meinen Gedanken freien Lauf,
schrei sie nicht raus,
male sie in meinen Farben aus.
Ich kann wählen, entscheiden, habe freie Hand,
die Bilder entstehen und wechseln,
um mich herum keine einengende Wand.
Ich lasse los, meine Seele sagt ja,
In Farben und Formen werden meine Wünsche,
Träume und Gefühle wahr.
Mein Körper wird warm, fühle mich wohl und stark,
es passiert, dass ich mich selbst irgendwie mag.
Frei und zufrieden, die Zeit steht still,
etwas entsteht, wie nur ich es will.
Anonym
veröffentlicht am 10. März 2014
48

Lyrik des Tages

Walnüsse im Schnee
Im Schnee: die Spur
eines Sologängers;
aber wir waren ein Duo:
Ich trat in deine Fußstapfen.

Das Unsagbare lag zwischen uns
wie der Schnee inmitten meines
Spagats; er blieb unberührt
von meínen Gedankengängen.
Vielleicht, dass ich irgendwann
ein Land entdecke, das deinen
Namen trägt.

Alles, was wir damals fanden, war
das Fragment eines Schneemanns:
Die rote Karottennase trug
ein Eichhörnchen davon;
die Kohlenaugen schnappte sich
der Hund eines Spaziergängers;
unter dem schwarzen Zylinder
schläft seit vorgestern der
müde Kopf eines Bettlers.

Wir knackten die letzten Knöpfe
vom weißen Wanst des Schneemanns
und aßen die Kerne auf;
es waren Walnüsse.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. Januar 2018
8

Lyrik des Tages

Symbol
Wiesen und Pflanzen weichen dem Beton
Ein Löwenzahn durchbricht die Stille,
durchbricht das durch Menschenhand Geschaffene.
So zart, so schwach, so klein,
fordert es sein Lebensrecht,
sein Recht zu leben ein.
Braucht weder Schutz, noch Liebe
und führt es doch unendlich Kriege.
Fordert sein Leben doch was es fordert,
will man ihm nicht geben.
Viele treten es mit Füßen.
Und es muss mit seinem Leben büßen.
Jene halten sich für Sieger,
doch tatsächlich,
kommt es immer wieder.
Sofie M. G.
veröffentlicht am 29. April 2017
46

Lyrik des Tages

366.| innre wond - strophe 1
A guada freind wiad pletzlich üba nocht zum rivoin, zum kontrahent, zum todfeind

A klana funkn genügt, scho wiad des ondre, des neue absolut vaneint

A unbedochtes woat laut docht, scho hobm traurig valetzte augn vü gweint

A hintahötige lüge schlogt seah hohe wön, wonn die woahheit im licht eascheint.
philjazz
veröffentlicht am 17. Oktober 2016
3

Lyrik des Tages

Tröpfelndes USB
Im Weine hernach
Ein Zigarrenwölkchen
Noch tröpfelt
Mit schmalbrüstiger Bandbreite
Datenkotzend
Die USB-Schnittstelle
IT-Lyrik
veröffentlicht am 19. April 2016
37

Lyrik des Tages

Lebensmut
Woher nehme ich die Kraft,
meinen Lebensgeistersaft,
der in mir das Leben schafft,
wenn die Glieder sind erschlafft?

Tief in mir da gibt es Orte,
da entspringen dunkle Worte
diese lähmen mein Bewusstsein
und beschweren mir mein Sein.

Wenn ich tiefer dann noch gehe,
unter Gram und schwarzer Seele,
kommt ein köstlich tiefes Rot
dieses nimmt mich mit ins Boot.

Lebensblut und Ich und Geist,
mir die wahren Wege weist.
Ich darf hier den Kraftschatz heben
Und dann, sicher weiterleben.
Matthias Back
veröffentlicht am 16. Februar 2017
61

Lyrik des Tages

Bilder
Bilder seh' ich den ganzen Tag
Manche hängen, und ich mag
Sie; doch die vielen andern
Die an mir vorüberwandern
Sind eigentlich das Hauptvergnügen.
Denn da kann ich vieles üben.

Menschen, Blumen, Tiere, Affen,
Tun mich jetzt und hier begaffen.
Jedes hat sein tiefen Sinn
Sagen mir, dass ich noch bin.
Alle Farben, Töne, Formen
Passen in die Weltennormen.

Menschen, Blumen, Tiere, Affen,
Tun mich jetzt und hier begaffen.
Jedes hat sein tiefen Sinn
Sagen mir, dass ich noch bin.
Alle Farben, Töne, Formen
Passen in die Weltennormen.

Manchmal aber, staun ich doch!
Seh ein Bild in einem Loch!
Furchtbar echt und übergroß
Fällt es mir in meinen Schoß.
Wenn ich's dann versteh und lache,
weiß ich dass ich Fortschritt mache.
Matthias Back
veröffentlicht am 17. Februar 2017
54

Lyrik des Tages

Der Führer
Es war einmal ein kleiner Mann,
der nicht einen Krieg gewann,
Hockte er doch stets im Bunker,
und holt sich einen runter,
Er hatte ein schlechtes Gemüt,
denn er wusste was ihm blüht,
die Gasrechnung war hoch.
Anonym
veröffentlicht am 19. April 2016
35

Lyrik des Tages

Das Leben
Beziehungen sind scheiße sage ich weise,
auf meiner Reise ins Ungewisse.
Auf der Suche nach meinen Bedürfnissen,
das Leben genießen, die Gedanken fließen.
das Leben ist nicht fair, das weist du genau,
es ist grau und nicht mehr blau!
AnnaTheMeow
veröffentlicht am 15. Januar 2015
121

Lyrik des Tages

Albernes Gedicht
Tausend
Zehntausend Gedanken,
bringen, zwingen
meine Vorschriften ins Wanken;
verschwende ich an Dich,
und fühle mich
absonderlich.

Kühne
Tollkühne Sachen,
bringen, zwingen
meine Vernunft zum Lachen;
stelle ich mir vor;
die Haltung verlor
ich ärmlicher Tor.

Male
Übermale ein albernes Gedicht,
denn habe ich nicht
Erhabenes, Hochtrabendes
zu sagen;
alle Verse tragen
nur Deinen Namen.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 16. Oktober 2016
47

Lyrik des Tages

Gefangen in der Zeit
Gefangen in der Zeit, ist meine Seele
meine Vergangenheit - holt mich ein,

seufzen, Tränen, eine trockene Kehle,
liegt schwer im Magen, wie ein Stein.

Gefangen in der Zeit, da ist das Herz,
einen Schritt nach vorn, zwei zurück,

versucht zu verdrängen den Schmerz,
ohnegleichen, bedarf es viel Geschick.

Gefangen in der Zeit sind die Gefühle,
ohne Rast und Ruh' im Kreise drehen,

an's Licht bringen eine gewisse Kühle,
nicht im Stande, all das Gute zu sehen.

Gefangen in der Zeit
Gaby Mahler
veröffentlicht am 20. Oktober 2016
68

Lyrik des Tages

Saphir
Er ist mein Licht,
wenn auch nicht immer in meiner Sicht.
Gewiss ist er doch stets bei mir.
Wie deine Augen so blau,
vertreibt er der meinen grau...
leuchten tut er - mein strahlender Saphir!
Saphira
veröffentlicht am 10. Oktober 2018
41

Lyrik des Tages

Der Taschenwärmer
Wenn es kalt wird, du frierst,
und es vor Kälte klirrt,
dann nehme das,
dass du warm wirst,
denn darauf ist Verlass
Anonym
veröffentlicht am 8. Dezember 2014
35

Lyrik des Tages

Nur Mut
Ist der Himmel grau und trübe
glaub mir nur die Sonne scheint.
Vom Strahlen ist sie manchmal müde,
wie auch ein Mensch der einmal weint
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 18. April 2012
52

Lyrik des Tages

Die Welt
Die Welt ist groß
dein Leben aber zu Kurz ,
wo willst du hin,
denn dein Leben ist im Herz drin.
Mariam Muhsin Majan
veröffentlicht am 16. Oktober 2018
42

Lyrik des Tages

Die dunkle Jahreszeit
Gehörst du auch zu jenen solchen,
die gedanklich sich erdolchen,
über eine Klippe stürzen,
gar mit Senf das Essen würzen?

In der dunklen Jahreszeit
ist die Psyche oft bereit,
solcher Stimmung nachzuhängen,
ihren Träger zu bedrängen.
Marie1967
veröffentlicht am 12. Januar 2012
56

Lyrik des Tages

Zeitalter des Datenmülls
Datenmüll – gab es eigentlich schon immer.
Ein Vorstadtidyll mit TV im Kinderzimmer.
Wahlkampf – leere Phrasen und blubbernde Nesträuber,
Plakate mit Luftblasen von Lindner oder Stoiber.
Emittieren schwer von Kapee die Gierigkeit der FDP.
Kaum besser als ein Schuh voll Hundekacke
ist von der CDU die Laberbacke.
Doch der größte Unrat wächst unbemerkt,
an allen öffentlichen Orten.
Als hätte Glutamat Konsum verstärkt,
mehr Fragen als Antworten.
Die Werbeflut hat ihr klassisches Territorium längst verlassen.
Willkommen in der Neuzeit – Hypnose für die Massen.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 1. November 2019
6

Lyrik des Tages

Menschen
Auf der Erde gibt es Menschen,
die sich unterscheiden,
es kommt immer wieder vor,
dass manche Kontakte meiden.
Es gibt viele Menschengruppen,
die werden nicht akzeptiert,
diese schütteln ihren Kopf
und haben das nicht kapiert.

Wir alle sind nur Menschen
hier auf Erden,
deshalb sollte keiner nur ein wenig
verachtet werden.
Es wurde in der gesamten Welt,
leider nicht alles fair verteilt,
doch mit Charakter und guten Willen,
wird vieles gern geteilt.

Aber einige Bewohner meinen,
die Welt gehört ihnen allein
und sie leben in Prunk,
glänzen somit im Sonnenschein.
Die anderen Menschen,
dürfen mit niedriger Arbeit dienen,
müssen schwer arbeiten,
werden kaum etwas verdienen.

Viele andere Menschen
leben in einer Bescheidenheit
und sind für eine Unterstützung,
immer sehr hilfsbereit.
Eine wahre Menschlichkeit,
kann jeder sofort erkennen,
weil diese Menschen werden,
bei ihrer Hilfe nie wegrennen.

Wir sollten eines immer,
auf dieser Erde auch wissen,
in einer menschlichen Herzlichkeit,
wird man den Prunk vermissen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 18. Dezember 2018
154

Lyrik des Tages

Lebensfreude
Freude am Leben spüren
und mit viel Spaß agieren.

Sich wohlfühlen an jedem Tag
lustvoll leben, wie man es mag.

Volle Lebensfreude verspüren
neue Dinge werden faszinieren.

Optimistisch und ganz ideal
die Lebenszeiten sind real.

Sehr vieles wird nun ausprobiert,
der Lebensverlauf, der fasziniert.

Glückliche Stunden nun genießen
und die Leidenschaft wird, sprießen.

Faszinationen fürs Lebensglück,
die begeistert und man ist verzückt.

Ein Genuss fürs Leben entsteht
Vergnügen erlebt man ganz aufgedreht.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 22. Mai 2024
54

Lyrik des Tages

Auf leisen Sohlen
Sanftmütig sieht sie dich an,
mit klaren grünen Augen.
Auf leisen Sohlen tapst sie heran.

Sie legt sich hin
und genießt dein Streicheln.
Ihre Gedanken sind voll Sinn.

Fasziniert blickst du sie an.
An ihrer Art kannst du lesen:
Die Katze ist ein herrliches Wesen.
Silberhase
veröffentlicht am 27. Februar 2015
52

Lyrik des Tages

Das verbotene Wort
Es war einmal ein Neger
der war ein Postausträger.
Und einmal trug er Post
zum jungen Fräulein Most.
Sie bat ihn kurz herein
um bei ihr da zu sein.
Schnell waren sie per du
sie fragte: Wie heißt du?
er sagte es ihr so:
Ich bin der Neger Jo.
Dass du dich schnell verpisst!
Ach du verdammter Rassist!
Sie drohte ihm den Schläger
Man sagt das Wort nicht: Neger!
Anonym
veröffentlicht am 17. Juni 2015
50

Lyrik des Tages

Niemand
Du, wir sind gleich, auch wenn uns sovieles Unterscheidet,
jeder wurde schonmal verletzt, aber die Wunden heilen.
Du könntest ausrasten, aber musst den Pegel halten,
jeder geht sein Weg, aber, soviele gehn den Falschen,

Viele werden Fehlgeleitet, aber, was soll man machen,
wenn es der Mensch für richtig hält, ist es doch seine Sache.
Hier läuft alles grade, hm.. oder Verkehrt?
Kinder verhungern auf Straßen, aber.. Nobody cares.
NoName
veröffentlicht am 31. Juli 2015
37

Lyrik des Tages

Dezember
Die Welt ist noch grün, es liegt kein Schnee
Bald ist doch Weihnachten, Oh Weh Oh Weh!
Ganz viel Schnee muss bis Weihnachten her,
Dann freuen wir uns alle sehr.
Dann kann man auch wieder rodeln gehen
Kann den Schneeflocken beim Fallen zusehen.
Bald ist es dann endlich so weit
Dann fängt sie an die Weihnachtszeit.
Dann gibt es Geschenke für jedermann,
Und das neue Jahr fängt auch schon bald an.
claraforever
veröffentlicht am 10. Dezember 2013
35

Lyrik des Tages

Angst
Allein wenn sie nur an ihn denkt,
hat sie die Angst, ihn zu verliern'.
Die Liebe, die sie ihm jetzt noch schenkt,
wie kann sie sie fixiern'?

Nur der, der wirklich liebt,
verspürt die Angst,
die in ihr liegt,
wenn du sie einmal erlangst.
Rosenblüte
veröffentlicht am 7. Mai 2017
45

Lyrik des Tages

Ein Blatt
Es schwebt ein Blatt empor
aus dem dunklen Wald tritt eine Gestalt hervor
Ich frage mich nur warum dies? Warum das?
Warum nicht einmal mit Message?
Warum hälst du nicht einfach die Fresse?
Leon
veröffentlicht am 20. September 2018
47

Lyrik des Tages

Zaghaftes Glühen ...
Zaghaftes Glühen, ach ... das will
ein kalter Wind mir mir heut vertreiben.
Die Kälte malträtiert die Haut der nackten Hände.
Mein ratzekahler Lieblingsbaum spricht Bände,
und ohne helles Kinderlachen bleibt die
Stadt mir fremd – und seelenstill.

Wo sind die Morgenblumen, wo ihr lauer Duft?
Wo ruht der Zauber, der den Frühling stets begleitet?
Inzwischen ist auch noch die Sonne eingeschlafen.
Schichtwolken quellen grau am Himmelshafen,
der eisig schweigt, kein Vöglein singt in dieser Luft.

Ich denke hin und her und kreuz und quer,
und sehne mich, weiß nicht so recht, wonach ...
Vielleicht nach weißen Schiffen auf dem lichten Meer,
vielleicht nach Sträuchern mit 'ner reifen Stachelbeer.
Nach ihm, der keine Ahnung davon hat, ich mich verzehr?
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. April 2018
8

Lyrik des Tages

Im Kranichgang ...
Vornehmer Kranich – willkommen
ist den seichten Gewässern dein
andächtig Stelzen: langsamer noch
als Schnecke und Schlafmond ...

Erhebst du dich – Flügel an Flügel –
für den magischen Weg gen Süden,
mein Kranich, rauscht mir das Blut
in den Ohren, bleibt die Minute
unvollendet, vergesse ich meinen Liebsten ...

Kälte hakt sich bei mir unter
auf der Suche nach Wärme
qualmen die Schornsteine wider
wallende Nebel: dem Holz und der
Kohle verfallen; süchtiger bin nur ich:
nach einem Wort von dir ...

Das tanzende Laub besänftigt des
Igels Notwehr und weißwarme Milch
setzt in Gang gediegenen Winterschnarch
auf im Blätterschnee versunkenen Pfaden,
darunter Friede stachelt wie einseptembert ...

Sturm und Wind, verbrüdert mit Meeren
und Flüssen, von Aiolos verflucht, wüten ...
Briefworte, jetzt, niemals für schwerer befunden!
Ach, nach milderen Tagen steht mir der Sinn,
hör ich das Vieh in den Ställen brüllen
und mit den Ketten klirren ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. November 2018
6

Lyrik des Tages

Dunkelheit
Wenngleich Wunder
und Geduld scheinen
schwankt mir
die Aufmerksamkeit der
verzauberten Nacht
empor.
Katja Heimberg
veröffentlicht am 26. Mai 2012
59

Lyrik des Tages

Einsicht
Der Snickers noch ein Traum
Ein Traum von innrer Fülle
Zufriedenheit, ein Traum
in Schocko er ihn hülle

Verirrt er sich im Wahn
In Hungers Irrengarten
spielt Janos einen Klang
von Zukunft auf der Harfe

Die Hoffnung ist schon nah
Der zückend Griff nach Bares
Er glaubt es nicht, ists wahr?
Zu wenig Geld für Wahres.
Egorat
veröffentlicht am 13. April 2015
50

Lyrik des Tages

Freiheit
Ich fühl mich wie eingeschlossen,
und ich fühl mich so frei.
Ich bin unentschlossen,
und komplett verdrossen,
wie eingeschlossen.
Und ich fühl mich so frei.

Ich bin nicht frei.
Ich weiß nicht wohin,
Wo ist der Sinn?

Bin ich frei?
Ich fühl mich frei.
Fühl ich mich frei?
Ich bin nicht frei.

Sie sagen ich bin es,
deswegen fühle ich es.
Ich fühle ich bin es,
deswegen bin ich es nicht.

Wer erkennt, nicht frei zu sein,
der ist es.
Wer denkt, frei zu sein,
der ist es nicht.

Ich fühl mich frei und bin es nicht.
Ich glaub die Freiheit gibt es nicht.
zönked
veröffentlicht am 11. Februar 2019
36

Lyrik des Tages

Auferstanden aus Ruinen
Ich ziehe Industriedunst durch meine schlanke Nase
und übe mich in Fechtkunst, wie Cäsar, der Angsthase.
Antikörper auf der Guillotine tanzen im Takt zur Bohrmaschine.
Bin auferstanden aus Ruinen und stecke fest in Schlitzmaschinen.
Und so bohr ich ins Delirium drei Schrauben durchs Endstadium.
Nennt mich Aius Locutius, Aurelius, der Luftikus!
Gofmann
veröffentlicht am 18. Oktober 2016
5

Lyrik des Tages

Wo soll ich anfangen?
Wo soll ich anfangen?
Wie sollen meine Gedanken auf's Blatt gelangen?
Ich würde gern schreiben,
Alles was ich denke auf's Papier treiben,
Doch mein können ist begrenzt,
Ich weiß, dass du es kennst.
Wir streben nach mehr,
Wollen zeigen was wir könn', doch es ist schwer.
Geleitet von negativen Gefühlen,
Versuchen wir unser ganzes Leben umzuwühlen;
Auf der Suche nach Liebe,
Weil das alles ist was bliebe.
Anonym
veröffentlicht am 3. April 2020
33

Lyrik des Tages

Mama
Weil du mi imma abholst ohne das i muas betteln
Weil du imma zuaschaust statt dei pferd zu sätteln
Weil du imma es beste kochst egal was es is
Weil du mehr aushaltst als 20 kaugumis

I hab die echt supa lieb egal was passiert
Selbst wenn da augustinus bei -20 grad dafriert
Zum glück hat die liebe gott bei mir platziert
Weil bei dir merkt ma du hast echt von kam schlecht kopiert
Ralph Gsöll
veröffentlicht am 8. Mai 2017
38

Lyrik des Tages

Zwei Seelen
Zwei Seelen sich treffen,
mit uraltem Wissen.

Fortan sie beschreiten,
gemeinsam den Weg.

Der oftmals gepflastert,
noch öfter bewachsen.

Bewachsen mit Gras
und Blumen am Rand
vom Tau noch nass.

Auch wenn ihre Schritte
nicht immer im Gleichklang,
so sind sie verbunden,
mit silbrigen Band.

Und wenn ihre Wege
dereinst sich trennen,

Eines wird bleiben,
ein Band aus Silbergeflecht.
Mari
veröffentlicht am 13. Dezember 2012
59

Lyrik des Tages

Die Nähe und Ferne gleichzeitig
Die Nähe und Ferne gleichzeitig
Hat unsere Liebe vereint!
Unmögliches wird überwältigt...
Berauschender neuer Zustand!

Wir müssen den Menschen bedanken,
Die haben uns Schmerzen gebracht!
Weil ohne die Erfahrungen tanken,
Wir hätten nie Liebe erkannt...

Weil alles, was uns mal passierte –
Ist Schleier aus unsern «Davor...»
Wie müssen das brechen... mit LIEBE,
VERGEBEN, VERZEIHEN... umformen!!!
Sofia-Natali Welz
veröffentlicht am 12. November 2018
49

Lyrik des Tages

Natürlichkeit
Eine natürliche Landschaft,
die zeigte sich mir,
manche schimmernde Gebilde
waren eine große Zier.

Akzente von einer Idylle
gab es hier zu sehen
sehr elegant und edel,
so was sollte nie vergehen.

Das Gewässer glänzte
herrlich im Sonnenlicht,
eine Wahrnehmung entstand,
wovon jeder gerne spricht.

Eine kleine Brücke führte hier
über den kleinen Fluss
und Naturgeister entstanden,
was für ein Genuss.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 21. Mai 2024
54

Lyrik des Tages

Der Tod ist weiß
Der Tod ist weiß, nun nicht mehr schwarz,
er ist der Freund an meiner Seite

Zeigt mir Liebe, zeigt mir Leben,
nimmt meine Hand und führt mich Heim

Erst mit ihm erfahr ich Weite,
verschwinden Leid und Gram

Ihn zu kennen ist mein Trost
wenn Qual und Leid mir angetan.
Anonym
veröffentlicht am 3. Oktober 2014
36

Lyrik des Tages

Abschiedsserenade
Morgens liegt schon das Blut
des Herbstes in der Luft des Sommers

Die Rosen zittern,
nun fallen die letzten Blätter

Die Nächte sind kühl und in den Zisternen
rauscht die Kargheit des Winters

Allerleirauh schürt das Feuer der Vernunft
und mir sinken die Lider

Der Wald hüllt sich in Schweigen,
der große Abschied ist da ...

Ich möchte fallen mit den Blättern
zur Erde und weinen wie ein Kind

Am Wegrand welkt die Blume
im letzten Staub des Sommers

Bald sind die Felder vernarbt
und Krähen fallen ins Land

In der Sonne liegt schon der Mond
und ich lasse zu, dass an mir der Kummer nagt

Jene Stunde, die allein uns gehören soll,
wird verstreichen wie dieser Sommer
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. September 2017
11

Lyrik des Tages

Schmerz
Ich bin der Schmerz
Quälend langsam stechend
Fress mich durch das Herz
In der Liebe kannst du mit mir rechnen
PG
veröffentlicht am 8. Mai 2013
42

Lyrik des Tages

Strudel des Lebens
Ich weiß nicht, was ich will. Zu viel, zu wenig, zu schwer, zu leicht. Ich weiß nicht, was wirklich ist. Blitze, Donnern, Stille, dann wieder Brausen, das sausende Leben lässt mich nicht mehr frei. Farbige Strudel, die mich aufsaugen. Hier in meinem Himmel, in meiner Hölle. Teile meine Angst, meine Freude, und wenn es zu Ende geht und du mich wirklich siehst, sei dabei.
Anonym
veröffentlicht am 18. Juli 2012
31

Lyrik des Tages

Witz, Spaß und Ironie
Behindert zu sein,
das ist nicht schön,
da muss man aber
dann zu stehen.

Humor, der lässt uns
nicht verzagen,
sonst wäre das Leben
nicht zu ertragen.

Mit sehr viel Witz,
Spaß und Ironie
gewinnt die Krankheit,
glaube es mir nie.

Sie lässt sich dann
ganz gut ertragen,
was da passiert,
tu nicht nachfragen.

Den Kopf in den Sand
hilft hier nicht weiter,
sei mutig, das Leben ist
sehr oft auch heiter.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 1. Mai 2023
98

Lyrik des Tages

Der Apfel
Ich bin der Apfel
Die Verführung
Versuchung
Verlockung
Ich will das Gute sein
Aber ich bin das Böse
Gefährlich
Wie die Nacht
Irgendwo
Sitzt da noch das Gute
vielleicht
Anonym
veröffentlicht am 12. April 2015
38

Lyrik des Tages

Der Flug der Bettpfannen
Mein Durchfall am Morgen
sprengt Schüsseln und Sorgen,
ich fliege von dannen
mit meinen Bettpfannen.
Gofmann
veröffentlicht am 26. Mai 2012
27

Lyrik des Tages

Die Busfahrt
Während ich mit dem Bus fahre,
und auf den Stuck starre,
frag ich mich: wann endet die Nutzphase?
auf nem Plakat: Bachmann! Denk mir, ich will den Lutz schlagen!
wüsste nicht worauf ich sonst noch Lust habe.
Mmh, vielleicht auf 'ne Cola oder sogar auf 'ne Club Mate.
Kontrolleur kontrolliert. Ich hab keine Buskarte!
Überlege, ob ich den Typ dort nach Schutz frage!
Er meint: ich bin nich von hier, ich komm' aus Cuxhaven!

Dies und noch andere Sachen erleb ich beim Busfahren.
Graf Dubblecup
veröffentlicht am 27. Mai 2016
35

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