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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Wacholderblätter
Wild marschierten die Wacholderblätter
auf meiner weißen Wampe.
Es grinsten die Gedanken
und ich drehte die Arschkrampe.

Erst nach Norden,
dann nach Süden,
das hörten ihre Horden
und sie spielten die Etüden.

Direkt im Kriegsloch
saß die alte Viererbande,
den Auftakt machte Streicher
und sprach von Rassenschande.

Ich lauschte eine Weile,
ging dann in den Keller,
nahm vom Haken die Hüpfseile,
denn damit ging es schneller.
Gofmann
veröffentlicht am 30. November 2017
3

Lyrik des Tages

Der BMW-Fahrer
Er hat Heck und kann es nicht,
er hat keinen Speck und sehr viel Gicht.

Der Blinker streikt, die Scheinwerfer blenden,
sein Vater gibt dem Puff tausende Spenden,
seinem Sohn schenkt er 'ne Karre,
zum 18ten Geburtstag.

Zwei Tage später
mit vier Schlampen im Schlitten,
da versenkt er ihn,
mit ganz großen Titten.

Was steht zuhause,
ein neues Geschenk,
Vom Papa mit Bussal,
kein neues Talent.

Es ist ein 5er und kein 3er,
mit helleren Scheinwerfern,
damit es seinem Gegenverkehr,
in den Graben wirft.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
17

Lyrik des Tages

Was ich für dich gern wäre
wäre ich ein Kämpfer, ich kämpfte für dich
wäre ich ein Tänzer, ich tanzte für dich
wäre ich ein Maler, ich malte für dich
wäre ich ein Sänger, ich sänge für dich
wäre ich ein Musiker, ich musizierte für dich
wäre ich ein Sieger, ich siegte für dich
wäre ich ein Zauberer, ich zauberte für dich
doch ich bins nicht und wär doch gern alles für Dich
aber du bist das alles und auch alles für mich
Holger Freund
veröffentlicht am 10. Juli 2016
51

Lyrik des Tages

Die Wüste
Diese Hitze, ich sitze nur noch, kein einziger Schluck Wasser mehr, kein Winddruck. Was sollen wir essen? Es ist doch schon alles trocken gepressen, indessen messen die Hessen die Wüste. Ich freu mich schon auf die Seeküsste.
faboi
veröffentlicht am 17. Juli 2015
38

Lyrik des Tages

Wo bleibst du?
Wo bleibst du Herz?
Ich suche dich,
hab großen Schmerz
und weine heut,
die ganze Zeit.

Da bist du ja
wo warst du denn?
Dahinten, da!
bei Oma Kenn
Sagtest du mir.
Nun bin ich froh,
ich sag es dir
und kaufe Stroh.
Anonym
veröffentlicht am 12. Dezember 2015
38

Lyrik des Tages

472. | titel noch unbekannt.
1) 7/8/7/8/8
bin scho wieda hia vadommt,
no imma is hia ois zabombt,
dichta rauch schwebt üba mia,
leichnteile von mensch und tia,
mei vastond hot si glei vaplombt

da regn is rot vafäabt,
nua die schlocht hot den krieg beeabt,
des otemhoin is net leicht,
i glaub da tod hot mi scho gstreift,
hot ma mein lebmsstrich einkeabt

fühl mi wie stumm taub und blind,
bin gfongen in diesm labyrinth,
feina sond weht duach die stodt,
hot diese asche scho so sott,
die ontwoat weiss alla da wind
...9/10/10/8
in diesm unduachdringlichn woid,
beheascht panische ongst die nockte gstoit,
zittat hungand in an schlechtn vasteck,
schloft schwea valetzt im tiafstn dreck.

(in diesem text geht es um die posttraumatische belastungsstörung)
philjazz
veröffentlicht am 25. April 2020
1

Lyrik des Tages

Loch
Und dennoch versproch Frau Loch
nicht in dasselbe zu fallen
das sie da grub
Johnny D
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
47

Lyrik des Tages

Treue den Büchern
Tag ein ,Tag aus.
Der Rythmus bleibt gleich.
Nach der Schule nach Haus‘,
Über die Straße, über den Deich,
Bis hin in mein eigenes Reich.

Mein Leben geprägt von Einsamkeit,
Jeder Morgen ganz allein‘.
Auch in der frühen Dunkelheit,
Über Stock und über Stein,
Geht‘s in die Schule hinein.

Aber dort wird es nicht besser,
Jede Pause ohne Freunde.
Wie gezwungen von einem scharfen Messer,
Zieh ich durch die Bibliothek, getunkt in Reue,
Lese Bücher und beweise meine Treue.
Sem
veröffentlicht am 28. März 2018
54

Lyrik des Tages

Um bei dir zu sein
Um bei dir sein zu können ...
müsste ich über einen Regenbogen springen.
Ich habe es oft genug versucht:
Ein aussichtsloses Unterfangen.

Um bei dir sein zu können,
müsste ich über meinen Schatten springen -
bald sind wir zu zweit.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. Dezember 2016
9

Lyrik des Tages

Der Zahn in der Hose
Zerrt Parodontose dem Zahn an der Hose
und immer mehr,
fällt er aus dem Munde, denn nackt und so lose
schämt er sich sehr.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
38

Lyrik des Tages

Leerer Rausch
Viel zu lange getanzt,
haben wir den ganzen Morgen.
Nie wieder raus aus diesem leeren Rausch.
Wir schlafen wenn die Sonne scheint,
viel zu kurz.
Ich seh dich nicht.
Mit einem Lachen fortgewischt,
noch ein Zug, noch ein Schluck,
Augen zu und weg.
Der Bass unter den Füßen, in den Ohren,
in der Dunkelheit tanzt jeder nur für sich.
Im Gedränge berauschter Körper ist kein Platz für dich.
Augen zu und ausgeatmet, tauchst du unter in der schwarzen Menge,
im Takt mit einem leeren Lächeln auf den Lippen.
Anonym
veröffentlicht am 26. März 2013
51

Lyrik des Tages

Der Traum
Verwirrt,vergessen.
Und trotzdem da,
Verliert vermessen, unhaltbar.
Tag ein Tag aus,
gar das selbe,
raubt mir den Verstand
Mein Kopf gefüllt bis zum Rand.
Immer neue Informationen
dies kann sich für mich nicht lohnen
wieso ist es da, warum ist es wahr. Kann es nicht verstehen, dies muss bald vergehen. Halt mich!
Anonym
veröffentlicht am 15. März 2013
46

Lyrik des Tages

Sommer
S o m m e r

S onnenblumen nicken freundlich lächelnd über Gartenzäune
O den an die grünen Wälder lernen große und auch kleine Kinder
M essinggelber Mond blickt neugierig in seligsanfte Blütenträume
M ittagshitze senkt sich über Wiesenblumen und auf Weiderinder
E ine weiße Wolke taumelt freudetrunken übers blaue Himmelszelt
R ote Erdbeeren und Kirschen: Früchte unsrer warmen Sommerwelt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Juli 2017
13

Lyrik des Tages

Nur gelacht
Die Menschen haben nur gelacht,
wenn ich mich tapsig drehte.
Doch keiner hat im Traum gedacht
an meine Schmerzensnöte.

In manchen Nächten träume ich,
und schnüre meinen Ranzen.
Mit heißen Füßen seh ich mich
dann auf der Sonne tanzen.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
55

Lyrik des Tages

Spaßig leben
Das Leben spaßig
und auch albern zu erleben,
das ist besser, als sich ständig
als ein perfekter Mensch zu geben.

Ohne Frohsinn
wird kein Leben optimal verlaufen
und für das optimal sein,
wirst du dir die Haare raufen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
102

Lyrik des Tages

sie fliegen nicht ordentlich
die vögel fliegen nicht mehr ordentlich
sagst du
und du sagst
das ist keine richtige eins mehr
da bringe ich die asche weg
ein holz halb verkohlt
bleibt liegen
weißt du wir werden alles für immer mehr wollen
das wird nicht gehen und
sie werden weinen die vögel
sage ich noch
aufschauend zu dieser zerflatterten eins
und keine taschentücher haben
sagst du
und ich lege neues holz ein
www.mario-lyrik.blogspot.com
veröffentlicht am 13. November 2016
38

Lyrik des Tages

Die Scheidung
Geschieden heißt vermieden
Ärger, Stress, Trauer, Leid
und all das zu zweit
Schwierig wird es bei einem Kind
der allen Vorstellungen und Wünschen plötzlich entringt.
Es nicht verstehen kann warum Mama und Papa
denken dran sich zu trennen ihres Weges
Auf das es was Besseres gebes .
Scheidungskind das klingt hart.
Obwohl ein Kind doch so zart.
Meist innerlich verletzt seinen Lebensweg fortsetzt
Benjamin Kleine
veröffentlicht am 18. Mai 2012
43

Lyrik des Tages

Endlich Frühling
Der Frühling, der ist schön,
so gerne wolln wir die Sonne sehn.

Wir liegen im Gras und haben viel Spaß,
an uns vorbei, hoppelt ein Has.

Weit, weit hinaus, wachsen die Bäume,
die Veilchen hatten schöne Träume.

Im Frühling ist es schon sehr heiß,
auf den Feldern wächst der Mais.

Tief, tief im Walde, vor lauter Gerauf,
wachen auch schon die Bären auf.
Clara
veröffentlicht am 22. Juli 2019
58

Lyrik des Tages

liebe
Du bringst afoch jede vawökte blume zum blühn,
und du bringst afoch jeds eakoitete heaz zum glühn.

Du vastroihst so vüa wäame und vaschenkst so vü licht,
und dei lächln vazaubat und betöat jeds gedicht.

Oba i vamiss jetzt nua dei liebe,
denn die hob i bei dia no nie gsehn, gspiat oda ealebt

Denn i vamiss afoch nua dei liebe,
oba i glaub, die host du no goa net bei dia entdeckt.
philjazz
veröffentlicht am 23. September 2016
11

Lyrik des Tages

Lichtblick
Es wird für jeden täglich
zum Lichtblick kommen,
wir müssen achtsam sein,
dann werden wir es
sicherlich mitbekommen.

Es gibt so viel Schönes
täglich zu entdecken,
wir müssen dafür nur
unser eigenes Interesse
dafür aufwecken.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 23. August 2022
114

Lyrik des Tages

Die Zeit bricht auf
Die Zeit bricht auf, eine neue Ära beginnt
Das Herz wird regieren, denn die Liebe gewinnt
Das Tosen verebbt und Dröhnen wird Melodie
Von nun an erklingt der Liebe Symphonie
AMN
veröffentlicht am 18. Dezember 2021
39

Lyrik des Tages

Polarstern
Ich habe ihn entdeckt
finde ihn immer wieder
zu jeder Jahreszeit
in vielen einsamen Nächten
ist er mein Orientierungspunkt
den ich brauche
um nicht
müde und einsam
enttäuscht und verletzt
zu sein
mein Polarstern
führt mich
zu einem erfüllten und
glücklichem Leben
denn ohne ihn
falle ich
suche Zuflucht
in so mancher Sucht
Anonym
veröffentlicht am 15. Februar 2015
37

Lyrik des Tages

Weihnachten
Wir feiern heute das Fest mit dem Kind
und freuen uns das wir die Handballer sind.
Gestartet haben wir dieses Jahr digital
Zum Glück mit niemanden im Hospital.

Im Mai gabs dann die Vorbereitung für die Vorbereitung
Für eine bessere Leistung
Joggen, Training, Cross-Fit, Workouts ist doch klar
Das war wunderbar…

Zur neuen Saison kamen zwei neue Mädels dazu
Damit sind wir jetzt komplett!
Alle haben viel Power im Akku
so können wir nun aufs Parkett

Aber jetzt ist Winterpause,
die ist dieses Jahr aber etwas länger
Aber wir sind ja keine Anfänger
Und trinken erstmal mehr als eine Brause

Gerade sind wir auf Platz 4
Und verteidigen erfolgreich unser Revier
Kalamari
veröffentlicht am 15. Dezember 2021
43

Lyrik des Tages

Heute Nacht
Während Du mit der Sonne
in der Dunkelheit versinkst,
habe ich von meinen Zügeln
mich losgerissen.

Während der Mond Dich
in süßes Schlummern schaukelt,
bin ich aus den Trümmern
meiner Festung emporgestiegen.

Denn heute Nacht werde ich
mich zu Dir stehlen,
um in Deinem wehrlosen Leibe
mich zu betten.

Im Sturme werde ich
mich zu Dir schleichen,
um mit meinen brennenden Küssen
in Dich einzuströmen.

Weil ich weiß, dass auch Deine schreiende Seele
nach der meinen dürstet,
tränke ich Deine tiefblauen Träume
in mein schäumendes Blut,
flüster' ich Dir wild
meine ungezähmten Feuerlieder,
umschlingen meine sengenden Sehnsüchte
Dein unberührtes Innerstes.

Und wenn Du dann
mit dem goldenen Horizont wiederauferstehst,
wird es sein
als ob nichts geschah.

Und dennoch wirst Du
Dich nicht mehr entsinnen,
wer Du einst warst.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 19. April 2017
58

Lyrik des Tages

So oder so gesehen
Ich roch an der Rose und mich stachen ihre Dornen
Ich pflanze Liebe und ernte Hass
Ich schau in die Weite der Welt und stehe am Abgrund
Ich atme das Leben und weiß um den Tod
Ich liebe das Licht des Tages und fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oder so gesehen
Mich stachen ihre Dornen, aber ich roch trotzdem an der Rose
Ich ernte Hass, darum pflanze ich Liebe
Ich stehe am Abgrund und schaue in die Weite der Welt
Ich weiß um den Tod, deshalb atme ich das Leben
Ich fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oliver Delastere
veröffentlicht am 11. Juli 2016
49

Lyrik des Tages

Acid House
Ecstasy, illegale Raves und der Smiley
Muss zwischen 1987 und 1989 gewesen sein
Damals ging man statt zur Schule oft zu Aldi
Rolands TB-303 war ein Edelstein
Modulierte Bassline, Ohrenschmaus
In den Achtzigern rockte Acid House!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 18. Dezember 2021
2

Lyrik des Tages

Der schwarze Mann
Wer hat Angst vorm Schattengeist?
Mit keckem Blick, geschwind gestellt,
"Niemand", kreischt der ganze Kreis

Hockend, in der Mitte klein,
Ein Kindelein, weint ganz leis.

Sieht die Finger recken,
Zupfen, rupfen, reißen, necken.

Sieht Augen glühend, Mäuler groß,
Schwach, wie es ist, rennt es bloß.

"Hasenfuß", kommt hinterher,
Und dann, nichts mehr.
Littelpoetress
veröffentlicht am 15. Januar 2018
50

Lyrik des Tages

Du bist!
Name du bist die Sonne in meinem Sonnenaufgang
Du bist die Dusche in meiner Badewanne
Du bist mein Regenschirm bei Regen
Du bist mein Regenbogen bei schlechtem Wetter
Du bist einfach mein Mann
Nicht-Stefan
veröffentlicht am 19. September 2013
39

Lyrik des Tages

Blick
Ich werde warm,
ich werde zitterich,
meine Vergangenheit öffnet sich,
meine Zukunft schließt sich.
Ein Glücksgefühl brennt.
Ich siehe den Charme von Kristof,
ich sehe die Lache von Stef,
ich sehe die Angst von Max.
Aber dich, dich sehe ich nicht!
Anonym
veröffentlicht am 19. November 2012
39

Lyrik des Tages

Hosen
Blau sind die Veilche
Rot sind die Rosen
Wieso kauft niemand diese scheiß Hosen
CB6
veröffentlicht am 1. Mai 2020
32

Lyrik des Tages

Kind der Dunkelheit
Kind der Dunkelheit
wilder als das Meer
zügelloser als die Flammen
in denen ich einst dich sah

Kind der Dunkelheit
so viel Kraft und Schmerz
so viele Tränen
in denen du versankst

Kind der Dunkelheit
du schießt empor
aus dem Tintenfass der Seele
die du einst deine nanntest
Caruso
veröffentlicht am 15. Oktober 2015
54

Lyrik des Tages

Am Weihnachtsbaum...
Am Weihnachtsbaum die Lichter Bränän.Is et nit en Schand wat hat ma soviel Zeit verbrannt.Mir sin jetz schon ganz alt un grau , un hän doch keine Verstand. Wat mache mir uns so verrückt uber die Anderen,doce sind eher verzückt.Lasst uns froh und munter sein,jeder so wie er et grad mag,wenn er nur nix bösese Sath.
Grazia
veröffentlicht am 15. Dezember 2020
43

Lyrik des Tages

Schattenspiele
In den Träumen gab es oft ein Schattenspiel,
dieses Treiben war oftmals für mich zu viel.
Hier gab es schleichende unklare Schatten,
dieses erzeugt gedanklich lange Debatten.

Sehr bizarre Formen entstehen im Traum,
was das sein könnte, erkenne ich kaum.
Alle Schatten sind sehr verschwommen
und oft hatte ich davor Angst bekommen.

Bei unklaren Wegen gab es nie ein Ende,
auch niemals einen Punkt für die Wende.
Unbekannte Figuren stellten sich oft auf
und Licht und Blitze folgten dann darauf.

Stammt dieses Spiel aus der Vergangenheit?
Hier eine Lösung zu finden bin ich nicht bereit.
Gibt es hier einen Hinweis auf meine Zukunft
oder zweifele ich bald an meiner Vernunft.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 13. Dezember 2018
158

Lyrik des Tages

Hä? 2: Konstruktion in Blau
Zeigst du Winter, uns die Bilder,
glaubst du stets am Baum zu gehen?
Setzte dich auf deine Leiter
und beginn dass Rollenspiel.
Rostig, rostig oh du Falter,
leg dich auf dein Lebensalter,
steig hinab zur Kanne wohl,
leg dich hin und rülps auf Kohl.
Möp
veröffentlicht am 9. September 2014
36

Lyrik des Tages

438. | denkmal.
d 2) 10/10
leb in den woikn und geh mitm wind, vaschenk die sinne und wea wieda kind
trockne die tränen und heil deinen geist, fong des vüle soiz, hobs ois gwüaz vaspeist
wühl mi duachs gestein, atme flüssigkeit, wohn in an wüafl und schöpf ewigkeit
loss ois hia zurück und bau mia a boot, setz mia a denkmal und eante den tod.
philjazz
veröffentlicht am 21. Juni 2018
8

Lyrik des Tages

Ein Wunder
Ein Wunder

Was könnte den ein Wunder sein?

Ein sechser im Lotto
oder ein Hund namens Toto.

Was könnte den ein Wunder sein?

Ein vergoldetes Schachbrett
oder ein Brot mit Mett.

Was könnte den ein Wunder sein?

Wenn eines Tages ein Wunder an der Tür klopft,
du erkennst es nicht und packst es nicht am Schopf.

© Jadeit, 21.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
3

Lyrik des Tages

Twitter-Freunde
Patrick macht eine Hormonersatztherapie,
Janas Lieblingsfach ist Biologie,
Hure
Anonym
veröffentlicht am 4. Juni 2015
41

Lyrik des Tages

Lebenswege
Verschlungene
Umwucherte
Bewachsene
Wege
Umsäumt von Gestrüpp und Blumen
Beleuchtet von silbernen Mondstrahlen
Yawe
veröffentlicht am 20. Februar 2014
37

Lyrik des Tages

Oh, war das eine schöne Zeit
Oh, war das eine schöne Zeit

Oh, war das eine schöne Zeit,
wenn man jung ist, mit viel Heiterkeit.

Man erlaubte sich fast alles, ohne zu Fragen,
in den besten, wilden jungen Jahren.

Läßt sich von fremden Abenteuern tragen,
in der Ferne die Gerüche, Gewürze ganz fein gemahlen.

Ist das alte Hemde dann abgetragen,
geht es von der Ferne zurück in die Heimat.

Dann stellen sich einem ganz andere Fragen!

© Jadeit, 12.07.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Im Sonnenschein
Im Sonnenschein

Es stürmt und regnet, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es regnet und ich bin nass, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mir ist kalt und es friert, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist dunkel und die Nacht kommt, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist stressig und die Arbeit ruft, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Der Wecker klingelt und ich bin noch müde, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mein Bauch knurrt und der Kühlschrank ist leer, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Wenn du diese Sonne kennst, dann sei glücklich Mensch,
Denn du hast die Liebe entdeckt.
Björn Lehmann
veröffentlicht am 19. April 2017
44

Lyrik des Tages

Gedicht für Österreicher
Wauzi Bauzi, Obaschnauzi,
Wauzi Bauzi bumm!
I waas eh du biest a Kauzi,
oba i waas ned warum.

Schurli Burli, Wurli Schua,
mogst an Schuus, i hob di gearn,
jo, i schau dir ganz lieab zua,
mogst ned gläh mä Schatzi wearn?

Biest a Möada, biest a Söhr,
biest an Bussi-Bärli, gö ?!
Giab dähn Kaisaschmorrn her,
soonst duat mir mä Hearz so wäh.

Waanst ned wüüst doos i mi gram,
dan kom zu mia iin mäh Beed,
des schdääd do bei mia daham
uund ees iis no ned zu schpööd
Surreal
veröffentlicht am 24. April 2013
47

Lyrik des Tages

Seelenkonzert
Seelenkonzert!
Ein ach so fröhliches!
Was ein Krach einem durch die Ohren fährt!
Doch lautlos für die anderen,
denn die Freude randaliert nur im Inneren.
Anonym
veröffentlicht am 28. Januar 2013
41

Lyrik des Tages

Die Nacht
So kalt
So dunkel
So schwarz
Halt
ein Funkeln
was wars?
Ein Stern
so fern
sieht man gern
RobbYmcKellA
veröffentlicht am 23. September 2012
46

Lyrik des Tages

Nachrichten
Nachrichten

Heut' kannst d' keinen mehr vor den Ofen locken.
Auf der Welt passiert so viel, du kannst keinen schocken.

Die Medien sind voller negativer Nachrichten,
wir könnten doch alle darauf verzichten.

All' dieser langweilige Mediendratsch,
kalter Matsch und somit Quatsch.

Schon wieder ein Geburtstag,
unser Metzger hat 'nen Herzschlag.

Die Welt die dreht sich immer weiter,
vielleicht auch mal ein bisschen heiter.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

394.| tal - strophe 1
Deaf diesn gschlossnen voahong jo net meah zruckschiem,
hob von diesm finstren gong die ängste vatriem

Deaf diese dunklheit mit goa kan licht eahön,
woit in diesa raumzeit olle zeiga vastön

Deaf dieses gmoite büd auf goa kan foi zastean,
soit mei schwoches gemüt endlich wieda eanäahn

Deaf diesn regnbogn net meah ausradian,
muass endlich wieda olle foabm tiaf inhalian.
philjazz
veröffentlicht am 11. November 2016
3

Lyrik des Tages

Eigene Welt
Gefangen in der eigenen Welt,
aus Traum und Fantasie.
In der ich bin der einzige Held,
geh stolzen Schritts, voll Energie.
Das Wagnis geht kein Fremder ein,
mich hier einmal zu suchen.
Denn ich allein bin Herrscher hier,
werd keinen anderen brauchen.
Doch wandelt sich das Angesicht,
mein Geist wird schwach, das Außen licht.
Nun such ich euch, doch finde nichts.
Mein Platz ist hier, im Dämmerlicht.
Maira
veröffentlicht am 5. Mai 2012
124

Lyrik des Tages

Sich Verlieren
Verlorene Gedanken,
vom Gestern und vom Morgen.
Vermischten sich bevor sie sanken,
und ich, ich erinnere mich nicht.
Verschlossene Gefühle,
die offen mich quälen würden.
Doch bin ich so nicht nur ne Hülle,
aus Haut und Fleisch, den ganzen Bürden?
Mein Kopf ist voll, zum Bersten voll,
mit Fragen über Fragen. Was soll ich tun, was hab getan, verlier schon wieder den Faden.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
50

Lyrik des Tages

Am Wakenitzufer I
Am Wakenitzufer

Nah beieinander
verträumt
gut aufgeräumt
kuscheln am Kai
auf den Wellen der Liebe:
„Greif“ und „Wiebe“
fürsorglich vertäut,
damit sie nicht twisten und rocken
müssen, wenn Herbst dräut,
der seine großen Stürme
in die Hafenbuchten
und um sieben Türme
auf dem Altstadthügel
zum Abzocken
scheucht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. November 2016
6

Lyrik des Tages

Der BMW-Fahrer 2
Doch Vaters Sohn,
der der nichts kann.
Die PS werden zu viel.
Er küsst den Randstein,
wie im Spiel.

Need for Speed war gestern,
Auto wieder butt butt.
Und was macht Paps?
Dieses mal gibts nen 7er
und nen leichten Klapps

Bubi jetzt fahren gegen Baum,
Bubi gepresst bis in den Kofferraum.
Bubi nimmer Bubi sondern Pampe,
Bubi versaut Ledersitze,
wie nach einem Abend in der Kneipe.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
22

Lyrik des Tages

Hinter den Worten
Wer versteckt,
hinter den Worten?
So groß und mal so klein,
der Reim.
Aber die Person,
ist sie der Gedichte Klon?
blabliblubbs
veröffentlicht am 24. Mai 2012
49

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