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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

k nonsens tration
Still, ich muss mich konzentrieren,
da im Kopf geht was spazieren,
manches noch auf allen Vieren,
zu vergleichen auch mit Tieren,

Alles das geht viel zu schnell,
kitzelt, witzelt wild und wusselt.
Vielleicht ists vom Tier das Fell,
das ein bisschen zu arg fusselt?

Und ich frag mich irritiert,
ob da was im Kopf passiert,
falls das Tier von seinem Schopf,
vier Fusseln zu viel verliert?

Ob es wohl den Kopf verwirrt,
wenn das Tier voll ungeniert,
Schopffusseln darin verliert?
Anonym
veröffentlicht am 8. Oktober 2014
31

Lyrik des Tages

Sonnenschein
An einem schönen Sommertag
fuhr ich im Rollstuhl durch den Park.
Die Sonne, scheint hier durch die Zweige,
am Wegrand stand, ein Mann mit Geige.

Der Klang der Geige war sehr schön,
ich fuhr dort hin und blieb dort stehen.
Die Musik war sehr zart und zum Verlieben,
ich hörte genau zu, bin lange geblieben.

Der Musiker war, total in seinem Bereich,
nach jedem Lied, klatschte ich so gleich.
In der Natur, bei schönem Sonnenschein,
bei diesem Wetter, ist man nicht gern allein.

Musik tut dem Herz und auch der Seele gut,
mit all den Liedern, fast man wieder neuen Mut.
Ich dankte den Musiker, für die schöne Zeit
und war natürlich, für eine Spende bereit.

Menschen sollten sich hier einmal besinnen
und im Inneren, kann eine Einigkeit beginnen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 28. Oktober 2018
205

Lyrik des Tages

Todeskerze
Wie eine Kerze, die leuchtet allein
mit einem dunklen, grausigen Schein
Sie gibt uns viel Segen,
sie gibt uns das Leben
doch erlischt sie still,
weil die Zeit es will
dann ist er da,
ja dort, ganz nah
seine grausige Waffe gewätzt
sie jeden Menschen tödlich verletzt
ist er dann da, dann ist groß die Not,
denn er, er ist der Tod
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
70

Lyrik des Tages

Klimaerwärmung
Feuer ist Rot,
Schnee ist Weiß,
Das Klima ist tot,
und weg ist das Eis.
Anonym
veröffentlicht am 9. August 2015
47

Lyrik des Tages

unerträglicher Optimismus
Ein Leben voller positiven Dingen,
ist wie ein Schnitt mit stumpfen Klingen,
du lernst nie den wahren Schmerz,
der dich dann trifft, mitten in dein Herz.

Weil du an das Gute glaubst,
und nur das Schöne dir erlaubst,
siehst du Leid und Not nicht mehr,
darunter leiden manche sehr.

Deine Ignoranz ist unerträglich,
und du scheiterst damit kläglich.
Die Schatten ziehen an dir vorbei,
doch das macht dich auch nicht frei.

Du willst immer glücklich sein,
doch dein Herz, es ist aus Stein.
Denn du siehst das wahre Gesicht,
dieser hoffnungslosen Erde nicht.
Rosenblüte
veröffentlicht am 19. Mai 2017
49

Lyrik des Tages

Konzertsaal Seele
Glück ist,
Deinem inneren Klavier
freien Lauf
zu lassen,
Deinem Herztrommeln
zu folgen,
Deine Gänsehaut
als Publikum
zuzulassen,
und
Deinem Gehirn
den Dirigenten
zu stehlen,
denn
dann
bist Du
im Konzertsaal
Deiner Seele.
greko
veröffentlicht am 22. Oktober 2013
49

Lyrik des Tages

Macht
Die Macht -
Kriterium zwischen Werden und Sein -
verdrängt das Schicksal
und die Unwissenheit.
Gepaart mit Gewalt
ist sie die Waffe des Teufels,
bringt sie den Untergang für den Menschen,
gibt Reichtum und Unverletzlichkeit
dem Meister.
Kirsten Winkler
veröffentlicht am 16. Mai 2013
46

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
b 1) 7/8/8/7/9
ruck do näha zu mia hea,
vaschmöz dein keapa do mit meim,
mei gefäss is no long net lea,
konnst net länga bei mia bleim,
vamiss jetzt scho dein heabsiassn duft

kumm do etwos näha ron,
leg dei schüchtanheit gänzlich ob,
mei schoin besteht aus reinem ton,
bist mei peafekta massstob,
atme nua mit dia die gleiche luft

umoam di jetzt gonz intim,
spia dei wäame so intensiv,
bist mei sinnliche medizin,
bist so heiss so kreativ,
vabrenn mi sogoa on deina haut

klamma mi on dei figua,
füah di endlich in mei vasteck,
fesslst mi mit deina natua,
host dei sö om linkn fleck,
hob die gonze zeit nua dia vatraut.
philjazz
veröffentlicht am 23. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Ich bin der Moment
Es ist wieder Zeit zu gehen,mein Körper drängt aus dem Haus.
Die Last tut weh,Halteseil Schmerzen kaum aus.
Wind weht mir sanft ins Gesicht,
ich schließe die Augen,brauch meine Umgebung nicht.
Bleibe stehen,atme ganz tief ein und aus,
so viele wohlriechende Düfte,
möchte nicht mehr zurück ins Haus.
Ich werde eins mit der freundlichen Natur,
betäubt und verwandelt,Hochgenuss pur.
Ich atme nochmal tief und ganz lange aus,
werde wach und kehre zufrieden zurück ins Haus.
Waldfee
veröffentlicht am 11. März 2014
48

Lyrik des Tages

Mit der Straßenbahn
Ich fahre heute Straßenbahn und rette so das Klima.
Was kümmert mich der Autowahn? Schienen find ich prima.
Ich fahr' auch morgen Straßenbahn und steige sogar um.
Dann lese ich den Busfahrplan und frage mich, warum
sind moderne Verkehrsmittel so hässlich
und die alten unvergesslich?
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 21. November 2019
5

Lyrik des Tages

Verflossen
Die Dauerwelle
ist verflossen.
Ich fragte mich,
wie kann das sein?

Der Pudel schaute
ganz verdrossen.
Er glaubte nicht,
dass er noch mein.

Jedoch das kann es
manchmal geben.
Bei schlechtem Wetter
kommt es vor.

Nee, kalte Dusche
verändert unser Leben.
Nun sieht man anders aus
als noch zuvor.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
156

Lyrik des Tages

Freudentränen
Der Clown ist lustig,
die Menschen lachen Tränen.
Mit kreativen Gesten,
da gibt es nichts zu gähnen.

Die Possen einfallsreich,
seine Bewegung sehr originell.
Die Show unterhaltsam,
die Freudentränen kullern schnell.

Die Freude und das Lachen
sind des Clowns seine große Kunst.
Er erleuchtet das Gemüt
und gewinnt der Menschen Gunst.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
155

Lyrik des Tages

Liebe aus dem echten Leben
Du schreibst bemühst dich kriegst doch keine Antwort,
die ZEIT währenddessen schleicht hinfort.
Wie kann es sein man wird ignoriert,
obwohl man sich anstrengt alles probiert.

Immer wieder versuchst du es,
etwas spannendes über dich Preiszugeben,
doch nach der Ewigkeit bist du nicht mehr frohen Mutes,
versuch es lieber im realen Leben,

Dort wird sich auf Dauer was besseres ergeben,
vielleicht schon bald,
vielleicht triffst du den Mensch auf einer von vielen Feten,
oder vielleicht sogar im Wald?

Man weiß es nie doch nutz die Chance,
befreie dich aus dieser Trance,
Der Internet-Dating-Wahn,
wirft dich nur aus deiner Bahn.
Der Poet
veröffentlicht am 25. März 2019
37

Lyrik des Tages

Die Theo(retische Physik)klausur
Ich fuhr
auf meiner Tour
durch den Flur
zur
Klausur.
Ich leistete einen Schwur
und berechnete ganz stur
nur
die Spur.
Was fuer eine Tortur!
Ich hab Angst vor meiner Zensur.
Nach der Klausur
um 12 Uhr
muss ich zur
Kur.
Ich habe eine tolle Figur
trotz Glasur
pur
und interessiere mich fuer Kultur,
Natur
und Literatur.
Wo ist meine Schnur?
Ach nein, ich meinte den roten Faden.
Den habe ich verloren.
Bank.
Ende
Theodor Fontane
veröffentlicht am 22. Februar 2017
51

Lyrik des Tages

Die Bank
Abend für Abend denk ich an dich
Jedes Mal neu überwältigt es mich
Dass Du so Fern, ach so Fern musst weilen
Könnte mir fast das Herz zerreiben (zerteilen)

Kommt dann die stund’ wo ich seh’ dich im Traum
Sitzen wir meistens unter dem Baum,
Unter dem Baum dessen Äste sich breiten
Über die Aare und ihren Seiten.

Dann fülh’n wir Glück und fühlen Zeiten,
Auf deren Rücken wir gerne reiten.
Wenn ich vom lieblichen Traum dann erwacht,
Merk ich, dass alles war Traum nur und Nacht.
September 75 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 22. Februar 2017
63

Lyrik des Tages

ein Engel
es wart mal ein Mädchen,
ging schultern gestraft.
das Leben pulsierte,
mit solch großer kraft.

ihr Atem ist schwach,
ist bald nicht mehr hier.
der Meister des Todes,
Schon so dicht bei ihr.

nun ist sie ein Engel,
fliegt hoch jede Nacht.
ihr Körper der ruht,
und nie mehr erwacht.
melody of death
veröffentlicht am 11. November 2020
42

Lyrik des Tages

Mit dir
Ich suche deine Augen, die mir die Lebenskraft aussaugen. Ich kann nichts von dir erwarten, habe deine Absichten schon erraten. Werde dir dennoch folgen, denn wenn nicht, wirst du mich auf ewig verfolgen. Träume werden oft zu Albträumen, die länger im Gedächtnis bleiben und auch den wachen Weg säumen. So war es auch mit dir, warst mein himmlischer Traum und wurdest zur Qual. Stehe nun vor der Wahl,
Anonym
veröffentlicht am 20. Juli 2012
34

Lyrik des Tages

Freiheit
Halt mal inne
Und benutze alle deine Sinne.
Schau der Himmel steht in Flammen!

Hör doch mal!
Die Sänger der Natur
Wollen uns erzählen
Was so viel besser ist als Kultur.

Fühle wie wir fliegen!
Riechen und schmecken
Wir die Freiheit
Denn sie ist völlig rein
Von Zeit.
Sue
veröffentlicht am 31. Januar 2014
49

Lyrik des Tages

Strafe muss sein ...
Steht im Buch des Lebens
geschrieben.
Irgendwo auf Seite 234.
Meistens folgt sie sofort,
selten viel später.
Dann erinnert man sich.
John Doe
veröffentlicht am 27. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

Lebensphilosophie
Schau in die Ferne, kleiner Wicht!
In 60 Jahren plagt dich die Gicht!
Die Beine sind dann müde und auch schwer,
Dein kleines Herz, es will nicht mehr!
So sollst du jeden Tag genießen,
nicht allzu viele Tränen heut vergießen,
schau in die Sonne, wie sie scheint,
Das Leben und du - noch seid ihr vereint.
Yoda
veröffentlicht am 30. März 2016
25

Lyrik des Tages

Die Zeit sclägt jedem
Wir alle gehen den selben weg
und alle gehen dann über’n Steg.

Allein wie wir ihn gehen,
ob schnell, ob eben
mancher verweilt,
ein anderer eilt.

Wir müssen alle vor den Richter
mit unsrem bunten Blumenstrauß.
Dann nehmen uns ganz andere Lichter
mit, in des Vaters Haus.
02,03,09 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 22. Februar 2017
70

Lyrik des Tages

Was du willst, was du kriegst
Ein Widerspruch in sich,
das, was du willst, das, was du kriegst.
Willst du mehr als dir gegegeben,
wird es zum Kampf, dein Leben.
Dem Glück hinterherhetzend,
bist du zum Ende hin doch nur der Letzte.
Gerechtigkeit, was soll das sein?
Dieses Streben nach allem Ersehnten vergiftet dein Herz einst so rein.
Anonym
veröffentlicht am 16. Januar 2013
36

Lyrik des Tages

September
Grünes Gras,
darüber gelber Septemberwind streicht

Sonne,
die neben mir in See sticht,
ihre goldenen Segel setzt

Meine Seele –
stumm wie ein Fisch
Mit jedem Atemzug werde ich müder

Ich schlafe ein – im Gras, dort am Ufer,
mitten im Froschkonzert

Sobald ich die Augen schließe,
sehe ich dich – umso deutlicher,
je weiter du von mir entfernt bist

Stündest du neben mir und schautest
auf mich hinab: Meine Sicht auf dich
wäre versperrt ...

Manchmal überkommt mich der Schlaf –
so schnell, dass ich die ganze Welt
aus den Augen verliere.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. September 2017
8

Lyrik des Tages

Was ich fühle
Das was ich fühle, weißt du nicht
ahnen tust du sie nicht
nicht mal im Traum hättest gedacht, was ich fühle für dich
wenn du fühlst dasselbe für mich
wird wunderbar alles für mich
und vielleicht auch für dich
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
31

Lyrik des Tages

Für Dich
Tausend Küsse nur von diesem Morgen
Werd ich alle nur an dich verborgen
Schon morgen hol ich´s mir zurück
Denn nur bei dir find ich mein Glück
Schandalik
veröffentlicht am 26. Juli 2022
43

Lyrik des Tages

...!
Ich will morgens nicht mehr aufstehen,
abends nur noch sterben gehen.
Wahrscheinlich bin ich depressiv,
Gucke immer als ob mir eine Maus über die Leber lief. Ich verfluche meine Pflichten, jeder erwartet etwas von mir. Ich soll meinen geknicktes Selbstbewusstsein aufrichten, sagen all die Psychologen, und die allermeisten Ratschläge kommen von dir.
Kris
veröffentlicht am 11. Mai 2012
39

Lyrik des Tages

Schmerz
Wenn man weiß,
alles steht bereits geschrieben,
ist genau definiert,
und jeder Versuch,
jenes Verwirklichen,
eigener Wünsche,
und Gefühle,
ist nur zur Kenntniss genommen,
dann ist es Schmerz.
John Doe
veröffentlicht am 27. Mai 2012
50

Lyrik des Tages

Schweigepflicht im Büchsenlicht
In der hohlen Hand des Tages dämmert das Büchsenlicht ...
Früh hungert es aus und am Morgen erhebt es sich spät
Längst noch nicht müd bin ich, wenn seine Flamme verweht
Aber schläfrig noch, blickt durch mein Fenster das Herbstgesicht.

Schiebt sich die Wolke vor den Mond, herrscht Schweigepflicht:
Über die Wälder hat sich das Zaubertuch der Nacht gelegt ...
Macht Luna euch süchtig und ihr gerät in den Bannforst – Fleht!
Um Gnade ... Der König zerrt euch vors Hochgericht.

Betrittst du die Blätterzone, hab acht vor den vielen Bäumen
Leg auf die Goldwaage jedes Wort, das du am Stamme liest.
Rühmen sich Kriege, Schlachten, verbirg dich in deinen Träumen
Du bist noch zu jung, um zu sterben: bleib … bleib Pazifist.

Auf der Lichtung des Waldes harrt wie verzaubert das Reh …
Sanft und hell ist das Büchsenlicht am Morgen: voller Mond
Nach dem Schuss breitet sich Schweigen aus und wie gewohnt
Zieht durch die Fichtenbäume ein blutig trauerndes Morgenweh.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Oktober 2018
5

Lyrik des Tages

Ein Herz, zwei Herzen
Ein Herz, zwei Herzen, vereint,
verbunden,
bestimmt für die Ewigkeit.
Alles, wirklich alles braucht seine Zeit.
Liebe, ein Wort der Tat, was viel verheißen mag.
Sehnsucht, Zärtlichkeit, Gefühle,
viele Nächte und viele Tage,
jedoch nur ein Augenblick.
Ein Augenblick der Magie,
macht dich und jemand anderen lebendig.

Genieße ihn, koste ihn aus.
Lebe deine Liebe in Saus und Braus.
Sei großzügig, sei liebevoll.
Was du gibst, wird dir gegeben.
Also gib, statt zu nehmen.
Deine Liebe wird es dir danken
und dich auf Händen tragen.
Nun geh hinaus, in die weite Welt
und öffne dich, für diesen einen Moment.
Suche ihn nicht,
er wird dich finden!
Sebastian S.
veröffentlicht am 16. Dezember 2011
52

Lyrik des Tages

Auf der Suche
Ich finde dafür keine Worte,
hatte ich doch an diesem Orte
der Weisheit endlich Raum gegeben.
Nun muss ich gnadenlos erleben,
sie fiel aus der Bewertung raus.
Na gut, ich mach mir mal nichts draus,
Die Lyrik ist ein weites Feld.
Der, der zu ihren Lesern zählt,
wird mit Fragmenten, Fetzen, Splittern
verdonnert wie zu Ungewittern,
chaotisch halt und nicht zu fassen.
Sollt ich die Finger davon lassen?
Anonym
veröffentlicht am 8. September 2016
39

Lyrik des Tages

Als die Kippe noch cool war
Kippen sind verpönt.
Zigarettenkonsum hat sich seit 1990 halbiert.
Statistiken geschönt?
Heute schon eine Shisha probiert?
Gequalmt wurde damals an allen Orten.
Selbst im Fernsehen blauer Dunst.
Der Marlboro-Cowboy sah die Himmelspforten.
Rauchen war halt keine Kunst.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 14. November 2019
5

Lyrik des Tages

Motorradfieber
Jetzt ist der Moment,es ist wieder Zeit,
wir beide sind mit Leib und Seele zum Durchstarten bereit.
Ein einziger Blick, ohne Worte drücken wir aus,
unseren Drang in die Freiheit,wir wollen nur raus.
Jetzt ist der Moment ,wohin auch immer es uns treibt,
der erlebte Wg selbst unser Traumziel bleibt.
Wir reden und schweigen aus dem Bauch heraus,
spüren uns endlich, wollen nicht mehr nach Haus.
Jetzt ist der Moment,zu zweit allein plötzlich ganz weit,
die Zeit bleibt stehen,schenkt uns die Ewigkeit.
Edelweiss
veröffentlicht am 11. März 2014
45

Lyrik des Tages

Einsamer Jäger
Einsamer Jäger.
Du trägst in dir zu viel.
Zu viel an Kampfwut und Eroberungslust.
Zu viel an Unstetigkeit und Wahrheitssuche.
Zu viel hast du an Bewunderung und Hoffnung in dir.
Du trägst schwer an deiner Masse an Stolz, Eitelkeit und Intelligenz.
Dein Schutz die Kälte.
Dein Ventil die Lust.
Körperliche Befreiung nennst du das.
Ich sage dir, nicht ein Heer voller Frauen wird deine Sehnsucht stillen.
Anonym
veröffentlicht am 14. Februar 2012
37

Lyrik des Tages

Blutsauger
Ich nicht willst und nicht Kommerz, ich brauche kein dickes Auto, hab mein Fahrrad, das noch fährt. Ja, natürlich mache ich Money mit der Scheiße, doch was hält es die Gemeinde und nicht nur ein paar Scheine. Ich mache weiter arbeiten, irgendwann der Hype stirbt. Ich kann nicht wollen, wenn ich bleibe stehen wie Whitebeard, Beef mit Holger, könnt ihr sagen was ihr wollt. Regel Nummer 1: Mund zu, man bläst nicht. Verfolgt viele alte Freunde, die kamen und mir dann weh taten. Hat mir alles notiert, wie ein Pirat auf Seekarten. Ich habe mich nicht verkauft auf diesem Weg, ich ging immer geradeaus auf diesem Weg. Nur durch Abos wird man doch kein anderer Mensch und warum wird man bestraft, wenn man an andere denkt und nicht nur an sich, wenn eine Freundschaft zerbricht und das nur wegen Klicks. Life is a bitch. Wir reden hier von Real Life, meine Kumpels ignorieren einen, nur habt ihr selber keine Träume, keine Pläne. Aus einer Pfütze wurde ein Meer, doch es fing an mit einer Träne.
Raportagen Fan♥️ aka foxy
veröffentlicht am 18. November 2019
33

Lyrik des Tages

405. | sinn
1) siag ois nua schwoaz bis weiss, do des grau dominiat, ka foab gibts ois beweis, nua nebl existiat
leb in an schottnlond, wo dunklheit regiat, woikn in meim vastond, hom des licht isoliat
stimmen flüstan und schrein, in ana fremdn sproch, zeahn von meim bewusstsein, unta meim lebmsdoch
einsome eneagien, duachfliessn sonft mein geist, eazeugn phantasien, und die woahheit entgleist.
2)
siag ois nua schwoaz bis weiss, dieses grau is mei freind, obwechslnd koid und heiss, hot si mit mia vaeint
leb in da dämmarung, bin im zwielicht geboan, imma bereit zum sprung, hob scho so vü valoan
mecht endlich wieda zruck, bin gfesslt und eingspeat, und da aufgstaute druck, hot si ins licht entleat
da weg is ma voagschriem,
CH 1)
sonne und mond und die vün stean, vasuachn iah licht auf mi zu vameahn
iahre stroihn soin mi endlich berüahn, woin mi aus dem dichtn schleia entfüahn
ois is vaschwommen, unschoaf und trüb, mei psychische sö is scho boid vaglüht
so vü wesn wohnen in mia drin, meine gedonkn eagebm afoch kan sinn.
philjazz
veröffentlicht am 14. September 2017
4

Lyrik des Tages

Sonnenkitzel
Am frühen Morgen strahlte sie
So hell und warm wie ich sonst nie
Ihr Leuchten in mir aufnahm.
Ihr Weg nach einer Stunde
Verlief auf meinem Munde
Schräg über meine Decke
Verschwand sie in der Ecke
Und hinterließ kein Loch!
Ach, blieb sie länger doch!
Jott H. Wangerin
veröffentlicht am 15. März 2019
36

Lyrik des Tages

Ein Weizenfeld im Sommer
Das leuchtende Weizenfeld,
ist so schön wie goldnes Geld.
Es glänzt so hell in der Sonne,
für jeden die reinste Wonne.

Der Wind streicht über den Weizen, ganz leise
Da! Eine kleine Meise.
Sie genießt die schöne Sommerluft,
und lautheraus ihr Liedchen ruft.

Ganz viele Weizenwogen,
im Wind, die Pflanzen wie ein Bogen.
Dort, ein großes Weizenmeer,
die Wellen immer mehr.
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
51

Lyrik des Tages

Die Bier-Sonate
O wei, O wei was steht vor mir
So geil, So geil es ist ein Bier
Ab fünf Prozent da geht es los
Ich habe Hunger - Käsetoast

Alkohol, Alkohol das wahre Wasser
Ich spritz dich ab - du wirst nasser
Ich kipp und kipp, es wird Krasser
Kann Tasse nicht mehr sagen - Tasser

Aiaiai was seh ich da
Ein verliebtes Ehepaar
Ach nee da ist ja doch nur einer
Ach komm, Ich kippe weiter Eimer

Ob alleine, oder vermehrt
Das Bier, es wird verzehrt
Die Flasche beim Trinken umgekehrt
Den Kopf in Nacken - Unbeschwert

Langsam werden die Beine schwach
Aus dem Mund kommt lauter Krach
Da stolper ich also dahin
Und stoße mir leider das Kinn

Einsilbige Reime sind am besten
Verzehre weiter Bierkästen
Du brauchst mich hier nicht testen
Ich knalle sogar lesben

in der Gaststätte gefunden
die Frauen und Halunken
An den pfeiler gebunden
und auch sturz betrunken
Colegah
veröffentlicht am 24. Januar 2018
37

Lyrik des Tages

balsam - 387. strophe 1
Innalich jublt mei heaz üba dei liebe zu mia
nua äussalich füah i mi auf wie a wüds tia.

Innalich tobt in mia a oakan volla eneagien
nua äussalich mecht jetzt die müdigkeit einziehn.

Brodl und koch innalich wie a riesigs lavamea
nua äussalich spia i rein goa nix, fühl mi lea.

Innalich begeht mei gsundheit an meahfochn betrug
nua äussalich sitz i in an todkronkn zug.
philjazz
veröffentlicht am 30. September 2016
6

Lyrik des Tages

Der Angler
Ein Bächlein, hell und klar,
darin das letzte Fischlein war:
schwamm immerfort putzmunter
den Bach hinauf, hinunter …

Ein Angler warf die Reuse
gleich neben einer Schleuse:
Das Fischlein schwamm hinein.
Es zappelte und zuckte
und ward danach sehr still;
lag bald schon auf dem Grill.

Ein Bächlein – öd und klar:
kein Fischlein darin war.
Am Ufer lagen Kopf, Gebein
vom letzten munt'ren Fischelein:
paar Grätelein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 16. Mai 2017
13

Lyrik des Tages

Samstag, der Vierzehnte
Der Kater schnurrt,
das führt zum Brummen.
in meinem Kopf
ist auch ein Summen.
Der Dreizehnte
er war gar nicht so schlecht.
Wie war die Party?
Ich erinnere mich nicht so recht.
Im Gedächtnis, da sind Lücken,
schwindlig wirds extrem beim Bücken.
MH-Jodler
veröffentlicht am 14. Januar 2012
37

Lyrik des Tages

406. | spieglbüd
1)
unta meina vasteinatn und hoatn schoin,
bin i eigentlich sentimental, sonft und weich
auf da haut san gnua noabm, tattoos von symboin,
brauch den stechendn schmeaz zum sölischn ausgleich
ealeb jedn tog so vü gwoit, traua und leid,
bin a friedliebenda mensch in meina freizeit
do des schicksoi hot mi eawöht, hot mi ausgsuacht,
mei weg pflostat mit panikattackn, schreckn und fuacht.
CH 1)
beobocht die sunn wies untageht und wieda eawocht, zöh die feia om fiamament, begrüss den mond wie ea locht
beobocht die natua wies gedeiht und wieda vageht,
da regn klopft aufs fenstabrett, begrüss den wind wonn ea weht
beobocht die woikn wie sa si auftüamt und zommbricht,
da donna dröhnt om horizont, begrüss des grelle blitzlicht
nua du bist ma entkommen in die weite finstanis,
dei SPIEGLBÜD auf da fenstascheim, hot scho an longen riss.
philjazz
veröffentlicht am 19. September 2017
9

Lyrik des Tages

Hirngespinst
Ich sehe dich, du rotes Blatt!
Wie ein Ahorn schwebst du im Wind...
verlierst deine Zellstruktur.
Bangen, ob es dich morgen noch gibt.

Rot wie der Blutmond,
doch nicht so grün wie Chlorophyl,
überlebst du die Photosynthese nicht.

Du osmotisches Ritual der Reinigung!
Anonym
veröffentlicht am 9. November 2015
36

Lyrik des Tages

Was die Menschen übersehen
Was ist es, was der Mensch begehrt,
was das Glück der Welt vermehrt?
Viele sehen das Glück im materiellen,
doch das lässt das Licht auf die Welt nicht erhellen.

Das was jeder Mensch durch seinen Hass übersieht,
ist die Tatsache, dass er liebt.

Es gibt Idioten die möchten darauf urinieren...
Doch würde jeder Mensch den anderen lieben und akzeptieren,
würde die Menschheit letzten Endes nicht verlieren.
Vicki
veröffentlicht am 3. März 2018
57

Lyrik des Tages

Suchend
Mein Mut aalt sich im tiefsten Blau,
ich denke an die Über-Frau,
die meine Sonne gestern war...

Ich spür den süßen Atem noch
und ihren Zauber wie ein Joch -
doch mir wird immer noch nicht klar...

ob ich die Maske tragen kann,
die Maske Ganz-entschlossner Mann,
die mir jetzt sicher sehr gut stände...

Ich schwanke noch und fass es nicht,
ich denke nur an ihr Gesicht -
ach wenn ich doch noch zu ihr fände!
Surreal
veröffentlicht am 16. Mai 2013
49

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt
ch 1a) 8+7 (7+8)/7+7/10
a leis ausgehauchtes echo singt a traurige melodie,
a foabmfrohes fresko strotzt nua so von eneagie,
ignoariat die phobische amnesie

diese geringe resonanz weint bittre tränen im gesicht,
a stoake lebmssubstanz glänzt goidn im sonnenlicht,
bemeakt hia goa net des ungleichgewicht

die zweite seitn da medaille zeigt genau des gegnstück,
die sehne schiasst die pfeile in an bogn ins unglück,
von diesa flugbahn gibts afoch ka zrück

diesa woihvadiente oadn dekoriat die rein weisse wond,
aus foisch gspütn akkoadn eakennt man kronkn vastond,
bau mei lebm nua auf rieslndem sond.
philjazz
veröffentlicht am 24. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Ergänzung
Alles trist und grau,
doch du stichst grell hervor,
zu einer neuen Welt bist du das Tor.
Du bist zart, alles andere rau.

Jedoch hast auch du deine Zacken,
weiche Hülle, steinharter Kern,
innen ein Meteroit, außen ein Stern.
Doch hat nicht jeder seine Macken?

Wir beide sind die Teile,
das Leben unser Puzzle-Spiel,
es zusammen zu setzen unser Ziel.
Das dauert aber eine Weile ...

Bis man dich zum Schmelzen bringt,
verliert man seine Kraft,
doch am Ende wird man nicht bestraft,
wenn man in dein Herz eindringt.
Magdalena Wank
veröffentlicht am 3. Januar 2018
144

Lyrik des Tages

Warum du?
Jetzt frag ich mich warum,
warum war ich so dumm?
hab mich auf dich eingelassen,
wie es Mädchen tun in Massen
doch ich hätts besser wissen wollen,
doch mein Herz tat es nicht wollen
ich hab gekämpft, ich hab gesiegt
ich hatte dein Herz vor langer Zeit gekriegt
doch jetzt ist es aus,
du reißt meins heraus
und trampelst drauf rum,
warum war ich so dumm?
Tränen laufen auf meinen Wangen wie ein Pfad
verschwimmen miteinande ohne Naht
doch es ist mir egal
es ist mein Schicksal
warum war ich so dumm
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
74

Lyrik des Tages

Ode an die Sinnlosigkeit
Worte
Verdreht wie Alice im Wunderland
Im Wunderland Alices
Wunderland im Alice
Alice Wunderland im.
Yoda
veröffentlicht am 22. Februar 2016
29

Lyrik des Tages

Seelentrost
Nebelschwaden Wolkenpracht
Na es wäre doch gelacht
Auch diesen Winter überstehn
und dann im Frühling weitersehn
Der Sommer löst den Frühling ab
und Herbststürme halten uns auf Trab
Glaub mir es ist wahr
Gleiches Schema jedes Jahr

Gedichte große und auch kleine
Nicht für jeden sondern meine
Worte die durchs Hirn mir kreisen
mal die ruhigen, mal die weisen
die, die durchs Gefühl mir wandern
nur für mich nicht für die andren
Die, die durch die Seele schweben
jene halten mich am Leben
Tina Jensch
veröffentlicht am 22. Dezember 2016
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