zurück

Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Herzschmerz
Das Herz
in seinem Gefängnis aus Gebein
will nur frei sein
von allem Schmerz.
Pia
veröffentlicht am 2. Februar 2013
45

Lyrik des Tages

Eilenriede
Der Wald nach dem großen Regen:
ein gesättigter Gott.
Nie zuvor sah ich
hoffnungsvolleres Grün.

Unter den Wipfeln der Bäume
harrt auf die Sonne:
der Wandermönch mit
seiner leichten Fracht.

Funkelt sein Aug' mir entgegen:
Ich bin frei von jeglicher Schuld.
Nie verband ich mich mit deinesgleichen.
Komm mir bloß nicht zu nah!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 31. Januar 2017
37

Lyrik des Tages

Ich
Nicht das Mädchen,
das du aus der
Schule kennst.

Nicht das Mädchen,
das du im Bus
triffst.

Nicht das Mädchen,
das du glaubst
zu kennen.

Ich bin leise.
Ich bin laut.
Ich bin schlau.
Ich bin gerne allein.
Ich bin gerne für mich.
Ich bin hier.
Ich bin weg.
Ich bin ehrlich.
Ich bin nicht perfekt.

Ich.

Ich bin Ich.
Emma
veröffentlicht am 23. Dezember 2017
67

Lyrik des Tages

Rap
Siehst du die Breitling und den Mercedes
Nicht, weils mich zu nem besseren Menschen macht, sondern weil es mich vergessen lässt
Ich war frech zu Baba und hört leider oft nicht
Doch diesmal soll es ein Gucci-Gürtel sein, der meinen Kopf trifft
Merke, wie sie auf das Doppel-Gauf meinem Polo blicken
Nie wieder Bus und Bahn fahren mit einem SchokoTicket
Ich hab leider noch nie eine Musikschule besucht
Aber gib mir nen Beat und ich bring Dynamit mit in die Booth
300-Gramm-Goldkette wie ein Sultan
PolskaDeutscher
veröffentlicht am 22. Mai 2016
32

Lyrik des Tages

Maisturm
Wie schrecklich lang ist die Flur,
wo du mich verlässt, du bist so stur.
Es dringen Schreie aus jedem Zimmer,
und der Schmerz wird immer schlimmer.
Und Panik und Angst in deinen Augen,
wie du nach Luft rangst,
ich kanns nicht glauben.
O Liebe, O Liebe, du warst so schön,
deine Haare so golden schön.
Wie froh ich bin, dass ich dich noch hab.
Zwar nicht auf Erden, aber im Grab.
Anonym
veröffentlicht am 9. Juli 2012
41

Lyrik des Tages

Sommer
Und Wasser bricht ein
Abwärts und in Mengen
Sie muss sie schneiden
Haarlängen die hängen

Und Perlen tropfen auf
ihr Wasser nimmt Lauf
Sommerduft bricht ein
abwärts und in Mengen

Und Luft strömt überall
nimmt ihr Wasser duftend
nach Sommer und Heim
formt ihr Chaos glatt

Und Perlen tropfen auf
die Maske ein Hauch
voll Melancholie in ihr
voller qualmender Rauch

Und Wasser findet einen
Weg der sich dehnt
in Ewigkeit lehnt
lass sie ewig scheinen
Anonym
veröffentlicht am 16. Juli 2015
40

Lyrik des Tages

Tourte
Salut d-rhyme, Coucou Mannheim!
Bonjour wie schön, caca obszön!
Helas Hanoi, baba brandneu!
Douleur am Schuh, au fait Tofu!
Juis
veröffentlicht am 17. März 2013
32

Lyrik des Tages

Gestohlenes Glück
Gestohlenes Glück, es gibt kein Zurück,
nicht vorher nicht nachher nur heute und hier
gestohlenes Glück erlebt nur mit dir

Gestohlene Nächte, erschöpfte Gefechte
Wärme spüren, niemals ich frier
gestohlene Nächte erlebt nur mit dir

Gestohlene Zeit, kein Weg ist zu weit
erlebte Umarmung, neue Kräfte in mir
gestohlene Zeit, erlebt nur mit dir

Gestohlenes Feuer, brennend nur heuer
gewonnene Liebe, die ich morgen verlier
gestohlenes Feuer, erlebt nur mit dir
Anonym
veröffentlicht am 10. Juli 2016
43

Lyrik des Tages

Haiku: Liebe
Rauf und Hinunter.
Das Leben bleibt nie stehen.
Wie die Liebe auch.
Anonym
veröffentlicht am 18. Dezember 2016
33

Lyrik des Tages

Joint
Er ist dein bester Freund
Es ist der Joint
Ich nehme ihn gerne in den Mund
Und saug ihn aus geschwund
Dies entspannt mich sehr
Ich denk ich wär am Meer
Dann kommt die Polizei
Doch bin so high
Ich komme hinter Gitter
Doch immer noch schmeck ich ihn sehr bitter
Ich hab ihn so geliebt
Und schreib jetzt dieses Lied

I love you Joint???
Anonym
veröffentlicht am 14. April 2016
52

Lyrik des Tages

Mein Traum
Ich fange dich ein,
du bist mein Traum.
Schwankend und Neblig,
tauche ich, in dich ein.
Verliere mich,
irgendwo auf dieser Reise,
manchmal wird Dunkel,
manchmal wird Hell,
doch,glaube ich an dich,
weil du mein Traum bist..
Tan Prifti
veröffentlicht am 4. November 2020
36

Lyrik des Tages

Zoologisches zur Problematik der europäischen Einwanderung
Es ging aus Tschad ein Elefant
zur Brautschau nach Schweden,
wo er ne hübsche Eule fand.
Erst wollten sie nur reden,
doch dann traf sie des Amors Pfeil.
Die beiden wurden richtig geil
und ene, mene, miste,
schon warn sie in der Kiste.
Das Resultat war dann benannt
nach ihnen beiden: EUlefant?.

Und jetzt entscheidet Brüssel,
wie lang sein darf sein Rüssel
Paule
veröffentlicht am 1. April 2015
48

Lyrik des Tages

Masquerade
Über den Augen
Verschleiert das Sein
In lebhaftem Rot
Die Maske dein

Mit buntem Band
Gehalten im Haar
Fließende Schönheit
So wunderbar

Lass fallen die Maske
Nenn deinen Namen
Kenn deine Augen
Kaum zu ertragen

Doch die vertraute Fremde
Lächelt und schweigt
Lippen auf Lippen
Traum der Wirklichkeit
Emma
veröffentlicht am 23. Dezember 2017
62

Lyrik des Tages

Vorbei
Ich dachte ich träumte, doch war es so nah.
Ich dachte ich spührte, was einmal war.
Ich dachte ich sah, was ich schon längst vergessen.
Ich dachte ich hörte - wie unvermessen - die Rufe, die du einst entbarst, den Groll, den du in dir wogst und mich verletztest.
Ich dachte ich träumte, es war so nah.
Ich dachte ich spührte und sah den Schimmer, der sich nimmer mehr erheben und sich sankend nieder ließ.
Melina J.
veröffentlicht am 17. Februar 2012
55

Lyrik des Tages

395.| eingreiht - 1.strophe
Zabrochne lüfte funkln in da orangerotn sunn,
die göbweisse scheibm kuglt om horizont hearum
Des fäabige bond übabrückt in an bogn des tal,
des echo eatönt vom kräftig rauschendn wossafall.

Des unduachdringliche schwoaz hot die dämmrung übamoit,
winzige feua brennen om fiamament weit vastreut
Vaglühende voabotn von unheil mochn iah spü,
da sötne besucha suacht vazweiflt sei endloses zü.
philjazz
veröffentlicht am 19. November 2016
4

Lyrik des Tages

Actionspiel
Liebe Liel,
Wir machen jetzt ein Actionspiel.
Wir machen zwar kein Sport,
aber suchen nach einem Wort.

Du weißt noch nicht welches,
dann kuck auf die Buchstaben des Feldes.
Das Feld findest du im anderen Brief,
und zwar sehr sehr tief.

Das Wort besteht aus keinen Buchstaben,
sondern aus vielen Zahlen.
Die Zahlen sind dafür da,
dass die Reienfolge ner Mischloach manot ist auch wahr.

Auf den Mischloach manot sind blaue Buchtaben,
die dann zusammen eine Bedeutung haben.
Diese Bedeutung ist für dich,
und zwar was denkt sich Flora für dich.
Flora Prahl
veröffentlicht am 5. März 2017
37

Lyrik des Tages

Hülle und Fülle
Es wachse mit großer Leidenschaft,
ein schwarzer runder Hoffnungskeim.
Und fürchtet ein jeder sich ihre Hülle,
nicht mehr für das riesige Ich fülle.

In einer Mauer,
gefüllt mit roten Neid,
eines Verlorenen,
erschütterndes Leid.

Und sie gaffen, sie präsentieren ganz,
ohne Scham mit stillen Schrei,
die Plage nicht Willkommen sei.

Ein Ich steht da, und fallender Liebe,
verzweifelt Ende sehnt,
bemerkt in zürnen Endlichkeit steht.
Emily Ch
veröffentlicht am 26. April 2017
56

Lyrik des Tages

Ziehende Wolken - Solo-Rengay
Ziehende Wolken -
Gottes Lamm
und seine Jünger

Unter meinem Himmel: Meer und Marsch

Veränderungen -
Du gabst mir den Schlüssel
zu deinem Herzen

Deine Augen bezwingen
die innere Wüste meiner Seele

Gerippe und Knochen
auf Jevershallig¹ ...
kein Ort für Schafe

Woher, Hauke Haien,
nimmst du die Erde
für einen neuen Deich ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. Juli 2017
3

Lyrik des Tages

Mann oder Opa?!
Der Mann ist alt
Wie ein Opa
Ihm ist kalt
Ich glaube er hört Oper

Oper ist es nicht
Ich glaub
Es ist schlicht
Und jetzt isst er Lauch

Seine Frau kommt
Sie zieht ihre Schuhe aus
Ich glaube es nicht, sie raucht
Dann fliegt sie raus!❤️
Selin Türkan ❤️
veröffentlicht am 18. Dezember 2016
47

Lyrik des Tages

Insolvenz im Freizeitpark
Eine Stahl Acht
Zur Freude der Menschen erbaut
lange schon verstaubt
solang die Sonne lacht

Der Stahl in Roste mündend
Die Zeit hat Werk vollbracht
Im Grünen steht die Acht
Ihren Dienste sie gekünded

Kinder schreien und freuen
Auf der rasanten Fahrt
Für die sie lang gespart
und dies auch nicht bereuen

Ein lebloses Maschinenwerk
Ein Wagen durch die Kurven schlendert
Mein Leben hats verändert
Ein treuer Weggefährt
Mondmann
veröffentlicht am 1. Januar 2015
40

Lyrik des Tages

Ertrag
Träge
schichten sich
stumme Gedanken
auf bodenlosem Grund
doch -
hier intoniert sich die Metapher
erträgt, die eine Melodie zu spielen
welche zart in Schweigen schwelgend
mit den Tönen tonlos wallt und wallt und...
Halt!

Träge
schichten sich...
Windreiter
veröffentlicht am 13. Oktober 2019
39

Lyrik des Tages

Bunte Blätter
Die bunten Blätter
bezaubern uns Menschen sehr,
ein strahlendes goldgelb
verbindet hier noch mehr.

Die tanzenden Blätter
und das bunte Laub am Baum
beim Sonnenlicht fühlt wir uns
wie in einem Traum.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 17. Februar 2023
106

Lyrik des Tages

Annonce
Wo ist die Frau die mich versteht
und die mir den Kopf verdreht?
Sie muß mich lieben und mich küssen,
will nicht mehr allein sein müssen.
Wie sie sein soll ist mir klar,
genau wie die vom letzten Jahr
Micha
veröffentlicht am 17. November 2012
37

Lyrik des Tages

Schwarz und Weiß
Ich schüttele die Angst ab,
trampele auf ihr herum,
klammere mich an das Glück,
und lass es mich mit sich ziehen.
Ich bin glücklich inmitten des Farbstrudels, der meine sonst so schwarze Seele um sich wirbelt.
Doch die Angst wieder da, am Ende des Tunnels.
Farbe war einmal, alles wieder Schwarz und Weiß, es verlangsamt sich mein noch vor Freude rasender Puls.
Anonym
veröffentlicht am 8. Januar 2013
41

Lyrik des Tages

Schattenspiele
In den Träumen gab es oft ein Schattenspiel,
dieses Treiben war oftmals für mich zu viel.
Hier gab es schleichende unklare Schatten,
dieses erzeugt gedanklich lange Debatten.

Sehr bizarre Formen entstehen im Traum,
was das sein könnte, erkenne ich kaum.
Alle Schatten sind sehr verschwommen
und oft hatte ich davor Angst bekommen.

Bei unklaren Wegen gab es nie ein Ende,
auch niemals einen Punkt für die Wende.
Unbekannte Figuren stellten sich oft auf
und Licht und Blitze folgten dann darauf.

Stammt dieses Spiel aus der Vergangenheit?
Hier eine Lösung zu finden bin ich nicht bereit.
Gibt es hier einen Hinweis auf meine Zukunft
oder zweifele ich bald an meiner Vernunft.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 13. Dezember 2018
155

Lyrik des Tages

Synth-Pop
In den Neunzigern war es Hiphop.
In den Achtzigern flashte Synth-Pop.
Hatte ich schon erwähnt?
Ein affentittengeiles Jahrzehnt!
Als Popmusik noch cool war.
Voller Originalität und Schmutz.
Wie die nackte Maja von Goya.
Zeit für Denkmalschutz!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 9. Dezember 2021
1

Lyrik des Tages

Szenen einer Ehe II
Es sprach zur Amalié der Stifter:
„Bon appétit, ma chère Amalié,
ich bin hungrig wie eh und je.
Reich mir Huhn und Hommer,
die Butter, den Brie. Gefastet
wird erst nach dem Sommer.“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 1. Februar 2017
3

Lyrik des Tages

Die Farben der Menschen
Sie sehen mich an. Kinder, im Dreck spielend, über und über bedeckt mit grünen Flecken auf ihrer weißen Kleidung. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich.
Sie sehen mich an. Ein junges Paar ein rotes Getränk schlürfend während der goldgelbe Sonnenschein sich in ihren Augen spiegelt. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich.
Sie sehen mich an. Ein altes Ehepaar grau die Haare und blau die zusammenpassenden Oberteile. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich. Seht mich an. Seht mich an. Seht mich an. Seht mich an! Seht mich an!!


Ich sehe mich an. Ein in mannigfaltigen Facetten gesprengter Spiegel. Begutachte mein makelloses, fehlerloses.... farbloses ich. Bitte.....bitte ..jemand... irgendjemand sieh mein wahres ich an.
BonClay
veröffentlicht am 27. Oktober 2019
34

Lyrik des Tages

Nie wieder !
Du,
siehst Du den,
ja,den dort ,
der sich mühsam über die Straße schleppt ?
Du fragtest, warum er nur ein Bein hat ?
Nein, nein, er wurde nicht so geboren,
e r hat sein Bein im Krieg verloren,
in der Hölle von Stalingrad,
in welche er marschieren mußte
und in der er schießen mußte.
Und fragst Du ihn,
ob sie widerkommen soll, diese Hölle,
wird er sagen,
nein,
er wird schrei`n:
nie wieder Krieg !
Henning Falkenbach geb. 1941
veröffentlicht am 24. Juli 2017
34

Lyrik des Tages

Mach 3
Die Klinge wandert still und leise
mit gut erhaltener Schneidefunktion
sie glänzt und scheint aus festem Eise
ein Gesicht mit Bart ist keine Option
Gevatter Frost
veröffentlicht am 16. Januar 2018
30

Lyrik des Tages

Lost
Was die Nacht mir einst gab
ist nur mehr Erinnerung –

was deine Liebe mir schenkt
gleicht einem dunklen Traum

nur der Mond weint mit mir,
denn er sieht meine Wunden
und grüne Feuer hüten meinen Schmerz

jede Stunde in deine Welt geträumt
und meine Tränen in deinen Abschied geschrieben

es gibt nur eines, was ich dir sagen möchte
in eine schwarze Nacht
einen grauen Morgen
eine kalte Welt

wo bist du
Greenfire
veröffentlicht am 19. November 2016
38

Lyrik des Tages

Egoistisches Verhalten
In unserer Welt zählen Alte und Kinder nicht mehr,
denn diese behindern ständig den Autoverkehr.
Diese Fußgänger können schließlich warten,
denn Autos haben es sehr eilig bei ihren Fahrten.

Sehr viele Autofahrer sind sehr rücksichtslos,
die Menschen am Straßenrand sind fassungslos.
Regeln zählen nicht für mich, wird hier gedacht
und beim Fahren durch Fußgängerzonen gelacht.

Sie denken, mein Auto ist nicht zu übersehen,
die brauchen doch einfach nur zur Seite gehen.
Sie fahren mit heulenden Motor durch die Stadt,
wer da nicht wegkommt, ist dann eventuell platt.

Sie parken auf Gehwegen und stehen im Verbot,
dieses egoistische Verhalten kennt kein Gebot.
Hier denken sie, wem stört das eigentlich schon,
bevor sie entdeckt, sind diese auf und davon.

Es gibt schon zu viele tote Kinder im Autoverkehr
und auch die Verletzungen der Alten stört hier sehr.
Achtsamkeit sollte auf den Straßen wichtig sein,
für die Menschen ist dort das Risiko dann auch klein.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. Dezember 2018
157

Lyrik des Tages

Katharsis
Und Wasser bricht ein
Abwärts und in Mengen
Sie muss sie schneiden
Haarlängen die hängen

Und Perlen tropfen auf
ihr Wasser nimmt Lauf
Sommerduft bricht ein
abwärts und in Mengen

Und Luft strömt überall
nimmt ihr Wasser duftend
nach Sommer und Heim
formt ihr Chaos glatt

Und Perlen tropfen auf
die Maske ein Hauch
voll Melancholie in ihr
voller qualmender Rauch

Und Wasser findet einen
Weg der sich dehnt
in Ewigkeit lehnt
lass sie ewig scheinen
alcupanz
veröffentlicht am 15. Juli 2015
31

Lyrik des Tages

ES
Es mustert mich
aus dichtestem Dickicht,
mit klaffend Rachen, Augenhöhlen.
Ich kann nur starren und so schreien: Bitte, bitte friss mich nicht!

Doch da tritt heraus
mitten ins Licht,
der alte Penner mit der Gicht.
Hat gerade sein Geschäft verricht, geb ihm fünfzig Euro, das ist meine Pflicht!!!
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
35

Lyrik des Tages

Wissen, Glaube, ein Gefühl
Wissen, Glaube, ein Gefühl,
spricht mir zu eisig und kühl,
tiefste Trauer im Herzen schweiget,
hat Fluchtweg, Traumwelt ausgeweitet.

Hoffnung, Liebe, ein Vertrauen,
fordert auf mit Geist zu schauen,
starres Trugbild im Kopfe spiegelt,
hat Irrweg, Scheinwelt fest versiegelt.

Spiele, Tänze, ein Gesang,
betet achtvoll mit wohlem Klang,
zarter Ton in Seele berührt,
hat Lichtweg, Äther bereits erspürt.
Georgina Greene
veröffentlicht am 13. Dezember 2021
42

Lyrik des Tages

leare - strophe 1
Entsponn mi in da zwischnzeit no gschwind in meim wachn bett,
schlumma den schlof dea gerechtn in meim traumballett

Tank wieda neie eneagien füa diesn no longen tog,
mei woanlompm hot scho blinkt bei jedm glocknschlog.

Lod meine battarien wieda füa a längare zeit auf,
muass jetzt dringend spoasama sein, drossl mein vabrauch

In da longsomkeit liegt die wüaze von an seah longen lem,
die ongst voam steam losst mi innalich kräftig bem.
philjazz
veröffentlicht am 27. September 2016
7

Lyrik des Tages

Welt
Was ist es, was die Welt
so schmerzlich schön und hässlich macht?
Was ist es, was uns hält
in dieser Welt?
Asterin
veröffentlicht am 14. Dezember 2020
30

Lyrik des Tages

Paul Helleu beim Malen
Paul Helleu beim Malen
nach einem Gemälde John Singer Sargents

Spätsommerabend, Herbst fast:
Uferschilf und Gras
umbrisch gelb geneigt -
dunkel das Wasseraug' blaut.

Gelangweilt starrt ins Leere: Helleus Frau.
Allein das Kanu, das zur Wiesenau
sie fuhr, ist lebhaft wie Helleu,
obgleich nur Gegenstand und tot -
ein letzter Sonnenpfeil
zielt auf sein Leuchtendrot,
worin ein Schatten träumt,
ein schwaches Licht.
Er, Helleu, selbstvergessen, malt,
mischt Farben,
sieht es nicht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. November 2016
8

Lyrik des Tages

Ein Blatt im Schnee
Überall sind Menschen
Sie unterhalten sich
amüsieren sich
oder tun zumindest so

Ich nicht
Ich spiele niemandem etwas vor
Ich stehe allein
Ich passe nicht dazu
Wie ein blutrotes Blatt im Schnee
IaMcHrIsSi
veröffentlicht am 2. Februar 2013
38

Lyrik des Tages

Die Maus
Die Katze schleicht sich aus dem Haus,
hat Jagdtrieb und sucht sich ne Maus.
Gespannt legt sie sich auf die Lauer,
entdeckt ne Maus auf einer Mauer.
Mausi5276
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
39

Lyrik des Tages

Verbundene Seelen
Sich in Gefühlen treiben lassen. Mal die Kontrolle verlieren, sie bald wieder an sich nehmen. Selbstbestimmt, aber in Harmonie. Die Energie könnte fließen, wenn alle sie doch ließen. Jeder könnte das haben, sein und tun, was er möchte, die Unendlichkeit speist unsere Leben. Fühle die verbundenen Seelen, horche in dich hinein. Innere Ruhe, frei sein, ist nicht gleich Alleinsein. Lass uns reden.
Anonym
veröffentlicht am 5. Juni 2012
34

Lyrik des Tages

D-Rhyme Skills
Solang ich hier am Mic rap, mache ich ein neuen Track
Er klingt zwar korrekt, aber bin nicht auf Crack
-
Mein Text ist wie ein gut formulierter Ausspruch
Der Allgemeingültigkeit beantsprucht, Hand hoch!
-
Viele fragen sich was ist eine Substanz
Stoff, Materie, Vorhandener fester Bestand
G-Locht
veröffentlicht am 27. Mai 2015
39

Lyrik des Tages

Der Narr
Ich war so oft in meinem Leben,
Ein Narr, ich wusste nichts davon,
Mit Ratschlag wollt ich helfend geben
Höhnisch Gelächter war mein Lohn!

Stets trug ich Herz und Ohren offen,
Für den, der schwer am Kummer trug.
Lehrte so manchen wieder Hoffen,
und galt doch oft als Neunmalklug.

Gewiss gab es auch Freudentage,
Denk ich heut nach, die Zahl ist klein.
Legt ich heut beides auf die Waage.
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 10. April 2012
73

Lyrik des Tages

Blick ins Leere
Freie Tage mit Leere gefüllt. Dachte, sie würden mir guttun, doch die Wahrheit ist, dass Nichtstun meine Seele frisst. Andersherum genauso schlimm: Stress, Termine, die ganze Arbeit, lässt meinen Rücken werden krumm. Und so ist doch die Frage: Egal wie, ist sie immer schlecht, meine Lebenslage?
Anonym
veröffentlicht am 20. Mai 2012
49

Lyrik des Tages

Lyrischer Dicht-Kunst-Denker
Ich knall die Texte, pausenlos, in einer Reimform aufs Blatt.

Such mir n Beat, der dazu passt, mit einem stylischen Takt.

Schreibe dann 100 Tausend Zeilen in einer einzigen Nacht.

Rappe über Dies & Das, und was mir sonst grad nich passt.

Über Dinge, die sonst jeder kennt doch keiner mehr hat.

Über Gedanken, die sich letzten Endes keiner mehr macht.

Denn am Ende, gibt auf sowas, heute keiner mehr acht.

Weil es Heutzutage, einfach, nur ma, keiner mehr rafft.
Tontypus - Tiger T.
veröffentlicht am 9. Oktober 2019
31

Lyrik des Tages

Grüner Drache
Ein grüner Drache kugelrund,
schnauft beim fliegen ungesund.
Blau der Atem Gelb der Hund,
der Drache ist nicht bunt.
Er fliegt von Nord nach West
und stirbt letztendlich an Asbest.
Bone
veröffentlicht am 17. März 2016
50

Lyrik des Tages

Nicht nur...
Nicht nur
nach Kalendertagen
planen, lachen,
lieben, scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 10. April 2012
73

Lyrik des Tages

Gehirnschutt
Träume vergraben in Gehirnschutt und Asche,
einstmals fundamentale Fundamente meines aufstrebenden Hirnes,
jetzt nur noch Ruinen und Tote, ja,
tote Gedanken und gebrochene Rückgrate.
Kein Grün wird sich je wieder darüber ranken.
Anonym
veröffentlicht am 28. September 2012
32

Lyrik des Tages

Winterträume
Ich habe einen wunderschönen Winter erlebt
und an dieser Faszination mit Blicken geklebt.
Der traumhafte Blick auf die verschneiten Wege,
war für meine Seele eine wohltuende Pflege.

Der schneebedeckte Wald gab mir sehr viel,
eine Pferdeschlittenfahrt brachte mich ans Ziel.
In der märchenhaften Natur eine Pause machen,
mit den Augen auf Bündelung der Kräfte wachen.

Dieser besondere Jahresabschnitt war wunderschön
die verschneite Winterlandschaft, war sehr schön.
Die klare und trockene Winterluft gibt viel Kraft,
das ist gut so, in der verschneiten Winterlandschaft.

Die beispiellose Stille im Winter, war Erholung pur,
die schöne Freiheit brachte mich wieder in die Spur.
Der Schnee im Winter ist in den Bergen wundervoll,
hier herrscht eine totale Stille und es ist sehr friedvoll.
Paul Reeps
veröffentlicht am 10. Dezember 2018
159

Lyrik des Tages

Liebe
Die Liebe sie ist hart und wir streben stets nach Glück
doch verdienen wir das Glück?
Wir laufen für die Liebe meilenweit sogar bis in die Unendlichkeit
weil der weg zum Glück unendlich scheint
doch wir laufen weil unser Herz ständig um verlorene Liebe weint
und unsere Träume uns die liebe in Gedanken offenbaren
doch wir dann durch Anbrechen des Morgens an Liebe und Glück zweifeln
weil wir einsehn in einem Traum zu leben
Anonym
veröffentlicht am 21. November 2013
38

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

 NutzerBeiträge
1.Annelie Kelch133
2.philjazz61
3.Paul Reeps39
4.Gofmann33
5.Werner Speer - Geh.33
6.Jadeit22
7.000_Retro_Bot_00017
8.Matthias Back13
9.Yuks11
10.Andrea Wunderlich, Selb8
11.Celine Rosenkind8
12.Inanna Grenzmüller7
13.Oliver Delastere7
14.Surreal6
15.KuddelAHH6
16.Pia5
17.wanderer5
18.Paul & Friends5
19.Lennart J. Schrader5
20.Tan Prifti5
21.Rosenblüte5
22.deyaram3a5
23.Erikasko4
24.Sebastian S.4
25.Civik4

Poeten mit den meisten Likes

Besonders beliebte Dichter

 NutzerLikes
1.Paul Reeps5603
2.Werner Speer - Geh.3917
3.Annelie Kelch1397
4.Matthias Back819
5.wanderer628
6.Celine Rosenkind543
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller425
9.Andrea Wunderlich, Selb406
10.Hannah371
11.Gaby Mahler362
12.Paul & Friends322
13.Oliver Delastere281
14.philjazz274
15.Surreal265
16.Emma249
17.Pia249
18.Magdalena Wank246
19.Rosenblüte241
20.Sebastian S.210
21.Katja Konopik206
22.Lennart J. Schrader200
23.Lena181
24.Aanis Aadon180
25.Lara176

Reime finden

Reime suchen und finden mit deinem Reimlexikon. Mach dir einen Reim drauf und suche zu deinen Reimwörtern viele passende Reime.

» mehr erfahren

Wörter suchen

Nutze unseren großen Datenbestand, um dir für deine Texte passgenau die gesuchten Wörter herauszupicken, die du gerade brauchst.

» mehr erfahren

Worte verdrehen

Verdrehe mit dem Wortspiel-Generator deine Worte und lasse dir so viele originelle sprachliche Verwirrungen und Parodien erzeugen.

» mehr erfahren

Vornamen-Generator

Finde den perfekten Namen für dich, den Figuren in deinen Geschichten, deine Haustiere oder sogar für deinen baldigen Nachwuchs.

» mehr erfahren

Buchstabendreher

Lass dir bei Buchstabenspielen wie Scrabble® helfen und finde zu jedem Wort Buchstabendreher, Anagramme und Scrabble-Wörter.

» mehr erfahren