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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Blüte
Ohne dich ist oben unten,
denn du bist mein Boden.
Ich vermisse dein Lächeln,
fühle mich dir verbunden.

Ohne dich ist Sommer Herbst,
denn du bist meine Blüte.
Ich sehne mich nach deinen Augen,
voll Liebe und voll Güte.

Ohne dich ist Sonne Nebel,
denn du bist mein Licht.
Ich brauche deine Nähe,
dein wärmendes Gesicht.

Mit dir ist Ende Anfang,
denn du bist meine Zeit.
Ich halte deine Hände
Und höre deiner Stimme Klang.
Silberhase
veröffentlicht am 20. Februar 2015
57

Lyrik des Tages

Blick
Ich werde warm,
ich werde zitterich,
meine Vergangenheit öffnet sich,
meine Zukunft schließt sich.
Ein Glücksgefühl brennt.
Ich siehe den Charme von Kristof,
ich sehe die Lache von Stef,
ich sehe die Angst von Max.
Aber dich, dich sehe ich nicht!
Anonym
veröffentlicht am 19. November 2012
35

Lyrik des Tages

leare 361. 2. strophe
Entsponn mi in da zwischnzeit bei an guadn glasl wein,
olle geschmocksneavn explodian wie molarein

Lehn mi bequem im sessl zruck, moch donn meine augn zua,
denk on mei vagongenheit, mei hintalossne spua.

Hob i scho a zeichn gsetzt, iagendwos weatvolles voibrocht
hob i scho a zü eareicht, in mia sfeia entfocht?

Do in da longsomkeit hot si do da lebnswün vasteckt,
die ongst voam steam hob i wieda in mia eaweckt.
philjazz
veröffentlicht am 28. September 2016
8

Lyrik des Tages

454. | moagntau.
1) 10/8/11/8.///9
draussn rieslt gonz stü und sonft da schnee, denk ständig on dei wache haut, um di zu eaoban brauch i ka armee, hob di nua gonz valiabt ongschaut
a weisse deckn legt si übas lond, fühl ständig dei süchtige hitz, liegn giarig eng umschlungen beieinond, die reibung eazeugt donna und blitz
da schnee vastroiht in da nocht a zoats licht, dei aura a dezenta schein, hob mit dia die erotischste zeit vabrocht, bist mei lebendig woahres sein
die weisse deckn beruhigt mei gemüt, hob in da natua meditiat, träum mi zu dia in a gemeinsomes büd, hob die kräftign foabm umgriaht.
ch 1a) 12/11/9/11
do in deinen augn schillat da moagntau, wie a regnbogn bei an woiknbruch, deine gefühle in diesm stau, schreibm a intensiv detailliates buch
in deinen augn spieglt si die einsomkeit, host di zruckzogn und gänzlich isoliat, vamisst so seah die vagongenheit, host bereits dei obweahsystem aktiviat
philjazz
veröffentlicht am 9. Januar 2019
3

Lyrik des Tages

Hinter den Worten
Wer versteckt,
hinter den Worten?
So groß und mal so klein,
der Reim.
Aber die Person,
ist sie der Gedichte Klon?
blabliblubbs
veröffentlicht am 24. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Will ich so weit weg?
Wenn ich allein auf einer Straße geh
Und ich mir von hier die Sterne an seh
So denk ich mir doch in diesem Moment
Wenn sich me inneres hier, jetzt bekennt
Und ich meinen Geist nach drausen sende

Wäre ich dann durchtraenkt von der Fernweh?
Wird meiner Seele ganz von mir getrennt?
Oder immt mein Leben eine Wende?

Doch mein inneres Ich erhellt wie Licht
Wie einer kleinen Kerzenflamme zahrt
Und erweitert mir meine junge sicht
Die Welt erscheint mir ganz in neuer Art
Doch ich sehe zufrieden mein End
maxime
veröffentlicht am 22. Dezember 2015
37

Lyrik des Tages

Lichtblick
Es wird für jeden täglich
zum Lichtblick kommen,
wir müssen achtsam sein,
dann werden wir es
sicherlich mitbekommen.

Es gibt so viel Schönes
täglich zu entdecken,
wir müssen dafür nur
unser eigenes Interesse
dafür aufwecken.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 23. August 2022
110

Lyrik des Tages

438. | denkmal.
d 2) 10/10
leb in den woikn und geh mitm wind, vaschenk die sinne und wea wieda kind
trockne die tränen und heil deinen geist, fong des vüle soiz, hobs ois gwüaz vaspeist
wühl mi duachs gestein, atme flüssigkeit, wohn in an wüafl und schöpf ewigkeit
loss ois hia zurück und bau mia a boot, setz mia a denkmal und eante den tod.
philjazz
veröffentlicht am 21. Juni 2018
8

Lyrik des Tages

Allein hinter Fassaden
So allein.
Keiner sieht mich.
Ich empfinde so viel Hass und dachte mein Herz bleibt einzigartig und rein.
Jeder fremde Blick ein Stich.
Ich vermute das Schlimmste hinter den Fassaden.
Sollte dieses Gedicht zu schlecht sein,
bin ich nicht darauf erpicht
Kritik zu hören...
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
38

Lyrik des Tages

Unergründliches Leben
Ich analysiere jeden
und alles um mich herum,
scheine das Offensichtliche zu übersehen,
und fühle mich so dumm.
Was ist das für eine Welt,
in der mich nichts hält.
Ich versuche und versuche
hinter die Geheimnisse des Lebens zu kommen.
Doch ist die Wahrheit gar zu schrecklich?,
auf meinem Herzen lasten weiterhin die Tonnen.
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
38

Lyrik des Tages

Die Kuh lief um den Teich
Ich übe jetzt seit Stunden
- so mein Bekunden -
mit nur wenigen Wunden
dieses Blatt zu umrunden

Ich wollte eigentlich nur kurz
- dazwischen kam nur kurz ein Furz -
zur Sachenlage etwas sagen
da hörte ich die Frage klagen:

Wo war ich doch gleich?

Ach ja –
Die Kuh lief um den Teich

Da lief sie also ´rum
und niemand stirbt nun dumm
Windreiter
veröffentlicht am 15. Oktober 2019
38

Lyrik des Tages

Bargeld stirbt aus
Bargeld stirbt so langsam aus,
geh mit Visa Card ins Schauspielhaus.
Die Knete hat bald ausgedient,
den Groschen kennt schon niemand mehr.
Früher hat man noch in Mark verdient
und trotzdem war die Kasse leer.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 15. Oktober 2019
3

Lyrik des Tages

Variationen des Windes
Trostlose Einsamkeit der Nacht …
Der Atem des Windes
streicht über Gräber.

O rabenschwarzer, nächtlicher Wind.

Trostlose Einsamkeit der Meere …
Der Atem des Windes
treibt die Wellen ans Ufer.

O kühler, erfrischender Wind.

Trostlose Einsamkeit der Steppe …
Der Atem des Windes
spielt mit den Gräsern.

O träumerischer, gedankenverlorener Wind.

Trostlose Einsamkeit der Wüste …
Der Atem des Windes
treibt Dünen vor sich her.

O trockener, heißer Wind.

Trostlose Einsamkeit unserer Seelen …
Der Atem des Windes
will ihr Bruder sein.

O armer, einsamer Wind.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. August 2017
6

Lyrik des Tages

Lachen
Ein bisschen Lachen
sollte wir niemals vergessen,
sonst wird man zu oft
von der Traurigkeit besessen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 24. Februar 2023
101

Lyrik des Tages

Nur gelacht
Die Menschen haben nur gelacht,
wenn ich mich tapsig drehte.
Doch keiner hat im Traum gedacht
an meine Schmerzensnöte.

In manchen Nächten träume ich,
und schnüre meinen Ranzen.
Mit heißen Füßen seh ich mich
dann auf der Sonne tanzen.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
51

Lyrik des Tages

Vertrau ihnen
Bist du hilflos und allein,
traurig und am Ende,
ist deine Seele nicht mehr rein,
dann bitte sie um eine Wende.

Sie sind immer da und treu,
lassen dich nie im Stich,
ob alt oder neu,
sie lieben dich herzlich.

Sehen kannst du sie aber nicht,
trotzdem sind sie in deiner Nähe ganz brav,
schützen dich wenn Gefahr aufbricht,
und umarmen dich liebevoll im Schlaf.

Liebe sie wie sie dich,
kenne sie im weißen wie im grauen,
behandle sie friedlich,
und schenke ihnen Vertrauen.
Linni
veröffentlicht am 18. März 2013
46

Lyrik des Tages

Du suchst
Du suchst ...
Du suchst bei mir und siehst nur eine Wiese
Kein Baum so stark, die Blumen sind nur rar.
Du suchst in mir und findest nicht das achtlos liegende Papier.

Du suchst auf mir und könntest auf mir ruhend liegen.
Denn tief im Grund ist Fruchtbarkeit und Frieden.
Du suchst ..., das Herbstblatt wird das Grün verdecken.
Es ist die Zeit, die mit uns spielt - ich werd sie nicht verstecken.

Du suchst, doch da bist du,
du suchst und findest keine Ruh
Du suchst, ich werd es nicht verhindern.
Bernd von Nahe
veröffentlicht am 14. April 2014
35

Lyrik des Tages

Knauser Tod
Siebzehn Komma Acht
einwandfrei sag ich
Klause knurrt dagegen
ein Scheiss ist das!
Siebzehn Komma Acht!!
nein mein Lieber
so kommst du mir nicht davon
einerseits einerlei
doch jedoch ein Kauf
fürs Leben

Siebzehn Komma Acht
mein letztes Wort
knausingerhausner
veröffentlicht am 18. März 2013
30

Lyrik des Tages

Tiefste Nacht
Hörst du die Stimme tief in dir?
Sie spricht die Worte: Folge mir!
Drum säume nicht, verlass dein Haus,
tritt in die dunkle Nacht hinaus.

Dort scheint am Himmel dir von fern,
das hellste Licht, der Morgenstern.
Er führt dich hier durch Leid und Not,
und geleitet dich zum Morgenrot.
Poetry.de
veröffentlicht am 9. Dezember 2011
152

Lyrik des Tages

Wer bin ich?
Identität und Quantität,
zwei unvereinbar Worte?
Wirklich, das verneine ich,
tausend Gesichter in meiner Seele horte.

Wütend, traurig und verrückt,
wechselnd in sekundenschnelle.
Charakterlosigkeit ist ein Fakt,
sitze hier in einer Falle.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
39

Lyrik des Tages

Treue den Büchern
Tag ein ,Tag aus.
Der Rythmus bleibt gleich.
Nach der Schule nach Haus‘,
Über die Straße, über den Deich,
Bis hin in mein eigenes Reich.

Mein Leben geprägt von Einsamkeit,
Jeder Morgen ganz allein‘.
Auch in der frühen Dunkelheit,
Über Stock und über Stein,
Geht‘s in die Schule hinein.

Aber dort wird es nicht besser,
Jede Pause ohne Freunde.
Wie gezwungen von einem scharfen Messer,
Zieh ich durch die Bibliothek, getunkt in Reue,
Lese Bücher und beweise meine Treue.
Sem
veröffentlicht am 28. März 2018
50

Lyrik des Tages

Einfach weg von hier
Zu den Sternen will ich fliehen?
Einfach weg von hier, verschwinden, raus aus meiner Haut. Einfach Alles und Jeden vergessen?
So schnell wie möglich!
Ich kann mein Leben so nicht mehr weiter führen wie bisher, es muss was passieren.
Anonym
veröffentlicht am 12. Juli 2012
44

Lyrik des Tages

Ein neues Leben
Ich reise in eine Stadt,
mache einen Neuanfang
Versuche zu vergessen was man mir angetan hatte
Die bunte Vielfalt der Straßen zwingt mich zu lächeln
Die Hitze überspielt die Schmerzen meines Herzens,
Die anderen Meschen erwecken die Neugier in mir
Und lassen mich in die Zukunft blicken.
Auf jeden neuen Tag ist die Freude groß,
Doch ich weiß, ich komm von meinem alten Leben nicht los...
Anonym
veröffentlicht am 11. Februar 2012
51

Lyrik des Tages

Zurück zur Natur
Als Kind war ich sehr oft im schönen Wald.
Doch heute denke ich, bin ich dazu viel zu alt.
Ich will es aber nun heute noch einmal tun
und morgen kann ich mich dann total ausruhen.

Am Wald angekommen gab es schöne breite Wege,
ich ging einen entlang und kam zu einem Wildgehege.
Dort hielt ich an, schaute in das große Gehege rein,
gleich hinterm Zaun entdeckte ich ein Wildschwein.

Weiter hinten war auch viel Damwild noch zu sehen.
Ich schaute es mir eine Weile an und blieb dort stehen.
Ein Förster kam dann auf mich zu und tat mich fragen,
ob ich mich mit auf einen Rundgang würde wagen.

Das fand ich super, dadurch konnte ich noch mehr sehen.
Am Weiher blieben wir dann auch ganz ruhig stehen.
Es gab dort bunte Enten und auch zwei schöne Reiher,
es herrschte eine Idylle, dort am schönen Weiher.

Ich sah Hasen, Dachse, den Fuchs und den Specht.
Das alles habe ich gesehen und alles war lebendig echt.
Im Alter, das kann ich nach diesem Tag nun sagen,
sollte man öfters ruhig einen Waldspaziergang wagen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Dezember 2018
151

Lyrik des Tages

Allein mit den Gedanken
Wenn zerstreut die Wege, zersprungen die Hülle,
Sich ein dichter Nebel entfaltet,
und alles versperrt,

Auch die kleinste Lücke nichts verspricht,
bleibt immer der eine und letzte Gedanke,
dem man verfällt,

Wenn man nicht so ängstlich und feige wär,
sich dem letzten Gedanken hingeben würd,
sich dem ergeben, was man nicht wagt,

Alles, nur wegen des einem Problems,
dessen versucht man sich zu stellen.
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
50

Lyrik des Tages

Ich kann reimen es klebt mir im Gaum
Unter dem Baum,
lag ein Häufchen Schaum.
War es nur ein Traum?
Ich riss mich am Saum.
Hatte mich nicht im Zaum.
Und doch wagte ich kaum
zu verlassen den Raum.
Ich heiße nicht Christoph Daum -

und ihr seid alle Kacka!
Yoda
veröffentlicht am 15. April 2016
24

Lyrik des Tages

474. | titel noch unbekannt.
474. | titel noch unbekannt. - chorus 1a)

ch 1a) 7+9 (8/8)/7+13 (8+12)
hohle staubfädn tropfn
von jeda blüte im blumenmea,
dunkle lichtschuppm klopfn
on die rauhe obaflächn gonz spektakuläa

des fein griebne puiva rieslt
wie a wossafoi vom plateau,
nua vom horizont nieslt
a vaschmiata kuglblitz ins donnande echo

a stoak gwüazte essenz reisst
a seah tiafs loch ins neavnsystem,
a winzige spore entgleist
auf iahm flug duach gebildn aus trophäen
...10/11/10/8
da duachscheinende seidige voahong,
wogt heftig in da weit geöffnetn tüa,
im finstastn schottn glei om onfong,
wuchat a knotn ois geschwüa.
philjazz
veröffentlicht am 6. Juni 2020
3

Lyrik des Tages

Beeinträchtigung
Menschen, die eine Beeinträchtigung aufweisen,
haben es oft schwer und müssen sich durchbeißen.
Mit Einschränkungen bildet sich ein Abstand im Leben,
andere Menschen wollen kaum Unterstützung geben.

Die Akzeptanz lässt niemanden hier positiv denken
und die fehlende Beweglichkeit sehr einschränken.
Die vorhandenen Barrikaden einfach auszublenden,
das funktioniert, wenn die eigenen Blockaden enden.

Es gehört viel Mut und Vertrauen in dieser Zeit dazu,
hier ist Unterstützung dann gefordert, somit auch Du.
Körperbehindert, ist ein Mensch nie freiwillig geworden,
wenn vorhanden, wurde die Minderwertigkeit geboren.

Diese Menschen werden kaum noch wahrgenommen
und werden dazu keine Möglichkeiten bekommen.
Müssen im Leben mit der Ausgeschlossenheit bestehen,
denn Jammern hilft nicht, weil niemand wird es verstehen.

Als behindert möchte keiner genannt werden,
es ist eine Abstufung, steigert hier die Beschwerden.
Einschränkung sollten uns nie verzweifeln lassen,
das Wichtigste bleibst Du, tu das nie vergessen!
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Dezember 2018
154

Lyrik des Tages

Die Wüste
Diese Hitze, ich sitze nur noch, kein einziger Schluck Wasser mehr, kein Winddruck. Was sollen wir essen? Es ist doch schon alles trocken gepressen, indessen messen die Hessen die Wüste. Ich freu mich schon auf die Seeküsste.
faboi
veröffentlicht am 17. Juli 2015
34

Lyrik des Tages

Variation auf den frühen Vogel
ich hasse diesen frühen vogel!,
wöckelte der wurm und kroch
zurück ins dunkle erdenloch.
der vogel trällerte sein klagen:
da bin ich so früh aus den federn
und hab trotzdem nix im magen!

und die moral von der geschicht:
viel besser als ein wurmgericht
schmeckt frühes vögeln
Mone Hartman
veröffentlicht am 20. November 2016
38

Lyrik des Tages

Worthülsen...
Geschrieben und gesprochen Wort
soll nicht die Weisheit nur verkünden,
gefüllt mit Leben wird es an jedem Ort
wecken die Neugier, diese selbst zu finden.
Die schönsten Worte bringen keinen Gewinn,
wenn Wort nur Hülse und kein warmes Herz darin!
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 12. April 2012
58

Lyrik des Tages

Gedicht für Österreicher
Wauzi Bauzi, Obaschnauzi,
Wauzi Bauzi bumm!
I waas eh du biest a Kauzi,
oba i waas ned warum.

Schurli Burli, Wurli Schua,
mogst an Schuus, i hob di gearn,
jo, i schau dir ganz lieab zua,
mogst ned gläh mä Schatzi wearn?

Biest a Möada, biest a Söhr,
biest an Bussi-Bärli, gö ?!
Giab dähn Kaisaschmorrn her,
soonst duat mir mä Hearz so wäh.

Waanst ned wüüst doos i mi gram,
dan kom zu mia iin mäh Beed,
des schdääd do bei mia daham
uund ees iis no ned zu schpööd
Surreal
veröffentlicht am 24. April 2013
43

Lyrik des Tages

Eis und Feuer
Ich will mich nicht verlieren, mein früheres Ich nicht vergessen. Deswegen klammere ich mich an diesen Eisberg, dem Erfrieren nah.
Ich gehe zurück ins Feuer, Verbrennen werde ich, das ist mir klar.
Doch ohne diese Schmerzen fühle ich micht nicht mehr. Was macht mich aus, was soll ich denken?
Und das Feuer schmilzt das Eis, ich bin nichts mehr, kann aber meine Sorgen in Wasser, in Tränen ertränken.
jenna
veröffentlicht am 20. Mai 2012
43

Lyrik des Tages

Weihnachten
Wir feiern heute das Fest mit dem Kind
und freuen uns das wir die Handballer sind.
Gestartet haben wir dieses Jahr digital
Zum Glück mit niemanden im Hospital.

Im Mai gabs dann die Vorbereitung für die Vorbereitung
Für eine bessere Leistung
Joggen, Training, Cross-Fit, Workouts ist doch klar
Das war wunderbar…

Zur neuen Saison kamen zwei neue Mädels dazu
Damit sind wir jetzt komplett!
Alle haben viel Power im Akku
so können wir nun aufs Parkett

Aber jetzt ist Winterpause,
die ist dieses Jahr aber etwas länger
Aber wir sind ja keine Anfänger
Und trinken erstmal mehr als eine Brause

Gerade sind wir auf Platz 4
Und verteidigen erfolgreich unser Revier
Kalamari
veröffentlicht am 15. Dezember 2021
39

Lyrik des Tages

Hauke-Haien-Haiku
Der Herbst ist krank: Vieh
ersoff; Deiche brachen - auch
mich holte die Flut.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 20. November 2016
4

Lyrik des Tages

Um bei dir zu sein
Um bei dir sein zu können ...
müsste ich über einen Regenbogen springen.
Ich habe es oft genug versucht:
Ein aussichtsloses Unterfangen.

Um bei dir sein zu können,
müsste ich über meinen Schatten springen -
bald sind wir zu zweit.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. Dezember 2016
9

Lyrik des Tages

asche - 389. | chorus 1
Mei stumma schrei noch hüfe vahoit ungeheat,
in ana dichtn woikn aus asche und staub

Mei blinde sehkroft hot olle büda vazeaht,
in ana dichtn woikn aus eadn und laub

Meine taubm oahn hom die schoiwön net eakonnt,
in ana dichtn woikn aus obfoi und schutt

Mei geruchssinn hot dem üblen gstonk beigewohnt,
in diesa dichtn woikn aus asche und blut.
philjazz
veröffentlicht am 15. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Was ich für dich gern wäre
wäre ich ein Kämpfer, ich kämpfte für dich
wäre ich ein Tänzer, ich tanzte für dich
wäre ich ein Maler, ich malte für dich
wäre ich ein Sänger, ich sänge für dich
wäre ich ein Musiker, ich musizierte für dich
wäre ich ein Sieger, ich siegte für dich
wäre ich ein Zauberer, ich zauberte für dich
doch ich bins nicht und wär doch gern alles für Dich
aber du bist das alles und auch alles für mich
Holger Freund
veröffentlicht am 10. Juli 2016
47

Lyrik des Tages

Leerer Rausch
Viel zu lange getanzt,
haben wir den ganzen Morgen.
Nie wieder raus aus diesem leeren Rausch.
Wir schlafen wenn die Sonne scheint,
viel zu kurz.
Ich seh dich nicht.
Mit einem Lachen fortgewischt,
noch ein Zug, noch ein Schluck,
Augen zu und weg.
Der Bass unter den Füßen, in den Ohren,
in der Dunkelheit tanzt jeder nur für sich.
Im Gedränge berauschter Körper ist kein Platz für dich.
Augen zu und ausgeatmet, tauchst du unter in der schwarzen Menge,
im Takt mit einem leeren Lächeln auf den Lippen.
Anonym
veröffentlicht am 26. März 2013
47

Lyrik des Tages

Die Zeit bricht auf
Die Zeit bricht auf, eine neue Ära beginnt
Das Herz wird regieren, denn die Liebe gewinnt
Das Tosen verebbt und Dröhnen wird Melodie
Von nun an erklingt der Liebe Symphonie
AMN
veröffentlicht am 18. Dezember 2021
35

Lyrik des Tages

Apfelblüte - Solo-RENGAY
Apfelblüte …?
Der Kassier schnuppert
am unechten Schein

Eine Taube pickt Tropfen
vom Rost der Weinpresse
im Hinterhof

Seit Tagen spüre ich einen Engel
in meiner Näh' ...

Ich sprach einen Wunsch aus
Gott hat Ohren -
ein Götzenbild nicht

An der bronzenen Fünte¹
schreit der Säugling
Die Taufkerze flackert

Selig, wer sich vor der Welt ohne Hass verschließt²


(¹von lat. fons „Quelle, Brunnen, Taufbecken“)
(²Zeile aus einem Gedicht von Goethe ...)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Juli 2017
7

Lyrik des Tages

So oder so gesehen
Ich roch an der Rose und mich stachen ihre Dornen
Ich pflanze Liebe und ernte Hass
Ich schau in die Weite der Welt und stehe am Abgrund
Ich atme das Leben und weiß um den Tod
Ich liebe das Licht des Tages und fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oder so gesehen
Mich stachen ihre Dornen, aber ich roch trotzdem an der Rose
Ich ernte Hass, darum pflanze ich Liebe
Ich stehe am Abgrund und schaue in die Weite der Welt
Ich weiß um den Tod, deshalb atme ich das Leben
Ich fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oliver Delastere
veröffentlicht am 11. Juli 2016
45

Lyrik des Tages

Acid House
Ecstasy, illegale Raves und der Smiley
Muss zwischen 1987 und 1989 gewesen sein
Damals ging man statt zur Schule oft zu Aldi
Rolands TB-303 war ein Edelstein
Modulierte Bassline, Ohrenschmaus
In den Achtzigern rockte Acid House!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 18. Dezember 2021
2

Lyrik des Tages

Der Montag
Was macht den Montag unbeliebt?
Die Tatsache, dass es ihn gibt.
Denn ist der Montag auch zu Ende,
Kommt noch lang kein Wochenende.
Und ist der Montag dann vorbei,
Kommt der Dienstag, Sauerei!
Und ist die Woche dann am Schluss,
Weiß man was passieren muss,
Denn wie ich es euch jetzt sag,
Kommt er wieder, der Montag...
Philipp
veröffentlicht am 21. Dezember 2015
44

Lyrik des Tages

Verflossene Liebe
Ich will nichts mehr hören ich will nur noch vergessen,
Ich hab für dich gelebt, hast du das vergessen,
Du hast bei mir geschlafen, ich bei dir gegessen,
Danach warst du weg, wo bleibt dein versprechen.
Jetzt hast du einen neuen, vermutlich mit viel geld, aber sei mal ehrlich ist es das was dir gefällt.
Du hast dich so verändert ja das ist auch gut so,
Höre jeden tag scheiß auf sie dir gehts wieder gut bro.
Dave
veröffentlicht am 20. März 2016
52

Lyrik des Tages

Am Weihnachtsbaum...
Am Weihnachtsbaum die Lichter Bränän.Is et nit en Schand wat hat ma soviel Zeit verbrannt.Mir sin jetz schon ganz alt un grau , un hän doch keine Verstand. Wat mache mir uns so verrückt uber die Anderen,doce sind eher verzückt.Lasst uns froh und munter sein,jeder so wie er et grad mag,wenn er nur nix bösese Sath.
Grazia
veröffentlicht am 15. Dezember 2020
39

Lyrik des Tages

Der Zahn in der Hose
Zerrt Parodontose dem Zahn an der Hose
und immer mehr,
fällt er aus dem Munde, denn nackt und so lose
schämt er sich sehr.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
34

Lyrik des Tages

Loch
Und dennoch versproch Frau Loch
nicht in dasselbe zu fallen
das sie da grub
Johnny D
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
43

Lyrik des Tages

Das Fahrrad
Die Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wirft fahles Licht seit Zeiten.
Zu nächt’ner Stund’ soll’s den wack’ren Zecher
ein Stück des Wegs begleiten.

Manch Abend schiebt ein alter Mann
sein Fahrrad zur Taverne.
Schaut lächelnd danach und lehnt es dann
betulich an die Laterne.

Schon seit ich Kind, den Alten ich seh’,
wie sein Fahrrad, so klapprig und alt.
Zieht seine Spuren durch den Schnee
und auf flimmerndem Asphalt.

Vielleicht war der Mann mit seinem Rad
schon einmal um die Welt.
Und was sie erfuhren auf Straße und Pfad
bis heut sie zusammenhält.

Sie trennten sich nur, wenn wehmütig er
allein im »Becher« gesessen.
Die guten Jahre wiegen ihm schwer,
hier darf er sie vergessen.

Und tritt er dann gedankenentleert
in die dunkle Nacht hinaus,
lächelt er wieder und schiebt sein Gefährt
in seligem Rausche nach Haus’.

An der Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wurd’ das Rad heut früh abgeholt.
Seine letzte Fahrt hat der alte Zecher
im schwarzen Wagen gesollt.
wanderer
veröffentlicht am 25. Oktober 2025
151

Lyrik des Tages

Feuerteufel
Berstende Fenster brechen das Licht,
dunkle Ecken brennen.
Wo vorher Staub war, ist nun nichts,
die Schatten, ja, sie rennen.
Bröckelnde Wände,
die Hitze schmilzt fast das Gemäuer.
Flammen wie kriechende Hände,
ein flammenlodernd Ungeheuer.
Ersterbende Schreie,
das Hause gibt nach. Endlich freie, der Feuerteufel sprach.
Pia
veröffentlicht am 7. Mai 2012
45

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25.Sebastian S.4

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6.Celine Rosenkind536
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller421
9.Andrea Wunderlich, Selb399
10.Hannah367
11.Gaby Mahler358
12.Paul & Friends319
13.Oliver Delastere276
14.philjazz274
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16.Pia247
17.Emma245
18.Magdalena Wank242
19.Rosenblüte237
20.Sebastian S.207
21.Katja Konopik205
22.Lennart J. Schrader196
23.Lena179
24.Aanis Aadon176
25.Lara175

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