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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Nebel
Ein Nebel zieht auf
Ich kann ihn sehen
Sie sagen "Steh auf"
Ich möchte nicht mehr gehen
Bjorn Goden
veröffentlicht am 27. April 2021
39

Lyrik des Tages

Kalt
Kälte überall
Winter hier
Schnee im Hühnerstall
Will ein Bier

Sonne fort
Eis am Bein
Brauch sofort
Zwei Glühwein
Harry
veröffentlicht am 25. Januar 2012
43

Lyrik des Tages

Sonnenschein
Blauer Himmel, wolkenlos, kahle Bäume,
Träume von Sommer, Sonne, Spaß und Freude, heute
Ist alles anders als es damals war,
Muss mit Autos und Bahnen statt mit dem Fahrrad zur Arbeit fahrn,
Doch egal, fahre grade aus,
Bleib ich selbst,
lös zur realsten Klarsicht meine Fassade auf.
Grade aus bleibe auf der Strecke,
entdecke die besten, schönsten, größten Schätze der Naturgesetze.
Blauer Himmel, Sonne steigt empor,
Bleibe in Form und schreit nach vorn begleitet von einem Gospel Chor.
Kommt mir vor als wäre das alles nicht echt,
Wir drehen uns um nen heißen Feuerball und allen wird schlecht.
Dr. Molcho
veröffentlicht am 20. April 2019
42

Lyrik des Tages

Freundschaftswesen
Im Leben gibt es viele Lagen,
vieles kann man nicht ertragen,
vieles wird zu Ende gehn,
mit oder auch ohne Wehn.

Am schlimmsten ist es mit den Menschen,
von manchen willst du nicht mehr fliehn,
Sie sind im Herzen deine Priem,
die andern lassen Dich im Stich,
sowas wünscht man sich halt nicht.

Im Endefekt läufts darauf hinaus,
auch feste Freundschaft geht mal aus,
doch sieht man ihr ins Angesicht,
so lohnt sich doch das Streiten nicht.
R.Z
veröffentlicht am 3. Februar 2018
35

Lyrik des Tages

Nicht gut genug
Dieses ganze Geläster geht weiter.
Ich bin immer wieder am scheitern.
Und dieses Gefühl einer Blamage
ist wie eine laute Durchsage.
eitsch
veröffentlicht am 20. März 2021
39

Lyrik des Tages

Anna
Anna!
Wie schön
Dein kastanienbraunes Haar mir,
Gebe an jedem Morgen bis ich entschliefe
ein braunes Haar meiner Milch
An jedem Abend einen Schleier meinen Augen.
Kitzele es mir mit Freuden in Ovids Prunk
Wenn unserer Hände Spiel sich träfen
immerwährend aufs Neue
Eng in den Schlaf halten Sie sich
Unterm Laken sudelnder Freude.
Deiner Nachkommen Lachen
seien meines Herzens Schmuck.
Einjede Deiner Silben,
sanfter Westriegel wider Xanthippes Zorn
Emmanuel T
veröffentlicht am 24. März 2014
50

Lyrik des Tages

Ich mag dich so wie du bist
Du bist!

Du bist nicht Christ, doch mag ich dich wie du bist.
Du darfst dich nicht umändern, das würde mich furchtbar verändern.
Du bist wunderschön, dagegen wirke ich obszön.
Dein Ego ist riesengroß, doch stellst du dich selber bloß.
Also bitte ändere dich nicht, den so wie du bist mag ich dich
Sibi
veröffentlicht am 6. Juni 2017
36

Lyrik des Tages

Ich und Ihr
Monster, die sich Menschen nennen, haben mich verletzt. Meine Vorstellung von der Welt total verhetzt. Ich frage mich, sind alle so? Trage die gleiche Hülle, aber kehrt man Inneres nach Außen, erkennt man, dass ich anders bin. Was ich denke, ist richtig, und ihr seid alle falsch. Gehe meinen Weg nun alleine, klinke mich aus, aus der Gesellschaft der Schweine!
Anonym
veröffentlicht am 15. Mai 2012
44

Lyrik des Tages

Verlorene Zeilen
Verlier dich nicht in deinem Kopf,
Wenn die Nächte durchzecht sind,
Begeb mich auf die Suche nach den Menschen die echt sind. -Kopf hoch

Kopf nach oben gehe einfach weiter,
seh Leute scheitern sehe Leute ganz oben auf der Karriereleiter.
Die Realität ist vielen viel zu viel,
Zu viel Ziel,
Werden senil,
Hatten zu viel von diesem Spiel.
Liebe kommt und geht, steht und fällt,
Ob sie besteht oder zerfällt
liegt in deiner Hand wie Wechselgeld.

Ich weiß nicht so leicht, vielleicht wirst du mich verstehen,
versuche mittels Reimen dir paar Zeilen mitzugeben,
auf den Weg den jeder auf seine Weise beschreiten muss,
wenn die Zeit voranschreitet, den Geist vorantreibend.
Dr. Molcho
veröffentlicht am 20. April 2019
40

Lyrik des Tages

Es tut weh
Ich sagte, ich werde mal groß
doch keiner glaubte mir
Sie haben mich nur ausgelacht
Und schrien "raus mit dir!"

Ich hab an meinen Traum geglaubt
und wenn's meine Gedanken raubt,
Was habt ihr euch all die Jahre erlaubt?

Der Schmerz ist tief,
Diesen Song benutz ich als 'nen Brief,
Fühl mich so schwach ganz allein,
wollte schon immer gleich sein,
Doch bin nicht mit 'nem silbernen Löffel im Mund aufgewachsen,
Ich war der im Pausenhof mit den Altsachen.
Liquid-Psy
veröffentlicht am 13. Februar 2020
37

Lyrik des Tages

251. | liebe.
1)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei wäame umhüllt uns von kopf bis fuss
Fühln uns geboagn und vü freia, sei licht gibt jedn an hamlichen kuss
Jetzt schaun ma olle ins feia, seine flommen züngln wüd und hoch hinauf
Reichn uns olle die hände, und da lebmstonz nimmt sein ewign lauf.
2)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei rauch steigt in seah hohe atmosphäan
Fühln uns vü leichta und freia, sei licht stroiht bis zu deinem gebuatsstean
Jetzt lebm ma olle om feia, die flommen eazöhn uns iah lebmsgschicht
Öffnen unsre müdn augn, und dei lebmstraum erstroiht im ewign licht.
ch 1a)
Des feia is amoi seah bes, des feia is donn wieda liab und guad
Des feia is zwiegespoitn, zasteat und peinigt uns bis aufs bluad
Des feia braucht des wossa, und die eadn braucht die luft
Is a ewiga kreislauf, oba nua die liebe umhüllt ois mit iahn duft.
philjazz
veröffentlicht am 20. März 2018
3

Lyrik des Tages

Das Laster des Alkohols
Es lebte ein Mann mal in Trier,
er trank genüsslich sein Krug Bier.
Zu Boden ging das Glas,
doch er hatte sein Spaß,
denn er trank nicht ein Bier, sondern vier.
ToMaTo
veröffentlicht am 28. Mai 2013
32

Lyrik des Tages

Heiterkeit
Jeder Mensch
sollte Spaß am Leben haben
und ohne großen Leichtsinn
daran teilhaben.

Wir sollten lebendig
und vergnügt sein,
dann stellt sich die Heiterkeit
von allein ein.

Bitte niemals vergessen ☆☆☆
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 10. Juli 2023
93

Lyrik des Tages

Am Morgen geh ich durch den Wald
Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn bloße Schritte sich von Moos umschlingen.
Wenn Nebel sich wird leise schmiegen,
Um jene die im Wind sich wiegen.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Sonnenstrahl'n durch's Dickicht dringen.
Wenn Tau entsteht im Morgenrot,
Des Raureif's Tot vom Tage droht.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Vögel noch im Traume singen.
Wenn meine Ohren achtsam lauschen,
Und hören nur das Blätterrauschen.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Helios Strahl'n mir Wärme bringen.
Wenn endlich nach so langer Nacht,
Mir sein Gesicht entgegen lacht.

Dann scheint im Walde je zu klingen,
Die Melodie von der Natur.
Die es so schafft wie keine nur,
Mein Herze lässt im Kreise springen.
pfroemmi
veröffentlicht am 23. August 2018
45

Lyrik des Tages

Das Herz aus Stein
Das Herz,
Ein unberechenbarer Stein.
Es bringt Schmerz
Aber was wird sein,
wenn der Schmerz verfliegt?
Wenn du die Vögel wieder singen hörst?
Wenn der Stein schmilzt,
was wirst du tun?
Wirst du leben?
Oder wirst du warten bis der Stein erneut entsteht?
Lalla
veröffentlicht am 9. September 2012
51

Lyrik des Tages

Ein King wie Kid Ink
Das Leben ist voller Blüten,
darum roll' ich mir meine Tüten.
Es gibt da nur ein Problem,
es ist das System.
Aber jede neue Woche,
ist für mich wie eine neue Epoche.
Schau', das Volk.
Sie hab'n gezweifelt,doch jetzt habe ich Erfolg.
Auf der Reise nach Afrika,
aßen wir nur Paprika.
Schieß mich jeden Tag zum Mars,
Chill'n mit den Bra's,
macht Spaß,
und ist nh ziemlich endlos lange Phas'.
Ja dieses Haze schickt mich out of Space.
Hab' jeden Tag Geburtstag,
und 100k im Rucksack.
Und guckst du in die Statistik,
dann siehst du ich hab null Kritik brrra.
Speed oder weed
Papa sagt, macht doch eh kein' Unterschied
doch ich bleib' Fanclub Mitglied.
Auf der Street,
war ich schon immer Dieb.
Mama hör' auf zu diskutieren,
fang' an Klamotten anzuprobieren.
Ich kicke die Line,
du weißt was ich mein'.
Ja aha hab' nie studiert,
aber es hat trotzdem funktioniert brra.
Free stylen wie 50ct,
ja das ist mein Talent,
Ich hinterlasse diesen Text als mein Testament.
Die Bank ist Schenker,
also sag' mir wer ist Lenker.
das war's BLAH
DAYweed
veröffentlicht am 15. Juni 2018
37

Lyrik des Tages

Alles Gleich
Gestriger Tag, morgiger Tag,
alles in Einem.
Nichts, was ich daran mag,
nicht einmal die Versuche des Reimens.

Farben vermischt, Grau in Grau,
ist das der Horizont
einst so sommerblau?
Es ist Winter, aber die Zeit, die rennt.
Anonym
veröffentlicht am 19. Januar 2013
30

Lyrik des Tages

Des Menschen liebster Traum
Des Menschen liebster Traum,
ersehnt, erhofft, erfüllt sich kaum.

aufgewacht und nur geträumt,
nie gelebt und nur versäumt,

zu leben diesen einen Traum,
vom grossen Glück des Menschen liebster Traum.
HardRain
veröffentlicht am 1. März 2013
45

Lyrik des Tages

Im Schlachthaus
Früh morgens im Schlachthaus
fragte ich im Voraus
nach einer Portion Labskaus.

Und so leerte ich den Becher
für Bundys Triebverbrecher,
nahm Ölfarbe aus der Narbe
und malte mit Hingabe.

Etwas Zinnoberrot in höchster Not,
das Kupferblau am Körperbau,
strich ich mir alle Sorgen
und dachte nicht an morgen.
Gofmann
veröffentlicht am 6. Mai 2016
8

Lyrik des Tages

Mietwohnungen
Im Altbau findet
keine Investition mehr statt,
alles ist runtergekommen,
die Scheiben matt.

Für eine Renovierung
ist kein Geld vorhanden,
beim Eigentümer ist so
ein edles Eigentum entstanden.

Sozialschwachen Menschen
bleiben außen vor,
bei Wucherpreisen
leben sie weiter ohne Komfort.

Die Mietwohnungen
sind leider nur für Reiche da,
der Geld-Hai schreit vor Glück -
„Oh wie wunderbar.“
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 25. Juni 2023
92

Lyrik des Tages

Der neue Anfang
Die Einsamkeit macht sich breit
Alles wieder neu erkunden
Finden, ja das ist das Ziel, doch gemach,
es nicht schnell gehen muss
Sonst kommt hinterher Ärger und Frust
Trauer und Leid, und all das aus Geschwindigkeit
Daher wähle mit Behut dein neues Gut
Dein neues Glück
noch besser, dein Lebensstück
Benjamin Kleine
veröffentlicht am 18. Mai 2012
53

Lyrik des Tages

Woodstock
✨Woodstock,
das war eine schöne Zeit
für Sex, Drugs & Rock
waren alle bereit.

✨Die Musiker,
alle noch nicht so bekannt,
später von vielen Fans
aber Idole genannt.

✨Es gab Folk, Blues
und auch den Rock,
auf diese Musik
hatten alle einfach Bock.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 10. Juli 2023
90

Lyrik des Tages

Frei nach mein' Worten
So wurde die Arbeit von einhundert Stimmen,
zum Werke von zehn armen Stummen.
Folgend wurden die zehn armen Stummen,
zum ein' der frei spricht.
Frei nach mein' Worten -
die ein jeder spricht.
k!D
veröffentlicht am 3. Mai 2021
35

Lyrik des Tages

Das Glück erscheint
Deine Küsse alles Frische!
Gedankenflüsse reine Tische,
Seelengrüße - Brot und Fische,
Götterspeisung schwerer Wein.
Lass es nie zu Ende sein.

Weltbesessen eingeboren,
Kräftemessen abgeschworen,
selbstvergessen und verloren,
Lebensläufe meine Zeit.
Jeden Tag zur Tat bereit.

Ausersehen um zu lieben,
nicht verstehen klug geblieben,
kein Vergehen Sorgenschieben,
Jugend pflegen kein Zurück.
Überall erscheint das Glück!
Surreal
veröffentlicht am 11. April 2013
46

Lyrik des Tages

Tyrann
Sie ist ne Blütenpracht, die du nicht lieben sondern nur haben wolltest
alle deine Pläne hast du gut durchgedacht.
und während heimlich du in tindr dich an anderen Weibern ranmachst
betet sie am abend für dich das du immer lachst

Sie wollte dich nur glücklich sehen, dich verstehen, für dich da sein und dich zu einem erfolgreichen Menschen werden sehen.
Und was machst du Ihre Seele mit deiner Kälte begraben und weggehen.
rucoco
veröffentlicht am 15. September 2016
35

Lyrik des Tages

Wolkenkratzer
Hochhäuser weit in den Himmel ragen sie.
und kratzen an den Wolken entlang.
Höhenangst im freien Fall, schlägt hart auf!
Die Treppe, die Stufen beschreiten, bereiten Besuch.
Klingel, Gebimmel wirbelt Staub auf, weckt Leute.
Generationen, treffen Gespräche und Zwist zwischen, neben Nachbarn.
Ruhe stört, Leben mal ein Pausenton!
Alles verbindet sich
veröffentlicht am 24. Mai 2012
36

Lyrik des Tages

Du
Ich erkannte in deine Augen wieder,
die Existenz der ganzen Liebeslieder,
und als sie plötzlich anfingen zu funkeln,
wusste ich,nichts wird die Welt jemals verdunkeln,
du bist wie ein Tropfen Träne im Meer,
und ohne die Träne wäre der Ozean leer,
tröstest mich, wenn ich traurig bin,
dank deinen Witzen lache ich wie ein Kind,
du gehörst zu mir, bist ein Teil,
machst all meine Wunden wieder heil.
tearsdry
veröffentlicht am 25. Dezember 2012
43

Lyrik des Tages

Freunde
Denk nicht an die Feinde,
Denk an deine Freunde,
Denn Sie sind es,
Die dich am Ende am meisten enttäuschen.
CALETTA
veröffentlicht am 29. November 2015
48

Lyrik des Tages

Wind
Der Wind bestimmt über mein Leben. Mal tragend, mal ziehend. Rückenwind und Gegenwind. Mal schnell, mal still. Unbeständiger Begleiter durch tiefe Schluchten und steile Pfade. Und jetzt weht eine frische Brise in meine Nase, die zeigt mir den Wege.
Anonym
veröffentlicht am 15. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

Der Sprecher/Die Sprecherin
Der Sprecher/Die Sprecherin

Wenn man Einen/Eine Sprecher/Sprecherin wählt,
dann wurde über Ihn/Sie alles schon erzählt.

Dann wird Er/Sie mit Händen getragen,
Er/Sie hat die Lösung aller Fragen.

Er/Sie ist sehr beliebt und sehr wichtig
und macht alles immer richtig.

Und wenn Er/Sie mal wackelt,
wird nicht lang' rumgefackelt.

Gestoßen von dem hohen Thron,
das ist dann Ihm/Ihr (sein) letzter Lohn.

Man konnte den Ausgang doch schon fast erahnen,
nicht die Lieben sind immer die großen Humanen.

© Jadeit, 10.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
5

Lyrik des Tages

Einstge Liebe
Wandel durch die Wälder,
Dunkelheit wird Sonnenlicht.
Tret hinaus auf weite Felder,
einstge Liebe miss ich nicht.

Warme Strahlen von der Sonne,
klärn zuletzt verschwommne Sicht.
Ach, was für eine Wonne,
kein Kampf mehr um mein Herze ficht.
caribu
veröffentlicht am 30. Mai 2012
44

Lyrik des Tages

Zuversicht
Ich betrachte mein Leben,
welches ständig weitergeht.
Es kommt oft zur Unruhe,
die nur langsam wieder vergeht.

Ich spüre den Schatten,
das möchte ich aber so nicht.
Wieder zurück im Leben,
dort empfinden was anspricht.

Ich möchte viel Helligkeit
und diese für immer festhalten.
Es ergibt sich Zuversicht,
die will ich mit Freude gestalten.

Ich habe nun neue Ziele
und die möchte ich erreichen.
Der ständige Trübsinn,
der sollte für immer weichen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 22. November 2018
147

Lyrik des Tages

Vertrauen
Wenn grabentiefe Sorgenfalten
Dir Schneisen in Dein Leben schlagen,
im Herzen Zweifel Einzug halten
und Ängste Deine Seele plagen,

Wenn Deine Welt zerbrochen scheint,
und jede Hoffnung ohne Sinn,
Dein Himmel nur noch Tränen weint,
und Mut Dir fehlt zum Neubeginn,

Dann freu Dich an den kleinen Dingen,
die Dir des Lebens Füllhorn schenkt,
spür Deine Seele leise schwingen,
wenn jemand sorgend an Dich denkt.
Terrabella
veröffentlicht am 20. Dezember 2011
149

Lyrik des Tages

Winter ade
Die tristen Wintertage sind beinah' vorüber;
das Grand Hotel empfängt die ersten Frühlingsgäste.
Manch alter Baum reckt hoffnungsfroh die Äste:
War dieser Himmel über mir nicht gestern trüber?

Paar Sonnenstrahlen spielen in der Stadt Verstecken,
die neue Frühjahrskollektion ist hinter Schreiben ausgestellt.
Uralte Hausfassaden sind verärgert über Winterflecken,
ein Ausflügler hat im Caféhaus seine Zech geprellt.

Man möchte auf den großen Plätzen mit den Tauben sprechen,
und fragen, ob sie schon den Winter in den Flügeln spürn.
Ein Casanova nimmt sich vor, das letzte Herz zu brechen,
der Lenz indes öffnet im Hinterhaus die Gartentür.

Mein liebes Lieb' schäumt über vor Entzücken
und seine grauen Haare kümmern ihn nicht mehr.
Freu dich mit uns und nimm das Leben nicht so schwer:
Die Pracht des Frühlings wird auch dich beglücken.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. März 2017
11

Lyrik des Tages

65 auf der Karte
Wiesbaden, 183, bald in den Charts
Kinnhaken schickt dich direkt in den Schlaf
Bin-Laden ist tot, doch Eno ist da
Keine Fresse eingeschlagen, heißt, heißt guter Tag, jajaja
Dreh' Runden im BMW M6
Dach, Carbon Tiefgelegt, 600 PS
Trete aufs' Gas und die Leute, sie kotzen
Lebe mein Traum, geb' ein Fick auf euch Fotzen
Furcht einflößend wie Griselda Blanco
Ich hörte, bei Bullen hebst du Pico die Hand hoch
Steh ich vor dir, machst du Knast bis nach Bangkog
Steig in den Ring , dein Trainer schmeißt Handtuch
Während ich für Ticken Drogen schwänze
Lutscht deine Freundin für Drogen Schwänze
Ott über Grenze im geklauten PKW
Audi RS6, Farbe Schwarz Metallic
Eno183
veröffentlicht am 7. Juni 2017
36

Lyrik des Tages

Teekesselrätsel
Teekessel – Rätsel - Geschichte
Ein Kind sah ich am Wiesenrand,
es hielt ein Blümchen in der Hand.
Die Wiese, sie war gelb und schön,
eine Augenweide sie zu sehn.
Das Blütenmeer gefiel mir sehr,
das Kind sprach nur, „ich pflück noch mehr
und nehm´ die alle mit nach Haus,
und mach daraus ´nen Blumenstrauß“.
Nach Tagen war ich wieder dort,
und fand das Kind am gleichen Ort.
Wieder suchte es einen Strauß,
doch die Blumen sahn jetzt ganz anders aus.
Dort, wo letztens eine Blüte war,
entstand - wie sonderbar -
eine Kugel vieler kleiner Samenträger,
sie sahen aus wie Fallschirmflieger.
Das Kind, das pustete die kleinen Flieger,
die schwirrten lustig durch den Wind
und erfreuten dieses Kind.
Ein Windstoß tat dergleichen mehr
und im Gegenlicht der Sonne
entstand ein wundersames Lichtermeer.
Im Namen dieser Blume hat sich ein Tier versteckt,
ich denke mir, du weißt es schon,
und hast es längst entdeckt.
Guno CB
veröffentlicht am 24. Juli 2024
31

Lyrik des Tages

Alte Liebe nach Goethe
Grau die Regenwand
weiß der Bogenrand
weiß die Haare,
doch farbig beschattet
vom Glanz ihrer Augen:
in munterer Trübe
eine Sonne aus Liebe
Anonym
veröffentlicht am 23. Juni 2016
38

Lyrik des Tages

Gestern
Bald schon sinkt das sanfte Frühlingsfieber
und entflieht wie jähes Glück aus einer Nacht.
Sommer eilt herbei, singt lebhaftere Lieder,
doch auch seine heiße Glut ist bald vollbracht.

Bald schon werden auch die künftigen Zeiten
unserer Welt vergangen sein und ach -, so fern.
Wir hofften lange und vergötterten manch hellen Stern,
und sahen Glück und Leid an uns vorübergleiten.

Mein Lieb', am Uferhang die schöne alte Weide
hat sich in tiefer Trauer über unsren Fluss gesenkt,
als du zu meinem und auch deinem großen Leide
dem falschen Mädel einen goldnen Ring geschenkt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 1. Mai 2017
11

Lyrik des Tages

It is my life
Essen, Schlafen, Trinken,
verschenkter Zeit und verpassten Möglichkeiten hinterherwinken,
den anderen scheinbar nur hinterherzuhinken,
in einem Stillen Ozean aus Antidepressiva und homöopathischen Mitteln versinken.
Denken und Fühlen,
suchend im Dreck vergangener Taten wühlen,
fallen lassen wollen alle versteckenden Hüllen,
und das Lebensgefäß wieder anfangen zu füllen.
Anonym
veröffentlicht am 29. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

Sehnsucht der Liebe
Warme Sehnsucht, gebrochene Flügel, verratene Wurzeln... hab ich euch nicht gesehen?
Alte Wonne, ertrunkene Liebe...Siehst du mich? Finde mich!
Kalter Atem, meine Brust, reine Träume... hätte ich doch vorher schon von euch gewusst!

Hörst du mich nicht?
Du singendes Schweigen
Du tiefer Flug im kleinen Herzen.
Heiße Sehnsucht
Geh nicht fort!
Suche mich von Ort zu Ort!
Bald schon
veröffentlicht am 12. September 2012
44

Lyrik des Tages

435. | eigna wün.
1) 13/8/5...//6 (silben pro zeile)
muass heit unbedingt wieda moi raus in die natua, die via wänd hom mi scho einzwängt, brauch jetzt ka kultua
loss mi auf die launischn spiele vom wetta ein, hob afoch meine kettn gsprengt, brauch jetzt gros und stein
wü endlich wieda die unendliche freiheit spüan, die grossstodt hot mi scho eadrückt, brauch jetzt kane tüan
mecht oi die probleme und soagn gonz tiaf vagrom, olle pläne samma missglückt, lauf net meah gonz synchron.
ch 1a) 5/6/5/6...///7 (silben pro zeile)
ois foit von mia ob, fühl mi wieda gonz leicht, hob mein wondastob, die zeit longsom vastreicht
loss ois hinta mia, wieda weita entfeant, is jetzt mei revia, scho so vü dazuagleant
mei zü ungewiss, nua mei weg is gonz kloa, moch kan kompromiss, feinfühlig mei sensoa
endlich gonz allan, geniess jetzt diese stün, schreib mei lem ois roman, hob endlich mein eignen wün.
______________________

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danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 7. Mai 2018
3

Lyrik des Tages

Der Schreck
Ein Vogel im Park sich erschrak
Sein Freund trug zu ihm seinen Sarg
Sein Freund zu ihm sprach
sein herz wurde schwach
Der Jäger gab ihm den Auftrag
Anonym
veröffentlicht am 28. Mai 2013
39

Lyrik des Tages

Habemus
habemus freiheit und demokratie
habenus pornografie und tv
habemus papam

habemus Angie & Angélique
habemus Tennis und
menschenwürdige Flüchtlingspolitik
habemus papam

habemus Aldi, Penny und Lidl
habemus Anne Sophie Mutter nebst Fidel
habemus papam

habemus Fußball und Holsten(tor)
habemus Oper und Heldentenor
habemus papam
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. Dezember 2016
6

Lyrik des Tages

Heute
Die drei Nachbarskinder schreien, das Fenster muss leider zu bleiben. Trotz der stickigen Hitze und der Tatsache, dass ich gehörlich schwitze, habe ich eine hartnäckige Grippe, aus lauter Langeweile auch noch Popel in meinem Zimmer umherschnippe. Hunger habe ich ebenfalls, doch bin ich zu faul, mir etwas zu machen und im Kühlschrank gibt es eh nichts Leckeres, bestimmt nur noch Schweineschmalz.
Anonym
veröffentlicht am 4. Juli 2012
35

Lyrik des Tages

Spiegel
Was ist Mode im ganzen Land,
frag deinen Spiegel an der Wand.

Spieglein, Spieglein an der Wand,
was ist heute mein Gewand?

Ich höre Queens
und zieh an meine Jeans
Rolli-Molly
veröffentlicht am 11. Mai 2015
40

Lyrik des Tages

Mangelware
Mangelware

Wenn du Hilfe brauchst von einem Menschen,
du greifst ins Leere, mit deinen Händchen.

Da reicht ein Toter dir eher die Hände
und der streicht bei dir noch die Wohnzimmerwände.

Sagt man: "Bitte" oder "Danke", wir man ausgelacht.
Wer hat sich den sowas ausgedacht?

Anstand, Manieren, Mangelware?
Du hast mehr davon, wenn du zählst im Garten die vielen Stare.

© Jadeit, 17.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
4

Lyrik des Tages

Ring
Ein Leben lang
Laufe ich
Mit keinerlei zwang
Und Herzlich

Bis ich dich traf
Da war ich Brav
Wir beiden zusammen
Wie Kerzenflammen

Für mich eine neue Welt
Egal ob Hau oder Zelt
Ich steck ihn dir an
Denn goldenen Ring
Dragona
veröffentlicht am 21. November 2018
39

Lyrik des Tages

An dich
Ich weiss nicht was ich sagen soll
du kleiner hässlicher Troll
deine Reime sind so billig wie ein Fehlerprotokoll
als du auf die Welt kamst sahen dich alle würdevoll an
16 Jahre später sahen alle dich nur reuevoll an
Anonym
veröffentlicht am 18. Dezember 2014
43

Lyrik des Tages

An dem Tag
Es war der Tag
An dem ich das Träumen lernte
und mein Gewissen mich entbehrte
Als ich jede Nacht so dort lag
Sterne beobachtete und an dich dachte
In ständiger Hoffnung
dass ich meine meine Verpflichtung
gegenüber Dir wahrmachen möchte.

An jenem Tag bist du gekommen
Mit seidenweichen Haaren
schöne Beine, die sich mir offenbaren
und blaue Augen die mir entgegen kommen.
GoetheWarDichter!
veröffentlicht am 29. Juni 2015
44

Lyrik des Tages

Lange vor unserer Zeit
Augenblicklich noch schlummernd still,
noch unentdeckt,
wahrlich an der Zeit,
Ein Abendteuer,

60 Jahre vergangen,
was man Träumt willkürlich,
wie das Wasser,
Auf dass man baut,

Wohin es euch treibt
für immer Zweisamkeit,
die Liebe die nie aufhört,
Doch das Wasser ist heute
noch dort

Nach so vielen Jahren geht sie niemals
mehr fort
Yvonne
veröffentlicht am 18. Mai 2016
53

Poeten mit den meisten Werken

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