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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Lyrik
Die Lyrik, wird zur
literarischen Gattung gezählt,
viele Dichter und Denker
haben diese Art gewählt.

Schöne poetische Texte,
wurden dann geschrieben,
deren Inhalt sind Empfindungen,
die wir sehr lieben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. August 2022
109

Lyrik des Tages

Sommernacht
In einer schönen Sommernacht, sternenklar und lau,
Stehn die Stern am Firmament, in zahlloser Schar.
Und dieser kleine Stern dahinten,
Ganz allein und winzigklein,
Er funkelt wie deine Augen,
Wunderschön, hell und klar.
Nashi
veröffentlicht am 26. Februar 2016
33

Lyrik des Tages

Den Anfang reiben
Langsam, unaufhaltsam rollt,
wie ein uralter Donner grollt.
Menschen reiben Erde platt.
Wir sind’s! macht uns endlich satt!

Lange dulden wir die Pein,
träumt doch weiter, euer „Rein“
Wachstum, sagt ihr, ist ein Gut
Es entfacht nur schiere Glut.

Alles wird am Ende eins!
Fremd die Worte meins und deins.
Alle werden ihren Platz-
Haben ... ... letzter Satz.
28.10.15 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 23. Februar 2017
52

Lyrik des Tages

Die Wurst
Ist das Brät im Darm gefangen,
und hat fein im Rauch gehangen,
wird die Wurst uns bestens munden -
und ist nur noch für Sekunden.
mene
veröffentlicht am 19. Mai 2013
26

Lyrik des Tages

Der Dumme
Ich bin ein Dummer, hab immer Kummer.
Ich bin immer Schuld, keiner hat mit mir Geduld.
Ich habe nie Recht, ich bin so schlecht.

Das denkst du, schiebst dir alles in die Schuh!
Das ist nicht wahr, denk doch mal klar!
Du bist echt gut, habe doch mal Mut!
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
40

Lyrik des Tages

Assassinenfreund
Das ist nicht perfekt deutsch, weil ich kein Deutscher bin

Sieben schlagen die Kirchenglocken. Runter fliegen die Schneeflocken. Durch die dunkle Straßen rennt ein Mädchen
Entlang alte Lädchen.
Sie klopft an einen Tür,
Ein lachender Mann tut auf.
Etwas schlechtes das Mädchen spür.
Der Mann holt ein Messer raus!
Das Mädchen rennt und rennt,
Durch Nachbarschaften die sie nicht kennt.
Sie kommt zum Walt,
Aber sie nehmt nicht halt.
An ihre Kleider und Haare greifen die Äste.
Steine probieren ihr zu stolpern.
Bäume stehn gross und stolz wie Mäste
Aber das Mädchen bleibt weiter holpern.
Sie fällt hin auf den Waldboden
Und verliert ihr Loden
Den Wind streichelt ihr Wang
Das Mädchen flüstert bang:
»Wo bin ich?
Und was wenn er mir findet?«
Sie sah wo sie war durch Blitzstich
Das schnell wieder verschwindet.
Sie war in ein Totenacker
Es sah aus als ob es war von ein Massaker.
Dort lagen tausende Grabsteine
Wie gefallene Burgsteine
Sie hörte ein Wolf grollen
Und fangt an zu rennen
Sie fiel und begann zu rollen
Fortsetzung folgt
veröffentlicht am 4. Juni 2019
31

Lyrik des Tages

Nässe
Die ganze Haut
sehr glitschig, ja ganz nass.
Komme mir vor
wie nach dem Bad im Regenfass.

Der ganze Körper
ist feucht, überall dicht benetzt.
Die vielen Tropfen
haben sich auf die Haut gesetzt.

Meine Gefühlswelt
ist sehr überschwemmt und klamm.
Ich fühle mich dadurch
im Inneren wie ein Schwamm.

Das ist nun mal so
und habe recht schnell beschlossen,
mit einem kühlen Bier
sofort auch von innen begossen.

Diese Nässe ist
nun erfrischend und recht behaglich.
Nach einer Zeit
dieser Zustand allerdings fraglich.

Ein solcher Event,
das wurde mir sogleich klar,
die Nässe am Körper
ist einfach erfrischend, ja wunderbar.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
131

Lyrik des Tages

Bist lange fort
bist lange fort
wir haben aufgehört zu sein
unsere welt ging im nirgendwo verloren
wir haben uns aufgelöst
wie die schillernd bunten seifenblasen
mit denen wir
staunenden kindern gleich
unsere träume in die luft gepustet haben

über die wege und straßen unserer zeit
wandert jetzt das vergessen
und nur manchmal noch
hüllen mich sanfte abendlichter in die gewänder der vergangenheit
Mario Lyrik
veröffentlicht am 9. November 2016
31

Lyrik des Tages

Meine Welt
Eingehüllt in zwei Halbkugeln,
Abgespaltet vom Rest,
Dort drin rollen Berge,
Springen Bäume,
Fliegen Welten.

Außen klopft nur Wasser,
Hin und wieder Schall.
Der prallt ab und innen
Fühlt sich jeder wohl.

Auch wer tief bohrt
Sieht es nicht.
Nach innen muss man gehen
Um sich zu sehen im Licht
Toseban
veröffentlicht am 23. März 2015
44

Lyrik des Tages

Letzte Bitte
Über den Gräbern hängt ein tiefes Schweigen,
die Luft ist schwer, erfüllt von einem welken Blumenduft.
Viel Brünnlein liebte ich, darüber Mücken tanzten einen Reigen,
und manche Freunde, die ich kannte, liegen schon in Grab und Gruft.

Ich stand mit Müttern, Tanten, anderen Verwandten und Bekannten
vor vielen Ruhestätten oft - auf Friedhöfen, nicht weit entfernt vom Meer,
gedachte Unbekannten, weinte mit und schleppte grüne Kannen hin und her,
schöpfte aus Wassern, über dessen Sommerhaut die Spinnen rannten.

Doch du, mein liebes Lieb', sollst keine schweren Kannen tragen,
du schleppst allein an deinem kleinen Leben hier so schwer.
Nimm meine Urne und setz dich in einen dieser schönen Speisewagen;
verstreu die Asche dann, wenn du gestärkt bist, übern stillen Elbverkehr.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Aleppo
Lass ruhn die Welt im Nebel,
lass träumen Wald und Feld,
sonst siehst du, wenn der Schleier fällt,
Kampfjets, Gewehre, Handgranaten unterm Himmelszelt,
kriegslüstern die zerstörte Welt
in ihrem Blute fließen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. November 2016
7

Lyrik des Tages

Schneemann mit Cassandra
Der große See ist gefroren,
doch wohin trägt mich das Eis -
Zu den Resten der Binsen neben
der schneebedeckten Bank, auf die
schon lang keiner mehr sank?

Ach, durch den Wald geh' ich nimmer,
da hausen jetzt die Bären
unterm trostlosen Mond.
Und der Schnee ist ein kaltes weißes Meer,
darin kein Fischlein gern wohnt.

Aber bauen will ich von Herzen,
einen großen Schneemann, der lacht.
Und wenn ihr eure Augen zumacht,
seht ihr das: Cassandra, mein Kätzchen,
hat schon die erste Kugel vollbracht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Dezember 2016
8

Lyrik des Tages

Masochist
Das Gift schenke ich mir selber ein und stürze es herunter. Mir der Schmerzen bewusst, die ich damit verursache. Aber reinen Wein gibt es bei mir nicht. Ein Leben voller Lügen, Hass und Bosheit ist mir geblieben. Und ich mache es wissentlich schlimmer, schlage immer in dieselbe Wunde, mit brutalen Hieben.
Anonym
veröffentlicht am 16. Mai 2012
30

Lyrik des Tages

Liebe
Kein Wort kann den Schmerz beschreiben den die Liebe hinterlässt
Ein Gefühl das uns ein lebenlang begleitet und nicht mehr verlässt
Keine Poesie mag ihn Lindern kein Auge kann Ihn sehen
So tragen wir es in uns bei jedem Schritt den wir gehen

Wer die Liebe kennt hat den Himmel gesehen
Und musste doch durch die Hölle gehen
Sie ist warm wie der Sommer doch ist sie gefroren
Hast du nicht nur sie, sondern auch dich selbst verloren.
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
21

Lyrik des Tages

Auf der Schüssel
In der linken Hand die Rolle,
in der Rechten eine Zichte.
Ich drücke meine AA-Wurst
und schreibe heut' Geschichte.
Gofmann
veröffentlicht am 6. April 2013
11

Lyrik des Tages

Schlacht der Liebe
Die Schlacht vom Schwerte geführt
Blutig ohne Ruh und ohne Rast
So wehrt auch heute noch des Krieges Last

Ich vermag nicht zu vergessen
Das Blut was wir beide wollten
Den Hass den wir aneinander grollten

Die Schlacht hat uns getrübt
Und so haben wir uns nur belügt
Wir vergaßen wer wir waren und wissen es heute noch nicht
Keiner hats seit dem gesehen, des Friedens Licht

Tiefe Wunden vergehen
Doch Narben bleiben auf ewig bestehen
So Schau ich auf mein Herz
Und sehe die Schlacht voller Schmer
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
20

Lyrik des Tages

Adidas Jacken Flavour
Durch die Stadt im Sportanzug von Adidas
Du siehst aus als kleidet dich die Caritas
Du Pidaraz
Ich fahr mit dem Cl an die Tanke
Währenddessen durchsuchen dich Beamte
Du wirst verachtet von Familie und Bekannten
Und zu dem auch noch von Unbekannten
Ach ja
Deine Freunde sind alle nur Verräter
Und ich Eis mit Adidas Flavour
Kennystyle
veröffentlicht am 11. Mai 2016
28

Lyrik des Tages

Die Liebe
"Ich liebe dich"
sagt einer
Das glaubt man ihm sofort,
weil an die Liebeswörter ist man nicht gewöhnt
Es gibt zu viel Liebe, die wirft man einfach weg
"Ach was! sagt später einer,"
es gab doch gar keinen Zweck"
Zweck gibt es immer, weisst du
und in der Liebe stark.
Das will ich dir beweisen auf meine eigene Art!
N.L
veröffentlicht am 20. April 2020
25

Lyrik des Tages

Sägen
Sägen, Sägen, Nervensägen
Sie hören niemals auf zu sägen
Ich möchte sie von Dächern werfen,
denn sie sägen meine Nerven

Sägen, Sägen, Nervensägen,
die qualvoll meine Nerven sägen
Ich würde es sogar erwägen,
sie in Stücke zu zersägen
:Drave Vader
veröffentlicht am 29. Juli 2016
39

Lyrik des Tages

Lauf der Dinge
Bilder und ich kann mich noch erinnern,
Früher, glänzte alles wie Silber,
So unbeschwert durch das Leben gequert,
Wussten immer mehr, mit der Zeit wurden die Schultern schwer.

Die Lasten größer, viel zu schnell älter,
Der Schein der trügt ja, Merkt du zu spät,
Bis plötzlich nur noch ein alter Mann vor dem Spiegel steht
Der sich selbst nicht erinnern kann, wofür hat er gelebt?

Würde er vielleicht vieles ändern,
Doch der Lauf der Dinge, den kann man nicht verändern.
Vom Leben geschrieben, bleibt unberührt,
Da jede Entscheidung am roten Faden führt.

Undurchdringbar streckt er sich,
Bis jene Berührung des Schicksals,
Mit dem von vielen kleinen in Verbindung gerät.
Erst dann fängt der grüne Kreis an sich zu drehen,
Bleib Niemals stehen, wenn alles wieder seinen Lauf nimmt;

Die Netze zusammen hängen,
Wir Alle doch nur mal abhängen,
Bis uns einfällt, warum wir da sind,
Wie KI's wurden wir Intuitiv,
Wie Zahlen dazu programmiert,
Steht's Einwandfrei zu funktionieren.
DerAnuu
veröffentlicht am 29. August 2017
28

Lyrik des Tages

Kluft
Verdreht,
Verweht,
Der Verstand,
Sind am Tellers Rand.

Aus Zorn und Wut,
Vergießt ihr euer Blut,
So nah ist der Abrgrund,
Die Erde, bleibt die noch rund?

Aus der Kluft vor uns,
Hallt es bereits 'wums',
Wir sind taub und blind,
Es weht der reißende Wind.

Die Milch der Menschenliebe tröpfelt schön langsam aus uns.
Palu
veröffentlicht am 9. November 2016
37

Lyrik des Tages

Mein Schatten
Egal wohin mein Weg mich führt,
die Ehre stets auch ihm gebührt.
Ich darf vorstellen gestatten,
mein neuer Freund, der Schatten.
Anonym
veröffentlicht am 31. Januar 2012
48

Lyrik des Tages

Regen, Blitz und Donner
Die Hitze ist wieder bedrückend warm,
die Schwüle setzt den Menschen lahm.
Der Schweiß ist kaum noch zu ertragen,
wann wird es kühler, tut man sich fragen.

Wenn dunkle Wolken ziehen, schließlich auf
und Regen, folgt dann meistens drauf.
Es fallen viele Tropfen auf die Erde,
wo Pfützen meistens zu Lachen werden.

Mit Blitz und Donner geht es weiter,
das Wetter ist nun nicht mehr heiter.
Das Wasser steht dann fast überall
und manchmal entsteht ein Wasserfall.

Die schöne Natur, die braucht den Regen
für den Baum und Blumen ein schöner Segen.
Er lässt dadurch alles wachsen und sprießen
und der Mensch kann dieses nun genießen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
133

Lyrik des Tages

Stille
Stille im Herzen, dort verborgen,
was doch einst, offenkundig war

Liebe sich fühlte, darin geborgen,
traurig Ende, nicht vorhersehbar.

Ein fröhlich Lächeln in sich kehrt,
möchte nach außen, nicht tragen,

denn Stille, gelegentlich verwehrt,
das ein Lächeln muss, sich plagen.

Stille, zu atmen mich, nicht wage,
zart ein Rauschen nur vom Winde

Gedanken nun, dorthin ich trage,
wo noch Leben, statt Stille finde.
Gaby Mahler
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
141

Lyrik des Tages

Für immer und ewig
Ich habe mich verliebt in dich,
Schatz bitte lass mich niemals im Stich.
Ich könnt mir kein Leben ohne dich vorstellen,
bist du mal nicht bei mir, fängt ein Herz am zu brennen
Wenn ich dich vermisse, kriege ich keine Luft,
fange an zu weinen und vermisse deinen Duft.
Jede Sekunde meines Lebens will ich mit dir teilen
für immer und ewig will ich mit dir bleiben,
nie wieder darfst du von meiner Seite gehen
für immer und ewig will ich diesen Weg mit dur gehen...

Ich liebe dich
Anonym
veröffentlicht am 23. Dezember 2013
30

Lyrik des Tages

Die Titanic
Am zehnten April neunzehn-zwölf bricht die Titanic nach Amerika auf
und nimmt am Tage darauf an zwei Häfen weitere Passagiere auf.
Jeder sagt, die Titanic sei so wunderbar
und sie gilt auch noch als unsinkbar!

Bald danach erhält das Schiff mehrere Eiswarnungen
und antwortet darauf nur Beleidigungen.
Ein Eisberg wird entdeckt, eine Stunde vor Mitternacht,
dann heißt es, ein schnelles Ausweichmanöver ist angebracht.

Doch das Manöver, es kommt zu spät
und das Schiff an den Eisberg gerät
Nun, es gibt kein Zurück,
es wird kommen, das Unglück.

Das Schiff, es beginnt zu sinken
während die Menschen darauf weiter trinken.
Die Menschen sie feiern heiter
doch das Schiff sinkt langsam weiter.

Erst viel zu spät um Mitternacht,
wird ein Notruf ausgemacht.
Zwei Offizieren wird befohlen
die Rettungsboote herzuholen.

Nur Wenige lassen sich in die Rettungsboote bringen
und sich auch noch in die Rettungswesten zu zwingen.
Die Crew macht sich um die Passagiere große Mühe,
In dieser morgendlichen Frühe.

Kurz nach Zwei am Morgen,
Gibt es riesige Sorgen.
Es will nun jeder in eines der Rettungsboote
Deshalb prügelt sich jetzt jeder vom Tod Bedrohte.

Um zwei Uhr achtzehn stellt sich die Titanic auf,
und alles was steht fällt um, darauf.
Schnell sinkt das Schiff in die Tiefen der See.
Das ist das Ende von 1517 Menschen. Oh je!
LukaZ
veröffentlicht am 10. April 2016
41

Lyrik des Tages

balsam - 387. chorus 1
Deine hauchzoatn liebesschwüare betöan mein vastond,
dei extatisches stöhnen bricht mein widastond.

Deine gflüstat schmutzign woate mochn mi gonz heiss,
dei wölfisches geheul schmüzt bei mia jedes eis.

Deine vafüahrungskünste mit deina zung, deinem mund,
deinen füssn und händn mochn mi gonz wund.

Deine schoafn rassign kuavn schneidn gonz tiaf rein,
dei gschmeidigkeit schmüzt wie balsam jedn hoatn stein.
philjazz
veröffentlicht am 1. Oktober 2016
5

Lyrik des Tages

Flüchtling
Schüsse und Schreie – ganz in der Näh',
und im Westen leuchtet ein Fenster;
vor dir schreckt was auf: der Feind? Ein Reh? und manchmal siehst du schon Gespenster.

Stimmen – du verstehst kein einziges Wort,
durch deine Träume marschieren Armeen.
Krieg trieb dich aus deiner Heimat fort -
Krieg – darüber Jahre vergehn.

Ein Dach übern Kopf, für die Kinder Brot,
ist alles, was du noch verlangst;
innerlich bist du gestorben, längst tot,
und trotzdem packt dich die Angst

vor denen, die dir missgönnen,
was dich noch am Leben erhält:
Hoffnung - in Frieden leben zu können
und frei zu sein auf dieser Welt!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 25. Februar 2017
36

Lyrik des Tages

Kleines Reh
Kleines Reh,
sitz im Schnee.
Wartet fein,
macht sich klein.
Frisst Klee,
sieht eine Fee.
Kommt ein Hund,
macht auf den Mund.
Läuft in Socken,
Durch die Flocken.
Da kommt die Mutter,
mit frischem Futter.
Und fragt das kleine Reh,
Wo ist der Schnee?
Fran
veröffentlicht am 16. Mai 2015
39

Lyrik des Tages

Sonnenuntergang
Ein Sonnenuntergan nur für uns zwei
eich wünschte die Zeit ging nie vorbei
überm Horizont die Wolken ziehn
wie ein Traum es mir erschiehn
Segelboote liegen am Steg
wir sitzen daneben auf dem Weg
und staunen wie schön die Welt ist
ach wie hab ich das vermisst
die Sonne schien den ganzen Tag
basser man sichs nicht wünschen mag
die Farben wirken in die Nacht
der Mond kommt an die Macht
die Welt scheint nun im anderen Licht
doch ändern tuts das nicht.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
62

Lyrik des Tages

Folge deinem Herz
In einem Leben der unbegrenzten Möglichkeiten,
Scheint es möglich an unseren Träumen festzuhalten,
Scheint es möglich, die Zukunft zu vergolden
Und unseren Herzen zu folgen

Wir mögen denken, dass wir in Freiheit leben,
Dabei ist unser Herz längst vergeben:
An die Gesellschaft, die die Straße legt,
Auf der sich später unser Herz bewegt,
An den Vater, der mit der Zeit
Den Herzen die endgültige Form verleiht,
An die Mutter, die neben „Ich hab dich lieb“
Auch die Träume auf unsere Herzen schrieb.
Und so ist es nicht mehr als ein schlechter Scherz,
Wenn sie dir sagen: Folge deinem Herz
Poeli
veröffentlicht am 24. Februar 2017
39

Lyrik des Tages

Ein Lächeln
Ich errinere mich immer daran
auch wenn der Moment in Sekunden verann
ein Lächeln das nur mir galt
für das ich jeden Abend die Hände galt
dieses Strahlen gab mir die Kraft
die sonst nur wird von wenig Dingen geschafft
es war die Rettung aus dem Schmerz
es war die Heilung für mein Herz
ein Moment für den ich lebe
einen zweiten davon anstrebe
ja ich hab mich verliebt
doch hiermit hab ichs versiebt
darum hör ich jetzt auf zu dichten
und warte bis meine Augen dich sichten
und ein Lächeln erscheint.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
158

Lyrik des Tages

Wenns draußen stürmt
Wenns draußen stürmt und bitter kalt,
der Wind reißt an den Bäumen,
der Himmel blau im Licht erstrahlt,
ja, dann ist endlich Winter.

Draußen ist es jetzt früh dunkel,
die Nächte lang und klirrend kalt,
im Dezember viele Lichter funkeln,
denn es naht die Weihnachtszeit.
Anonym
veröffentlicht am 17. Dezember 2012
34

Lyrik des Tages

Wiedersehen
Es liegt keine Furcht im muntren Leben
Wo sich innerste Geister neu erheben
Da ist kein Platz für die Vernunft
Für Gefühl bei Beginn und Ankunft

Wenn sich ein langer Hang wieder beebnet
Und sich Schwermut durch Klarheit segnet
Denn die Zeit macht die Sehnsucht so alt:
Wenn, schon aus Träumen,
Ein Gefühl wiedererhallt
hansen.eastside
veröffentlicht am 26. Februar 2012
50

Lyrik des Tages

Musik
Musik ist das Leben
Sie zu erleben ist unser Bestreben
All die Töne dieser Welt,
ob Bierzelt oder Pflanzenwelt.
Sie ertönt in all ihrer Pracht
Und das auch bei Nacht.

Was sollen wir nur ohne sie tun
Am liebsten in Friede ruhen,
den ohne sie ist das Leben zum Ausbuhen.
Ich kann es kaum erwarten,
denn Musik hat keine Regelkarten.
TobiZu
veröffentlicht am 5. Mai 2014
28

Lyrik des Tages

Ach, Worte aus meiner ersten Liebe...
Denke niemals, dass ich dich nicht geliebt habe und dass ich dich nicht liebe. Werde glücklich mit deinem neuen Freund. Aber ich werde es nie zulassen, dass dir jemand weh tut. Behalte mich in Erinnerung, als wäre ich ein schöner Traum gewesen. Denn du warst mein schönster im Leben, den ich nicht aufgeben wollte. Vergiss mich bitte nicht. Weil dich, werde ich nie vergessen. Ich liebe dich für immer
Anonym
veröffentlicht am 26. Dezember 2011
27

Lyrik des Tages

Steckbrieffotos
Triffst mich vorm 1210er Arbeitsamt
Hier holen wir uns unser money ab

Die meisten hier sind ständig besoffen
Sie haben die falschen Entscheidungen getroffen
Bei uns hilft es nicht, einfach nur zu hoffen
Wenn du Glück hast, dann wirst du hier erschossen

Bruder lauf los, für deutsche Autos
Forever 21 erledigt dich lautlos

Lauf mit der Sturmmaske in die Sparkasse
Wenn du Leben willst, dann gib Para in Tasche

Schon mit 12 Jahren nannten sie mich Taschendieb
Weil es im Ghetto keine anderen Optionen gibt
Wir leben in einem Problemgebiet
Wo jeder zweite Junkie Koka zieht

Du kaufst dir ne A-Klasse ich find deine Ma klasse
Wenn ich essen will dann hol ich alles aus Kasse

Drivebys mit dem Polo oder Ford Focus
Weiber aus Flodo sind meistens Niveaulos
Du kommst mit Akhos ich mit sieben Prolos
Alle wissen Pablo ist der auf Steckbrieffotos
Pablo Pirelli
veröffentlicht am 27. Februar 2017
32

Lyrik des Tages

Schweigen
Untergangen im Ozean des stillen Schweigens.
Der Sauerstoff der Liebe schimmerte an der Fassade des Meeres.
Gefesselt vom Sog, fernab das Licht. Ich durchblicke es nicht, kein Ton durchbricht die Mauer. Wünscht ich mir jetzt so den Donner herbei, doch tiefer als das dunkel, sitzt der Schmerz.

Ersticke an der Zeit, die dich zum Schweigen treibt!
Peter Kohlmaier
veröffentlicht am 10. März 2013
31

Lyrik des Tages

eainnarungen - 374. strophe 1
Renn schweissübaströmt duachn dichtn finstren woid,
mei schrei is stü hamlich ohne echo vahoit

Iagendwos jogt mi quea duachs dickicht und gestrüpp,
mei nockta keapa is zakrotzt, hob afoch ka glück

Schnauf und keuch, schnopp giarig noch jedm atemzug,
meine lungen brennen, stehn gwoitig unta druck

Meine kroftreseavn valian zvü eneagie,
mecht net stoipan, net strauchln, is jo nua theorie.
philjazz
veröffentlicht am 2. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Die Laus und der Kaffe
Ich ging am Abend aus dem Haus,
und da sah ich eine Laus!
Und die war auch garnicht klein!,
sie war so groß wie´n Eselelein!
Ich bekam nen riesen Schrecken,
und das taten auch die Schnecken!
Ich ging schnell zur Kafeekabine,
und machte an, die Kaffemaschine!
Der Kaffe kam herausgewürgt,
und ganz langsam herausgeführt,
in meine schöne weise Tasse,
die auch wirklich hat ne Masse!
Geht denn heute alles schief?,
das ich auch nicht richtig schlief!
Jetzt reicht es aber wirklich aber,
und jetzt kein weiteres Palava!
LuckiGamer
veröffentlicht am 24. Mai 2019
31

Lyrik des Tages

428. | liebesfoaht.
1) 6/6/13
gib da oi mei liebe, schenk da a mei vatraun, mecht endlich mit dia a longe beziehung aufbaun
in mia so vü feia, lodat die gonze zeit, brauch dei leidnschoftliche nähe, dei zäatlichkeit
bist mei ein und alles, stroihst wie da sonnenschein, mecht mi glei in dei schüchtan siasses lochn einreihn
hob wespm in meim bauch, schmettaling san scho foat, mei sehnsucht noch deina gesomtheit hot di ongstoat.
ch 1a) 5/7/6/7
atme dei aura, tauch weit duach dei phantasie, schmeck dei siass heabe frucht, gustia dei anatomie
foi tiaf in dei sein, schweb schwerelos auf dei sö, geniess dei schoafes gwüaz, spring voa glück wieda ind höh
bist wiedageboan, oba nua füa mi allan, bist a engl a fee, glaub gonz fest on diesn plan
woa a hoata weg, hob scho so long auf di gwoat, stehn jetzt im mittlpunkt, auf unsra sonftn liebesfoaht.
philjazz
veröffentlicht am 9. März 2018
2

Lyrik des Tages

Rennen oder schwimmen?
Ein RENHAI einst sehr traurig war:
Was bin ich eigentlich?, so dachte es:
Ein RENtier oder gar ein böser HAI?
Das Leben schien ihm unbezwingbar;
kaum wüsst' es Antwort auf die Frage,
wäre es vorbei.

Der HAI viel spitze Zähne hat,
ein würdiges Geweih: das stolze REN.
Schwimm ich im Meer, so dachte es, lauf ich ins Watt?,
neck' ich den Jäger auf der Pirsch bei Solingen?

Das RENHAI lange nicht zur Ruhe kam:
Es dachte hin, es dachte her.
Sein Schädel brummte Tag und Nacht
und machte ihm das Leben schwer.

Es ging zu einem REN-HAI-Spezialisten,
doch dieser fragte bloß: Was wollen S' denn sein?
Wollen Sie schwimmen oder rennen auf den Pisten?,
ach, es war elendig zumut' und fühlte sich so klein.

Bis es ein Beilhieb traf, das RENHAI war geraten
ganz zufällig auf einen schnöden Holzbock:
Es rannte nach der Bluttat unter Schock
gen Lappland zu den eig'nen Rentierarten,
der HAI entkam und schleppte sich zum Ozean
dort fraß er viel und wuchs zu einem HAItiermann
und sehnte sich nach seinem RENtier
dann und wann.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

pflück
Pflück dia an stean vom fiamament,
moi aus deinen tränen an regnbogn,
füa an kuazn glücksmoment

Trockne die augn mit an kuss,
mecht die vün dunklen woikn vajogn,
füa an longen heazensgruss

Streichl di tröstend in deim leid,
räum die gemeinen barriean aus deim weg,
hob dein topfan mut befreit

Umoam di gonz innig und fest,
gehn hond in hond üban zoatn woiknsteg,
ins geheime liebesnest.
philjazz
veröffentlicht am 19. September 2016
7

Lyrik des Tages

Was das Herz begehrt...
Du bist die Sonne, die mein Leben betritt. Diesen Teil des Lebens habe ich mir schon einige Male gewünscht, nur eines hat einen Haken. Der versuch Dich zu begehren, ist, muss ich mich extrem zurück halten, sollte.
Du gibst mir noch zusätzlich Energie/Kraft.
Du bist der Teil das die unwiderruflich Wärme ausstrahlt.
Soooo Warmherzig ♡♡♡ kraftvoll wie ein Weltmeister mich zur Hitze zu bringen....
Es brodelt in mir...
Das ich vor Freude nicht nur küssen würde....
Dabei könnte ich mein Verstand verlieren...
Diese verbotene Frucht. :)
Yuks
veröffentlicht am 12. Mai 2023
11

Lyrik des Tages

Tinas Toilette
Ich thronte mit meiner Tirade
auf Tinas Toilette.
Ich murkste auf meiner Mansarde
an Monis Manschette.
Ich blähte mit meiner Ballade
auf Bertas Bulette
und rollte wie eine Roulade
in Rosis Rosette.
Gofmann
veröffentlicht am 24. Mai 2012
16

Lyrik des Tages

Trennungsschmerz
Ein Kuss
fest.
Dann lässt man los
Und erkennt..
Nach der Trennung
Alles brennt
Einem tut es immer weh
So ist das mit der Möbelkante und
dem kleinen Zeh.
Johann Zinnitz
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
31

Lyrik des Tages

Abendtrost
Nun schläft der welke Tag,
verklungen sind die Lieder,
der Mond neigt sich hernieder
und schaut in deinen Traum;
du träumst von einem Baum,
darin zwei Englein schweben,
der liebliche heißt: Leben,
der herbe nennt sich Tod.

Der Tod ist dir noch ferne,
getarnt, im fremden Land -
wie all die blanken Sterne
am Himmel, frei und frank.
Gut Sinnen, Fleiß und Streben
wird dir Erfüllung geben,
Elan und frischen Mut,
sei fleißig, friedlich, gut
und alles wird sich dir
- von Anfang bis zum Enden -
an einem besseren Tag
zum stillen Jubel wenden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Worte
Zwischen
vielen Menschen
sehne ich mich
nach meiner Kindheit.
Einsam will ich dann wieder sein -
wie damals: viele um mich herum.
Ich hörte zu, dachte – mir manches aus,
lebte in einem großen, hohen Haus.
Wörter gab es im Überfluss:
Ich lernte sie alle
mit der Zeit
lieben oder
fürchten.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Juni 2017
11

Lyrik des Tages

Thema: Verfehlung
Wie man’s macht,
man macht es falsch.
Weise Sprüche allerlei.
Niemand lacht,
dann kracht es bald.
Leise wünsche ich’s herbei.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 25. November 2016
33

Lyrik des Tages

Süße kleine Hobbits
Janie ist ein kleiner süßer Hobbit,
beim Pizza essen kommt jeder mit.
:-|
veröffentlicht am 18. Juni 2015
22

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