zurück

Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Ausgeliefert
Geträumte Welt - verloren,
gescheitert am Wort
im kühlen Morgengrau.

Meine gedachten Worte:
vorzeitig gestrandet
im Nirgendwo.

Ausgeliefert
der entzweifelten Herde,
den Wölfen
verhilft zum Weitblick
das Sterben
der Wälder.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 26. Januar 2017
11

Lyrik des Tages

Der BMW-Fahrer 2
Doch Vaters Sohn,
der der nichts kann.
Die PS werden zu viel.
Er küsst den Randstein,
wie im Spiel.

Need for Speed war gestern,
Auto wieder butt butt.
Und was macht Paps?
Dieses mal gibts nen 7er
und nen leichten Klapps

Bubi jetzt fahren gegen Baum,
Bubi gepresst bis in den Kofferraum.
Bubi nimmer Bubi sondern Pampe,
Bubi versaut Ledersitze,
wie nach einem Abend in der Kneipe.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
20

Lyrik des Tages

Wunsch nach Versöhnung!
Ein Gedicht, das kostet nicht!
Einzig kostbar das Verlangen,
Wie von vorne anzufangen.
Prä-Eklipsen gibt es nicht, das verrät ein Angesicht.
Auch irgendwo bei Nummer Sieben,
Ist es schließlich fest geschrieben.
Der zarte Streif, noch kaum ein Fältchen,
der sieht sich vor, wie Horst im Wäldchen.
Dann, was rührt noch solchen Schauer,
zerfurchender Wut und vermeintlicher Trauer?
Der witzige Vorfall gelebter Akrieben,
aber die, die sie mochten sind zusammen geblieben!
Marion Reul
veröffentlicht am 5. Juli 2016
49

Lyrik des Tages

Helau
Der letzte Abend wird ihr ewig im Gedächtnis bleiben: Sie kam mit Kurt, der tanzte später nur mit Erika.
Und in dem kunterbunten Faschingstreiben
verlor sie beide aus dem blauen Augenpaar.

Sie schrieb ins Tagebuch: Der Kurt ging als Pirat; ich trug das gold᾽ne Kleid einer Prinzessin; die Erika ist nur als Mauerblümchen dagesessen, bis Kurt die „dumme Ziege“ aufgefordert hat.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 17. November 2016
6

Lyrik des Tages

Flüchtling
Schüsse und Schreie – ganz in der Näh',
und im Westen leuchtet ein Fenster;
vor dir schreckt was auf: der Feind? Ein Reh?
und manchmal siehst du schon Gespenster.

Stimmen – du verstehst kein einziges Wort,
durch deine Träume marschieren Armeen.
Krieg trieb dich aus deiner Heimat fort -
Krieg – darüber Jahre vergehn.

Ein Dach übern Kopf, für die Kinder Brot,
ist alles, was du noch verlangst;
innerlich bist du gestorben, längst tot,
und trotzdem packt dich die Angst

vor denen, die dir missgönnen,
was dich noch am Leben erhält:
Hoffnung - in Frieden leben zu können
und frei zu sein auf dieser Welt!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Juli 2017
13

Lyrik des Tages

Nachrichten
Nachrichten

Heut' kannst d' keinen mehr vor den Ofen locken.
Auf der Welt passiert so viel, du kannst keinen schocken.

Die Medien sind voller negativer Nachrichten,
wir könnten doch alle darauf verzichten.

All' dieser langweilige Mediendratsch,
kalter Matsch und somit Quatsch.

Schon wieder ein Geburtstag,
unser Metzger hat 'nen Herzschlag.

Die Welt die dreht sich immer weiter,
vielleicht auch mal ein bisschen heiter.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Abendlich abfliegen
Es fliegt gigantisch
im Abendglanz
auf meiner Seele
der Wolkentanz
Anonym
veröffentlicht am 21. Oktober 2011
41

Lyrik des Tages

Magic
Atemberaubend, so überwältigend, so unbeschreiblich,
sind all meine Gefühle für dich.
Wie kann ich es dir nur am besten sagen,
wie am besten meine innersten Gefühle zu dir tragen?
Ich wünschte, du könntest in mein Herz sehen,
den Weg meiner Gefühle gehen.
Mein Herz denkt nur an dich, wenn es schlägt.
Schlag auf Schlag, auf Schlag dein Zauber in mir lebt.
kayos
veröffentlicht am 5. März 2012
41

Lyrik des Tages

Abendprogramm
Nur du und ich - sonst keiner hier.
Nur du und ich - und die Flasche Bier.
Ich seh es dir an, du bist gut drauf.
Und ich habe gerade wohl einen Lauf!
Drum frag ich dich - du musst nur nicken -
"Wollen wir beide jetzt gleich Netflix gucken?!"
Der Schlaue
veröffentlicht am 26. Januar 2017
47

Lyrik des Tages

Ringelnatzen
Es ist doch kinderleicht, sich nicht zu streiten und zu versöhnen:
Hör doch einfach nicht hin, was der andere quakt.
Musst du denn auch über jeden Unsinn stöhnen
und alles verdammen, was dir nicht behagt?

Sag deine Meinung und knall mit der Tür, aber richtig!
Von Bullerballern lässt du dir nichts gefallen.
Nimm dich doch selber wie die anderen unheimlich wichtig:
Krach ohne jeden Verstand muss ja schließlich widerhallen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Januar 2017
9

Lyrik des Tages

Daumen hoch
ich hatte mal meinem Daumen verbunden.
machte ein Foto und lud ihn hoch
als die Leute
den Daumen
gefällt mir
drückten
Dachte ich
sind die
schadenfroh
der denker
veröffentlicht am 6. Februar 2012
46

Lyrik des Tages

Ballade von Spuki Huch
Wer spukt im Schloss bei Primasens?:
Spuki Huch, das Nachtgespenst!
Und was geschieht, wenn' s keinen kümmert?
Dann heult es, schimpft und wimmert
und zittert wie ein junger Hase
beim Biss in Ritter Kunos Nase.

Der Herr schreckt auf mit einem Fluch -
und brummt: „Ach, du bist 's, Spuki Huch!“
Das ärgert Spuki sehr, drum zwickt er fest und lange, dem Ritter Kunos Frau Mathilda in die Wange.
Die fährt empor mit einem Schrei – und gähnt: „Ach, du bist 's Spuki Huch; mir war schon bange.“

Im Kinderzimmer lärmt der Geist mit Schrubber
und mit Besen:
Der kleine Max wacht auf und seufzt: „Das ist wohl Spuki Huch gewesen.“

Und Lilifee hebt ihren Kopf aus Bechsteins Märchenbuch
und ruft:„Komm, lass uns spielen,
SpukiHuch!“

„Was soll's, ich gehe fort von hier; ihr seid zu furchtlos: Das ist eine Qual“,
beklagt sich Spuki Huch am nächsten Tag im Großen Rittersaal.
Max ruft (und Thilda, Lilifee und Ritter Kuno stimmen ein):
„Ach, bitte, Spuki Huch, sei wieder gut und bleibe hier: Wir haben alle große Angst vor dir.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 31. Mai 2017
5

Lyrik des Tages

Sprache
Sprachgewirr in
Deutscher Großstadt
Deutsch und
Englisch
Französisch und
Japanisch

Aufgeschnappte Fetzen
Unverständliches Gemurmel
Und verstandene Sätze

Mit meinem
Gebrochenen Französisch
Mit meinem
Guten Englisch
Mit meiner
Muttersprache Deutsch

Zu Hause in der Sprache
Und doch
So fremd
Emma
veröffentlicht am 23. Dezember 2017
59

Lyrik des Tages

Verfall
Verlangen.
Brennend.
Verzehrend.
Feuer.
Wut.
Selbstkontrolle.
Verloren.
Tod.
Trauer.
Selbsthass.
Mord?
Emma
veröffentlicht am 23. Dezember 2017
57

Lyrik des Tages

Wahnsinn
Ich seh dich nicht.
Blickend über die weiten Felder, grüne Wiesen,
schwarze Augen, rote Pupillen.
Wenn du mich holst, rufe ich Euch an.
Bewegung, zeitlos zwischen den Welten,
echt und unecht.
Ich will finden, doch bin auf der Suche
nach dem Ewigen.
Was will ich nur?
Ich seh dich nicht, ich seh dich nicht.
Dasejo
veröffentlicht am 12. November 2012
39

Lyrik des Tages

Ähnlich
Wie ähnlich Frost doch ist
vereisten Herzen
wenn Schnee nicht fallen kann
weil klirrend Kälte ihn umklammert
gleich Tränen nicht geweint
wenn Stolz sie hält zurück
Eiszeiten so lehrreich
wenn begreifend erkannte
Sinnlosigkeit den
Frühling bringt zurück
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 9. April 2012
57

Lyrik des Tages

Oh, war das eine schöne Zeit
Oh, war das eine schöne Zeit

Oh, war das eine schöne Zeit,
wenn man jung ist, mit viel Heiterkeit.

Man erlaubte sich fast alles, ohne zu Fragen,
in den besten, wilden jungen Jahren.

Läßt sich von fremden Abenteuern tragen,
in der Ferne die Gerüche, Gewürze ganz fein gemahlen.

Ist das alte Hemde dann abgetragen,
geht es von der Ferne zurück in die Heimat.

Dann stellen sich einem ganz andere Fragen!

© Jadeit, 12.07.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Polarstern
Ich habe ihn entdeckt
finde ihn immer wieder
zu jeder Jahreszeit
in vielen einsamen Nächten
ist er mein Orientierungspunkt
den ich brauche
um nicht
müde und einsam
enttäuscht und verletzt
zu sein
mein Polarstern
führt mich
zu einem erfüllten und
glücklichem Leben
denn ohne ihn
falle ich
suche Zuflucht
in so mancher Sucht
Anonym
veröffentlicht am 15. Februar 2015
34

Lyrik des Tages

Vergessen
Sanft gehe ich hinaus in die bittere Winternacht
und die Putte über mir lacht.
Suchst du das Gras,
das herrlich sich an Finger schmiegt
und dich in seine Nähe wiegt?
Oder suchst du den Stern,
der über ihm vielleicht scheint,
der jeden Menschen der weint vereint?
Durch Lavendel gehe ich,
er lässt mich deinen Geruch vergessen
und die Augen, ja, sie nässen.
Anonym
veröffentlicht am 16. März 2013
39

Lyrik des Tages

Gedanken
Wir sind was wir sind, nur sind wir auch immer das was wir sein wollen? Zu jenen Situationen, waren wir das was wir sein wollten, bei den Reaktionen die wir von uns ließen? Ob man fröhlich war und drüber lachten, und man wünschte sich jetz das man zu dem Zeitpunkt lieber schlecht gelaunt gewesen wäre mit Tränen in den Augen. Jede Situation und die darauf folgende Reaktion bestimmt unser Leben...
Marcus
veröffentlicht am 5. März 2012
53

Lyrik des Tages

Die Eulenflußbrücke
Die Rabenvögel singen ihr scheußliches Lied
Für die schaurigen Schatten auf der Eulenflußbrücke
Und die im schwarzen Schlamm schwimmenden Holzstücke
Auf denen kürzlich noch einer stand, ein armseliger Dieb

Dessen Hals in der Schlinge hing, bis nach einem stumpfen Hieb
Die schaurigen Schatten zuschauten wie er im Nassen Trieb
Und die Rabenvögel singen wieder ihr scheußliches Lied

So schnell wie er kläglich von uns schied
War die abscheuliche Tat auch schon vollbracht
Doch der nächste Dieb gibt sicher nicht besser Acht
Und die Rabenvögel singen wieder ihr scheußliches Lied

Alsbald bauten sie aus den gleichen Holzstücken
Schnell die nächsten Eulenflußbrücken
Und die schaurigen Schatten singen ihr Lied
amateur
veröffentlicht am 8. April 2021
35

Lyrik des Tages

Die Uhr
Ich bin so glücklich von deinen Küssen,
Dass alle Dinge es spüren müssen.
Mein Herz in wogender Brust mir liegt,
Wie sich ein Kahn im Schilfe wiegt.
Dauthendey
veröffentlicht am 20. Oktober 2011
39

Lyrik des Tages

Das Spiel
Ich habe keine Lust,
und dennoch spiele ich mit.
Ein spiel zu zweit,
nur für mich.

Ich weiß nicht wieso,
und dennoch mach ich mit.
Ein Spiel zu zweit,
und doch nicht .

Ich weiß du schaust mich an ,
und dennoch lächelst du.
Ein Spiel zu zweit,
und doch allein.

Ich habe dich nie gesgehen ,
und dennoch in mir drin.
Ein Spiel zu zweit ,
Von schwarz nach weiß.
clock
veröffentlicht am 13. Juli 2017
35

Lyrik des Tages

Du hast geweint …
Du hast geweint, mein Lieb', im Auge noch die Träne,
doch als ich fragte, flog ein Lächeln über dein Gesicht.
Mir tut das Herz so weh, seit ich dich traurig wähne:
Sag, was ist los mit dir, weshalb verzeihst du nicht …

Ich weiß, mein Lieb', die Fehler, die ich damals machte,
- fünf Finger reichen dafür leider noch nicht aus -
hab' ich bereut bei Tag und Nacht, sobald ich an dich dachte.
Sag, wann bist du soweit, verlässt dein Schneckenhaus,

und hörst mich an, ich habe dir so vieles zu erzählen,
womit ich dich dein Leben lang verschonen wollt'.
Hätt' ich nur einen Wunsch noch frei, ich würde wählen,
dass du geliebt wirst, wie kein Mensch zuvor, bis Gott dich holt.

Doch manchmal schleichen sich in mein Erinnern helle Tage,
die nimmer enden wollen, weil wir damals glücklich waren.
Dann ziehen dunkle Wolken auf und ich erhebe Selbstanklage:
Du fällst das Urteil über mich und darfst es offenbaren.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. Juli 2017
12

Lyrik des Tages

Wolkengarten
Komm um Mitternacht
in meinen Wolkengarten.
Es ist Winter
und die Sterne lachen.

Schwimm eine Nacht
in meinem Wolkengarten,
wo Goldhimmel wachsen
und Sehnsüchte blüh’n.

Bleib’ bis Nachmittag
in meinem Wolkengarten,
und Deine Regenballaden
werden bis zum Sommer ruh’n.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 21. April 2017
52

Lyrik des Tages

Verliebtes Chaos
Meine Gedanken sind wirr
ich kann sie nicht ordnen
und auch nicht deuten
Chaos herrscht in mir.

Vorbei sie ziehen,
kaum zu erfassen
so schnell wieder erblassen,
versuchen zu entfliehen.

Warum nur, oh Welt
bist du so kompliziert
mach es mir einfach
denn ich bin nicht hochqualifiziert.
Sebastian S.
veröffentlicht am 3. Januar 2012
63

Lyrik des Tages

Liebelei
Wer bist du der du mich schneidest
mich umwirbst in tiefster Nacht?
der Rand der Scheibe prangt in weiter Fern
mag er ewig prangen ohne uns
dein Lidschlag kommt einem Lippenbekenntnis gleich
er verrät dich mein Alles
läst Rosen blühn im finstren Wald
kein technisch Gerät vermag deinen Wert zu ermessen
kein Edelstein könnt teurer sein
keine Meerestief reicht tiefer
der Herrgott trieb se
Anonym
veröffentlicht am 8. August 2012
36

Lyrik des Tages

Warum ich?
Warum ich?
Ich seh dich an und frage mich, warum nicht dich?
Dabei mag ich keinen Rehbraten, nur Fisch.
Ich sitze lieber auf dem Sofa
als mit Dir am Tisch.
Und Trauben mag ich auch am liebsten frisch.
Nimmst Du die Karten, sag ich gleich argwöhnisch "misch!".
Und machst Du nicht sauber, dann kommt gleich "wisch!".
Ich nehme mir die Bierflasche und die macht 'Zisch'.
Warum ich?
Minda
veröffentlicht am 26. Januar 2017
50

Lyrik des Tages

Tiefe Verbindung
(Freundschaft)

Es ist kaum zu glauben, es raubt mir den Verstand
Nicht zu wissen, dennoch so herrlich bin ich verbrandt
Das Ungleiche, also einseitig möchte ich nicht
Darum lass ich die Worte weg, ich sehe ein grünes Licht
( das Lächeln :) )

Das zwischen uns, das habe ich dir schon genannt.
Dennoch fühl sich das so an, als ob es auseinander und zugleich weggerannt.
Egal. Nah oder fern, der Kontakt ist da und bleibt, wir haben uns irgendwie doch gern. :)
Yuks
veröffentlicht am 24. Januar 2023
19

Lyrik des Tages

Advent
Zeit des Wartens im Advent.
Stillwerden schweigsam sein.
Tannengrün im Arrangement.
Kerzenschein bei uns Daheim.
Lichterschein berührt das Sein.
Kinderaugen groß und klar,
bald ist Weihnachten, wunderbar.
H.G.Voßkuhl
veröffentlicht am 17. November 2014
30

Lyrik des Tages

Der BMW-Fahrer
Er hat Heck und kann es nicht,
er hat keinen Speck und sehr viel Gicht.

Der Blinker streikt, die Scheinwerfer blenden,
sein Vater gibt dem Puff tausende Spenden,
seinem Sohn schenkt er 'ne Karre,
zum 18ten Geburtstag.

Zwei Tage später
mit vier Schlampen im Schlitten,
da versenkt er ihn,
mit ganz großen Titten.

Was steht zuhause,
ein neues Geschenk,
Vom Papa mit Bussal,
kein neues Talent.

Es ist ein 5er und kein 3er,
mit helleren Scheinwerfern,
damit es seinem Gegenverkehr,
in den Graben wirft.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
13

Lyrik des Tages

Weihnachszeit-Besinnliche Zeit
Waldesruh im Mondenschein,
Mondeslicht gibt die Sicht.
Tannengrün aus dem Wald,
Weihnachten ist nicht weit.
Kerzenschein-bedenkt das Sein.
Kinderlachen macht so froh,
Kinderfroh ist nun so.
Frieden dein oh Herre mein.
Weihnachten ist nun bald.
Anonym
veröffentlicht am 17. November 2014
32

Lyrik des Tages

Liebe
Ich bleibe der Typ der dich für immer liebt
und ich bleibe der Typ der dich nicht verdient
denn ich geh raus in diese graue Welt
denn eigentlich habe ich mir das
von Anfang an anders vorgestellt
das erste Mal als ich dich sah
war ich wie gelähmt
unglaublich aber wahr
aber jetzt schreibe ich dieses Gedicht mit meinen Tränen
denn ich scheiß auf mein Leben
da musst du mich verstehen
denn ich kann nicht darüber hinwegsehn
ich kann dich nicht so einfach vergessen
weil ich sonst ein Teil von mir verlier
Anonym
veröffentlicht am 14. November 2013
44

Lyrik des Tages

Dunkle Erlösung
Jetzt ist es zu Ende, all das was ich mir aufgebaut habe,
Gott gab mir bei der Erschaffung die Liebe zu Gabe,
mein Herz ist gebrochen, in tausend Scherben,
doch ich will nicht auch ihr Leben verderben,
nun ist es soweit, ich werde gehen von diesem Ort,
der Schmerz und die Wut tragen mich hinfort,
ein Leben wie meines kann ich nicht länger leiden,
weinend alleine werde ich von euch scheiden.

Schon berühren meine Arme die kalte Flanke,
ich steig hinüber, man sieht mich am Ende der Klippe wanken,
ich sehe für mich eben keine Zukunft,
keine Freunde appelieren an meine Vernunft,
ich habe keine, da alle mich Opfer meiden,
ich habe nichts gemacht und trotzdem muss ich leiden,
mit einem Sprung erlöse ich mich,
denn Scherzen spüre ich schon lange nicht,
ich bin seelisch schon längst gestorben,
Gott hat nun seinen Diener zurückerworben.
Roman
veröffentlicht am 14. Mai 2018
41

Lyrik des Tages

Die schöne Dicke
Die schöne Dicke …

Die schöne Dicke ruht sich aus von zuviel Kuchen.
Das süße Zeug und auch Bonbons sind dazu angetan -
sie Tag für Tag aufs Neue zu versuchen.

Auch liebt sie süße Brause und Kaffee mit Sahne,
doch niemals trinkt sie Bier – wegen der Atemfahne.

Ihr Liebster, ein Eunuch, war grade zu Besuch;
gleich steht sie auf und liest in einem guten Buch,

das jedenfalls will ich schwer für sie hoffen,
die schöne Dicke von Tamara
ist und bleibt indes - unübertroffen

eine der schönsten Dicken hierzulande;
Tamara malte sie dereinst und ich kopierte -
mit Pinsel, mischte Farben und lavierte,
so gut ich konnte und dazu imstande.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. Februar 2018
7

Lyrik des Tages

Du...
Du...

Ein Spaziergang mit guten Freunden
und der Familie in den Dünen.

Sand rieselt
aber nur durch meine Hände.

Stille...
sucht mich heim
und so viele Gedanken
überall.

Die Erinnerungen an Dich
spült das Meer mit der Flut
ganz sachte ans Ufer.

Trauer ist wieder hier
und findet endlich
ein Wir.
Katja Heimberg
veröffentlicht am 19. Mai 2012
67

Lyrik des Tages

Überlistet
Hirsch nur die Tore Sch nur die Ruhe des Kater Tier ist ein echter Kavalier Rock getreulich vor dem Garten meine Heimkehr zu erwarten schnurrt wo ich auch geh und steh weil ich Katzen Deutsch Versteh Schwänzchen wedeln heißt Hurra Buckel kümmern aber na und was heißt der Fi das lass ich mir nicht gefallen Schnur der Karte dann ist's gut knuddel das bedeutet Wut
Heike Rosenberg
veröffentlicht am 29. November 2016
46

Lyrik des Tages

Kommerz
Wenn Menschen durch den Alltag schreiten
Leben sie ihre Tage ab
Sie lassen von der Welt sich leiten
Klagen dass die Zeit zu knapp
Was wäre wenn der Tag genutzt,
Man von der Masse nicht beeinflusst wird
Wär unsre Lebensfreude dann gestutzt
Wenn des Kommerzes Dasein sirbt
Wenn jedes Individuum unbeeinflusst lernt zu leben
Wären die Menschen sich dann gleich
Würden wir nach Gleichheit streben
Es ist wohl der Natur ihr Streich
DasswirgerninGruppensind
InMassenundauchgleichentutundlebtjaauchdas Rind
Anonym
veröffentlicht am 10. April 2014
34

Lyrik des Tages

Weihnachten
Schon bald
ist es wieder kalt.
Es kommt die Weihnachtszeit,
die sich überall macht breit.
Lilly2002
veröffentlicht am 23. September 2019
40

Lyrik des Tages

Schau hin!
Siehst du das, da ist etwas, es ist dunkel und schwarz.
Es ist mein Herz, und das ist leider kein Scherz!
Die Dunkelheit, sie lässt mich kalt,
doch du wirst in ihr alt.
Siehst du das, da ist etwas, es ist mein Herz
und es ist dunkler als jeder Schmerz!
Wenn du von uns gehst, bleib ich hier, denn ich lebe hier.
Marcus
veröffentlicht am 5. März 2012
48

Lyrik des Tages

dieses etwos
Geh afoch weg von mia, loss mi endlich allan,
dei vadommt holde zia, zadruckt mi wie a stan

Bleib jetzt afoch doat stehn, und riah di net vom fleck,
wü di jetzt net meah sehn, ziagst mi tiaf in den dreck

Iagendwos schlummat tiaf in mia drin,
do i konns net beschreim, iagendwos in mia eagibt kan sinn

Iagendwos in mia woxt und gedeiht,
denn mit mia gehts obwäats, dieses etwos hot si no net befreit.
philjazz
veröffentlicht am 25. September 2016
7

Lyrik des Tages

Im Sonnenschein
Im Sonnenschein

Es stürmt und regnet, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es regnet und ich bin nass, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mir ist kalt und es friert, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist dunkel und die Nacht kommt, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist stressig und die Arbeit ruft, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Der Wecker klingelt und ich bin noch müde, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mein Bauch knurrt und der Kühlschrank ist leer, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Wenn du diese Sonne kennst, dann sei glücklich Mensch,
Denn du hast die Liebe entdeckt.
Björn Lehmann
veröffentlicht am 19. April 2017
39

Lyrik des Tages

Liebeskummer
Das Blut dir durch die Adern ätzt,
jeder Herzschlag unerträglich.
Als ob eine Bestie die Zähne wetzt,
doch die Krankheit ist nicht tödlich.
Zwar vermag keine Medizin zu lindern,
den allgegenwärtigen Schmerz.
Doch letztlich wird dein Verstand dich hindern,
dir herauzureißen dein Herz.
Viki
veröffentlicht am 5. Mai 2012
44

Lyrik des Tages

Popmusik ...
Ey, wie ich Popmusik hasse.
Musik für die breite Masse.
Als volksverdummende, ineffiziente Massenvernichtungswaffe.
Vier Akkorde, Musik ohne Klasse.
Es komm, ich schreib mal kurz nen Hit
Am besten mit Gitarren im Background.
So singen alle 14-Jährigen mit.
Am besten über Liebe, Lust, unsre Triebe.
Ich muss den Song bis Freitag fertig haben, guck!
So wird Kultur zum Kommerz.
Bereitet wahren Musikern Herzschmerz.
Es nervt.
Wo ist der Jazz, der Blues, die Klassik, der Soul?
Brunaut
veröffentlicht am 22. Januar 2016
44

Lyrik des Tages

Der Angler
Der Angler, er war solch ein einsam Freund
Liebt das Ufer und
blickt hinab auf das,
was er versäumt.
Jede Falte grub sich tief in den Anglers Wange
und mahnte ihn, dass er nach nichts verlange
Die Einsamkeit kommt sowieso und ist der Fisch
ja noch so froh, einst wird da ein Angler sein, lässt
ihn schlafen, färbt das Wasser rot wie Wein.
Anonym
veröffentlicht am 16. März 2013
30

Lyrik des Tages

Meine Welt
Meine Welt
Ich träum mir meine Welt,
so wie sie mir gefällt.
Hab ich einen schlechten Tag,
wenn ich einfach gar nichts mag,
wenn es regnet, stürmt und schneit,
denk ich nicht an Traurigkeit.
Ich denk mir einfach meine Welt,
so wie sie mir gefällt.
Mit Regenbogen, Sonnenschein,
dass jeder kann ganz glücklich sein.
Die heutige Welt,
mit Kummer wegen Geld,
Krieg und Stress, die jeder kennt,
sind in meiner Welt ganz fremd.

Ich denk mir einfach meine Welt,
so wie sie mir gefällt.
Ohne Feinde, ohne Streit
wo alles lebt in Heiterkeit.
Ist das Leben langweilig
und mal gar nicht so verrückt,
ist die Fantasie mir wichtig,
die dieses mit bunten Farben bestückt.
Ich denk mir einfach meine Welt,
so wie sie mir gefällt.
Hier geht es immer lustig zu,
man hat aber auch mal seine Ruh.
kleines Mädchen
veröffentlicht am 13. April 2016
116

Lyrik des Tages

Auf der Brücke
Ich steh auf der Brücke und spucke in den Kahn, damit meine Spucke Kahn fahren kann. Anschließend stecke ich mir den Daumen in den Mund. Das reimt sich zwar nicht, aber es dichtet -
Anonym
veröffentlicht am 26. Februar 2014
37

Lyrik des Tages

Der frühe Kunde
Der Kunde früh am Telephon,
Der Kaffee ist noch auf dem Feuer,
Naja - Was solls! Ich helf ihm schon,
doch für ihn, da wird das teuer!
mene
veröffentlicht am 7. Januar 2013
44

Lyrik des Tages

Heute Nacht
Während Du mit der Sonne
in der Dunkelheit versinkst,
habe ich von meinen Zügeln
mich losgerissen.

Während der Mond Dich
in süßes Schlummern schaukelt,
bin ich aus den Trümmern
meiner Festung emporgestiegen.

Denn heute Nacht werde ich
mich zu Dir stehlen,
um in Deinem wehrlosen Leibe
mich zu betten.

Im Sturme werde ich
mich zu Dir schleichen,
um mit meinen brennenden Küssen
in Dich einzuströmen.

Weil ich weiß, dass auch Deine schreiende Seele
nach der meinen dürstet,
tränke ich Deine tiefblauen Träume
in mein schäumendes Blut,
flüster' ich Dir wild
meine ungezähmten Feuerlieder,
umschlingen meine sengenden Sehnsüchte
Dein unberührtes Innerstes.

Und wenn Du dann
mit dem goldenen Horizont wiederauferstehst,
wird es sein
als ob nichts geschah.

Und dennoch wirst Du
Dich nicht mehr entsinnen,
wer Du einst warst.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 19. April 2017
53

Lyrik des Tages

Lass mich Leben spüren
Lass mich Leben spüren

Halt mich aus, Du Mutter Erde,
wenn ich schöpfe, gehe, walte!
Sieh nur an, was aus mir werde,
bis ich schließlich dann erkalte.
Doch vorher lass‘ mich Leben spüren,
in jedem Muskel, jeder Vene,
bis ich vor zugewehten Türen
erschöpft mich nach dem Ende sehne.
Frank2019
veröffentlicht am 9. Oktober 2019
38

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

 NutzerBeiträge
1.Annelie Kelch133
2.philjazz61
3.Paul Reeps39
4.Gofmann33
5.Werner Speer - Geh.33
6.Jadeit22
7.000_Retro_Bot_00017
8.Matthias Back13
9.Andrea Wunderlich, Selb8
10.Yuks8
11.Celine Rosenkind8
12.Oliver Delastere7
13.Inanna Grenzmüller7
14.Surreal6
15.KuddelAHH6
16.Paul & Friends5
17.Lennart J. Schrader5
18.Rosenblüte5
19.Tan Prifti5
20.deyaram3a5
21.Pia5
22.wanderer5
23.Aanis Aadon4
24.Achim Eisenlohr4
25.Hannah4

Poeten mit den meisten Likes

Besonders beliebte Dichter

 NutzerLikes
1.Paul Reeps5529
2.Werner Speer - Geh.3859
3.Annelie Kelch1391
4.Matthias Back794
5.wanderer537
6.Celine Rosenkind524
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller414
9.Andrea Wunderlich, Selb390
10.Hannah365
11.Gaby Mahler355
12.Paul & Friends311
13.philjazz274
14.Oliver Delastere268
15.Surreal254
16.Emma241
17.Magdalena Wank240
18.Pia239
19.Rosenblüte233
20.Katja Konopik203
21.Sebastian S.202
22.Lennart J. Schrader190
23.Lena177
24.Lara174
25.Aanis Aadon173

Reime finden

Reime suchen und finden mit deinem Reimlexikon. Mach dir einen Reim drauf und suche zu deinen Reimwörtern viele passende Reime.

» mehr erfahren

Buchstabendreher

Lass dir bei Buchstabenspielen wie Scrabble® helfen und finde zu jedem Wort Buchstabendreher, Anagramme und Scrabble-Wörter.

» mehr erfahren

Wörter suchen

Nutze unseren großen Datenbestand, um dir für deine Texte passgenau die gesuchten Wörter herauszupicken, die du gerade brauchst.

» mehr erfahren

Worte verdrehen

Verdrehe mit dem Wortspiel-Generator deine Worte und lasse dir so viele originelle sprachliche Verwirrungen und Parodien erzeugen.

» mehr erfahren

Vornamen-Generator

Finde den perfekten Namen für dich, den Figuren in deinen Geschichten, deine Haustiere oder sogar für deinen baldigen Nachwuchs.

» mehr erfahren