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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Morgentau
Die Tage grau, das Haus verstaubt
Die Langeweile trübt
Ach gäbe es mehr Morgentau
Ich wäre frisch verliebt
Aanis Aadon
veröffentlicht am 4. April 2016
53

Lyrik des Tages

Morgendämmerung
Wie oft war ich schon hier
an diesen einsamen Ort?
Bei Nacht gibt es nur Stille,
ich vernahm hier kein Wort.

Ich fühlte alles klar und besser
mit dem Blick auf das, was mal war.
Die Zeit in meinen Gedanken
werden wieder schön, ganz klar.

Was ich zurückbekomme,
ist ein Elixier mit viel Energie.
Ich finde nun einen neuen Weg,
die Zukunft übernimmt die Regie.

Ein Stück aus dieser Nacht
hat viel Neues mir gebracht.
Später zur Morgendämmerung
bin ich aus diesen Traum erwacht.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 16. Juni 2023
95

Lyrik des Tages

Rätsel des Lebens
Vor mir Tisch, Blatt, Stift und Stille -
breche ich den Füllfederhalter und lege eine Spur
aus Tinte schwarz über den Tisch
darauf das Schiff gefaltet
aus dem Blatt, dem
ich nachwinke -
noch lange
glücklich darüber
eines gelöst zu haben
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 28. Dezember 2015
45

Lyrik des Tages

Sehnsucht
Das Herz mir vor Sehnsucht überquillt
Wenn ich mich entsinne des Frühlings Gefild
Und samtblauer Sommernächte!
Auch denk‘ ich an lieblichen Rosenduft
An der Nachtigall Singen in goldwarmer Luft
Ach, wenn das Morgen den Frühling mir brächte!

Kennst du den Duft von geschnittenem Heu?
Und jedes Jahr, dem Brauche getreu
Sprießen zartgrüne Halme aus taunasser Erde.
Ein Bild steigt vor meinem Geiste auf:
Geschliffene Kiesel im Wasserlauf.
Wenn nur in Bälde es Frühling werde!
Philomène
veröffentlicht am 7. Februar 2021
40

Lyrik des Tages

Er.
Graue Augen aufs Nichts gerichtet,
wirkten verloren, von der Zeit vernichtet.

In Seiner Welt hatte ich keinen Platz.
Kein Wort gerichtet an mich.

Sprach nicht mal einen Satz.
BlueDragonSK
veröffentlicht am 27. Januar 2020
35

Lyrik des Tages

Emilia
Mir gefiel ja
der Name Emilia
als ich ihn hörte.
Was mich dann störte,
war der Name Klaus-Peter -
Den hörte ich später.
Edith Sunny
veröffentlicht am 25. Februar 2013
56

Lyrik des Tages

Selbstbewusst
Ich bin jemand, der trotz Erniedrigungen sich nicht unterkriegen lässt.
Denn ich bin nicht so an die Gruppe gebunden, wie der Rest.
Und ich finde das ist etwas, das mich ausmacht,
ich geh weiter hin meinen eigenen Weg, auch wenn jeder mich auslacht.
Genau das ist es was mein Selbstvertrauen stärkt,
ich hoffe, dass ihr es euch endlich merkt....

Ich lass mich nicht unterkriegen
ninsteriox
veröffentlicht am 28. November 2015
42

Lyrik des Tages

Spuren
Salzwiesen Seeampfer blutrot
blühn Erinnerungen schlickwärts
zwischen Deich und Meer
tanzen Dünen. Schlafmohn flüstert
Liebesworte versanden im Gasthof
am Weg ließ er sich damals kommen:
Schollen und Wein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 22. Januar 2017
9

Lyrik des Tages

Vergebliche Bitte
Vogelküken: „Wenn ich dir doch schwöre, dass du zum Vogel dieses Jahres gewählt worden bist, um für den Bestand uralter Bäume und kleiner, unschuldiger Küken in Wäldern und Parks zu werben, lässt du mich dann laufen, Gevatter?“

Waldkauz: „Halt den Schnabel, Baby, mein Magen knurrt. Dieser verdammte Hunger und dann noch das Gelaber von diesem Küken – knirsch, schmatz, schluck – weg isses, in Gottes Namen.“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Januar 2017
6

Lyrik des Tages

Risiko
Alles laut, nicht was ich will
Hab dich atmen gehört und da war Ruhe still
Ewige Dauer:
Wege grau und schlecht beleuchtet
Werden wir uns Wiedersehen
Alles Zufall
Wie Inszeniert
hab ich Blick und Ohr riskiert
Phönikien
veröffentlicht am 14. April 2013
43

Lyrik des Tages

Winter ade
Die tristen Wintertage sind beinah' vorüber;
das Grand Hotel empfängt die ersten Frühlingsgäste.
Manch alter Baum reckt hoffnungsfroh die Äste:
War dieser Himmel über mir nicht gestern trüber?

Paar Sonnenstrahlen spielen in der Stadt Verstecken,
die neue Frühjahrskollektion ist hinter Schreiben ausgestellt.
Uralte Hausfassaden sind verärgert über Winterflecken,
ein Ausflügler hat im Caféhaus seine Zech geprellt.

Man möchte auf den großen Plätzen mit den Tauben sprechen,
und fragen, ob sie schon den Winter in den Flügeln spürn.
Ein Casanova nimmt sich vor, das letzte Herz zu brechen,
der Lenz indes öffnet im Hinterhaus die Gartentür.

Mein liebes Lieb' schäumt über vor Entzücken
und seine grauen Haare kümmern ihn nicht mehr.
Freu dich mit uns und nimm das Leben nicht so schwer:
Die Pracht des Frühlings wird auch dich beglücken.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. März 2017
11

Lyrik des Tages

Die Nachbarin
Die Nachbarin

Verschanz mich in meinem Gehäuse,
die Nachbarin verschenkt wieder Blumensträuße.

Wenn sie hätt' einen Goldbarren mit viel Gewicht,
den könnt' sie mir schenken, nichts dagegen spricht.

Ach, was ist man so nett,
nächste Woche will sie mit mir zum Ballett.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
3

Lyrik des Tages

Für dich
Nicht jedem schenk ich mein Vertrauen,
lass nicht jeden in mein Herz schaun,
habe Angst dir in die Augen zu sehen,
es ist schwer, jedem gleich zu traun.

Ich bin verletzlich, wie gefangen,
hasse lange Blicke und stille Münder,
die mir sagen, du bist nicht gleich.
Nicht wie wir, nicht wie jeder.

Ich scheine oft unnahbar,
gemein und unerfahren,
ich habe meine Gründe,
Gründe, die mir Schmerz bereiten.

Keiner kann das fühlen,
doch die mit dem Vertrauen
bei ihnen ist es sicher,
bei ihnen ist es Liebe.

Ich bin nicht einfach,
das weiß ich,
aber ich wollte dich nie verletzen,
DIR Schmerz bereiten.

Verzeihst du mir?
Lena
veröffentlicht am 24. Januar 2012
77

Lyrik des Tages

Ohne dich
Aus der Ferne leuchten schwach,
durch die Nebelabenddämmerung,
umgarnt vom Wasserwellenflutenkrach,
tanzen Lichter der Verzweifelung.

Sehnsucht tränt als salzger Bach,
rinnt zur übermächtgen Flut,
weinender Schrei im Sturmeskrach,
ertrinkt meine Seele, meine Glut.
Anonym
veröffentlicht am 1. September 2013
44

Lyrik des Tages

476. | exhumiat.
strophe 2) 9/9/11/13 (//12/12)
räklst di wieda alla im bett,
um dein hois hängt a neichs amulett,
in da duschn plätschat wossa zoat voa si hin,
die schmettaling im bauch hom vü adrenalin

es woa liebe aufm eastn blick,
woa da genialste zaubatrick,
die funkn hom zwischn eich knistat und gsprüht,
eire foabm hom si vamischt und san donn eablüht

iagendwie host eam scho imma kennt,
eire sön woan vü zu long getrennt,
eire wege hom eich donn endlich zommgfüaht,
hobts den jeweils ondren trommlschlog intensiv gspüat

ea is dei mäachenprinz in peason,
iah treffts beide den richtign ton,
eire harmonie hot an besondren klong,
eire magische affäre is east da onfong.
philjazz
veröffentlicht am 30. Juni 2020
2

Lyrik des Tages

Beziehung
Und gibts in eurer Beziehung auch gerade mal ein bisschen was zu kauen,
dann gilt, gemeinsam nach vorn schauen,
und weiter am Lebenstraum bauen.
BREND
veröffentlicht am 21. Mai 2014
39

Lyrik des Tages

Der Blick aus meinem Fenster
Die Bäume schwanken vor dem Horizont leicht im Wind, der als kühle Brise durch mein geöffnetes Dachfenster weht. Abends. Vereinzeltes Vogelgezwitscher. Ich möchte die Luft trinken, ja schmecken, und nie wieder ausatmen. Die grünen und roten Sillhouetten werden langsam zu schwarzen Schattenrissen vor dem noch blassorangeblaugrauen Himmel. So schön. So friedlich.
Anonym
veröffentlicht am 4. Juli 2012
43

Lyrik des Tages

409.| des licht und die dunklheit
1)
dei lächln so foabmfroh, mei heaz pumpt scho wie varückt,
deine augn stroihn so bunt, dei liebe hot mi beglückt
in mia tobt a wüda stuam, mei bluad brodlt scho und kocht,
meine trieb gehn mit mia duach, wieda nebm dia aufgwocht
deine lippm dunklrot, hom mi scho wieda vafüaht,
dei feuchte zung hot mi küsst, hob dei wache haut berüaht
grosse wön proin auf a wond, hom si mit fösn vaeint,
die gischt zabricht diese stün, des mea hot si ausgeweint.
CH 1)
steh so gean in deim beschützendn schottn,
geh voa dia auf die knie und schenk da blumen jedazeit
dei nome steht auf uaoidn steinplottn,
spia no dei eneagie, bist des licht und die dunklheit
bist mei lebmsbaum, mei fös in da brondung,
scheene gedonkn rotian bis in olle ewigkeit
dei vaschwommnes büd zabricht bei da londung,
spia den zaun, den schronkn, bist des licht und die dunklheit.
philjazz
veröffentlicht am 10. Oktober 2017
6

Lyrik des Tages

Herr der Heere
Jesus starb für unsere Sünden,
darum möchte er sich mit dir verbünden.
Er ist von den Toten auferstanden,
von seiner Gnade ist reichlich vorhanden,
Gott liebt die Menschen so sehr,
geh zu ihm und deine Sorgen kommen nicht mehr.
Er war schon vor der Schöpfung anwesend,
er sieht alles genau an und zwar überwachend.
bboy1497
veröffentlicht am 4. Juli 2013
39

Lyrik des Tages

Wer bist Du, wer bin ich
Mein Sein dein Sein
keiner will allein sein
du bist was du isst
wurde uns aufgetischt
Wahrheit und Lüge vermischt
frag dich selbst wer du bist
frag mich selbst wer ich bin
tief im Innersten drin
was ändert sich nie
das Leben ist ne Show
und ich bin der TV
Cojabo
veröffentlicht am 3. August 2021
43

Lyrik des Tages

Moin Moin, die Sonne scheint ….
--...--
Mit einem Grüß-Gott, Moin-Moin, oder
einen Guten Morgen aufgeweckt und dazu
am blauweißen Himmel die Sonne entdeckt.
Da mach dir keine unnötigen Sorgen, denke
nicht schon jetzt an Morgen. Heute ist DEIN
Tag, wo ein jeder DICH so richtig gerne mag.
Fröhlich begrüßen sollst DU daher diesen gar
so angenehmen - warmen Sonnentag, sodass
ein jeder denn es auch merke, dass DU froh bist,
dass sie gar da sind und DU allesamt gerne magst.
---…---
KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei ** NUR ** mit Kürzel: khahh3
Kuddelahh
veröffentlicht am 12. Mai 2023
14

Lyrik des Tages

weisse taubm 391. | strophe 2
Woit do nua in diesa harmonischn stün meditian,
woit in dem unzugänglichn toi die einsomkeit inhalian

Woit hia donn olle soagn und probleme tiaf vagrom,
woit in diesm geheimen paradies die nächste stufn hom

Hob glaubt, höa kan fremdn laut in diesm obgschiednen lond,
do pletzlich londet a weisse taubm auf meina oidn hond

Valetzt und gschwächt, ka botschoft dabei, da flug woa umsunst,
unta den fedan auf da haut siag i die tätowiate kunst.
philjazz
veröffentlicht am 29. Oktober 2016
2

Lyrik des Tages

Was ist Liebe?
Wir bewahren die Sachen im Herzen auf,
die der Verstand nicht verstehen kann.
Sachen die unlogisch sind ,
die man nicht berechnen oder beschreiben kann.

Gedanken,
bei denen der Verstand den Kopf schüttelt und sagt:
Das ist Liebe!
Anna
veröffentlicht am 7. September 2012
55

Lyrik des Tages

Du
Ich erkannte in deine Augen wieder,
die Existenz der ganzen Liebeslieder,
und als sie plötzlich anfingen zu funkeln,
wusste ich,nichts wird die Welt jemals verdunkeln,
du bist wie ein Tropfen Träne im Meer,
und ohne die Träne wäre der Ozean leer,
tröstest mich, wenn ich traurig bin,
dank deinen Witzen lache ich wie ein Kind,
du gehörst zu mir, bist ein Teil,
machst all meine Wunden wieder heil.
tearsdry
veröffentlicht am 25. Dezember 2012
47

Lyrik des Tages

Aufgewärmt
Immer trägt mich der Strom von dir fort …
Auf Dampfern und Fähren bin ich längst zuhaus.
Jede Reling appelliert an mein Anlehnungsbedürfnis, doch nie habe ich ins Wasser gespuckt.

Der Menschenstrom auf der Rolltreppe: Auch er trägt mich von dir fort.
Ein Stromschlag, vom Zaun gezwitschert,
erfindet mich neu, überall mangelt es an Liebe …
Das Selbstbewusstsein nimmt überhand
und schwingt sich in ungeahnte Höhen empor;
Zweifel jedweder Couleur werden unter Strafe gestellt, Dummheit hofiert Banknoten …

Ich flüchte vor deinem Ehrgeiz in die Arme
eines armen Poeten; wir besitzen acht Regenschirme und sind gegen jede Art von aufgesetzter Romantik, wir fechten es aus …

Kerzen bringen keine Gefühle zurück,
Aufgewärmtes schmeckt selten besser als am Vortag. Mir genügt zu wissen, wen ich liebe.

In Gedanken will ich immer nur zu dir;
aber ich komme nie wirklich dort an ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. Oktober 2017
5

Lyrik des Tages

Heute
Die drei Nachbarskinder schreien, das Fenster muss leider zu bleiben. Trotz der stickigen Hitze und der Tatsache, dass ich gehörlich schwitze, habe ich eine hartnäckige Grippe, aus lauter Langeweile auch noch Popel in meinem Zimmer umherschnippe. Hunger habe ich ebenfalls, doch bin ich zu faul, mir etwas zu machen und im Kühlschrank gibt es eh nichts Leckeres, bestimmt nur noch Schweineschmalz.
Anonym
veröffentlicht am 4. Juli 2012
39

Lyrik des Tages

Freiheit
Die Freiheit lag
wie ein schwarzes Tuch
wenn es sein mag
doch nein! ein Fluch
auf mir.
Justin Midd
veröffentlicht am 2. Januar 2014
56

Lyrik des Tages

Das Ende der Liebe
Deine Physiognomie verlockt mich,
deine Gleigültigkeit drangsaliert mich,
Ich starre dich an, du lächelst mich zu,
gibst mir eine Antwort, frappiert mich.
Renny
veröffentlicht am 20. Januar 2016
49

Lyrik des Tages

Amoklauf
Klapperndes Rad in der Morgenkälte. Plötzlich blenden grelle Lichter, das Auto von Herr Professor Richter. Fast überfahren, nicht viel fehlte, nichts ist passiert, wäre aber besser gewesen. Das denkt sich der Junge, als beide weiterrasen.
Denn heute werde ich euch alle töten und wenn die Schulglocke läutet, bin ich pünktlich, bin ich da.
Ein erstes und ein letztes Mal.
Janne
veröffentlicht am 14. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

Zuversicht
Ich betrachte mein Leben,
welches ständig weitergeht.
Es kommt oft zur Unruhe,
die nur langsam wieder vergeht.

Ich spüre den Schatten,
das möchte ich aber so nicht.
Wieder zurück im Leben,
dort empfinden was anspricht.

Ich möchte viel Helligkeit
und diese für immer festhalten.
Es ergibt sich Zuversicht,
die will ich mit Freude gestalten.

Ich habe nun neue Ziele
und die möchte ich erreichen.
Der ständige Trübsinn,
der sollte für immer weichen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 22. November 2018
151

Lyrik des Tages

Mangelware
Mangelware

Wenn du Hilfe brauchst von einem Menschen,
du greifst ins Leere, mit deinen Händchen.

Da reicht ein Toter dir eher die Hände
und der streicht bei dir noch die Wohnzimmerwände.

Sagt man: "Bitte" oder "Danke", wir man ausgelacht.
Wer hat sich den sowas ausgedacht?

Anstand, Manieren, Mangelware?
Du hast mehr davon, wenn du zählst im Garten die vielen Stare.

© Jadeit, 17.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
4

Lyrik des Tages

Die Katze
Auf der Mauer eine Katze,
Reichte mir freundlich Ihre Tatze.
Ihre Augen zur Abendstund,
Sehr strahlsund,
Ihr Fell so speziell,
Und so schön hell.

Ihr Miauen wie eine süße Melodie,
In meinem Kopf wie eine Sinfonie.
In meinem Traum Sie so nah,
In der Realität jedoch nicht da.
Auf Ewig in guter Erinnerung,
War Sie stehts Meine Ergänzung.

Ich sag dir hiermit lebwohl,
Auf dein Wohl,
Ruhe in Frieden,
Schwer sich zu verabschieden.
Meine geliebte Katze,
Mit den fürsorglichen Tatzen.
Konex
veröffentlicht am 5. Februar 2015
58

Lyrik des Tages

Ein Blick
Augen ehrlich, tief und braun
So lieblich in sie drein zu schau'n
Die Welt herum wird klein
Wenn du in meine siehst
Ich bin für immer dein
In den Bann du mich nun ziehst.

Das Fenster zur Seel’ steht offen
Hoffnungslos gefühlsbesoffen
Dein Blick so lieb
Der mein Herz mit Freud’ erfüllt
Oh, mein treuer Verstandesdieb
Diese Begierde, so unverhüllt.

Wendet dein Blick sich aber fort
Auf meine Fragen keine Antwort
Sag mir das ist echt
Verweil in meinen Augen
Oh, ich fühl mich so geschwächt
Wirst mir nun nichts mehr rauben.

Ein Blick zurück auf das was war
Selbst blind seh ich es endlich klar
Die Lieb’ zwar stark
Doch die Seel’ verschlossen
Oh, so allein und so wortkark
Das Feuer nun erloschen.
Bella
veröffentlicht am 5. Juni 2017
56

Lyrik des Tages

410. | bezoiht.
Strophe 1)
mia is koid und bin miad,
zvü trunkn und eingraucht,
wieda in bars vaiat,
wieda fraun vabraucht.

sitz auf da oidn bonk,
a floschn in da hond,
fühl mi scho schwoch und kronk,
bin wiaklich scho om sond.

da wind flüstat und singt,
die stean leichtn und stroihn,
die bam san gonz beschwingt,
und regntropfn foin.

woikn ziehn voam mond,
spia des noss in meim gsicht,
schau tiaf in mein vastond,
find in mia oba ka licht.

CHORUS 1)
hob no imma ka anzige kettn gsprengt,
hob mi nua tiaf in söbstmitleid vasenkt
hob no imma net diesn eastn schritt gmocht,
hob nua vüz long im eignen sumpf vabrocht.

hob no imma ka anzige wond zasteat,
hob nua mei jammarei weita eanäaht
hob no imma net den letztn schlussstrich gmoit,
hob wieda moi füa meine föhla bezoiht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

besucht mich doch auf meinem blog:
https://philjazzmetal.blogspot.co.at/
danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 19. Oktober 2017
5

Lyrik des Tages

Olga
Die Olga aus dem Scharreler Puff,
spreitzte ihre Beine im Suff.
Da kam ein Bengel,
mit seinem Stengel.
Und dann setzte sich Olga auf ihn druff
ToMaTo
veröffentlicht am 28. Mai 2013
52

Lyrik des Tages

Teil eines Gedichtes
Runterschlucken und weitermachen,
Achselzucken und vervielfachen,
ätzend wie Salpetersäure - Selbsttherapie,
man kann sagen zwischen uns stimmt die Chemie.
Der D
veröffentlicht am 28. Oktober 2014
46

Lyrik des Tages

Schädeldecken
Sie schlagen dich bis du blutig in deine Tränensacke fasst. Sie üben auf dich Druck aus bis deine Schädeldecke platzt. Und weil du natürlich keine Bärenkräfte hast, wollen sie dass du dir Schnitte mit Scherenkrallen machst.
Patell
veröffentlicht am 13. Februar 2020
41

Lyrik des Tages

Linde, Baum der Herzlichkeit und
-.-
Unter einem duftenden Lindenbaume,
sich gar niederzulassen, im Schatten
an seinem so stets grandiosen Saume.
Harmonie und Geborgenheit, also
gar stets totale Zufriedenheit nun in
einem fließt. Sodann, wenn man sich
darauf gar einlässt, es zulässt und in
Gedanken die Arme weit ausbreitet.
Und die Linde, Symbol von Frieden,
der Herzenswärme, Menschlichkeit
und Barmherzigkeit, somit umarmt,
den Duft ihrer Blüten in sich spürt
sie uns mit zart-süßen Duft verführt
und sich nun etwas im Körper rührt,
dieses zur totalen Zufriedenheit führt.
==:::==

KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei – KLAR -- mit Kürzel: khahh5
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HauptBlog: http://kuddelhh.blogspot.de/
KuddelAHH
veröffentlicht am 25. Juli 2021
7

Lyrik des Tages

469. | lebmsamulett.
letzte strophe:
ch 4a) 6/8/9/10
spul die zeit wieda zruck
steh afoch no voi unta druck,
moch jetzt no schnö a vajüngungskua
vastö die zeiga meina lebmsuah

drah des zeitrod vakeaht,
des wossa fliesst scho aufm beag,
des laub londet aufm dürrn ast,
gegan wind flattat die fahne om mast
..10/6/10/8
valauf mi scho wieda im labyrinth,
fühl mi scho wie a kind,
die umgebung vaströmt a bese mocht,
da tog wiad zum moagn, zua nocht
6/8/9/10
setz die zeit wieda zruck,
wie neu is da zabrochne krug,
bod jetzt im jungbrunnen splittanockt,
hobs oita vom lebm gonz weit wegglockt

roi die schnua wieda ob,
von alla wochst da lebmsstob,
des vawökte blott wiad wieda grün,
des längst vadoate gros fongt on zu blühn
..10/6/10/8
vaia mi scho wieda in diesm traum,
fühl mi gfongen im schaum,
mei horizont fegt üba mi hinweg,
und stüht mei lebmsamulett.
___________

besucht doch meinen blog:
https://philjazzmetal.blogspot.com/
philjazz
veröffentlicht am 30. Januar 2020
4

Lyrik des Tages

Papa
Du bist der Schönste auf der Welt
Du bist mein Held
Mit Rosen kann man dich beglücken
Und ich kann dich heut betrücken.

Nun bist du 40 du junger Mann.
Ich will dir helfen wo ich nur kann.
Du bist so schön wie eine Seide.
Du fühlst dich an wie eine Weide.

Du bist so sportlich und ich nicht.
Dafür stehst du bei mir im Rampenlicht.
Du bist so schlau wie jen ich kenn
Und sage nicht wenn.
RH
veröffentlicht am 22. Februar 2021
41

Lyrik des Tages

Kleiner Schicksalsblues
Ein Bienenmaul hat der Sommer
und Augen aus Zucker und Zimt.
O Sommer, seufzen wir
schon im Frühling und
bauen Nester – selten zufrieden
mit Wetter und Wind.

Allein unsere Träume halten uns
am Leben: Mit Zungen aus Honig
reden sie von Liebe und Glück
unterm besternten Himmel.

Leichter folgen Trauernde
den Särgen ihrer Liebsten
bereits im Frühjahr, und Wellen,
beflügelt von Nereus' Nereiden,
besamen weiße Strände im Süden.

Sehnsucht und Einsamkeit legen unser
Schicksal oft in die falschen Hände.
Holt es euch zurück und hütet es
in der Drosselgrube zwischen
Schlüsselbein und Schlüsselbein.

O Sweetheart, zwitschert die rote
Kehle im Herbst: Schau nur die Nebel!
Sie wallen schauriger heuer
als die Schatten der Lebensmüden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Mai 2018
6

Lyrik des Tages

Schneesturm
Eisige Kälte
stilles Verlangen
nach Wärme
Sommer,zu schön
wärs, Es ist bibbrig fröstelnd.
unermessliche Armut und Reichtum zugleich
weil tausende Kristalle peitschend ihre
Sklaven halten
Freiheit eingeschränkt
wortkarg unaufhaltsam
in allen Sprachen
für alle zu verstehen..
Luikasson
veröffentlicht am 30. August 2013
45

Lyrik des Tages

Das Laster des Alkohols
Es lebte ein Mann mal in Trier,
er trank genüsslich sein Krug Bier.
Zu Boden ging das Glas,
doch er hatte sein Spaß,
denn er trank nicht ein Bier, sondern vier.
ToMaTo
veröffentlicht am 28. Mai 2013
36

Lyrik des Tages

Nach der Teezeremonie ...
Sein Aug' zeichnet die sanfte Welle
nach in ihrem dunklen Haar,
er rückt ihr näher noch als nah;
und Suru und Naruto, selbstvergessen,
ertrinken in des andern Augenpaar.

Der Kuss, der folgt, und bis
zum frühen Morgen dauert:
ein sinnlich Beutestück,
das sie zusammenschweißt.
Und Stunden später sind
die beiden gänzlich ausgepowert
und völlig stumm vor Glück.

Sein Kinn, das ihre schmale
Hand liebkosend hält,
vier Finger seiner Linken
ihre Schulter greifend,
sind längst auf Liebe eingestellt.

Ein tiefer Friede senkt sich über sie:
Die Stille einer feierlichen Teezeremonie -
berauscht und gleichermaßen angeregt vom dunklen Jadegrün des herben dunklen Tea,
empfangen, geben und genießen sie.


nach dem Gemälde "Liebespaar"
von Kitagawa Utamaro
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. Juni 2017
7

Lyrik des Tages

Der Augenöffner
Grass hat mit „Europas Schande“ ein Zeichen gesetzt,
und es ist es die Elite, der Boulevard der gegen ihn hetzt
der Markt beraubt uns der Seele lauter Gier nach Mehr
der Mensch nur noch ein Produkt und Innen leer

Ausgenommen von einer Eilte voller Verblendung und Größenwahn,
was zählt ist die Rendite, die Würde nur bewertet nach Ertrag,
kein Ertrag, keine Würde, fertig des Humanismusses Sarg
Anonym
veröffentlicht am 31. Mai 2012
39

Lyrik des Tages

Lauf des Lebens
Von Geburt an unzertrennlich
Mutterliebe grenzenlos
Doch das Leben ist zerbrechlich
Trennungsschmerz ist riesengroß

Das leben zieht so schnell vorüber
Man merkt es kaum - schon vorbei
Das Leben ist noch sehr viel trüber
Ohne Mutter, ganz allein

Familie, Freunde und die Liebe
Stützen, helfen, richten auf
In Stunden ohne Mutterliebe
Nimmt das Leben seinen lauf

Ohne diese Elternwiege,
Die ein jeder nun mal braucht
Erreicht man schwer nur neue Ziele
Alles ist komplett verraucht.

Doch das ist noch nicht das Ende
Licht am Tunnelsende naht
Liebe brachte diese Wende
Ein Herz, ein Blick, kommt Zeit kommt Rat
Chauffeurontour
veröffentlicht am 7. April 2019
50

Lyrik des Tages

Theorie Praxis
In der Uni lehrten Sie:
grau sei alle Theorie.
Doch seit ichs bis zur Praxis packe,
weiß ich: Die ist braun
mene
veröffentlicht am 18. Januar 2013
41

Lyrik des Tages

477. | titel noch unbekannt.
1) 11/10/10/9
mei geistiga horizont hot si geteilt,
hundate stücke passn net meah zomm,
hob beim lebmspuzzle net long vaweilt,
brauch jetzt dringend a notfoiprogromm

die atmosphäre üba mia is scho dicht,
die foabm in meina wöd san schwoazgrau,
schweb in an irritierendn zwielicht,
mei lebm steckt scho wieda im stau

des fiamament beunruhigend flimmand zuckt,
die risse brechn knistand ausanond,
die breitn spoitn hom scho vü vaschluckt,
die leise zeit tickt rieslnd wie sond
...11/11/9/9
die linien san schoafkantig und fraktal,
die wege mäandan viadimensional,
die kuavn wean zu ana spiroin,
mecht die zügerodn übamoin.
__________________________________

bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.
philjazz
veröffentlicht am 10. Juli 2020
2

Lyrik des Tages

Höllenmaschine
Das schwarze Wasser früh am Tage
macht müde Geister leise munter
Der Traum der Nacht geht langsam unter,
ist nur noch schemenhaft und vage

Dann zischt und dampft laut die Maschine,
als ob sie aus der Hölle käme
Sogleich ich diese Bestie zähme,
indem ich ihren Knopf bediene

Jetzt schweigt sie still und schläft gar fest
Ich nehm die Kanne vom Podest
und schenke mir großzügig ein

Doch schmeckt zu bitter das Gebräu,
lass ich es nicht naturgetreu
und tu noch Milch und Zucker rein
Harald Lorre
veröffentlicht am 7. März 2016
48

Lyrik des Tages

Moment der Bewunderung
Wenn die Bewunderung Worte entreißt,
den Atem raubt und unbeschreiblich bleibt,
so dass du es kaum glaubst, steht kurz still die Zeit,
doch die Gefühle sind losgelöst und schwebend befreit.
Einmalig und einzigartig zugleich
ist dieser eine besondere Moment,
der mit maßloser Überwältigung,
all deine innersten Faszinationen fängt.
kayos
veröffentlicht am 3. März 2012
47

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