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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Vogelflug
Ein Vogel fliegt von Afrika
nach Norden übers Meer
er sieht im Meer den Schiffsverkehr
das Wasser, die Delphine

Er sieht die vielen Länder
für ihn sind alle gleich
Italien und Österreich
Deutschland, Ukraine

Er denkt nicht an Europa
er denkt nicht an den Krieg
er denkt: ich bin ein Vogel und ich flieg
Thomas Prosperi
veröffentlicht am 17. Oktober 2026
0

Lyrik des Tages

Glücks Fall
Wenn alles super läuft und dem Leben die Stille fehlt:
Ruhe, Trauer, Krankheit, Sprachlosigkeit
Tod,
Dann sagen wir: Glück gehabt.

Wenn alles anders kommt, als wir es uns gewünscht haben:
Stille, Trauer, Krankheit, Sprachlosigkeit
Tod,
Dann sagen wir: Pech gehabt.

Wenn wir uns da mal nicht irren, meint der Nachdenkliche,
Der die Medaille des Lebens
schon oft
hin und her gewendet hat.
Jürgen Ernst Kroll
veröffentlicht am 7. Oktober 2013
48

Lyrik des Tages

YOlO
Ich sitze vor meinem PC,
gucke raus und sehe Schnee.
Da fällt mir ein, da war doch was,
was ist mit den Aufgaben - die wir auf haben?

Fast vergaß ich diesen Dreck,
jetzt sage ich nur get rect!
Bubbleboibinz
veröffentlicht am 23. September 2015
46

Lyrik des Tages

Als mein grünes Pflänzchen starb
O Chloroplasten, voller Liebe speiset
ihr mein kleines grünes Pflänzchen,
in dessen Zellkern tanzt das
Chromosomenpaar oft flotte Tänzchen.

Mein Pflänzchen pflanzt sich fort
auf grünen Wiesen mit ganz ohne Scham,
wird kaum gepflückt: Die schönen Bräute
sind von Edlerem entzückt.

Es gibt kein Leben ohne Angst und Schrecken:
Es ziehn sich bei Gefahr ins Haus zurück,
die schleimig-süßen Schnecken,
noch kleineres Getier flüchtet in dunkle Hecken.
Mein kleines Pflänzchen fraß 'ne bunte Kuh.
Ein Bulle stand daneben und sah zu.

Ich hab' s nicht retten können,
denn der Bulle zeigte wilde Wut
beim Anblick meiner roten Bluse,
was gefährlich schien, nicht gut.

So hauchte denn mein Pflänzchen
in dem großen Maul der Kuh
ihr Leben aus, der Bulle raste auf mich zu.
Nicht lange hielt ich die Misere aus,
sprang auf mein Pferdchen und
nahm schnell Reißaus.

Der Bulle preschte hinterher –
mein Pferdchen nahm das alles viel zu schwer.
Es warf mich ab und übern Weidezaun.
Ich war gerettet, man darf keinem Bullen traun.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. August 2018
7

Lyrik des Tages

Nordstadt
Schon wieder die Chance verpasst
es wirft dich in den Matsch
der Tatsachen die dich einfach nicht loslassen
und antreiben aufzusteigen
von 39 Stunden die Woche siehst du nicht mehr
als so mancher von seinem Harz 4.
Ist nicht gerecht
der ganze Druck und doch steigt dieser weiter an
bis man nicht mehr kann, man sich verkriecht
und danach fragt:
wann ja wann fängt endlich ein besseres Leben an?
Nordlicht
veröffentlicht am 9. November 2019
52

Lyrik des Tages

Verfallen
Gefangen im Loch,
mich zu tief verkroch',
durch all die verpeste Luft,
doch er erstrahlte mit Frühlingsduft.

Bis er fiel,
war ich da,
aber dann war es zu viel,
und ich versag'.

Ich ertrank im tiefen,kalten Meer,
mein Herz,das pochte nicht mehr.
Öffneten sich die Lider,
als ich hörte, seine Lieder.

So belebend und rauschend schön,
bis die Glocke zum Abschied ertön'.
Zerfressen in Kummer und Leid.
Liege mit ihm zusammen, bis zur Ewigkeit.
Gül
veröffentlicht am 24. Februar 2019
39

Lyrik des Tages

Gedankengang
Immer, wenn ich durchs Gewirr
in meinen Gedanken irr,
bleibe ich an tausend Ecken
darin stecken.

Immer, wenn ich meinen Weg
in Gedanken überleg,
komme ich ein Stückchen weiter.
Das macht heiter.

Immer, wenn es weitergeht,
in meinen Gedanken steht,
wie ich liebe und nicht hasse.
Das ist klasse.
Anonym
veröffentlicht am 7. September 2016
43

Lyrik des Tages

Gold vs. Eisen
Selten hat Eisen
Das Gold verdrängt
Doch wenn man im Herzen
Eisern geballt
Dem Morgen begegnet
Den Abend schaut
Dann passt kein Gold
Kein Blatt
Kein Korn
IT-Lyrik
veröffentlicht am 20. April 2016
39

Lyrik des Tages

Für immer und ewig
Ich habe mich verliebt in dich,
Schatz bitte lass mich niemals im Stich.
Ich könnt mir kein Leben ohne dich vorstellen,
bist du mal nicht bei mir, fängt ein Herz am zu brennen
Wenn ich dich vermisse, kriege ich keine Luft,
fange an zu weinen und vermisse deinen Duft.
Jede Sekunde meines Lebens will ich mit dir teilen
für immer und ewig will ich mit dir bleiben,
nie wieder darfst du von meiner Seite gehen
für immer und ewig will ich diesen Weg mit dur gehen...

Ich liebe dich
Anonym
veröffentlicht am 23. Dezember 2013
40

Lyrik des Tages

Freundschaft
Wenn ich jemanden begegnen würde, wie du. Ist das Beste, denn dieser Wert von innere Verbindung bereicht meines Glücks, Freude und Wohlergehen. In tiefer Dankbarkeit
Yuks
veröffentlicht am 11. Mai 2023
10

Lyrik des Tages

403. | schutzschüd
strophe 1)
hob mi wieda moi total varennt,
afoch augn zua und duach, hob die kreizungen olle vapennt
ohne nochzudenkn wüd drauf los,
hob jo nua den an vasuach, hau mitm homma aufm amboss

woit glei auf amoi ois weidadrahn,
afoch net wieda zruckschaun, stüam voaraus ohne zü, ohne plan
mit meim stuan schädl duach die wond,
spring spielend leicht üban zaun, afoch nua grodaus ohne vastond.

CHORUS 1)
hob jetzt endlich den steiln beag besiegt,
und steh befreit und schwerelos aufm hohn plateau
hob mi om spitzn fösn ongeschmiegt,
und geniess die friedliche stün im zeitlupmtempo

hob die barriean, hüadn und foin zähmt,
und tauch duach a phantastisches bizarres foabmbüd
hob den fodn zua wiaklichkeit duachtrennt,
und zastea aus valoana hoffnung mein letztn schutzschüd.
philjazz
veröffentlicht am 12. September 2017
6

Lyrik des Tages

Nachts
Ich liege hier in meinem Bett
kann wieder mal nicht schlafen
der Bauch tut weh
das Auge brennt
die Katze schreit
'ne Schlaftablette wäre nett

hab's letzte Nacht einmal versucht
hab so ein Teil geschluckt
schlief auch schnell ein
wachte wieder auf
zur gleichen Zeit
hab die Tablette laut verflucht

nun schreib ich hier
und wart' auf Ruhe
in meinem Kopf
in meinem Bauch
im Garten vor der Tür
damit ich nicht wieder eine Nacht verlier
kuhbrille
veröffentlicht am 28. Dezember 2016
42

Lyrik des Tages

Meister
Du sprach er und er sprach
du
nicht
du
sondern
und ich schaute verwundert
ich etwa?
ja du genau du!
und ich wäre tot
und meine augen fiehlen heraus und ich starb
als armer Bauernsohn
das Ende vom Meisterbauer
Anonym
veröffentlicht am 13. August 2013
32

Lyrik des Tages

Fietes Fisch
Fietes Fisch frisst
Fiete: flitz Fisch flitz
Fietes Fisch flitzt
Fiete: lieb lieb

Fiete siebt Gries
Fiete filtert
Fiete riecht
Fiete: Fisch Fisch
Fiete stiert
Fiete friert

Fietes Fisch flitzt
Fiete: hier Fisch hier
Fietes Fisch liegt
Fietes Fisch fiept
Fiete - filetiert

nach Ernst Jandels "Ottos Mops"
Annelie Kelch
veröffentlicht am 1. März 2017
7

Lyrik des Tages

Gott braucht nicht nur große Leute
Gott braucht nicht nur große Leute,
nein er braucht auch dich.
Darum sag: Herr nimm mich heute und gebrauche mich.

Oft fragst du: Was kann ich schon für meinen Herrn heut machen?
Sprich mit ihm erzähl von ihm, auch wenn die anderen lachen
Anonym
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
60

Lyrik des Tages

Letzte Bitte
Über den Gräbern hängt ein tiefes Schweigen,
die Luft ist schwer, erfüllt von einem welken Blumenduft.
Viel Brünnlein liebte ich, darüber Mücken tanzten einen Reigen,
und manche Freunde, die ich kannte, liegen schon in Grab und Gruft.

Ich stand mit Müttern, Tanten, anderen Verwandten und Bekannten
vor vielen Ruhestätten oft - auf Friedhöfen, nicht weit entfernt vom Meer,
gedachte Unbekannten, weinte mit und schleppte grüne Kannen hin und her,
schöpfte aus Wassern, über dessen Sommerhaut die Spinnen rannten.

Doch du, mein liebes Lieb', sollst keine schweren Kannen tragen,
du schleppst allein an deinem kleinen Leben hier so schwer.
Nimm meine Urne und setz dich in einen dieser schönen Speisewagen;
verstreu die Asche dann, wenn du gestärkt bist, übern stillen Elbverkehr.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Zauberei
Das schöne Sonnenlicht
und der sehr seichte Wind,
die motivierten mich,
ich wollte mehr davon
geschwind.

Der Trübsinn
und die anstrengende Isolation
sind endlich vorbei,
in der Natur gibt es
so etwas
wie eine Zauberei.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 10. Mai 2023
95

Lyrik des Tages

Macht nix, lieber Mann ...
Macht nix, lieber Mann ...
Fredemar, der Riese, Simonettas Mann,
baut an einem Drachen;
seine Kinder lachen,
weil er das nicht kann.
Simonetta tröstet ihn:Macht nix, lieber Mann!

Fredemar ruft Albin, seinen treuen Hund,
trabt mit ihm zum Hafen,
wo die Schiffe schlafen:
fällt ins Wasser bald.
Huh, wie ward ihm kalt und klamm!
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar kocht Linsen,
seine Kinder grinsen,
weil er das nicht kann.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar muss husten,
seine Kinder prusten,
weil er sich verschluckt,
Linsenbrei ausspuckt.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar fängt Bienen,
seine Kinder grienen,
weil er das nicht kann.
Darum hat er im Gesicht
mittig jetzt 'nen 'Bienenstich'.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar trinkt Schnaps und weint,
weil er gar nichts kann.
Schaurig brummt sein Kopf
von dem 'großen Kater'.
Seine Kinder trösten ihn:
Macht nix, lieber Vater!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Wenns draußen stürmt
Wenns draußen stürmt und bitter kalt,
der Wind reißt an den Bäumen,
der Himmel blau im Licht erstrahlt,
ja, dann ist endlich Winter.

Draußen ist es jetzt früh dunkel,
die Nächte lang und klirrend kalt,
im Dezember viele Lichter funkeln,
denn es naht die Weihnachtszeit.
Anonym
veröffentlicht am 17. Dezember 2012
44

Lyrik des Tages

Eltern
Ehre du die Eltern,
du bleibst nicht ewig Kind.
Sie waren, wie du bist
und du wirst, wie sie sind.
meinpoesiealbum
veröffentlicht am 14. Dezember 2011
40

Lyrik des Tages

Von Maschinen und Gedanken
Werd' dauernd gefragt
Und denke nur:
Die denken nicht nach
Irgendwas ist immer,
den ganzen Tag.

Ich bin zwar intelligent,
aber auch kein Präsident,
ich bin keine KI,
und das war ich auch nie.
Ich bin ich,
und liebe dich!
ILL
veröffentlicht am 24. Oktober 2024
30

Lyrik des Tages

unsichtboara kuss-390.|strophe 1
Da rieslnde regn streichlt zoat mei oids gsicht,
do meine trübm augn san vüz oft undicht

Bist afoch üba nocht ohne a woat obghaut,
spia no imma dei berüahrung auf meina haut

Bunte vawökte blätta foin einsom hearob,
da heabstliche bodn is a Kaleidoskop

Host afoch üba nocht die bruckn übaqueat,
hob di imma scho so intensiv heiss begeaht.
philjazz
veröffentlicht am 20. Oktober 2016
3

Lyrik des Tages

chorus von 402. wossa und lehm
402. | wossa und lehm.
1)
gebts ma do nua an buchstobm, a woat, und scho fliessn gonze sätze aufs leare papia
a klana schubsa treibt mi donn scho foat, in a mit phantasie übaflutetes revia
jede richtung wiad gonz heazlich begrüsst, jeda umweg, jede foin hots feia nei entfocht
brauch ka struktua und a ka grundgerüst, die gedonkn fliagn frei om tog und in da nocht.
2)
gebts ma do nua a zeichn, a symboi, und scho eablühn ungezähmte gschichtn zu an buch
a lichta fleck eahöt scho beag und toi, kumm in jedn lebmsraum imma gean zu besuch
tauch tiaf in jede stüamische region, jeds ausgwoafne netz fischt kreative utopien
brauch kan fremdn plan und ka konstruktion, meine visionäan büda moin allegorien.
CH 1)
schweb in ana unsichtboan woikn schwearelos duach raum und zeit
schliess meine miadn oidn augn und sehn mi noch deina zweisomkeit
treib auf ana wüd schäumendn wön ufalos duachs sonnensystem
fühl mi wie im muttalaib geboagn und easchoff di aus wossa und lehm.
philjazz
veröffentlicht am 11. September 2017
7

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe ist das wo empfinde ich
Liebe ist das wo ich fühle für dich
Liebe ist das wo du nicht fühltest für mich
Liebe ist das was mich traurig macht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
40

Lyrik des Tages

476. | titel noch unbekannt.
476. | titel noch unbekannt.
strophe 1) 9/9/11/13 (//12/12)
räklst di wieda alla im bett,
da one-night-stand is scho longe weg,
dei männavaschleiss is scho exoabitant,
a feste beziehung is bei dia no net geplant

da richtige woa no nie dabei,
bist vü liaba söbstständig und frei,
eansthoft woas east amoi und des hechstns öf tog,
du woast no vüz jung und ea woit glei an vatrog

host dein lebmszenit scho eareicht,
drei joahzehnte host gleant und bist greift,
longsom sehnst di noch an gmiatlich woamen heim,
do dafüa benötigst net nua an grossn baustein

host nua ongst voam liebendn heaz,
deine gfühle gehn vüz schnö obwäats,
die scheidung deina ötan hot da zuagsetzt,
kana hot da zuagheat, woast zrissn und tiaf valetzt.
philjazz
veröffentlicht am 25. Juni 2020
2

Lyrik des Tages

Liebe
Kein Wort kann den Schmerz beschreiben den die Liebe hinterlässt
Ein Gefühl das uns ein lebenlang begleitet und nicht mehr verlässt
Keine Poesie mag ihn Lindern kein Auge kann Ihn sehen
So tragen wir es in uns bei jedem Schritt den wir gehen

Wer die Liebe kennt hat den Himmel gesehen
Und musste doch durch die Hölle gehen
Sie ist warm wie der Sommer doch ist sie gefroren
Hast du nicht nur sie, sondern auch dich selbst verloren.
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
29

Lyrik des Tages

Vor Der Umkleidekabine
Sie hüpft auf einem Bein,
dann hüpft sie gleich nochmal
Ist es denn zu klein?
Oder doch zu schmal?
Zwängt sich in enge Hosen
Danach in einen Rock
Bestickt mit bunten Rosen

Stellt sich auf ihre Spitzen
und dreht sich 1,2 mal

Würd so gern ihr Gesicht sehen
Sei es noch so banal
Erikasko
veröffentlicht am 6. März 2019
42

Lyrik des Tages

Ist das die Welt
Ist das die Welt
Ist das die Welt die wo ich früher gekannt habe
Ist das die Welt die ich mal ich gesehen habe
Ist das die Welt die ich kennen gelernt habe
Ist das die Welt die ich wo ist die alte Welt
Wo! Wo! Wo!
deyaram3a
veröffentlicht am 5. November 2019
39

Lyrik des Tages

Anfang Ende
Aller Anfang ist so schön
doch alles hat ein Ende.
Hab dich tief in mein Herz geschlossen
doch du hast es weggeschossen.
Du musst wissen
ich vermisse dich.
Tränen fließen langsam ins Kissen
denn mein Schatz ich lieb nur dich!
Niemand wird dich je ersetzen
die Sehnsucht nach dir..riesengroß
Wieso musstest du mich so sehr verletzen?
Die Frage stell ich mir bis zum Tod.
Aller Anfang ist so schön
doch alles hat ein Ende!
Denkst erst es wäre so perfekt
dann..Schluss, aus vorbei
Für immer.
Anonym
veröffentlicht am 6. April 2013
44

Lyrik des Tages

Liebe
Einen Takt schneller pocht mein Herz wenn ich sehe dich
Einen Gedanken an dich birgt Hoffnumg und Licht
wenn du wüsstest die Gefühle für dich
wären das die gleichen für mich
und wenn nicht ich weiss es nicht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
39

Lyrik des Tages

Pleite
Schon wieder pleite,
gehe ich auf alten Sohlen.
Die Woche erst die Zweite,
ich brauche wieder Kohlen!
Anonym
veröffentlicht am 14. Februar 2012
56

Lyrik des Tages

Die Freude am Leben
Mit großer Zufriedenheit
beginne deinen Tag
und nach den alten Dingen,
wird nicht mehr gefragt.

Optimistisch sein,
ist das Losungswort,
damit kommen wir
von gewesenen Dingen fort.

Zufriedene Menschen
leben ein besseres Leben
und jeder sollte sich
auf diesen Weg begeben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
139

Lyrik des Tages

Sägen
Sägen, Sägen, Nervensägen
Sie hören niemals auf zu sägen
Ich möchte sie von Dächern werfen,
denn sie sägen meine Nerven

Sägen, Sägen, Nervensägen,
die qualvoll meine Nerven sägen
Ich würde es sogar erwägen,
sie in Stücke zu zersägen
:Drave Vader
veröffentlicht am 29. Juli 2016
50

Lyrik des Tages

Schule
Misstönend in meinen Ohren,
die allzeit bereite Schulglocke.
Wär ich doch nie geboren,
hätte ich doch keine Sorgen.
Die Schule quält,
die Schule stinkt.
Während das Niveau der Schüler steigt,
doch der Grad ihrer Lebensfreude sinkt.
Wie sehne ich herbei die Stunde der Entlassung, um Hausaufgaben machen zu können und dabei zu verlieren die Fassung.
Anonym
veröffentlicht am 14. Januar 2013
42

Lyrik des Tages

Applaus
Das Leben.
Der unlösbare Algorithmus.
Wir, wie eingesperrte Tiere,
bejubelt von den Massen,
die wir hassen,
im Wanderzirkus.
Jannik Wentz
veröffentlicht am 14. April 2015
46

Lyrik des Tages

Stille Post ...
Briefe trag ich meistens
zur Posthornschnecke.
Alle verspäten sich
um Jahrzehnte;
einige frisst sie auf,
andere sind kaum noch
lesbar, weil größtenteils
aufgeweicht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. Februar 2017
8

Lyrik des Tages

Schatten
Es ist mein Schatten der mich zurückhält
Und mich in den nächtlichen Träumen quält
So weiche, lasse meine Seele ruhen und auch mein herz
Lass mich vergessen den vergangenen Schmerz
Und sind wir beide still kann mans lauschen
Das Blut der Liebe tropft wie Regen in dunkler Nacht
Wo wir uns einst aneinander berauschten
Ist es nunmehr ein böser Traum aus dem keiner erwacht
So erinnere ich mich nur noch selten
An die Tage wo wir glücklich waren
Yari
veröffentlicht am 14. August 2015
32

Lyrik des Tages

Ein Sonnenstrahl sein
Ein Sonnenstrahl möchte ich sein,
zum Leuchten ist niemand zu klein,
Wie kann ich das machen?
Kann singen und lachen,
für alle will fröhlich ich sein.
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
55

Lyrik des Tages

Herbst der Seele
Am frühen Morgen düster, kalt,
ziehen Nebelschwaden vom Wald
in Richtung des Hofes am Bach,
Rauch aus dem Kamin am Dach.
Dann in der Mittagssonne
Sitzt die Katze voll Wonne,
sich wärmend ihr Fell
im Herbstlichte, hell.
Der Himmel leuchtet warm,
haben Wolken die Sonne im Arm
abends, wenn es dunkelt
und der Polarstern bald funkelt.
Natur zeigt‘ prächtig‘ Farbenspiel
Bevor das Laub zu Boden fiel.
Nach Nebel kommt der Sonnenschein,
nach Nordwind wird es wärmer sein.
Im Grunde beglückt er,
doch manchmal bedrückt er
dem Sommer gefolgt
uns jährlich erneut.
CescaMia
veröffentlicht am 2. November 2017
48

Lyrik des Tages

Rosen für Angelina
Einmal saß ich an der kalten Wand,
da kam sie und berührte meine Hand,
ich ließ sie nicht los,
sie war schön wie 'ne Ros'!
Es war wirklich wahr!
Ihr geschmeidiges Haar
ich durfte darin wühlen,
und ihre zarte Haut spüren!
Ihre vollen Lippen!
Ich könnte umkippen,
ihr schöner Augenkranz,
der verzaubert mich ganz!
Ich glaubte es kaum,
es war nur ein Traum!
Nicholas
veröffentlicht am 8. Januar 2016
47

Lyrik des Tages

Steckbrieffotos
Triffst mich vorm 1210er Arbeitsamt
Hier holen wir uns unser money ab

Die meisten hier sind ständig besoffen
Sie haben die falschen Entscheidungen getroffen
Bei uns hilft es nicht, einfach nur zu hoffen
Wenn du Glück hast, dann wirst du hier erschossen

Bruder lauf los, für deutsche Autos
Forever 21 erledigt dich lautlos

Lauf mit der Sturmmaske in die Sparkasse
Wenn du Leben willst, dann gib Para in Tasche

Schon mit 12 Jahren nannten sie mich Taschendieb
Weil es im Ghetto keine anderen Optionen gibt
Wir leben in einem Problemgebiet
Wo jeder zweite Junkie Koka zieht

Du kaufst dir ne A-Klasse ich find deine Ma klasse
Wenn ich essen will dann hol ich alles aus Kasse

Drivebys mit dem Polo oder Ford Focus
Weiber aus Flodo sind meistens Niveaulos
Du kommst mit Akhos ich mit sieben Prolos
Alle wissen Pablo ist der auf Steckbrieffotos
Pablo Pirelli
veröffentlicht am 27. Februar 2017
42

Lyrik des Tages

Nimm die Liebe an
Ich soll aufhören dich zu lieben,
findest du das nicht zu übertrieben?

Es ist das einzige was ich perfekt kann,
nimm es doch bitte an.

Solch tolle Person wie du,
braucht viel Liebe immerzu.

Lehn sie doch nicht ab,
sie wird sonst ziemlich knapp.

Später bereust du es,
denn Liebe ist etwas ganz Besonderes.
Linni
veröffentlicht am 22. März 2013
58

Lyrik des Tages

Freitag, der Dreizehnte
Das Glück im BIOS - vorprogrammiert!
Doch vom Virus, Aberglaube, infiziert,
Dein Lebensspeicher sich rasch formatiert!
Vorschlag: Mach mal ein Reset!
Restore und bleib einfach im Bett!
MH-Jodler
veröffentlicht am 13. Januar 2012
42

Lyrik des Tages

10 Cent
Menschen spenden 10 Cent für ein besseres Gewissen
aber Milliarden Menschen geht es immer noch beschissen.
Die Gesellschaft zerissen
und wie es besser geht müssten wir eigentlich wissen.
Menschen laufen mit versteinerten Herzen durch die Nacht
doch sind immer noch nicht aufgewacht.
Haben so viel geträumt und doch nichts gemacht
haben gegenseitig über ihre Träume gelacht.
Menschen leugnen es, doch Geld ist alles was uns interessiert
weil der Mensch die Menschlichkeit verliert.
Wir blenden aus ,was mit der Welt passiert
doch unsere Hände sind schon lange blutverschmiert.
In dieser kalten Zeit
und wenn ich nicht mehr weiter weiß
und die Welt so grausam erscheint
träume ich von Freundlichkeit.
Denn noch ist nichts verloren
die Welt wird neu geboren
wenn wir aufhören wie Hunde zugehorchen
aufhören, uns nur um Geld zu sorgen.
Ich bin nur eine Fremde die ein Freund sein könnte,
und vielleicht denkst auch du in ein paar Momenten
dass die Welt kalt ist und ein Lächeln sie wärmt
die ersten Risse in der Mauer ums Herz.
Psychotsundere
veröffentlicht am 10. Dezember 2019
44

Lyrik des Tages

Wovon ich morgens träume ...
Der Morgen zieht herauf –
Er ist noch voller Zweifel, Sorgen …
Sein Angesicht ist fahl; er träumt
Vom Krieg, von täglicher Gewalt,
Von Menschen, die den Tag
Verbringen müssen ohne jeden Halt
Und neidvoll schaun auf jene,
Die geborgen

Im eigenen Herzen ruhn und mit sich eins. –
Weshalb scheint nicht die Sonn' für
Alle hier auf Erden gleichermaßen?
Auf Treu und Glauben ausgerichtet,
Fährst du durch die große Stadt
Die ausgefahrenen Spuren alter Straßen,
Versöhnt mit deinem Schicksal
Und der Fügung unseres Seins.

Versöhnt mit deinem Leben,
Sollst du eines Tages vor mir stehen;
Genesen tief im Herzen, wieder froh:
Ich will, dass meine Liebe nicht vergeblich
Ist und war. Dass deine dunklen Augen
wieder strahlen, ach, ich wünsch mir so,
Dass Worte wieder lächelnd über deine
Lippen kommen: zärtlich mir und atemlos,
Dann würd das Herz auch mir vor Freude Beben.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. März 2018
10

Lyrik des Tages

Das Sommerloch
Im dunkelbraunen Groschengrab
fand ich statt Geld den Bischofsstab
und rührte mich als Sternekoch,
vom Winter rein ins Sommerloch.
Gofmann
veröffentlicht am 10. Mai 2012
8

Lyrik des Tages

Why-nachten?
Why nachten?
Lass uns wachen
Unsinn machen
lachen über
dumme Sachen
sinnlos schön
spazieren gehn
im Schnee
tut nicht weh
das bisschen Frost
am Geländer: Rost
nein, bitte keinen Apfelmost
lieber schwarzen Tee
heiß mit Zucker und Milch
da drüben der Knilch
will abhauen
ohne zu bezahlen
ach, ich muss noch
das Bild für meinen Schatz
zu Ende malen
krieg doch 'nen Schmatz
vom ihm dafür
Why-nachten
steht vor der Tür
Öffnen wir?
Ja, aber erst
fünf nach Vier.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Dezember 2016
7

Lyrik des Tages

Gedankenkreisel
Gedanken, die um den Gedanken kreisen,
eine unendliche Geschichte, könnte man meinen.
Schritte auf der Stelle,
ein Stein, der - ins Wasser geworfen - seine Kreise zieht.
Es wird dunkler, ist schon lang nicht mehr helle
der sinkende Stein den Grund berührt.
Anfang und Ende erreicht,
der Stein nun an einem Seil.
Heraufgezogen wird ins Wasser ganz seicht,
die Gedankenwelt scheint wieder heil
Anonym
veröffentlicht am 15. Januar 2013
41

Lyrik des Tages

Gefährlicher Frühling
Der Fluss ist endlich frei und atmet auf.
Ins Auge dringt der erste Blütenstaub.
An Busch und Bäume heftet sich frühreifes Laub.
Der Winter stürzt sich in den Schlussverkauf.

Die Vogelvagabunden wandern wieder ein ‑
ohne Gepäckstück, Regenschirm und Pässe.
Die Asphaltdecken dünsten noch aprilgewohnte
Nässe ‑ trotz mildem Wind und Maiensonnenschein.

Der Frühling kommt allmählich auch in Fahrt
und tigert hüstelnd durch das hundegraue Land.
Robuste Kinder buddeln schon im feuchten Sand.
Auf den Getreidefeldern schießt die Wintersaat.

Zig Nasen tropfen und zig Augen brennen.
Die Welt besteht zum größten Teil aus Pollen.
Im Löwenzahn, auf gelben Bauernwiesen,
sieht man Hasen tollen. Ein wilder Hahn
tritt frühjahrsmüde Hennen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Mai 2017
5

Lyrik des Tages

Freiheit, Frieden und Liebe
Die Freiheit ist blau wie der Himmel im Sommer.
Der Frieden ist grün wie die unberührte Natur.
Doch die Liebe ist rot wie das Feuer in den Herzen.
Bereit, sich auszubreiten, sodass es nicht mehr möglich sein wird, es zu löschen.
Anonym
veröffentlicht am 27. Mai 2012
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