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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Das Gewitter
Vor langer Zeit brach bei einem Gewitter der Damm.
Alte Äste, Stämme, Felsen und Schlamm
Machten sich drohlich in mir breit.
Ich war gelähmt und nicht bereit.

Das Gewitter nahm mir meine Ruhe
Aus meiner tiefen Heil’gen Truhe.
Ich hab viel Liebe und Kraft gebraucht,
bis all der Krempel war verraucht.

Langsam konnt’ ich wieder geh’n,
und sicher auf den Füßen steh’n.
Das Leben ward wieder frisch und jung,
lud mich ein auf seinen Sprung.

Nun ward wieder ein Gewitter,
ich erschrak vor dem Gezitter,
denn es hieß der Damm sei gebrochen,
und gleich kam die Angst wieder gekrochen.

Als es dann hieß der Damm hat gehalten,
konnt’ ich die Freude gar nicht gestalten.
Also sperrte ich sie ein
In ein arbeitsamens Sein.

Herz mach auf und lass das Licht
Reinfluten bis in die tiefste Schicht.
Ich bin ganz, bin bunt bin da!
Das will ich glauben, wissen, Ja!
Matthias Back 09.06.16
Matthias Back
veröffentlicht am 19. Februar 2017
62

Lyrik des Tages

Liebe und Verrat
Ich sehe sie nicht jeden Tag,
nur für begrenzte, kurze Zeit.
Aber ich weiß, dass ich sie mag,
sie ist die Schönste weit und breit.
Zu mir ist sie immer ganz nett,
Aber sie weiß es einfach nicht:

Dass ich sie liebe.

Ihr Herz ist längst vergeben,
an einen anderen Solist.
Der mein bester Freund leider ist.
Sie heirateten und leben,
für immer glücklich.

Doch ich gräme mich,
Stund für Stund.
Es fühlt sich so an wie Verrat,
doch als ich sie einmal nur bat,
kurz zu verstehen:

Dass ich sie liebe.

Dann fing sie an mich zu hassen
Da wusste ich es nun
Dass ich jetzt keine
Chance mehr
habe.
Pseudonymo
veröffentlicht am 31. Mai 2017
42

Lyrik des Tages

Worthülsen...
Geschrieben und gesprochen Wort
soll nicht die Weisheit nur verkünden,
gefüllt mit Leben wird es an jedem Ort
wecken die Neugier, diese selbst zu finden.
Die schönsten Worte bringen keinen Gewinn,
wenn Wort nur Hülse und kein warmes Herz darin!
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 12. April 2012
64

Lyrik des Tages

Maschas Traum
Unterm Dache, warm bei Wind und Wetter,
träumend: Mascha. Ein Kastanienbaum,
vom Sturm gebeugter Vetter,
blickt durchs Fenster und in ihren Traum.

Weiß den Namen ihres Traumgestalters,
Mascha kennt nur sein Gesicht.
In Gestalt eines Zitronenfalters
folgt sie ihm ins Dunkel und ins Licht.

Seine Faust erblüht, die Bestie Tod.
Rosskastanie an das Fenster schlug der Wind.
Schaudernd Flügelkleid entkam mit knapper Not.
Vetters Blätterarm wiegt sanft das Kind.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. September 2016
10

Lyrik des Tages

Der Clown
Einst legte der Clown,
seine Maske nieder,
nun wurde sein Leben,
leider sehr bieder.

Sein Leben tat sich
ganz neu gestalten,
nichts war nun mehr so,
wie in seinem Alten.

Die blinzelnden Augen
und sein großer Mund,
das war für das Lachen,
immer sehr gesund.

Seine Possen brachten uns,
immer zum Lachen,
ein Clown sollte deshalb,
steht‘s weiter machen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 26. Februar 2023
105

Lyrik des Tages

Die Nähe und Ferne gleichzeitig
Die Nähe und Ferne gleichzeitig
Hat unsere Liebe vereint!
Unmögliches wird überwältigt...
Berauschender neuer Zustand!

Wir müssen den Menschen bedanken,
Die haben uns Schmerzen gebracht!
Weil ohne die Erfahrungen tanken,
Wir hätten nie Liebe erkannt...

Weil alles, was uns mal passierte –
Ist Schleier aus unsern «Davor...»
Wie müssen das brechen... mit LIEBE,
VERGEBEN, VERZEIHEN... umformen!!!
Sofia-Natali Welz
veröffentlicht am 12. November 2018
55

Lyrik des Tages

Familie Freunde
Reise um die Welt in Gedanken glücklich und frei,
kannst du dir noch sicher sein das jemand an dich denkt daheim?!
Dann sei dir Gewiss du reisest nie allein.
Anonym
veröffentlicht am 2. März 2014
41

Lyrik des Tages

Mein Traumland
In meinem Traumland
gibts einen Baum
und feinen Sand
man sieht ihn kaum.

Und überall Zitronen
in denen kann man wohnen.
Lianen sind Spaghetti
Es regnet nur Konfetti.

Ein Fremdwort ist missglücken
- auch gibt es keine Mücken.
Arschloch wär ein Sprachtabu
und es gäb keine CDU.
Anonym
veröffentlicht am 17. Juni 2015
50

Lyrik des Tages

Aumen!
Mit den dicken Daumen
pflücke ich die Pflaumen
zerfließen mir am Gaumen

Danach mit Freude klauen
wir noch zwei kleine Sauen
brauchen lange zum verdauen

Am Ende müd vom Schmausen
vergehen uns die Flausen
bei den verdienten Pausen.
Kunstbanause
veröffentlicht am 2. August 2015
37

Lyrik des Tages

Sinn
Meine Augen schließen sich
Einmal kurz und dann für immer
Alles Licht wird zu Dunkelheit
Wir sind niemals für das Nichts bereit

Unsere Gedanken werden zu weit entfernten
Erinnerungen
Unsere Erlebnisse zu sinnlosen
Ansammlungen
In einen verstaubten Ordner

Keiner weiß warum wir leben
Keiner weiß den wirklichen Sinn
des Lebens
Und alle suchen ihn vergebens
Mareike.poems
veröffentlicht am 19. November 2016
45

Lyrik des Tages

Abschied
Ich sterbe, doch niemand kann es sehen
Besser so, erspart uns allen Sorgen
Die Briefe fertig, es ist Zeit zu gehen
Auch ohne mich gibt es noch ein Morgen

Es tut mir Leid, ich kann nicht mehr
Das Leben ist zu quallvoll
ich liebe euch so sehr
doch niemand so sehr leiden soll

Vergesst mich schnell
ChaosDan
veröffentlicht am 11. Dezember 2013
50

Lyrik des Tages

Verflossene Liebe
Ich will nichts mehr hören ich will nur noch vergessen,
Ich hab für dich gelebt, hast du das vergessen,
Du hast bei mir geschlafen, ich bei dir gegessen,
Danach warst du weg, wo bleibt dein versprechen.
Jetzt hast du einen neuen, vermutlich mit viel geld, aber sei mal ehrlich ist es das was dir gefällt.
Du hast dich so verändert ja das ist auch gut so,
Höre jeden tag scheiß auf sie dir gehts wieder gut bro.
Dave
veröffentlicht am 20. März 2016
58

Lyrik des Tages

Im Kranichgang ...
Vornehmer Kranich – willkommen
ist den seichten Gewässern dein
andächtig Stelzen: langsamer noch
als Schnecke und Schlafmond ...

Erhebst du dich – Flügel an Flügel –
für den magischen Weg gen Süden,
mein Kranich, rauscht mir das Blut
in den Ohren, bleibt die Minute
unvollendet, vergesse ich meinen Liebsten ...

Kälte hakt sich bei mir unter
auf der Suche nach Wärme
qualmen die Schornsteine wider
wallende Nebel: dem Holz und der
Kohle verfallen; süchtiger bin nur ich:
nach einem Wort von dir ...

Das tanzende Laub besänftigt des
Igels Notwehr und weißwarme Milch
setzt in Gang gediegenen Winterschnarch
auf im Blätterschnee versunkenen Pfaden,
darunter Friede stachelt wie einseptembert ...

Sturm und Wind, verbrüdert mit Meeren
und Flüssen, von Aiolos verflucht, wüten ...
Briefworte, jetzt, niemals für schwerer befunden!
Ach, nach milderen Tagen steht mir der Sinn,
hör ich das Vieh in den Ställen brüllen
und mit den Ketten klirren ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. November 2018
6

Lyrik des Tages

Lebenskraft
Der Tag bringt uns viel Helligkeit
und wir werden Freude genießen.

Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.
Paul & Friends
veröffentlicht am 11. Juni 2024
50

Lyrik des Tages

Verräter
Tiefe Schnitte, pulsierendes Leben, verlässt als Blut die Arterien, sollte eigentlich zum Herzen durch die Venen. Der Hohlmuskel in meiner Brust, zusammenfällt, viel roter Treibstoff fehlt. Ich blicke auf, du stehst vor mir, getaucht in flackerndes, zuckendes Licht, das schwächer wird. Du hilfst mir nicht, könntest mein Retter sein, bist ein Verräter. Wie ein erlischendes, mich verlassendes Licht.
Anonym
veröffentlicht am 20. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Seelenhaus
Das Seelenhaus in Flammen,
nein, die Häuser, und bald nur noch ihre Gerüste
und die Asche aus der Zeit wo Wasser und Feuer friedlich beisammen,
überall verstreut und fliegend im Winde, aus allen Richtungen sie heute wehen,
ich will und kann gerade nichts mehr sehen
Anonym
veröffentlicht am 29. September 2012
41

Lyrik des Tages

Herztag
Manchmal denke ich dass Du mich jetzt schon
besser kennst als ich mich selbst.
Dabei kennen wir uns beide
gerade mal ne kurze Weile.
Gerade so, dass Du schon zu mir hältst.
You drive me crazy. And I love it.
Du machst mein Leben grad komplett.
Nie hab ich mich allein gefühlt.
War glücklich auch mal nur mit mir.
Jetzt kenne ich die andere Seite.
Und will allein sein nur mit Dir.
Nema
veröffentlicht am 1. März 2018
52

Lyrik des Tages

Abendschmerz
Die Nacht kam angeschlichen,
ist übern Wald gestrichen
mit schwarzer Silhouett’.
Die Stadt steht still, und droben
hat sich der Mond erhoben
aus seinem Federwolkenbett.

Jetzt ist es wieder leise
und man vernimmt die Weise
vom Weh und Ach der Welt.
Ob Arme oder Reiche,
der Mensch endet als Leiche,
auch wenn ihm dies gar sehr missfällt.

Der Glanz viel bleicher Sterne
in traumverlorener Ferne,
so mild und silbermatt:
fällt in das Laub der Bäume
und in den Schmerz der Träume,
die mancher tapf're Bürger hat.

Der Tag in seiner Fülle
ist nur mehr laute Hülle
um die Natur der Welt:
zerstört, verseucht, enteignet,
gejagt und ausgeweidet,
für noch und nochmals nöcher Geld.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. Oktober 2018
3

Lyrik des Tages

Spuren
Du schreitest durch die Welt,
hinterlässt deine Spuren. Prüfe!
Wohin werden sie führen?

Wohin wird gelenkt, wer dir folgt?
Auf glanzvolle Wege oder düstere Pfade?
Du entscheidest an jedem Tage!

Schaffe Lichtwege! Sei Spurenleger,
der alles erhellt. Sei selbst Licht
und Geschenk an die Welt.
AMN
veröffentlicht am 6. Februar 2024
22

Lyrik des Tages

Lachen
Ein bisschen Lachen
sollte wir niemals vergessen,
sonst wird man zu oft
von der Traurigkeit besessen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 24. Februar 2023
107

Lyrik des Tages

Sehnsucht
Ist wie ein Wind,
sie weht uns zueinander,
wenn wir uns gut sind...
sie ist ein Mäander
denn ihre Wege
weisen in Gärten,
auf irrende Stege -
tragen durch Härten -
und halten uns grade,
in Jammer und schade...

Sie wird immer bleiben.
Lass Dich in ihr treiben.
Surreal
veröffentlicht am 10. Mai 2013
54

Lyrik des Tages

Zurück zur Natur
Als Kind war ich sehr oft im schönen Wald.
Doch heute denke ich, bin ich dazu viel zu alt.
Ich will es aber nun heute noch einmal tun
und morgen kann ich mich dann total ausruhen.

Am Wald angekommen gab es schöne breite Wege,
ich ging einen entlang und kam zu einem Wildgehege.
Dort hielt ich an, schaute in das große Gehege rein,
gleich hinterm Zaun entdeckte ich ein Wildschwein.

Weiter hinten war auch viel Damwild noch zu sehen.
Ich schaute es mir eine Weile an und blieb dort stehen.
Ein Förster kam dann auf mich zu und tat mich fragen,
ob ich mich mit auf einen Rundgang würde wagen.

Das fand ich super, dadurch konnte ich noch mehr sehen.
Am Weiher blieben wir dann auch ganz ruhig stehen.
Es gab dort bunte Enten und auch zwei schöne Reiher,
es herrschte eine Idylle, dort am schönen Weiher.

Ich sah Hasen, Dachse, den Fuchs und den Specht.
Das alles habe ich gesehen und alles war lebendig echt.
Im Alter, das kann ich nach diesem Tag nun sagen,
sollte man öfters ruhig einen Waldspaziergang wagen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Dezember 2018
157

Lyrik des Tages

Die einen, die anderen
Winter segnet das Land mit eiskalten Tatzen,
Bäume und Sträucher haben das Schmatzen
eingestellt, Pläne zerplatzen,
Eis wartet aufs Kratzen,
Schneeflocken fallen,
kleine Schmeichelkatzen.

Manch einer verschwendet Energie (und wie),
einige müssen erfrieren;
andere freuen sich aufs Fest, gieren
nach Weihnachtsharmonie.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. November 2016
6

Lyrik des Tages

Dieser Tag
Ich denke nicht,
denn ich kenn mich nicht.
Hinter meiner Stirn
ist kein Gehirn.
Es ist weg!
Ach du Schreck!
Ich weiß nicht was ich einst Mal sah,
ich weiß was ich einst Mal war.
Es ist weg!
Ach du Schreck!
Ich weiß nicht was ich machen soll,
ich merk nur es ist grauenvoll.

Und dann kam dieser Tag,
den ich nie vergessen mag,
denn er war so schön,
'hab mich lang' nicht so lachen gesehen.
Ich erinnere mich wieder,
auch an unsere Lieder
die wir zusammen schrieben,
sagten:wir werden uns in die Ewigkeit liebrn
Anonym
veröffentlicht am 10. November 2020
43

Lyrik des Tages

Freude am Leben
Für Neues sollte
Begeisterung gezeigt werden,
dadurch entstehen tolle Dinge,
die bereichern dich auf Erden.

Mit Schwung und Elan,
die neuen Dinge kennenlernen
und sich öfters einmal
vom alten Kram entfernen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 26. Februar 2023
103

Lyrik des Tages

Armut
Ein Blick in den Alltag
zeigt es uns leider auf.

Bei vielen Menschen
gehts nicht immer bergauf.

So mancher kann sich
kaum noch etwas leisten.

In dieser Hinsicht geht es
so leider den meisten.
Paul & Friends
veröffentlicht am 11. Juni 2024
50

Lyrik des Tages

Dahlie Königin des Herbstes.
Dahlie Königin des Herbstes.
--
Goldene Jahreszeit, Dahlienzeit,
nun wird der Herbst kommen,
landesweit, die Natur hält nun
das Füllhorn der Farbenpracht,
für uns alle noch einmal bereit.
Dahliensonnen uns farbenfroh,
feurig lockend entgegenschauen,
in ihrer facettenreichen Pracht.
Königin des goldenen Herbstes
auch zu ihr, der Dahlie man sagt.
Ein facettenreiches Blütenmeer,
außergewöhnliche und vielfältige,
faszinierendste und wunderschöne,
feurigste Blütenträume werden gar,
jedes Jahr präsentiert, werden wahr.
Das herrliche, einmalige Blühwunder,
der so imposanten, prachtvollen und
so vielfältigen, feurigschönen Dahlie,
aus dem gar so warmen Südamerika,
öffnen so manchen, Seele und Herz,
machen Träume und Fantasien wahr.
-...-
Tschüs, KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei KLAR mit Kürzel: ©khahh5
http://baum-blume-gras.blogspot.com/
KuddelAHH
veröffentlicht am 1. Oktober 2021
5

Lyrik des Tages

Rote Rose
Da stand sie, einsam und verschlungen bald,
eine rote Rose vom finsteren Wald.

Als ich zu ihr kam und sie erblickte,
sah ich, wie sie in Tränen erstickte.

Ich tröstete sie und war für sie da
- wie warm und zart sie doch war!

Doch ihr wahres Gesicht erkannt ich erst jetzt.
Es war meine Freundin die mich hat verletzt.

Ohne nachzudenken, ging ich daher fort
vom einsamen, finsteren Ort.
Nice0ne
veröffentlicht am 20. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Machtloses Zeitwerk
Uhr, oh Uhr.
Ich höre deine Zeiger ticken.
Tick.
Tick.
Tick.
Mein Gram ins Unermessliche steigt.
Sauber hälst du meine Seele.
Mein Geist verschwindet im Nirvana.
Seelenreinigung.
Der Duft von Zitrone und geistigen Überbleibseln.
Sie sind dir gewiss!
Soulless
veröffentlicht am 25. Oktober 2015
45

Lyrik des Tages

Hövelmarkt-Dressing
Hövelmarkt-Dressing(2021)
Ganz früh am Morgen steh ich auf.
Ich freu mich ja schon drauf.
zieh mich an,auf geht’s.
da fragt mich jemand:,,Wie geht’s wie steht’s?”

Ich geh einfach weiter schon ganz nah.
Mitten drin im Chaos wer steht denn da?
da seh ich am hotdog stand er nimmt Buffalo.
Ist das da nicht Pablo?

Was ist los mit ihm er nimmt Buffalo.
Wer nimmt bitte Buffalo was für ein Normalo.
Nimm doch einfach das Ranch Dressing.
Immernoch besser als ohne Essing.

Er sieht mich an,ich guck weg.
Schnell weg wie eine Gazelle.
laufe quer durch die Abfälle.
Denk mir auch was soll der dreck.



Teil II:


Am Ende des Tages kein Geld,alles verprasst.
Für alle noch mal kurzgefasst.
Geld in Automat,später Geld verloren.
Dann noch mitten im Sommer schmoren.

Sitz im Auto in dieser Hitze könnte schon durchdrehen.
Überall fliegen miese Aaskrähen.
Ich will jetzt gern raus aber es geht nicht hab dazu kein bock.
Man diese Hitze ich laufe gleich Amok.
Deimos
veröffentlicht am 30. September 2021
38

Lyrik des Tages

Theater des Lebens
Ob Drama oder auch Lustspiel,
das durchleben wir Menschen.
Von diesen Themen gibt es viel
und führen uns oft an Grenzen.

Schöne Träume und viel Sehnsucht,
die kommen dann auch einmal vor.
Aber oftmals kommt es zur Flucht
und nichts ist nun mehr wie zuvor.

Beim Lustspiel gibt es viel Humor
und auch unser Herz, das lacht.
Im Drama kommt das Leid nun vor,
und hat Traurigkeit hier gebracht.

Im Leben gibt es oft die Dramen
doch oft mit einem positiven Ende.
Eine Komik lässt sich gut ertragen,
bringt dem Drama eine Wende.

Nach Drama wird es Komik geben,
mit Spaß beginnt ein neues Leben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 13. November 2018
152

Lyrik des Tages

Misanthrophie,
gehört das Wort noch nie?
Ich hasse die Welt, nein eigentlich nicht.
Denn eigentlich hasse ich nur die Menschen,
kreuchende Maden, ja dich und auch dich.
Ich hasse euch so, dass der Gedanke an früher schmerzt,
als ich im Reinen mit Allem und Allen lebte
und kein ringender Kampf in meinem Herz.
Seid ihr alle fies und schlecht?
Ja, die Welt, die zeigt es, leider habe ich Recht.
Anonym
veröffentlicht am 14. Juni 2012
38

Lyrik des Tages

Wenn...
Wenn die Kinder lachen,
siehst du wie die Laternen leuchten.
Wenn die Vögel singen,
siehst du wie die Blumen tanzen.
Wenn du Glücklich bist,
sind alles andere auch Glücklich.
Wenn du Freunde hast,
werde nie eifersüchtig.
deyaram3a
veröffentlicht am 14. Oktober 2019
36

Lyrik des Tages

Diese Tage (Teil 2)
29 Menschen starben
30 beim erbitterten Kampf für Gleichheit der Farben.
31 Menschen sterben,
32 Erreichtes zerbricht wie Glas in Scherben.

33 Die Welt
34 ist das, was uns zusammenhält,
35 wie ein Zelt.
36 Doch zerstört durch den Durst nach Geld.

37 Die Welt, unser Zuhause,
38 sie geht zugrunde.
39 Die Welt, eine ausdehnende Wunde,
40 uns bleibt keine Atempause.

41 Was einst erreicht,
42 es verstreicht.
43 Wie unsere verbleibende Zeit,
44 es ist nicht mehr weit.

45 Alles Erreichte zerbricht.
46 Am Ende der dunklen Gasse ist Licht,
47 ein besseres Leben in Sicht.
48 Doch Aufgeben werden wir nicht.

49 Wir bleiben in den dunklen Gassen
50 und werden es nicht lassen.
51 Auch wenn es uns zerfetzt,
52 die Hoffnung stirbt zuletzt.
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 5. Juni 2020
40

Lyrik des Tages

Tiefste Nacht
Hörst du die Stimme tief in dir?
Sie spricht die Worte: Folge mir!
Drum säume nicht, verlass dein Haus,
tritt in die dunkle Nacht hinaus.

Dort scheint am Himmel dir von fern,
das hellste Licht, der Morgenstern.
Er führt dich hier durch Leid und Not,
und geleitet dich zum Morgenrot.
Poetry.de
veröffentlicht am 9. Dezember 2011
158

Lyrik des Tages

Das Jetzt
Wo du herkamst,
Wohin du gehst,
Vollkommen unwichtig,
Frag dich lieber, wo du gerade stehst.
Anonym
veröffentlicht am 6. Mai 2012
39

Lyrik des Tages

Fröhlichkeit
Ich hoppse auf dem Trampolin,
bis in den Himmel weit,
fühle nur positive Energien,
so fühl ich mich jederzeit.

Freue mich auf jeden Tag,
den Sonnenschein und Regen,
auf Menschen die ich gerne mag,
und auf meinen weiteren Wegen.

Es es ist einfach wundervoll,
jemanden gern zu haben,
alles passiert wie es sein soll,
deshalb muss ich mich nicht beklagen.

Ein Leben nur mit Fröhlichkeit,
war Wunsch aus der Vergangenheit,
sie ist nun wahr geworden,
und in mir tief verborgen.
Linni
veröffentlicht am 17. März 2013
62

Lyrik des Tages

In der Blase
Überall reden Menschen
Ich höre es kaum

Sie reden mit mir
Es berührt mich nicht

Ich lebe in einer Blase
Nichts kommt an mich ran

Du willst zu mir
Du bist der Erste
Seit Ewigkeiten
Der es versucht

Aber die Wände
Der Blase
Sind zu hart geworden

Du läufst dagegen
Immer wieder
Und erreichst mich doch nicht
IaMcHrIsSi
veröffentlicht am 4. Februar 2013
40

Lyrik des Tages

Traumwelt
Wie ein schöner Traum war der letzte Tag.
Fühlte mich wie in Trance, mit meinen Gedanken die Wirklichkeit webend. Ganz im Mittelpunkt der Welt, da sie war meine Welt. Doch alptraumhafte Bilder holen mich nun wieder ein, die Macht der Fantasie mir entgleitet. Kalter Alltag du, bist wieder hier zu früh.
Anonym
veröffentlicht am 26. Mai 2012
44

Lyrik des Tages

Edelsteinliebe
Wie der blaue Sternsaphir,
sind ja deine Augen mir.
Mondstein umrandet ihren Glanz,
in dir verliere ich mich ganz.
Rosenquarz wird deine Haut,
zur Brücke du sie aufgebaut.
Deine Lippen wie Rubin,
ihnen kann man nicht entfliehn.
Aquamarinfarbene Freudentränen,
laufen dir aus deinem Sehnen.
Deine Haare Onyx gleich,
bedecken mich in deinem Reich.
Und schwarzer Turmalin,
in deinen Wimpern schien.
Bergkristall auf deiner Zunge,
lässt erbeben meine Lunge.
Und unsre Liebe wird geboren...
Ephesus Alijan
veröffentlicht am 17. April 2013
48

Lyrik des Tages

2017 (ja kommt verspätet)
Und nach einem vielseitigem Jahr,
folgt womöglich eine neue Lebensgefahr.
2017, geprägt von vielen Freunden und der Einsamkeit.
Doch sehe ich zu anderen Jahren keine Gemeinsamkeit.
2017, das Jahr in dem ich Texte schrieb,
in denen ich auch heutzutage meine Emotionen preis gib.
Das Leben zeigte mir auch seine negative Seite,
wie Steine auf einem Weg, auf welchem ich schreite.
Das Karma tauchte mal so richtig auf,
ich wusste aber nie, ob ich es als Gottes Schuld verkauf'.
Life is a bitch, so wird es gesagt,
ob das stimme, habe ich mich schon immer gefragt.
Apollo
veröffentlicht am 4. Februar 2018
42

Lyrik des Tages

Mir zuckt nicht mal die Wimper
Der Weg, der längst vergangen, steht im Wege mir,
Unter Ruinen rosten Brunnen, darin meine Liebe rauscht.
Erröten wird das Ohr dir, wenn du ihren Worten lauscht:
Ich stell die Weichen für den Schicksalszug zu dir.

Was du auch sagst, entgleisen werden nimmer meine Züge:
So selbstbeherrscht war nicht mal Blücher, Feldmarschall!
Du bist das Liebste mir, mein Gott, mein heil'ger Gral,
Mir zuckt nicht mal die Wimper mehr bei deiner größten Lüge.

Selbst wenn der Wind die Krähenschatten tiefer treibt,
Dein Leib schon Angst vorm Sterben hat, vorm Leben ...
Rettet die Liebe uns, die ewig mir im Herzen bleibt.

Was für ein Glanz, wenn sacht des Tages Puls sich regt
Und was die Nacht mir vorenthielt, erneut Gestalt annimmt:
Dein Wort, das mir ins Auge fällt – und jede Lüge widerlegt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Oktober 2018
7

Lyrik des Tages

??
Oh Holde,
Vergebens sucht ich
Sinn des Lebens dich!
So warte, Worte
tun meinem Gefühle dir nur
Hohngelächtern!

Mondschein-Rosenblütenpflücken-Traum mit dir,
Wirbelbuntwindschwarz im Kopf!

Zauberhaftes Lachen,
süßer Nektar deiner Haut,
kehr wieder!

Denn Um komme ich,
ohne ein Wiedersehn,
bewahre das! Erlöse mich!
Erhör mein Flehn!

Der dir ewig verfallene,
wirr-ver-irrte Geist.
Anonym
veröffentlicht am 15. Januar 2015
40

Lyrik des Tages

Nebelklippen
Nebelschlieren kriechen,
vor den Klippen,
den Abgrund verdeckend.
Bilden gestaltende Formen,
die halten die Gischt,
die dämpfen den Schall.
Und tückisch scheinen zu schützen
den Wandernden vor dem Fall.
Pia
veröffentlicht am 6. Mai 2012
57

Lyrik des Tages

Kraft
Glücklich sein fällt schwer, wenn doch die große Liebe weit weg wohnt.
Wir beide brauchen Kraft um das alles zu überstehn, wovon ein kleiner Teil in diesem Gedicht thront.
Sebastian S.
veröffentlicht am 4. Januar 2012
48

Lyrik des Tages

Freue...
Freue dich nie zu früh,
Freue dich nie zu spät,
Freu dich wenn es Zeit ist,
Freue dich wenn du Glücklich bist.
deyaram3a
veröffentlicht am 14. Oktober 2019
39

Lyrik des Tages

Zu zweit
Zu zweit
und doch alleine
Gedankenkreise,
die ich nicht durchbrechen kann,
Gedankenreisen,
die ich mit dir nicht teilen kann,
einsame Zweisamkeit
und zweisame Einsamkeit
wie nie zuvor.
Charlotte
veröffentlicht am 30. Dezember 2017
56

Lyrik des Tages

Beeinträchtigung
Menschen, die eine Beeinträchtigung aufweisen,
haben es oft schwer und müssen sich durchbeißen.
Mit Einschränkungen bildet sich ein Abstand im Leben,
andere Menschen wollen kaum Unterstützung geben.

Die Akzeptanz lässt niemanden hier positiv denken
und die fehlende Beweglichkeit sehr einschränken.
Die vorhandenen Barrikaden einfach auszublenden,
das funktioniert, wenn die eigenen Blockaden enden.

Es gehört viel Mut und Vertrauen in dieser Zeit dazu,
hier ist Unterstützung dann gefordert, somit auch Du.
Körperbehindert, ist ein Mensch nie freiwillig geworden,
wenn vorhanden, wurde die Minderwertigkeit geboren.

Diese Menschen werden kaum noch wahrgenommen
und werden dazu keine Möglichkeiten bekommen.
Müssen im Leben mit der Ausgeschlossenheit bestehen,
denn Jammern hilft nicht, weil niemand wird es verstehen.

Als behindert möchte keiner genannt werden,
es ist eine Abstufung, steigert hier die Beschwerden.
Einschränkung sollten uns nie verzweifeln lassen,
das Wichtigste bleibst Du, tu das nie vergessen!
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Dezember 2018
160

Lyrik des Tages

Geduld
Geduld ist eine Tugend,
nur selten in der Jugend.
Harry
veröffentlicht am 4. Januar 2012
49

Lyrik des Tages

Ode an die Büroklammer
Deine Schenkel rund gebogen
Deine Kanten ecken an
Meine Finger streifen keck
Deinen glatten kühlen Stahl
Aanis Aadon
veröffentlicht am 15. Februar 2016
47

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

 NutzerBeiträge
1.Annelie Kelch133
2.philjazz61
3.Paul Reeps39
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2.Werner Speer - Geh.4127
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5.wanderer635
6.Celine Rosenkind590
7.Gofmann511
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9.Andrea Wunderlich, Selb452
10.Hannah399
11.Gaby Mahler387
12.Paul & Friends349
13.Oliver Delastere325
14.Surreal301
15.Pia279
16.philjazz274
17.Emma272
18.Rosenblüte272
19.Magdalena Wank265
20.Lennart J. Schrader235
21.Sebastian S.233
22.Katja Konopik218
23.Aanis Aadon205
24.Lena197
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