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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

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Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Wacholderblätter
Wild marschierten die Wacholderblätter
auf meiner weißen Wampe.
Es grinsten die Gedanken
und ich drehte die Arschkrampe.

Erst nach Norden,
dann nach Süden,
das hörten ihre Horden
und sie spielten die Etüden.

Direkt im Kriegsloch
saß die alte Viererbande,
den Auftakt machte Streicher
und sprach von Rassenschande.

Ich lauschte eine Weile,
ging dann in den Keller,
nahm vom Haken die Hüpfseile,
denn damit ging es schneller.
Gofmann
veröffentlicht am 30. November 2017
3

Lyrik des Tages

Der Höllenweg
Die Straße zur Hölle, war der Weg,
den keiner freiwillig und gerne geht.
Durch großen Eifer und ständiges Streben,
biegt man oft falsch ab, in seinem Leben.

Der Weg ist steinig und niemals eben,
deshalb begann der Körper innen zu beben.
Es gibt viele Schluchten auf der Grade,
denn dieser Weg, kennt keine Gnade.

Wer einmal diese Straße, dann auch findet,
der ist von seinem Leben fast schon erblindet.
Es gab sehr viel Prunk, der hat geblendet,
mit Ehrgeiz, wurden alle Aufgaben beendet.

Den Weg zur Hölle geht man immer allein,
das Gehen dorthin, ist aber nicht fein.
Drum sei gewarnt, pass gut auf dich auf,
denn allein kommst du nicht mehr raus.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 23. November 2018
156

Lyrik des Tages

Höllenmaschine
Das schwarze Wasser früh am Tage
macht müde Geister leise munter
Der Traum der Nacht geht langsam unter,
ist nur noch schemenhaft und vage

Dann zischt und dampft laut die Maschine,
als ob sie aus der Hölle käme
Sogleich ich diese Bestie zähme,
indem ich ihren Knopf bediene

Jetzt schweigt sie still und schläft gar fest
Ich nehm die Kanne vom Podest
und schenke mir großzügig ein

Doch schmeckt zu bitter das Gebräu,
lass ich es nicht naturgetreu
und tu noch Milch und Zucker rein
Harald Lorre
veröffentlicht am 7. März 2016
36

Lyrik des Tages

Seelenkonzert
Seelenkonzert!
Ein ach so fröhliches!
Was ein Krach einem durch die Ohren fährt!
Doch lautlos für die anderen,
denn die Freude randaliert nur im Inneren.
Anonym
veröffentlicht am 28. Januar 2013
33

Lyrik des Tages

Fang an zu leben!
Die Zeit,
Vergänglich wie der Mensch.
Manchmal zieht sie an uns vorbei
Wie eine von einem Kind abgerissene Blüte im Wind,
Nutze die Zeit.

Der Tag,
Tage gibt es wie Sand am Meer.
Oft merken wir gar nicht,
wie viel wir an nur einem von ihnen erleben könnten,
Nutze den Tag.

Das Leben,
Jeder von uns hat nur das eine.
Viele verschwenden es,
oder fangen zu spät an es so richtig zu leben,
Nutze das Leben.
Du hast nur eins.
Anonym
veröffentlicht am 26. Juni 2015
31

Lyrik des Tages

Am Wakenitzufer I
Am Wakenitzufer

Nah beieinander
verträumt
gut aufgeräumt
kuscheln am Kai
auf den Wellen der Liebe:
„Greif“ und „Wiebe“
fürsorglich vertäut,
damit sie nicht twisten und rocken
müssen, wenn Herbst dräut,
der seine großen Stürme
in die Hafenbuchten
und um sieben Türme
auf dem Altstadthügel
zum Abzocken
scheucht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. November 2016
6

Lyrik des Tages

Der schwarze Mann
Wer hat Angst vorm Schattengeist?
Mit keckem Blick, geschwind gestellt,
"Niemand", kreischt der ganze Kreis

Hockend, in der Mitte klein,
Ein Kindelein, weint ganz leis.

Sieht die Finger recken,
Zupfen, rupfen, reißen, necken.

Sieht Augen glühend, Mäuler groß,
Schwach, wie es ist, rennt es bloß.

"Hasenfuß", kommt hinterher,
Und dann, nichts mehr.
Littelpoetress
veröffentlicht am 15. Januar 2018
42

Lyrik des Tages

Lebenswege
Verschlungene
Umwucherte
Bewachsene
Wege
Umsäumt von Gestrüpp und Blumen
Beleuchtet von silbernen Mondstrahlen
Yawe
veröffentlicht am 20. Februar 2014
29

Lyrik des Tages

394.| tal - strophe 1
Deaf diesn gschlossnen voahong jo net meah zruckschiem,
hob von diesm finstren gong die ängste vatriem

Deaf diese dunklheit mit goa kan licht eahön,
woit in diesa raumzeit olle zeiga vastön

Deaf dieses gmoite büd auf goa kan foi zastean,
soit mei schwoches gemüt endlich wieda eanäahn

Deaf diesn regnbogn net meah ausradian,
muass endlich wieda olle foabm tiaf inhalian.
philjazz
veröffentlicht am 11. November 2016
3

Lyrik des Tages

Neue Generation
Sie hassen sich alle selber,
Kaufen sich Sachen um zu lachen
doch es fällt ihnen immer schwerer
Anonym
veröffentlicht am 1. November 2013
33

Lyrik des Tages

Haiku - Wachstum
Sieh - ein neuer Baum
wächst dort, wo der Häher
die Bucheckern vergaß ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 5. Februar 2017
9

Lyrik des Tages

Zuversicht
Ich betrachte mein Leben,
welches ständig weitergeht.
Es kommt oft zur Unruhe,
die nur langsam wieder vergeht.

Ich spüre den Schatten,
das möchte ich aber so nicht.
Wieder zurück im Leben,
dort empfinden was anspricht.

Ich möchte viel Helligkeit
und diese für immer festhalten.
Es ergibt sich Zuversicht,
die will ich mit Freude gestalten.

Ich habe nun neue Ziele
und die möchte ich erreichen.
Der ständige Trübsinn,
der sollte für immer weichen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 22. November 2018
139

Lyrik des Tages

Die Nacht
So kalt
So dunkel
So schwarz
Halt
ein Funkeln
was wars?
Ein Stern
so fern
sieht man gern
RobbYmcKellA
veröffentlicht am 23. September 2012
38

Lyrik des Tages

Twitter-Freunde
Patrick macht eine Hormonersatztherapie,
Janas Lieblingsfach ist Biologie,
Hure
Anonym
veröffentlicht am 4. Juni 2015
33

Lyrik des Tages

Spaßig leben
Das Leben spaßig
und auch albern zu erleben,
das ist besser, als sich ständig
als ein perfekter Mensch zu geben.

Ohne Frohsinn
wird kein Leben optimal verlaufen
und für das optimal sein,
wirst du dir die Haare raufen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
93

Lyrik des Tages

Sommer
S o m m e r

S onnenblumen nicken freundlich lächelnd über Gartenzäune
O den an die grünen Wälder lernen große und auch kleine Kinder
M essinggelber Mond blickt neugierig in seligsanfte Blütenträume
M ittagshitze senkt sich über Wiesenblumen und auf Weiderinder
E ine weiße Wolke taumelt freudetrunken übers blaue Himmelszelt
R ote Erdbeeren und Kirschen: Früchte unsrer warmen Sommerwelt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Juli 2017
13

Lyrik des Tages

Naturvolkerotik
Deine innere Uhr blutet Zyklen mond-um
Wird eng für das Korn in der Stundenglasenge

Wälder von weltschönstem Schlagschattenspiel
Wasser auf Wässern. Brunnenbrüst behockend

Dein Süden Savannenbrand. Schwelend schwellend
Mein Norden Pfahlbautensumpf gestampft

Zitrusfleckbefieberung. Orangenschmeckgeschluchz
Artischockenschmachtschlenker. Farbenspritzbewurf

Zitronenfaltertröpfchenrunterzitt-ahh!-Gewitter
Geschwirr zwischen Mös und moostaubehost
Marcus Soike
veröffentlicht am 20. Juni 2016
35

Lyrik des Tages

Du
Ich erkannte in deine Augen wieder,
die Existenz der ganzen Liebeslieder,
und als sie plötzlich anfingen zu funkeln,
wusste ich,nichts wird die Welt jemals verdunkeln,
du bist wie ein Tropfen Träne im Meer,
und ohne die Träne wäre der Ozean leer,
tröstest mich, wenn ich traurig bin,
dank deinen Witzen lache ich wie ein Kind,
du gehörst zu mir, bist ein Teil,
machst all meine Wunden wieder heil.
tearsdry
veröffentlicht am 25. Dezember 2012
35

Lyrik des Tages

Eigene Welt
Gefangen in der eigenen Welt,
aus Traum und Fantasie.
In der ich bin der einzige Held,
geh stolzen Schritts, voll Energie.
Das Wagnis geht kein Fremder ein,
mich hier einmal zu suchen.
Denn ich allein bin Herrscher hier,
werd keinen anderen brauchen.
Doch wandelt sich das Angesicht,
mein Geist wird schwach, das Außen licht.
Nun such ich euch, doch finde nichts.
Mein Platz ist hier, im Dämmerlicht.
Maira
veröffentlicht am 5. Mai 2012
116

Lyrik des Tages

Musik
Fühle die Klänge, und die Präzision des Zusammenspiels von Kürze und Länge.
Verrate mir mit deiner Stimme, dröhnt auch durch deinen Körper der Bass, der so belebend erklinge. Flüster und schrei, sei expressiv, ja frei. Niemand, der ist befugt, dir zu nehmen, den Funken der Lebensfreude, den die Musik deiner Seele gibt zum Sähen.
Anonym
veröffentlicht am 29. Mai 2012
32

Lyrik des Tages

Der Blick aus meinem Fenster
Die Bäume schwanken vor dem Horizont leicht im Wind, der als kühle Brise durch mein geöffnetes Dachfenster weht. Abends. Vereinzeltes Vogelgezwitscher. Ich möchte die Luft trinken, ja schmecken, und nie wieder ausatmen. Die grünen und roten Sillhouetten werden langsam zu schwarzen Schattenrissen vor dem noch blassorangeblaugrauen Himmel. So schön. So friedlich.
Anonym
veröffentlicht am 4. Juli 2012
32

Lyrik des Tages

Packs An!
Worauf, wart ich hier genau?
Die Zeiten sind nicht wirklich rau.
Auf eine Erlaubnis und den Mut?
Den Mut zu tun, was gut tut?
Wenn ich so darüber schreib,
Und mir das Ganze einverleib,
Ist die Lösung klar und weit,
Fürs Feld bin ich schon längst bereit.

Hiermit, ab jetzt, ein für alle Mal
Ermächtige ich mich ab diesem Tag
Alles zu tun, was ich mag und begehr
Was richtig ist, ohne innere Gegenwehr.

Ich will mir erlauben, mir Segen zu geben
und endlich anfangen zu leben.
Alex
veröffentlicht am 8. April 2013
37

Lyrik des Tages

Frag nicht
Ich habs gewusst, ich war dabei,
erst kam die Sahne, dann die Zähne.
Dabei war schon damals niemand so
wie er sich das gedacht hat:
älter, aber nicht weiser,
schlauer, aber traurig im Angesicht
des Updates von Vergänglichkeit.
Draussen Posen. Drinnen Ratlosigkeit.
Gewiss.
Anonym
veröffentlicht am 9. April 2013
35

Lyrik des Tages

Hosen
Blau sind die Veilche
Rot sind die Rosen
Wieso kauft niemand diese scheiß Hosen
CB6
veröffentlicht am 1. Mai 2020
24

Lyrik des Tages

liebe
Du bringst afoch jede vawökte blume zum blühn,
und du bringst afoch jeds eakoitete heaz zum glühn.

Du vastroihst so vüa wäame und vaschenkst so vü licht,
und dei lächln vazaubat und betöat jeds gedicht.

Oba i vamiss jetzt nua dei liebe,
denn die hob i bei dia no nie gsehn, gspiat oda ealebt

Denn i vamiss afoch nua dei liebe,
oba i glaub, die host du no goa net bei dia entdeckt.
philjazz
veröffentlicht am 23. September 2016
11

Lyrik des Tages

Kind der Dunkelheit
Kind der Dunkelheit
wilder als das Meer
zügelloser als die Flammen
in denen ich einst dich sah

Kind der Dunkelheit
so viel Kraft und Schmerz
so viele Tränen
in denen du versankst

Kind der Dunkelheit
du schießt empor
aus dem Tintenfass der Seele
die du einst deine nanntest
Caruso
veröffentlicht am 15. Oktober 2015
45

Lyrik des Tages

Grumpy Cat
Es war mal ne Katz vom Herrn Tisch
die wünschte sich sehr einen Fisch
sie ging zum Hafen
sie bekam Strafen
und beließ ihr Futter als Misch.
Joikare
veröffentlicht am 28. Mai 2013
28

Lyrik des Tages

Zum Oboassen
Do bleibt nix
auf da Streck ...
koo Gfui
vamissd uns

wenn mia unsre Zähn
in Pfirsich Pflam
sonnengetränkt schlogn
doa bleibt im Fleische
koo oanziga Pfahl

wenn mia des Siasse ...
den Soft uns ineinand
vaboassn wenn ea 'nuntertropft
am Kinn 'nob, 'nei ins Toi
zwischn Hügl und Hügl,
wo ruhn möcht
dei Kopf si vakroit
bis 's schmerzt
dei Bratz zum Nobl
si tastet

darin Schwarz-, Brombea
gärn, tunkst du dei schbidzn Feda
do 'na und schreibst ma a
netts Sonett, während I mei
Wundn – schä kühl.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 14. August 2018
2

Lyrik des Tages

Endlich Frühling
Der Frühling, der ist schön,
so gerne wolln wir die Sonne sehn.

Wir liegen im Gras und haben viel Spaß,
an uns vorbei, hoppelt ein Has.

Weit, weit hinaus, wachsen die Bäume,
die Veilchen hatten schöne Träume.

Im Frühling ist es schon sehr heiß,
auf den Feldern wächst der Mais.

Tief, tief im Walde, vor lauter Gerauf,
wachen auch schon die Bären auf.
Clara
veröffentlicht am 22. Juli 2019
49

Lyrik des Tages

Seele
Du denkst du seist allein,
doch guck tiefer in dich hinein.
Da gibt es einen,
der dich liebt,
der dich so lässt wie du bist.

Er ist zuverlässig und treu,
aber ihn spüren kannst du ihn nicht
und doch ist er nah
und begleitet dich auf all deinen Wegen.
Deine Seele, dein ICH
Itoury
veröffentlicht am 9. Mai 2014
49

Lyrik des Tages

Heute
Die drei Nachbarskinder schreien, das Fenster muss leider zu bleiben. Trotz der stickigen Hitze und der Tatsache, dass ich gehörlich schwitze, habe ich eine hartnäckige Grippe, aus lauter Langeweile auch noch Popel in meinem Zimmer umherschnippe. Hunger habe ich ebenfalls, doch bin ich zu faul, mir etwas zu machen und im Kühlschrank gibt es eh nichts Leckeres, bestimmt nur noch Schweineschmalz.
Anonym
veröffentlicht am 4. Juli 2012
27

Lyrik des Tages

Sich Verlieren
Verlorene Gedanken,
vom Gestern und vom Morgen.
Vermischten sich bevor sie sanken,
und ich, ich erinnere mich nicht.
Verschlossene Gefühle,
die offen mich quälen würden.
Doch bin ich so nicht nur ne Hülle,
aus Haut und Fleisch, den ganzen Bürden?
Mein Kopf ist voll, zum Bersten voll,
mit Fragen über Fragen. Was soll ich tun, was hab getan, verlier schon wieder den Faden.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
42

Lyrik des Tages

Der Traum
Verwirrt,vergessen.
Und trotzdem da,
Verliert vermessen, unhaltbar.
Tag ein Tag aus,
gar das selbe,
raubt mir den Verstand
Mein Kopf gefüllt bis zum Rand.
Immer neue Informationen
dies kann sich für mich nicht lohnen
wieso ist es da, warum ist es wahr. Kann es nicht verstehen, dies muss bald vergehen. Halt mich!
Anonym
veröffentlicht am 15. März 2013
38

Lyrik des Tages

Hä? 2: Konstruktion in Blau
Zeigst du Winter, uns die Bilder,
glaubst du stets am Baum zu gehen?
Setzte dich auf deine Leiter
und beginn dass Rollenspiel.
Rostig, rostig oh du Falter,
leg dich auf dein Lebensalter,
steig hinab zur Kanne wohl,
leg dich hin und rülps auf Kohl.
Möp
veröffentlicht am 9. September 2014
28

Lyrik des Tages

Olga
Die Olga aus dem Scharreler Puff,
spreitzte ihre Beine im Suff.
Da kam ein Bengel,
mit seinem Stengel.
Und dann setzte sich Olga auf ihn druff
ToMaTo
veröffentlicht am 28. Mai 2013
42

Lyrik des Tages

Die Scheidung
Geschieden heißt vermieden
Ärger, Stress, Trauer, Leid
und all das zu zweit
Schwierig wird es bei einem Kind
der allen Vorstellungen und Wünschen plötzlich entringt.
Es nicht verstehen kann warum Mama und Papa
denken dran sich zu trennen ihres Weges
Auf das es was Besseres gebes .
Scheidungskind das klingt hart.
Obwohl ein Kind doch so zart.
Meist innerlich verletzt seinen Lebensweg fortsetzt
Benjamin Kleine
veröffentlicht am 18. Mai 2012
34

Lyrik des Tages

Freiheit
Die Freiheit lag
wie ein schwarzes Tuch
wenn es sein mag
doch nein! ein Fluch
auf mir.
Justin Midd
veröffentlicht am 2. Januar 2014
44

Lyrik des Tages

Ruhe nach dem Sturm
Einsam wartet ein Transistor
Weil er nichts zu machen hat
Seine Nachbarn nebenan
Stehen still und sind auch satt

Gestern gab es was zu tun
Da warn alle sehr gestresst
Es gab eine DOS-Attacke
Die kein Chip in Ruhe lässt

Tausend Pings und tausend mehr
Rüttelten an dem System
Standen hungrig alle Schlange
Langsam wurd es unbequem

Da ergriff die Firewall
Das Kommando in der Flut
Wies sie hart in ihre Schranken
Jetzt ist alles wieder gut
IT-Lyrik
veröffentlicht am 13. Januar 2016
32

Lyrik des Tages

Bremse
Keiner kann uns stoppen, wir beherrschen den Planeten.
Fanden Feuer, lernten kochen, bahnten unsere Wege, waren Jäger, Sammler - einst sogar Propheten.
Heute sind wir Angestellte und verwalten unsere Knete.

In unbestimmten Mengen, erliegen unseren Zwängen,
messen uns in Rängen, übertreffen uns um Längen -
der Fortschrittlichste Mensch - wer mag das sein?
Wir Eifern solang durch das Leben bis zur Endlichkeit.

Keiner kann uns halten wir erfanden 48 Stunden Tage
und sind Meister im verwalten. Stempel drauf, Antrag abgelehnt - ein freies Leben führen wird nicht angestrebt. Also ab ins Beet. Soap-TV.

Tagtäglich Abends auf der Couch - und so sieht in Deutschland diese Freiheit nun mal aus aus.
Nicht mal die Sendezeit ist frei gestaltet - weil da
irgend so ein Spast alle paar Minuten Werbung schaltet.

Keiner macht uns was vor, wir sind sowas wie die
allschaffende Hand und besitzen das allhörende Ohr.
Das allsehende Auge - trotzdem bleiben wir Blinde und Taube.
FaktorF
veröffentlicht am 23. März 2017
33

Lyrik des Tages

Das Laster des Alkohols
Es lebte ein Mann mal in Trier,
er trank genüsslich sein Krug Bier.
Zu Boden ging das Glas,
doch er hatte sein Spaß,
denn er trank nicht ein Bier, sondern vier.
ToMaTo
veröffentlicht am 28. Mai 2013
25

Lyrik des Tages

Die Nachbarin
Die Nachbarin

Verschanz mich in meinem Gehäuse,
die Nachbarin verschenkt wieder Blumensträuße.

Wenn sie hätt' einen Goldbarren mit viel Gewicht,
den könnt' sie mir schenken, nichts dagegen spricht.

Ach, was ist man so nett,
nächste Woche will sie mit mir zum Ballett.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
3

Lyrik des Tages

472. | titel noch unbekannt.
1) 7/8/7/8/8
bin scho wieda hia vadommt,
no imma is hia ois zabombt,
dichta rauch schwebt üba mia,
leichnteile von mensch und tia,
mei vastond hot si glei vaplombt

da regn is rot vafäabt,
nua die schlocht hot den krieg beeabt,
des otemhoin is net leicht,
i glaub da tod hot mi scho gstreift,
hot ma mein lebmsstrich einkeabt

fühl mi wie stumm taub und blind,
bin gfongen in diesm labyrinth,
feina sond weht duach die stodt,
hot diese asche scho so sott,
die ontwoat weiss alla da wind
...9/10/10/8
in diesm unduachdringlichn woid,
beheascht panische ongst die nockte gstoit,
zittat hungand in an schlechtn vasteck,
schloft schwea valetzt im tiafstn dreck.

(in diesem text geht es um die posttraumatische belastungsstörung)
philjazz
veröffentlicht am 25. April 2020
1

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe,ein wundervolles Gefühl,
wie beim Treiben im Meer, in schönen Zeiten,
dein Kopf ist leer du läst dich leiten,
 nicht vom Kopf sondern vom Herz,
soch leider ist da oft ein Schmerz,
du liebst sie doch dir fällt jetzt ein,
es wird wohl nie mehr als Freundschaft  sein.

Aus Angst vor dem niederschmetterndem Nein,
stellt sich der Frust bei einem  ein,
es ist der Drang ihr die Wahrheit zu sagen,
doch würde es dich Lebtags plagen,
die Abweisung im Herz zu tragen,
und zerbricht für einen die ganze Welt,
zu sehen wie ein anderer sie in den Armen hält.

Ja die Liebe bringt nicht nur Leichtigkeit,
da dein Herz in Sehnsucht nach ihr schreit,
doch wenn sie dieGefühle teilt,
ihr Herzschlag im gleichen Tempo eilt.
so erfüllt sich für dich dein ganzes Leben,
voll mit Liebe und Geborgenheit,
ohne Hass und Verständnislosigkeit,
so willst du für sie Alles geben.
R.Z
veröffentlicht am 16. März 2018
33

Lyrik des Tages

Die Katze
Auf der Mauer eine Katze,
Reichte mir freundlich Ihre Tatze.
Ihre Augen zur Abendstund,
Sehr strahlsund,
Ihr Fell so speziell,
Und so schön hell.

Ihr Miauen wie eine süße Melodie,
In meinem Kopf wie eine Sinfonie.
In meinem Traum Sie so nah,
In der Realität jedoch nicht da.
Auf Ewig in guter Erinnerung,
War Sie stehts Meine Ergänzung.

Ich sag dir hiermit lebwohl,
Auf dein Wohl,
Ruhe in Frieden,
Schwer sich zu verabschieden.
Meine geliebte Katze,
Mit den fürsorglichen Tatzen.
Konex
veröffentlicht am 5. Februar 2015
47

Lyrik des Tages

84-97-110-122-101-110
Er tanzt im Dunkeln.
Er tanzt im Regen.
Er tanzt Gedanken,
ohne sich zu bewegen.

Er tanzt im Hellen.
Er tanzt im Licht.
Er tanzt Gefühle,
verscheucht den Wicht.

Er tanzt im Sitzen.
Er tanzt beim Gehen.
Er tanzt im Liegen.
Er tanzt beim Stehen.

Er tanzt aus Spaß.
Er tanzt aus Glück.
Er tanzt mit Lachen,
sein Lieblingsstück.

Er tanzt vor Freude.
Er tanzt ganz stur.
Doch tanzt nicht er,
sein Kopf tanzt nur.
2kool4ju
veröffentlicht am 10. Dezember 2016
44

Lyrik des Tages

Du bist!
Name du bist die Sonne in meinem Sonnenaufgang
Du bist die Dusche in meiner Badewanne
Du bist mein Regenschirm bei Regen
Du bist mein Regenbogen bei schlechtem Wetter
Du bist einfach mein Mann
Nicht-Stefan
veröffentlicht am 19. September 2013
31

Lyrik des Tages

Mangelware
Mangelware

Wenn du Hilfe brauchst von einem Menschen,
du greifst ins Leere, mit deinen Händchen.

Da reicht ein Toter dir eher die Hände
und der streicht bei dir noch die Wohnzimmerwände.

Sagt man: "Bitte" oder "Danke", wir man ausgelacht.
Wer hat sich den sowas ausgedacht?

Anstand, Manieren, Mangelware?
Du hast mehr davon, wenn du zählst im Garten die vielen Stare.

© Jadeit, 17.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
4

Lyrik des Tages

Die wahre Liebe
Ich suche nach der wahren Liebe. Voller Zärtlichkeit, ganz ohne Hiebe. Voller Wärme und Geborgenheit. Ganz ohne Schmerz und die Verletzlichkeit. Ich suche nach dem einen Mann, der mir in die Augen blicken kann. Der mir mit Ehrlichkeit begegnet, und zu mir steht, wenns auch mal schwer wird. Dem ich ganz blind vertrauen kann, denn jeder weiß er ist mein Mann.
Anonym
veröffentlicht am 9. April 2013
41

Lyrik des Tages

Wo bleibst du?
Wo bleibst du Herz?
Ich suche dich,
hab großen Schmerz
und weine heut,
die ganze Zeit.

Da bist du ja
wo warst du denn?
Dahinten, da!
bei Oma Kenn
Sagtest du mir.
Nun bin ich froh,
ich sag es dir
und kaufe Stroh.
Anonym
veröffentlicht am 12. Dezember 2015
30

Lyrik des Tages

sie fliegen nicht ordentlich
die vögel fliegen nicht mehr ordentlich
sagst du
und du sagst
das ist keine richtige eins mehr
da bringe ich die asche weg
ein holz halb verkohlt
bleibt liegen
weißt du wir werden alles für immer mehr wollen
das wird nicht gehen und
sie werden weinen die vögel
sage ich noch
aufschauend zu dieser zerflatterten eins
und keine taschentücher haben
sagst du
und ich lege neues holz ein
www.mario-lyrik.blogspot.com
veröffentlicht am 13. November 2016
30

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