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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Königsland
Es war einmal ein reiches Land
in dem nicht jeder gut bezahlte Arbeit fand.
Hier regiert eine Königin
die möchte Rendite und Gewinn.

Wer dort Arbeit will muss klug, billig sein und frei,
Soziales Denken ist dabei einerlei.
Eine eigene Familie ist natürlich auch nicht drin.
Sonst erzielt man doch nie für andere Gewinn!

Wer dabei krank wird, ist gleich weg vom Fenster.
Der ist dann ausgebrannt und sieht Gespenster.
Verheizt werden gerne junge Leute,
die sind meist leichte Beute.

Oh kaltes, reiches Königsland.
Viele alte Leute, die Jungen ausgebrannt.
Land der Dichter und der Denker.
Aber auch das, der kühlen Lenker?
anpeco, Selb
veröffentlicht am 22. März 2018
38

Lyrik des Tages

Christina - n.e. Gemälde Wyeth's
Wyeth's girl im Sommerfeld weiß mehr
als der Betrachter – wir
sehn nur gedämpfte Sonnenglut
über melancholiegetränkter Flur;
sie hat das triste graue Farmhaus im Visier.

Wie auf der Flucht und doch – erwartungsvoll:
Christina - dort verewigtlich in
Raum und Zeit,
verloren im Gespinst
ländlicher Abgeschiedenheit;
nichts sonst, das uns verriete, was sich
jüngst dort abgespielt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. November 2016
3

Lyrik des Tages

Gummibundhosen
Heute ist Samstag und ich will es probieren,
ich gehe einkaufen mit meinen Fettnieren.
Dort reiß ich den Kopf ab und beiß in den Hals,
doch vorher noch Kebab mit Butter und Schmalz.
Das gibt es beim Sultan direkt um die Ecke,
neben Gläsern mit Safran und einer Heizdecke.
Dann geh ich zu Karstadt, kauf Fleischwurst in Dosen,
das Schmieröl fürs Fußbad und Gummibundhosen.
Gofmann
veröffentlicht am 7. Oktober 2016
11

Lyrik des Tages

Jenseits aller Maße
Mein Korpus ist kein Schnellbus,
er nimmt die alte Straße.
Ein Trampelpfad zum Zirkus
weit jenseits aller Maße.
Gofmann
veröffentlicht am 17. Mai 2012
9

Lyrik des Tages

Unser schönes Leben
Vergnügt und fröhlich
in den schönen Tag zu starten,
das ist unser Ziel,
es wird vieles auf uns warten.

Natürlichkeit und Offenheit sind hier
stets zu bewahren
und mit etwas Optimismus
werden dabei Neues erfahren.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
100

Lyrik des Tages

Aus Dunkel werde Licht
Ich weiß nicht, was zu denken, was zu fühlen.
All diese irrealen Dinge, die mein Innerstes zerwühlen.
Und Andere im Dunkeln für mich nach dem einen Funkeln suchen.
Doch eher noch bräuchte ich einen Funken, geschlagen aus dem Nichts, der könnte machen Licht dem blinden Auge.
Anonym
veröffentlicht am 5. November 2012
43

Lyrik des Tages

füad ewigkeit - 313. strophe 1 strophe 2 zeile 1
Denn heit is a gonz besondas bedeutungsvolla tog,
füa olle vastoabnen und heimgegongenen sön
Heit gedenk i den liebn vamisstn bei iahrem grob,
drum heascht aufm friedhof a stetigs kommen und gehen
Heit hoit i die vün klan eainnarungen in eahn
heit sinnia i vü üba liebe, lebn und steam
Heit schwian die gedonkn wie in an weidn labyrinth,
heit wean geheimnisse gflüstat vom eiskoidn wind

Zünd jetzt a keazal on und hoff, doss des licht sie eareicht,
damits mi findn, denn da weg is goa net so leicht
philjazz
veröffentlicht am 5. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Wackelnde Fenster
Es stürmt, es tost, es hört nicht auf,
Doch was soll ich tun, alles nimmt seinen Lauf.
Die Fenster wackeln, er schleicht ums Haus,
Ich will es nicht tun, aber etwas zwingt mich raus.

Ich seh nur noch schwarz, erkenne nichts,
Doch da ein Blitz, ein heller Schein des Lichts.
Er kommt immer näher, berührt mein Gesicht,
Ich weiß, wer er ist, aber ich glaube es nicht.

...
Kira
veröffentlicht am 2. März 2012
59

Lyrik des Tages

Du bist der...
Du bist der, bei dem ich mich immer geborgen fühle
Du bist der, der mich zum Lachen bringt,
Obwohl es mir nicht sonderlich gut geht,
Du bist der, der meine Welt,
Nur mit einem Kuss zu Leuchten bringt,
Du bist der der mein Leben perfekt machte
Du bist der eine,
Du bist der, den ich immer lieben werde!!!
malin s.
veröffentlicht am 5. September 2014
41

Lyrik des Tages

Die Maske des Clowns
Einst legte der Clown, dann seine Maske nieder,
dann wird sein buntes Leben, meistens bieder.
Sein Leben wird sich, dann neu gestalten,
nichts wird mehr sein, so wie beim Alten.

Die blinzelnden Augen und sein großer Mund
alleine das war, fürs Lachen, immer sehr gesund.
Seine Possen brachten den Menschen, zum Lachen,
ein Clown sollte deshalb, immer weiter machen.

Ein Lachen, ist meist besser, als das Weinen,
hier gibt's, den Clown, der wird Dich heilen.
Ein Leben ohne Späße oder lustigem Gesicht,
das ist wie eine Verhandlung, vor einem Gericht.

Ohne einen Clown, da fehlt uns, das Lachen,
denn wer kann sonst schon, so Lustiges machen?
Wir sollten immer, sehr achtsam, im Leben sein,
weil ohne den Clown wirst Du, sehr alleine sein.

Darum, last den Clown, nicht einfach gehen,
denn wir wollen, seine rote Nase sehen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 31. Oktober 2018
165

Lyrik des Tages

Wo bist du?
Kann dich nicht finden,
bin so allein.
Fühl mich einsam,
das möchte ich nicht sein.
Wann finde ich dich?
Das weiß ich nicht.
Kannst du mich hören?
Bitte rette mich!
Ich habe Schmerzen,
leide ohne dich.
Mein Herz ist schwer,
bitte hilf mir.
Hoffe ich finde dich,
oder du findest den Weg zu mir.
Gebe nicht auf,
meine Liebe ist zu stark dafür...
Anonym
veröffentlicht am 12. April 2013
43

Lyrik des Tages

Die Rose
Die Rose anmutig ist sie anzusehen,
mit frohen Farben herrlich, strahlt

zarte Blüten, langsam auferstehen,
wunderschön, wie sie damit prahlt.

In ihrer Pracht sehr standhaft lang,
die Augen sich, sehr daran erfreuen

der sanfte Duft, er wird zum Zwang,
daran zu schnuppern nicht bereuen.

Wenn dann gekommen ist, die Zeit,
wo sie, in sich kehren wird zur Ruh

ihr Anblick, im Geiste immer bleibt,
auch dann, schaue ich ihr gerne zu.
Gaby Mahler
veröffentlicht am 5. Oktober 2016
73

Lyrik des Tages

Hilf mir....
Ich kann nicht mehr, mein Leben ist eine Qual.
Die Tage streichen an mir vorbei,
einer Isolation anerkannt und in diese verbannt.
Doch das ist nicht mal das Schlimmste,
denn das alles ohne dich, ist kaum zu ertragen.
Für mich bist du das Leben, aber ich bin nicht mal ein Kapitel in deinem.
Was ich jetzt mache und wie ich das überleben soll?
Frag mich was leichteres,
Ich weiß, ich bin nicht perfekt,
doch ich habe gehofft, das muss ich nicht sein.
Lieb mich mit meinen Fehlern oder geh bitte...
Anonym
veröffentlicht am 12. April 2013
38

Lyrik des Tages

Blind oder dumm?
Um mich ist es finster
Blinder geht es nicht
Meine Augen sind offen
Doch da ist kein Licht
Ich kann es kaum glauben
Doch dann
muss ich plötzlich lachen...
Ich sehe nicht mal die Hand vor Augen
Vielleicht
muss ich manch Ding
mal aus der Ferne betrachten...
Johann Zinnitz
veröffentlicht am 7. Oktober 2016
44

Lyrik des Tages

Ich denke
Ich denke die ganze Zeit,
denke nach über alles und nichts,
am meisten aber über mein eigenes Leid.
Meine Seele komplett vernarbt,
doch immer wieder aufreißende Wunden,
nicht nur meine Hände vom Blut verfärbt.
Ich denke, es wäre Zeit zu gehen,
die Welt auf der anderen Seite zu besehen,
müsste eigentlich nur noch mit meinem leeren Körper hinüberwehen.
Anonym
veröffentlicht am 31. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

Lindenstraße
Ohne Beimer war der Sonntag im Eimer.
Ich glotzte ständig Lindenstraße.
Und es wuchsen meine Körpermaße.
Jetzt ist sie fort, nun treib ich Sport.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 9. Mai 2021
4

Lyrik des Tages

Ein Bagger
Es ebnet. Sich mühsam. Den Weg.
Nebendran - ein Bagger.
Kaufpreis: 17 870 Öre.
Danach kann man sagen was man will,
es hat sich jedoch eindeutig gelohnt.
Haha, schau dir den an
Ebnet. Sich mühsam. Den Weg.
Knausingerhausner
veröffentlicht am 12. April 2013
38

Lyrik des Tages

finstanis - 373. strophe 1
Hob dei lebmsbuach jetzt endlich zu ende studiat,
hob auf jeda seitn die anzlnen buchstobm decodiat

Host so vü rätsl und geheimnisse drin vasteckt,
host mit deim kompliziatn stil die wenign lesa vaschreckt.

Hob deine zeichnungen no nie so richtig kapiat,
mi hot dieses geflecht von strichn und kreisn nie intressiat

Host in deina phantasiewöd kan ausgong entdeckt,
schreibst und moist di in extase, bist scho schweissnoss und stoak earegt.
philjazz
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Frühling
Bienen streifen durch die Lüfte,
Flattern ahnungsvoll durchs Land.
Veilchen geben ihre Düfte,
Und dem Frühling bunten Brand.
Pssst... ganz leise! Vöglein kommen.
Haben den Frühlings Geruch vernommen.
Wissen, bald ist es so weit!
Ja, so ist die Frühlings-Zeit!
Anfi
veröffentlicht am 23. April 2020
38

Lyrik des Tages

Die Liebe, als Anfang der Zeit
Die Liebe ist der Anfang der Zeit.
Mit ihr fängt das Leben an.
Das ganze Leben besteht aus reiner Liebe,
die die Menschen so formt, wie sie sind.
Menschlich.
Man sagt, die Liebe befindet sich im Herzen
jedes Menschen.
Doch sie ist überall und umhüllt einen.
Sie macht den Mensch menschlich,
was sein Leben ausmacht.
Und da ist man wieder,
das Leben fängt mit der Liebe an.
Sie ist der Anfang der Zeit.
Anonym
veröffentlicht am 21. März 2015
43

Lyrik des Tages

Mutterliebe
Die Mutterliebe kommt vom Herzen,
sie tröstet uns bei Leid und Schmerzen.
Sie sollte nie vergessen werden,
denn es gibt nichts Besseres auf Erden.

Die Mutter gab oft Halt und Kraft,
wurde dann dafür auch oft bedacht.
Das sollten Kinder immer bedenken
und Ihr dafür auch Liebe schenken.

Es läuft, auch mal nicht alles recht,
dann füllt man, es war ungerecht.
Doch diese kleinen Streitigkeiten,
soll man zur Seite packen, bei Zeiten.

Der Mutter zuhören ist eine Kunst,
die das können erhalten ihre Gunst.
Wenn Sie erzählt aus ihrem langen Leben,
wird ihr das dann viel Zuversicht geben.

Später kann man sie auch noch fragen,
doch die Mutter kann’s oft nicht mehr sagen.
Eine Demenz, die stellt sich manchmal ein,
dann ist die Mutter sehr oft, mit sich allein.

Muss so etwas, eigentlich wirklich sein?
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 25. November 2018
177

Lyrik des Tages

Lachen oder Weinen
Im Leben ist nicht immer alles heiter,
doch geht es ständig immer langsam weiter.
Es kommt zum Lachen und zum Weinen,
doch sehr oft beginnt damit das Leiden.

Was Gestern noch ganz hell und klar,
ist heute nun dunkel und sonderbar.
Die Klarheit ging sehr schnell verloren,
das verwirrt sein stellt sich ein am Morgen.

Im jungen Alter wurde oft Stärke gezeigt,
im Altern nun, macht sich Schwäche breit.
Einst war das Leben toll und sehr positiv,
heute ist man oft einsam und das ist negativ.

Doch eines, das sollte jeder wissen,
im Alter ist nicht alles ganz so bescheiden.
Es gibt auch hier noch sehr tolle Tage,
die sollten wir finden, gar keine Frage.
Paul Reeps
veröffentlicht am 24. November 2018
174

Lyrik des Tages

D wie Zwilling
D wie Zwilling,
Zwilling- das war unser Ding,
D wie Zwilling.
Heute ist unser Ehrentag,
den ich - ohne Dich -
absolut nicht mehr mag.
Du bist fort, nicht mehr hier,
doch ich gratuliere dir
und wollte dir noch sagen:
Du fehlst mir.
Heute schlimmer denn je,
es tut in diesen Tagen
besonders doll weh.
Ich würde selbst dem Teufel,
meine Seele geben,
um nur noch einmal mit dir
-live und in Farbe - zu reden.
Ohne Dich bin ich seit dem
einfach unvollständig,
doch in meinem Herzen bleibst Du
-für mich- für immer lebendig.
Für mich wäre es heute das größte Glück,
mit dir zusammen, eine Grapefruit zum Frühstück.
Vergiss eines nie:
"In all der Zeit,warst Du dieser Anker für mich
und ich bin dankbar für Dich."
D wie Zwilling,
Zwilling- das war unser Ding,
D wie Zwilling.
M wie Zwilling
veröffentlicht am 30. Oktober 2024
26

Lyrik des Tages

Glatteis
Sechs in der Früh: Ich wecke meinen Tag,
lasse ihn durchs Fenster schauen.
Unzählige Tage gibt es auf der Welt.

Deiner beginnt schon um Vier,
heut' liegt eine neue Woche vor dir -
wie eine Straße, die man ungehindert
entlanglaufen kann.

Du fällst nicht aus dem Rahmen,
schaust weder nach rechts noch nach links,
bleibst in der Zeit: Das war 's auch schon,

aber bedenke: Draußen herrscht Glatteis -
nicht nur im Winter ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. Januar 2017
8

Lyrik des Tages

Nur Wir zusammen.
Der Gedanke, dass du bei jemand anderen liegst zerreißt mich in tausend Stücke...
Dass er dich küssen und deine Hand halten darf!
Du liegst mit ihm zusammen im Bett.
Und ich lieg' mit ner Flasche Schnaps im Straßengraben.
Den Weg nach Hause find' ich nicht mehr,
denn Du warst mein zu Hause,
meine Welt und mein Paradies.
Was bringt es in der Wohnung zu sitzen, wenn Du nicht bei mir bist?
Was bringt es zu heizen, wenn Du nicht frierst?
Was bringt es zu schlafen, wenn Du nicht müde bist?
Was bringt es zu leben, wenn du nicht der Sinn bist?
Nur Wir zusammen waren eins.
Hey...
veröffentlicht am 29. Mai 2020
32

Lyrik des Tages

Zeitlos
Manches Glück auf dieser Erde
ließ ich ziehen so geschwind
zog vorbei wie eine Herde
- Pferde
stets nach Westen mit dem Wind
Jedes Lachen – ich vergaß – und jeder Scherz
jede Trauer die ich fühlte, jeder Schmerz
und jede Träne die auf meinen Wangen
war für den Augenblick doch nur gefangen.
Und der Zug in dem ich sitz, trägt mich fort
von hier nach dort
kann nicht halten, auch nicht bremsen, kann nicht stehn
ich muss gehn
Nur des Nachts in meinen Träumen
wird vergangenes ganz neu
und ich seh in weiten Räumen
was da war und was da sei.
SB
veröffentlicht am 11. Dezember 2017
35

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe ist wie ein Sonnenschein, sie dringt einfach in jeden hinein. Liebe ist wie ein süßer duft, sie liegt ständig in der Luft ,
Liebe macht frei, nur wir zwei zusammen.
Liebe macht jeden Moment unsterblich.
Ja die Liebe ist so vieles zugleich, sie herrscht sogar im Tierreich.
Du bist wie Liebe für mich, es gibt nur noch dich für mich, nur noch dich. :)
Jessica Milers
veröffentlicht am 4. Juni 2020
39

Lyrik des Tages

Ein ganz besonderer Mensch
Gestern warst du da
Und schnell war mir klar,
Kein Leid, kein Raum, kein Mann
Es gibt nichts was uns trennen kann!


Ich fühl mich als würd ich fliegen
So schön ist es neben Dir zu liegen
Und plötzlich küsst du mich
Und sagt: „Ich liebe dich“!
Fee
veröffentlicht am 10. August 2019
38

Lyrik des Tages

438. | denkmal.
d 1) 10/10
geh übas wossa und fliag duach die luft, moch mi unsichtboa und lond in da gruft
eanäah mi vom licht und trink die natua, denk mi ins diesseits und moi mia a spua
tauch duach die eade und atme nua gift, ess heisse lava und lies jede schrift
foah aus meina haut und lies dein vastond, setz mia a denkmal und schlof aufm mond.
philjazz
veröffentlicht am 18. Juni 2018
3

Lyrik des Tages

Diese Straße
Da ist diese Straße
Sie führt von nirgendwo
Nirgendwo hin, sie ist,
Werter Leser, jedoch
Nur ein Sinnbild
Für ein Gemüt,
Mit Schlaglöchern,
Pfützen, frischem Asphalt
Mal heil, mal kaputt.
Jede ist anders, denn
Erlebnisse graben Furchen
Tief wie die tiefste Schlucht
In eine jede Seele
Und verbleiben dort
Bis dass der Tod sie glättet.
Mika
veröffentlicht am 9. November 2014
45

Lyrik des Tages

Besonnenheit
Ich steh hier und dichte,
starre auf ne Fichte,
mein Kopfkino macht mein Werk zunichte.

Worte nur Schall und Rauch,
erzeugen nicht mehr ein Kribbeln im Bauch,
du wolltest es doch auch.

Ich muss mich beherrschen,
hab Bauchschmerzen von 1 Kilo Kirschen,
es pfeifen die Lerchen.

Ich bleibe die Ruhe weg,
hat ja doch keinen Zweck,
sitz im Versteck.

Du kriegst mich nicht dran,
ich bin nicht mehr dein Mann,
da wirkt auch kein Bann.

Hab für sowas keine Zeit,
bin nicht bereit, nur breit -
Besonnenheit!
Kyffhäuser
veröffentlicht am 29. Januar 2019
47

Lyrik des Tages

Pastoral
Mit Schnee fällt Unschuld vom Himmel:
die Englein schütteln die Flügel aus.
Schnee, ach so weiß wie ein Schimmel -
wer ihn liebt, verlässt jetzt sein Haus.

Der Tag streut leichte Flocken
begräbt den Berg, das Tal,
und auf deine dunklen Locken
fällt Weißglut – pastoral.

Ich sehe: dort bist du gegangen
und taste nach deiner Hand.
Wir zwei, von vorn angefangen:
und vor uns: unschuldiges Land.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Januar 2017
13

Lyrik des Tages

Dein zartes Lächeln
Du hast ein zärtliches Lächeln,
in Deinem kleinen Gesicht.
Das gibt viel Lebensfreude,
wenn dein Lachen ausbricht.

Die Augen erzeugen ein funkeln,
die Lebensfreude wird angezeigt.
Hier gibt es eine strahlende Aura,
dadurch viel Lebenskraft aufsteigt.

Dein Mund mit kleinen Lippen,
strahlt beim Lachen wunderschön.
Diese rosigen zarten Streifen,
sind sehr natürlich, einfach schön.

Die freundliche Ausstrahlung,
gibt Menschen das Vertrauen zurück.
Jeder erkennt diese Faszination,
es gibt in Deinem Gesicht viel Glück.

Kind erhalte immer dieses Lachen,
denn es gibt nicht schöneres im Leben.
In der Zukunft wirst Du groß sein,
und sehr vieles zum Lachen erleben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 24. November 2018
177

Lyrik des Tages

Mütter
Wofür sind Mütter eigentlich da?
Sie kümmern sich um ihre Kinderscharr
Kochen das Essen, putzen das Haus
und kümmern sich um ihren Mann Klaus
Und haben sie mal nichts zutun,
Dann wollen sie auch mal ruhn.
Fran
veröffentlicht am 17. Mai 2015
38

Lyrik des Tages

Nordlicht
Glühende Flammen
wie ein Tanz am Himmel.
Ein Fluss im Sternenmeer
aus Grün, Gelb und Rot.
Erfüllt die Nacht
erfüllt mein Herz.

Äonenglanz
im Spiegel der See,
in Bahnen überm Eis.
So hoch, so fern.
Erfüllt den Himmel
erfüllt meinen Geist.

Leuchtendes Sternenzelt.
Momente voller Magie
in tiefer, dunkler Nacht,
schlaflos, sprachlos.
Erfüllt die Kälte
erfüllt meine Seele.
trickster2154
veröffentlicht am 27. März 2017
45

Lyrik des Tages

408. | vagabund. strophe 1
lauf meim lebm davon, des lebm jogt ma hintahea,
bin da zeit weit voaraus, do die schritt foin ma scho schwea
bin mit meim heaz synchron, des heaz schlogt in an wüdn takt,
hea scho den vün applaus, die schritt hom si scho vahakt.

mei hond winkt no an gruss, wosch mei eigne hond in unschuid,
hob die zeiga entleat, do die schritt hom ka geduid
mei mund schickt no an kuss,
nua die woahheit fliagt aus meim mund,
des rad draht si vakeaht, bin a oida VAGABUND.

besucht mich doch auf meinem blog:
https://philjazzmetal.blogspot.co.at/

danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 27. September 2017
3

Lyrik des Tages

musik
San endlich wieda vaeint, in da gleichn dimension,
hom ois ondre glei vaneint, nua du bist mei Zukunftsvision

Foign gemeinsom dem pfad, hot si hinta uns aufglöst,
hob dei frog sofoat bejaht, host mia dei innastes entblösst

Hob scho vü knotn entwiat, und die lecha im netz gstopft,
hob die mängl repariat, mei sehnsucht hot scho sonft onklopft

Bin dia auf ewig vafoin, fesslst mi duach dein onblick,
muass mi bei dia fest onschnoin, dei liebe is füa mi musik.
philjazz
veröffentlicht am 20. September 2016
14

Lyrik des Tages

Das Herz
Das Herz ist neugeboren,
der Schlag von dumpfer Schwere.
Von Liebe, Hass bleibt Leere,
man nennt es selten Ehre.
Harry
veröffentlicht am 2. Februar 2012
50

Lyrik des Tages

Der Tor
Es sprach ein Tor zum andern:
komm Bruder, lass und wandern.
Wir gehen ins große Weltgeschehen,
wollen am Rad der Zeit mit drehen.

Mit Ratschlägen den leisen,
beraten wir die Weisen
und Klugen dieser Welt
bis ihnen auch der Groschen fällt.

So kommen wir, wer hätts gedacht,
ganz schnell und einfach an die Macht.
Der Tor zum Bruder spricht ganz leise,
ja, deine Ideen sind klug und weise.

Doch wisse, lieber Freund und lass dich warnen,
das machen schon seit Jahren unsere Ahnen!
Anonym
veröffentlicht am 6. Februar 2015
49

Lyrik des Tages

Der Kick
Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate.
Ich sage das wirklich nicht gerne,
Ich sehe nichts mehr, nur noch Sterne,
Doch eins nicht: Den Grund. Drum verrate:

Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate,
Dabei kann ich gar nichts dafür,
Ich wollte doch gar nichts von Dir!
Wieso kommst Du mir mit Karate?
Anonym
veröffentlicht am 10. Oktober 2013
36

Lyrik des Tages

Sommerliebe
Und wenn morgen die Sonne scheint
Und alles so bliebt wie es scheint
Du es mit uns zweien ernst meinst
Fahren wir zum See
Mit dem Fahrrad durch die Felder voller Klee
Mit dir an meiner Seite verabschiede ich mich von meinem Herzweh.
Du lässt mich mit deinem Lächeln erstrahlen
Ich sehe das Leben durch dich in verschiedenen Farbskalen
Du trittst neben mir in deine Fahrradpedalen
Ich schaue in den Sonnenuntergang
Du bist von hier fort gegangen
Zerkrumpelt liegt der Bettvorhang
Das einzige Indiz dass du da warst
Dass du mich wie ich war sahst
Doch scheinbar warst du nur eine Nachtgast
Nun bist du weg
Dies war dein einziger Ausweg
Jetzt fahre ich alleine zum Badesteg
juleimarei
veröffentlicht am 21. Juni 2021
38

Lyrik des Tages

Sie
Ihr Duft
Ihr Lachen
Ihre Umarmung
Ihre Küsse
Nur bei ihr bin ich glücklich
Ach wüsst sies nur
Anonym
veröffentlicht am 17. Februar 2014
42

Lyrik des Tages

Unser Moment
Du bist mein rätselhafter Freund.
Ich kenne deinen Namen nicht und kenne dich nicht.
Ich fühle jedoch, dass wir Seelenverwandte sind
Wenn ich sehe dein Gesicht, bin ich sehr glücklich. Ich warte auf dich, obwohl ich weit bin. Eines Tages werden wir uns treffen in einer Eisdiele. Ich weiß, weil ich Gott als Freund
habe und er erfüllt meine Wünsche. Du bist eine tolle Person ohne Gewalt. Deshalb
habe ich dich ausgewählt. Bis bald und pass gut auf dich
auf!!!
Casiopea
veröffentlicht am 10. August 2019
36

Lyrik des Tages

Puppentheater
Regen fließt die eisigen Wangen, herab so, wäscht die Tränen.
Die ganze Maske wird abgetragen, doch dahinter: keine Seele, kein Leben.
Wie eine Puppe, leblos, still. Die Augen starr und leer.
Der Vorhang ist gefallen, das Theater ist vorbei.
Doch wer man ist, das fragt man sich.
Man weiß es nämlich selbst nicht mehr.
Anonym
veröffentlicht am 4. Mai 2012
42

Lyrik des Tages

Mit dir
Ich könnte tausend Worte für dich schreiben,
Abhängigkeit und Gefühle reimen.
Viel zu viele Zeilen aus Worten zusammensetzen,
Diese zu einem Text vernetzen,
in dem ich dich erklär was du für mich bist,
und wie wichtig dein Lächeln für mich ist.
Indem ich dich Vergleiche mit einem hellen Stern,
ich kenne viele Synonyme für "ich hab dich gern."
Ich könnte poetisch Strophen dichten,
und nach ihnen einen Refrain richten.
Würde dich darin anpreisen, so gut es Worte können
und trotzdem noch Gefahr laufen,
dich unter Wert zu verkaufen.
Es wäre nicht schwer, über dich zu schreiben,
Gäbe es Worte, um dich ausreichend zu beschreiben.
Das alles könnte ich in ein Versmaß pressen.
Doch es wäre lange nicht so schön, wie mit dir Pizza zu essen.
Lara
veröffentlicht am 28. März 2017
175

Lyrik des Tages

Kuhfleisch
Damals wuchs mir noch Mettwurst,
aus dem Barte meiner Scharte.
Heut' ess ich Kuhfleisch,
das ich brate.
Gofmann
veröffentlicht am 29. November 2011
24

Lyrik des Tages

Die Jugend von heute
Die Erde
Blau sie ist und besonders dicht
Jupiter
Ist fett und zieht seine Bahnen
Wie all die anderen
Saturn
auch hat schon einen Gürtel umgeschnallt
Neptun
Ist schon ganz kalt
Alle Planeten im Rausch sie sind
Selbst der Mond, kleines Kind
Ist voll heute
Johann Zinnitz
veröffentlicht am 5. Oktober 2016
39

Lyrik des Tages

Der alte Navajo
Draußen in der Wüste.
Zehrende Hitze, weltvergessen,
Tage gelaufen, Tage gesessen.
Der Navajo, der aus der Ferne grüßte.
Oder war er nur Illusion,
wer weiß das schon?

Sand und Steine.
Grillen zirpen, Fliegen schwirren,
Gedanken blitzen, Bilder wirren
vorm Aug' im flackernden Feuerscheine.
Oder sind es meine Plagen,
meine Schatten, die mich jagen?

Was heißt Gleichgewicht?
Wie könnt ich die Schatten bezwingen?
Ich steh an der Klippe, der Sprung muss gelingen.
Ist hinter dem Schatten wirklich Licht?
Der Navajo nickt, dann erfasst mich Schwere.
Ich lasse los. Und falle ins Leere.

Stunden um Stunden.
Schwerelos gleit ich in Zeit und Raum,
mir folgt kein Dämon, kein Schatten, kein Traum.
Hab lange gesucht. Und auch gefunden?
Kann nicht sagen, ob's ein Trugbild war,
die Silhouette, die Feder im Haar.

Leere Debatten.
Wozu sie weiterhin führen?
Den Augenblick gilt es zu spüren,
allein die Sonne wirft ihre Schatten.
Und der Wüstenwind streift meine Brust.
Der alte Navajo hat es gewusst.
Wanderer
veröffentlicht am 8. Mai 2025
194

Lyrik des Tages

Amen
Der Mond stellt sein Silber
ins Dunkel,

der Wind kämmt das Laub
der Linde und zerstäubt
den Duft ihrer Blüten.

Ein Schwan spricht
das Wasser heilig -
ehe es Nacht wird.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 15. Januar 2017
38

Lyrik des Tages

Losgelöst
Schließ die Augen und lass die Gedanken wandern,
lass sie treiben. Was sie dir nur zeigen?
Der Käfig ist wieder offen, freie Fantasie strömt
willkürlich entschlossen. Träume träume Sonnenkind,
deinen Zauber trägt der Wind. Er trägt ihn in die Ferne, bis weit über die Sterne. Die Gedanken schwerelos frei. Wohin es sie wohl treibt?
kayos
veröffentlicht am 3. März 2012
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