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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Popmusik ...
Ey, wie ich Popmusik hasse.
Musik für die breite Masse.
Als volksverdummende, ineffiziente Massenvernichtungswaffe.
Vier Akkorde, Musik ohne Klasse.
Es komm, ich schreib mal kurz nen Hit
Am besten mit Gitarren im Background.
So singen alle 14-Jährigen mit.
Am besten über Liebe, Lust, unsre Triebe.
Ich muss den Song bis Freitag fertig haben, guck!
So wird Kultur zum Kommerz.
Bereitet wahren Musikern Herzschmerz.
Es nervt.
Wo ist der Jazz, der Blues, die Klassik, der Soul?
Brunaut
veröffentlicht am 22. Januar 2016
46

Lyrik des Tages

Die Liebe, als Anfang der Zeit
Die Liebe ist der Anfang der Zeit.
Mit ihr fängt das Leben an.
Das ganze Leben besteht aus reiner Liebe,
die die Menschen so formt, wie sie sind.
Menschlich.
Man sagt, die Liebe befindet sich im Herzen
jedes Menschen.
Doch sie ist überall und umhüllt einen.
Sie macht den Mensch menschlich,
was sein Leben ausmacht.
Und da ist man wieder,
das Leben fängt mit der Liebe an.
Sie ist der Anfang der Zeit.
Anonym
veröffentlicht am 21. März 2015
46

Lyrik des Tages

Zeitlos
Manches Glück auf dieser Erde
ließ ich ziehen so geschwind
zog vorbei wie eine Herde
- Pferde
stets nach Westen mit dem Wind
Jedes Lachen – ich vergaß – und jeder Scherz
jede Trauer die ich fühlte, jeder Schmerz
und jede Träne die auf meinen Wangen
war für den Augenblick doch nur gefangen.
Und der Zug in dem ich sitz, trägt mich fort
von hier nach dort
kann nicht halten, auch nicht bremsen, kann nicht stehn
ich muss gehn
Nur des Nachts in meinen Träumen
wird vergangenes ganz neu
und ich seh in weiten Räumen
was da war und was da sei.
SB
veröffentlicht am 11. Dezember 2017
38

Lyrik des Tages

Nur Wir zusammen.
Der Gedanke, dass du bei jemand anderen liegst zerreißt mich in tausend Stücke...
Dass er dich küssen und deine Hand halten darf!
Du liegst mit ihm zusammen im Bett.
Und ich lieg' mit ner Flasche Schnaps im Straßengraben.
Den Weg nach Hause find' ich nicht mehr,
denn Du warst mein zu Hause,
meine Welt und mein Paradies.
Was bringt es in der Wohnung zu sitzen, wenn Du nicht bei mir bist?
Was bringt es zu heizen, wenn Du nicht frierst?
Was bringt es zu schlafen, wenn Du nicht müde bist?
Was bringt es zu leben, wenn du nicht der Sinn bist?
Nur Wir zusammen waren eins.
Hey...
veröffentlicht am 29. Mai 2020
35

Lyrik des Tages

Abendprogramm
Nur du und ich - sonst keiner hier.
Nur du und ich - und die Flasche Bier.
Ich seh es dir an, du bist gut drauf.
Und ich habe gerade wohl einen Lauf!
Drum frag ich dich - du musst nur nicken -
"Wollen wir beide jetzt gleich Netflix gucken?!"
Der Schlaue
veröffentlicht am 26. Januar 2017
49

Lyrik des Tages

füad ewigkeit - 313. strophe 1 strophe 2 zeile 1
Denn heit is a gonz besondas bedeutungsvolla tog,
füa olle vastoabnen und heimgegongenen sön
Heit gedenk i den liebn vamisstn bei iahrem grob,
drum heascht aufm friedhof a stetigs kommen und gehen
Heit hoit i die vün klan eainnarungen in eahn
heit sinnia i vü üba liebe, lebn und steam
Heit schwian die gedonkn wie in an weidn labyrinth,
heit wean geheimnisse gflüstat vom eiskoidn wind

Zünd jetzt a keazal on und hoff, doss des licht sie eareicht,
damits mi findn, denn da weg is goa net so leicht
philjazz
veröffentlicht am 5. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Zeit
Die Zeit steht nimmer still und stirbt nicht aus;
ich denke oft an jene schicksalsschwere Stunde,
als es an uns vorüberzog, das legendäre Glück.
In meinem Herzen klafft seither die tiefe Wunde,
die mich auf fremdbestimmtes Leben führt' zurück.

Ich gebe insgeheim nur immer mir die Schuld,
auch dies: ein weit verbreiteter Charakterzug,
der jene wahrhaft Schuldigen aufjubeln lässt,
die sich dann lauter, toller noch als sonst gebärden.
Ich kann dich gut verstehen, wenn du sagst: Es ist genug! -

Die Zeit ist jenes Haus, darin du dich gefangen hältst.
Sie anhalten zu wollen, wird mit Sicherheit misslingen.
Du fragst sich oft, was wird die Zeit noch bringen?
Vielleicht 'nen Spiegel, darin du dir selbst gefällst ...?
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. April 2017
13

Lyrik des Tages

Die schöne Dicke
Die schöne Dicke …

Die schöne Dicke ruht sich aus von zuviel Kuchen.
Das süße Zeug und auch Bonbons sind dazu angetan -
sie Tag für Tag aufs Neue zu versuchen.

Auch liebt sie süße Brause und Kaffee mit Sahne,
doch niemals trinkt sie Bier – wegen der Atemfahne.

Ihr Liebster, ein Eunuch, war grade zu Besuch;
gleich steht sie auf und liest in einem guten Buch,

das jedenfalls will ich schwer für sie hoffen,
die schöne Dicke von Tamara
ist und bleibt indes - unübertroffen

eine der schönsten Dicken hierzulande;
Tamara malte sie dereinst und ich kopierte -
mit Pinsel, mischte Farben und lavierte,
so gut ich konnte und dazu imstande.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. Februar 2018
7

Lyrik des Tages

Die Uhr
Ich bin so glücklich von deinen Küssen,
Dass alle Dinge es spüren müssen.
Mein Herz in wogender Brust mir liegt,
Wie sich ein Kahn im Schilfe wiegt.
Dauthendey
veröffentlicht am 20. Oktober 2011
41

Lyrik des Tages

Wahnsinn
Ich seh dich nicht.
Blickend über die weiten Felder, grüne Wiesen,
schwarze Augen, rote Pupillen.
Wenn du mich holst, rufe ich Euch an.
Bewegung, zeitlos zwischen den Welten,
echt und unecht.
Ich will finden, doch bin auf der Suche
nach dem Ewigen.
Was will ich nur?
Ich seh dich nicht, ich seh dich nicht.
Dasejo
veröffentlicht am 12. November 2012
41

Lyrik des Tages

Magic
Atemberaubend, so überwältigend, so unbeschreiblich,
sind all meine Gefühle für dich.
Wie kann ich es dir nur am besten sagen,
wie am besten meine innersten Gefühle zu dir tragen?
Ich wünschte, du könntest in mein Herz sehen,
den Weg meiner Gefühle gehen.
Mein Herz denkt nur an dich, wenn es schlägt.
Schlag auf Schlag, auf Schlag dein Zauber in mir lebt.
kayos
veröffentlicht am 5. März 2012
43

Lyrik des Tages

Unser Moment
Du bist mein rätselhafter Freund.
Ich kenne deinen Namen nicht und kenne dich nicht.
Ich fühle jedoch, dass wir Seelenverwandte sind
Wenn ich sehe dein Gesicht, bin ich sehr glücklich. Ich warte auf dich, obwohl ich weit bin. Eines Tages werden wir uns treffen in einer Eisdiele. Ich weiß, weil ich Gott als Freund
habe und er erfüllt meine Wünsche. Du bist eine tolle Person ohne Gewalt. Deshalb
habe ich dich ausgewählt. Bis bald und pass gut auf dich
auf!!!
Casiopea
veröffentlicht am 10. August 2019
39

Lyrik des Tages

Besonnenheit
Ich steh hier und dichte,
starre auf ne Fichte,
mein Kopfkino macht mein Werk zunichte.

Worte nur Schall und Rauch,
erzeugen nicht mehr ein Kribbeln im Bauch,
du wolltest es doch auch.

Ich muss mich beherrschen,
hab Bauchschmerzen von 1 Kilo Kirschen,
es pfeifen die Lerchen.

Ich bleibe die Ruhe weg,
hat ja doch keinen Zweck,
sitz im Versteck.

Du kriegst mich nicht dran,
ich bin nicht mehr dein Mann,
da wirkt auch kein Bann.

Hab für sowas keine Zeit,
bin nicht bereit, nur breit -
Besonnenheit!
Kyffhäuser
veröffentlicht am 29. Januar 2019
49

Lyrik des Tages

408. | vagabund. strophe 1
lauf meim lebm davon, des lebm jogt ma hintahea,
bin da zeit weit voaraus, do die schritt foin ma scho schwea
bin mit meim heaz synchron, des heaz schlogt in an wüdn takt,
hea scho den vün applaus, die schritt hom si scho vahakt.

mei hond winkt no an gruss, wosch mei eigne hond in unschuid,
hob die zeiga entleat, do die schritt hom ka geduid
mei mund schickt no an kuss,
nua die woahheit fliagt aus meim mund,
des rad draht si vakeaht, bin a oida VAGABUND.

besucht mich doch auf meinem blog:
https://philjazzmetal.blogspot.co.at/

danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 27. September 2017
3

Lyrik des Tages

Blind oder dumm?
Um mich ist es finster
Blinder geht es nicht
Meine Augen sind offen
Doch da ist kein Licht
Ich kann es kaum glauben
Doch dann
muss ich plötzlich lachen...
Ich sehe nicht mal die Hand vor Augen
Vielleicht
muss ich manch Ding
mal aus der Ferne betrachten...
Johann Zinnitz
veröffentlicht am 7. Oktober 2016
47

Lyrik des Tages

Warum ich?
Warum ich?
Ich seh dich an und frage mich, warum nicht dich?
Dabei mag ich keinen Rehbraten, nur Fisch.
Ich sitze lieber auf dem Sofa
als mit Dir am Tisch.
Und Trauben mag ich auch am liebsten frisch.
Nimmst Du die Karten, sag ich gleich argwöhnisch "misch!".
Und machst Du nicht sauber, dann kommt gleich "wisch!".
Ich nehme mir die Bierflasche und die macht 'Zisch'.
Warum ich?
Minda
veröffentlicht am 26. Januar 2017
52

Lyrik des Tages

Puppentheater
Regen fließt die eisigen Wangen, herab so, wäscht die Tränen.
Die ganze Maske wird abgetragen, doch dahinter: keine Seele, kein Leben.
Wie eine Puppe, leblos, still. Die Augen starr und leer.
Der Vorhang ist gefallen, das Theater ist vorbei.
Doch wer man ist, das fragt man sich.
Man weiß es nämlich selbst nicht mehr.
Anonym
veröffentlicht am 4. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Der Lauf der Dinge
Der Lauf der Dinge

Der nimmersatt Mensch

Wir sind doch alle total übersättigt,
alles mit viel Zucker, Salz und sehr fettig.

So viel wird geboten, nimmersatt,
wann mach der Regieuser einen Cut?

Reichtum, Luxus, Glamour und bloß keine Lumpen,
jeder will den Anderen Übertrumpfen.

Jeder will getragen werden, wie auf Rosen gebettet,
bist du in Not, keiner dich rettet.

So sieht es aus in unserer Gesellschaft,
da hilft auch nicht die beste Gewerkschaft.

Doch mit meiner selbst gebauten Rakete,
flieg' ich morgen früh nach Malle zur erst besten Fete.

© Jadeit, 05.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Der Kick
Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate.
Ich sage das wirklich nicht gerne,
Ich sehe nichts mehr, nur noch Sterne,
Doch eins nicht: Den Grund. Drum verrate:

Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate,
Dabei kann ich gar nichts dafür,
Ich wollte doch gar nichts von Dir!
Wieso kommst Du mir mit Karate?
Anonym
veröffentlicht am 10. Oktober 2013
39

Lyrik des Tages

Schau hin!
Siehst du das, da ist etwas, es ist dunkel und schwarz.
Es ist mein Herz, und das ist leider kein Scherz!
Die Dunkelheit, sie lässt mich kalt,
doch du wirst in ihr alt.
Siehst du das, da ist etwas, es ist mein Herz
und es ist dunkler als jeder Schmerz!
Wenn du von uns gehst, bleib ich hier, denn ich lebe hier.
Marcus
veröffentlicht am 5. März 2012
50

Lyrik des Tages

Christina - n.e. Gemälde Wyeth's
Wyeth's girl im Sommerfeld weiß mehr
als der Betrachter – wir
sehn nur gedämpfte Sonnenglut
über melancholiegetränkter Flur;
sie hat das triste graue Farmhaus im Visier.

Wie auf der Flucht und doch – erwartungsvoll:
Christina - dort verewigtlich in
Raum und Zeit,
verloren im Gespinst
ländlicher Abgeschiedenheit;
nichts sonst, das uns verriete, was sich
jüngst dort abgespielt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. November 2016
3

Lyrik des Tages

...
Diese Welt...ein großes Theater,
Eine Bühne auf der wir schweben.
Jeder spielt seine Rolle,
Jeder kämpft ums Überleben.

Diese Welt...ein großes Theater,
Jeder spielt seine eigene Rolle.
Von Gefühlen überschwemmt
Verlieren viele die Kontrolle.

Diese Welt...ein großes Theater,
Eine Bühne auf der wir leben.
Egal welche Rolle du jetzt hast
Du darfst einfach nicht aufgeben!

Egal was die anderen sagen,
Egal was die anderen meinen,
Spiele deine Rolle!
Bring die Welt zum scheinen!?
Jakut Alena
veröffentlicht am 15. März 2016
54

Lyrik des Tages

Niedert
Ein liebender Sieder aus Niedert
sucht die, die die Liebe erwidert.
Er schreibt wunderbar:
Gereimt, sonnenklar,
und sinnvoll nach Themen gegliedert.
Phil O'Dendron
veröffentlicht am 5. Dezember 2018
38

Lyrik des Tages

Frühling
Bienen streifen durch die Lüfte,
Flattern ahnungsvoll durchs Land.
Veilchen geben ihre Düfte,
Und dem Frühling bunten Brand.
Pssst... ganz leise! Vöglein kommen.
Haben den Frühlings Geruch vernommen.
Wissen, bald ist es so weit!
Ja, so ist die Frühlings-Zeit!
Anfi
veröffentlicht am 23. April 2020
41

Lyrik des Tages

Mütter
Wofür sind Mütter eigentlich da?
Sie kümmern sich um ihre Kinderscharr
Kochen das Essen, putzen das Haus
und kümmern sich um ihren Mann Klaus
Und haben sie mal nichts zutun,
Dann wollen sie auch mal ruhn.
Fran
veröffentlicht am 17. Mai 2015
41

Lyrik des Tages

Jubel
Wer hat dich geschickt,
Aphrodite, zu wandeln über
unsere Wiesen zum Wasser?
Nun tanze ich barfuß am Ufer
des Flusses, küsse vor Freude
das von Sonne und
Regen verwitterte Holz:
Gatter und Zäune.

Wo Aphrodite gewandelt,
sind auferstanden die aus
Marias Tränen wuchsen:
Gänseblümchen …
Dem Passagierschiff nah am Ufer will ich winken - zujubeln dem Fremden an der Reling,
der den Leuchtturm ins Visier
genommen hat und von ferne lächelt ...
Auf dem grauen Wasser der Elbe tanzen
Sterne aus Sonnenlicht, funkelnd wie Diamanten.

Gänseblümchen, die Sterne der Wiesen, flüstern: Unsere Zeit ist gekommen ...
Silben aus Eis liegen mir noch
unter der Zunge, sie schmelzen
dahin wie der Winter.
Ich flechte Geschmeide aus
Marias taufrischen Tränen
und schmücke damit die
Nacken der jungen Kälber.
Eines fährt mir mit rauer
Zunge übers Gesicht:
Da muss ich niesen,
lachen und weinen -
vor lauter Glück.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. April 2017
3

Lyrik des Tages

Abendlich abfliegen
Es fliegt gigantisch
im Abendglanz
auf meiner Seele
der Wolkentanz
Anonym
veröffentlicht am 21. Oktober 2011
43

Lyrik des Tages

finstanis - 373. strophe 1
Hob dei lebmsbuach jetzt endlich zu ende studiat,
hob auf jeda seitn die anzlnen buchstobm decodiat

Host so vü rätsl und geheimnisse drin vasteckt,
host mit deim kompliziatn stil die wenign lesa vaschreckt.

Hob deine zeichnungen no nie so richtig kapiat,
mi hot dieses geflecht von strichn und kreisn nie intressiat

Host in deina phantasiewöd kan ausgong entdeckt,
schreibst und moist di in extase, bist scho schweissnoss und stoak earegt.
philjazz
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Wunsch nach Versöhnung!
Ein Gedicht, das kostet nicht!
Einzig kostbar das Verlangen,
Wie von vorne anzufangen.
Prä-Eklipsen gibt es nicht, das verrät ein Angesicht.
Auch irgendwo bei Nummer Sieben,
Ist es schließlich fest geschrieben.
Der zarte Streif, noch kaum ein Fältchen,
der sieht sich vor, wie Horst im Wäldchen.
Dann, was rührt noch solchen Schauer,
zerfurchender Wut und vermeintlicher Trauer?
Der witzige Vorfall gelebter Akrieben,
aber die, die sie mochten sind zusammen geblieben!
Marion Reul
veröffentlicht am 5. Juli 2016
51

Lyrik des Tages

musik
San endlich wieda vaeint, in da gleichn dimension,
hom ois ondre glei vaneint, nua du bist mei Zukunftsvision

Foign gemeinsom dem pfad, hot si hinta uns aufglöst,
hob dei frog sofoat bejaht, host mia dei innastes entblösst

Hob scho vü knotn entwiat, und die lecha im netz gstopft,
hob die mängl repariat, mei sehnsucht hot scho sonft onklopft

Bin dia auf ewig vafoin, fesslst mi duach dein onblick,
muass mi bei dia fest onschnoin, dei liebe is füa mi musik.
philjazz
veröffentlicht am 20. September 2016
14

Lyrik des Tages

Unser schönes Leben
Vergnügt und fröhlich
in den schönen Tag zu starten,
das ist unser Ziel,
es wird vieles auf uns warten.

Natürlichkeit und Offenheit sind hier
stets zu bewahren
und mit etwas Optimismus
werden dabei Neues erfahren.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
103

Lyrik des Tages

Sie
Ihr Duft
Ihr Lachen
Ihre Umarmung
Ihre Küsse
Nur bei ihr bin ich glücklich
Ach wüsst sies nur
Anonym
veröffentlicht am 17. Februar 2014
45

Lyrik des Tages

Du bist der...
Du bist der, bei dem ich mich immer geborgen fühle
Du bist der, der mich zum Lachen bringt,
Obwohl es mir nicht sonderlich gut geht,
Du bist der, der meine Welt,
Nur mit einem Kuss zu Leuchten bringt,
Du bist der der mein Leben perfekt machte
Du bist der eine,
Du bist der, den ich immer lieben werde!!!
malin s.
veröffentlicht am 5. September 2014
44

Lyrik des Tages

Dunkle Erlösung
Jetzt ist es zu Ende, all das was ich mir aufgebaut habe,
Gott gab mir bei der Erschaffung die Liebe zu Gabe,
mein Herz ist gebrochen, in tausend Scherben,
doch ich will nicht auch ihr Leben verderben,
nun ist es soweit, ich werde gehen von diesem Ort,
der Schmerz und die Wut tragen mich hinfort,
ein Leben wie meines kann ich nicht länger leiden,
weinend alleine werde ich von euch scheiden.

Schon berühren meine Arme die kalte Flanke,
ich steig hinüber, man sieht mich am Ende der Klippe wanken,
ich sehe für mich eben keine Zukunft,
keine Freunde appelieren an meine Vernunft,
ich habe keine, da alle mich Opfer meiden,
ich habe nichts gemacht und trotzdem muss ich leiden,
mit einem Sprung erlöse ich mich,
denn Scherzen spüre ich schon lange nicht,
ich bin seelisch schon längst gestorben,
Gott hat nun seinen Diener zurückerworben.
Roman
veröffentlicht am 14. Mai 2018
44

Lyrik des Tages

Ausgeliefert
Geträumte Welt - verloren,
gescheitert am Wort
im kühlen Morgengrau.

Meine gedachten Worte:
vorzeitig gestrandet
im Nirgendwo.

Ausgeliefert
der entzweifelten Herde,
den Wölfen
verhilft zum Weitblick
das Sterben
der Wälder.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 26. Januar 2017
11

Lyrik des Tages

Die Rose
Die Rose anmutig ist sie anzusehen,
mit frohen Farben herrlich, strahlt

zarte Blüten, langsam auferstehen,
wunderschön, wie sie damit prahlt.

In ihrer Pracht sehr standhaft lang,
die Augen sich, sehr daran erfreuen

der sanfte Duft, er wird zum Zwang,
daran zu schnuppern nicht bereuen.

Wenn dann gekommen ist, die Zeit,
wo sie, in sich kehren wird zur Ruh

ihr Anblick, im Geiste immer bleibt,
auch dann, schaue ich ihr gerne zu.
Gaby Mahler
veröffentlicht am 5. Oktober 2016
76

Lyrik des Tages

Diese Straße
Da ist diese Straße
Sie führt von nirgendwo
Nirgendwo hin, sie ist,
Werter Leser, jedoch
Nur ein Sinnbild
Für ein Gemüt,
Mit Schlaglöchern,
Pfützen, frischem Asphalt
Mal heil, mal kaputt.
Jede ist anders, denn
Erlebnisse graben Furchen
Tief wie die tiefste Schlucht
In eine jede Seele
Und verbleiben dort
Bis dass der Tod sie glättet.
Mika
veröffentlicht am 9. November 2014
48

Lyrik des Tages

Bunt & Lebendig
Ich bin Du
Du bist wie ich

Anders geformt
auffassende Sprache
Sonstige Einstellungen
Zusätzliche Struktur
Alternative Verhaltensweisen
helle & dunkle Nuancen
verschiedene Konturen
Vielfältige Balancen
vielschichtiger Charme
abweichende Größen
unterschiedliche Perspektiven
Abwechslungsreiche Persönlichkeiten
Besonders einzigartig
Spezielle Art
veränderte Bewusstsein

Wir können unterschiedlich sein

Von Leib, Wert, Körper, Geist, Seele, Weißheit, Verstand, Herz, Leben
Yuks
veröffentlicht am 30. Mai 2026
1

Lyrik des Tages

Jenseits aller Maße
Mein Korpus ist kein Schnellbus,
er nimmt die alte Straße.
Ein Trampelpfad zum Zirkus
weit jenseits aller Maße.
Gofmann
veröffentlicht am 17. Mai 2012
9

Lyrik des Tages

Ringelnatzen
Es ist doch kinderleicht, sich nicht zu streiten und zu versöhnen:
Hör doch einfach nicht hin, was der andere quakt.
Musst du denn auch über jeden Unsinn stöhnen
und alles verdammen, was dir nicht behagt?

Sag deine Meinung und knall mit der Tür, aber richtig!
Von Bullerballern lässt du dir nichts gefallen.
Nimm dich doch selber wie die anderen unheimlich wichtig:
Krach ohne jeden Verstand muss ja schließlich widerhallen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Januar 2017
9

Lyrik des Tages

Adventszeit
Früher war das alles richtig,
Doch mit den Jahren ist mir anderes wichtig,
Heute weiß ich, es kommt nicht darauf an,
Was hängt grandioses am Bäumchen dran.
Heidemarie Jaskusch
veröffentlicht am 2. Dezember 2011
55

Lyrik des Tages

Ein ganz besonderer Mensch
Gestern warst du da
Und schnell war mir klar,
Kein Leid, kein Raum, kein Mann
Es gibt nichts was uns trennen kann!


Ich fühl mich als würd ich fliegen
So schön ist es neben Dir zu liegen
Und plötzlich küsst du mich
Und sagt: „Ich liebe dich“!
Fee
veröffentlicht am 10. August 2019
41

Lyrik des Tages

Das Herz
Das Herz ist neugeboren,
der Schlag von dumpfer Schwere.
Von Liebe, Hass bleibt Leere,
man nennt es selten Ehre.
Harry
veröffentlicht am 2. Februar 2012
53

Lyrik des Tages

Die Jugend von heute
Die Erde
Blau sie ist und besonders dicht
Jupiter
Ist fett und zieht seine Bahnen
Wie all die anderen
Saturn
auch hat schon einen Gürtel umgeschnallt
Neptun
Ist schon ganz kalt
Alle Planeten im Rausch sie sind
Selbst der Mond, kleines Kind
Ist voll heute
Johann Zinnitz
veröffentlicht am 5. Oktober 2016
42

Lyrik des Tages

Liebe
Ich bleibe der Typ der dich für immer liebt
und ich bleibe der Typ der dich nicht verdient
denn ich geh raus in diese graue Welt
denn eigentlich habe ich mir das
von Anfang an anders vorgestellt
das erste Mal als ich dich sah
war ich wie gelähmt
unglaublich aber wahr
aber jetzt schreibe ich dieses Gedicht mit meinen Tränen
denn ich scheiß auf mein Leben
da musst du mich verstehen
denn ich kann nicht darüber hinwegsehn
ich kann dich nicht so einfach vergessen
weil ich sonst ein Teil von mir verlier
Anonym
veröffentlicht am 14. November 2013
46

Lyrik des Tages

Die Eulenflußbrücke
Die Rabenvögel singen ihr scheußliches Lied
Für die schaurigen Schatten auf der Eulenflußbrücke
Und die im schwarzen Schlamm schwimmenden Holzstücke
Auf denen kürzlich noch einer stand, ein armseliger Dieb

Dessen Hals in der Schlinge hing, bis nach einem stumpfen Hieb
Die schaurigen Schatten zuschauten wie er im Nassen Trieb
Und die Rabenvögel singen wieder ihr scheußliches Lied

So schnell wie er kläglich von uns schied
War die abscheuliche Tat auch schon vollbracht
Doch der nächste Dieb gibt sicher nicht besser Acht
Und die Rabenvögel singen wieder ihr scheußliches Lied

Alsbald bauten sie aus den gleichen Holzstücken
Schnell die nächsten Eulenflußbrücken
Und die schaurigen Schatten singen ihr Lied
amateur
veröffentlicht am 8. April 2021
37

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe ist wie ein Sonnenschein, sie dringt einfach in jeden hinein. Liebe ist wie ein süßer duft, sie liegt ständig in der Luft ,
Liebe macht frei, nur wir zwei zusammen.
Liebe macht jeden Moment unsterblich.
Ja die Liebe ist so vieles zugleich, sie herrscht sogar im Tierreich.
Du bist wie Liebe für mich, es gibt nur noch dich für mich, nur noch dich. :)
Jessica Milers
veröffentlicht am 4. Juni 2020
42

Lyrik des Tages

Das Glück in uns
Ich stehe still im grünen Raum,
der Wind durchstreift den alten Baum.
Ich atme tief, das Hier und Jetzt
hat keinen Raum, der mich noch hetzt.
Ein Glücksgefühl bricht sanft sich Bahn,
ich nehme das Leben lebendig an.

​Denn wahres Glück kommt nicht von außen,
es wohnt in uns, lässt Stürme sausen,
erstrahlt von innen wie ein Stern.
Wer sich selbst trägt, hat sich gern.

​Die Natur zeigt uns in ihrer Pracht:
Einzig ist, was sie gemacht.
Wie der Baum tief Wurzeln schlägt,
hat uns die Herkunft sanft geprägt.
Doch wie wir mit dem Erbe gehen,
im Wind des Lebens mutig stehen,
das formt den Charakter, Schritt für Schritt,
wir tragen unsre Heimat mit.

​Wir haben Brüche, Stolz und Narben,
und leuchten doch in tausend Farben.
Das Herz zeigt uns die wahre Macht:
Wenn man mit sich selber lacht,
in Geduld das Eigne trägt
und sich selbst zum Licht bewegt.

​Ich atme Freiheit, ganz und rein,
und darf einfach ich selber sein.
Yuks
veröffentlicht am 30. Mai 2026
1

Lyrik des Tages

Gedanken
Wir sind was wir sind, nur sind wir auch immer das was wir sein wollen? Zu jenen Situationen, waren wir das was wir sein wollten, bei den Reaktionen die wir von uns ließen? Ob man fröhlich war und drüber lachten, und man wünschte sich jetz das man zu dem Zeitpunkt lieber schlecht gelaunt gewesen wäre mit Tränen in den Augen. Jede Situation und die darauf folgende Reaktion bestimmt unser Leben...
Marcus
veröffentlicht am 5. März 2012
55

Lyrik des Tages

Leben - Verbundenheit
Frühling
Ich bin das Aufatmen nach dunkler Zeit,
der erste tiefe Atemzug nach langem Schweigen.
Ich bin das Kribbeln im Bauch,
wenn Hoffnung wieder blüht.
Ein leiser Neubeginn,
noch unsicher – dennoch mutig.

Sommer
Ich bin das Lachen aus vollem Herzen,
die Hitze, die keine Zweifel kennt.
Ich brenne – manchmal zu stark,
doch in mir tanzt das Leben.
Ich bin Freiheit, Übermut,
und das Gefühl, dass alles möglich ist

Herbst
Ich bin das Loslassen in Würde,
die Wehmut in goldenen Farben.
Ich bin Dankbarkeit für alles,
was war –
und das stille Wissen,
dass Veränderung zum Leben gehört.
Ich bin schön im Gehen.

Winter
Ich bin die Stille, die du fürchtest –
und doch brauchst.
Ich bin Rückzug, Tiefe,
die ehrliche Begegnung mit dir selbst.
Ich bin kalt, ja –
jedoch nie ohne Sinn.
Denn in mir reift das Neue.


Ich bin nicht entweder oder –
ich bin Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Ich bin Aufbruch, Ekstase, Abschied und Stille.
Ich bin Gefühl im Wandel.
Ich bin Mensch.
Yuks
veröffentlicht am 30. Mai 2026
1

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