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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Mit dir
Ich könnte tausend Worte für dich schreiben,
Abhängigkeit und Gefühle reimen.
Viel zu viele Zeilen aus Worten zusammensetzen,
Diese zu einem Text vernetzen,
in dem ich dich erklär was du für mich bist,
und wie wichtig dein Lächeln für mich ist.
Indem ich dich Vergleiche mit einem hellen Stern,
ich kenne viele Synonyme für "ich hab dich gern."
Ich könnte poetisch Strophen dichten,
und nach ihnen einen Refrain richten.
Würde dich darin anpreisen, so gut es Worte können
und trotzdem noch Gefahr laufen,
dich unter Wert zu verkaufen.
Es wäre nicht schwer, über dich zu schreiben,
Gäbe es Worte, um dich ausreichend zu beschreiben.
Das alles könnte ich in ein Versmaß pressen.
Doch es wäre lange nicht so schön, wie mit dir Pizza zu essen.
Lara
veröffentlicht am 28. März 2017
176

Lyrik des Tages

Lauf der Dinge
Bilder und ich kann mich noch erinnern,
Früher, glänzte alles wie Silber,
So unbeschwert durch das Leben gequert,
Wussten immer mehr, mit der Zeit wurden die Schultern schwer.

Die Lasten größer, viel zu schnell älter,
Der Schein der trügt ja, Merkt du zu spät,
Bis plötzlich nur noch ein alter Mann vor dem Spiegel steht
Der sich selbst nicht erinnern kann, wofür hat er gelebt?

Würde er vielleicht vieles ändern,
Doch der Lauf der Dinge, den kann man nicht verändern.
Vom Leben geschrieben, bleibt unberührt,
Da jede Entscheidung am roten Faden führt.

Undurchdringbar streckt er sich,
Bis jene Berührung des Schicksals,
Mit dem von vielen kleinen in Verbindung gerät.
Erst dann fängt der grüne Kreis an sich zu drehen,
Bleib Niemals stehen, wenn alles wieder seinen Lauf nimmt;

Die Netze zusammen hängen,
Wir Alle doch nur mal abhängen,
Bis uns einfällt, warum wir da sind,
Wie KI's wurden wir Intuitiv,
Wie Zahlen dazu programmiert,
Steht's Einwandfrei zu funktionieren.
DerAnuu
veröffentlicht am 29. August 2017
34

Lyrik des Tages

eainnarungen - 374. strophe 1
Renn schweissübaströmt duachn dichtn finstren woid,
mei schrei is stü hamlich ohne echo vahoit

Iagendwos jogt mi quea duachs dickicht und gestrüpp,
mei nockta keapa is zakrotzt, hob afoch ka glück

Schnauf und keuch, schnopp giarig noch jedm atemzug,
meine lungen brennen, stehn gwoitig unta druck

Meine kroftreseavn valian zvü eneagie,
mecht net stoipan, net strauchln, is jo nua theorie.
philjazz
veröffentlicht am 2. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Die Laus und der Kaffe
Ich ging am Abend aus dem Haus,
und da sah ich eine Laus!
Und die war auch garnicht klein!,
sie war so groß wie´n Eselelein!
Ich bekam nen riesen Schrecken,
und das taten auch die Schnecken!
Ich ging schnell zur Kafeekabine,
und machte an, die Kaffemaschine!
Der Kaffe kam herausgewürgt,
und ganz langsam herausgeführt,
in meine schöne weise Tasse,
die auch wirklich hat ne Masse!
Geht denn heute alles schief?,
das ich auch nicht richtig schlief!
Jetzt reicht es aber wirklich aber,
und jetzt kein weiteres Palava!
LuckiGamer
veröffentlicht am 24. Mai 2019
37

Lyrik des Tages

Fern ist mein Verstand
Mein Verstand schließt mich ein. Er hält den Abstand end und lässt mich ferner verzweifeln. So kalt sind die Momente und das langsame Treiben der Schneeflocken lässt die Zeit ewig werden. Kühl und sonderbar verlassen hebt sich meine Brust. Ich scheine ferner zu atmen. Ein Haus stürzt zusammen, baut sich wieder auf und wird erneut zerstört bis ins bodenlose. Meine Brust erzittert. Ich scheine ferner denn je zu sein.
Moana
veröffentlicht am 8. Februar 2015
37

Lyrik des Tages

Der Augenöffner
Grass hat mit „Europas Schande“ ein Zeichen gesetzt,
und es ist es die Elite, der Boulevard der gegen ihn hetzt
der Markt beraubt uns der Seele lauter Gier nach Mehr
der Mensch nur noch ein Produkt und Innen leer

Ausgenommen von einer Eilte voller Verblendung und Größenwahn,
was zählt ist die Rendite, die Würde nur bewertet nach Ertrag,
kein Ertrag, keine Würde, fertig des Humanismusses Sarg
Anonym
veröffentlicht am 31. Mai 2012
33

Lyrik des Tages

Kuhfleisch
Damals wuchs mir noch Mettwurst,
aus dem Barte meiner Scharte.
Heut' ess ich Kuhfleisch,
das ich brate.
Gofmann
veröffentlicht am 29. November 2011
24

Lyrik des Tages

Kleines Reh
Kleines Reh,
sitz im Schnee.
Wartet fein,
macht sich klein.
Frisst Klee,
sieht eine Fee.
Kommt ein Hund,
macht auf den Mund.
Läuft in Socken,
Durch die Flocken.
Da kommt die Mutter,
mit frischem Futter.
Und fragt das kleine Reh,
Wo ist der Schnee?
Fran
veröffentlicht am 16. Mai 2015
45

Lyrik des Tages

Mutterliebe
Die Mutterliebe kommt vom Herzen,
sie tröstet uns bei Leid und Schmerzen.
Sie sollte nie vergessen werden,
denn es gibt nichts Besseres auf Erden.

Die Mutter gab oft Halt und Kraft,
wurde dann dafür auch oft bedacht.
Das sollten Kinder immer bedenken
und Ihr dafür auch Liebe schenken.

Es läuft, auch mal nicht alles recht,
dann füllt man, es war ungerecht.
Doch diese kleinen Streitigkeiten,
soll man zur Seite packen, bei Zeiten.

Der Mutter zuhören ist eine Kunst,
die das können erhalten ihre Gunst.
Wenn Sie erzählt aus ihrem langen Leben,
wird ihr das dann viel Zuversicht geben.

Später kann man sie auch noch fragen,
doch die Mutter kann’s oft nicht mehr sagen.
Eine Demenz, die stellt sich manchmal ein,
dann ist die Mutter sehr oft, mit sich allein.

Muss so etwas, eigentlich wirklich sein?
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 25. November 2018
178

Lyrik des Tages

pflück
Pflück dia an stean vom fiamament,
moi aus deinen tränen an regnbogn,
füa an kuazn glücksmoment

Trockne die augn mit an kuss,
mecht die vün dunklen woikn vajogn,
füa an longen heazensgruss

Streichl di tröstend in deim leid,
räum die gemeinen barriean aus deim weg,
hob dein topfan mut befreit

Umoam di gonz innig und fest,
gehn hond in hond üban zoatn woiknsteg,
ins geheime liebesnest.
philjazz
veröffentlicht am 19. September 2016
7

Lyrik des Tages

Die Titanic
Am zehnten April neunzehn-zwölf bricht die Titanic nach Amerika auf
und nimmt am Tage darauf an zwei Häfen weitere Passagiere auf.
Jeder sagt, die Titanic sei so wunderbar
und sie gilt auch noch als unsinkbar!

Bald danach erhält das Schiff mehrere Eiswarnungen
und antwortet darauf nur Beleidigungen.
Ein Eisberg wird entdeckt, eine Stunde vor Mitternacht,
dann heißt es, ein schnelles Ausweichmanöver ist angebracht.

Doch das Manöver, es kommt zu spät
und das Schiff an den Eisberg gerät
Nun, es gibt kein Zurück,
es wird kommen, das Unglück.

Das Schiff, es beginnt zu sinken
während die Menschen darauf weiter trinken.
Die Menschen sie feiern heiter
doch das Schiff sinkt langsam weiter.

Erst viel zu spät um Mitternacht,
wird ein Notruf ausgemacht.
Zwei Offizieren wird befohlen
die Rettungsboote herzuholen.

Nur Wenige lassen sich in die Rettungsboote bringen
und sich auch noch in die Rettungswesten zu zwingen.
Die Crew macht sich um die Passagiere große Mühe,
In dieser morgendlichen Frühe.

Kurz nach Zwei am Morgen,
Gibt es riesige Sorgen.
Es will nun jeder in eines der Rettungsboote
Deshalb prügelt sich jetzt jeder vom Tod Bedrohte.

Um zwei Uhr achtzehn stellt sich die Titanic auf,
und alles was steht fällt um, darauf.
Schnell sinkt das Schiff in die Tiefen der See.
Das ist das Ende von 1517 Menschen. Oh je!
LukaZ
veröffentlicht am 10. April 2016
47

Lyrik des Tages

Meine Philosophie
Ich versuche die Probleme zu beheben, in meinem Kopf. Wie ist der Zusammenhang zwischen gedanklichen Problemen und den wirklichen zu verstehen, gibt es den überhaupt? Ich denke, dass Gedanken und Gefühle alles im Universum steuern. Gleiches zieht Gleiches an. Schlechtes das Schlechte, Gutes das Gute. Wir haben immer die Möglichkeit, unser Denken und gleichziehend unser Leben zu ändern.
Anonym
veröffentlicht am 6. Juli 2012
39

Lyrik des Tages

Kluft
Verdreht,
Verweht,
Der Verstand,
Sind am Tellers Rand.

Aus Zorn und Wut,
Vergießt ihr euer Blut,
So nah ist der Abrgrund,
Die Erde, bleibt die noch rund?

Aus der Kluft vor uns,
Hallt es bereits 'wums',
Wir sind taub und blind,
Es weht der reißende Wind.

Die Milch der Menschenliebe tröpfelt schön langsam aus uns.
Palu
veröffentlicht am 9. November 2016
43

Lyrik des Tages

Assassinenfreund
Das ist nicht perfekt deutsch, weil ich kein Deutscher bin

Sieben schlagen die Kirchenglocken. Runter fliegen die Schneeflocken. Durch die dunkle Straßen rennt ein Mädchen
Entlang alte Lädchen.
Sie klopft an einen Tür,
Ein lachender Mann tut auf.
Etwas schlechtes das Mädchen spür.
Der Mann holt ein Messer raus!
Das Mädchen rennt und rennt,
Durch Nachbarschaften die sie nicht kennt.
Sie kommt zum Walt,
Aber sie nehmt nicht halt.
An ihre Kleider und Haare greifen die Äste.
Steine probieren ihr zu stolpern.
Bäume stehn gross und stolz wie Mäste
Aber das Mädchen bleibt weiter holpern.
Sie fällt hin auf den Waldboden
Und verliert ihr Loden
Den Wind streichelt ihr Wang
Das Mädchen flüstert bang:
»Wo bin ich?
Und was wenn er mir findet?«
Sie sah wo sie war durch Blitzstich
Das schnell wieder verschwindet.
Sie war in ein Totenacker
Es sah aus als ob es war von ein Massaker.
Dort lagen tausende Grabsteine
Wie gefallene Burgsteine
Sie hörte ein Wolf grollen
Und fangt an zu rennen
Sie fiel und begann zu rollen
Fortsetzung folgt
veröffentlicht am 4. Juni 2019
37

Lyrik des Tages

Was das Herz begehrt...
Du bist die Sonne, die mein Leben betritt. Diesen Teil des Lebens habe ich mir schon einige Male gewünscht, nur eines hat einen Haken. Der versuch Dich zu begehren, ist, muss ich mich extrem zurück halten, sollte.
Du gibst mir noch zusätzlich Energie/Kraft.
Du bist der Teil das die unwiderruflich Wärme ausstrahlt.
Soooo Warmherzig ♡♡♡ kraftvoll wie ein Weltmeister mich zur Hitze zu bringen....
Es brodelt in mir...
Das ich vor Freude nicht nur küssen würde....
Dabei könnte ich mein Verstand verlieren...
Diese verbotene Frucht. :)
Yuks
veröffentlicht am 12. Mai 2023
11

Lyrik des Tages

Spuren
Salzwiesen Seeampfer blutrot
blühn Erinnerungen schlickwärts
zwischen Deich und Meer
tanzen Dünen. Schlafmohn flüstert
Liebesworte versanden im Gasthof
am Weg ließ er sich damals kommen:
Schollen und Wein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 22. Januar 2017
9

Lyrik des Tages

Risiko
Alles laut, nicht was ich will
Hab dich atmen gehört und da war Ruhe still
Ewige Dauer:
Wege grau und schlecht beleuchtet
Werden wir uns Wiedersehen
Alles Zufall
Wie Inszeniert
hab ich Blick und Ohr riskiert
Phönikien
veröffentlicht am 14. April 2013
37

Lyrik des Tages

Moment der Bewunderung
Wenn die Bewunderung Worte entreißt,
den Atem raubt und unbeschreiblich bleibt,
so dass du es kaum glaubst, steht kurz still die Zeit,
doch die Gefühle sind losgelöst und schwebend befreit.
Einmalig und einzigartig zugleich
ist dieser eine besondere Moment,
der mit maßloser Überwältigung,
all deine innersten Faszinationen fängt.
kayos
veröffentlicht am 3. März 2012
41

Lyrik des Tages

Beziehung
Und gibts in eurer Beziehung auch gerade mal ein bisschen was zu kauen,
dann gilt, gemeinsam nach vorn schauen,
und weiter am Lebenstraum bauen.
BREND
veröffentlicht am 21. Mai 2014
34

Lyrik des Tages

Eigentherapie
Eine Existenz nur auf fremder Anerkennung basierend, wird keine glückliche sein, der Individualismus wird angepasst den unbedeutenden Meinungen und Vorlieben. Wo ist das Selbstwertgefühl geblieben, sich selbst, ja ganz sich selbst auszuleben und nach dem eigenen Ideal zu streben? Eigentherapie in Gedichtform vollzogen, Ich bin jetzt wieder Ich, nicht von dem Ameisenvolk der Menschen verbogen.
Anonym
veröffentlicht am 6. Juli 2012
34

Lyrik des Tages

Stille
Stille im Herzen, dort verborgen,
was doch einst, offenkundig war

Liebe sich fühlte, darin geborgen,
traurig Ende, nicht vorhersehbar.

Ein fröhlich Lächeln in sich kehrt,
möchte nach außen, nicht tragen,

denn Stille, gelegentlich verwehrt,
das ein Lächeln muss, sich plagen.

Stille, zu atmen mich, nicht wage,
zart ein Rauschen nur vom Winde

Gedanken nun, dorthin ich trage,
wo noch Leben, statt Stille finde.
Gaby Mahler
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
147

Lyrik des Tages

Papa
Du bist der Schönste auf der Welt
Du bist mein Held
Mit Rosen kann man dich beglücken
Und ich kann dich heut betrücken.

Nun bist du 40 du junger Mann.
Ich will dir helfen wo ich nur kann.
Du bist so schön wie eine Seide.
Du fühlst dich an wie eine Weide.

Du bist so sportlich und ich nicht.
Dafür stehst du bei mir im Rampenlicht.
Du bist so schlau wie jen ich kenn
Und sage nicht wenn.
RH
veröffentlicht am 22. Februar 2021
35

Lyrik des Tages

Tinas Toilette
Ich thronte mit meiner Tirade
auf Tinas Toilette.
Ich murkste auf meiner Mansarde
an Monis Manschette.
Ich blähte mit meiner Ballade
auf Bertas Bulette
und rollte wie eine Roulade
in Rosis Rosette.
Gofmann
veröffentlicht am 24. Mai 2012
16

Lyrik des Tages

Geschenkidee
Noch kein Geschenk?
Ein guter Rat:
Verschenk
doch einfach Fleischsalat!
Peter Bunselmann
veröffentlicht am 31. Dezember 2012
38

Lyrik des Tages

Linde, Baum der Herzlichkeit und
-.-
Unter einem duftenden Lindenbaume,
sich gar niederzulassen, im Schatten
an seinem so stets grandiosen Saume.
Harmonie und Geborgenheit, also
gar stets totale Zufriedenheit nun in
einem fließt. Sodann, wenn man sich
darauf gar einlässt, es zulässt und in
Gedanken die Arme weit ausbreitet.
Und die Linde, Symbol von Frieden,
der Herzenswärme, Menschlichkeit
und Barmherzigkeit, somit umarmt,
den Duft ihrer Blüten in sich spürt
sie uns mit zart-süßen Duft verführt
und sich nun etwas im Körper rührt,
dieses zur totalen Zufriedenheit führt.
==:::==

KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei – KLAR -- mit Kürzel: khahh5
http://baum-blume-gras.blogspot.com/
:::::::
HauptBlog: http://kuddelhh.blogspot.de/
KuddelAHH
veröffentlicht am 25. Juli 2021
7

Lyrik des Tages

Trennungsschmerz
Ein Kuss
fest.
Dann lässt man los
Und erkennt..
Nach der Trennung
Alles brennt
Einem tut es immer weh
So ist das mit der Möbelkante und
dem kleinen Zeh.
Johann Zinnitz
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
37

Lyrik des Tages

Die Liebe
"Ich liebe dich"
sagt einer
Das glaubt man ihm sofort,
weil an die Liebeswörter ist man nicht gewöhnt
Es gibt zu viel Liebe, die wirft man einfach weg
"Ach was! sagt später einer,"
es gab doch gar keinen Zweck"
Zweck gibt es immer, weisst du
und in der Liebe stark.
Das will ich dir beweisen auf meine eigene Art!
N.L
veröffentlicht am 20. April 2020
31

Lyrik des Tages

Adidas Jacken Flavour
Durch die Stadt im Sportanzug von Adidas
Du siehst aus als kleidet dich die Caritas
Du Pidaraz
Ich fahr mit dem Cl an die Tanke
Währenddessen durchsuchen dich Beamte
Du wirst verachtet von Familie und Bekannten
Und zu dem auch noch von Unbekannten
Ach ja
Deine Freunde sind alle nur Verräter
Und ich Eis mit Adidas Flavour
Kennystyle
veröffentlicht am 11. Mai 2016
34

Lyrik des Tages

Ostern in Sicht
Die grauen Wintertage: Bald sind sie vergessen;
ich weiß, sie schlugen dir arg aufs Gemüt.
Des Menschen Seele ist auf Sonnenschein versessen.
Nun dauert 's nimmer lang, bis alles grünt und blüht.

Der Himmel hat ein taubenblaues Band gesponnen
und gibt den Sonnenstrahlen frei' Geleit.
In allen Kirchensälen lächeln die Madonnen,
erwarten sehnsuchtsvoll die feierliche Osterzeit.

Schau, wie die Sonne strahlt auf ihre alten Tage!
Die Wälder wiegen sich in grüner Harmonie.
Auf weiße Segel hofft im Hafen manche Takelage.
Der Frühling führt in Stadt und Land Regie.

Die Kinder freuen sich schon auf den Osterhasen;
In den Geschäften kann man Schokoladeneier kaufen.
Die Mutter schmückt mit Märzveilchen diverse Vasen;
der kleine Igel kriecht aus seinem Komposthaufen.

Grau war der Winter, der nun fast vorüber ist;
die kalten kurzen Tage schlugen dir arg aufs Gemüt …
Bald feiern wir das Osterfest, die Auferstehung Jesu Christ,
ein Menschensohn von edlerem Geblüt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. März 2017
7

Lyrik des Tages

Aleppo
Lass ruhn die Welt im Nebel,
lass träumen Wald und Feld,
sonst siehst du, wenn der Schleier fällt,
Kampfjets, Gewehre, Handgranaten unterm Himmelszelt,
kriegslüstern die zerstörte Welt
in ihrem Blute fließen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. November 2016
7

Lyrik des Tages

Bist lange fort
bist lange fort
wir haben aufgehört zu sein
unsere welt ging im nirgendwo verloren
wir haben uns aufgelöst
wie die schillernd bunten seifenblasen
mit denen wir
staunenden kindern gleich
unsere träume in die luft gepustet haben

über die wege und straßen unserer zeit
wandert jetzt das vergessen
und nur manchmal noch
hüllen mich sanfte abendlichter in die gewänder der vergangenheit
Mario Lyrik
veröffentlicht am 9. November 2016
37

Lyrik des Tages

balsam - 387. chorus 1
Deine hauchzoatn liebesschwüare betöan mein vastond,
dei extatisches stöhnen bricht mein widastond.

Deine gflüstat schmutzign woate mochn mi gonz heiss,
dei wölfisches geheul schmüzt bei mia jedes eis.

Deine vafüahrungskünste mit deina zung, deinem mund,
deinen füssn und händn mochn mi gonz wund.

Deine schoafn rassign kuavn schneidn gonz tiaf rein,
dei gschmeidigkeit schmüzt wie balsam jedn hoatn stein.
philjazz
veröffentlicht am 1. Oktober 2016
5

Lyrik des Tages

Blattgold
Wir warten auf die Sonne,
Doch nur der Mond scheint nachts.
In Gold gehüllte Rosen,
Verwelken in dem Glanz.

Selbst wenn die Wolken ziehen,
Sieht man der Sterne Hälfte.
Sie warten auf den Träumer,
In grenzenloser Kälte.

Wer denkt an braune Blätter,
Wenn grün der Frühling blüht.
Wer weiß schon ob die Sonne,
auf oder unter geht.
Tim
veröffentlicht am 29. August 2015
49

Lyrik des Tages

Ach, Worte aus meiner ersten Liebe...
Denke niemals, dass ich dich nicht geliebt habe und dass ich dich nicht liebe. Werde glücklich mit deinem neuen Freund. Aber ich werde es nie zulassen, dass dir jemand weh tut. Behalte mich in Erinnerung, als wäre ich ein schöner Traum gewesen. Denn du warst mein schönster im Leben, den ich nicht aufgeben wollte. Vergiss mich bitte nicht. Weil dich, werde ich nie vergessen. Ich liebe dich für immer
Anonym
veröffentlicht am 26. Dezember 2011
33

Lyrik des Tages

Dein zartes Lächeln
Du hast ein zärtliches Lächeln,
in Deinem kleinen Gesicht.
Das gibt viel Lebensfreude,
wenn dein Lachen ausbricht.

Die Augen erzeugen ein funkeln,
die Lebensfreude wird angezeigt.
Hier gibt es eine strahlende Aura,
dadurch viel Lebenskraft aufsteigt.

Dein Mund mit kleinen Lippen,
strahlt beim Lachen wunderschön.
Diese rosigen zarten Streifen,
sind sehr natürlich, einfach schön.

Die freundliche Ausstrahlung,
gibt Menschen das Vertrauen zurück.
Jeder erkennt diese Faszination,
es gibt in Deinem Gesicht viel Glück.

Kind erhalte immer dieses Lachen,
denn es gibt nicht schöneres im Leben.
In der Zukunft wirst Du groß sein,
und sehr vieles zum Lachen erleben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 24. November 2018
178

Lyrik des Tages

Nordlicht
Glühende Flammen
wie ein Tanz am Himmel.
Ein Fluss im Sternenmeer
aus Grün, Gelb und Rot.
Erfüllt die Nacht
erfüllt mein Herz.

Äonenglanz
im Spiegel der See,
in Bahnen überm Eis.
So hoch, so fern.
Erfüllt den Himmel
erfüllt meinen Geist.

Leuchtendes Sternenzelt.
Momente voller Magie
in tiefer, dunkler Nacht,
schlaflos, sprachlos.
Erfüllt die Kälte
erfüllt meine Seele.
trickster2154
veröffentlicht am 27. März 2017
46

Lyrik des Tages

Sehnsucht
Das Herz mir vor Sehnsucht überquillt
Wenn ich mich entsinne des Frühlings Gefild
Und samtblauer Sommernächte!
Auch denk‘ ich an lieblichen Rosenduft
An der Nachtigall Singen in goldwarmer Luft
Ach, wenn das Morgen den Frühling mir brächte!

Kennst du den Duft von geschnittenem Heu?
Und jedes Jahr, dem Brauche getreu
Sprießen zartgrüne Halme aus taunasser Erde.
Ein Bild steigt vor meinem Geiste auf:
Geschliffene Kiesel im Wasserlauf.
Wenn nur in Bälde es Frühling werde!
Philomène
veröffentlicht am 7. Februar 2021
34

Lyrik des Tages

Kleiner Schicksalsblues
Ein Bienenmaul hat der Sommer
und Augen aus Zucker und Zimt.
O Sommer, seufzen wir
schon im Frühling und
bauen Nester – selten zufrieden
mit Wetter und Wind.

Allein unsere Träume halten uns
am Leben: Mit Zungen aus Honig
reden sie von Liebe und Glück
unterm besternten Himmel.

Leichter folgen Trauernde
den Särgen ihrer Liebsten
bereits im Frühjahr, und Wellen,
beflügelt von Nereus' Nereiden,
besamen weiße Strände im Süden.

Sehnsucht und Einsamkeit legen unser
Schicksal oft in die falschen Hände.
Holt es euch zurück und hütet es
in der Drosselgrube zwischen
Schlüsselbein und Schlüsselbein.

O Sweetheart, zwitschert die rote
Kehle im Herbst: Schau nur die Nebel!
Sie wallen schauriger heuer
als die Schatten der Lebensmüden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Mai 2018
6

Lyrik des Tages

Vergebliche Bitte
Vogelküken: „Wenn ich dir doch schwöre, dass du zum Vogel dieses Jahres gewählt worden bist, um für den Bestand uralter Bäume und kleiner, unschuldiger Küken in Wäldern und Parks zu werben, lässt du mich dann laufen, Gevatter?“

Waldkauz: „Halt den Schnabel, Baby, mein Magen knurrt. Dieser verdammte Hunger und dann noch das Gelaber von diesem Küken – knirsch, schmatz, schluck – weg isses, in Gottes Namen.“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Januar 2017
6

Lyrik des Tages

Schweigen
Untergangen im Ozean des stillen Schweigens.
Der Sauerstoff der Liebe schimmerte an der Fassade des Meeres.
Gefesselt vom Sog, fernab das Licht. Ich durchblicke es nicht, kein Ton durchbricht die Mauer. Wünscht ich mir jetzt so den Donner herbei, doch tiefer als das dunkel, sitzt der Schmerz.

Ersticke an der Zeit, die dich zum Schweigen treibt!
Peter Kohlmaier
veröffentlicht am 10. März 2013
37

Lyrik des Tages

Wer bist Du, wer bin ich
Mein Sein dein Sein
keiner will allein sein
du bist was du isst
wurde uns aufgetischt
Wahrheit und Lüge vermischt
frag dich selbst wer du bist
frag mich selbst wer ich bin
tief im Innersten drin
was ändert sich nie
das Leben ist ne Show
und ich bin der TV
Cojabo
veröffentlicht am 3. August 2021
38

Lyrik des Tages

Worte
Zwischen
vielen Menschen
sehne ich mich
nach meiner Kindheit.
Einsam will ich dann wieder sein -
wie damals: viele um mich herum.
Ich hörte zu, dachte – mir manches aus,
lebte in einem großen, hohen Haus.
Wörter gab es im Überfluss:
Ich lernte sie alle
mit der Zeit
lieben oder
fürchten.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Juni 2017
11

Lyrik des Tages

Das Ende der Liebe
Deine Physiognomie verlockt mich,
deine Gleigültigkeit drangsaliert mich,
Ich starre dich an, du lächelst mich zu,
gibst mir eine Antwort, frappiert mich.
Renny
veröffentlicht am 20. Januar 2016
43

Lyrik des Tages

Mein Schatten
Egal wohin mein Weg mich führt,
die Ehre stets auch ihm gebührt.
Ich darf vorstellen gestatten,
mein neuer Freund, der Schatten.
Anonym
veröffentlicht am 31. Januar 2012
54

Lyrik des Tages

Meine Welt
Eingehüllt in zwei Halbkugeln,
Abgespaltet vom Rest,
Dort drin rollen Berge,
Springen Bäume,
Fliegen Welten.

Außen klopft nur Wasser,
Hin und wieder Schall.
Der prallt ab und innen
Fühlt sich jeder wohl.

Auch wer tief bohrt
Sieht es nicht.
Nach innen muss man gehen
Um sich zu sehen im Licht
Toseban
veröffentlicht am 23. März 2015
50

Lyrik des Tages

jungklugverloren
Durchtränkt mit Wissen.
Doch ahnungslos, planlos.
Melancholie, ein Schrei ins Kissen.
Alle Wege offen, alle Türen verschlossen.
Das Leben vor dir, eine blühende Wiese.
Deine Füsse in einem klebrigen Sumpf.
Deine innere Kraft als einziger Trumpf.
Du stürmst los mit Kraft wie ein Riese.
Jede Entscheidung könnte die falsche sein.
Und doch lässt du dich darauf ein.
Mach das Beste aus dem was du hast.
Mach jetzt hier keine Rast.
Intarabus
veröffentlicht am 12. August 2016
37

Lyrik des Tages

Masochist
Das Gift schenke ich mir selber ein und stürze es herunter. Mir der Schmerzen bewusst, die ich damit verursache. Aber reinen Wein gibt es bei mir nicht. Ein Leben voller Lügen, Hass und Bosheit ist mir geblieben. Und ich mache es wissentlich schlimmer, schlage immer in dieselbe Wunde, mit brutalen Hieben.
Anonym
veröffentlicht am 16. Mai 2012
36

Lyrik des Tages

Rennen oder schwimmen?
Ein RENHAI einst sehr traurig war:
Was bin ich eigentlich?, so dachte es:
Ein RENtier oder gar ein böser HAI?
Das Leben schien ihm unbezwingbar;
kaum wüsst' es Antwort auf die Frage,
wäre es vorbei.

Der HAI viel spitze Zähne hat,
ein würdiges Geweih: das stolze REN.
Schwimm ich im Meer, so dachte es, lauf ich ins Watt?,
neck' ich den Jäger auf der Pirsch bei Solingen?

Das RENHAI lange nicht zur Ruhe kam:
Es dachte hin, es dachte her.
Sein Schädel brummte Tag und Nacht
und machte ihm das Leben schwer.

Es ging zu einem REN-HAI-Spezialisten,
doch dieser fragte bloß: Was wollen S' denn sein?
Wollen Sie schwimmen oder rennen auf den Pisten?,
ach, es war elendig zumut' und fühlte sich so klein.

Bis es ein Beilhieb traf, das RENHAI war geraten
ganz zufällig auf einen schnöden Holzbock:
Es rannte nach der Bluttat unter Schock
gen Lappland zu den eig'nen Rentierarten,
der HAI entkam und schleppte sich zum Ozean
dort fraß er viel und wuchs zu einem HAItiermann
und sehnte sich nach seinem RENtier
dann und wann.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Thema: Verfehlung
Wie man’s macht,
man macht es falsch.
Weise Sprüche allerlei.
Niemand lacht,
dann kracht es bald.
Leise wünsche ich’s herbei.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 25. November 2016
39

Lyrik des Tages

Menschlichkeit
Menschlichkeit sollte es überall geben
und Achtsamkeit, der Mensch erleben.
Die Höflichkeit ist nicht nur ein Wort,
es gibt Ehrlichkeit, an jeden Fluchtort.

Mit Freundlichkeit willkommen heißen
und Herzlichkeit, für Fremde beweisen.
Das bringt Fröhlichkeit und Vertrauen,
auf die Dankbarkeit, können wir aufbauen.

So entsteht eine Kostbarkeit fürs Leben,
in Wirklichkeit sollten wir danach streben.
Wieder zur Sinnlichkeit auch bekennen,
für die Ewigkeit einen Neuanfang gönnen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 26. November 2018
178

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