Worte parodieren Sprache verballhornern

Wortspiele generieren, Wörter parodieren!

Bekannte Wörter zu entstellen macht Spaß. Manchmal ist es aber auch harte Arbeit. Besonders für Werbetreibende kann die Verballhornung oder Neubildung von Wörtern für den passenden Slogan oft schweißtreibend sein. Hier kommt der neue Wortspiel-Generator zum Einsatz. Einfach ein Wort eingeben und den Generator etliche Wortparodien und Wortneuschöpfungen erzeugen lassen.

Eingabewort Wortparodien
… Wofür braucht man das?

Wenn du nicht gerade in der Werbebranche tätig bist und dir täglich neue Slogans ausdenken musst, dann kannst du den Wortspiel-Generator auch für den Alltag nutzen, um deinen Wortschatz mit mehr oder weniger anständigen und sinnvollen neuen Begriffen anzureichern. Oder, falls dir langweilig ist, verdrehst du einfach deine Nachbarstadt und schaust, was dabei an Gespött heraus kommt.

 
 
Und was macht der Generator …?

Einfach ausgedrückt, analysiert der Wortspiel-Generator dein eingegebenes Wort. Und je nach Eingabewort ersetzt er entweder bekannte Wortfragmente durch ähnliche Wörter (mehrsilbibes Eingabewort) oder er sucht Wörter, die dein Eingabewort enthalten und ersetzt dieses Wortfragment dann ebenfalls durch ähnliche Wörter (einsilbiges Eingabewort).

Einsilber Beispiel-Ergebnisse
„Brei” → Kartoffelblei Babyzwei Freitseiten
„Milch” → Frischdich Zischpocken Mischmixgetränk
„Blut” → glutsmäßig Regelknut Brutrückstand
„Tee” → Nachmittagsfee Varietee Seefilter
„Welt” → Himmelsfett Fußballbert Pestführer
Mehrsilber Beispiel-Ergebnisse
„Wiesbaden” → miesbaden Wiesnagen Wieswaren
„Puppenhaus” → Furzenraus Lupengaus Tulpenlaus
„Gewitterwolke” → Gewinnerwolke Gewitterbombe Peripherpofe
„Kleinkind” → Neinkind keinrind Rheinkind
„Düsseldorf” → Tümpeldorf Würfelkopf Rüpelzoff
Lyrik des Tages

Aleppo

Im Herbst (2015) Nachdichtung / Antwort auf Eduard Mörikes „Im Herbst“

Lass ruhn die Welt im Nebel,
lass träumen Wald und Feld,
sonst siehst du, wenn der Schleier fällt,
Kampfjets, Gewehre, Handgranaten unterm Himmelszelt,
kriegslüstern die zerstörte Welt
in ihrem Blute fließen.
von Annelie Kelch, veröffentlicht am 9. November 2016
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Lyrik des Tages

Winterland

Dein erster Schnee fiel über Nacht Ende Dezember,
bedeckte Straßen und Felder, Tage und Stunden,
die alten, die neuen Seelenwunden.
Ein Winzling warst du an meiner Hand,
kaum ein Jahr – alt genug, das Flockenland zu erkunden.

Begeistert tauchtest du die nackten Hände
ins frostige Leben: ach, dein Gesichtchen
sprach Bände, ach, ich sehe dich heut' noch
erbeben und möchte dich einmal noch trösten.
von Annelie Kelch, veröffentlicht am 3. Februar 2017
2
Lyrik des Tages

Liebe

Liebe ist das wo empfinde ich
Liebe ist das wo ich fühle für dich
Liebe ist das wo du nicht fühltest für mich
Liebe ist das was mich traurig macht
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
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Lyrik des Tages

k nonsens tration

Still, ich muss mich konzentrieren,
da im Kopf geht was spazieren,
manches noch auf allen Vieren,
zu vergleichen auch mit Tieren,

Alles das geht viel zu schnell,
kitzelt, witzelt wild und wusselt.
Vielleicht ists vom Tier das Fell,
das ein bisschen zu arg fusselt?

Und ich frag mich irritiert,
ob da was im Kopf passiert,
falls das Tier von seinem Schopf,
vier Fusseln zu viel verliert?

Ob es wohl den Kopf verwirrt,
wenn das Tier voll ungeniert,
Schopffusseln darin verliert?
von Anonym, veröffentlicht am 8. Oktober 2014
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Lyrik des Tages

Einsicht

Der Snickers noch ein Traum
Ein Traum von innrer Fülle
Zufriedenheit, ein Traum
in Schocko er ihn hülle

Verirrt er sich im Wahn
In Hungers Irrengarten
spielt Janos einen Klang
von Zukunft auf der Harfe

Die Hoffnung ist schon nah
Der zückend Griff nach Bares
Er glaubt es nicht, ists wahr?
Zu wenig Geld für Wahres.
von Egorat, veröffentlicht am 13. April 2015
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