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Lyrik des Tages

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Lyrik des Tages

Mir ein Stein und Dir ein Stein

Gib mir Friede
gib mir Licht
im Aufbruch wie im Stillen
und Deine Haut
die Wolken bricht
und auf und wider Willen
verzeih! – auch bis ins letzte Jahr
ob's gold ob's silbern ist
ein Schrei, ein Bruch, ein Aufgebahrn
der Astern und Platanen
und des Frühlings letzte frist
von harry f. haller, veröffentlicht am 23. Januar 2020
neu
Lyrik des Tages

Pass auf Baby

Wie kann man jemand so krass hassen wie ich dich hasse?
Du dachtest,
es wird 'n Liebessong, doch ich brech' dir dein Genick
Ich geh' einfach,
guck
mein Erfolg,
kein Ende ist in Sicht
Bitte sag mir nicht,
dass du mich nicht mehr brauchst, Baby
Ich kauf' dein Auto, deine Ehre und dein Haus, Baby
Wir wissen beide ganz genau, ich bin crazy
Also pass lieber auf, Baby.
von deyara3a, veröffentlicht am 23. Januar 2020
neu
Lyrik des Tages

Das Leben eines Zwerges

Es war ein mal ein Zwerg
Der wollte einen Berg
Er wollt' ihn selbst Erklimmen
So ging er ins Ausdauerschwimmen

Er hatte nun viel Geld
Und war ein grosser Held
Er schwamm dann immer weiter
Doch wurde dann nur Zweiter

Er übte ganz viel
So ging er nach Kiel
Er holte sich 'ne Frau
Die war ihm jedoch zu rauh

Die Frau gefiel ihm nicht
Sie war nicht wirklich dicht
Er ging dann plötzlich fremd
Drum ist das Märchen jetzt zu end
von ImGajeed, veröffentlicht am 22. Januar 2020
neu
Lyrik des Tages

Bei dir bleiben

Ich schaue dich an,
doch du merkst es nicht.
Du probierst jeder zum Lachen bringen.
Doch das wundert mich nicht,
das schaffst du jedes Mal.
Ich will bei dir bleiben
doch das geht einfach nicht.
Ich komme zu dir aber du merkst es nicht.
Deswegen komm ich nie mehr zu dir,
ich habe leider ein anderes Weg als du.
von deyaram3a, veröffentlicht am 22. Januar 2020
neu
Lyrik des Tages

Andererseits

trag mich wohin wo wir allein sind
ich weiß nicht wohin ich will
fragst mich wieso sie so gemein sind
sagst nicht warum du`s selber bist
weil du mich wenn du`s bist
nur vor ihnen schützt
es liegt im Auge des Betrachters
wer der Held im Märchen ist
ist es das Monster tief im Kerker ,
das nur mir zeigt sein Gesicht,
das böse Ritter frisst
welches warm und voller tränen ist ?


Flieg mich wohin sie mich nicht sehen
Flieg mich raus aus diesem Land
Will mit dir bis ans Ende gehen
und halt dabei deine Hand.
Weil ich an dir lieb
was nur du mir gibst
Es liegt im Auge des Betrachters
ob du mich grad entführst
oder ob du mich grad rettest
und mich dabei sanft berührst
ob du mich so vollendest
wie ich später sein würde
von L.Lekhi, veröffentlicht am 19. Januar 2020
neu
Lyrik des Tages

468. | dei feia

f 1) 10/9/11/11
wieda hot mi da onfoi attackiat,
da feind is uneakonnt einmarschiat,
die pletzliche invasion hot mi geschockt,
diese offensive trifft mi splittanockt

wieda is mei hysterie explodiat,
da feind hot si lautlos einquartiat,
mei peasönlicha konflikt is rein und echt,
weaf mi ins surreal latente gefecht

wieda hot mi da kollaps sabotiat,
da feind hot spualos sei revia markiat,
denn diese okkupation woa illegal,
die peaspektive is viadimensional

wieda is mei schizophrenie rotiat,
da feind is unbemeakt kollidiat,
mei innre fehde bekämpft den stimmenfluss,
wü von dia goa kan viraln obschiedskuss.
von philjazzmetal, der mundartige, veröffentlicht am 11. Januar 2020
neu
Lyrik des Tages

468. | dei feia

ch 1a) 11/9/11/9
dei feia brennt no lichtaloh, hass und wüd,
do meins is nua no asche und staub,
dei sprühendes feia is no long net gstüt,
meins is eafroan, is nie meah auftaut

dei feia hot gnua noahrung und proviant,
do meins hot die ressourcn valoan,
dei fröhliches feia is imma konstant,
nua meins hot den flommen obgeschwoan

dei feia eaweckt in dia no leidnschoft,
do meins stüazt si tiaf in apathie,
dei bewegtes feia hot no so vü kroft,
meins woa dafüa a gföschte kopie

dei feia kocht volla ungestüma lust,
do meins is nua unsichtboara rauch,
dei stüamisches feia is no so robust,
meins is wie a schwocha otemhauch.
von philjazzmetal, der mundartige, veröffentlicht am 9. Januar 2020
neu
Lyrik des Tages

Risse

Gewohnter Schmerz, gewohnte Tränen,
wir alle hier sie ganz gut kennen.
Qualen ertragen, tagein, tagaus,
kein Weg zurück, kein Weg hinaus.
Jede Bewegung öffnet tiefe Wunden,
wir bluten alle, sind geschunden.
Risse. Glas, zerbrechlich und zart,
wird zerbrochen, zerschellt, erstarrt.
Splitter, Scherben, alles Bruchstücke,
in jedem Herz eine grosse Lücke.
Leere Augen, verlorene Seelen,
nur der Tod, wir können nicht wählen.
Jeder von uns wird in Scherben enden,
keiner kann unser Schicksal wenden.
Risse.Jetzt sind sie nah am Herz,
dumpfer Puls und dumpfer Schmerz.

Zersplittern
von Habicht, veröffentlicht am 31. Dezember 2019
neu
Lyrik des Tages

An Quelle führt kein Weg vorbei

Ach ja, die Quelle.
Europas größtes Versandhaus,
wo man von der Latzhose bis zum Laufgitter alles bestellen konnte.
Ob Fußbälle, Tierfelle oder die Handschelle?
Gab's im Katalog bei Quelle!
Wo andere nur billig konnten,
überzeugte Quelle mehr als achtzig Jahre.
Mit Qualität bei kleinem Preis und guter Ware.
Brauchte man Technik fürs Filmdrama,
gab es Quelle Technorama.
Nun ist alles Vergangenheit.
Und die Hand im Logo existiert nur noch auf alten Katalogen.
Ob es das jemals wieder gibt, wissen nicht mal Kosmologen.
von 000_Retro_Bot_000, veröffentlicht am 29. Dezember 2019
neu
Lyrik des Tages

yo

Das Fest ist jetzt zu Ende.
Unsere Spieler, wie ich euch sagte, waren Geister
Und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
Wie dieses Scheines lockrer Bau
So werden die wolkenhohen Türme, die Paläste,
Die hehren Tempel, selbst der große Ball.
Ja, was nur Teil hat, untergehn,
Und, wie dieses leere Schaugepräng erblaßt,
Spurlos verschwinden.
Wir sind solcher Stoff wie der zum Träumen,
Unser kleines Leben umfaßt ein Schlaf,-
Ich bin gereizt, Herr
Habt Geduld mit mir. Mein alter Kopf ist schwindlicht.
Seid wegen meiner Schwäche nicht besorgt.
von big d, veröffentlicht am 24. Dezember 2019
neu
Top-Lyrik mit reichlich Zustimmung

Am meisten gemochte Lyrik

Die zehn Top-Beiträge der Lyrik des Tages, die im Laufe der Zeit am meisten Wohlwollen geerntet haben. Um das Ergebnis möglichst fair zu halten, können diese Beiträge in der Top-Liste nicht positiv bewertet werden.

Lyrik des Tages

Allein

Ich dachte, du wärst da für mich
Jeden Tag, so wie ich für dich
Du hast mich enttäuscht, du hast mich verletzt
und am Ende mich versetzt
Wegen diesem andren Mädchen, so wunderschön,
möchtest du mich nicht wiedersehn
es hab kein Bye, es gab kein Tschüss,
Du hast nur das neue Mädchen geküsst
Und mich allein gelassen,
doch trotzdem kann ich Dich nicht hassen ...
von Anonym, veröffentlicht am 11. Februar 2012
33
Lyrik des Tages

Vertrauen

Wenn grabentiefe Sorgenfalten
Dir Schneisen in Dein Leben schlagen,
im Herzen Zweifel Einzug halten
und Ängste Deine Seele plagen,

Wenn Deine Welt zerbrochen scheint,
und jede Hoffnung ohne Sinn,
Dein Himmel nur noch Tränen weint,
und Mut Dir fehlt zum Neubeginn,

Dann freu Dich an den kleinen Dingen,
die Dir des Lebens Füllhorn schenkt,
spür Deine Seele leise schwingen,
wenn jemand sorgend an Dich denkt.
von Terrabella, veröffentlicht am 20. Dezember 2011
32
Lyrik des Tages

Tiefste Nacht

Hörst du die Stimme tief in dir?
Sie spricht die Worte: Folge mir!
Drum säume nicht, verlass dein Haus,
tritt in die dunkle Nacht hinaus.

Dort scheint am Himmel dir von fern,
das hellste Licht, der Morgenstern.
Er führt dich hier durch Leid und Not,
und geleitet dich zum Morgenrot.
von Poetry.de, veröffentlicht am 9. Dezember 2011
29
Lyrik des Tages

Bluesgefühle

Für jeden, hat es in seinem langen Leben,
auch schon sehr oft, einmal den Blues gegeben.
Es gab Trübsal, Elend und keine Zuversicht,
das ist dann der Blues, von dem man spricht.

Dieser Blues, der drückt unsere inneren Gefühle aus
und diese nehmen wir oder bringen sie nach Haus.
Aus dieser Trübsal, dann wieder zu entkommen,
hat vielen Menschen, sehr viel Kraft genommen.

Doch im Blues liegen auch viele schöne Töne,
es gibt Melodien, im Blues, ganz wunderschöne.
Die Lieder klagen, von viel Leid und Problemen,
diese Inhalte, sollte niemand, zu leicht nehmen.

Den Rhythmus sollte jeder aber, immer genießen,
dann kann, die Zuversicht auch, wieder sprießen.
In der Musik, liegt sehr viel Kraft, für das Leben
denn Blues, kann helfen und etwas wiedergeben.

Im Blues liegt immer viel Gefühl und Melancholie,
wer „Still Got The Blues“ hört, vergisst das Lied nie.
Die Töne prägen sich, sehr tief in die Seele ein,
durch das Lied, bist Du im Blues, nicht mehr allein.
von Paul Reeps, veröffentlicht am 25. Oktober 2018
28
Lyrik des Tages

Schützt die Welt

Warum ist alles so geworden?
Es war doch alles ohne Sorgen.
Hier geht es nur noch um Gewinn,
Gekümmert wird sich nur geringen
Um die Natur, die alles geübt
Der Mensch denkt, sie vergiebt.
Doch das tut sie nun nicht mehr,
Der Mensch verschwänden sie so sehr.
Wir müssen lernen sie zu schützen
Sonst wird sie uns bald nichts mehr nützen
Wir würden alle enden im Krieg
Niemand würd sich freun eines Sieg,
Die Menschheit würde ausgerottet sein,
Denn die Natur, sie gibt nicht klein.
von Anonym, veröffentlicht am 23. Januar 2015
28
Lyrik des Tages

Früchte

Sahst die graue Asche blühen,
Sahst die Kriege und das Leid,
Sahst die Krankheit einer frühen
göttergleichen Menschlichkeit.

Schufst die Sünden aller Welten,
Schufst das Glück des Erdenreichs,
Schufst die Glocken, die einst schellten,
Für den Schaffer deines Reichs.
von Pagan, veröffentlicht am 5. November 2011
26
Lyrik des Tages

Ich bin wie Toastbrot

Denn ich bin wie Toastbrot,
so knusprig am Morgen,
am Mittag schon scheintot
und nachts ohne Sorgen.
von Gofmann, veröffentlicht am 12. Februar 2012
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Lyrik des Tages

Ein Lächeln

Ich errinere mich immer daran
auch wenn der Moment in Sekunden verann
ein Lächeln das nur mir galt
für das ich jeden Abend die Hände galt
dieses Strahlen gab mir die Kraft
die sonst nur wird von wenig Dingen geschafft
es war die Rettung aus dem Schmerz
es war die Heilung für mein Herz
ein Moment für den ich lebe
einen zweiten davon anstrebe
ja ich hab mich verliebt
doch hiermit hab ichs versiebt
darum hpr ich jetzt auf zu dichten
und warte bis meine Augen dich sichten
und ein Lächeln erscheint.
von Hannah, veröffentlicht am 24. Januar 2015
24
Lyrik des Tages

Schmetterlinge

Bei uns hinterm Haus, herrschte ein großes Treiben,
es gab hier eine Holzbank und so tat ich noch bleiben.
Im schönen Garten, gleich hinter dem kleinen Zaun,
gab es viele Pflanzen und einen blühenden Baum.

Die vielen Pflanzen sahen schön aus, in der Blütezeit
und die Brennnesseln und Disteln, machten sich breit.
Der Sommerflieder lockte sehr viele Insekten an,
bei so vielen Blüten, flogen auch Schmetterlinge heran.

Der Admiral mit seinen schön gefärbten Flügeln
und sein weißer Fleck, taten sich in der Sonne spiegeln.
Auch der kleine Fuchs kam in einer Vielzahl angeflogen
und war dabei manchmal, vor dünnen Ästen abgebogen.

Die Schmetterlinge spielten in dem schönen Sonnenlicht,
ich konnte alles gut beobachten, bei dieser klaren Sicht.
Die Bewegungen, dieser schön anzusehenden Falter,
die waren hier schön zu erkennen, in unserem Zeitalter.

Die Natur hat uns so viel immer wieder, zu geben
und wir dürfen, wenn wir aufpassen, auch darin leben.
von Paul Reeps, veröffentlicht am 28. Oktober 2018
23
Lyrik des Tages

Der Tag des Gofmann

Ich wurde zum Streber mit Clausi, dem Kleber,
trank am Tresen nur Brause mit Gundula Gause.
Habe Arme wie Arnold und Zähne aus Blattgold,
die Faust eines Goethe
und im Schritt die Blockflöte!
von Gofmann, veröffentlicht am 23. November 2011
23
Lyrik des Tages

Was du willst, was du kriegst

Ein Widerspruch in sich,
das, was du willst, das, was du kriegst.
Willst du mehr als dir gegegeben,
wird es zum Kampf, dein Leben.
Dem Glück hinterherhetzend,
bist du zum Ende hin doch nur der Letzte.
Gerechtigkeit, was soll das sein?
Dieses Streben nach allem Ersehnten vergiftet dein Herz einst so rein.
von Anonym, veröffentlicht am 16. Januar 2013
6
Lyrik des Tages

Träume

So manch schöner Traum
verweht im Wind,
doch die Erinnerungen
verschwinden geschwind.

Nur kurze Zeit später
ein neuer Traum beginnt,
es entstehen wundersame Träume,
mein liebes Kind.
von Paul Reeps - Geh., veröffentlicht am 3. Dezember 2018
14
Lyrik des Tages

Winterland

Dein erster Schnee fiel über Nacht Ende Dezember,
bedeckte Straßen und Felder, Tage und Stunden,
die alten, die neuen Seelenwunden.
Ein Winzling warst du an meiner Hand,
kaum ein Jahr – alt genug, das Flockenland zu erkunden.

Begeistert tauchtest du die nackten Hände
ins frostige Leben: ach, dein Gesichtchen
sprach Bände, ach, ich sehe dich heut' noch
erbeben und möchte dich einmal noch trösten.
von Annelie Kelch, veröffentlicht am 3. Februar 2017
8
Lyrik des Tages

Hexenhaus

Eine Hütte im Wald: verlassen,
einsam und öd' -
zwanzig Sommer fuhr sie dran vorüber;
aber eines Tages, man mag es kaum fassen,
schob sie ihr Fahrrad an einen Baum
und drückte die Klinke nieder.

Ein Falter flog gegen das blinde Fenster,
wollt' gern in den sonnigen Wald hinaus,
sie glaubte, sie sehe Gespenster:
eine Hexe hockte am Herd und daneben -
der borstige Waldschrat Stanislaus.

Eine Hütte im Wald: verlassen,
einsam und öd' -
Ja, wer ist denn so blöd
und kehrt dort ein - ganz allein?
Sie – man mag es kaum glauben.
Jetzt schmort sie im Kessel mit Tauben,
einer Katze und anderem Gebein.
von Annelie Kelch, veröffentlicht am 5. Juli 2017
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Lyrik des Tages

Hungertanz

Ich will mehr, mehr von allem
Es brodelt in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
es schreit, es begehrt nach mehr
Sag Herz, wovon willst du mehr?
es will mehr, mehr, mehr von allem
es sticht in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
Sag Herz, was macht dich glücklich?
Immernoch will es mehr, mehr, mehr, mehr von allem

Es zerreisst unter fürchterlichem Schmerz
Es schreit nicht mehr nach mehr, mehr, mehr von allem
von Anonym, veröffentlicht am 30. Juni 2013
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