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Wie alles einst begann

Die Geschichte des Reimlexikons

Das Online-Reimlexikon d-rhyme ist inzwischen schon 13 Jahre alt. Eine lange Zeit, in der sich vieles verändert hat. Zeit für einen kleinen Rückblick, wie damals alles begann. Von der bunten Reimsuche der ersten Jahre bis zum umfassenden Werkzeug für Literaten, wie es heute existiert.

Die frühen Jahre

Der Prototyp eines elektronischen Reimlexikons entstand bereits 2007 im Rahmen eines Hochschulprojekts. Programmiert in C# mit einem lokalen MSSQL-Server. Und nur wenigen tausend Wörtern in der Datenbank. Zwei Jahre später wurde das Projekt als Webapplikation neu aufgesetzt und ging im Sommer 2009 als d-rhyme online – wobei das „d” ursprünglich für „deutsch” stand, da nur deutsche Wörter verarbeitet wurden. Die ersten Jahre waren noch bunt und verspielt. Ab 2010 kamen neue Features wie der Wort- und Namen­generator hinzu und 2012 sogar ein Shop für T-Shirts. Der floppte aber gnadenlos, so dass dieser recht bald wieder herausflog. Zu jener Zeit hatten die meisten Bildschirme noch eine Auflösung von 1024x768 Pixeln und internetfähige Smartphones waren kaum verbreitet, so dass an mobiler Optimierung noch nicht zu denken war. Diese kam dann mit der zweiten Version im März 2013.

Die erste Version 1.0 war noch ziemlich bunt, hatte einem Datenbestand von ca. 80.000 deutschen Wörtern und im Header ein zufälliges Bild einer deutschen Stadt. (Screenshot von 2013)

Die erste Wandlung

Mit dem ersten großen Update wuchs 2013 der Datenbestand auf ca. 120.000 deutsche Wörter an. Und auch optisch hatte sich einiges verändert. Weniger war jetzt mehr. Das Headerbild galt als überholt und wurde entsorgt. Auch farblich wurde nun auf die Hauptfarben Orange und Blaugrau reduziert. Dafür war die Seite auch auf Mobiltelefonen bedienbar. An der Funktionalität hatte sich vorerst nur wenig geändert. Aus „d-day” wurde die „Lyrik des Tages” – wo damals noch der Gedichtgenerator Poetron jeden Tag ein automatisch generiertes Gedicht eintrug. Und auch die anderen Werkzeuge bekamen jetzt besser verständliche Bezeichner. Mit so Labels wie „d-word” oder „d-labs” konnte man naturgemäß nicht so viel anfangen.

Im Jahr 2013 ging die Version 2.0 online und erweiterte den Datenbestand auf 120.000 Wörter. Nicht mehr ganz so bunt, dafür weiterhin mit gleicher Funktionalität und erstmals auch „responsive” – somit auch mobil optimiert.

Die Zeit der Reife

Das zweite große Update setzte 2016 die Grundidee von d-rhyme konsequent weiter um. Ein leicht bedienbares und unaufdringliches Tool – als Symbiose aus Einfachheit, Funktionalität und Eleganz. Optisch wurde nun strikt auf die beiden Hauptfarben reduziert, wobei das Blaugrau einen deutlich dunkleren Farbton bekam. Und auch andere überholte Dinge wurden entfernt. Der Kategoriefilter bei der Reimsuche hatte sich nicht als wirklich sinnvoll erwiesen. Und auch die „Infos + Tipps” waren kein Grund, damit eine ganze Seite zu befüllen. Dafür hatte sich technisch die Seite deutlich weiter entwickelt. Mit knapp 500.000 Wörtern konnten nun auch die meisten Anglizismen und Gallizismen verarbeitet werden. Die Suche nach Anagrammen und Scrabble-Wörtern kam neu hinzu und 2018 auch die Möglichkeit, mit dem „Wortspiel-Generator” seine Lieblingswörter zu parodieren.

Die Version 3.0 war seit 2016 mit knapp sechs Jahren bislang am längsten online. Neu war die Suche nach Anagrammen und Buchstabendrehern sowie der „Wortspiel-Generator” und zuletzt das Anagrammlexikon.

Der Eintritt ins Alter

Seit dem Juli 2022 ist nun die aktuelle Version 4.0 online. Zum ersten Mal wurde das Design nicht völlig umgekrempelt, sondern geradlinig weiterentwickelt. Der Farbkontrast wurde zugunsten der Barrierefreiheit erhöht und die Schriftarten durch moderne, zeitlose und gut lesbare Alternativen ersetzt. Die Rundumerneuerung galt auch für die Technik. Keine neues Features, dafür lieber Vorhandenes tiefgreifend verbessern. So wurde die Reimsuche intensiv überarbeitet. Und bei einem aktuellen Datenbestand von fast einer Million Wörtern verarbeitet d-rhyme auch Exotisches wie Abkürzungen, Prominente, Historismen, Archaismen – und auch viele Neologismen, die sich in den letzten Jahren im Wortschatz etabliert haben. Und sonst gar keine neuen Features? … Nun, der Namensgenerator kann jetzt auch geschlechtslose Vornamen erzeugen. Und der Wortgenerator produziert neben Wörtern und Phrasen auch Blindtext, mit der man sich seine eigene Spielsprache bauen kann.

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