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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Er.
Graue Augen aufs Nichts gerichtet,
wirkten verloren, von der Zeit vernichtet.

In Seiner Welt hatte ich keinen Platz.
Kein Wort gerichtet an mich.

Sprach nicht mal einen Satz.
BlueDragonSK
veröffentlicht am 27. Januar 2020
0

Lyrik des Tages

So oder so gesehen
Ich roch an der Rose und mich stachen ihre Dornen
Ich pflanze Liebe und ernte Hass
Ich schau in die Weite der Welt und stehe am Abgrund
Ich atme das Leben und weiß um den Tod
Ich liebe das Licht des Tages und fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oder so gesehen
Mich stachen ihre Dornen, aber ich roch trotzdem an der Rose
Ich ernte Hass, darum pflanze ich Liebe
Ich stehe am Abgrund und schaue in die Weite der Welt
Ich weiß um den Tod, deshalb atme ich das Leben
Ich fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oliver Delastere
veröffentlicht am 11. Juli 2016
9

Lyrik des Tages

Edgar
Wenn Edgar schläft, so tief und fest,
dann hört er keinen Wecker.
Er sitzt, weil sie ihn schnarchen lässt,
erst mittags auf dem Trecker.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
6

Lyrik des Tages

Samstag, der Vierzehnte
Der Kater schnurrt,
das führt zum Brummen.
in meinem Kopf
ist auch ein Summen.
Der Dreizehnte
er war gar nicht so schlecht.
Wie war die Party?
Ich erinnere mich nicht so recht.
Im Gedächtnis, da sind Lücken,
schwindlig wirds extrem beim Bücken.
MH-Jodler
veröffentlicht am 14. Januar 2012
9

Lyrik des Tages

liebe
Du bringst afoch jede vawökte blume zum blühn,
und du bringst afoch jeds eakoitete heaz zum glühn.

Du vastroihst so vüa wäame und vaschenkst so vü licht,
und dei lächln vazaubat und betöat jeds gedicht.

Oba i vamiss jetzt nua dei liebe,
denn die hob i bei dia no nie gsehn, gspiat oda ealebt

Denn i vamiss afoch nua dei liebe,
oba i glaub, die host du no goa net bei dia entdeckt.
philjazz
veröffentlicht am 23. September 2016
10

Lyrik des Tages

Klänge
Natur hat seine eigene Melodie,
vernommen hat mancher sie nie.
Die Stadt überflutet unsere Ohren
mit Baustellen, die alles aufbohren
durch Autohupen, schrillen Schreien
benebelt sie manches Mal unsre freien
Gedanken wie Schranken einer U-Bahn.
Wann werde ich endlich von euch überfahren?
Kiesel
veröffentlicht am 29. Juni 2018
3

Lyrik des Tages

Die Farben der Liebe
Liebe ist nicht schwarz...
Liebe ist nicht weiß...
Liebe ist bunt...
Bunter als jede Blume, die wachsen kann,
aber wie sie blühen kann, kann sie auch welken.
So wie die schönste Blume auf der Wiese,
zertreten werden kann,
kann die Liebe schneller sterben als wachsen.
Die Liebe braucht Zeit und Rücksicht,
doch kriegt sie es nicht,
stirbt sie bevor sie ihre volle Schönheit zeigen kann.
Murat Öz
veröffentlicht am 13. Februar 2013
6

Lyrik des Tages

Was bleibt
Wenn ich an diese Momente denke,
in denen
die Welt
für sechzehn Stunden
still stand
stockt mein Atem
in meiner Brust
vor Lust

Die Glückseligen
wie perfekt
zusammengesetzte
Puzzleteile
liegen sie da
völlig ergeben
ihrem
Tausend Prozente Karma

Wenn ich an diese Momente denke,
in denen
ich
für sechzehn Monde
still stand
weint mein Auge
kocht mein Blut
vor Wut

Schmerzhafte Wunden
tagein, tagaus
Noch immer
fühlen wir uns
verbunden
Doch
jeder
bleibt für sich

Einen Schritt vor
drei zurück
Ich bin für dich
nur ein Sammlerstück,
eine Spielfigur
Mit mir
spielst du nur
- wie in dieser Nacht

Es war ein schöner
Tanz
mit dir
Doch bleibt nicht der
Figuren Glanz
dafür
jede Menge
Ignoranz
AMD
veröffentlicht am 3. Januar 2018
3

Lyrik des Tages

Ya Herro Ya Kerro
Baller' meine Packs, die Texte für die Neider (ja)
Jacke mit Pelz, sie glänzt, vom Designer (ja)
Wieder mal der Beste, Beste, bin geiler (ja)
Digga, ich bang', du denkst, es war einfach (hah, hah)
Kommen alle Weiber, wie 'ne Leiter geh' ich hoch, aber
Mermi Flow war auch Fußballer
Los, baller! Wo sind deine Jungs, wo? (Wo?)
Komme nur mit Volo62 (brra)
Kicke die Reime und rippe die Scheine (ja)
Geh mal du lieber zur Seite (wouh)
Digga, ich komme alleine
Und halte dich wie Kelesh an einer Leine
Du Pisser, du Pisser, du redest zu viel
Ich esse dich auf, Digga, bon appétit
Mein Vorname G, Mermi-Speed
Micho Flow
veröffentlicht am 27. Januar 2020
4

Lyrik des Tages

Hass
Erfreut hast nur du mich
alle anderen stoßen mich um
und schrien, ich sei dumm
Egal wer ich bin,
Hauptsache sie hassen mich
was getan habe ich,
dass sie hassen mich?
Leider weiß ich es nicht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
6

Lyrik des Tages

Der Kick
Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate.
Ich sage das wirklich nicht gerne,
Ich sehe nichts mehr, nur noch Sterne,
Doch eins nicht: Den Grund. Drum verrate:

Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate,
Dabei kann ich gar nichts dafür,
Ich wollte doch gar nichts von Dir!
Wieso kommst Du mir mit Karate?
Anonym
veröffentlicht am 10. Oktober 2013
8

Lyrik des Tages

Der Zahn in der Hose
Zerrt Parodontose dem Zahn an der Hose
und immer mehr,
fällt er aus dem Munde, denn nackt und so lose
schämt er sich sehr.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
6

Lyrik des Tages

Zwischen zwei Herzschlägen
Einen Herzschlag konnte ich Berge schieben
beim zweiten verließ mich schon der Mut
von dir ist nichts geblieben
der Dolch ist rot vom Blut
Oliver Delastere
veröffentlicht am 12. Juli 2016
7

Lyrik des Tages

Streben nach Leben
Gedanken, die ich anbreche, doch wieder lasse fallen. Den Weg durch meinen Mund nie finden werden und ungehört verhallen.
Und eine Frage überall: Bin ich richtig oder falsch? Ich muss dringend die Antwort finden, den einen Menschen an den ich mich in Freiheit kann binden. Mit dem ich meine Traumwelt teile, auf dass er mich von der Krankheit heile.
Meiner Seele sollen wieder wachsen Flügel, ich bin im Tal, ich will auf den Hügel.Doch noch bin ich im Irrgarten, bitte führ mich ans Licht. Ich durfte mich nicht vergessen, ich gebe dir Recht.
Hörst du nicht meinen verzweifelten Ruf, haben uns so weit entfernt, dass du nicht hörst meinen Ruf. Er wird immer leiser, doch in mir schreit es weiter. Du kamst nicht, du kommst nicht mehr, nur dieser Gedanke, sonst innerlich leer.
Anonym
veröffentlicht am 11. Mai 2012
8

Lyrik des Tages

Labyrinth
Durch dunkle Gassen,
Die Zeit rast.
Durch verlassene Orte,
kein Mensch mehr da.

Durch ein Labyrinth,
Die Lügen verstecken den Weg.
Durch einen Dschungel,
Kein Ausweg finden.

Durch den Sand,
Die Fußspuren verschwinden.
Durch das dunkle Meer,
Kein Ende zu sehen.
Patricia
veröffentlicht am 10. März 2012
13

Lyrik des Tages

Pastoral
Mit Schnee fällt Unschuld vom Himmel:
die Englein schütteln die Flügel aus.
Schnee, ach so weiß wie ein Schimmel -
wer ihn liebt, verlässt jetzt sein Haus.

Der Tag streut leichte Flocken
begräbt den Berg, das Tal,
und auf deine dunklen Locken
fällt Weißglut – pastoral.

Ich sehe: dort bist du gegangen
und taste nach deiner Hand.
Wir zwei, von vorn angefangen:
und vor uns: unschuldiges Land.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Januar 2017
11

Lyrik des Tages

Red tides
Neben dem Alpenglühn
kennt man das Algenblühn.
Ganz nebenbei: Algen blühen mitnichten
eben so wenig wie Nilpferde dichten
können; die Alge vermehrt sich entweder rot, was gefährlich ist und Tod
bedeuten kann – oder grün:
Das nennt man „Algenblühn“.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. November 2016
5

Lyrik des Tages

sternennacht
in der sternennacht setzte ich mich neben dich so allein wie du bist was tust du hier fragte ich dich
ich weiss es nicht zog es hierher dich ganz so nicht
war es ich du glaubst es wohl nicht war es denn wirklich ich ja das glaube ich sagst du es mir nicht
du warst die lockte mich
dann küsse unter dem sternenzelt mich
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
6

Lyrik des Tages

Gemetzeltes Geschnetzeltes
Blutiges Schnitzel auf dem Tisch,
die Kellnerin riecht streng nach Fisch. Doch wo ist denn dein Freund geblieben, kannst nicht denken, die Kellnerin riecht ebenso nach Käsefüßen, gerieben. Er wollte doch nur kurz spazieren, wurde ermordet im Wald beim Flanieren. Und genau hier, im Gasthaus Zur Flinken Laus, wurde er verarbeitet zu eben deinem Schmaus.
matze
veröffentlicht am 12. Mai 2012
7

Lyrik des Tages

Nostalgie
In den letzten drei Dekaden
floss das Leben seinen Lauf
zwischendrin ein dünner Faden
selten sichtbar oben auf

Spindeldürr, nur leicht verwebt
bindet er Erinnerungen
die vom Fluss unaufgeregt
in Vergessenheit gezwungen

Manchmal zeigt sich dieser Faden
mit nostalgischer Gefahr
zieht an Schönem wie an Narben
gegenwärtig wird was war

Hier vermischen sich zwei Welten
formen neue Varianten
aus dem Damals und nicht selten
aus den eigenen Gedanken

-------------------

So nimmt unsre Vergangenheit
fast täglich neue Farben an
Der beste Rat: nutz diese Zeit
heut fängt ein neuer Faden an

Schwimm‘ lieber nur gelegentlich
Lass dich von Gestern nicht verleiten
Die zu viel schwimmen leben nicht
ertrinken in erdachten Zeiten
Johannes Widmann
veröffentlicht am 21. Dezember 2019
5

Lyrik des Tages

406. | spieglbüd
1)
unta meina vasteinatn und hoatn schoin,
bin i eigentlich sentimental, sonft und weich
auf da haut san gnua noabm, tattoos von symboin,
brauch den stechendn schmeaz zum sölischn ausgleich
ealeb jedn tog so vü gwoit, traua und leid,
bin a friedliebenda mensch in meina freizeit
do des schicksoi hot mi eawöht, hot mi ausgsuacht,
mei weg pflostat mit panikattackn, schreckn und fuacht.
CH 1)
beobocht die sunn wies untageht und wieda eawocht, zöh die feia om fiamament, begrüss den mond wie ea locht
beobocht die natua wies gedeiht und wieda vageht,
da regn klopft aufs fenstabrett, begrüss den wind wonn ea weht
beobocht die woikn wie sa si auftüamt und zommbricht,
da donna dröhnt om horizont, begrüss des grelle blitzlicht
nua du bist ma entkommen in die weite finstanis,
dei SPIEGLBÜD auf da fenstascheim, hot scho an longen riss.
philjazz
veröffentlicht am 19. September 2017
8

Lyrik des Tages

Hirngespinst
Ich sehe dich, du rotes Blatt!
Wie ein Ahorn schwebst du im Wind...
verlierst deine Zellstruktur.
Bangen, ob es dich morgen noch gibt.

Rot wie der Blutmond,
doch nicht so grün wie Chlorophyl,
überlebst du die Photosynthese nicht.

Du osmotisches Ritual der Reinigung!
Anonym
veröffentlicht am 9. November 2015
7

Lyrik des Tages

Winter Adé?
Der müde Mann verlässt das Feld
er rollt den weißen Teppich ein
es ist nun mal der Lauf der Welt
der Frühling kommt durchs Tor herein

Des Menschen Auge sieht bald grün
zarte Knospen sind vor dem Erwachen
bald werden sie zu bunten Veilchen blühn
und den Duft des Frühlings mit entfachen

Die Sonnenuhr wird nun gestellt
der Triumpfmarsch kann beginnen
allen es gar wohl gefällt
die Gefühle sich besinnen
Oliver Delastere
veröffentlicht am 13. Juli 2016
5

Lyrik des Tages

Stiller Abschied
O Mohn
dein stilles sanftes Glühn
in einer Welt, darin
das Laub schon fällt,
die Vögel südwärts ziehn,
versöhnt den kahlen alten Baum
in deiner Näh'
und weckt in uns den Wunsch,
falls wir den Winter überstehn,
nach einem neuerlichen
warmen Sommerwehn.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Februar 2017
8

Lyrik des Tages

Lukas
Ich bin der Lukas,
und nüchtern ziemlich schüchtern.
Mit Mädchen red ich selten,
wenn, dann geh ich Zelten.
Ich bin in sehr leise,
auf meine Art und Weise.
Auf dem Fahrrad fahre ich gern rennen,
während die anderen noch pennen.
Mein Vater ist streng,
mit ihm wird es mir oft zu eng.
Das war mein Gedicht,
schau mir nicht ins Gesicht!
Lukas
veröffentlicht am 12. Oktober 2014
6

Lyrik des Tages

Liebe ich ihn...
Wenn ich liebe dich, hasst er mich
Wenn ich liebe ihn, magst du mich nicht
Aber liebe ich IHN, verabscheut ihr mich
Aber es ist ER, den ich liebe
Nicht ihr seid es und leid tut es mir
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
5

Lyrik des Tages

yo
Das Fest ist jetzt zu Ende.
Unsere Spieler, wie ich euch sagte, waren Geister
Und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
Wie dieses Scheines lockrer Bau
So werden die wolkenhohen Türme, die Paläste,
Die hehren Tempel, selbst der große Ball.
Ja, was nur Teil hat, untergehn,
Und, wie dieses leere Schaugepräng erblaßt,
Spurlos verschwinden.
Wir sind solcher Stoff wie der zum Träumen,
Unser kleines Leben umfaßt ein Schlaf,-
Ich bin gereizt, Herr
Habt Geduld mit mir. Mein alter Kopf ist schwindlicht.
Seid wegen meiner Schwäche nicht besorgt.
big d
veröffentlicht am 24. Dezember 2019
1

Lyrik des Tages

Mein lieber Schwan - auf dem Eis
Kleiner Schwan, warst wie festgeklebt auf dem Eise,
Blitzfrost hat dich überrascht und eiskalt erwischt.
Feuerwehr kam, versuchtest zu fliehn und hüpftest leise,
flattern ging nicht mehr, hast verzweifelt gezischt.
Warst schon übern Tümpel geschlittert,
Feuerwehr setzte Schlauchboote ein.
Hast dich gefürchtet und um dein Leben gezittert,
aber dann warf der brave Hein 'ne Rettungsdecke und du warst nimmer allein.
Wurdest mit Tatütata zum Doc gebracht:
Der hat dich schnell wieder gesund gemacht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Januar 2017
4

Lyrik des Tages

Das Gespenst...
Gar romantisch ist's bei Kerzenschein.
Keine Lampe blendet durch ihren grellen Schein.
Auch der Fernseher bleibt jetzt aus.
Man sieht statt dessen zum Fenster raus.

Gewiss, es ist dunkel in der Nacht.
Auch, weil die Stadt Straßenlaternen aus macht.
Aber wer spart hat nicht viel Geld,
das weiß die ganze Welt.

Im Zimmer hat es heut 18 Grad.
weil der Herbst mit großen Schritten naht.
Aber der Gasofen bleibt immer noch aus,
denn die Heizkosten sind der reine Graus.

Und ach, hätte man nur ein Pferd
und nicht ein altes Auto von geringem Wert.
Dann könnte man reiten wohin man will,
und das umsonst und ohne Drill.

Klamme Finger, Brei zum Essen,
Heizung und Licht kann man jetzt vergessen.
Schlechte Laune und ein grausiges Gespenst,
das sich "Energiepreise" nennt.
Andrea Wunderlich, Selb
veröffentlicht am 18. September 2022
2

Lyrik des Tages

Perfektion
Claire de lune, Debussy
Mag es keiner verstehen, aber ich tu es
Das Lied das mir das Leben offenbart
Kein Höhepunkt ohne Untergang
Kein Leben ohne Licht
Jeder weiß es, doch keiner versteht es
Versinke darin und lass dich treiben
Lerne es zu verstehen
Die Perfektion
Perfektion ohne wenn und aber
Anonym
veröffentlicht am 15. Januar 2012
5

Lyrik des Tages

Der Tag
An einem jenen neuen Tage,
ich einen Blick aufs Umfeld wage,
da sehe ich Dinge, die ich sah
vor ca. einem ganzen Jahr.

So geht es schon den ganzen Tag,
ich mehr und mehr vermag,
so sah ich neulich einen Fisch,
der modrig wartet auf 'nem Tisch.

Ich tue nun gucken ganz bestimmt,
und neugierig so wie ein Kind,
ich interessiere mich an den
Dingen die wir sehn!

So muss die Lehre heute sein:
Gucke auf den Tage ein!
Schaue ganz genau auf ihn
ansonsten bist du hin.
Anonym
veröffentlicht am 11. Januar 2015
11

Lyrik des Tages

Königsland
Es war einmal ein reiches Land
in dem nicht jeder gut bezahlte Arbeit fand.
Hier regiert eine Königin
die möchte Rendite und Gewinn.

Wer dort Arbeit will muss klug, billig sein und frei,
Soziales Denken ist dabei einerlei.
Eine eigene Familie ist natürlich auch nicht drin.
Sonst erzielt man doch nie für andere Gewinn!

Wer dabei krank wird, ist gleich weg vom Fenster.
Der ist dann ausgebrannt und sieht Gespenster.
Verheizt werden gerne junge Leute,
die sind meist leichte Beute.

Oh kaltes, reiches Königsland.
Viele alte Leute, die Jungen ausgebrannt.
Land der Dichter und der Denker.
Aber auch das, der kühlen Lenker?
anpeco, Selb
veröffentlicht am 22. März 2018
9

Lyrik des Tages

Die kleinen Dinge...
Leben und Sterben,
darum dreht sich alles.

Null bis hundert,
nur das Zählt.

Doch sind es doch die kleinen Dinge,
Die das Leben vom sterben unterscheiden.

Schlaffen und essen und trinken und küssen,
Das sind die Sachen die das Leben versüßen.

Nur braucht man dafür ne passende Seele,
denn Spaß mach das Leben doch nur mit Liebe.
Murat Öz
veröffentlicht am 13. Februar 2013
8

Lyrik des Tages

dieses etwos
Geh afoch weg von mia, loss mi endlich allan,
dei vadommt holde zia, zadruckt mi wie a stan

Bleib jetzt afoch doat stehn, und riah di net vom fleck,
wü di jetzt net meah sehn, ziagst mi tiaf in den dreck

Iagendwos schlummat tiaf in mia drin,
do i konns net beschreim, iagendwos in mia eagibt kan sinn

Iagendwos in mia woxt und gedeiht,
denn mit mia gehts obwäats, dieses etwos hot si no net befreit.
philjazz
veröffentlicht am 25. September 2016
6

Lyrik des Tages

Dich
In der Wüste küsste ich dich,
gesehen habe ich dich nicht.
Deine Stimme gehört hatte ich,
deinem Lachen gelauscht ich habe.
Jeden Moment, denn zu lachen hattest du.
Blind bin ich
und jeden Moment wo nicht sehe ich dich
werde lieben ich dich.
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
10

Lyrik des Tages

Hohe See
Ist mein Herz ein tiefes Meer
Treiben Schiffe hin und her
Das Wasser atmet still und flach
Wie's ein Kind im Schlafe macht
Doch dann wendet sich das Blatt
Schlägt das Wasser hohe Wellen
Sinken Schiffe wieder schnell
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
5

Lyrik des Tages

Sein
Schön sein
Hässlich sein
Sollen oder sein lassen
Die neue Generation
Die alte Genereation
Wer weiß es besser?
Junge denken, sie kennen
Den Flow der Zeit
Alte denken, sie wissen
Wie es am Besten ist
Für alle
Wer weiß es nun?

Niemand weiß es
Keiner kennt die
Einzige Wahrheit
Einzige richtige Lösung

Die Wahrheit zeigt sich nicht
Sie tarnt sich
Hinter falschen Ideen,
Idealen, Vorurteilen und
Einem Netz von Wirrungen beherrschten
Netz aus Lügen und Irrtümern

Das Netz zieht dich hinunter
Wickelt dich ein
Hält dich gefangen und

Lässt dich nicht los
stormsun
veröffentlicht am 2. April 2017
8

Lyrik des Tages

Vogelscheuchen
Der Wald ist eine wunderbare grüne Seele,
und an den Bäumen hängen die Blätter
hoffnungsfroh wie schöne Gedanken.

Und unser Himmel erst!, dieser riesengroße Schlaf,
darin die Vögel Träume sind mit dunklen Schatten,
die vorüberfliehn, noch ehe
wir erwachen.

Denk ich an Afrika,
dann seh' ich einen weitverzweigten Mammutbaum,
darin auf bunten Ästen großäugige,
dunkle Kinder harren,
die sehr hungrig sind
und trotzdem manchmal lachen.

Blaue Briefe sind Ozeane,
ihre Marken leuchtende Fische.

Und unsere großen Städte:
kultivierte Felder – die Menschen darin:
allerliebste Vogelscheuchen!

Jeder Morgen ist ein großes Wunder:
Begrüß ihn anständig und mit Andacht!

Eine grüne Wiese ist wie ein Gebet;
die Blumen darin sind das Amen.
Der Tod ist allzu oft ein Räuber –
wir Vogelscheuchen seine Opfer.
Der Tod ist allzu oft ein Räuber –
wir Vogelscheuchen seine Opfer.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Juni 2018
3

Lyrik des Tages

Unverdrossen
Die Politik hat es heut schwer,
leidet an Öffentlichkeit sehr,
und ist die dann zu sehr verdrossen,
wird mancher Lümmel abgeschossen.
Jetzt ist der Wulff der Bösewicht,
der von den Medien Saures kriegt.
Kredit und Haus, VW und Renten,
der lässt sich sogar Urlaub schenken.
Der Bürger bleibt da Unverdrossen,
wird mit Kanonen auch geschossen
Anonym
veröffentlicht am 14. Januar 2012
5

Lyrik des Tages

Eisberge
Die Menschen die wir täglich sehen sind nur die Spitzen der unzähligen Eisberge die auf dieser Erde treiben.
Deniz Karakus
veröffentlicht am 20. September 2017
5

Lyrik des Tages

Seelengarten
Mein Seelengarten ist durcheinander und eigentlich ist es ein Wunder, dass ich die Kraft finde, jeden Tag aufzustehen und dich anzusehen, denn du hast sämtliche Blumen zertreten
Lisa Lauer
veröffentlicht am 19. September 2017
14

Lyrik des Tages

Des Tages Nacht
Des Tages Nacht
Im Inneren eines Jedem
Unerbittlich ist die Schlacht
Wenn Hoffnung und Verzweiflung sich erheben

Das vollkommene Glück
Das Trugbild meines Lebens
Des Teufels liebstes Tanzstück
Für das wir alle Hoffnung geben

Zerspringt in tausend Stücke
Wenn wir die Wahrheit erblicken
Vergessen des Nachts Tücke
Klammern uns an die Lichtblicke

Doch wer kann uns Hoffnung geben?
Vielleicht steckt sie doch in jedem
Das Licht vertreibt die Nacht
So bitte ich euch
Seid des Himmels Sternenpracht
Der Unglückliche
veröffentlicht am 19. September 2017
16

Lyrik des Tages

Ein besonderer Tag
Ein besonderer Tag heute war,
Ich die Sonne bereits morgens sah,
Ein sanftes Blau den Himmel bedeckte,
Ein Käfer seine Beine streckte,
Die Vögel flogen hier und da,
Ich sehr glücklich heute war.
Sir Kasimir
veröffentlicht am 4. Juni 2018
6

Lyrik des Tages

Genderkacke
Die Lärmattacke startet nachts um drei Uhr früh!
Für Genderkacke wartet der Thai auf sein Menü.
Denn die Reisnudel steht auf Riesenlümmel!
Flötengedudel mit Kreuzkümmel.

Ich hätt‘ so gern Limette in meiner Impflanzette!
Und auch noch Tamarinde für scharfe Abendwinde.

So erging es Montezuma,
in seiner Fischbratküche,
es fehlte nur Kurkuma,
für drei Zigeunerflüche!
Gofmann
veröffentlicht am 15. Januar 2022
2

Lyrik des Tages

Sehnsucht
Das Herz mir vor Sehnsucht überquillt
Wenn ich mich entsinne des Frühlings Gefild
Und samtblauer Sommernächte!
Auch denk‘ ich an lieblichen Rosenduft
An der Nachtigall Singen in goldwarmer Luft
Ach, wenn das Morgen den Frühling mir brächte!

Kennst du den Duft von geschnittenem Heu?
Und jedes Jahr, dem Brauche getreu
Sprießen zartgrüne Halme aus taunasser Erde.
Ein Bild steigt vor meinem Geiste auf:
Geschliffene Kiesel im Wasserlauf.
Wenn nur in Bälde es Frühling werde!
Philomène
veröffentlicht am 7. Februar 2021
1

Lyrik des Tages

Bla
Kegelförmiger Zylinder, wird immer runder. Esse saftige Nacktschnecken, verpacke eure kranken Träume in Schlafsäcken. Regnen lass ich perlende Fantasie, das verrückte Traumland da und hie. Oder hie und da, immerdar, Psychatrie is not so far
Anonym
veröffentlicht am 9. Juni 2012
9

Lyrik des Tages

Leben...
Ein Geschenk, um das wir nie gebeten haben...

Und doch klammern wir uns fest an dir,
denn ohne dich wären wir nicht hier...

Zum Glück weiß keiner wie lang wir wohl verweilen,
ob unsere Wunden auch irgendwann heilen.

Welch Schicksal einen Jeden von uns auch ereilt
Ich hab es getan, meine Geschichten geteilt.

Bin nichts,
...nur ein Funke,
was ist nur mein Sinn?

bin alles,
...am Ende wohl auch der Beginn

so lasst mir die Hoffnung,
was ist und was war-
Wenn wir sterben
.... vermutlich
dann sehen wir klar.
Oliver Klösel
veröffentlicht am 9. Januar 2018
1

Lyrik des Tages

Es war einmal ...
Ein paar Stunden nur
sobald die Tage
kürzer werden
will ich untertauchen
im Nebel des Vergessens.

Du fehlst mir in meiner Traumwelt,
darin des Nachts das Sternensilber
in letzte Rosen und Gedanken fällt.

So fing alles an:

Ich fand mich in einem fremden Gesicht
und lächelte ihm zu.

Mein „Ich“ zog sich in weite Fernen zurück.
Ich vermisse es nicht.
Sobald du in meiner Nähe bist,
wird meine Stimme leiser noch;
aber du verstehst mich,
jedes Wort.

Seit wir uns kennen, blicke ich
zärtlicher in die Welt.
Du hast mir deine Augen geliehen,
ich überließ dir meine Hände.
Eines Tages wirst du sie mir zurückgeben,
eines Tages –

… spätestens dann, wenn wir
in die Winterkälte gefallen sind –
aus dem Paradies unserer Liebe.

Dein Blut rauscht noch
in meinen Ohren,
aber wir sind längst Gewesene.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. September 2017
36

Lyrik des Tages

Ich
Ich:
Schön
Freundlich
Sexy
Selbstbewusst
Natürlich
Beliebt
und trotzdem allein
little star
veröffentlicht am 10. April 2022
1

Lyrik des Tages

Papa
Du bist der Schönste auf der Welt
Du bist mein Held
Mit Rosen kann man dich beglücken
Und ich kann dich heut betrücken.

Nun bist du 40 du junger Mann.
Ich will dir helfen wo ich nur kann.
Du bist so schön wie eine Seide.
Du fühlst dich an wie eine Weide.

Du bist so sportlich und ich nicht.
Dafür stehst du bei mir im Rampenlicht.
Du bist so schlau wie jen ich kenn
Und sage nicht wenn.
RH
veröffentlicht am 22. Februar 2021
1

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6.Matthias Back125
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