Worte parodieren Sprache verballhornern

Wortspiele generieren,
Wörter parodieren!

Wörter zu entstellen macht Spaß. Manchmal ist es aber auch harte Arbeit. Besonders für Werbetreibende kann die Verballhornung oder Neubildung von Wörtern für den passenden Slogan oft schweißtreibend sein. Hier kommt der Wortspiel-Generator zum Einsatz. Einfach ein Wort eingeben und den Generator etliche Wortparodien und Wortneuschöpfungen erzeugen lassen.

Eingabewort Wortparodien
Wofür braucht man das?

Wenn du nicht gerade in der Werbebranche tätig bist und dir täglich neue Slogans ausdenken musst, dann kannst du den Wortspiel-Generator auch für den Alltag nutzen, um deinen Wortschatz mit mehr oder weniger anständigen und sinnvollen neuen Begriffen anzureichern. Oder, falls dir langweilig ist, verdrehst du einfach deine Nachbarstadt und schaust, was an Gespött dabei heraus kommt.

 
 
Und was macht der Generator?

Einfach ausgedrückt, analysiert der Wortspiel-Generator dein eingegebenes Wort. Je nach Eingabewort ersetzt er dann entweder bekannte Wortfragmente durch ähnliche Wörter (mehrsilbibes Eingabewort). Oder er sucht Wörter, die dein Eingabewort enthalten und ersetzt dieses Wortfragment dann ebenfalls durch ähnliche Wörter (einsilbiges Eingabewort).

Einsilber Beispiel-Ergebnisse
„Brei” → Kartoffelblei Babyzwei Freitseiten
„Milch” → Frischdich Zischpocken Mischmixgetränk
„Blut” → glutsmäßig Regelknut Brutrückstand
„Tee” → Nachmittagsfee Varietee Seefilter
„Welt” → Himmelsfett Fußballbert Pestführer
Mehrsilber Beispiel-Ergebnisse
„Wiesbaden” → miesbaden Wiesnagen Wieswaren
„Puppenhaus” → Furzenraus Lupengaus Tulpenlaus
„Gewitterwolke” → Gewinnerwolke Gewitterbombe Peripherpofe
„Kleinkind” → Neinkind keinrind Rheinkind
„Düsseldorf” → Tümpeldorf Würfelkopf Rüpelzoff
Lyrik des Tages

Wulff

Es steppt der Bär in Berlin,
doch einer darf nicht hin.
Zuletzt hat er gelogen
das Amt in den Dreck gezogen.
Nach langem Hin
und kurzem Her
Der Bundespräsident,
er ists nicht mehr!
Und die Moral aus der Geschicht:
Die Wahrheit kommt ans Licht!
von MH-Jodler, veröffentlicht am 17. Februar 2012
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Lyrik des Tages

Neue Wege

Nicht alles geschieht so wie wir es gern wollen,
Wünsche und Träume sind im Nirgends verschollen.

Den Konjunktiv benutzen wir allzu gern,
wie wäre was hätte wer müsste noch lern.

Und schaust du mal nach vorn,
in das weiße Licht,
dort wirst du neu geborn
und bekommst ne andre Sicht,
Dankbarkeit Zufriedenheit werden dich glücklich machen,
neue Wege sind neue Hoffnungen,
auf denen wirst du ehrlich lachen.
von Miss Lilo, veröffentlicht am 7. April 2015
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Lyrik des Tages

Dunkle Erlösung

Jetzt ist es zu Ende,all das was ich mir aufgebaut habe,
Gott gab mir bei der erschaffung die Liebe zu Gabe,
mein Herz ist gebrochen,in tausend Scherben,
doch ich will nicht auch ihr Leben  verderben,
nun ist es soweit,ich werde gehen von diesem Ort,
der Schmerz und die Wut tragen mich hinfort,
ein Leben wie meines kann ich nicht länger leiden,
weinend alleine werde ich von euch scheiden.

Schon berühren meine Arme die Kalte Pflanke,
ich steig hinüber,man sieht mich am Ende der Klippe wanken,
ich sehe für mich eben keine Zukunft,
keine Freunde appelieren an meine Vernunft,
ich habe keine,da alle mich Opfer meiden,
ich habe nichts gemacht und trotzdem muss ich leiden,
mit einem Sprung erlöse ich mich,
denn Scherzen spühre ich schon lange nicht,
ich bin serlisch schon längst gestorben,
Gott hat nun seinen Diener zurückerworben.
von Roman, veröffentlicht am 14. Mai 2018
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Lyrik des Tages

Etwas ist da

Etwas ist da das blockiert
wie der Winter die Frühblüher
wie die Eifersucht die Beziehung
wie die Eltern das neugierige Kind
wie ein Stück Plastik in den Speichen des Rades
es beginnt sich zu drehen
das Stück Plastik muss bleiben
muss folgen
muss drehen
dann kommt die Ampel
dann kommt der Frühling
dann kommt das Vertrauen
dann kommt erwachsen werden
dann kommt
ETWAS
von desWichtsGewicht, veröffentlicht am 7. April 2013
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Lyrik des Tages

Dunkelheit

Schwarze Schatten, umgekehrtes Licht.
Mir jede Nacht Besuch erstatten, bin nicht drauf erpicht.
Und heute Nacht, die Dunkelheit schreit.
Hysterisch lacht, ich hab sie befreit.
Sie saugt mich auf, in unendlichen Raum.
Die Zeit, die stoppt, das ist kein Traum.
Sie spricht zu mir, nun schlaf für immer.
Deine Seele ist hier, dein Körper tot im Zimmer.
von Anonym, veröffentlicht am 7. Mai 2012
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