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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Mein Glied war zu groß
Ich verbog meinen Sattel und ich schraubte ihn ab.
Ich betrog einen Dackel, doch er war schon ganz schlapp.
Ich entführte zwei Bälger und vernahm sie im Wald.
Ich verrührte mich selber, doch mein Harn war eiskalt.
Ich verging mich am Hafen und ich stellte mich bloß.
Ich wollt mit mir schlafen, doch mein Glied war zu groß.
Gofmann
veröffentlicht am 2. August 2023
2

Lyrik des Tages

Leben...
Ein Geschenk, um das wir nie gebeten haben...

Und doch klammern wir uns fest an dir,
denn ohne dich wären wir nicht hier...

Zum Glück weiß keiner wie lang wir wohl verweilen,
ob unsere Wunden auch irgendwann heilen.

Welch Schicksal einen Jeden von uns auch ereilt
Ich hab es getan, meine Geschichten geteilt.

Bin nichts,
...nur ein Funke,
was ist nur mein Sinn?

bin alles,
...am Ende wohl auch der Beginn

so lasst mir die Hoffnung,
was ist und was war-
Wenn wir sterben
.... vermutlich
dann sehen wir klar.
Oliver Klösel
veröffentlicht am 9. Januar 2018
40

Lyrik des Tages

Nebel-Herz
Schlaflos-Gedanken vertreiben Träume
Herz-Das pochende Herz, jeder Schlag ein Schmerz
Tränen-Säubern schmerzend die Seele
Kummer-Frisst sich wie ein Geschwür durch den Leib
Ein leerer Körper ist alles was noch bleibt
Es ist die Hoffnung die mich vorrantreibt
Doch die Liebe legt Leben still
Schleichend überkommt Nervosität und Unsicherheit
Zerstört die Chance auf Zweisamkeit
Tausend Taten folgen
Tausend Worte werden geschrieben
Doch Worte bleiben Stumm
Liebe-So wärmend und schön
Aber auch so kalt
Ragnar
veröffentlicht am 2. November 2014
44

Lyrik des Tages

Horizont
Am Horizont senkt sich langsam die Sonne,
nie wollt' ich geben, nie wollt' ich nehmen,
fragte mich nie, was ich von Anfang an wolle.
Während der rote Kreis im Meer sich wimmernd ertrinkt,
ein letzter Windhauch, ein leichter Schimmer mir zwinkernd zuwinkt,
Ist der letzte Gedanke, warum mir keine Liebe zufliegt,
ist der letzte Gedanke, ob du wenigstens zusiehst.
LexA
veröffentlicht am 2. November 2016
55

Lyrik des Tages

Mit dir
Ich könnte tausend Worte für dich schreiben,
Abhängigkeit und Gefühle reimen.
Viel zu viele Zeilen aus Worten zusammensetzen,
Diese zu einem Text vernetzen,
in dem ich dich erklär was du für mich bist,
und wie wichtig dein Lächeln für mich ist.
Indem ich dich Vergleiche mit einem hellen Stern,
ich kenne viele Synonyme für "ich hab dich gern."
Ich könnte poetisch Strophen dichten,
und nach ihnen einen Refrain richten.
Würde dich darin anpreisen, so gut es Worte können
und trotzdem noch Gefahr laufen,
dich unter Wert zu verkaufen.
Es wäre nicht schwer, über dich zu schreiben,
Gäbe es Worte, um dich ausreichend zu beschreiben.
Das alles könnte ich in ein Versmaß pressen.
Doch es wäre lange nicht so schön, wie mit dir Pizza zu essen.
Lara
veröffentlicht am 28. März 2017
181

Lyrik des Tages

Fern ist mein Verstand
Mein Verstand schließt mich ein. Er hält den Abstand end und lässt mich ferner verzweifeln. So kalt sind die Momente und das langsame Treiben der Schneeflocken lässt die Zeit ewig werden. Kühl und sonderbar verlassen hebt sich meine Brust. Ich scheine ferner zu atmen. Ein Haus stürzt zusammen, baut sich wieder auf und wird erneut zerstört bis ins bodenlose. Meine Brust erzittert. Ich scheine ferner denn je zu sein.
Moana
veröffentlicht am 8. Februar 2015
41

Lyrik des Tages

Gummibundhosen
Heute ist Samstag und ich will es probieren,
ich gehe einkaufen mit meinen Fettnieren.
Dort reiß ich den Kopf ab und beiß in den Hals,
doch vorher noch Kebab mit Butter und Schmalz.
Das gibt es beim Sultan direkt um die Ecke,
neben Gläsern mit Safran und einer Heizdecke.
Dann geh ich zu Karstadt, kauf Fleischwurst in Dosen,
das Schmieröl fürs Fußbad und Gummibundhosen.
Gofmann
veröffentlicht am 7. Oktober 2016
11

Lyrik des Tages

Kuhfleisch
Damals wuchs mir noch Mettwurst,
aus dem Barte meiner Scharte.
Heut' ess ich Kuhfleisch,
das ich brate.
Gofmann
veröffentlicht am 29. November 2011
24

Lyrik des Tages

Wieder
Wieder - nicht geschafft, das Heute nach dem Müssen und Sollen, Erwarten und Wünschen zu formen.
Wieder - sind 24 Stunden ein Tag zu wenig Zeit zur Bezwingung der Aufgabenberge.
Wieder - nichts erlebt und die Lebensstunden mit langweiligem Sinnvollen überfüllt.
Doch am Ende des Tages:
Wieder - ein Dank an das Gute, das sich unser Leben nennt.
summerjen
veröffentlicht am 13. November 2017
41

Lyrik des Tages

Fort
Aufgewühlt, seelisch kaputt. Lange nicht mehr ausgeruht, körperlich kaputt. Wo ist der Ort, an dem ich immer war, Frieden gefunden habe, wo die Sicht in die Zukunft war klar? Ich will zurück an diesen sicheren Ort, einfach fort, fort, fort von hier. Auf dass ich nimmermehr wiederkehr.
Anonym
veröffentlicht am 15. Mai 2012
47

Lyrik des Tages

Lachen oder Weinen
Im Leben ist nicht immer alles heiter,
doch geht es ständig immer langsam weiter.
Es kommt zum Lachen und zum Weinen,
doch sehr oft beginnt damit das Leiden.

Was Gestern noch ganz hell und klar,
ist heute nun dunkel und sonderbar.
Die Klarheit ging sehr schnell verloren,
das verwirrt sein stellt sich ein am Morgen.

Im jungen Alter wurde oft Stärke gezeigt,
im Altern nun, macht sich Schwäche breit.
Einst war das Leben toll und sehr positiv,
heute ist man oft einsam und das ist negativ.

Doch eines, das sollte jeder wissen,
im Alter ist nicht alles ganz so bescheiden.
Es gibt auch hier noch sehr tolle Tage,
die sollten wir finden, gar keine Frage.
Paul Reeps
veröffentlicht am 24. November 2018
180

Lyrik des Tages

Wenn das Schicksal du wäre..
Du duftest, du versprühst Lachen, duftest, lachst, duftest nach Lachen,
lebst.
Doch du duftest an mir vorbei, versprühst lachen, du duftest, lachst, duftest nach Lachen,
lebst an mir vorbei.
Wenn das Schicksal du wäre, würde ich dich tragen. Wenn Probleme Träume wären, ich würde dich wach halten.Wir würden wach bleiben.
Wenn Streits Hitze wären, ich würde dir Eis holen.
Eis, Eis , Wecker.
Doch du duftest ohne mich, versprühst lachen, duftest, lachst, duftest nach Lachen.
Ich geh schlafen.
justinsil
veröffentlicht am 28. Mai 2013
43

Lyrik des Tages

ABC für Fortgeschrittene
After-shave-Lotion
akut autark auf Affiche.
Angel-dust-Ära
against Askese-Apell;
apropos apostolisch.

Bal paré balancer
beyond basse-cours bleeping Beat.
Biorhythmus beats
bien bona fide Batzen.
Billy beats big-a-mist.
Bambule bric et de broc.
Bow-wow.
Baba!

Cirrocumulus
complère City con Chausseen.
Cineast-Choral.
Cash and carry copyright;
cut Champignons cantabile.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. Januar 2017
5

Lyrik des Tages

Eine Herbst Nacht
Die Blätter fallen von den Bäumen,
die Sterne erleuchten meine Träume.
Die Natur wird zu einem Leuchtfeuer,
der Herbst wird zum Abenteuer.
Die Nacht des Schreckens ist Heute,
die Monster Meute holt sich Ihre Beute.
YUNA
veröffentlicht am 21. Oktober 2019
38

Lyrik des Tages

Gebet
In der Erde tiefer Nacht,
ist ein Samenkorn erwacht.
Sonn und Wasser nun mit Kraft,
eine Pflanze daraus schafft,
die die Nahrung in sich birgt,
und belebend auf uns wirkt.
Habet Dank Naturgewalten,
Achtsam woll'n wir euch erhalten.
Matthias Back
veröffentlicht am 7. Januar 2017
68

Lyrik des Tages

Die große Liebe
Die große Liebe gibt es nicht
Das sag ich dir mit nem Gedicht
Denn wenn man so von Liebe spricht
Dann meist in einer Kurznachricht

Man himmelt seinen Partner an
Nach einem festen Sendeplan
Und manchmal schaut man ihn auch an
Und prüft, ob er noch lächeln kann

Das Lachen wird bald weniger
Meist fehlt auch der Geschlechtsverkehr
Dreht man das um, wärs lustiger
Weils dann die große Liebe wär
Aanis Aadon
veröffentlicht am 7. Mai 2016
61

Lyrik des Tages

Vater
Immer suchend, ohne Geduld,
Immer fragend, wer ist schuld?!
Nur im Denken nicht verweilen,
URTEIL'N URTEIL'N URTEIL'N!!!
jemand anders
veröffentlicht am 11. Mai 2018
46

Lyrik des Tages

Klimaretter
Viele wack're Fahrradfahrer tun was fürs Klima,
sie kaufen sich ein Mountainbike und finden das ganz prima.
Das schnallen sie am Wochenend' auf ihren SUV,
fahrn ins Gebirg' und in den Wald und strampeln wie noch nie.
Zerfahr'n sensible Böden oder stör'n die Vogelbrut,
doch lobt der Mainstream sie dafür und drum ist alles gut.
Bärlauch
veröffentlicht am 9. September 2021
79

Lyrik des Tages

Der Wicht-Wald
Eine junge Frau betrat den Wald,
Sie rief so laut, dass es überall hallt,
Es stürmten zwei Wichte herbei,
Und wichsten ihr ans Bein.
Erst zwei dann drei und vier!
Sie mutierte langsam zum Schlampentier.
Sie wurde von Baumwollpflückern entdeckt,
Und abrupt im Notstromaggregat versteckt.
Man vergaß sie und sie wurde zerfleischt,
Damit ist die Geschichte auch schon vorbei!
Wicht
veröffentlicht am 1. Dezember 2014
44

Lyrik des Tages

Achtsam sein
Sehr hohe Anforderungen,
diese werden zur Erschöpfung führen.
Doch wir sind unermüdlich,
werden beim Erfolg davon nichts spüren.

Immer mehr herauszuholen,
ist schließlich unser ständiger Lebensplan.
Hier auf Erfolg zu verzichten,
das stört nur die berufliche Laufbahn.

Achtsam mit sich selbst umgehen,
damit durch Arbeit keine Überforderung entsteht.
Verzichten wird hier großgeschrieben,
die Pause auch nehmen, die Dir zusteht.

Das solltest Du frühzeitig erkennen
und Dir immer regelmäßige Pausen gönnen.
Für die Seele gibt es wieder Licht
und den Lichtblick, hast Du zurückgewonnen.

Denke an Deine Zukunft,
weil dort wartet noch sehr viel auf Dich.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 24. November 2018
171

Lyrik des Tages

Das Faxgerät
Seit Jahren in der Ecke steht,
des Vaters altes Faxgerät.
Verlassen steht es fort und sinnt,
des Staubes wegen fast schon blind.

Meistens blieb es still und zahm,
und regt's sich doch, erregt' es Gram,
fast sah man seinem Scham,
als fluchend dann man zu ihm kam.

Und so hat es verlernt das Regen,
war einzig da zum hin und wieder fegen.
Doch hat dies den Missmut nur gestärkt,
den jedes Fax blieb unbemerkt.

So hat es letzend eingesehen,
seine Zeit zu gehen.
Auf dem Display war zu sehn:
"BIS BALD, AUF WIEDERSEHEN"
J. Xanke
veröffentlicht am 9. Mai 2018
45

Lyrik des Tages

Über die Gefahren der Poesie
Der Reim regiert im Dichterhirn die Zellen
Doch wie, vermag man sich nicht vorzustellen.
Man weiss nur dies aus wenig guten Quellen:
Der Grund liegt keinesfalls im Sexuellen.

Oft fällt es schwer, sie wieder abzustellen,
Die Zellen, wenn aus ihnen Reime quellen.
Gewiss hilft nicht Verzehr von Frikadellen
die haben sowieso oft Salmonellen
Auch keine Reise zu den Dardanellen.

Aus Sicht von allen offiziellen Stellen
Sind Dauerreime nichts als Bagatellen
Und Opfer, gleich ob Damen, Junggesellen,
Haben sich – dies selbst bei kriminellen –
Allerschwersten Dauerreimanfällen
Nicht die geringste Hilfe vorzustellen.

Drum rate ich nun Dichtern, potentiellen:
Sucht andre Hobbies, angelt nach Forellen,
Das bringt auch mehr als Dichten, im speziellen
In dem Bereich des schnöden Finanziellen.
Und wenn schon, dann schreibt lieber an Novellen.
Anonym
veröffentlicht am 10. Oktober 2013
41

Lyrik des Tages

L(i)ebe
Ich sorge fast jeden Tag
Fahre zu dir, mich um dich
Was auch später kommen mag
Nie zu vergessen, nie und nicht.

So steh ich vor dir, als dein eig'nes Kind
Fort hinfort ist deine Zeit
Die Tag um Tag, zu schnell verrinnt
Und alles ist vom Sinn befreit
Sodass wir hier am fliegen sind.

Ich halte fest, wie du mal warst
Nicht nur den Rest, der auch verschwindet
Und weiter Richtung Himmel rast
Bist du schon bist auch längst erblindet.
Leonie Noita
veröffentlicht am 15. Dezember 2016
59

Lyrik des Tages

Der Swagger
Swag.
Was meint das denn genau? Können wir das wissen?
Heißt das ich bin schlau? Ein mancher hat sich schon
daran die Zähne ausgebissen. Ein jeder hat es, doch
uns allen liegt es fern. Unbegründet ist es noch,
niemand verliert darüber einen Ton. Ist es die Art,
wie ich lebe?
Im Nehmen hart? Macht es mich aus, dass ich anderen immer gebe?
Was sie brauchen? Benötigen und schätzen? Wir erstellen davon ein Bild aus Fetzen,
Niemand kann es wissen, doch eines ist klar.
Anonym
veröffentlicht am 11. Mai 2015
42

Lyrik des Tages

Schneefall
Der Schneefall heute uns entzückt,
das Wetterwunder ist geglückt.
Drum lasst uns froh und munter sein,
wir mögen keinen Sonnenschein!
Dunkle Wolkenfee
veröffentlicht am 20. Dezember 2011
51

Lyrik des Tages

Sucht
Die Sehnsucht ist Sucht
Gewesen und allzeit da.
So präsent im Kopf, so nah und klar
und doch so weit, so unfassbar weit.

Ich brauche es so wie Luft
kann atmen, kann ziehen fest.
Ich kanns nicht lassen ohne Schmerz
doch ist der Schmerz es leid?

Fass mich nicht an, ich bis so lang
von Dir entfernt du weisst es nicht.
Las mich allein in meinem Sud, in meiner List
Vertrau mir, auch wenn ich Dich meid!

Du musst sie sehn
Die Welt in der ich lebe.
ich zieh es an,
das Ende, das letzte Kleid!
DerRedner
veröffentlicht am 12. November 2013
44

Lyrik des Tages

Mach die Hand auf
Mach die Hand auf, mach sie auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange aast ich mit den Werten,
die mich viele Große lehrten.

Mach das Aug auf, mach es auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange hielt ich es verschlossen,
vor den Tränen die vergossen.

Mach den Schritt nur, mach dich auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange saß ich dick und fett,
und fand vor allem mich ganz nett.

Mach das Herz auf, mach es auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Heb den Nächsten, das er steht,
und ihr dann zusammen geht.

Heb die Stimme, lass sie klingen,
Dass wir alle eins nur singen.

28.10.15 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 28. Juli 2017
69

Lyrik des Tages

Der Tor
Es sprach ein Tor zum andern:
komm Bruder, lass und wandern.
Wir gehen ins große Weltgeschehen,
wollen am Rad der Zeit mit drehen.

Mit Ratschlägen den leisen,
beraten wir die Weisen
und Klugen dieser Welt
bis ihnen auch der Groschen fällt.

So kommen wir, wer hätts gedacht,
ganz schnell und einfach an die Macht.
Der Tor zum Bruder spricht ganz leise,
ja, deine Ideen sind klug und weise.

Doch wisse, lieber Freund und lass dich warnen,
das machen schon seit Jahren unsere Ahnen!
Anonym
veröffentlicht am 6. Februar 2015
54

Lyrik des Tages

7G
Den sieben kleinen Geißlein,
Den' fällt auch echt nur Scheiß ein!

Eins legt sich gerade in Reis ein
Ein anderes will ein Geist sein
Das dritte fällt aufs Steißbein
Das vierte trinkt jetzt Weißwein
Das fünfte wird schon high sein
das sechste wirft den Schleifstein
mit dem siebten in den Weißmain.

Wie kann man nur so dreist sein!
hevee
veröffentlicht am 4. Juni 2025
23

Lyrik des Tages

Aug' in Aug'
Immer durchschaue ich mein Lächeln.
Die Trauer schiebt es vor: Sie ist scheu
und will unerkannt bleiben, lässt sich
selten in die Karten schauen.

Ich komme einigermaßen mit ihr zurecht.
Eigentlich ist sie meine engste Vertraute,
eine Narbe, die nicht heilen will,
ein Stein, der mir nimmer vom Herzen fällt.

Groß und dunkel kommt sie daher …
Sie liebt Nächte ohne Mond und lässt sich selten tagsüber blicken. Manchmal begegnen
wir uns - im Spiegel schaut sie mir
ins dunkle Aug' – wie ein bitterer Tropfen Honig.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. November 2017
7

Lyrik des Tages

jungklugverloren
Durchtränkt mit Wissen.
Doch ahnungslos, planlos.
Melancholie, ein Schrei ins Kissen.
Alle Wege offen, alle Türen verschlossen.
Das Leben vor dir, eine blühende Wiese.
Deine Füsse in einem klebrigen Sumpf.
Deine innere Kraft als einziger Trumpf.
Du stürmst los mit Kraft wie ein Riese.
Jede Entscheidung könnte die falsche sein.
Und doch lässt du dich darauf ein.
Mach das Beste aus dem was du hast.
Mach jetzt hier keine Rast.
Intarabus
veröffentlicht am 12. August 2016
41

Lyrik des Tages

Letzte Bitte
Über den Gräbern hängt ein tiefes Schweigen,
die Luft ist schwer, erfüllt von einem welken Blumenduft.
Viel Brünnlein liebte ich, darüber Mücken tanzten einen Reigen,
und manche Freunde, die ich kannte, liegen längst in Grab und Gruft.

Ich stand mit Müttern, Tanten, anderen Verwandten und Bekannten
vor vielen Ruhestätten oft - auf Friedhöfen, nicht weit entfernt vom Meer,
gedachte Unbekannten, weinte mit und schleppte grüne Kannen hin und her,
schöpfte aus Wassern, über dessen Sommerhaut die Spinnen rannten.

Doch du, mein liebes Lieb', sollst keine schweren Kannen tragen,
du schleppst allein an deinem kleinen Leben hier so schwer.
Nimm meine Urne und setz dich in einen dieser schönen Speisewagen;
verstreu die Asche dann, wenn du gestärkt bist, übern stillen Elbverkehr.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. März 2017
27

Lyrik des Tages

Frühlingsseligkeit
Das Tal streckt seinen grünen Leib dem Berg entgegen,
der Meere und der Flüsse Wellen wollen auf den Mond;
ein Kind löst sich von Mutters Hand und läuft verwegen
zur kleinen Wiese hin, darauf ein Blümlein thront.

Die Sonne steigt in ihre Frühlingsbahn und winkt uns zu,
viel bunte Blumen dampfen noch im Tau in der Verborgenheit,
doch keine Biene möchte jetzt schon heim - in aller Ruh
streut eine Linde ihre Blüten aus zur Vogelhochzeit.

Die Sonne ist ein Meer aus schönem rötlich puren Gold,
das durch Myriaden Strahlen nun auf unsere Erde fließt;
der Duft der Rosen sich in linder blauer Luft ergießt:
Ihr würzig schöner Atem weht uns an und ist uns hold.

Der Frühling feiert die Natur - der Winter ist vergangen.
Wir tanzen Walzer auf dem Blütenfest mit trunk'nen Seelen.
Die Lerchen haben längst das Maienlied zu singen angefangen.
Die Dunkelheit ist fort – nun soll kein Leid uns länger quälen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 7. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Falsche Bilder
Wer steigt aus dem Benz aus?
Öffnet die Tür vom Penthouse?
Hängt seine Jacke und Hemd auf?
Trinkt ein' Schluck von dem teuersten Whisky?
Ich zeige dir die Welt von dem Split Screen
Wer führt tausend Kriege?
Tötet aus Prinzip und will, dass wir auf die Knie gehen?
Sag, wer badet im Geld wie Dago-
bert Duck und Embargo?
Sie kommen und holen dich
Auch wenn du groß und breit gebaut bist, sie stürmen dein’ Wohnsitz
Mit zehn bewaffneten SEK-Jungs
Während der Beat aus einem SLK pumpt
Hier draußen brennen die Autos
Die Kids paffen Ganja am Block und verwandeln sich oft zu
Kreaturen mit Raubtier-Manieren
Vom Lachkick zum Hassblick, Rauch inhalieren
Willkommen im District, ganz weit weg vom Blitzlicht
Da, wo die Leute gefickt sind
Ich zieh’ den Stecker - digitaler Blackout
Und entferne dir die Bilder von der Netzhaut
Ardan
veröffentlicht am 30. Juni 2017
43

Lyrik des Tages

Dein zartes Lächeln
Du hast ein zärtliches Lächeln,
in Deinem kleinen Gesicht.
Das gibt viel Lebensfreude,
wenn dein Lachen ausbricht.

Die Augen erzeugen ein funkeln,
die Lebensfreude wird angezeigt.
Hier gibt es eine strahlende Aura,
dadurch viel Lebenskraft aufsteigt.

Dein Mund mit kleinen Lippen,
strahlt beim Lachen wunderschön.
Diese rosigen zarten Streifen,
sind sehr natürlich, einfach schön.

Die freundliche Ausstrahlung,
gibt Menschen das Vertrauen zurück.
Jeder erkennt diese Faszination,
es gibt in Deinem Gesicht viel Glück.

Kind erhalte immer dieses Lachen,
denn es gibt nicht schöneres im Leben.
In der Zukunft wirst Du groß sein,
und sehr vieles zum Lachen erleben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 24. November 2018
184

Lyrik des Tages

Meine Philosophie
Ich versuche die Probleme zu beheben, in meinem Kopf. Wie ist der Zusammenhang zwischen gedanklichen Problemen und den wirklichen zu verstehen, gibt es den überhaupt? Ich denke, dass Gedanken und Gefühle alles im Universum steuern. Gleiches zieht Gleiches an. Schlechtes das Schlechte, Gutes das Gute. Wir haben immer die Möglichkeit, unser Denken und gleichziehend unser Leben zu ändern.
Anonym
veröffentlicht am 6. Juli 2012
43

Lyrik des Tages

Wir Ungeborenen
Wir schweben und weben in Licht getaucht,
göttliche Weisheit, in Äther getaucht.
So träumen wir alle in geistiger Nacht,
und hoffen das unsere Seele erwacht.

Mütter und Väter die ihr seid auf Erden,
lasst uns ein Teil der Welt nun werden.
Schenkt uns die Hülle für unser Sein,
lasst uns in eurer Mitte sein.

Ewiges Wissen ist ewiges Gut,
Irdische Taten bringt Fakten und Glut.
Klarheit im Handeln und reine Gedanken
können auf Erden nur wachsen und ranken.

Die irdische Form und die Weisheit vom Himmel
bringt Klarheit und Frieden im ird'schen Getümmel.
Denn alles ist Eins, das wollen wir teilen
Die Erde, den Himmel gemeinsam zu Heilen.
Matthias Back
veröffentlicht am 7. Januar 2017
73

Lyrik des Tages

Wellenmeer
Auf einen weiten Ozean,
ganz weich und sanft,so filigran,
ich segele davon,
und komme näher zum Horizont.

Ohne Frust und Langeweile,
auf und ab ich tue treiben,
gehe niemals unter,
denn ich bleibe munter.

Am nächsten Tage wache auf,
die Sonne oben geht auch auf,
der Tag fängt wieder an,
ans wiederkehren denkich nicht dran.

So steuere ich nun mein Boot,
ich rechne ein mein gutes Lot,
und schenk dabei ein Glas Wasser ein,
Prost Meer, ich will bei dir sein!
Anonym
veröffentlicht am 11. Januar 2015
57

Lyrik des Tages

Verlorener Geist
Ein Loch in meinem Herzen.
Ein Feuer, alles verschlingt.
Ich bleie still, starre an die Wand.
Warte, dass der Schmerz verklingt.

Der Sturm hat sich gelegt.
Jetzt ist es still in mir.
Kein Wind, der in mir fegt.
Kein wildes lautes Tier.

Das Feuer frisst,
es giert nach mehr,
frisst Freude, Mut und Hoffnung.
Es bleibt ein Loch, so dunkel und leer.

Ich bin ein Geist,
bin nicht mehr ich,
bin fremd in meinem Körper.
Ich verliere mich.
DarkThaughts2007
veröffentlicht am 23. April 2022
43

Lyrik des Tages

Mutterliebe
Die Mutterliebe kommt vom Herzen,
sie tröstet uns bei Leid und Schmerzen.
Sie sollte nie vergessen werden,
denn es gibt nichts Besseres auf Erden.

Die Mutter gab oft Halt und Kraft,
wurde dann dafür auch oft bedacht.
Das sollten Kinder immer bedenken
und Ihr dafür auch Liebe schenken.

Es läuft, auch mal nicht alles recht,
dann füllt man, es war ungerecht.
Doch diese kleinen Streitigkeiten,
soll man zur Seite packen, bei Zeiten.

Der Mutter zuhören ist eine Kunst,
die das können erhalten ihre Gunst.
Wenn Sie erzählt aus ihrem langen Leben,
wird ihr das dann viel Zuversicht geben.

Später kann man sie auch noch fragen,
doch die Mutter kann’s oft nicht mehr sagen.
Eine Demenz, die stellt sich manchmal ein,
dann ist die Mutter sehr oft, mit sich allein.

Muss so etwas, eigentlich wirklich sein?
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 25. November 2018
184

Lyrik des Tages

Nordlicht
Glühende Flammen
wie ein Tanz am Himmel.
Ein Fluss im Sternenmeer
aus Grün, Gelb und Rot.
Erfüllt die Nacht
erfüllt mein Herz.

Äonenglanz
im Spiegel der See,
in Bahnen überm Eis.
So hoch, so fern.
Erfüllt den Himmel
erfüllt meinen Geist.

Leuchtendes Sternenzelt.
Momente voller Magie
in tiefer, dunkler Nacht,
schlaflos, sprachlos.
Erfüllt die Kälte
erfüllt meine Seele.
trickster2154
veröffentlicht am 27. März 2017
51

Lyrik des Tages

irrational
Wenn man verletzt ist, denkt man nicht rational
Denn, wenn das Herz dir bricht
Übernimmt dich die Qual
Und du suchst das Licht

Stürzt dich in Abenteuer, die das Leben kosten könnten
Denkst nicht an morgen oder an dich
Bis deine Haut erblich
Dieser Rauch dein Gedächtnis bewölkte

Streitest jede Sucht nur ab, um zu verstecken
Aber, auch wenn du das tust
denkst niemand könnte dich verletzen
Du nur auf einer Lüge ruhst

Das Herz, das du verschlossen hattest
langsam hörst zu zerbrechen beginnen
Das Blut in den Adern gerinnen
von dir selbst beschattest hattest.
tough_pinecookie
veröffentlicht am 20. April 2019
36

Lyrik des Tages

Lernen
Eine Katze haben ist loslassen lernen.
Ihr wie einem kleinen Kind mehr und mehr Liebesstücke nur in die Brotbox zu packen und sie länger und länger allein in die Welt hinauszulassen.

Eine Katze haben ist lieben lernen.
Nicht festhalten, sondern dem anderen Wesen mehr und mehr zu vertrauen, dass es wieder und wieder zurückkehren wird. Aber jedesmal wird es ein kleines Wunder sein dass es tatsächlich passiert.

Eine Utopie?
Oder ein Manifest? Ein Befehl?
Lieben lernen.
nickse
veröffentlicht am 28. März 2014
53

Lyrik des Tages

Lesen
Meine Seele spaziert durch ein Buch wie durch einen Wald.
Mein Herz trinkt die Worte, eh sie in der Mittagsglut verwelken.
Ein Buchstabe purzelt ins Moos, ich hebe ihn auf und puste den Schmerz fort.
Unterwegs - ich treffe Worte, die ich kenne und mag;
wir grüßen uns freundlich und mit gegenseitigem Respekt: Das erfreut unser Herz und füllt es mit Liebe.
Mein allerliebstes Wort darf mich überall hin begleiten; es heißt "Schalom (Frieden)".
Eine Seite meines Lieblingsbuches ist geknickt; ich erzähle ihr eine lustige Anekdote:
Das heitert sie auf.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Was bleibt
Wenn ich an diese Momente denke,
in denen
die Welt
für sechzehn Stunden
still stand
stockt mein Atem
in meiner Brust
vor Lust

Die Glückseligen
wie perfekt
zusammengesetzte
Puzzleteile
liegen sie da
völlig ergeben
ihrem
Tausend Prozente Karma

Wenn ich an diese Momente denke,
in denen
ich
für sechzehn Monde
still stand
weint mein Auge
kocht mein Blut
vor Wut

Schmerzhafte Wunden
tagein, tagaus
Noch immer
fühlen wir uns
verbunden
Doch
jeder
bleibt für sich

Einen Schritt vor
drei zurück
Ich bin für dich
nur ein Sammlerstück,
eine Spielfigur
Mit mir
spielst du nur
- wie in dieser Nacht

Es war ein schöner
Tanz
mit dir
Doch bleibt nicht der
Figuren Glanz
dafür
jede Menge
Ignoranz
AMD
veröffentlicht am 3. Januar 2018
39

Lyrik des Tages

Eine hundert-Million.
Wie viel Leute kenne ich schon?
Eins, zwei, drei oder eine hundert-Million.
Doch, bleiben mir nur wenige
Oder bleiben sie gestohl’n?

Wer ist da, wenn ich scheiße Baue?
oder mich verlaufe
Ich mir selbst beistehe
Und meine Seele dem teufel verkaufe?
tough_pinecookie
veröffentlicht am 20. April 2019
40

Lyrik des Tages

Herz aus Stein
Ich meißel Du wirst geliebt in Dein kaltes Herz aus Stein.
Wenn ich irgendwann nur noch Gebein,
wirst du dich erinnern mein und weinen.
Erbeben wird dein Herz aus Stein, lebendig werden
und sein ganz mein.
P
veröffentlicht am 20. Januar 2013
43

Lyrik des Tages

Tod und Leben
In einer Welt, wo Unrecht weilt,
Welche in Arm und Reichgeteilt
will man nicht länger verweilen,
sich gar gen Tode abseilen.

Alles ist mit Tücke und List,
die Armen baden im Mist.
Die Reichen baden im Geld,
In der Hoffnung, dass man ihnen vergelt.

Suizid
Klaus98
veröffentlicht am 7. Mai 2016
59

Lyrik des Tages

Liebe ist...
... ein zartes Netz. So fein, es jederzeit zu zerreißen droht.
Ein Hauch so sanft und das Wasser zu Bergen türmt.
Alles erbebt und doch kaum berührt.
Ein in einer schlaflosen Nacht geträumter Traum,
aus dem niemand gern erwacht.
Sie spinnt dich ein
ungehört,
unsichtbar und unbemerkt.
teeth42
veröffentlicht am 6. Oktober 2015
44

Lyrik des Tages

Der Alte
Verbittert, abgeschieden und verlassen
hockt er in seinem düstergrauen Haus.
Mag draußen auch im Sonnenschein der Lenz
die Welt erneuern und mit Blumen prassen:
Der Alte traut sich nimmermehr allein hinaus.

In seinem wilden, unwegsamen Garten
schauen viel mannigfache Gräser übern Zaun,
die Traufe, voller Moos, ist schon vom Roste braun.
Am Tag sitzt er am Tisch und legt sich Karten -
auf seinem Bette liegt er stundenlang bei Nacht,
hardert mit seinem Leben, hat auch an den Tod gedacht:
Ihm will er folgen, wenn es soweit ist, und Gott vertraun.

Doch kommt der Sommer dann mit roten Rosen,
wird ihm so mild und weh ums harte Herz:
Wie gern würd' er sie einmal noch liebkosen,
die eine, die zurückgelassen ihn im Schmerz.

Dann strömen Tränen über seine tiefen Wangenfalten,
dann schütteln Sehnsucht und Erinnerung den Alten,
dann steigen frohe Melodien in den Raum vom Schrankklavier.
Und qualvoll dringt ein Seufzer aus dem blassen Mund,
die ehrfurchtsvolle, bange Frage: „O du mein Gott - wann bringst du mich ihr?"
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. Juni 2017
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