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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Durch die Zelte wandert der Tod
Land - fischmäulig
grau
erstarrt
schon gegen Mittag.

Draußen erfriert
unsere Sonne.
Wir raffen uns auf
zu bezwingen den
strengen Winter
im kalten Herzen.

Lesbos, Belgrad –
kein Wetter für Flüchtlinge,
Pioniere dieses Jahrhunderts.
Durch dünne Zelte
wandert der Tod,

während nach wie vor
diskutiert wird über
- flexible -
Obergrenzen ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. Januar 2017
8

Lyrik des Tages

Augenblick
Wenn man dir in die Augen blickt, ist es als sähe man die stille See,
so klar und ruhig, fast durchsichtig
man verliert sich in der Zeit als flöge man durch die Leere
und die Wahrheit bleibt in irgendwelchen Tiefen verborgen
ich will wissen, ob sich etwas hinter der Oberfläche versteckt
aber mir präsentiert sich nur die wunderschöne Fassade
Anonym
veröffentlicht am 19. Oktober 2012
45

Lyrik des Tages

Der Rote Faden
Die Weite erstreckt sich vor mir, öffnet meinen Geist der Erkenntnis, dass das Leben jetzt gelebt werden muss. Über mir das strahlende Himmleszelt, unter mir rauer, dunkler Stein, vor mir das berauschende Nichts und in meinen Ohren tost ein Geräuschekonzert, eine Ode an die Freude. Stehend am Abgrund finde ich diesen roten Faden, den ich so lange verloren geglaubt, wieder. Den Sinn meines Lebens.
Anonym
veröffentlicht am 26. Mai 2012
38

Lyrik des Tages

Mach 3
Die Klinge wandert still und leise
mit gut erhaltener Schneidefunktion
sie glänzt und scheint aus festem Eise
ein Gesicht mit Bart ist keine Option
Gevatter Frost
veröffentlicht am 16. Januar 2018
34

Lyrik des Tages

Hauch von Sehnsucht
Sehen würde ich dich jetzt gerne
ohne Sprache
nur ein Blick
nur eine tiefe Umarmung
der Duft deines frischen Haares
dein warmer anschmiegsamer Körper
deine zärtliche Hand
an meinem Rücken
welche Feuer entfacht
und dein sanfter Atem
der alles wieder erstickt
und uns wieder zu getrennten Wesen macht
um mich wieder zurückzubringen
in diese kalte Nacht.
nachtfalter
veröffentlicht am 13. Januar 2015
48

Lyrik des Tages

Der Plips
Es war einmal ein Plips,
ja Freunde, sowas gibt's.
Der wurde Plibinat
denn er war recht behaart.
Und als Plibinat
trägt man nur einen Bart.
So trug er aus, die frohe Saat
und tanzte nackt zum Discomat.

Der Plips wurd älter
und in seinem Herzen kälter
denn nun war er Zuhälter.
Er sah einen Hund,
nahm ihn in den Mund
doch der Arzt sagte, es wär ungesund.
Drum erlitt die Welt den Schwund
und
der Plips war nicht mehr bunt.
Plibinator
veröffentlicht am 17. März 2016
43

Lyrik des Tages

Nachdenken
VORGESTERN glaubte ich an MORGEN
GESTERN hatte ich Angst vor HEUTE
ÜBERMORGEN habe ich schon längst nicht mehr an GESTERN geglaubt
weil es schon HEUTE kein MORGEN mehr gab
Oliver Delastere
veröffentlicht am 17. Juli 2016
47

Lyrik des Tages

Ein Blatt im Schnee
Überall sind Menschen
Sie unterhalten sich
amüsieren sich
oder tun zumindest so

Ich nicht
Ich spiele niemandem etwas vor
Ich stehe allein
Ich passe nicht dazu
Wie ein blutrotes Blatt im Schnee
IaMcHrIsSi
veröffentlicht am 2. Februar 2013
42

Lyrik des Tages

Am Meer
Allein am Strand
mit dem Blick aufs Meer,
soviel Idylle gibt es
kaum noch mehr.

Der Alltag
mit den vielen Sorgen,
der bleibt hier
am Meer verborgen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 24. Februar 2023
110

Lyrik des Tages

Universen
Ich wandel zwischen den Universen aller Wesen, nur um nicht allein zu sein. Mein eigenes Universum ist verborgen hinter vielen Schleiern, ich will zurück, aber mit jemanden, der es mit mir teilt.
Auf den Ebenen jedes Anderen vergesse ich mich langsam, helf mir, mich und meinen Weg wieder aufzunehmen, nachdem ich diese Lektion gelernt weiß.
Anonym
veröffentlicht am 10. Juli 2012
40

Lyrik des Tages

Garten der Schuld
In das Reich der tausend Gesichter
fern glühen die ewigen Lichter
wandere ich mit all meinem Stolz
meinem Zorn durch das Holz
hier wo der Wald noch Kind
kein Mensch spürt den Wind
eine Brise kalt
eine Stimme so alt
niemand hört sie singen
von Dingen
längst vergessen
längst verglüht
wie die Sterne in weiter Ferne...
Anonym
veröffentlicht am 18. Juli 2016
47

Lyrik des Tages

La Lun
La Lun? ist hier allbekannt,
mit jedem hier ist sie verwandt.
Ob Frau, ob Mann, ob Kind, ob Tier,
jeder kennt La Lun? hier.
Doch die Menschen von anderswo,
denen ist die La Lun? bekannt nirgendwo.
So wissen wir,
ob Mensch, ob Tier,
dass La Lune nur bekannt ist bei uns hier,
so sprach zu uns das hohe Tier.
La Lune
veröffentlicht am 4. Dezember 2013
45

Lyrik des Tages

leare - strophe 1
Entsponn mi in da zwischnzeit no gschwind in meim wachn bett,
schlumma den schlof dea gerechtn in meim traumballett

Tank wieda neie eneagien füa diesn no longen tog,
mei woanlompm hot scho blinkt bei jedm glocknschlog.

Lod meine battarien wieda füa a längare zeit auf,
muass jetzt dringend spoasama sein, drossl mein vabrauch

In da longsomkeit liegt die wüaze von an seah longen lem,
die ongst voam steam losst mi innalich kräftig bem.
philjazz
veröffentlicht am 27. September 2016
7

Lyrik des Tages

Masquerade
Über den Augen
Verschleiert das Sein
In lebhaftem Rot
Die Maske dein

Mit buntem Band
Gehalten im Haar
Fließende Schönheit
So wunderbar

Lass fallen die Maske
Nenn deinen Namen
Kenn deine Augen
Kaum zu ertragen

Doch die vertraute Fremde
Lächelt und schweigt
Lippen auf Lippen
Traum der Wirklichkeit
Emma
veröffentlicht am 23. Dezember 2017
66

Lyrik des Tages

Hitze
Zwischen deinen Beinen lodert das Feuer
du warst mir niemals ganz geheuer,
dein Arsch glüht fast wie ein Vulkan
pass auf, ich denke du brennst an!

Du machst ein Schrittchen auf mich zu
und ich weiß: So bist nur du.
Bringst du das Feuer mit zu mir?
Du sagst vielleicht? Ich glaube dir.

Die Welt um dich ist siedend heiß,
dabei stehst du, soviel ich weiß
und ich guck noch einmal hin
nur vor dem offenen Kamin!
Surreal
veröffentlicht am 6. Mai 2013
46

Lyrik des Tages

Schokobecher
Auch Gofmann war einst Modezar
und sprach mit seinem Fächer.
Es war ihm so nach Kaviar,
serviert im Schokobecher.

Damit schmierte er den Fleischberg ein
und wurde äußerst spitz.
Vom Scheitel bis zum Raucherbein
und auch um den Mundschlitz.
Dann zeigte er den Dottersack
und auch den Gummiprügel,
er bemalte sich mit Nagellack
und spielte auf dem Flügel!

Wie ein junger Mozart hämmerte er
wahllos auf den Tasten,
er wichste sich den Schnurrbart
und erblickte den Brutkasten.
Da lag ja noch der Stiefsohn drin?
Er hatte ihn vergessen.
Er bückte sich dem Brummton hin
und ging dann Mittagessen.
Gofmann
veröffentlicht am 14. Februar 2017
11

Lyrik des Tages

Blüte
Ohne dich ist oben unten,
denn du bist mein Boden.
Ich vermisse dein Lächeln,
fühle mich dir verbunden.

Ohne dich ist Sommer Herbst,
denn du bist meine Blüte.
Ich sehne mich nach deinen Augen,
voll Liebe und voll Güte.

Ohne dich ist Sonne Nebel,
denn du bist mein Licht.
Ich brauche deine Nähe,
dein wärmendes Gesicht.

Mit dir ist Ende Anfang,
denn du bist meine Zeit.
Ich halte deine Hände
Und höre deiner Stimme Klang.
Silberhase
veröffentlicht am 20. Februar 2015
62

Lyrik des Tages

Menschenfeindlich - ein Haiku -
Verklungener Ort
Ruinen -
menschenfeindlich raunt es im Kleefeld
Annelie Kelch
veröffentlicht am 14. Februar 2017
3

Lyrik des Tages

Die Welt dreht sich weiter
Du siehst mich
schaust mir ins Gesicht
Du siehst in meinen Augen diese Last
gibst mir wieder Kraft.
Ja, Babe, ich scheiß auf den Rest
aber bitte halte mich fest
Dachte immer, ich scheiter,
doch ich hab dank dir gemerkt,
ja, die Welt dreht sich weiter.
Und ich greif nach den Sternen
Bis wir ihrgendwann sterben

Der Mond ist unser Zeuge,
hier unten die Straße, da oben unsre Träume
Geliebt von vielen
Gehasst von den meisten
So ist das Leben.
Anonym
veröffentlicht am 20. Januar 2014
54

Lyrik des Tages

Zoologisches zur Problematik der europäischen Einwanderung
Es ging aus Tschad ein Elefant
zur Brautschau nach Schweden,
wo er ne hübsche Eule fand.
Erst wollten sie nur reden,
doch dann traf sie des Amors Pfeil.
Die beiden wurden richtig geil
und ene, mene, miste,
schon warn sie in der Kiste.
Das Resultat war dann benannt
nach ihnen beiden: EUlefant?.

Und jetzt entscheidet Brüssel,
wie lang sein darf sein Rüssel
Paule
veröffentlicht am 1. April 2015
52

Lyrik des Tages

Magnolienzeit und Feenzeit.
Magnolien, herrlicher Tulpenbaum,
deine Frühjahrsblüte ist ein Traum,
inspirierst zum Träumen und bei
dir zu verweilen, an deines starken
Stammes-Saum. Hier ist gar Ruhe
angesagt, kein hastig, lautes Eilen.
Schaut man so in den Ästen voller
fein - duftend, rosa Blütenpracht,
und hat für ein Moment dann die
Augen zugemacht, glaubt man auf
seinen Zweigen, zwischen zartrosa
Blüten und Knospen, wären zu sehen,
wie Feen umher huschen und gehen.
Flüsternd, wispernd leise gar uns zu,
nur durch Liebe und viel Gutes tun,
kannst man uns gar sehen und später
einmal richtig und gar vollkommen
dann auch verstehen. Wir, die große
Feenschar, ist für dich und für gar
alle Menschen, die uns je brauchen,
heut' und für alle Zeiten, immer da.
Sprich uns an, sag was liegt so schwer
auf deinem Herz, dann gar lindern wir
Feen ganz schnell so deinen Schmerz,
füllen stets mit neuer Hoffnung und
garZuversicht; dein gar so trauriges Herz.
----….----
Tschüs, KuddelAHH von der Woterkant.
KopierFrei *NUR* mit Kürzel: khahh4
KuddelAHH
veröffentlicht am 13. April 2022
12

Lyrik des Tages

Joint
Er ist dein bester Freund
Es ist der Joint
Ich nehme ihn gerne in den Mund
Und saug ihn aus geschwund
Dies entspannt mich sehr
Ich denk ich wär am Meer
Dann kommt die Polizei
Doch bin so high
Ich komme hinter Gitter
Doch immer noch schmeck ich ihn sehr bitter
Ich hab ihn so geliebt
Und schreib jetzt dieses Lied

I love you Joint???
Anonym
veröffentlicht am 14. April 2016
56

Lyrik des Tages

Lost
Was die Nacht mir einst gab
ist nur mehr Erinnerung –

was deine Liebe mir schenkt
gleicht einem dunklen Traum

nur der Mond weint mit mir,
denn er sieht meine Wunden
und grüne Feuer hüten meinen Schmerz

jede Stunde in deine Welt geträumt
und meine Tränen in deinen Abschied geschrieben

es gibt nur eines, was ich dir sagen möchte
in eine schwarze Nacht
einen grauen Morgen
eine kalte Welt

wo bist du
Greenfire
veröffentlicht am 19. November 2016
42

Lyrik des Tages

ES
Es mustert mich
aus dichtestem Dickicht,
mit klaffend Rachen, Augenhöhlen.
Ich kann nur starren und so schreien: Bitte, bitte friss mich nicht!

Doch da tritt heraus
mitten ins Licht,
der alte Penner mit der Gicht.
Hat gerade sein Geschäft verricht, geb ihm fünfzig Euro, das ist meine Pflicht!!!
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
39

Lyrik des Tages

Lyrischer Dicht-Kunst-Denker
Ich knall die Texte, pausenlos, in einer Reimform aufs Blatt.

Such mir n Beat, der dazu passt, mit einem stylischen Takt.

Schreibe dann 100 Tausend Zeilen in einer einzigen Nacht.

Rappe über Dies & Das, und was mir sonst grad nich passt.

Über Dinge, die sonst jeder kennt doch keiner mehr hat.

Über Gedanken, die sich letzten Endes keiner mehr macht.

Denn am Ende, gibt auf sowas, heute keiner mehr acht.

Weil es Heutzutage, einfach, nur ma, keiner mehr rafft.
Tontypus - Tiger T.
veröffentlicht am 9. Oktober 2019
35

Lyrik des Tages

Verhüten mit Kotztüten
Kurz vor dem Freitode begann diese Episode.
Auf der Suche nach der Heilmethode
erlahmte meine Periode.
Es steckte noch die Elektrode
ganz tief im Furzloch,
so menstruierte ich als Rhapsode
mein Kinderblut für Moloch.

Eiterte beim Eiertanz
in eingeklemmte Eierstöcke,
sah lüstern unter Röcke
und verschmierte die Textblöcke.
Foulte ich mit meinem Milchbart
vom Schiri zum Torwart.
Und sprach, ich sei der Modezar,
und tausche Sex für Kaviar.
Wollt verhüten mit Kotztüten
und nahm alsdann mein Babyjahr!
Gofmann
veröffentlicht am 18. Oktober 2024
1

Lyrik des Tages

Die Wartenden Wolken
Wehende Wimpel auf welthohem Wipfel,
Wattige Wolkenfelder, heute in weißem Gewand.
Wollen wir einen verwunschenen Schritt weiter wagen, in den wähnenden Abgrund, oder warten auf den warnenden Winde, der uns zuwispern wird unseren Wahne?
Doch ich weiß, dass die Wolken uns werden tragen.
Ob in der Wirklichkeit oder im wartenden Traume nach dem Tod.
Anonym
veröffentlicht am 26. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

Rap
Siehst du die Breitling und den Mercedes
Nicht, weils mich zu nem besseren Menschen macht, sondern weil es mich vergessen lässt
Ich war frech zu Baba und hört leider oft nicht
Doch diesmal soll es ein Gucci-Gürtel sein, der meinen Kopf trifft
Merke, wie sie auf das Doppel-Gauf meinem Polo blicken
Nie wieder Bus und Bahn fahren mit einem SchokoTicket
Ich hab leider noch nie eine Musikschule besucht
Aber gib mir nen Beat und ich bring Dynamit mit in die Booth
300-Gramm-Goldkette wie ein Sultan
PolskaDeutscher
veröffentlicht am 22. Mai 2016
36

Lyrik des Tages

Tourte
Salut d-rhyme, Coucou Mannheim!
Bonjour wie schön, caca obszön!
Helas Hanoi, baba brandneu!
Douleur am Schuh, au fait Tofu!
Juis
veröffentlicht am 17. März 2013
36

Lyrik des Tages

Frühling – mit Zauberflöte
Der Frühling steckt noch in den Kinderschuhen:
Die warmen Sonnenstrahlen spielen oft mit ihm Verstecken …
zuweilen schwinden sie, um ihn nicht aufzuwecken;
der Frühling ist noch klein und muss am Tage oftmals ruhen.

Der Frühling ist noch zart und muss zu Kräften kommen,
damit er seine zauberhaften Sinfonien vollenden kann.
In manchen Jahren zwar, ist er schon weiter rausgeschwommen,
hat fleißig komponiert wie Mozart einst und spielte Lebemann.

Wenn er in seine Zauberflöte haucht, erwachen Gräser, Bäume,
die Nacht mit Sternen und mit tausend Blumendüften.
Und Vögel schwingen sich empor zu blauen Himmelslüften;
die Macht des Frühlings dringt in alle dunklen Räume.

Dann jubeln Prinz Tamino und Pamina, Tochter jener Königin der Nacht,
auch Vogelfänger Papageno muss nicht länger schweigen …
und selbst der Hohepriester 'Winter' (dort Sarastros) ruft mit Macht:
„Der Frühling hat sein Werk zu End' gebracht;
in diesen heil'gen Hallen wird sich keine Rache zeigen!“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. April 2017
8

Lyrik des Tages

Das Licht
Der Tag bringt uns viel Helligkeit
und wir werden Freude genießen.
Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.

Es entsteht ein Glücksmoment
und wir werden hier eintauchen.
Frohsinn entsteht, ist nun präsent,
weil die Sonne, wir hier brauchen.

Gefühle werden wieder geweckt,
die lange am Schlummern waren.
Nach dem Licht wird sich gestreckt,
viel Glück können wir nun erfahren.

Das Licht bringt uns Lebensmut
und wir sind auch gerne erwacht.
Wir verspüren, uns geht es gut
und dieses wird sehr gut bewacht.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. November 2018
154

Lyrik des Tages

Ertrag
Träge
schichten sich
stumme Gedanken
auf bodenlosem Grund
doch -
hier intoniert sich die Metapher
erträgt, die eine Melodie zu spielen
welche zart in Schweigen schwelgend
mit den Tönen tonlos wallt und wallt und...
Halt!

Träge
schichten sich...
Windreiter
veröffentlicht am 13. Oktober 2019
43

Lyrik des Tages

Nie wieder !
Du,
siehst Du den,
ja,den dort ,
der sich mühsam über die Straße schleppt ?
Du fragtest, warum er nur ein Bein hat ?
Nein, nein, er wurde nicht so geboren,
e r hat sein Bein im Krieg verloren,
in der Hölle von Stalingrad,
in welche er marschieren mußte
und in der er schießen mußte.
Und fragst Du ihn,
ob sie widerkommen soll, diese Hölle,
wird er sagen,
nein,
er wird schrei`n:
nie wieder Krieg !
Henning Falkenbach geb. 1941
veröffentlicht am 24. Juli 2017
38

Lyrik des Tages

Oft frag' ich mich
Oft frag' ich mich: Was ist Mut?
Man sagt, der Mut liegt im Blut.
Ein riesen Feuerball aus Wut,
ein aufrechtes Gehen, wenn jeder bunt,
eine Entscheidung, auch wenn sie wehtut
ist reinigend wie eine Flut.

Oft frag' ich mich: Was ist Liebe?
Wär' ich tot, wenn sie ausbliebe?
Wie für ein Flugzeuge die Auftriebe.
Glücksprengendes Herz, doch Angst, ich versiebe.
Warmes Gefühl, also ob das Glück story schriebe.
Tagträumen, das ich nicht aufschiebe.

Oft frag' ich mich: Was ist Wahrheit?
Man sagt, sie bringt Licht und Klarheit.
Sich ihr zu stellen braucht Tapferkeit.
Wie ein Schatten verfolgt sie dich durch die Zeit.
Scharf wie die Klinge, die verletzt und befreit.
Wie warmer Schnee, geduckt hinter'm Eid.

Oft frag' ich mich: Was sind Träume?
Füllen im Kopf die Leerräume.
Weich wie klebrige Zuckerschäume,
schattenspended und verwurzelt wie Bäume.
Dank ihnen werfe ich weg meine Zäume,
auf das ich leben nicht versäume.
Kranichfalter
veröffentlicht am 25. September 2021
42

Lyrik des Tages

Liebe
Die Liebe, schenke ich, nur Dir zuliebe.
Weil ich mich in Dir verliebe.
Bleibe.

Und dranzubleiben ist kein muss,
ist wie ein Kuss,
der hat keine Schluss.

Liebe ist Hoffnung,
Liebe ist Bindung,
Liebe ist Selbstfindung,
Liebe ohne Bedingung,
Süße Hoffnung,
Liebe meines Lebens,
Geliebt,
Bist Du.
Precious
veröffentlicht am 3. Oktober 2020
43

Lyrik des Tages

Es ist der Mond
Es ist der Mond, der mich Nachts verlässt...
aber besser ich renne, bevor ich verbrenne...
Ich lauf nach vorne und nicht zurück...
Kämpfe mich weiter Stück für Stück...
Wenn ich falle, will ich mich alleine fangen...
Doch ich bin mit mir alleine zu weit gegangen...
und frage mich auf welcher Seite muss ich nun stehen um wieder ein Ziel zu sehen...

Irgendwann scheint die Sonne wieder heller...
Dann lässt die Angst mich nicht mehr schreien...
Dann dreht die Uhr sich wieder schneller...
Dann wird mein Traum zu Ende sein...
aber besser ich renne, bevor ich verbrenne...
ich lauf nach vorne und nicht zurück...
Kämpf mich weiter Stück für Stück...
Ich werde weinen und auch schreien...
Werde mir oft wünschen tot zu sein...
Soey Perón
veröffentlicht am 10. Februar 2016
45

Lyrik des Tages

Fasten all in
Aschermittwoch Kraft verleiht,
so mancher sich aufs Fasten freut.
Aschenkreuz vor Heringsschmaus,
vom Gottes- hin zum Hofbräuhaus.

Fastensuppe, Fastenessen,
und Fastenkuren mit Finessen...
Fasten bloß genusserfüllt?
Zu Recht wird dann das Kreuz verhüllt.
Semperer
veröffentlicht am 19. Februar 2015
46

Lyrik des Tages

Herzschmerz
Das Herz
in seinem Gefängnis aus Gebein
will nur frei sein
von allem Schmerz.
Pia
veröffentlicht am 2. Februar 2013
49

Lyrik des Tages

Nicht nur...
Nicht nur
nach Kalendertagen
planen, lachen,
lieben, scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 10. April 2012
77

Lyrik des Tages

Die Farben der Menschen
Sie sehen mich an. Kinder, im Dreck spielend, über und über bedeckt mit grünen Flecken auf ihrer weißen Kleidung. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich.
Sie sehen mich an. Ein junges Paar ein rotes Getränk schlürfend während der goldgelbe Sonnenschein sich in ihren Augen spiegelt. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich.
Sie sehen mich an. Ein altes Ehepaar grau die Haare und blau die zusammenpassenden Oberteile. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich. Seht mich an. Seht mich an. Seht mich an. Seht mich an! Seht mich an!!


Ich sehe mich an. Ein in mannigfaltigen Facetten gesprengter Spiegel. Begutachte mein makelloses, fehlerloses.... farbloses ich. Bitte.....bitte ..jemand... irgendjemand sieh mein wahres ich an.
BonClay
veröffentlicht am 27. Oktober 2019
38

Lyrik des Tages

Herbstmelodie ...
So schön war gestern der Tag!
Dein Atem auf meiner Haut,
Deine Nähe überhaupt ...
Genau so wie ich es mag ...

Die Sonne schien durch die Wolke,
Vergoldeter Gehweg,
Wo alles fast perfekt war
Und jeder hatte Erfolge.

So muss es weiter gehen!
Wo Freude, Glück und Liebe -
Sind Lebenswege für immer ...
Ich kann die Zukunft sehen ...
Sofi
veröffentlicht am 12. November 2018
54

Lyrik des Tages

Mysterium - Aus meinem Tagebuch
Letzten Sonntag war ich auf dem Friedhof,
mein Gestern zu gießen, das dort begraben liegt.
Nimmt nicht viel Platz weg - die meisten Tage
wuchern in meinem Herzen, uralte Erinnerungen, ach!
Fand im längst Verwelktem einen zartgrünen, jungen Trieb und fragte ihn, wo er hinwolle.
"In dein Herz, irgendwann", seufzte er.

Jetzt sitze ich zu Hause, fassungslos,
und kann es noch immer nicht glauben:
Mein Gestern schlägt Wurzeln - und grünt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 25. April 2018
6

Lyrik des Tages

Ich
Nicht das Mädchen,
das du aus der
Schule kennst.

Nicht das Mädchen,
das du im Bus
triffst.

Nicht das Mädchen,
das du glaubst
zu kennen.

Ich bin leise.
Ich bin laut.
Ich bin schlau.
Ich bin gerne allein.
Ich bin gerne für mich.
Ich bin hier.
Ich bin weg.
Ich bin ehrlich.
Ich bin nicht perfekt.

Ich.

Ich bin Ich.
Emma
veröffentlicht am 23. Dezember 2017
72

Lyrik des Tages

Leben als Zombie
Keine Prüfungen auf dieser Welt bestimmen die Intelligenz
trotzdem versteckt sich jedet hinter dem Gesetz
für keine Konsequenz
In den Interviews zeigen Politiker eine große Präsens
reden über eine Zukunft welches komplett glänzt
doch zwischen was sie sagen und tun ergibt alles no sense
versprechen viel
und zeigen dann keine Transperenz
leider Gottes hat der Staat eine zu große Influenz.
emigrant18
veröffentlicht am 3. Oktober 2020
35

Lyrik des Tages

Blick ins Leere
Freie Tage mit Leere gefüllt. Dachte, sie würden mir guttun, doch die Wahrheit ist, dass Nichtstun meine Seele frisst. Andersherum genauso schlimm: Stress, Termine, die ganze Arbeit, lässt meinen Rücken werden krumm. Und so ist doch die Frage: Egal wie, ist sie immer schlecht, meine Lebenslage?
Anonym
veröffentlicht am 20. Mai 2012
53

Lyrik des Tages

D-Rhyme Skills
Solang ich hier am Mic rap, mache ich ein neuen Track
Er klingt zwar korrekt, aber bin nicht auf Crack
-
Mein Text ist wie ein gut formulierter Ausspruch
Der Allgemeingültigkeit beantsprucht, Hand hoch!
-
Viele fragen sich was ist eine Substanz
Stoff, Materie, Vorhandener fester Bestand
G-Locht
veröffentlicht am 27. Mai 2015
43

Lyrik des Tages

Ziehende Wolken - Solo-Rengay
Ziehende Wolken -
Gottes Lamm
und seine Jünger

Unter meinem Himmel: Meer und Marsch

Veränderungen -
Du gabst mir den Schlüssel
zu deinem Herzen

Deine Augen bezwingen
die innere Wüste meiner Seele

Gerippe und Knochen
auf Jevershallig¹ ...
kein Ort für Schafe

Woher, Hauke Haien,
nimmst du die Erde
für einen neuen Deich ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. Juli 2017
3

Lyrik des Tages

Gehirnschutt
Träume vergraben in Gehirnschutt und Asche,
einstmals fundamentale Fundamente meines aufstrebenden Hirnes,
jetzt nur noch Ruinen und Tote, ja,
tote Gedanken und gebrochene Rückgrate.
Kein Grün wird sich je wieder darüber ranken.
Anonym
veröffentlicht am 28. September 2012
36

Lyrik des Tages

Paul Helleu beim Malen
Paul Helleu beim Malen
nach einem Gemälde John Singer Sargents

Spätsommerabend, Herbst fast:
Uferschilf und Gras
umbrisch gelb geneigt -
dunkel das Wasseraug' blaut.

Gelangweilt starrt ins Leere: Helleus Frau.
Allein das Kanu, das zur Wiesenau
sie fuhr, ist lebhaft wie Helleu,
obgleich nur Gegenstand und tot -
ein letzter Sonnenpfeil
zielt auf sein Leuchtendrot,
worin ein Schatten träumt,
ein schwaches Licht.
Er, Helleu, selbstvergessen, malt,
mischt Farben,
sieht es nicht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 18. November 2016
8

Lyrik des Tages

395.| eingreiht - 1.strophe
Zabrochne lüfte funkln in da orangerotn sunn,
die göbweisse scheibm kuglt om horizont hearum
Des fäabige bond übabrückt in an bogn des tal,
des echo eatönt vom kräftig rauschendn wossafall.

Des unduachdringliche schwoaz hot die dämmrung übamoit,
winzige feua brennen om fiamament weit vastreut
Vaglühende voabotn von unheil mochn iah spü,
da sötne besucha suacht vazweiflt sei endloses zü.
philjazz
veröffentlicht am 19. November 2016
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