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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Das Sommerloch
Im dunkelbraunen Groschengrab
fand ich statt Geld den Bischofsstab
und rührte mich als Sternekoch,
vom Winter rein ins Sommerloch.
Gofmann
veröffentlicht am 10. Mai 2012
8

Lyrik des Tages

Flüchtling
Schüsse und Schreie – ganz in der Näh',
und im Westen leuchtet ein Fenster;
vor dir schreckt was auf: der Feind? Ein Reh? und manchmal siehst du schon Gespenster.

Stimmen – du verstehst kein einziges Wort,
durch deine Träume marschieren Armeen.
Krieg trieb dich aus deiner Heimat fort -
Krieg – darüber Jahre vergehn.

Ein Dach übern Kopf, für die Kinder Brot,
ist alles, was du noch verlangst;
innerlich bist du gestorben, längst tot,
und trotzdem packt dich die Angst

vor denen, die dir missgönnen,
was dich noch am Leben erhält:
Hoffnung - in Frieden leben zu können
und frei zu sein auf dieser Welt!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 25. Februar 2017
37

Lyrik des Tages

Regen, Blitz und Donner
Die Hitze ist wieder bedrückend warm,
die Schwüle setzt den Menschen lahm.
Der Schweiß ist kaum noch zu ertragen,
wann wird es kühler, tut man sich fragen.

Wenn dunkle Wolken ziehen, schließlich auf
und Regen, folgt dann meistens drauf.
Es fallen viele Tropfen auf die Erde,
wo Pfützen meistens zu Lachen werden.

Mit Blitz und Donner geht es weiter,
das Wetter ist nun nicht mehr heiter.
Das Wasser steht dann fast überall
und manchmal entsteht ein Wasserfall.

Die schöne Natur, die braucht den Regen
für den Baum und Blumen ein schöner Segen.
Er lässt dadurch alles wachsen und sprießen
und der Mensch kann dieses nun genießen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
145

Lyrik des Tages

Freitag, der Dreizehnte
Das Glück im BIOS - vorprogrammiert!
Doch vom Virus, Aberglaube, infiziert,
Dein Lebensspeicher sich rasch formatiert!
Vorschlag: Mach mal ein Reset!
Restore und bleib einfach im Bett!
MH-Jodler
veröffentlicht am 13. Januar 2012
41

Lyrik des Tages

Vor Der Umkleidekabine
Sie hüpft auf einem Bein,
dann hüpft sie gleich nochmal
Ist es denn zu klein?
Oder doch zu schmal?
Zwängt sich in enge Hosen
Danach in einen Rock
Bestickt mit bunten Rosen

Stellt sich auf ihre Spitzen
und dreht sich 1,2 mal

Würd so gern ihr Gesicht sehen
Sei es noch so banal
Erikasko
veröffentlicht am 6. März 2019
41

Lyrik des Tages

Gold vs. Eisen
Selten hat Eisen
Das Gold verdrängt
Doch wenn man im Herzen
Eisern geballt
Dem Morgen begegnet
Den Abend schaut
Dann passt kein Gold
Kein Blatt
Kein Korn
IT-Lyrik
veröffentlicht am 20. April 2016
38

Lyrik des Tages

Meister
Du sprach er und er sprach
du
nicht
du
sondern
und ich schaute verwundert
ich etwa?
ja du genau du!
und ich wäre tot
und meine augen fiehlen heraus und ich starb
als armer Bauernsohn
das Ende vom Meisterbauer
Anonym
veröffentlicht am 13. August 2013
31

Lyrik des Tages

Sommernacht
In einer schönen Sommernacht, sternenklar und lau,
Stehn die Stern am Firmament, in zahlloser Schar.
Und dieser kleine Stern dahinten,
Ganz allein und winzigklein,
Er funkelt wie deine Augen,
Wunderschön, hell und klar.
Nashi
veröffentlicht am 26. Februar 2016
44

Lyrik des Tages

Ist das die Welt
Ist das die Welt
Ist das die Welt die wo ich früher gekannt habe
Ist das die Welt die ich mal ich gesehen habe
Ist das die Welt die ich kennen gelernt habe
Ist das die Welt die ich wo ist die alte Welt
Wo! Wo! Wo!
deyaram3a
veröffentlicht am 5. November 2019
38

Lyrik des Tages

Schlacht der Liebe
Die Schlacht vom Schwerte geführt
Blutig ohne Ruh und ohne Rast
So wehrt auch heute noch des Krieges Last

Ich vermag nicht zu vergessen
Das Blut was wir beide wollten
Den Hass den wir aneinander grollten

Die Schlacht hat uns getrübt
Und so haben wir uns nur belügt
Wir vergaßen wer wir waren und wissen es heute noch nicht
Keiner hats seit dem gesehen, des Friedens Licht

Tiefe Wunden vergehen
Doch Narben bleiben auf ewig bestehen
So Schau ich auf mein Herz
Und sehe die Schlacht voller Schmer
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
27

Lyrik des Tages

Den Anfang reiben
Langsam, unaufhaltsam rollt,
wie ein uralter Donner grollt.
Menschen reiben Erde platt.
Wir sind’s! macht uns endlich satt!

Lange dulden wir die Pein,
träumt doch weiter, euer „Rein“
Wachstum, sagt ihr, ist ein Gut
Es entfacht nur schiere Glut.

Alles wird am Ende eins!
Fremd die Worte meins und deins.
Alle werden ihren Platz-
Haben ... ... letzter Satz.
28.10.15 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 23. Februar 2017
64

Lyrik des Tages

Schneemann mit Cassandra
Der große See ist gefroren,
doch wohin trägt mich das Eis -
Zu den Resten der Binsen neben
der schneebedeckten Bank, auf die
schon lang keiner mehr sank?

Ach, durch den Wald geh' ich nimmer,
da hausen jetzt die Bären
unterm trostlosen Mond.
Und der Schnee ist ein kaltes weißes Meer,
darin kein Fischlein gern wohnt.

Aber bauen will ich von Herzen,
einen großen Schneemann, der lacht.
Und wenn ihr eure Augen zumacht,
seht ihr das: Cassandra, mein Kätzchen,
hat schon die erste Kugel vollbracht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Dezember 2016
8

Lyrik des Tages

Letzte Bitte
Über den Gräbern hängt ein tiefes Schweigen,
die Luft ist schwer, erfüllt von einem welken Blumenduft.
Viel Brünnlein liebte ich, darüber Mücken tanzten einen Reigen,
und manche Freunde, die ich kannte, liegen schon in Grab und Gruft.

Ich stand mit Müttern, Tanten, anderen Verwandten und Bekannten
vor vielen Ruhestätten oft - auf Friedhöfen, nicht weit entfernt vom Meer,
gedachte Unbekannten, weinte mit und schleppte grüne Kannen hin und her,
schöpfte aus Wassern, über dessen Sommerhaut die Spinnen rannten.

Doch du, mein liebes Lieb', sollst keine schweren Kannen tragen,
du schleppst allein an deinem kleinen Leben hier so schwer.
Nimm meine Urne und setz dich in einen dieser schönen Speisewagen;
verstreu die Asche dann, wenn du gestärkt bist, übern stillen Elbverkehr.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Applaus
Das Leben.
Der unlösbare Algorithmus.
Wir, wie eingesperrte Tiere,
bejubelt von den Massen,
die wir hassen,
im Wanderzirkus.
Jannik Wentz
veröffentlicht am 14. April 2015
45

Lyrik des Tages

Nordstadt
Schon wieder die Chance verpasst
es wirft dich in den Matsch
der Tatsachen die dich einfach nicht loslassen
und antreiben aufzusteigen
von 39 Stunden die Woche siehst du nicht mehr
als so mancher von seinem Harz 4.
Ist nicht gerecht
der ganze Druck und doch steigt dieser weiter an
bis man nicht mehr kann, man sich verkriecht
und danach fragt:
wann ja wann fängt endlich ein besseres Leben an?
Nordlicht
veröffentlicht am 9. November 2019
51

Lyrik des Tages

Verflossen
Die Dauerwelle
ist verflossen.
Ich fragte mich,
wie kann das sein?

Der Pudel schaute
ganz verdrossen.
Er glaubte nicht,
dass er noch mein.

Jedoch das kann es
manchmal geben.
Bei schlechtem Wetter
kommt es vor.

Nee, kalte Dusche
verändert unser Leben.
Nun sieht man anders aus
als noch zuvor.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
159

Lyrik des Tages

Die Wurst
Ist das Brät im Darm gefangen,
und hat fein im Rauch gehangen,
wird die Wurst uns bestens munden -
und ist nur noch für Sekunden.
mene
veröffentlicht am 19. Mai 2013
36

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe ist das wo empfinde ich
Liebe ist das wo ich fühle für dich
Liebe ist das wo du nicht fühltest für mich
Liebe ist das was mich traurig macht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
39

Lyrik des Tages

Der Dumme
Ich bin ein Dummer, hab immer Kummer.
Ich bin immer Schuld, keiner hat mit mir Geduld.
Ich habe nie Recht, ich bin so schlecht.

Das denkst du, schiebst dir alles in die Schuh!
Das ist nicht wahr, denk doch mal klar!
Du bist echt gut, habe doch mal Mut!
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
51

Lyrik des Tages

Pleite
Schon wieder pleite,
gehe ich auf alten Sohlen.
Die Woche erst die Zweite,
ich brauche wieder Kohlen!
Anonym
veröffentlicht am 14. Februar 2012
55

Lyrik des Tages

Süße kleine Hobbits
Janie ist ein kleiner süßer Hobbit,
beim Pizza essen kommt jeder mit.
:-|
veröffentlicht am 18. Juni 2015
32

Lyrik des Tages

Nimm die Liebe an
Ich soll aufhören dich zu lieben,
findest du das nicht zu übertrieben?

Es ist das einzige was ich perfekt kann,
nimm es doch bitte an.

Solch tolle Person wie du,
braucht viel Liebe immerzu.

Lehn sie doch nicht ab,
sie wird sonst ziemlich knapp.

Später bereust du es,
denn Liebe ist etwas ganz Besonderes.
Linni
veröffentlicht am 22. März 2013
57

Lyrik des Tages

YOlO
Ich sitze vor meinem PC,
gucke raus und sehe Schnee.
Da fällt mir ein, da war doch was,
was ist mit den Aufgaben - die wir auf haben?

Fast vergaß ich diesen Dreck,
jetzt sage ich nur get rect!
Bubbleboibinz
veröffentlicht am 23. September 2015
45

Lyrik des Tages

Sonnenuntergang
Ein Sonnenuntergan nur für uns zwei
eich wünschte die Zeit ging nie vorbei
überm Horizont die Wolken ziehn
wie ein Traum es mir erschiehn
Segelboote liegen am Steg
wir sitzen daneben auf dem Weg
und staunen wie schön die Welt ist
ach wie hab ich das vermisst
die Sonne schien den ganzen Tag
basser man sichs nicht wünschen mag
die Farben wirken in die Nacht
der Mond kommt an die Macht
die Welt scheint nun im anderen Licht
doch ändern tuts das nicht.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
74

Lyrik des Tages

Wiedersehen
Es liegt keine Furcht im muntren Leben
Wo sich innerste Geister neu erheben
Da ist kein Platz für die Vernunft
Für Gefühl bei Beginn und Ankunft

Wenn sich ein langer Hang wieder beebnet
Und sich Schwermut durch Klarheit segnet
Denn die Zeit macht die Sehnsucht so alt:
Wenn, schon aus Träumen,
Ein Gefühl wiedererhallt
hansen.eastside
veröffentlicht am 26. Februar 2012
60

Lyrik des Tages

unsichtboara kuss-390.|strophe 1
Da rieslnde regn streichlt zoat mei oids gsicht,
do meine trübm augn san vüz oft undicht

Bist afoch üba nocht ohne a woat obghaut,
spia no imma dei berüahrung auf meina haut

Bunte vawökte blätta foin einsom hearob,
da heabstliche bodn is a Kaleidoskop

Host afoch üba nocht die bruckn übaqueat,
hob di imma scho so intensiv heiss begeaht.
philjazz
veröffentlicht am 20. Oktober 2016
3

Lyrik des Tages

10 Cent
Menschen spenden 10 Cent für ein besseres Gewissen
aber Milliarden Menschen geht es immer noch beschissen.
Die Gesellschaft zerissen
und wie es besser geht müssten wir eigentlich wissen.
Menschen laufen mit versteinerten Herzen durch die Nacht
doch sind immer noch nicht aufgewacht.
Haben so viel geträumt und doch nichts gemacht
haben gegenseitig über ihre Träume gelacht.
Menschen leugnen es, doch Geld ist alles was uns interessiert
weil der Mensch die Menschlichkeit verliert.
Wir blenden aus ,was mit der Welt passiert
doch unsere Hände sind schon lange blutverschmiert.
In dieser kalten Zeit
und wenn ich nicht mehr weiter weiß
und die Welt so grausam erscheint
träume ich von Freundlichkeit.
Denn noch ist nichts verloren
die Welt wird neu geboren
wenn wir aufhören wie Hunde zugehorchen
aufhören, uns nur um Geld zu sorgen.
Ich bin nur eine Fremde die ein Freund sein könnte,
und vielleicht denkst auch du in ein paar Momenten
dass die Welt kalt ist und ein Lächeln sie wärmt
die ersten Risse in der Mauer ums Herz.
Psychotsundere
veröffentlicht am 10. Dezember 2019
43

Lyrik des Tages

Schule
Misstönend in meinen Ohren,
die allzeit bereite Schulglocke.
Wär ich doch nie geboren,
hätte ich doch keine Sorgen.
Die Schule quält,
die Schule stinkt.
Während das Niveau der Schüler steigt,
doch der Grad ihrer Lebensfreude sinkt.
Wie sehne ich herbei die Stunde der Entlassung, um Hausaufgaben machen zu können und dabei zu verlieren die Fassung.
Anonym
veröffentlicht am 14. Januar 2013
41

Lyrik des Tages

Folge deinem Herz
In einem Leben der unbegrenzten Möglichkeiten,
Scheint es möglich an unseren Träumen festzuhalten,
Scheint es möglich, die Zukunft zu vergolden
Und unseren Herzen zu folgen

Wir mögen denken, dass wir in Freiheit leben,
Dabei ist unser Herz längst vergeben:
An die Gesellschaft, die die Straße legt,
Auf der sich später unser Herz bewegt,
An den Vater, der mit der Zeit
Den Herzen die endgültige Form verleiht,
An die Mutter, die neben „Ich hab dich lieb“
Auch die Träume auf unsere Herzen schrieb.
Und so ist es nicht mehr als ein schlechter Scherz,
Wenn sie dir sagen: Folge deinem Herz
Poeli
veröffentlicht am 24. Februar 2017
50

Lyrik des Tages

Auf der Schüssel
In der linken Hand die Rolle,
in der Rechten eine Zichte.
Ich drücke meine AA-Wurst
und schreibe heut' Geschichte.
Gofmann
veröffentlicht am 6. April 2013
11

Lyrik des Tages

Musik
Musik ist das Leben
Sie zu erleben ist unser Bestreben
All die Töne dieser Welt,
ob Bierzelt oder Pflanzenwelt.
Sie ertönt in all ihrer Pracht
Und das auch bei Nacht.

Was sollen wir nur ohne sie tun
Am liebsten in Friede ruhen,
den ohne sie ist das Leben zum Ausbuhen.
Ich kann es kaum erwarten,
denn Musik hat keine Regelkarten.
TobiZu
veröffentlicht am 5. Mai 2014
38

Lyrik des Tages

403. | schutzschüd
strophe 1)
hob mi wieda moi total varennt,
afoch augn zua und duach, hob die kreizungen olle vapennt
ohne nochzudenkn wüd drauf los,
hob jo nua den an vasuach, hau mitm homma aufm amboss

woit glei auf amoi ois weidadrahn,
afoch net wieda zruckschaun, stüam voaraus ohne zü, ohne plan
mit meim stuan schädl duach die wond,
spring spielend leicht üban zaun, afoch nua grodaus ohne vastond.

CHORUS 1)
hob jetzt endlich den steiln beag besiegt,
und steh befreit und schwerelos aufm hohn plateau
hob mi om spitzn fösn ongeschmiegt,
und geniess die friedliche stün im zeitlupmtempo

hob die barriean, hüadn und foin zähmt,
und tauch duach a phantastisches bizarres foabmbüd
hob den fodn zua wiaklichkeit duachtrennt,
und zastea aus valoana hoffnung mein letztn schutzschüd.
philjazz
veröffentlicht am 12. September 2017
6

Lyrik des Tages

Nässe
Die ganze Haut
sehr glitschig, ja ganz nass.
Komme mir vor
wie nach dem Bad im Regenfass.

Der ganze Körper
ist feucht, überall dicht benetzt.
Die vielen Tropfen
haben sich auf die Haut gesetzt.

Meine Gefühlswelt
ist sehr überschwemmt und klamm.
Ich fühle mich dadurch
im Inneren wie ein Schwamm.

Das ist nun mal so
und habe recht schnell beschlossen,
mit einem kühlen Bier
sofort auch von innen begossen.

Diese Nässe ist
nun erfrischend und recht behaglich.
Nach einer Zeit
dieser Zustand allerdings fraglich.

Ein solcher Event,
das wurde mir sogleich klar,
die Nässe am Körper
ist einfach erfrischend, ja wunderbar.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
143

Lyrik des Tages

chorus von 402. wossa und lehm
402. | wossa und lehm.
1)
gebts ma do nua an buchstobm, a woat, und scho fliessn gonze sätze aufs leare papia
a klana schubsa treibt mi donn scho foat, in a mit phantasie übaflutetes revia
jede richtung wiad gonz heazlich begrüsst, jeda umweg, jede foin hots feia nei entfocht
brauch ka struktua und a ka grundgerüst, die gedonkn fliagn frei om tog und in da nocht.
2)
gebts ma do nua a zeichn, a symboi, und scho eablühn ungezähmte gschichtn zu an buch
a lichta fleck eahöt scho beag und toi, kumm in jedn lebmsraum imma gean zu besuch
tauch tiaf in jede stüamische region, jeds ausgwoafne netz fischt kreative utopien
brauch kan fremdn plan und ka konstruktion, meine visionäan büda moin allegorien.
CH 1)
schweb in ana unsichtboan woikn schwearelos duach raum und zeit
schliess meine miadn oidn augn und sehn mi noch deina zweisomkeit
treib auf ana wüd schäumendn wön ufalos duachs sonnensystem
fühl mi wie im muttalaib geboagn und easchoff di aus wossa und lehm.
philjazz
veröffentlicht am 11. September 2017
7

Lyrik des Tages

Gedankenkreisel
Gedanken, die um den Gedanken kreisen,
eine unendliche Geschichte, könnte man meinen.
Schritte auf der Stelle,
ein Stein, der - ins Wasser geworfen - seine Kreise zieht.
Es wird dunkler, ist schon lang nicht mehr helle
der sinkende Stein den Grund berührt.
Anfang und Ende erreicht,
der Stein nun an einem Seil.
Heraufgezogen wird ins Wasser ganz seicht,
die Gedankenwelt scheint wieder heil
Anonym
veröffentlicht am 15. Januar 2013
40

Lyrik des Tages

428. | liebesfoaht.
1) 6/6/13
gib da oi mei liebe, schenk da a mei vatraun, mecht endlich mit dia a longe beziehung aufbaun
in mia so vü feia, lodat die gonze zeit, brauch dei leidnschoftliche nähe, dei zäatlichkeit
bist mei ein und alles, stroihst wie da sonnenschein, mecht mi glei in dei schüchtan siasses lochn einreihn
hob wespm in meim bauch, schmettaling san scho foat, mei sehnsucht noch deina gesomtheit hot di ongstoat.
ch 1a) 5/7/6/7
atme dei aura, tauch weit duach dei phantasie, schmeck dei siass heabe frucht, gustia dei anatomie
foi tiaf in dei sein, schweb schwerelos auf dei sö, geniess dei schoafes gwüaz, spring voa glück wieda ind höh
bist wiedageboan, oba nua füa mi allan, bist a engl a fee, glaub gonz fest on diesn plan
woa a hoata weg, hob scho so long auf di gwoat, stehn jetzt im mittlpunkt, auf unsra sonftn liebesfoaht.
philjazz
veröffentlicht am 9. März 2018
2

Lyrik des Tages

Verfallen
Gefangen im Loch,
mich zu tief verkroch',
durch all die verpeste Luft,
doch er erstrahlte mit Frühlingsduft.

Bis er fiel,
war ich da,
aber dann war es zu viel,
und ich versag'.

Ich ertrank im tiefen,kalten Meer,
mein Herz,das pochte nicht mehr.
Öffneten sich die Lider,
als ich hörte, seine Lieder.

So belebend und rauschend schön,
bis die Glocke zum Abschied ertön'.
Zerfressen in Kummer und Leid.
Liege mit ihm zusammen, bis zur Ewigkeit.
Gül
veröffentlicht am 24. Februar 2019
38

Lyrik des Tages

Glücks Fall
Wenn alles super läuft und dem Leben die Stille fehlt:
Ruhe, Trauer, Krankheit, Sprachlosigkeit
Tod,
Dann sagen wir: Glück gehabt.

Wenn alles anders kommt, als wir es uns gewünscht haben:
Stille, Trauer, Krankheit, Sprachlosigkeit
Tod,
Dann sagen wir: Pech gehabt.

Wenn wir uns da mal nicht irren, meint der Nachdenkliche,
Der die Medaille des Lebens
schon oft
hin und her gewendet hat.
Jürgen Ernst Kroll
veröffentlicht am 7. Oktober 2013
47

Lyrik des Tages

Gefährlicher Frühling
Der Fluss ist endlich frei und atmet auf.
Ins Auge dringt der erste Blütenstaub.
An Busch und Bäume heftet sich frühreifes Laub.
Der Winter stürzt sich in den Schlussverkauf.

Die Vogelvagabunden wandern wieder ein ‑
ohne Gepäckstück, Regenschirm und Pässe.
Die Asphaltdecken dünsten noch aprilgewohnte
Nässe ‑ trotz mildem Wind und Maiensonnenschein.

Der Frühling kommt allmählich auch in Fahrt
und tigert hüstelnd durch das hundegraue Land.
Robuste Kinder buddeln schon im feuchten Sand.
Auf den Getreidefeldern schießt die Wintersaat.

Zig Nasen tropfen und zig Augen brennen.
Die Welt besteht zum größten Teil aus Pollen.
Im Löwenzahn, auf gelben Bauernwiesen,
sieht man Hasen tollen. Ein wilder Hahn
tritt frühjahrsmüde Hennen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Mai 2017
5

Lyrik des Tages

476. | titel noch unbekannt.
476. | titel noch unbekannt.
strophe 1) 9/9/11/13 (//12/12)
räklst di wieda alla im bett,
da one-night-stand is scho longe weg,
dei männavaschleiss is scho exoabitant,
a feste beziehung is bei dia no net geplant

da richtige woa no nie dabei,
bist vü liaba söbstständig und frei,
eansthoft woas east amoi und des hechstns öf tog,
du woast no vüz jung und ea woit glei an vatrog

host dein lebmszenit scho eareicht,
drei joahzehnte host gleant und bist greift,
longsom sehnst di noch an gmiatlich woamen heim,
do dafüa benötigst net nua an grossn baustein

host nua ongst voam liebendn heaz,
deine gfühle gehn vüz schnö obwäats,
die scheidung deina ötan hot da zuagsetzt,
kana hot da zuagheat, woast zrissn und tiaf valetzt.
philjazz
veröffentlicht am 25. Juni 2020
2

Lyrik des Tages

Freundschaft
Wenn ich jemanden begegnen würde, wie du. Ist das Beste, denn dieser Wert von innere Verbindung bereicht meines Glücks, Freude und Wohlergehen. In tiefer Dankbarkeit
Yuks
veröffentlicht am 11. Mai 2023
10

Lyrik des Tages

Ein Lächeln
Ich errinere mich immer daran
auch wenn der Moment in Sekunden verann
ein Lächeln das nur mir galt
für das ich jeden Abend die Hände galt
dieses Strahlen gab mir die Kraft
die sonst nur wird von wenig Dingen geschafft
es war die Rettung aus dem Schmerz
es war die Heilung für mein Herz
ein Moment für den ich lebe
einen zweiten davon anstrebe
ja ich hab mich verliebt
doch hiermit hab ichs versiebt
darum hör ich jetzt auf zu dichten
und warte bis meine Augen dich sichten
und ein Lächeln erscheint.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
167

Lyrik des Tages

Why-nachten?
Why nachten?
Lass uns wachen
Unsinn machen
lachen über
dumme Sachen
sinnlos schön
spazieren gehn
im Schnee
tut nicht weh
das bisschen Frost
am Geländer: Rost
nein, bitte keinen Apfelmost
lieber schwarzen Tee
heiß mit Zucker und Milch
da drüben der Knilch
will abhauen
ohne zu bezahlen
ach, ich muss noch
das Bild für meinen Schatz
zu Ende malen
krieg doch 'nen Schmatz
vom ihm dafür
Why-nachten
steht vor der Tür
Öffnen wir?
Ja, aber erst
fünf nach Vier.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Dezember 2016
7

Lyrik des Tages

Liebe
Einen Takt schneller pocht mein Herz wenn ich sehe dich
Einen Gedanken an dich birgt Hoffnumg und Licht
wenn du wüsstest die Gefühle für dich
wären das die gleichen für mich
und wenn nicht ich weiss es nicht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
38

Lyrik des Tages

Eltern
Ehre du die Eltern,
du bleibst nicht ewig Kind.
Sie waren, wie du bist
und du wirst, wie sie sind.
meinpoesiealbum
veröffentlicht am 14. Dezember 2011
39

Lyrik des Tages

Gedankengang
Immer, wenn ich durchs Gewirr
in meinen Gedanken irr,
bleibe ich an tausend Ecken
darin stecken.

Immer, wenn ich meinen Weg
in Gedanken überleg,
komme ich ein Stückchen weiter.
Das macht heiter.

Immer, wenn es weitergeht,
in meinen Gedanken steht,
wie ich liebe und nicht hasse.
Das ist klasse.
Anonym
veröffentlicht am 7. September 2016
42

Lyrik des Tages

Herbst der Seele
Am frühen Morgen düster, kalt,
ziehen Nebelschwaden vom Wald
in Richtung des Hofes am Bach,
Rauch aus dem Kamin am Dach.
Dann in der Mittagssonne
Sitzt die Katze voll Wonne,
sich wärmend ihr Fell
im Herbstlichte, hell.
Der Himmel leuchtet warm,
haben Wolken die Sonne im Arm
abends, wenn es dunkelt
und der Polarstern bald funkelt.
Natur zeigt‘ prächtig‘ Farbenspiel
Bevor das Laub zu Boden fiel.
Nach Nebel kommt der Sonnenschein,
nach Nordwind wird es wärmer sein.
Im Grunde beglückt er,
doch manchmal bedrückt er
dem Sommer gefolgt
uns jährlich erneut.
CescaMia
veröffentlicht am 2. November 2017
47

Lyrik des Tages

Zauberei
Das schöne Sonnenlicht
und der sehr seichte Wind,
die motivierten mich,
ich wollte mehr davon
geschwind.

Der Trübsinn
und die anstrengende Isolation
sind endlich vorbei,
in der Natur gibt es
so etwas
wie eine Zauberei.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 10. Mai 2023
94

Lyrik des Tages

Lyrik
Die Lyrik, wird zur
literarischen Gattung gezählt,
viele Dichter und Denker
haben diese Art gewählt.

Schöne poetische Texte,
wurden dann geschrieben,
deren Inhalt sind Empfindungen,
die wir sehr lieben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. August 2022
121

Lyrik des Tages

Abendtrost
Nun schläft der welke Tag,
verklungen sind die Lieder,
der Mond neigt sich hernieder
und schaut in deinen Traum;
du träumst von einem Baum,
darin zwei Englein schweben,
der liebliche heißt: Leben,
der herbe nennt sich Tod.

Der Tod ist dir noch ferne,
getarnt, im fremden Land -
wie all die blanken Sterne
am Himmel, frei und frank.
Gut Sinnen, Fleiß und Streben
wird dir Erfüllung geben,
Elan und frischen Mut,
sei fleißig, friedlich, gut
und alles wird sich dir
- von Anfang bis zum Enden -
an einem besseren Tag
zum stillen Jubel wenden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. Februar 2017
10

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11.Celine Rosenkind8
12.Inanna Grenzmüller7
13.Oliver Delastere7
14.Surreal6
15.KuddelAHH6
16.Pia5
17.wanderer5
18.Paul & Friends5
19.Lennart J. Schrader5
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