zurück

Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Frohes Neues
Neues Jahr, neues Glück,
ich will das schönste Stück.

Altes fort, alles weg,
bis auf einen Fleck.

Mir egal, marginal,
und so surreal.
Anonym
veröffentlicht am 1. Januar 2012
48

Lyrik des Tages

Mathematik
Mathematik war schon immer Gofmanns größtes Siegel.
Hirnakrobatik, wie der Hals von Anne Spiegel.
Multiplizieren und schnell masturbieren.
Durch Null dividieren und Bärte rasieren.
Es erschien sogleich Euklid mit seinem schlaffen Glied.
Und lehrte mir die Zahlen, ich tat sie alle malen.
Gofmann
veröffentlicht am 20. Dezember 2021
3

Lyrik des Tages

Ein Affe und ein Zwerg
Ich dachte mhhhh welcher Titel für mein Werk,
Da kam mir in den Sinn Ein Affe und ein Zwerg!
Max hat einen Berg.
Eine Angriffstacktick mit vielen schwachen Minions nennt man Zerg.
Wassermelone!
MaxDieKlabusterBeere
veröffentlicht am 18. Mai 2016
46

Lyrik des Tages

Kein witziger Witz
Die deutsche Dirne
im zünftig Kleid.
geflochtene Frisur über hoher Stirne,
was für eine hübsche Maid.

Die Deutsche Dogge
ist gar groß.
Frisst gern mal ne Socke,
ist auch gut als Jagdhund zu Ross.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

Der frühe Kunde
Der Kunde früh am Telephon,
Der Kaffee ist noch auf dem Feuer,
Naja - Was solls! Ich helf ihm schon,
doch für ihn, da wird das teuer!
mene
veröffentlicht am 7. Januar 2013
48

Lyrik des Tages

Coronasuppe
Geputzte Champignon aus Avignon!
Die Flasche Sauvignon für Omikron.
Wird man älter, nimmt man Delta.
Im Gruselfach liegt Lauterbach.
Und erscheint mir etwas altersschwach.
Wie war das mit Heilkosten?
Brauch ich Zuschuss, frag ich Drosten.
Gofmann
veröffentlicht am 19. Dezember 2021
2

Lyrik des Tages

Der Gummibär
Ein kleiner dicker Gummibär,
der hat's im Leben gar nicht schwer.
Ein Gummibär ist grün, gelb oder rot.
Er hat keinen Hunger und leidet keine Not.

Fällt er mal in's Wasser,
wird er nur riesengross und blasser.
Komm er aber aus der Tüte raus,
ist es ganz schnell mit ihm aus.
anpeco, Selb
veröffentlicht am 28. März 2018
43

Lyrik des Tages

Sommerlied
Der Frühling ging von dannen ohne jegliches Bedauern:
ein Vagabund, geflüchtet aus dem Schoß uralter Mauern
in jenem Ort, dort, wo erblüht waren das Rund der Ecken,
das zärtliche Gurren der Tauben in ihren Verstecken,
die kahlen Bäume in sommerseliger Blätterpracht,
bei Kaffee und Kuchen die Alten in ihren Gartenlauben.

Ein Nachtigallenchor ertönte leise und zu jedermanns Entzücken.
Mein lieber Fluss verließ die schützende Mutterquelle …
Um fünf Uhr früh war schon der neue Tag zur Stelle.
Die Wolken wanderten am Himmel wie mein lieber Fluss,
die warme Sommersonne gab mir einen Guten-Morgen-Kuss.

Ich blicke hoffnungsfroh hinauf zur Sternengracht:
Unsterblich im Gedächtnis blieb mir jene Sommernacht,
darin wir wachten, du und ich, und träumten, Arm in Arm,
nachdem der Mond uns unsre Angst vorm Leben und vorm Sterben nahm.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. Juli 2017
57

Lyrik des Tages

Edgar
Wenn Edgar schläft, so tief und fest,
dann hört er keinen Wecker.
Er sitzt, weil sie ihn schnarchen lässt,
erst mittags auf dem Trecker.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
34

Lyrik des Tages

Why-nach-ten - aus anderer Sicht
Why-nach-ten
tell me why
tell me when
walking here
nothing clear
empty streets
dirty sheets
nowone there
takes me home
snow falls down
I 'm alone
ring no bell
why-nach-ten
go to hell.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. November 2016
12

Lyrik des Tages

Des Lebens Werk
Sei nicht du selbst in dieser Welt,
trenne des hellen Lichtes Quelle,
zahle nicht des Lebens Geld,
tose und brause, Welle um Welle
Sese
veröffentlicht am 22. Mai 2015
50

Lyrik des Tages

Winter Adé?
Der müde Mann verlässt das Feld
er rollt den weißen Teppich ein
es ist nun mal der Lauf der Welt
der Frühling kommt durchs Tor herein

Des Menschen Auge sieht bald grün
zarte Knospen sind vor dem Erwachen
bald werden sie zu bunten Veilchen blühn
und den Duft des Frühlings mit entfachen

Die Sonnenuhr wird nun gestellt
der Triumpfmarsch kann beginnen
allen es gar wohl gefällt
die Gefühle sich besinnen
Oliver Delastere
veröffentlicht am 13. Juli 2016
38

Lyrik des Tages

Messerrot
Was kann ich für sie tun sprach er
und ihre Augen standen leer
und seine brannten viel zu sehr
Das kleine Zünglein wohl bedacht das pochte an der Lippe
mit einem leisen Ton drückt er das Messer durch die Rippe
Dann süß sprach sie: Was machen Sie und fiel von des Lebens Wippe
Das Letzte, was sie sah war ihn, sie hatte ihre Augen verliehen
Der Geist der sprang nicht ab vom Messer, war eingeschlossen
Anonym
veröffentlicht am 16. März 2013
33

Lyrik des Tages

Die Reisenden Wolken
Drehend, geschwind, in ewigen Kreisen,
das Wettergestirne am fernen Horizont.
Bunt gefleckte Schraubentürme,
flauschige Wolken verwehen über dem Globusrand.
Entstanden im des Ozeans Schoß, gemacht, um zu reisen, aber nicht zu verweilen, über immer wieder fremdem Land.
Anonym
veröffentlicht am 25. Mai 2012
37

Lyrik des Tages

Ewig deins
Geh mit mir in einen Park voller Blumen,
der mich dazu verleitet an jeder einzelnen Blume zu riechen.

Lauf mit mir unendliche Kilometer,
die mich dazu verleiten stark zu bleiben.

Schenk mir unzählige Küsse,
die mich dazu verleiten nachzugeben.

Bleibe mein Freund auf ewig,
dass du mich verleitest, nur dir zu gehören.
Lena
veröffentlicht am 1. Januar 2012
60

Lyrik des Tages

Nur sprechen wollen
Die Gedanken so klar, die Worte nicht da.
Hier stehe ich und kann nicht anders-
als zu stehen und anders zu sein als ich will.
Wenn ich den Mund aufmache muss ich Worte pressen, wie Hennen die ein Ei legen, spreche ich Worte wie aus Comicblasen. Nur manchmal bleiben die Blasen auch leer. Und dann, dann plötzlich bellt er.
Aggressiv und voller Hass muss ich plötzlich Worte spucken, sonst würd ich sie schlucken, bis sie meinen Bauch verkleben und mich verschlechtern bis zum Erbrechen.
Lydia Y.
veröffentlicht am 15. November 2016
52

Lyrik des Tages

Bruderliebe
1.Strophe:
Ich sitze an ‘nem Ufer
und schau in die Ferne
Vermisse meinen Bruder
Hinunter tropft `ne Perle
Mit Tränen in den Augen
Denk ich an alte Zeiten
Die Memorys entstauben
Und in die Träume gleiten

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
Unsre Zeit ist vergangen

2. Strophe:
Ja, es stimmt wir hatten streit
Und wir war ‘n nicht immer gut
Doch mit ihm verging die Zeit
fast immer wie im Flug
Zusammen Scheiße bauen
Und unsre Eltern nerven
Andere Jungs verhauen
Und mit Sachen abwerfen

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen

Bridge:
Nun bin ich hier allein
Und ich denke an ihn
Das alles kann nicht sein
Er hat das alles nicht verdient
Schlussendlich bringt es nichts
Seine Seele steigt empor
Er sucht den Schutz des Lichts
Und wir Singen im Chor

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen
NilsV
veröffentlicht am 16. Dezember 2018
43

Lyrik des Tages

Zwischen zwei Herzschlägen
Einen Herzschlag konnte ich Berge schieben
beim zweiten verließ mich schon der Mut
von dir ist nichts geblieben
der Dolch ist rot vom Blut
Oliver Delastere
veröffentlicht am 12. Juli 2016
41

Lyrik des Tages

Befreie mich
Wie konntest du mich stehen lassen,
ohne ein auf Wiedersehen?!
Ich kann es immer noch nicht fassen.
Sag mir, werd ichs je verstehen?!
Nur blind hab ich dich gesehen.
Nur taub hab ich dir zugehört.
Endlich kann ich nach vorne gehen,
Kann hören!
Kann sehen!
Jara
veröffentlicht am 27. Februar 2012
51

Lyrik des Tages

Mein Weg
Auf langen Reisen
ich bahne mir,
den Weg zwischen befahrnen Gleisen.
Mitten im Trubel allein mit mir.

Die Züge fahrn schneller,
strahlen ab viel buntes Licht.
Macht meine Welt nur zeitweilig heller,
ein ewiger Kampf um mein Herze ficht.
Paddy
veröffentlicht am 5. Mai 2012
54

Lyrik des Tages

Vogelscheuchen
Der Wald ist eine wunderbare grüne Seele,
und an den Bäumen hängen die Blätter
hoffnungsfroh wie schöne Gedanken.

Und unser Himmel erst!, dieser riesengroße Schlaf,
darin die Vögel Träume sind mit dunklen Schatten,
die vorüberfliehn, noch ehe
wir erwachen.

Denk ich an Afrika,
dann seh' ich einen weitverzweigten Mammutbaum,
darin auf bunten Ästen großäugige,
dunkle Kinder harren,
die sehr hungrig sind
und trotzdem manchmal lachen.

Blaue Briefe sind Ozeane,
ihre Marken leuchtende Fische.

Und unsere großen Städte:
kultivierte Felder – die Menschen darin:
allerliebste Vogelscheuchen!

Jeder Morgen ist ein großes Wunder:
Begrüß ihn anständig und mit Andacht!

Eine grüne Wiese ist wie ein Gebet;
die Blumen darin sind das Amen.
Der Tod ist allzu oft ein Räuber –
wir Vogelscheuchen seine Opfer.
Der Tod ist allzu oft ein Räuber –
wir Vogelscheuchen seine Opfer.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Juni 2018
4

Lyrik des Tages

Meine Wolke
Meine Wolke gehört
mir allein.
Doch manchmal kommt,
doch mal,
jemand zu mir herein.

Sie ist so weich
und nett.
Und plötzlich ist es
einfach passiert,
ohne dass ich es verstand.

Meine Wolke gehört
dir allein.
Doch manchmal komm,
doch mal,
ich zu dir herein.

Denn meine Wolke
gehört uns.
Und du, und nur du,
auf einmal so
bist die Wolke.
Emily Ch
veröffentlicht am 24. April 2017
67

Lyrik des Tages

Bunt
Die Kanzlerette ruft munter:
Mein Land werde bunter und bunter,
und wird’s mir zu bunt
nehm mein Konto ich und
tauch in der Südsee unter.
Wanderer
veröffentlicht am 17. Februar 2020
138

Lyrik des Tages

Farbenpracht
Schöne Landschaftsbilder
sind zu nun sehen,
diese Färbung der Natur
sollte nie vergehen.

Die Blätter im Laubwald
leuchten wunderbar,
bei dieser Färbung
erscheint vieles sehr bizarr.
Paul Reeps
veröffentlicht am 17. Februar 2023
105

Lyrik des Tages

Berufsrisiko
Im alten Land Germanien,
War ein Daunenbett der Hauptgewinn.
Wo einstmals unsre Ahnen sangen
Und die Brüste freier hangen,
Da steckte manchem Spötter quer
Durchs Trommelfell ein Eichenspeer.
Dichtschicht
veröffentlicht am 17. Januar 2014
51

Lyrik des Tages

Tiefe Verbindung
(Freundschaft)

Es ist kaum zu glauben, es raubt mir den Verstand
Nicht zu wissen, dennoch so herrlich bin ich verbrandt
Das Ungleiche, also einseitig möchte ich nicht
Darum lass ich die Worte weg, ich sehe ein grünes Licht
( das Lächeln :) )

Das zwischen uns, das habe ich dir schon genannt.
Dennoch fühl sich das so an, als ob es auseinander und zugleich weggerannt.
Egal. Nah oder fern, der Kontakt ist da und bleibt, wir haben uns irgendwie doch gern. :)
Yuks
veröffentlicht am 24. Januar 2023
19

Lyrik des Tages

Schreiben
Warum suchen nach den Worten,
die zu rechten Zeit erscheinen.
Es heißt finden und nicht horten,
also lass das Suchen sein.

Schreiben kannst du, wenn du musst,
wenn alle Sinne vom Geistesblitz getroffen,
die Ideen nur so sprudeln und da ist kein Frust.
Dann kannst du auf Geniales hoffen.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
50

Lyrik des Tages

Der Tod
Wer gibt mir die Kraft, wer hält über mich die Hand
wann mach ich meinen Abgang, wann kommt der Sensenmann
Was, Digga passiert dann, was ist dann mit meinem Plan
Wie Mann, wie Kratz ich ab, sieht man eine Narbe dann?
Oder bin ich total verbrannt, oder liegt meine Leiche im Ozean?
Oder werd ich schwer krank, oder sterb ich sehr sanft?

An den Tod, denk mal daran, nicht an Party und aftern
nicht Harry sein und Spaß haben
Der Tod kommt ohne Gnade, kommt mit der roten Fahne
Du sagst bitte, bitte ...
Anonym
veröffentlicht am 25. April 2014
40

Lyrik des Tages

Ähnlich
Wie ähnlich Frost doch ist
vereisten Herzen
wenn Schnee nicht fallen kann
weil klirrend Kälte ihn umklammert
gleich Tränen nicht geweint
wenn Stolz sie hält zurück
Eiszeiten so lehrreich
wenn begreifend erkannte
Sinnlosigkeit den
Frühling bringt zurück
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 9. April 2012
62

Lyrik des Tages

Mosaiksteinchen
Ich bin eines davon
ein Mosaiksteinchen
mir meiner Wichtigkeit bewusst
immer auf der Suche
nach ergänzenden Teilchen
stolz wenn ich eins gefunden habe
um es weitersagen zu dürfen
dass wir einander brauchen
passend ergänzend zueinander gefügt
sind wir unschlagbare Weltverbesserer
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 9. April 2012
68

Lyrik des Tages

Hexenhaus
Eine Hütte im Wald: verlassen,
einsam und öd' -
zwanzig Sommer fuhr sie dran vorüber;
aber eines Tages, man mag es kaum fassen,
schob sie ihr Fahrrad an einen Baum
und drückte die Klinke nieder.

Ein Falter flog gegen das blinde Fenster,
wollt' gern in den sonnigen Wald hinaus,
sie glaubte, sie sehe Gespenster:
eine Hexe hockte am Herd und daneben -
der borstige Waldschrat Stanislaus.

Eine Hütte im Wald: verlassen,
einsam und öd' -
Ja, wer ist denn so blöd
und kehrt dort ein - ganz allein?
Sie – man mag es kaum glauben.
Jetzt schmort sie im Kessel mit Tauben,
einer Katze und anderem Gebein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 5. Juli 2017
12

Lyrik des Tages

Liebe
Siehst du das Dunkel, in der schweren Zeit?
Siehst du das Licht, am Ende des Tunnels, weit.
Ich steh in der Sonne kann dich nicht sehn
wie viel schwere Stunden müssen noch vergehn
Ich seh ein schwarzes Loch es zieht mich magisch an.
Höre dein Lied und steh in deinem Bann.
Plötzlich leutest du.
Wie die Sonnenstrahlen, kommst auf mich zu
Ich kann es kaum abwarten
Carolin
veröffentlicht am 16. März 2013
61

Lyrik des Tages

Blind ...
Im rauen Atem der Nacht
liegt das Dunkel, das uns
beschattet – geliebt von
den Sternen: Es lässt sie
strahlen und funkeln ...
Vom Tod gepriesen; so bleibt
uns sein Angesicht fremd.
Dein Schatten, sobald
er erwacht ist, geht
durchs Zimmer und
füllt die Krüge mit Licht.
Mit Licht füllt die Sonne
den Tag – auch ihr Reich
wird einmal vergehen.
Der ohne Sonne leben muss,
hat stets die Nacht vor Augen.
Und doch ist es möglich,
dass er mehr sieht als wir.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Juli 2018
26

Lyrik des Tages

Lebenslustig
Menschen sollten im Leben
immer lebenslustig sein,
auch wenn es Zeiten
voller Traurigkeit gibt.

Mit ein wenig Fröhlichkeit
und großen Optimismus
kommt man aus dem Tief
recht schneller heraus.
Paul Reeps
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
102

Lyrik des Tages

Ich friere
Ich friere,
wenn Du weg bist.
Das Bett ist so leer.
Du bist nicht da.
Sehne mich nach Dir
soOoo sehr
Zwanzig Decken über mir
Mach die Heizung an
Ich friere,
Wenn du nicht da bist.
bei mir.
Es ist anders
so ohne Dich
dann hier.
Es ist kalt
Mir ist kalt
Deine Wärme fehlt
Deine Wärme fehlt mir
Deine Wärme fehlt mir hier.
Bibber Bibber
Ich friere hier
Der Denker
veröffentlicht am 6. Februar 2012
47

Lyrik des Tages

O Jugendstil, o Kuss ...
O lyrischer Kuss, zart konvex …
behütet im Schädelkomplex.
Züchtig gehaucht, nicht konkav,
puristisch wie selten: Gustav ...

Klimt: ornamentalisch, abstrakt …
mal mit und mal ganz ohne Akt.
Was, zum Teufel, soll heißen: goȗt juif*?
Herr Kraus: DAS war Kunst – mit Pfiff.

„Adele im Gold“, o edel bestückt,
hat selbst Nazibanausen entzückt.
Konfiziert, arisiert … dann verbrannt:
Fakultätsbilder, drei, von der Uni verkannt.

Wo Unfreiheit herrscht, gibt 's auch keine Kunst.
Waldeslust und anderer Kitsch stehn dort hoch in der Gunst.
O Klimt, womanizer, hast dich nicht gebeugt
dem Massengeschmack – wie dein Werk uns bezeugt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Juli 2018
4

Lyrik des Tages

Meine Fantasie
Das Bild ist trüb und kühl, so ist mein Gefühl.
Die Sonne geht unter
und ich werd´ plötzlich munter.
Es ist menschenleer
und ein schönes grünes Meer.
Meine Miene wird erhellt,
durch den Anblick dieser Welt
Mondenschein
veröffentlicht am 7. Februar 2017
51

Lyrik des Tages

Ein Liebeslied
Ein Liebeslied ertönt ganz leise,
was mir sehr zu Herzen geht.
Es erzählt von Glück auf seiner Reise,
der Liebe die nie vergeht.

Ich schwebe mit dem Klang hinauf,
bis zu Deinem Herzen.
Die Flammen steigen in mir auf
wie 1.000 brennende Kerzen.

Des Herzens Feuer ist entfacht
und brennt weiter immerzu.
Ich genieße diese Pracht,
meine Sehnsucht, das bist Du.
Sabine Schönbein
veröffentlicht am 29. Dezember 2015
56

Lyrik des Tages

Labyrinth
Durch dunkle Gassen,
Die Zeit rast.
Durch verlassene Orte,
kein Mensch mehr da.

Durch ein Labyrinth,
Die Lügen verstecken den Weg.
Durch einen Dschungel,
Kein Ausweg finden.

Durch den Sand,
Die Fußspuren verschwinden.
Durch das dunkle Meer,
Kein Ende zu sehen.
Patricia
veröffentlicht am 10. März 2012
54

Lyrik des Tages

Angst
Ein flirrendes, klammes Gefühl in der Magengegend,
Lippen aufeinandergepresst, bebend.

Gelähmt, vehement,
denkend, dass ich mich nicht kenn.

Von den eigenen Gefühlen erschlagen,
und Zweifel, die bis in den Himmel ragen.
Pia
veröffentlicht am 29. Januar 2013
62

Lyrik des Tages

Neuer Lebensschwung
Eine Einsamkeit,
die kann sehr leicht entstehen,
denn mit dem Alter
werden Kontakte vergehen.

Verlief früher das alles
immer agil und munter,
ist später nur noch
das Fernsehen bunter.

Man wird seine Aktivität
meistens schnell vergessen,
der Bauchumfang wird
beim Arzt immer gemessen.

Der träge Patient wird
dort meistens gut beraten,
doch mit der Umsetzung
sollte er niemals warten.

Hier hilft ganz bestimmt
die eigene Bewegung,
sonst gibt es beim Bauchumfang
niemals eine kleine Regung.

Das Sitzen sollte man
dann schnell vergessen
und sich im aktiven Sport
mit anderen ständig messen.

Also tu deinen Körper
ruhig einmal bewegen,
das hilft der Seele
und bringt Schwung ins Leben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 8. Juni 2024
67

Lyrik des Tages

Gewissen
Ich kann nicht mehr so weitermachen.
Menschen werden verletzt,
durch Dinge, die ich sage und mache.
Fragen werden gestellt,
warum ich das sage und mache.

Ich weiß die Antwort nicht.
Ich kenne nur das Glänzen in meinem Gesicht.
Der erste Tropfen fällt hinab ins Ungewisse.
Ihr könnt sagen, was ihr wollt.
Ich hab Gewissensbisse.
Elli
veröffentlicht am 11. Juni 2013
57

Lyrik des Tages

Kuchen
Die Welt ist still, der Tag ist klar
Dennoch es ist nicht so wie es war

Denn es fehlt mir ein Kuchen
Sonst beginn ich hier zu fluchen
Ich will diesen unglaublichen Kuchen
Ich bin hier nur am unendlichen Suchen
Ich will ihn essen und verschlingen
Ihr werdet versuchen mich abzubringen
Doch ich bin ein Kuchenking und es wird mir gelingeeen

Sandkuchen Salzkuchen Rührkuchen
Obstkuchen Nusskuchen Napfkuchen
Mondkuchen Mohnkuchen Zopfkuchen
Tonkuchen Hanfkuchen Kleinkuchen ...
kuchenking
veröffentlicht am 6. Januar 2017
36

Lyrik des Tages

Aug' in Aug'
Immer durchschaue ich mein Lächeln.
Die Trauer schiebt es vor: Sie ist scheu
und will unerkannt bleiben, lässt sich
selten in die Karten blicken.

Ich komme einigermaßen mit ihr zurecht.
Eigentlich ist sie meine engste Vertraute,
eine Narbe, die nicht heilen will,
ein Stein, der mir nimmer vom Herzen fällt.

Groß und dunkel kommt sie daher …
Sie liebt Nächte ohne Mond und lässt sich selten tagsüber blicken. Manchmal begegnen
wir uns – im Spiegel schaut sie mir
ins dunkle Aug' – wie ein bitterer Tropfen Honig.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 17. Dezember 2017
2

Lyrik des Tages

Der Brief
Die Feder fliegt über vergilbtes Pergament,
im Dunkeln eine Kerze brennt.
Prasslender Regen vor dem Fenster,
eine einsame Nacht gemacht für Gespenster.
Doch einer ist noch wach, sitzt in seinem Gemach.
Schreibt Zeile für für Zeile, einen Brief in wilder Eile.
Mit einem Ruck das Fenster weht auf, nasses Gestürme reißt das Blatt mit heraus. Der Manne springt hinterher, was wohl stand auf dem Papier?
Anonym
veröffentlicht am 18. Mai 2012
49

Lyrik des Tages

Klänge
Natur hat seine eigene Melodie,
vernommen hat mancher sie nie.
Die Stadt überflutet unsere Ohren
mit Baustellen, die alles aufbohren
durch Autohupen, schrillen Schreien
benebelt sie manches Mal unsre freien
Gedanken wie Schranken einer U-Bahn.
Wann werde ich endlich von euch überfahren?
Kiesel
veröffentlicht am 29. Juni 2018
36

Lyrik des Tages

Sonnenschein
Es strahlt der Himmel goldig fein,
das ist bestimmt mein Sonnenschein.
Er blendet Augen klitzeklein,
und hebt die Stimmung ungemein.
Deine Sonne
veröffentlicht am 5. Februar 2012
50

Lyrik des Tages

Wolkengarten
Komm um Mitternacht
in meinen Wolkengarten.
Es ist Winter
und die Sterne lachen.

Schwimm eine Nacht
in meinem Wolkengarten,
wo Goldhimmel wachsen
und Sehnsüchte blüh’n.

Bleib’ bis Nachmittag
in meinem Wolkengarten,
und Deine Regenballaden
werden bis zum Sommer ruh’n.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 21. April 2017
56

Lyrik des Tages

Der Trugschluss - 1. Akt
Er ist so groß,
ja glatt famos,
passt nichtmal in meine Hos',
und sicher nicht auf deinen Schoß.

Er ist so schrumpelig,
nimm dich in 8,
manchmal ganz rumpelig,
er hat schon so manch eine Maus platt gemacht.

Ja mit dem großen Rüssel,
da fahr ich bis nach Düssel-,
dorf.
Er ist manchmal grau so wie Torf,

apropos grau.
Manchmal reitet auf ihm eine Frau. (Oh yeah.)
Doch meist nur zur Schau. (Oh no.)
Doch eins weiß ich ganz genau:

Aus ihm spritzt eine Menge raus.
Doch machen wir kein langes Ding draus.
ES IST DER ELEPFAND!
Und nicht die Laus. Oder Maus.

Denn er ist sehr bekannt. (Bitte beachtet hierbei die Komplexität des Reimes. Danke.)


.... habt ihr etwas anderes gedacht?
Schachmacht.
Johann Wolfgang die Flöte
veröffentlicht am 11. August 2019
31

Lyrik des Tages

Magic moment
kehr zurück, schöner Augen-Blick
kehr zurück wie
Kummer & Glück
Ebbe & Flut
Antonius zu Cleopatra
Odysseus in die Heimat
Damon zum Tyrannen
lass dich bannen
Bumerang
kehrt wieder
ihr uralten Lieder
ever-greens
get back
Oldies!
O kehr nur noch einmal zurück,
du selig-süßer,
kostbarer
Augen-Blick.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. November 2016
8

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

 NutzerBeiträge
1.Annelie Kelch133
2.philjazz61
3.Paul Reeps39
4.Gofmann33
5.Werner Speer - Geh.33
6.Jadeit22
7.000_Retro_Bot_00017
8.Matthias Back13
9.Yuks11
10.Andrea Wunderlich, Selb8
11.Celine Rosenkind8
12.Oliver Delastere7
13.Inanna Grenzmüller7
14.Surreal6
15.KuddelAHH6
16.Paul & Friends5
17.Lennart J. Schrader5
18.Rosenblüte5
19.Tan Prifti5
20.deyaram3a5
21.Pia5
22.wanderer5
23.Aanis Aadon4
24.Achim Eisenlohr4
25.Hannah4

Poeten mit den meisten Likes

Besonders beliebte Dichter

 NutzerLikes
1.Paul Reeps5767
2.Werner Speer - Geh.4062
3.Annelie Kelch1405
4.Matthias Back879
5.wanderer632
6.Celine Rosenkind571
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller450
9.Andrea Wunderlich, Selb433
10.Hannah391
11.Gaby Mahler379
12.Paul & Friends339
13.Oliver Delastere307
14.Surreal288
15.philjazz274
16.Pia266
17.Emma262
18.Rosenblüte262
19.Magdalena Wank260
20.Sebastian S.226
21.Lennart J. Schrader225
22.Katja Konopik213
23.Aanis Aadon197
24.Lena190
25.Harry188

Wortgenerator

Lass dir mit dem Wortgenerator neue Wörter generieren, nutze die Wörter für Marken und Produkte oder erweitere unseren Wortschatz.

» mehr erfahren

Buchstabendreher

Lass dir bei Buchstabenspielen wie Scrabble® helfen und finde zu jedem Wort Buchstabendreher, Anagramme und Scrabble-Wörter.

» mehr erfahren

Anagramm-Lexikon

Das Anagrammlexikon bietet eine umfangreiche alphabetische Auflistung mit vielen tausend Wörtern, zu denen Anagramme existieren.

» mehr erfahren

Reime finden

Reime suchen und finden mit deinem Reimlexikon. Mach dir einen Reim drauf und suche zu deinen Reimwörtern viele passende Reime.

» mehr erfahren

Vornamen-Generator

Finde den perfekten Namen für dich, den Figuren in deinen Geschichten, deine Haustiere oder sogar für deinen baldigen Nachwuchs.

» mehr erfahren