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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Humorvoll lächeln
Ein Lächeln am Morgen
bewirkt ein Wunder,
weil dein Leben verläuft
damit einfach runder.

Lebe dein Leben
niemals ohne den Humor,
sonst kommt die Traurigkeit
in dir rasch empor.
Paul & Friends
veröffentlicht am 13. Juni 2024
46

Lyrik des Tages

Seelenhaus
Das Seelenhaus in Flammen,
nein, die Häuser, und bald nur noch ihre Gerüste
und die Asche aus der Zeit wo Wasser und Feuer friedlich beisammen,
überall verstreut und fliegend im Winde, aus allen Richtungen sie heute wehen,
ich will und kann gerade nichts mehr sehen
Anonym
veröffentlicht am 29. September 2012
33

Lyrik des Tages

Das Jetzt
Wo du herkamst,
Wohin du gehst,
Vollkommen unwichtig,
Frag dich lieber, wo du gerade stehst.
Anonym
veröffentlicht am 6. Mai 2012
31

Lyrik des Tages

Deutschland / Tschechien
Deutschland / Tschechien
Die Halbierung der Seele.
Wie ist unsere Menschenseele?
Wir haben eine lebenslange Mission.
Jeder hat eine andere Lektion.
Ich spüre kalten Atem auf meinem Rücken.
Ich genieße das Leben in vollen Schlücken.
Wir sind schon lange zusammen.
Ich habe Krampen.
Mein Körper liegt auf der Erdoberfläche.
Ich sehe keine Almfläche.
Mein Herz ist in Flammen dank dir, Deutschland.
Du bist für mich kein Ausland.
Ich habe deinen Namen in meinem Kopf.
Du warst unerbittlich und sahst aus wie ein Dummkopf.
Deutschland ist in der Vergangenheit gefallen, wie ein Baumfall.
Deutschland, du hast gruseliges Erbfall.
Wir können Deutschland gleichzeitig hassen und lieben.
Im Traum sehe ich Almwiesen.
Tschechien ist ein kleines Land.
Aus meinem früheren Leben spüre ich einen Glimmbrand.
Mein Zuhause ist nicht mehr in Deutschland.
In meinem Leben gibt es ein blau-rot-weißes Farbband.
Jetzt ist meine Heimat Tschechien.
In Tschechien gibt es magische Beskiden.
Die Natur in Tschechien ist wunderschön.
Blümchen
veröffentlicht am 24. November 2021
33

Lyrik des Tages

Mein Werk
Die Bäume
Oh welche
PRACHT
Sacht ging ich zur Nacht
Legte mich in deine Arme
Meine Dame
Und über uns die Sterne hell wie wunderbar verging so schnell, die Baumwipfel tanzten und wir schliefen ein. Oh wie war das schoen mit dir allein zu sein,
Meine auserwählte Perle herrlich als ich über dein Haar Strich als das Messer dir ins Herz stich, da war es vorbei mit uns zwei, du gingst dahin und ich stand dabei. Wie du mich angesehen hast, ja daran werde ich immer denken meine Liebe, dein Blick klar wie die himmlische Nacht, was hast du nur mit mir gemacht, dass ich dich einfach umgebracht!? Ich widme dir nun diese Zeilen, um dir mitzuteilen, alles kann lyrisch romantisch erscheinen und so ist selbst ein Mord ein lyrische Fest, oh welch Quell, sind mir, meine Beste, deine sterblichen Überreste.Auf immer und ewig und nimmer mehr wieder, sollen das meine letzten Worte sein, von mir für dich mein Engelein. In Liebe dein
Hein. Z
veröffentlicht am 5. Juni 2018
31

Lyrik des Tages

Liebe und Verrat
Ich sehe sie nicht jeden Tag,
nur für begrenzte, kurze Zeit.
Aber ich weiß, dass ich sie mag,
sie ist die Schönste weit und breit.
Zu mir ist sie immer ganz nett,
Aber sie weiß es einfach nicht:

Dass ich sie liebe.

Ihr Herz ist längst vergeben,
an einen anderen Solist.
Der mein bester Freund leider ist.
Sie heirateten und leben,
für immer glücklich.

Doch ich gräme mich,
Stund für Stund.
Es fühlt sich so an wie Verrat,
doch als ich sie einmal nur bat,
kurz zu verstehen:

Dass ich sie liebe.

Dann fing sie an mich zu hassen
Da wusste ich es nun
Dass ich jetzt keine
Chance mehr
habe.
Pseudonymo
veröffentlicht am 31. Mai 2017
34

Lyrik des Tages

Verräter
Tiefe Schnitte, pulsierendes Leben, verlässt als Blut die Arterien, sollte eigentlich zum Herzen durch die Venen. Der Hohlmuskel in meiner Brust, zusammenfällt, viel roter Treibstoff fehlt. Ich blicke auf, du stehst vor mir, getaucht in flackerndes, zuckendes Licht, das schwächer wird. Du hilfst mir nicht, könntest mein Retter sein, bist ein Verräter. Wie ein erlischendes, mich verlassendes Licht.
Anonym
veröffentlicht am 20. Mai 2012
37

Lyrik des Tages

Fröhlichkeit
Ich hoppse auf dem Trampolin,
bis in den Himmel weit,
fühle nur positive Energien,
so fühl ich mich jederzeit.

Freue mich auf jeden Tag,
den Sonnenschein und Regen,
auf Menschen die ich gerne mag,
und auf meinen weiteren Wegen.

Es es ist einfach wundervoll,
jemanden gern zu haben,
alles passiert wie es sein soll,
deshalb muss ich mich nicht beklagen.

Ein Leben nur mit Fröhlichkeit,
war Wunsch aus der Vergangenheit,
sie ist nun wahr geworden,
und in mir tief verborgen.
Linni
veröffentlicht am 17. März 2013
54

Lyrik des Tages

Universen
Ich wandel zwischen den Universen aller Wesen, nur um nicht allein zu sein. Mein eigenes Universum ist verborgen hinter vielen Schleiern, ich will zurück, aber mit jemanden, der es mit mir teilt.
Auf den Ebenen jedes Anderen vergesse ich mich langsam, helf mir, mich und meinen Weg wieder aufzunehmen, nachdem ich diese Lektion gelernt weiß.
Anonym
veröffentlicht am 10. Juli 2012
34

Lyrik des Tages

Kraft
Glücklich sein fällt schwer, wenn doch die große Liebe weit weg wohnt.
Wir beide brauchen Kraft um das alles zu überstehn, wovon ein kleiner Teil in diesem Gedicht thront.
Sebastian S.
veröffentlicht am 4. Januar 2012
40

Lyrik des Tages

Vermisst
Es dämmerte,
Du warst noch nicht in Sicht.
Dann hat deine Ankunft Wärme gebracht
Und mit dir kam auch das Licht,
Ein Feuer, das in mir entfacht,
Bloß ewig war es nicht,
Denn deinem Abschied folgte die Nacht.

Es hämmerte,
In meinem Kopf bist du noch da,
Muss nicht erneut auf dich warten,
Stell mir vor, du bist bist ganz nah,
Doch Eines kann ich dir verraten:
Es war mein Herz, als ich dich sah.
Leonie Noita
veröffentlicht am 16. Dezember 2016
44

Lyrik des Tages

Dem Eise verwehr und vertrau ...
Colchica, Schöne,
du meine Herbstzeitlose:

Vor den Toren
der unbarmherzige
Winter – doch
dem Eise verwehr,
nicht aber dem
weichen Schnee weiß
und vertrau
dem Geliebten.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Januar 2017
6

Lyrik des Tages

Sinn
Meine Augen schließen sich
Einmal kurz und dann für immer
Alles Licht wird zu Dunkelheit
Wir sind niemals für das Nichts bereit

Unsere Gedanken werden zu weit entfernten
Erinnerungen
Unsere Erlebnisse zu sinnlosen
Ansammlungen
In einen verstaubten Ordner

Keiner weiß warum wir leben
Keiner weiß den wirklichen Sinn
des Lebens
Und alle suchen ihn vergebens
Mareike.poems
veröffentlicht am 19. November 2016
37

Lyrik des Tages

Diese Tage (Teil 2)
29 Menschen starben
30 beim erbitterten Kampf für Gleichheit der Farben.
31 Menschen sterben,
32 Erreichtes zerbricht wie Glas in Scherben.

33 Die Welt
34 ist das, was uns zusammenhält,
35 wie ein Zelt.
36 Doch zerstört durch den Durst nach Geld.

37 Die Welt, unser Zuhause,
38 sie geht zugrunde.
39 Die Welt, eine ausdehnende Wunde,
40 uns bleibt keine Atempause.

41 Was einst erreicht,
42 es verstreicht.
43 Wie unsere verbleibende Zeit,
44 es ist nicht mehr weit.

45 Alles Erreichte zerbricht.
46 Am Ende der dunklen Gasse ist Licht,
47 ein besseres Leben in Sicht.
48 Doch Aufgeben werden wir nicht.

49 Wir bleiben in den dunklen Gassen
50 und werden es nicht lassen.
51 Auch wenn es uns zerfetzt,
52 die Hoffnung stirbt zuletzt.
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 5. Juni 2020
32

Lyrik des Tages

Westlich vom Westen
Dort wo die Knarren schießen,
wo die Schüsse hallen,
und das gehallte auf unsere Ohren stößt...
Dieser Ort ist wild.
Dieser Ort liegt im Westen.
Unsere Kinder schreien und unsere Alten weinen,
doch tun die Kinder und die Alten es im Westen nicht? Sie weinen und schreien und haben ihren Grund doch haben sie auch Familie die sie beschützt. Sie schießen und vetreiben das Dunkle und schicken es zu uns.

Mein Kind, sei beruhigt.
Alles wird gut.
American but Amerishouln't !
b
L.H. Der Fuchs des Feuers
veröffentlicht am 3. Oktober 2018
32

Lyrik des Tages

Spuren
Du schreitest durch die Welt,
hinterlässt deine Spuren. Prüfe!
Wohin werden sie führen?

Wohin wird gelenkt, wer dir folgt?
Auf glanzvolle Wege oder düstere Pfade?
Du entscheidest an jedem Tage!

Schaffe Lichtwege! Sei Spurenleger,
der alles erhellt. Sei selbst Licht
und Geschenk an die Welt.
AMN
veröffentlicht am 6. Februar 2024
19

Lyrik des Tages

Armut
Ein Blick in den Alltag
zeigt es uns leider auf.

Bei vielen Menschen
gehts nicht immer bergauf.

So mancher kann sich
kaum noch etwas leisten.

In dieser Hinsicht geht es
so leider den meisten.
Paul & Friends
veröffentlicht am 11. Juni 2024
42

Lyrik des Tages

Rote Rose
Da stand sie, einsam und verschlungen bald,
eine rote Rose vom finsteren Wald.

Als ich zu ihr kam und sie erblickte,
sah ich, wie sie in Tränen erstickte.

Ich tröstete sie und war für sie da
- wie warm und zart sie doch war!

Doch ihr wahres Gesicht erkannt ich erst jetzt.
Es war meine Freundin die mich hat verletzt.

Ohne nachzudenken, ging ich daher fort
vom einsamen, finsteren Ort.
Nice0ne
veröffentlicht am 20. Mai 2012
37

Lyrik des Tages

Wenn...
Wenn die Kinder lachen,
siehst du wie die Laternen leuchten.
Wenn die Vögel singen,
siehst du wie die Blumen tanzen.
Wenn du Glücklich bist,
sind alles andere auch Glücklich.
Wenn du Freunde hast,
werde nie eifersüchtig.
deyaram3a
veröffentlicht am 14. Oktober 2019
28

Lyrik des Tages

Frühling – mit Zauberflöte
Der Frühling steckt noch in den Kinderschuhen:
Die warmen Sonnenstrahlen spielen oft mit ihm Verstecken …
zuweilen schwinden sie, um ihn nicht aufzuwecken;
der Frühling ist noch klein und muss am Tage oftmals ruhen.

Der Frühling ist noch zart und muss zu Kräften kommen,
damit er seine zauberhaften Sinfonien vollenden kann.
In manchen Jahren zwar, ist er schon weiter rausgeschwommen,
hat fleißig komponiert wie Mozart einst und spielte Lebemann.

Wenn er in seine Zauberflöte haucht, erwachen Gräser, Bäume,
die Nacht mit Sternen und mit tausend Blumendüften.
Und Vögel schwingen sich empor zu blauen Himmelslüften;
die Macht des Frühlings dringt in alle dunklen Räume.

Dann jubeln Prinz Tamino und Pamina, Tochter jener Königin der Nacht,
auch Vogelfänger Papageno muss nicht länger schweigen …
und selbst der Hohepriester 'Winter' (dort Sarastros) ruft mit Macht:
„Der Frühling hat sein Werk zu End' gebracht;
in diesen heil'gen Hallen wird sich keine Rache zeigen!“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. April 2017
8

Lyrik des Tages

Das leise Lied der Liebe
Das leise Lied der Liebe
Nun ist es verklungen

Das laute Lied der Lüge
Es wurde oft gesungen

Das wahre Lied der Freundschaft
Uns wird es nicht erklingen

Das falsche Lied des Hasses
Ich werde es nicht singen
Hannelore K.
veröffentlicht am 27. Mai 2014
47

Lyrik des Tages

Die einfachste Entstehung eines Sonetts
Wie baue ich bloß ein Sonett?
Ich überleg und streng mich an
weil ich es nicht auf Anhieb kann
Ach, wenn ich ne Idee nur hätt.

Leg ich mich erst einmal ins Bett?
vielleicht fällt mich die Muse an
bin ich am Ende doch der Mann
der da vom Dichten was versteht?

So leg ich los - und zähle Schafe
und kommt mir was in meinen Sinn
dann wach ich auf und bin erfreut.

Den seinen gibts der Herr im Schlafe
fällt mir jetzt ein. Und ja, ich bin
in einem Nu ganz blitzgescheit.
Surreal
veröffentlicht am 22. April 2013
38

Lyrik des Tages

Maschas Traum
Unterm Dache, warm bei Wind und Wetter,
träumend: Mascha. Ein Kastanienbaum,
vom Sturm gebeugter Vetter,
blickt durchs Fenster und in ihren Traum.

Weiß den Namen ihres Traumgestalters,
Mascha kennt nur sein Gesicht.
In Gestalt eines Zitronenfalters
folgt sie ihm ins Dunkel und ins Licht.

Seine Faust erblüht, die Bestie Tod.
Rosskastanie an das Fenster schlug der Wind.
Schaudernd Flügelkleid entkam mit knapper Not.
Vetters Blätterarm wiegt sanft das Kind.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. September 2016
10

Lyrik des Tages

Halb
Liebe zwischen Boden und Seil
niemals ganz, immer zum Teil
fast ständig einsam, selten gemeinsam
kommst und gehst wie's gerade passt
bist immer Besucher, immer nur Gast
halbes Herz, ganzer Schmerz
Holger Freund
veröffentlicht am 10. Juli 2016
37

Lyrik des Tages

Blumen im Wind
Blumen im Wind
Lachendes Kind
Fische im See
Die Liebe tut weh
Verlorener Tag
Wenn niemand Dich mag
Ein Lächeln bringt Glück
Und die Liebe zurück
Hannelore K.
veröffentlicht am 27. Mai 2014
49

Lyrik des Tages

Dein sein
Dein sein ist Liebe, dein sein ist Herz
ist Freude und manchmal auch Schmerz
Dein sein ist Sehen, was andre nicht seh'n
sind Farben und machmal auch geh'n
Dein sein sind Rosen, die bunten Blumen im Gras
sind Wälder und manchmal Scherben aus Glas
Dein sein ist Tiefe, ein Spüren ein Sehnen
ist Himmel und manchmal auch Tränen
Dein sein sind Träume, am hellen Tage gemacht
ist Schweben und manchmal Angst in finsterer Nacht
Holger Freund
veröffentlicht am 10. Juli 2016
38

Lyrik des Tages

Das Einhorn
Vorne spitz, kein Witz, doch es hat einen Ritz.
Wohl so klein wie ein Sandkorn, in deinem einem Horn.
Es lebte bei mir, es verliebte sich in dir.
Ihr galoppiert richtig, realisiert von mir weg,
oh schreck es war schlimm, Nervenkrieg.
Anonym
veröffentlicht am 15. Juli 2015
30

Lyrik des Tages

Ein krummer Mann
Es geht ein krummer Mann auf einem krummen Weg.
Fand eine krumme Münze auf einem krummen Steg.
Er kauft sich eine Katze,
die Katze frisst die Maus.
Nun leben alle glücklich in einem krummen Haus.
Cevapcici
veröffentlicht am 1. Juli 2022
32

Lyrik des Tages

Maisturm
Wie schrecklich lang ist die Flur,
wo du mich verlässt, du bist so stur.
Es dringen Schreie aus jedem Zimmer,
und der Schmerz wird immer schlimmer.
Und Panik und Angst in deinen Augen,
wie du nach Luft rangst,
ich kanns nicht glauben.
O Liebe, O Liebe, du warst so schön,
deine Haare so golden schön.
Wie froh ich bin, dass ich dich noch hab.
Zwar nicht auf Erden, aber im Grab.
Anonym
veröffentlicht am 9. Juli 2012
38

Lyrik des Tages

Freue...
Freue dich nie zu früh,
Freue dich nie zu spät,
Freu dich wenn es Zeit ist,
Freue dich wenn du Glücklich bist.
deyaram3a
veröffentlicht am 14. Oktober 2019
31

Lyrik des Tages

Schwarz und Weiß
Ich schüttele die Angst ab,
trampele auf ihr herum,
klammere mich an das Glück,
und lass es mich mit sich ziehen.
Ich bin glücklich inmitten des Farbstrudels, der meine sonst so schwarze Seele um sich wirbelt.
Doch die Angst wieder da, am Ende des Tunnels.
Farbe war einmal, alles wieder Schwarz und Weiß, es verlangsamt sich mein noch vor Freude rasender Puls.
Anonym
veröffentlicht am 8. Januar 2013
38

Lyrik des Tages

Haschisch in den Taschen
Hast du Haschisch in den Taschen
gibt es immer was zu lachen.
Wer braucht schon diese Staatstrojaner
oder Kleider aus Chiffon?
Ich brösel mir den Marokkaner
und fülle meine Bong!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 8. Januar 2023
2

Lyrik des Tages

Nachtschicht, sie allein
Große Sehnsucht in der Nacht,
mein Herz hat am Himmel
das größte Licht angemacht.
Gefühle so intensiv, ganz positiv.
Ein heller Schein
komm doch endlich heim.
Katja Heimberg
veröffentlicht am 4. Juni 2012
43

Lyrik des Tages

Warten
Tag für Tag sitz ich nun hier und warte auf ein kleines Zeichen von ihr,
ich starre den Bildschirm pausenlos an, bis ich sie online sehen kann.
Ich warte gespannt, was dann geschieht, ob sie mich auch gerade sieht.
Ich warte so den ganzen Tag, weil ich sonst die Zeit allein nicht ertrag.
Ich warte auf ein, „Wie geht es dir“, auf eine Reaktion der Zeilen von mir.
Irgendetwas, was die Hoffnung nährt, das sie meine große Sehnsucht erfährt.
Das sie spürt, wie sehr sie mir fehlt, ob sie wohl auch die Stunden zählt?
Doch hat man mal ein Herz verletzt und Liebe wird durch Schweigen ersetzt,
ist es sehr schwer, zu vergeben und der andere muss leider erleben,
wie es sich anfühlt, wenn die Seele leidet und sich Schmerz überall verbreitet.
Und manchmal stirbt selbst eine große Liebe daran, weil man einfach nicht
verzeihen kann.

vergib mir
SAilor Joe
veröffentlicht am 24. Februar 2018
30

Lyrik des Tages

Familie Freunde
Reise um die Welt in Gedanken glücklich und frei,
kannst du dir noch sicher sein das jemand an dich denkt daheim?!
Dann sei dir Gewiss du reisest nie allein.
Anonym
veröffentlicht am 2. März 2014
33

Lyrik des Tages

Fasten all in
Aschermittwoch Kraft verleiht,
so mancher sich aufs Fasten freut.
Aschenkreuz vor Heringsschmaus,
vom Gottes- hin zum Hofbräuhaus.

Fastensuppe, Fastenessen,
und Fastenkuren mit Finessen...
Fasten bloß genusserfüllt?
Zu Recht wird dann das Kreuz verhüllt.
Semperer
veröffentlicht am 19. Februar 2015
39

Lyrik des Tages

Nebelklippen
Nebelschlieren kriechen,
vor den Klippen,
den Abgrund verdeckend.
Bilden gestaltende Formen,
die halten die Gischt,
die dämpfen den Schall.
Und tückisch scheinen zu schützen
den Wandernden vor dem Fall.
Pia
veröffentlicht am 6. Mai 2012
49

Lyrik des Tages

Bitte nicht schießen ...
Maikitz mit den weißen Sommersprossen,
treib es nicht zu arg mit deinen Possen:

Mutter liegt ganz nah versteckt im Hain;
das ist gut, dann bist du nicht allein,

wenn Adler, Fuchs und Bär
und der Lump mit dem Gewehr
dich zur Strecke bringen wollen.

Und lass dich bloß nicht vom
Menschen antatschen:

Mutter gibt dir sonst 'ne
Abfuhrwatschen, weil sie dich
nicht mehr erkennt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 29. Januar 2017
4

Lyrik des Tages

Jetzt bist du fort
Jetzt bist du fort
Und ich bin hier alleine
An dem selben, alten Ort
Wo ich für gewöhnlich weine
Ach wie gern in deinen Armen
Hätte heute ich geweint
Herr, mein Gott, hab doch Erbarmen!
Nicht zur Einsamkeit bereit
Bin ich, der ich sie so liebe
Bin ich, den zu lieben aufhört sie
Von mir stahl'n sie kalte Diebe
Und ich dachte, ich verlier' sie nie!
Ein Verlassener
veröffentlicht am 5. November 2021
32

Lyrik des Tages

Der Brief
Der wichtige Brief
mit einer Nachicht darin
für den König bestimmt
dann wird er gehen dahin.
Er dachte er wär
einmalig und schön,
doch bald wird er sehen,
er habe sich geirrt.
Der König,
das Monster,
zwar verwöhnt,
doch nicht glücklich
Er geht durch den Wald.
Er geht in den Wald.
Zu einer kleinen Hütte.
Sein Glück findet er bald.
Doch das Reich,
das duldet es nicht.
Es braucht ihn sehr
es ist wohl seine Pflicht.
Die Wachen entführen
den König zum Reich.
Was er nicht wusste,
ist dass Rettung schnell eilt.
Ein weiteres Monster,
noch schöner, als er,
besiegt die Wachen
sogar mit etwas Freud.
Es war ein Weibchen.
Er war verwirrt.
Er war doch einmaliig,
oder etwa nicht.
Sie schien von allem zu wissen,
brachte ihn zurück zur Hütte.
Nun leben sie zusammen
In Glück,
in Freud,
in Sicherheit.
DatKaktus
veröffentlicht am 8. Juni 2018
29

Lyrik des Tages

Der Plips
Es war einmal ein Plips,
ja Freunde, sowas gibt's.
Der wurde Plibinat
denn er war recht behaart.
Und als Plibinat
trägt man nur einen Bart.
So trug er aus, die frohe Saat
und tanzte nackt zum Discomat.

Der Plips wurd älter
und in seinem Herzen kälter
denn nun war er Zuhälter.
Er sah einen Hund,
nahm ihn in den Mund
doch der Arzt sagte, es wär ungesund.
Drum erlitt die Welt den Schwund
und
der Plips war nicht mehr bunt.
Plibinator
veröffentlicht am 17. März 2016
37

Lyrik des Tages

Hülle und Fülle
Es wachse mit großer Leidenschaft,
ein schwarzer runder Hoffnungskeim.
Und fürchtet ein jeder sich ihre Hülle,
nicht mehr für das riesige Ich fülle.

In einer Mauer,
gefüllt mit roten Neid,
eines Verlorenen,
erschütterndes Leid.

Und sie gaffen, sie präsentieren ganz,
ohne Scham mit stillen Schrei,
die Plage nicht Willkommen sei.

Ein Ich steht da, und fallender Liebe,
verzweifelt Ende sehnt,
bemerkt in zürnen Endlichkeit steht.
Emily Ch
veröffentlicht am 26. April 2017
54

Lyrik des Tages

Machtloses Zeitwerk
Uhr, oh Uhr.
Ich höre deine Zeiger ticken.
Tick.
Tick.
Tick.
Mein Gram ins Unermessliche steigt.
Sauber hälst du meine Seele.
Mein Geist verschwindet im Nirvana.
Seelenreinigung.
Der Duft von Zitrone und geistigen Überbleibseln.
Sie sind dir gewiss!
Soulless
veröffentlicht am 25. Oktober 2015
37

Lyrik des Tages

Lebenskraft
Der Tag bringt uns viel Helligkeit
und wir werden Freude genießen.

Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.
Paul & Friends
veröffentlicht am 11. Juni 2024
42

Lyrik des Tages

Nicht nur...
Nicht nur
nach Kalendertagen
planen, lachen,
lieben, scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 10. April 2012
70

Lyrik des Tages

Die einen, die anderen
Winter segnet das Land mit eiskalten Tatzen,
Bäume und Sträucher haben das Schmatzen
eingestellt, Pläne zerplatzen,
Eis wartet aufs Kratzen,
Schneeflocken fallen,
kleine Schmeichelkatzen.

Manch einer verschwendet Energie (und wie),
einige müssen erfrieren;
andere freuen sich aufs Fest, gieren
nach Weihnachtsharmonie.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. November 2016
6

Lyrik des Tages

Zu zweit
Zu zweit
und doch alleine
Gedankenkreise,
die ich nicht durchbrechen kann,
Gedankenreisen,
die ich mit dir nicht teilen kann,
einsame Zweisamkeit
und zweisame Einsamkeit
wie nie zuvor.
Charlotte
veröffentlicht am 30. Dezember 2017
48

Lyrik des Tages

Geduld
Geduld ist eine Tugend,
nur selten in der Jugend.
Harry
veröffentlicht am 4. Januar 2012
42

Lyrik des Tages

In der Blase
Überall reden Menschen
Ich höre es kaum

Sie reden mit mir
Es berührt mich nicht

Ich lebe in einer Blase
Nichts kommt an mich ran

Du willst zu mir
Du bist der Erste
Seit Ewigkeiten
Der es versucht

Aber die Wände
Der Blase
Sind zu hart geworden

Du läufst dagegen
Immer wieder
Und erreichst mich doch nicht
IaMcHrIsSi
veröffentlicht am 4. Februar 2013
32

Lyrik des Tages

Selberschuld
Weltoffen, auf verbesserungen hoffen,
von Angst getroffen und mit Desperados vollgesoffen.
Ich wird von Schuldgefühlen übertroffen, lass meine Wunden halboffen, ja,
hier bist du unverschlossen eingetroffen.
Jetzt wird unbetroffen mitgesoffen und der Zusatz? Zusatzstoffe,
da bleib ich mal ergebnissoffen und tanz blutversoffen weiter.
I8asunbeam
veröffentlicht am 6. November 2018
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