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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Der Taschenwärmer
Wenn es kalt wird, du frierst,
und es vor Kälte klirrt,
dann nehme das,
dass du warm wirst,
denn darauf ist Verlass
Anonym
veröffentlicht am 8. Dezember 2014
39

Lyrik des Tages

Videotheken sterben aus
Es waren kleine Läden, kaum größer als ein Bäcker.
Nun sind sie fast weg, genau wie damals Schlecker.
Horror- und Schmuddelfilme auf VHS,
Kassetten zurückspulen, was'n Stress!
Videotheken sterben aus und freuen tut sich Netflix,
bald sind sie weg, oh Graus, und mausetot wie Hendrix.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 16. Oktober 2019
2

Lyrik des Tages

Für meine Freundin
Du bist für mich entbehrlich,
und riechst nach Brot und Käse.
Ich ziehe vor mein Buch,
in dem ich gerne lese.

Du bist mein Gurgelwasser,
mit dem ich morgens spüle.
Und auch noch der Verfasser
für alle Schuldgefühle.
Klaus Bakschrat
veröffentlicht am 11. Dezember 2011
65

Lyrik des Tages

434. | eigne spua
1) 6/7/6/7.///8
loch da sunn ins gesicht, bedonk mi füa iahre stroihn, bin wieda im gleichgwicht, die trieb kumman scho ins roin
pflück dia an blumenstrauss, mit an valockendn duft, die wöd is unsa haus, vafüah di on da frischn luft
tonz mit dia duach die zeit, füah di duach die neblwond, san jetzt endlich bereit, füa den ring on jeda hond
knie mi jetzt voa di hin, mei liebe is rein und echt, gibst mia den woahn sinn, san vawobm in an geflecht.
ch 1) 17/8…/10
loss di von deina sucht noch lust in hohe atmosphäan trogn, und entschweb diesm oitogstrott
loss di do net scho wieda vom schicksoi auf deim lebmsweg schlogn, und entkomm diesa atemnot
loss di von deina sucht noch lust in weit entfeante wötn trogn, und entweich do in die natua
loss di do net scho wieda vom unglück aus deim lebm vajogn, denn nua du alla ziagst dei eigne spua.
__________________
mein blog: http://philjazzmetal.blogspot.co.at/
philjazz
veröffentlicht am 29. April 2018
4

Lyrik des Tages

Der Wind
Wie er weht
Kommt her, seht !
Er zerzaust mir mein Haar,
Das ist auch wirklich wahr!
Kaufen, nein das kann man ihn nicht
Auch nicht für Millionen Mark.
Frederike Andersson
veröffentlicht am 8. Juni 2020
44

Lyrik des Tages

Der Frühling
Etwas liegt in der Luft
es beginnt jetzt die Schlacht
welch schöner Duft
wer hätte das nur gedacht?

der Frühling ist da!
mit all seiner Macht
vergesst nur was war
die Menge - sie lacht

die Zeichen der Zeit
es verändert sich was
Frieden und Freiheit
doch dort - was ist das?

Oh, der Frühling - entmachtet!
zurück ist der Winter
Menschenrechte missachtet
durch wessen Kinder?

vom Propheten entsandt
Ja, sie erobern den Thron
sie regieren das Land
im Namen der Religion

wird die Freiheit noch siegen?
wie endet die Geschicht'?
darf man Rechte genießen?
Oh welch' traurig' Gedicht!
Alex
veröffentlicht am 21. Oktober 2012
66

Lyrik des Tages

Energiegehalt
Sirrende Spannung in der Luft,
große Verwirrung und Stress hervorruft.
Gedanken beeiflussen den Energiegehalt,
das glühende Band wird wohl reißen schon bald.
Anonym
veröffentlicht am 17. August 2012
39

Lyrik des Tages

Die Welt
Die Welt ist groß
dein Leben aber zu Kurz ,
wo willst du hin,
denn dein Leben ist im Herz drin.
Mariam Muhsin Majan
veröffentlicht am 16. Oktober 2018
46

Lyrik des Tages

Allein
Ich dachte, du wärst da für mich
Jeden Tag, so wie ich für dich
Du hast mich enttäuscht, du hast mich verletzt
und am Ende mich versetzt
Wegen diesem andren Mädchen, so wunderschön,
möchtest du mich nicht wiedersehn
es hab kein Bye, es gab kein Tschüss,
Du hast nur das neue Mädchen geküsst
Und mich allein gelassen,
doch trotzdem kann ich Dich nicht hassen ...
Anonym
veröffentlicht am 11. Februar 2012
71

Lyrik des Tages

Das verbotene Wort
Es war einmal ein Neger
der war ein Postausträger.
Und einmal trug er Post
zum jungen Fräulein Most.
Sie bat ihn kurz herein
um bei ihr da zu sein.
Schnell waren sie per du
sie fragte: Wie heißt du?
er sagte es ihr so:
Ich bin der Neger Jo.
Dass du dich schnell verpisst!
Ach du verdammter Rassist!
Sie drohte ihm den Schläger
Man sagt das Wort nicht: Neger!
Anonym
veröffentlicht am 17. Juni 2015
54

Lyrik des Tages

Die Sterne
Ich bin in meinem Zimmer und sehe die Nacht. Die Zeiten haben sich geändert, das wollt ich sehn. Was ist das nur für ne Nacht die ich schon immer wollte. Ich seh die Sterne in den Himmel, wenn mein Leben verglüht. Seh ich die Sterne, seh ich die Sterne, das ist mein Traum.
Lisa Taille
veröffentlicht am 11. Januar 2019
51

Lyrik des Tages

Papperlapapp
Drei Pappeln den langen Tag lang plapperten fröhlich
viel Papperlapapp gleich neben der stillen Trave,
begrüßten freilich jeden Passanten sehr höflich
mit einem kaum hörbar gesäuselten 'Ave! Ave'!

„Da spazieren so viele Zwerge den Weg entlang auf Schusters Rappen“, parlierte Sophie, die linke.
„Wenn Wind unsre Blätter streift, machen
wir gern auch mal 'Winke, winke'!“

„Ja, ja, und manche fahren mit Booten gar
auf dem Wasser. - Das ist es, was ich auch
zu gern einmal möchte“, brummte die rechte.

„Am schlimmsten sind die, die anstatt ein paar Schritte
durchs liebliche Hansestädtchen zu laufen,
mit stinkenden Blechkisten kommen, Gitte“,
keuchte Sieglinde - die Kränkelnde, in der Mitte.
„Ich muss heute unbedingt in die Stadt um zu kaufen
drei Flaschen Hustensaft beim Apotheker, Herrn Witte.“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 2. Mai 2017
8

Lyrik des Tages

Feuerteufel
Ich zerstöre nach Belieben!
Bin getrieben von dem Zwang!
Alles anzuzünden
ein ganzes Leben lang!
Schönes helles Feuer
Da hab ich Freude dran!
Und darum zünd ich jetzt
mit meinem Streichholz deine Lunte an!

Du explodierst
und zerspringst in tausend Teile!
Die Teile sind verstreut
Über eine ganze Meile!
Ich zerlege dich
Zeile um Zeile!
Zerteile in Eile die Deine
Mein Freund!
IgniteTheFire
veröffentlicht am 5. Mai 2017
41

Lyrik des Tages

Zum alten Fluss
Lasst mich ein wenig nur über grüne Wiesen;
mein Herz sehnt sich so sehr nach dem alten Wind,
meine Gedanken wandern zum
tiefen, verschwiegenen Fluss.
Dort, wo einst Priele lagen, suchen sie
meinen Namen. Von euch wurde er gedacht
und gerufen über den lichten Uferweiden.
Ich wähne ihn im Schlamm der fruchtbaren
Marschen, hineingestampft von tausend
Rinderhufen, und frage die Wellen des Flusses,
frage auch den frischen Wind ...
O, lasst mich ein wenig nur über grüne Wiesen:
Wie könnte ich nach allem immer nur Straßen
und Wege gehn? – Mein Herz, unverzagt, weiß
ja längst, dass mich hier niemand ruft.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 29. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Das Leben
Beziehungen sind scheiße sage ich weise,
auf meiner Reise ins Ungewisse.
Auf der Suche nach meinen Bedürfnissen,
das Leben genießen, die Gedanken fließen.
das Leben ist nicht fair, das weist du genau,
es ist grau und nicht mehr blau!
AnnaTheMeow
veröffentlicht am 15. Januar 2015
125

Lyrik des Tages

Lebensmut
Woher nehme ich die Kraft,
meinen Lebensgeistersaft,
der in mir das Leben schafft,
wenn die Glieder sind erschlafft?

Tief in mir da gibt es Orte,
da entspringen dunkle Worte
diese lähmen mein Bewusstsein
und beschweren mir mein Sein.

Wenn ich tiefer dann noch gehe,
unter Gram und schwarzer Seele,
kommt ein köstlich tiefes Rot
dieses nimmt mich mit ins Boot.

Lebensblut und Ich und Geist,
mir die wahren Wege weist.
Ich darf hier den Kraftschatz heben
Und dann, sicher weiterleben.
Matthias Back
veröffentlicht am 16. Februar 2017
65

Lyrik des Tages

Theater des Lebens
Ob Drama oder auch Lustspiel,
das durchleben wir Menschen.
Von diesen Themen gibt es viel
und führen uns oft an Grenzen.

Schöne Träume und viel Sehnsucht,
die kommen dann auch einmal vor.
Aber oftmals kommt es zur Flucht
und nichts ist nun mehr wie zuvor.

Beim Lustspiel gibt es viel Humor
und auch unser Herz, das lacht.
Im Drama kommt das Leid nun vor,
und hat Traurigkeit hier gebracht.

Im Leben gibt es oft die Dramen
doch oft mit einem positiven Ende.
Eine Komik lässt sich gut ertragen,
bringt dem Drama eine Wende.

Nach Drama wird es Komik geben,
mit Spaß beginnt ein neues Leben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 13. November 2018
150

Lyrik des Tages

Schmerz
Ich bin der Schmerz
Quälend langsam stechend
Fress mich durch das Herz
In der Liebe kannst du mit mir rechnen
PG
veröffentlicht am 8. Mai 2013
46

Lyrik des Tages

Hobbit
Bunte Kringel entweichen meiner Wasserpfeife, die berauschenden Dämpfe bewirken, dass ich abschweife. Hier im Schaukelstuhl vor meinem Hobbithaus, warte ich auf nichts, nur auf meinen nächsten Schmaus.
Anonym
veröffentlicht am 21. Mai 2012
43

Lyrik des Tages

Suche nach der Seele
Atemlos, verzweifelt,
in fieberheißem Wahn.
Deine Gehirngänge erforschest,
ohne rechten Plan.
Doch was du suchst, das ist nicht hier,
die Seele ist im Herzen.
Und suchst du sie, als wär nichts da,
wird eben dieses schließlich wahr.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
40

Lyrik des Tages

Zwei Seelen
Zwei Seelen sich treffen,
mit uraltem Wissen.

Fortan sie beschreiten,
gemeinsam den Weg.

Der oftmals gepflastert,
noch öfter bewachsen.

Bewachsen mit Gras
und Blumen am Rand
vom Tau noch nass.

Auch wenn ihre Schritte
nicht immer im Gleichklang,
so sind sie verbunden,
mit silbrigen Band.

Und wenn ihre Wege
dereinst sich trennen,

Eines wird bleiben,
ein Band aus Silbergeflecht.
Mari
veröffentlicht am 13. Dezember 2012
63

Lyrik des Tages

Dezember
Die Welt ist noch grün, es liegt kein Schnee
Bald ist doch Weihnachten, Oh Weh Oh Weh!
Ganz viel Schnee muss bis Weihnachten her,
Dann freuen wir uns alle sehr.
Dann kann man auch wieder rodeln gehen
Kann den Schneeflocken beim Fallen zusehen.
Bald ist es dann endlich so weit
Dann fängt sie an die Weihnachtszeit.
Dann gibt es Geschenke für jedermann,
Und das neue Jahr fängt auch schon bald an.
claraforever
veröffentlicht am 10. Dezember 2013
39

Lyrik des Tages

Herbst
Herbst ist, wenn die Blätter fallen,
die der Wind verweht,
wenn der Regen tropfen schickt,
und die Wolken ziehen.

Aber Herbst ist trotzdem schön,
zumindest nur für mich!
Fclaiza.Maritz
veröffentlicht am 22. November 2016
45

Lyrik des Tages

Einfach glücklich...
Einfach glücklich.

Ich hab viel Schönes heute erlebt
Dass mein Herz vor Freude bebt
Gedanken schlagen Purzelbäume
Zurückgekehrt sind schöne Träume

Erfolgreich das Negative verjagt
Positiv denken wieder gefragt
Meine Seele sie jubelt und singt
So dass mir einfach alles gelingt

Mein Selbstwertgefühl ist wieder da
Hell leuchtet was nur noch dunkel war
Ich sage der Bosheit und ihren Genossen
Zutritt verboten für Euch ist geschlossen!
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 27. Mai 2016
67

Lyrik des Tages

Niemand
Du, wir sind gleich, auch wenn uns sovieles Unterscheidet,
jeder wurde schonmal verletzt, aber die Wunden heilen.
Du könntest ausrasten, aber musst den Pegel halten,
jeder geht sein Weg, aber, soviele gehn den Falschen,

Viele werden Fehlgeleitet, aber, was soll man machen,
wenn es der Mensch für richtig hält, ist es doch seine Sache.
Hier läuft alles grade, hm.. oder Verkehrt?
Kinder verhungern auf Straßen, aber.. Nobody cares.
NoName
veröffentlicht am 31. Juli 2015
41

Lyrik des Tages

Es war einmal ...
Für ein paar Stunden nur
sobald die Tage
kürzer werden
will ich untertauchen
im Nebel des Vergessens.

Du fehlst mir in meiner Traumwelt,
darin des Nachts das Sternensilber
in letzte Rosen und Gedanken fällt.

So fing alles an:

Ich fand mich in einem fremden Gesicht
und lächelte ihm zu.

Mein „Ich“ zog sich in weite Fernen zurück.
Ich vermisse es nicht.
Sobald du in meiner Nähe bist,
wird meine Stimme leiser noch;
aber du verstehst mich,
jedes Wort.

Seit wir uns kennen, blicke ich
zärtlicher in die Welt.
Du hast mir deine Augen geliehen,
ich überließ dir meine Hände.
Eines Tages wirst du sie mir zurückgeben,
eines Tages –

… spätestens dann, wenn wir
in die Winterkälte gefallen sind –
aus dem Paradies unserer Liebe.

Dein Blut rauscht noch
in meinen Ohren,
aber wir sind längst Gewesene.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 1. September 2017
7

Lyrik des Tages

Im Kranichgang ...
Vornehmer Kranich – willkommen
ist den seichten Gewässern dein
andächtig Stelzen: langsamer noch
als Schnecke und Schlafmond ...

Erhebst du dich – Flügel an Flügel –
für den magischen Weg gen Süden,
mein Kranich, rauscht mir das Blut
in den Ohren, bleibt die Minute
unvollendet, vergesse ich meinen Liebsten ...

Kälte hakt sich bei mir unter
auf der Suche nach Wärme
qualmen die Schornsteine wider
wallende Nebel: dem Holz und der
Kohle verfallen; süchtiger bin nur ich:
nach einem Wort von dir ...

Das tanzende Laub besänftigt des
Igels Notwehr und weißwarme Milch
setzt in Gang gediegenen Winterschnarch
auf im Blätterschnee versunkenen Pfaden,
darunter Friede stachelt wie einseptembert ...

Sturm und Wind, verbrüdert mit Meeren
und Flüssen, von Aiolos verflucht, wüten ...
Briefworte, jetzt, niemals für schwerer befunden!
Ach, nach milderen Tagen steht mir der Sinn,
hör ich das Vieh in den Ställen brüllen
und mit den Ketten klirren ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. November 2018
6

Lyrik des Tages

Der Anfang
Erst wenn des Endes Anfang naht
Der Schluss um seinen Antritt bat
dann erst werden wir erschließen
den Anfang zu genießen
Leonard Devereaux
veröffentlicht am 7. August 2017
49

Lyrik des Tages

Die Nähe und Ferne gleichzeitig
Die Nähe und Ferne gleichzeitig
Hat unsere Liebe vereint!
Unmögliches wird überwältigt...
Berauschender neuer Zustand!

Wir müssen den Menschen bedanken,
Die haben uns Schmerzen gebracht!
Weil ohne die Erfahrungen tanken,
Wir hätten nie Liebe erkannt...

Weil alles, was uns mal passierte –
Ist Schleier aus unsern «Davor...»
Wie müssen das brechen... mit LIEBE,
VERGEBEN, VERZEIHEN... umformen!!!
Sofia-Natali Welz
veröffentlicht am 12. November 2018
53

Lyrik des Tages

Hundebrav (mein Schatten)
Hundebrav (mein Schatten)

Sobald man ihn lässt, tritt er aus meinem Schatten,
spaziert mal vor, mal neben mir, wie 's grad sich ergibt.
Urbane Straßen, speziell, wenn 's weihnachtet,
sind ihm suspekt.
Sonntags sinken wir auf das Gras unter der großen Eiche im Park. Sommerwind inszeniert Schattenposse - chinesisch und gratis! -
Wir applaudieren dem Laub, bis wir 's leid und hungrig sind.

Manchmal beklagt er, wir würden uns viel zu selten sehen;
das sehe ich ein, rate ihm, sich von mir zu lösen, aber davon will er nichts wissen,

lauert stattdessen, dass ich heimwegs verweile, mit diesem und jenem plaudere, lässt sich derweil auf Fassaden nieder, schaut 'ne Menge Zeug aus den Ritzen dort,
Tierchen krabbeln im Moos, das liebt er.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 26. April 2018
3

Lyrik des Tages

Zaghaftes Glühen ...
Zaghaftes Glühen, ach ... das will
ein kalter Wind mir mir heut vertreiben.
Die Kälte malträtiert die Haut der nackten Hände.
Mein ratzekahler Lieblingsbaum spricht Bände,
und ohne helles Kinderlachen bleibt die
Stadt mir fremd – und seelenstill.

Wo sind die Morgenblumen, wo ihr lauer Duft?
Wo ruht der Zauber, der den Frühling stets begleitet?
Inzwischen ist auch noch die Sonne eingeschlafen.
Schichtwolken quellen grau am Himmelshafen,
der eisig schweigt, kein Vöglein singt in dieser Luft.

Ich denke hin und her und kreuz und quer,
und sehne mich, weiß nicht so recht, wonach ...
Vielleicht nach weißen Schiffen auf dem lichten Meer,
vielleicht nach Sträuchern mit 'ner reifen Stachelbeer.
Nach ihm, der keine Ahnung davon hat, ich mich verzehr?
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. April 2018
8

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
1) 10+10/10+10
wie a klans bochal muamlt mei liebe
dia zäatliche wöata bis in dei heaz,
meine ungestümen wüdn triebe
stüamen ständig unaufhoitsom voawäats

wie a müds lüftal flüstat mei sehnsucht
dia vafüahrarische schwüre ins oah,
dei wache zoatrosane liebesfrucht
öffnet weit iah feuchtes giariges toa

wie a sonfta hauch streichlt mei passion
dei somtne haut bis zum vuikanausbruch,
denn unsre gemeinsome explosion
symbolisiat den lautn paarungsruf
...7/6/8/6/8/8
liegst so unschuidig voa mia,
völlig nockt in deim bett,
räklst di mit lockenda zia,
wie tonzend beim ballett,
bist die blume die ewig blüht,
bist des feia des imma glüht.
philjazz
veröffentlicht am 22. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Frohsinn
Frohsinn,
das ist ein Zauberwort
und damit fliegen
dunkle Gedanken
recht schnell fort.
.
Ein Lächeln
in dein Gesicht
wird Schönes bewirken
und viele werden
dich freudig anblicken.
Paul Reeps
veröffentlicht am 27. Februar 2023
109

Lyrik des Tages

Die alte Knusperblüte
Ich schlief auf einer Sägebank
und hing mich auf im Kleiderschrank.
Dann drehte ich noch Bakschisch,
in meine Flüstertüte,
und rauche äußerst teuflisch -
die alte Knusperblüte.
Gofmann
veröffentlicht am 7. Mai 2012
18

Lyrik des Tages

Selbstzufriedenheit
Viele erkennen in ihr nichts Positives.
Sehen nur falschen Stolz, nichts Tiefes.
Dabei tut sie jedem gut die Selbstzufriedenheit.
Geht sie doch einher mit Glücklichkeit.
Sie lässt einen das Leben nehmen wie es ist.
Und sorgt dafür, dass du ausgeglichen bist.
Inta
veröffentlicht am 29. September 2016
48

Lyrik des Tages

Das Glücksgefühl anders ausgedrückt
Du Goldfaden des Schicksals,
Du Seufzer der Erfüllung,
Du Klebstoff der Existenz,
Du Seelenbalsam des Himmels,
ach du Schutzschild des Gemütes.
Du bist die Krone auf dem Haupte der Toleranz,
schützt wie Knoblauch vor den Fangzähnen der Verzweifelten
und sattelst Pegasus für den Ritt auf der Milchstrasse...
Wie gerne würde ich auf den Sonnenstrahlen tanzen, doch vorher müssen wir uns noch finden!
Nicky
veröffentlicht am 25. Januar 2014
44

Lyrik des Tages

Saphir
Er ist mein Licht,
wenn auch nicht immer in meiner Sicht.
Gewiss ist er doch stets bei mir.
Wie deine Augen so blau,
vertreibt er der meinen grau...
leuchten tut er - mein strahlender Saphir!
Saphira
veröffentlicht am 10. Oktober 2018
45

Lyrik des Tages

Bilder
Bilder seh' ich den ganzen Tag
Manche hängen, und ich mag
Sie; doch die vielen andern
Die an mir vorüberwandern
Sind eigentlich das Hauptvergnügen.
Denn da kann ich vieles üben.

Menschen, Blumen, Tiere, Affen,
Tun mich jetzt und hier begaffen.
Jedes hat sein tiefen Sinn
Sagen mir, dass ich noch bin.
Alle Farben, Töne, Formen
Passen in die Weltennormen.

Menschen, Blumen, Tiere, Affen,
Tun mich jetzt und hier begaffen.
Jedes hat sein tiefen Sinn
Sagen mir, dass ich noch bin.
Alle Farben, Töne, Formen
Passen in die Weltennormen.

Manchmal aber, staun ich doch!
Seh ein Bild in einem Loch!
Furchtbar echt und übergroß
Fällt es mir in meinen Schoß.
Wenn ich's dann versteh und lache,
weiß ich dass ich Fortschritt mache.
Matthias Back
veröffentlicht am 17. Februar 2017
58

Lyrik des Tages

Spaziergang
Weit in die Ferne
Schauen
Luftschlösser bauen
Sehen
Was es nicht gibt
Wissen das man es liebt
Sorgen verschwinden
Auf dem Weg dahin
Weiß, dass ich ich bin
Den Kopf an dich gelehnt
Träume von dem Hier
Ich bei mir und du bei dir
Zusammensitzen
Hand in Hand
Blick zum Himmelsrand
Sehnsucht meiner Seele
Fliegt davon, frei und leicht
Empfinden, das nicht mehr weicht
An nichts denken
Tief fühlen, allein
Glückseelig sein
Katja Konopik
veröffentlicht am 22. Dezember 2015
63

Lyrik des Tages

1. Part JBB Qualifikation
Spulen wir zurück es war der 14. März
du schriebst mich panisch an und meinst sie bricht dir das Herz
Ich habe sie beraten bis sie dir endlich verzeiht,
schon zu dieser Zeit habe ich dir dein Tod prophezeit
Dein Tod druch mein Mic is unveränderlich
Denn du bist alles andere als unentbärlich
Du dünnes Hemd machst auf Reichsprälatur Nur mit der Körperstatur
von Fleur Delaceure hat deine Freundin eine bessre Figur (Sie ist magersüchtig)
Damals meintest du noch, du haust mich zu Brei
und jetzt zersieb ich dich mit meinem Kugeln aus Blei
Du mit deinen Gitarrenskills machtest auf Stadtmusiker
doch dei`m Gesicht zu urteilen warst du nur ein Jungchemiker
Du Epileptiker brauchst einen Optiker um mit deinen Augen zu sehen
dass der neue Rapmusiker dein neues Gesicht zeichnet wie Ein Semiotiker
und deine Karriere beendet wie manch ein fucking Filmkritiker
Freeze
veröffentlicht am 4. August 2017
36

Lyrik des Tages

Ein Blatt
Es schwebt ein Blatt empor
aus dem dunklen Wald tritt eine Gestalt hervor
Ich frage mich nur warum dies? Warum das?
Warum nicht einmal mit Message?
Warum hälst du nicht einfach die Fresse?
Leon
veröffentlicht am 20. September 2018
51

Lyrik des Tages

Neue Wege
Nicht alles geschieht so wie wir es gern wollen,
Wünsche und Träume sind im Nirgends verschollen.

Den Konjunktiv benutzen wir allzu gern,
wie wäre was hätte wer müsste noch lern.

Und schaust du mal nach vorn,
in das weiße Licht,
dort wirst du neu geborn
und bekommst ne andre Sicht,
Dankbarkeit Zufriedenheit werden dich glücklich machen,
neue Wege sind neue Hoffnungen,
auf denen wirst du ehrlich lachen.
Miss Lilo
veröffentlicht am 7. April 2015
54

Lyrik des Tages

Mein Schuh
Ich binde mir den Schuh,
muss heute nochmal weg.
Ich frage mich wozu?
Was ist sein Sinn und Zweck?

Am Fuß, da wohnt der Käse
und spricht mit meinen Socken.
Was nützt die Exegese,
bin ich daheim am Hocken?
Gofmann
veröffentlicht am 19. März 2013
13

Lyrik des Tages

Sommer
Endlich Sommerzeit
Der Schnee ist noch so weit.
Wir können schwimmen gehen,
Ich fühle den Sand schon an meinen Zehen!

Ich ess ein kaltes leckeres Eis,
sonst wird mir viel zu heiß.
Untern Sonnenschirm setz ich mich,
Sonst krieg ich noch nen Sonnenstich!
Antonia M. Elvers
veröffentlicht am 8. Juni 2020
50

Lyrik des Tages

Mann im Sturme
Schäumende Kronen, weiße Gischt
brechende Wogen um den einsamen Wicht.

Stille Gefahr im Auge des Sturms,
im Angesicht der Macht ein bedeutungsloser Wurm.

Sekunden darauf der Manne ist weg,
und nur die verschwiegne See an Felsen da leckt.
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
46

Lyrik des Tages

Proton
Das Proton ist positiv,
das Gegenteil von negativ.
Der Mensch sich sollte angewöhnen
ähnlich positive Denkweise, würd sich lohnen.
Denn das negative Elektron kreist ewiglich
in seiner vorbestimmten Bahn
verliert langsam seine Kräfte und wird schließlich lahm.
Das Proton aber bleibt an seiner positiven Stelle, es bewegt sich nicht.
So entscheide nun, edler Leser: Ergibt obiges Gedicht einen Sinn?
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
32

Lyrik des Tages

asche - 389. | middle 1
Dieses gefäss is ois wos ma von dia no bleibt,
dieses gefäss hot di afoch so einvaleibt

Auf diesm gefäss is dei büd wundaschee gmoit,
dieses gefäss wiakt füa mia bedrohlich und koid

Dieses gefäss vastroiht dei aura tog und nocht,
in diesm gefäss bist nie meah wieda eawocht

Dieses gefäss beschützt dei asche und dei sö,
dieses gefäss steht no imma auf da gleichn stö.
philjazz
veröffentlicht am 16. Oktober 2016
5

Lyrik des Tages

Ich traf Dutroux in Brüssel
Ich bin der Schließer ohne Schlüssel und ich traf Dutroux in Brüssel.
Brachte diesen Babysitter zu Emicho, dem Kreuzritter.
Der war wie immer hocherfreut
und Marc, er hatte kaum bereut.
So taufte er ihn Balthasar, für Christus als auch Baal.
Er schnitt ihm ab das Silberhaar und nähte ihn rektal.
Gofmann
veröffentlicht am 15. April 2016
9

Lyrik des Tages

Dunkelheit
Wenngleich Wunder
und Geduld scheinen
schwankt mir
die Aufmerksamkeit der
verzauberten Nacht
empor.
Katja Heimberg
veröffentlicht am 26. Mai 2012
63

Lyrik des Tages

Der Flug der Bettpfannen
Mein Durchfall am Morgen
sprengt Schüsseln und Sorgen,
ich fliege von dannen
mit meinen Bettpfannen.
Gofmann
veröffentlicht am 26. Mai 2012
27

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3.Annelie Kelch1403
4.Matthias Back868
5.wanderer632
6.Celine Rosenkind569
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller445
9.Andrea Wunderlich, Selb427
10.Hannah387
11.Gaby Mahler375
12.Paul & Friends337
13.Oliver Delastere304
14.Surreal283
15.philjazz274
16.Pia265
17.Emma262
18.Magdalena Wank257
19.Rosenblüte257
20.Sebastian S.224
21.Lennart J. Schrader221
22.Katja Konopik212
23.Aanis Aadon193
24.Lena188
25.Harry185

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