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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

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Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Das Fahrrad
Die Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wirft fahles Licht seit Zeiten.
Zu nächt’ner Stund’ soll’s den wack’ren Zecher
ein Stück des Wegs begleiten.

Manch Abend schiebt ein alter Mann
sein Fahrrad zur Taverne.
Schaut lächelnd danach und lehnt es dann
betulich an die Laterne.

Schon seit ich Kind, den Alten ich seh’,
wie sein Fahrrad, so klapprig und alt.
Zieht seine Spuren durch den Schnee
und auf flimmerndem Asphalt.

Vielleicht war der Mann mit seinem Rad
schon einmal um die Welt.
Und was sie erfuhren auf Straße und Pfad
bis heut sie zusammenhält.

Sie trennten sich nur, wenn wehmütig er
allein im »Becher« gesessen.
Die guten Jahre wiegen ihm schwer,
hier darf er sie vergessen.

Und tritt er dann gedankenentleert
in die dunkle Nacht hinaus,
lächelt er wieder und schiebt sein Gefährt
in seligem Rausche nach Haus’.

An der Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wurd’ das Rad heut früh abgeholt.
Seine letzte Fahrt hat der alte Zecher
im schwarzen Wagen gesollt.
wanderer
veröffentlicht am 25. Oktober 2025
155

Lyrik des Tages

Unergründliches Leben
Ich analysiere jeden
und alles um mich herum,
scheine das Offensichtliche zu übersehen,
und fühle mich so dumm.
Was ist das für eine Welt,
in der mich nichts hält.
Ich versuche und versuche
hinter die Geheimnisse des Lebens zu kommen.
Doch ist die Wahrheit gar zu schrecklich?,
auf meinem Herzen lasten weiterhin die Tonnen.
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
40

Lyrik des Tages

Apfelblüte - Solo-RENGAY
Apfelblüte …?
Der Kassier schnuppert
am unechten Schein

Eine Taube pickt Tropfen
vom Rost der Weinpresse
im Hinterhof

Seit Tagen spüre ich einen Engel
in meiner Näh' ...

Ich sprach einen Wunsch aus
Gott hat Ohren -
ein Götzenbild nicht

An der bronzenen Fünte¹
schreit der Säugling
Die Taufkerze flackert

Selig, wer sich vor der Welt ohne Hass verschließt²


(¹von lat. fons „Quelle, Brunnen, Taufbecken“)
(²Zeile aus einem Gedicht von Goethe ...)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Juli 2017
7

Lyrik des Tages

Die Kuh lief um den Teich
Ich übe jetzt seit Stunden
- so mein Bekunden -
mit nur wenigen Wunden
dieses Blatt zu umrunden

Ich wollte eigentlich nur kurz
- dazwischen kam nur kurz ein Furz -
zur Sachenlage etwas sagen
da hörte ich die Frage klagen:

Wo war ich doch gleich?

Ach ja –
Die Kuh lief um den Teich

Da lief sie also ´rum
und niemand stirbt nun dumm
Windreiter
veröffentlicht am 15. Oktober 2019
40

Lyrik des Tages

Variationen des Windes
Trostlose Einsamkeit der Nacht …
Der Atem des Windes
streicht über Gräber.

O rabenschwarzer, nächtlicher Wind.

Trostlose Einsamkeit der Meere …
Der Atem des Windes
treibt die Wellen ans Ufer.

O kühler, erfrischender Wind.

Trostlose Einsamkeit der Steppe …
Der Atem des Windes
spielt mit den Gräsern.

O träumerischer, gedankenverlorener Wind.

Trostlose Einsamkeit der Wüste …
Der Atem des Windes
treibt Dünen vor sich her.

O trockener, heißer Wind.

Trostlose Einsamkeit unserer Seelen …
Der Atem des Windes
will ihr Bruder sein.

O armer, einsamer Wind.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. August 2017
6

Lyrik des Tages

Allein hinter Fassaden
So allein.
Keiner sieht mich.
Ich empfinde so viel Hass und dachte mein Herz bleibt einzigartig und rein.
Jeder fremde Blick ein Stich.
Ich vermute das Schlimmste hinter den Fassaden.
Sollte dieses Gedicht zu schlecht sein,
bin ich nicht darauf erpicht
Kritik zu hören...
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
40

Lyrik des Tages

Zurück zur Natur
Als Kind war ich sehr oft im schönen Wald.
Doch heute denke ich, bin ich dazu viel zu alt.
Ich will es aber nun heute noch einmal tun
und morgen kann ich mich dann total ausruhen.

Am Wald angekommen gab es schöne breite Wege,
ich ging einen entlang und kam zu einem Wildgehege.
Dort hielt ich an, schaute in das große Gehege rein,
gleich hinterm Zaun entdeckte ich ein Wildschwein.

Weiter hinten war auch viel Damwild noch zu sehen.
Ich schaute es mir eine Weile an und blieb dort stehen.
Ein Förster kam dann auf mich zu und tat mich fragen,
ob ich mich mit auf einen Rundgang würde wagen.

Das fand ich super, dadurch konnte ich noch mehr sehen.
Am Weiher blieben wir dann auch ganz ruhig stehen.
Es gab dort bunte Enten und auch zwei schöne Reiher,
es herrschte eine Idylle, dort am schönen Weiher.

Ich sah Hasen, Dachse, den Fuchs und den Specht.
Das alles habe ich gesehen und alles war lebendig echt.
Im Alter, das kann ich nach diesem Tag nun sagen,
sollte man öfters ruhig einen Waldspaziergang wagen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Dezember 2018
153

Lyrik des Tages

Erinnerung an June
An einem Tag in dunkler Nacht,
ich war am Sofa grad erwacht,
hörte ich ein klägliches Miauen.
Es ließ mich aus dem Fenster schauen.

Da unten auf dem kalten Stein,
war ein kleines Kätzchen, ganz allein.
Es lief aufgeregt hin und her,
daneben der Autoverkehr.

Abgemagert sah es aus,
wollte wohl wieder zurück nach Haus.
Verzweifelt lief es zu fremden Menschen hin,
doch denen kam das Helfen nicht in den Sinn.

Meine Tochter aber, holte die Kleine,
die gleich zu mir hin lief, als wäre sie die Meine.
Auch unser Kater Moritz schien ihr bekannt,
als wäre sie mit ihm verwandt.

Und nach dem ausgiebigen Essen,
ist sie schon gleich auf dem Sofa gesessen.
Es war, als wollte sie sagen:
"Ein Engel hat mich zu Euch getragen."

Ach Du süsses Kleines,
nun warst Du neun glückliche Jahre Meines.
Eine schwere Krankheit hat Dich mir genommen,
die Zeit mit Dir ist zu schnell verronnen.
Andrea Wunderlich, Selb
veröffentlicht am 18. September 2022
45

Lyrik des Tages

454. | moagntau.
1) 10/8/11/8.///9
draussn rieslt gonz stü und sonft da schnee, denk ständig on dei wache haut, um di zu eaoban brauch i ka armee, hob di nua gonz valiabt ongschaut
a weisse deckn legt si übas lond, fühl ständig dei süchtige hitz, liegn giarig eng umschlungen beieinond, die reibung eazeugt donna und blitz
da schnee vastroiht in da nocht a zoats licht, dei aura a dezenta schein, hob mit dia die erotischste zeit vabrocht, bist mei lebendig woahres sein
die weisse deckn beruhigt mei gemüt, hob in da natua meditiat, träum mi zu dia in a gemeinsomes büd, hob die kräftign foabm umgriaht.
ch 1a) 12/11/9/11
do in deinen augn schillat da moagntau, wie a regnbogn bei an woiknbruch, deine gefühle in diesm stau, schreibm a intensiv detailliates buch
in deinen augn spieglt si die einsomkeit, host di zruckzogn und gänzlich isoliat, vamisst so seah die vagongenheit, host bereits dei obweahsystem aktiviat
philjazz
veröffentlicht am 9. Januar 2019
3

Lyrik des Tages

Eis und Feuer
Ich will mich nicht verlieren, mein früheres Ich nicht vergessen. Deswegen klammere ich mich an diesen Eisberg, dem Erfrieren nah.
Ich gehe zurück ins Feuer, Verbrennen werde ich, das ist mir klar.
Doch ohne diese Schmerzen fühle ich micht nicht mehr. Was macht mich aus, was soll ich denken?
Und das Feuer schmilzt das Eis, ich bin nichts mehr, kann aber meine Sorgen in Wasser, in Tränen ertränken.
jenna
veröffentlicht am 20. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Cheech und Chong
Cup and Coke - Up in Smoke.
Erstmal 'ne Tüte drehen.
Dann die Welt verstehen.
In die dicke Pfeife
kommt 'ne Schabe
statt Seife ohne Farbe.
Beach and Bong - Cheech und Chong.
Noch mehr Rauch um überhaupt nichts?
Ein tiefer Hauch allgegenwärtigen Lichts!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 25. Februar 2022
3

Lyrik des Tages

Hauke-Haien-Haiku
Der Herbst ist krank: Vieh
ersoff; Deiche brachen - auch
mich holte die Flut.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 20. November 2016
4

Lyrik des Tages

474. | titel noch unbekannt.
474. | titel noch unbekannt. - chorus 1a)

ch 1a) 7+9 (8/8)/7+13 (8+12)
hohle staubfädn tropfn
von jeda blüte im blumenmea,
dunkle lichtschuppm klopfn
on die rauhe obaflächn gonz spektakuläa

des fein griebne puiva rieslt
wie a wossafoi vom plateau,
nua vom horizont nieslt
a vaschmiata kuglblitz ins donnande echo

a stoak gwüazte essenz reisst
a seah tiafs loch ins neavnsystem,
a winzige spore entgleist
auf iahm flug duach gebildn aus trophäen
...10/11/10/8
da duachscheinende seidige voahong,
wogt heftig in da weit geöffnetn tüa,
im finstastn schottn glei om onfong,
wuchat a knotn ois geschwüa.
philjazz
veröffentlicht am 6. Juni 2020
3

Lyrik des Tages

Bla
Kegelförmiger Zylinder, wird immer runder. Esse saftige Nacktschnecken, verpacke eure kranken Träume in Schlafsäcken. Regnen lass ich perlende Fantasie, das verrückte Traumland da und hie. Oder hie und da, immerdar, Psychatrie is not so far
Anonym
veröffentlicht am 9. Juni 2012
37

Lyrik des Tages

Bargeld stirbt aus
Bargeld stirbt so langsam aus,
geh mit Visa Card ins Schauspielhaus.
Die Knete hat bald ausgedient,
den Groschen kennt schon niemand mehr.
Früher hat man noch in Mark verdient
und trotzdem war die Kasse leer.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 15. Oktober 2019
3

Lyrik des Tages

Nympho
Ich setz die Messlatte hoch
weil ich mehr haben möchte
Ich sitze in der Booth und schreibe Texte
obwohl ich jetzt grade am Meer fahren könnte
Sagen mir dies, das sei falsch
aber andere nach ihren Fehlern zu beurteilen
ist eine grössere Sünde.

Erzählen mir was von Tijara
aber trau'n sich nicht mal an ne Sigara
Ich weiß noch als das Essen nur Wasser und Pide war
tiefgekühlte Pizza war
Meine Texte sind gefährlicher als die Al-Qaida, ja.
A34
veröffentlicht am 18. August 2021
34

Lyrik des Tages

Tiefste Nacht
Hörst du die Stimme tief in dir?
Sie spricht die Worte: Folge mir!
Drum säume nicht, verlass dein Haus,
tritt in die dunkle Nacht hinaus.

Dort scheint am Himmel dir von fern,
das hellste Licht, der Morgenstern.
Er führt dich hier durch Leid und Not,
und geleitet dich zum Morgenrot.
Poetry.de
veröffentlicht am 9. Dezember 2011
154

Lyrik des Tages

Verpasste Chancen...
Ein Herz, das schlägt,das schlägt für dich,
doch du, du merkst und siehst es nicht.
Es dir zu sagen, ich trau mich nicht,
und warten, ja warten, das bringts wohl nicht

Dein Herz das schlägt, das schlägt für mich,
doch ich, ich seh und merk es nicht.
Es mir zu sagen, du traust dich nicht,
aber warten, ja warten, das willst du nicht.
Evelin Dürr
veröffentlicht am 22. Juli 2015
42

Lyrik des Tages

Vertrau ihnen
Bist du hilflos und allein,
traurig und am Ende,
ist deine Seele nicht mehr rein,
dann bitte sie um eine Wende.

Sie sind immer da und treu,
lassen dich nie im Stich,
ob alt oder neu,
sie lieben dich herzlich.

Sehen kannst du sie aber nicht,
trotzdem sind sie in deiner Nähe ganz brav,
schützen dich wenn Gefahr aufbricht,
und umarmen dich liebevoll im Schlaf.

Liebe sie wie sie dich,
kenne sie im weißen wie im grauen,
behandle sie friedlich,
und schenke ihnen Vertrauen.
Linni
veröffentlicht am 18. März 2013
48

Lyrik des Tages

Unvollständige Bergung
Du brachtest ans Ufer
mein Haar, meine Augen,
voller Wasser: meinen Mund.

Im See zurück
blieb ein Herz:
voller Liebe zu dir.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Will ich so weit weg?
Wenn ich allein auf einer Straße geh
Und ich mir von hier die Sterne an seh
So denk ich mir doch in diesem Moment
Wenn sich me inneres hier, jetzt bekennt
Und ich meinen Geist nach drausen sende

Wäre ich dann durchtraenkt von der Fernweh?
Wird meiner Seele ganz von mir getrennt?
Oder immt mein Leben eine Wende?

Doch mein inneres Ich erhellt wie Licht
Wie einer kleinen Kerzenflamme zahrt
Und erweitert mir meine junge sicht
Die Welt erscheint mir ganz in neuer Art
Doch ich sehe zufrieden mein End
maxime
veröffentlicht am 22. Dezember 2015
39

Lyrik des Tages

Feuerteufel
Berstende Fenster brechen das Licht,
dunkle Ecken brennen.
Wo vorher Staub war, ist nun nichts,
die Schatten, ja, sie rennen.
Bröckelnde Wände,
die Hitze schmilzt fast das Gemäuer.
Flammen wie kriechende Hände,
ein flammenlodernd Ungeheuer.
Ersterbende Schreie,
das Hause gibt nach. Endlich freie, der Feuerteufel sprach.
Pia
veröffentlicht am 7. Mai 2012
47

Lyrik des Tages

Einfach weg von hier
Zu den Sternen will ich fliehen?
Einfach weg von hier, verschwinden, raus aus meiner Haut. Einfach Alles und Jeden vergessen?
So schnell wie möglich!
Ich kann mein Leben so nicht mehr weiter führen wie bisher, es muss was passieren.
Anonym
veröffentlicht am 12. Juli 2012
46

Lyrik des Tages

Seiltanz
Als du fielst
gefehlt hast
das Seil
gefallen bist
durch das Netz
das ich gesponnen
dich nichts hielt
doch der Grund
suchte ich Fehler
im Netz
im Seil
keinen gefunden
also steh auf
hörst du
steh auf
und
tanz weiter
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 30. Dezember 2015
42

Lyrik des Tages

Ohne Titel
Und wenn ich nun mit grossem Mut
aufs Neue niedertrete
Mit einem Schlag aus tiefster Wut
die Hoffnung wiederkehrte

So glaube ich im glimmen Schein
der flackernden Laterne
Erneut geboren zu sein
im Schosse greller Sterne

Doch schneller noch als meiner Liebe Segen
der ach so bald ergriffen ward von unsichtbarer Macht
stürzt nun herab ein alls zerstörender Regen
fegt durch der Strassen Leere, in dieser kalten Nacht
Ilana
veröffentlicht am 5. Dezember 2014
50

Lyrik des Tages

Wüste
Komm in meine Wüste, ich träumte vom ertrinken, dann sagte ich, in meine eigene Wüste will ich gehen, du folgtest mir bis zur Grenze die mich von der Dörre trennt, eine Stunde wolltest du mein Liebesgeständnis fordern, doch ich gabs dir nicht, du führtest mich zur Grenze und übergabst mich der Wüste, in der ich leer wanderte bis ich zur Oase kam, in der ich einsam liebe und dich bis zum Tor des Sandes spüre, in der ich bleibe bis ich mich vor Glück ertränke.
Junoh Zobel
veröffentlicht am 14. Juli 2016
34

Lyrik des Tages

Du suchst
Du suchst ...
Du suchst bei mir und siehst nur eine Wiese
Kein Baum so stark, die Blumen sind nur rar.
Du suchst in mir und findest nicht das achtlos liegende Papier.

Du suchst auf mir und könntest auf mir ruhend liegen.
Denn tief im Grund ist Fruchtbarkeit und Frieden.
Du suchst ..., das Herbstblatt wird das Grün verdecken.
Es ist die Zeit, die mit uns spielt - ich werd sie nicht verstecken.

Du suchst, doch da bist du,
du suchst und findest keine Ruh
Du suchst, ich werd es nicht verhindern.
Bernd von Nahe
veröffentlicht am 14. April 2014
37

Lyrik des Tages

Allein mit den Gedanken
Wenn zerstreut die Wege, zersprungen die Hülle,
Sich ein dichter Nebel entfaltet,
und alles versperrt,

Auch die kleinste Lücke nichts verspricht,
bleibt immer der eine und letzte Gedanke,
dem man verfällt,

Wenn man nicht so ängstlich und feige wär,
sich dem letzten Gedanken hingeben würd,
sich dem ergeben, was man nicht wagt,

Alles, nur wegen des einem Problems,
dessen versucht man sich zu stellen.
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
52

Lyrik des Tages

Der Osterhase
Ein Häschen stolz
aus gutem Holz,
von Herzen gut
und frohgemut,
saß im Grase
als Osterhase.

Blickte verloren
zwischen den Ohren
steif und fest
auf das Nest,
in dem bunt und rund
die Eier lagen,
war am Verzagen.

“Warum ich?”,
fragte es sich,
“was hab` ich zu tun
mit einem Huhn?”

Da kam herbei
fröhlich mit Geschrei,
wie ich erkenne
die Henne
und kuschelte sich
ganz inniglich
an den Hasen
auf dem Rasen.

Es erkannte nun der Hase
den Vorteil darin,
dachte sich
“ja, ich bin
gern bekuschelt”
und tuschelt
sich´s mit der Henne aus,
die Kücken spenden Applaus.

Gemeinsam
nicht einsam
wird gefärbt und gemalt,
während erstrahlt
ein Osterfrieden
am Rasen
zwischen Henne und Hasen.

Lasst euch anstecken
beim Eierpecken
von der Eintracht und Freud,
“Schöne Ostern liebe Leut!”
Sonja B-P
veröffentlicht am 29. März 2018
45

Lyrik des Tages

Liebes-Aus
Ich kam mir vor wie das fünfte Rad am Wagen
sag mir, wie konntest du es wagen?
Wie konntest du mich so verletzen?
Du hattest doch einen Platz in meinem Herzen!
Damit du weißt wie es ist,
hab ich mich jetzt verpisst!
Du wirst leiden, denn ich bin weg,
Sieh zu wie du klar kommst, du Stück Dreck!
Yasoo
veröffentlicht am 10. Dezember 2011
50

Lyrik des Tages

asche - 389. | chorus 1
Mei stumma schrei noch hüfe vahoit ungeheat,
in ana dichtn woikn aus asche und staub

Mei blinde sehkroft hot olle büda vazeaht,
in ana dichtn woikn aus eadn und laub

Meine taubm oahn hom die schoiwön net eakonnt,
in ana dichtn woikn aus obfoi und schutt

Mei geruchssinn hot dem üblen gstonk beigewohnt,
in diesa dichtn woikn aus asche und blut.
philjazz
veröffentlicht am 15. Oktober 2016
8

Lyrik des Tages

Könnt' Ich Mir...
In dieser Welt läuft irgendwie alles schief
Alle Menschen denken einfach zu primitiv,
Viel zu klein wir müssen weiter gehen
Ansonsten wird auch nie schönes entstehen.
Könnt ich mir eine Welt kreieren
würd ich sie komplett anders verzieren:
Jeder Mensch strebte nach Gerechtigkeit
Es ginge nur ums Wort Gutherzigkeit
Und alle Menschen sind gleich!
Währungen sind sowieso ungern gesehen,
Darum wird dies auch nicht mehr geschehen,
Kapitalismus treibt zum äußersten,
Aber Liebe ist am teuersten.
Könnt ich mir eine Welt erschaffen,
würd' ich das Ökosystem in Ruhe lassen,
der Mensch ist dagegen die größte Waffe,
Apropos es gibt auch keine Atomare Kacke.
in meiner Welt gebe es keinen Rassismus
die kleinste Art bringt jeden zum Zynismus,
trotzdem wäre jeder Mensch frei
und keine macht der Polizei.
Staatsgrenzen würde es nicht mehr geben
Die ganze Welt kannst du als Zuhaus erleben,
Niemand muss mehr Hunger leiden,
Da der Mensch wieder anfängt zu teilen.
Wo wirklich ganz viel stolz hochkommt,
Alles Bier ist umsonst.
JANO
veröffentlicht am 29. März 2018
39

Lyrik des Tages

Knauser Tod
Siebzehn Komma Acht
einwandfrei sag ich
Klause knurrt dagegen
ein Scheiss ist das!
Siebzehn Komma Acht!!
nein mein Lieber
so kommst du mir nicht davon
einerseits einerlei
doch jedoch ein Kauf
fürs Leben

Siebzehn Komma Acht
mein letztes Wort
knausingerhausner
veröffentlicht am 18. März 2013
32

Lyrik des Tages

Variation auf den frühen Vogel
ich hasse diesen frühen vogel!,
wöckelte der wurm und kroch
zurück ins dunkle erdenloch.
der vogel trällerte sein klagen:
da bin ich so früh aus den federn
und hab trotzdem nix im magen!

und die moral von der geschicht:
viel besser als ein wurmgericht
schmeckt frühes vögeln
Mone Hartman
veröffentlicht am 20. November 2016
40

Lyrik des Tages

Sonne
Sonnenlicht verfinstert den Sinn, diesen nicht begreiflichen Sinn des Lebens und Sterbens. Trocknet aus die fruchtbarsten Felder. Verschmälert den schon schmalen Pfad des Glücksuchenden. Sterbet ihr Wesen, die ihr da wandelt auf der grausamen Welt, die Sonne schaut nicht weg. Wir so einsam hier unten, die helle Scheibe dort oben in der ebenso leeren Kälte. Muss sie deshalb umso heißer brennen?
Anonym
veröffentlicht am 25. Mai 2012
47

Lyrik des Tages

Lebe mit offenen Augen
Gradezu wunderbar die vielen Phasaden des Lebens
viele noch unbekannt doch ich will sie noch alle erleben
raus in die Welt so weit mich meine Beine tragen ich schwebe
in Gedanken ungebannt immer den Taten entgegen
nur mit dem Glauben an mich selbst ohne den Drang um zu beten
weil ich für meine Ziele nicht Flagge eines Anderen hebe
ich hab nen Plan und bewege mich immer dahin entgegen
der Meinung anderer und frag mich wer führt denn grad dieses Leben
Dizzepticon
veröffentlicht am 8. Februar 2016
45

Lyrik des Tages

Exodus ...
O starres Sonnenrad …
Die Glut deines heißblütigen Augs
staut sich zwischen den Speichen und
senkt sich über Städte und Wälder.

O Bäume, stolze Recken, die ihr wandelt
im Tal des Todes: Der heiße Kuss der Sonne
bedeutet Abschied für immer.

Ans Licht kommt, was ewig im Dunkel
geblieben wäre, um zu verglühen, ohne
jemals geliebt worden zu sein.

… um zu verglühen – wie Liebe
in Zeiten der Cholera, wie mein Herz auf
dem Weißblech der alten Mole am Hafen.

O Flammensäule, o brennender Dornbusch:
Nach deiner Pfeife tanzt der Gewebstod,
die Flügel der Engel brechen und stürzen hinab.
O Mose, führe dein Volk nach Ägypten.

Aus Halm und Gras steigt nun die
Feuersbrunst des Sommers, bahnt sich
Vernichtung durch die Glutdschungel des Todes:
Grau schwelt sie im Rauch als zweitletztes Wort.

Das letzte Wort nimmt sich heraus mein
vielfarbenes Aug: EXODUS … (Es schwang sich
zu mir herüber aus dem Gebet einer Amsel
im brennenden Dornbusch.)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. Juli 2018
4

Lyrik des Tages

Tanka: Nur Kartoffelkraut
Rauch
liegt überm Dorf
Nein, kein Flüchtlingslager brennt
diesmal war es nur
das Kartoffelkraut
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. Februar 2017
11

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Es quält mich...
Er ist weg, ohne ein Wort zu sagen, einfach so.
Eben war er doch noch da.
Menschen sind wie Blätter im Wind.
Manche bleiben,
manche lassen sich vom Strom mit treiben,
sie verschwinden dann ganz plötzlich...
Anonym
veröffentlicht am 22. November 2012
40

Lyrik des Tages

Zuversicht
Im Blues liegen
viele schöne Töne,
es gibt Melodien,
ganz wunderschöne.

Die Lieder klagen
von viel Leid und Problemen,
diese Inhalte sollten wir
nicht zu leicht nehmen.

Den Rhythmus sollte
jeder immer genießen,
dann kann die Zuversicht
erneut in uns sprießen.

Die Töne prägen sich
sehr tief in die Seele ein,
durch das Lied bist Du
im Blues nicht mehr allein.
Paul Reeps
veröffentlicht am 26. Februar 2023
101

Lyrik des Tages

Vision
Es war nur ein Augenblick,
fast wie ein Traum.
Eine Vision,
gefüllt von bittersüßer Melodie,
die verschlossene Türen öffnen konnte.
Scarlett
veröffentlicht am 28. Oktober 2011
50

Lyrik des Tages

Ein neues Leben
Ich reise in eine Stadt,
mache einen Neuanfang
Versuche zu vergessen was man mir angetan hatte
Die bunte Vielfalt der Straßen zwingt mich zu lächeln
Die Hitze überspielt die Schmerzen meines Herzens,
Die anderen Meschen erwecken die Neugier in mir
Und lassen mich in die Zukunft blicken.
Auf jeden neuen Tag ist die Freude groß,
Doch ich weiß, ich komm von meinem alten Leben nicht los...
Anonym
veröffentlicht am 11. Februar 2012
53

Lyrik des Tages

Stiller Abschied
O Mohn
dein stilles sanftes Glühn
in einer Welt, darin
das Laub schon fällt,
die Vögel südwärts ziehn,
versöhnt den kahlen alten Baum
in deiner Näh'
und weckt in uns den Wunsch,
falls wir den Winter überstehn,
nach einem neuerlichen
warmen Sommerwehn.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Wer bin ich?
Identität und Quantität,
zwei unvereinbar Worte?
Wirklich, das verneine ich,
tausend Gesichter in meiner Seele horte.

Wütend, traurig und verrückt,
wechselnd in sekundenschnelle.
Charakterlosigkeit ist ein Fakt,
sitze hier in einer Falle.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

leare 361. 2. strophe
Entsponn mi in da zwischnzeit bei an guadn glasl wein,
olle geschmocksneavn explodian wie molarein

Lehn mi bequem im sessl zruck, moch donn meine augn zua,
denk on mei vagongenheit, mei hintalossne spua.

Hob i scho a zeichn gsetzt, iagendwos weatvolles voibrocht
hob i scho a zü eareicht, in mia sfeia entfocht?

Do in da longsomkeit hot si do da lebnswün vasteckt,
die ongst voam steam hob i wieda in mia eaweckt.
philjazz
veröffentlicht am 28. September 2016
8

Lyrik des Tages

Steh auf
Du willst etwas sagen, aber du schweigst, weil du vielleicht zu viele Emotionen zeigst.
Du willst etwas ändern, aber du ruhst, weil du Ängste hast, dass du etwas Falsches tust.
Du willst so nicht sein, wie mancher von dir verlangt, doch dein Glaube an das Gute allmählich schwankt.
Doch dann schreit dein Herz: Steh auf und kämpfe, kämpfe für dein Glück und Tag für Tag kommt es vielleicht ein Stück zu dir zurück.
SAilor Joe
veröffentlicht am 26. Februar 2018
37

Lyrik des Tages

Der Montag
Was macht den Montag unbeliebt?
Die Tatsache, dass es ihn gibt.
Denn ist der Montag auch zu Ende,
Kommt noch lang kein Wochenende.
Und ist der Montag dann vorbei,
Kommt der Dienstag, Sauerei!
Und ist die Woche dann am Schluss,
Weiß man was passieren muss,
Denn wie ich es euch jetzt sag,
Kommt er wieder, der Montag...
Philipp
veröffentlicht am 21. Dezember 2015
46

Lyrik des Tages

Verflossene Liebe
Ich will nichts mehr hören ich will nur noch vergessen,
Ich hab für dich gelebt, hast du das vergessen,
Du hast bei mir geschlafen, ich bei dir gegessen,
Danach warst du weg, wo bleibt dein versprechen.
Jetzt hast du einen neuen, vermutlich mit viel geld, aber sei mal ehrlich ist es das was dir gefällt.
Du hast dich so verändert ja das ist auch gut so,
Höre jeden tag scheiß auf sie dir gehts wieder gut bro.
Dave
veröffentlicht am 20. März 2016
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Lyrik des Tages

Genderkacke
Die Lärmattacke startet nachts um drei Uhr früh!
Für Genderkacke wartet der Thai auf sein Menü.
Denn die Reisnudel steht auf Riesenlümmel!
Flötengedudel mit Kreuzkümmel.

Ich hätt‘ so gern Limette in meiner Impflanzette!
Und auch noch Tamarinde für scharfe Abendwinde.

So erging es Montezuma,
in seiner Fischbratküche,
es fehlte nur Kurkuma,
für drei Zigeunerflüche!
Gofmann
veröffentlicht am 15. Januar 2022
5

Lyrik des Tages

Ich kann reimen es klebt mir im Gaum
Unter dem Baum,
lag ein Häufchen Schaum.
War es nur ein Traum?
Ich riss mich am Saum.
Hatte mich nicht im Zaum.
Und doch wagte ich kaum
zu verlassen den Raum.
Ich heiße nicht Christoph Daum -

und ihr seid alle Kacka!
Yoda
veröffentlicht am 15. April 2016
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