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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Wieder
Wieder - nicht geschafft, das Heute nach dem Müssen und Sollen, Erwarten und Wünschen zu formen.
Wieder - sind 24 Stunden ein Tag zu wenig Zeit zur Bezwingung der Aufgabenberge.
Wieder - nichts erlebt und die Lebensstunden mit langweiligem Sinnvollen überfüllt.
Doch am Ende des Tages:
Wieder - ein Dank an das Gute, das sich unser Leben nennt.
summerjen
veröffentlicht am 13. November 2017
36

Lyrik des Tages

Ring
Ein Leben lang
Laufe ich
Mit keinerlei zwang
Und Herzlich

Bis ich dich traf
Da war ich Brav
Wir beiden zusammen
Wie Kerzenflammen

Für mich eine neue Welt
Egal ob Hau oder Zelt
Ich steck ihn dir an
Denn goldenen Ring
Dragona
veröffentlicht am 21. November 2018
37

Lyrik des Tages

Der Wicht-Wald
Eine junge Frau betrat den Wald,
Sie rief so laut, dass es überall hallt,
Es stürmten zwei Wichte herbei,
Und wichsten ihr ans Bein.
Erst zwei dann drei und vier!
Sie mutierte langsam zum Schlampentier.
Sie wurde von Baumwollpflückern entdeckt,
Und abrupt im Notstromaggregat versteckt.
Man vergaß sie und sie wurde zerfleischt,
Damit ist die Geschichte auch schon vorbei!
Wicht
veröffentlicht am 1. Dezember 2014
39

Lyrik des Tages

Frühlingsseligkeit
Das Tal streckt seinen grünen Leib dem Berg entgegen,
der Meere und der Flüsse Wellen wollen auf den Mond;
ein Kind löst sich von Mutters Hand und läuft verwegen
zur kleinen Wiese hin, darauf ein Blümlein thront.

Die Sonne steigt in ihre Frühlingsbahn und winkt uns zu,
viel bunte Blumen dampfen noch im Tau in der Verborgenheit,
doch keine Biene möchte jetzt schon heim - in aller Ruh
streut eine Linde ihre Blüten aus zur Vogelhochzeit.

Die Sonne ist ein Meer aus schönem rötlich puren Gold,
das durch Myriaden Strahlen nun auf unsere Erde fließt;
der Duft der Rosen sich in linder blauer Luft ergießt:
Ihr würzig schöner Atem weht uns an und ist uns hold.

Der Frühling feiert die Natur - der Winter ist vergangen.
Wir tanzen Walzer auf dem Blütenfest mit trunk'nen Seelen.
Die Lerchen haben längst das Maienlied zu singen angefangen.
Die Dunkelheit ist fort – nun soll kein Leid uns länger quälen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 7. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe,ein wundervolles Gefühl,
wie beim Treiben im Meer, in schönen Zeiten,
dein Kopf ist leer du läst dich leiten,
 nicht vom Kopf sondern vom Herz,
soch leider ist da oft ein Schmerz,
du liebst sie doch dir fällt jetzt ein,
es wird wohl nie mehr als Freundschaft  sein.

Aus Angst vor dem niederschmetterndem Nein,
stellt sich der Frust bei einem  ein,
es ist der Drang ihr die Wahrheit zu sagen,
doch würde es dich Lebtags plagen,
die Abweisung im Herz zu tragen,
und zerbricht für einen die ganze Welt,
zu sehen wie ein anderer sie in den Armen hält.

Ja die Liebe bringt nicht nur Leichtigkeit,
da dein Herz in Sehnsucht nach ihr schreit,
doch wenn sie dieGefühle teilt,
ihr Herzschlag im gleichen Tempo eilt.
so erfüllt sich für dich dein ganzes Leben,
voll mit Liebe und Geborgenheit,
ohne Hass und Verständnislosigkeit,
so willst du für sie Alles geben.
R.Z
veröffentlicht am 16. März 2018
39

Lyrik des Tages

Sinn des Lebens
Auf der Suche nach dem Sinn
des Lebens und wer ich wirklich bin.
Habe Angst, es nie wissen zu werden,
ineinanderfließende Gedanken und Gefühle,
ich will nicht leben,
aber auch nicht wirklich sterben.

Auf keinen Fall in diesem Teufelskreis
vor mich hin vegetieren,
gefangen in einer leblosen Hülle,
die sich mein Körper nennt.
Anonym
veröffentlicht am 3. Juli 2012
45

Lyrik des Tages

Es war einmal ein Mann ...
Es war einmal ein Mann
der war in einer Kann'
Die Kanne sagte: »He! Geh raus!«
Der Mann wurde zu einer Maus.
CSSTYLER
veröffentlicht am 16. März 2017
35

Lyrik des Tages

Mangelware
Mangelware

Wenn du Hilfe brauchst von einem Menschen,
du greifst ins Leere, mit deinen Händchen.

Da reicht ein Toter dir eher die Hände
und der streicht bei dir noch die Wohnzimmerwände.

Sagt man: "Bitte" oder "Danke", wir man ausgelacht.
Wer hat sich den sowas ausgedacht?

Anstand, Manieren, Mangelware?
Du hast mehr davon, wenn du zählst im Garten die vielen Stare.

© Jadeit, 17.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
4

Lyrik des Tages

Haiku - Wachstum
Sieh - ein neuer Baum
wächst dort, wo der Häher
die Bucheckern vergaß ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 5. Februar 2017
9

Lyrik des Tages

Zum Oboassen
Do bleibt nix
auf da Streck ...
koo Gfui
vamissd uns

wenn mia unsre Zähn
in Pfirsich Pflam
sonnengetränkt schlogn
doa bleibt im Fleische
koo oanziga Pfahl

wenn mia des Siasse ...
den Soft uns ineinand
vaboassn wenn ea 'nuntertropft
am Kinn 'nob, 'nei ins Toi
zwischn Hügl und Hügl,
wo ruhn möcht
dei Kopf si vakroit
bis 's schmerzt
dei Bratz zum Nobl
si tastet

darin Schwarz-, Brombea
gärn, tunkst du dei schbidzn Feda
do 'na und schreibst ma a
netts Sonett, während I mei
Wundn – schä kühl.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 14. August 2018
2

Lyrik des Tages

Falsche Bilder
Wer steigt aus dem Benz aus?
Öffnet die Tür vom Penthouse?
Hängt seine Jacke und Hemd auf?
Trinkt ein' Schluck von dem teuersten Whisky?
Ich zeige dir die Welt von dem Split Screen
Wer führt tausend Kriege?
Tötet aus Prinzip und will, dass wir auf die Knie gehen?
Sag, wer badet im Geld wie Dago-
bert Duck und Embargo?
Sie kommen und holen dich
Auch wenn du groß und breit gebaut bist, sie stürmen dein’ Wohnsitz
Mit zehn bewaffneten SEK-Jungs
Während der Beat aus einem SLK pumpt
Hier draußen brennen die Autos
Die Kids paffen Ganja am Block und verwandeln sich oft zu
Kreaturen mit Raubtier-Manieren
Vom Lachkick zum Hassblick, Rauch inhalieren
Willkommen im District, ganz weit weg vom Blitzlicht
Da, wo die Leute gefickt sind
Ich zieh’ den Stecker - digitaler Blackout
Und entferne dir die Bilder von der Netzhaut
Ardan
veröffentlicht am 30. Juni 2017
38

Lyrik des Tages

Der Alte
Verbittert, abgeschieden und verlassen
hockt er in seinem düstergrauen Haus.
Mag draußen auch im Sonnenschein der Lenz
die Welt erneuern und mit Blumen prassen:
Der Alte traut sich nimmermehr allein hinaus.

In seinem wilden, unwegsamen Garten
schauen viel mannigfache Gräser übern Zaun,
die Traufe, voller Moos, ist schon vom Roste braun.
Am Tag sitzt er am Tisch und legt sich Karten -
auf seinem Bette liegt er stundenlang bei Nacht,
hardert mit seinem Leben, hat auch an den Tod gedacht:
Ihm will er folgen, wenn es soweit ist, und Gott vertraun.

Doch kommt der Sommer dann mit roten Rosen,
wird ihm so mild und weh ums harte Herz:
Wie gern würd' er sie einmal noch liebkosen,
die eine, die zurückgelassen ihn im Schmerz.

Dann strömen Tränen über seine tiefen Wangenfalten,
dann schütteln Sehnsucht und Erinnerung den Alten,
dann steigen frohe Melodien in den Raum vom Schrankklavier.
Und qualvoll dringt ein Seufzer aus dem blassen Mund,
die ehrfurchtsvolle, bange Frage: „O du mein Gott - wann bringst du mich ihr?"
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. Juni 2017
10

Lyrik des Tages

Die große Liebe
Die große Liebe gibt es nicht
Das sag ich dir mit nem Gedicht
Denn wenn man so von Liebe spricht
Dann meist in einer Kurznachricht

Man himmelt seinen Partner an
Nach einem festen Sendeplan
Und manchmal schaut man ihn auch an
Und prüft, ob er noch lächeln kann

Das Lachen wird bald weniger
Meist fehlt auch der Geschlechtsverkehr
Dreht man das um, wärs lustiger
Weils dann die große Liebe wär
Aanis Aadon
veröffentlicht am 7. Mai 2016
56

Lyrik des Tages

Der perverse Affe
Ein Affe mastubierte in Kiel,
es gab für ihn nur ein großes Ziel.
Drum flog er zum Po,
dort bekam ers roh,
mit 'nem riesengroßen blauen Stiel.
penetrator3000
veröffentlicht am 28. Mai 2013
44

Lyrik des Tages

Frag nicht
Ich habs gewusst, ich war dabei,
erst kam die Sahne, dann die Zähne.
Dabei war schon damals niemand so
wie er sich das gedacht hat:
älter, aber nicht weiser,
schlauer, aber traurig im Angesicht
des Updates von Vergänglichkeit.
Draussen Posen. Drinnen Ratlosigkeit.
Gewiss.
Anonym
veröffentlicht am 9. April 2013
41

Lyrik des Tages

irrational
Wenn man verletzt ist, denkt man nicht rational
Denn, wenn das Herz dir bricht
Übernimmt dich die Qual
Und du suchst das Licht

Stürzt dich in Abenteuer, die das Leben kosten könnten
Denkst nicht an morgen oder an dich
Bis deine Haut erblich
Dieser Rauch dein Gedächtnis bewölkte

Streitest jede Sucht nur ab, um zu verstecken
Aber, auch wenn du das tust
denkst niemand könnte dich verletzen
Du nur auf einer Lüge ruhst

Das Herz, das du verschlossen hattest
langsam hörst zu zerbrechen beginnen
Das Blut in den Adern gerinnen
von dir selbst beschattest hattest.
tough_pinecookie
veröffentlicht am 20. April 2019
31

Lyrik des Tages

Ruhe nach dem Sturm
Einsam wartet ein Transistor
Weil er nichts zu machen hat
Seine Nachbarn nebenan
Stehen still und sind auch satt

Gestern gab es was zu tun
Da warn alle sehr gestresst
Es gab eine DOS-Attacke
Die kein Chip in Ruhe lässt

Tausend Pings und tausend mehr
Rüttelten an dem System
Standen hungrig alle Schlange
Langsam wurd es unbequem

Da ergriff die Firewall
Das Kommando in der Flut
Wies sie hart in ihre Schranken
Jetzt ist alles wieder gut
IT-Lyrik
veröffentlicht am 13. Januar 2016
38

Lyrik des Tages

Lernen
Eine Katze haben ist loslassen lernen.
Ihr wie einem kleinen Kind mehr und mehr Liebesstücke nur in die Brotbox zu packen und sie länger und länger allein in die Welt hinauszulassen.

Eine Katze haben ist lieben lernen.
Nicht festhalten, sondern dem anderen Wesen mehr und mehr zu vertrauen, dass es wieder und wieder zurückkehren wird. Aber jedesmal wird es ein kleines Wunder sein dass es tatsächlich passiert.

Eine Utopie?
Oder ein Manifest? Ein Befehl?
Lieben lernen.
nickse
veröffentlicht am 28. März 2014
48

Lyrik des Tages

Der Swagger
Swag.
Was meint das denn genau? Können wir das wissen?
Heißt das ich bin schlau? Ein mancher hat sich schon
daran die Zähne ausgebissen. Ein jeder hat es, doch
uns allen liegt es fern. Unbegründet ist es noch,
niemand verliert darüber einen Ton. Ist es die Art,
wie ich lebe?
Im Nehmen hart? Macht es mich aus, dass ich anderen immer gebe?
Was sie brauchen? Benötigen und schätzen? Wir erstellen davon ein Bild aus Fetzen,
Niemand kann es wissen, doch eines ist klar.
Anonym
veröffentlicht am 11. Mai 2015
37

Lyrik des Tages

Nebel-Herz
Schlaflos-Gedanken vertreiben Träume
Herz-Das pochende Herz, jeder Schlag ein Schmerz
Tränen-Säubern schmerzend die Seele
Kummer-Frisst sich wie ein Geschwür durch den Leib
Ein leerer Körper ist alles was noch bleibt
Es ist die Hoffnung die mich vorrantreibt
Doch die Liebe legt Leben still
Schleichend überkommt Nervosität und Unsicherheit
Zerstört die Chance auf Zweisamkeit
Tausend Taten folgen
Tausend Worte werden geschrieben
Doch Worte bleiben Stumm
Liebe-So wärmend und schön
Aber auch so kalt
Ragnar
veröffentlicht am 2. November 2014
39

Lyrik des Tages

Leben...
Ein Geschenk, um das wir nie gebeten haben...

Und doch klammern wir uns fest an dir,
denn ohne dich wären wir nicht hier...

Zum Glück weiß keiner wie lang wir wohl verweilen,
ob unsere Wunden auch irgendwann heilen.

Welch Schicksal einen Jeden von uns auch ereilt
Ich hab es getan, meine Geschichten geteilt.

Bin nichts,
...nur ein Funke,
was ist nur mein Sinn?

bin alles,
...am Ende wohl auch der Beginn

so lasst mir die Hoffnung,
was ist und was war-
Wenn wir sterben
.... vermutlich
dann sehen wir klar.
Oliver Klösel
veröffentlicht am 9. Januar 2018
35

Lyrik des Tages

Mach die Hand auf
Mach die Hand auf, mach sie auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange aast ich mit den Werten,
die mich viele Große lehrten.

Mach das Aug auf, mach es auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange hielt ich es verschlossen,
vor den Tränen die vergossen.

Mach den Schritt nur, mach dich auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange saß ich dick und fett,
und fand vor allem mich ganz nett.

Mach das Herz auf, mach es auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Heb den Nächsten, das er steht,
und ihr dann zusammen geht.

Heb die Stimme, lass sie klingen,
Dass wir alle eins nur singen.

28.10.15 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 28. Juli 2017
64

Lyrik des Tages

Tod und Leben
In einer Welt, wo Unrecht weilt,
Welche in Arm und Reichgeteilt
will man nicht länger verweilen,
sich gar gen Tode abseilen.

Alles ist mit Tücke und List,
die Armen baden im Mist.
Die Reichen baden im Geld,
In der Hoffnung, dass man ihnen vergelt.

Suizid
Klaus98
veröffentlicht am 7. Mai 2016
54

Lyrik des Tages

Schneefall
Der Schneefall heute uns entzückt,
das Wetterwunder ist geglückt.
Drum lasst uns froh und munter sein,
wir mögen keinen Sonnenschein!
Dunkle Wolkenfee
veröffentlicht am 20. Dezember 2011
46

Lyrik des Tages

Seele
Du denkst du seist allein,
doch guck tiefer in dich hinein.
Da gibt es einen,
der dich liebt,
der dich so lässt wie du bist.

Er ist zuverlässig und treu,
aber ihn spüren kannst du ihn nicht
und doch ist er nah
und begleitet dich auf all deinen Wegen.
Deine Seele, dein ICH
Itoury
veröffentlicht am 9. Mai 2014
55

Lyrik des Tages

Eine hundert-Million.
Wie viel Leute kenne ich schon?
Eins, zwei, drei oder eine hundert-Million.
Doch, bleiben mir nur wenige
Oder bleiben sie gestohl’n?

Wer ist da, wenn ich scheiße Baue?
oder mich verlaufe
Ich mir selbst beistehe
Und meine Seele dem teufel verkaufe?
tough_pinecookie
veröffentlicht am 20. April 2019
35

Lyrik des Tages

Der Sprecher/Die Sprecherin
Der Sprecher/Die Sprecherin

Wenn man Einen/Eine Sprecher/Sprecherin wählt,
dann wurde über Ihn/Sie alles schon erzählt.

Dann wird Er/Sie mit Händen getragen,
Er/Sie hat die Lösung aller Fragen.

Er/Sie ist sehr beliebt und sehr wichtig
und macht alles immer richtig.

Und wenn Er/Sie mal wackelt,
wird nicht lang' rumgefackelt.

Gestoßen von dem hohen Thron,
das ist dann Ihm/Ihr (sein) letzter Lohn.

Man konnte den Ausgang doch schon fast erahnen,
nicht die Lieben sind immer die großen Humanen.

© Jadeit, 10.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
5

Lyrik des Tages

Der Schreck
Ein Vogel im Park sich erschrak
Sein Freund trug zu ihm seinen Sarg
Sein Freund zu ihm sprach
sein herz wurde schwach
Der Jäger gab ihm den Auftrag
Anonym
veröffentlicht am 28. Mai 2013
37

Lyrik des Tages

Liebe ist...
... ein zartes Netz. So fein, es jederzeit zu zerreißen droht.
Ein Hauch so sanft und das Wasser zu Bergen türmt.
Alles erbebt und doch kaum berührt.
Ein in einer schlaflosen Nacht geträumter Traum,
aus dem niemand gern erwacht.
Sie spinnt dich ein
ungehört,
unsichtbar und unbemerkt.
teeth42
veröffentlicht am 6. Oktober 2015
39

Lyrik des Tages

Winter ade
Die tristen Wintertage sind beinah' vorüber;
das Grand Hotel empfängt die ersten Frühlingsgäste.
Manch alter Baum reckt hoffnungsfroh die Äste:
War dieser Himmel über mir nicht gestern trüber?

Paar Sonnenstrahlen spielen in der Stadt Verstecken,
die neue Frühjahrskollektion ist hinter Schreiben ausgestellt.
Uralte Hausfassaden sind verärgert über Winterflecken,
ein Ausflügler hat im Caféhaus seine Zech geprellt.

Man möchte auf den großen Plätzen mit den Tauben sprechen,
und fragen, ob sie schon den Winter in den Flügeln spürn.
Ein Casanova nimmt sich vor, das letzte Herz zu brechen,
der Lenz indes öffnet im Hinterhaus die Gartentür.

Mein liebes Lieb' schäumt über vor Entzücken
und seine grauen Haare kümmern ihn nicht mehr.
Freu dich mit uns und nimm das Leben nicht so schwer:
Die Pracht des Frühlings wird auch dich beglücken.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. März 2017
11

Lyrik des Tages

Vertagen
Es ist nun leider kein Vergnügen,
wenn man heute Nachrichten sieht.
Die Bilder werden niemals lügen,
was alles in der Welt geschieht.

Der Frieden der Welt leider zerbricht
und somit viel Leid dort entstand.
Der Staat von großer Hilfe spricht,
doch liefert man Waffen in dieses Land.

Die Menschen werden ignoriert,
denn es wird nur Profit gemacht.
Es wird viel Geld auch investiert,
Tod und Verletzung nicht bedacht.

Der Aufschrei ist ständig riesengroß
und keiner will dort auch Schuld sein.
Menschen sagen "Was passiert da bloß,
warum stellt keiner diese Gewalt ein?"

Doch wird sich niemals etwas ändern,
weil die Mächtigen hier das Sagen haben.
Diese Personen lassen sich nicht hindern
und eine Antwort zur Hilfe, einfach vertagen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 21. November 2018
148

Lyrik des Tages

84-97-110-122-101-110
Er tanzt im Dunkeln.
Er tanzt im Regen.
Er tanzt Gedanken,
ohne sich zu bewegen.

Er tanzt im Hellen.
Er tanzt im Licht.
Er tanzt Gefühle,
verscheucht den Wicht.

Er tanzt im Sitzen.
Er tanzt beim Gehen.
Er tanzt im Liegen.
Er tanzt beim Stehen.

Er tanzt aus Spaß.
Er tanzt aus Glück.
Er tanzt mit Lachen,
sein Lieblingsstück.

Er tanzt vor Freude.
Er tanzt ganz stur.
Doch tanzt nicht er,
sein Kopf tanzt nur.
2kool4ju
veröffentlicht am 10. Dezember 2016
50

Lyrik des Tages

Mein Glied war zu groß
Ich verbog meinen Sattel und ich schraubte ihn ab.
Ich betrog einen Dackel, doch er war schon ganz schlapp.
Ich entführte zwei Bälger und vernahm sie im Wald.
Ich verrührte mich selber, doch mein Harn war eiskalt.
Ich verging mich am Hafen und ich stellte mich bloß.
Ich wollt mit mir schlafen, doch mein Glied war zu groß.
Gofmann
veröffentlicht am 2. August 2023
2

Lyrik des Tages

Was bleibt
Wenn ich an diese Momente denke,
in denen
die Welt
für sechzehn Stunden
still stand
stockt mein Atem
in meiner Brust
vor Lust

Die Glückseligen
wie perfekt
zusammengesetzte
Puzzleteile
liegen sie da
völlig ergeben
ihrem
Tausend Prozente Karma

Wenn ich an diese Momente denke,
in denen
ich
für sechzehn Monde
still stand
weint mein Auge
kocht mein Blut
vor Wut

Schmerzhafte Wunden
tagein, tagaus
Noch immer
fühlen wir uns
verbunden
Doch
jeder
bleibt für sich

Einen Schritt vor
drei zurück
Ich bin für dich
nur ein Sammlerstück,
eine Spielfigur
Mit mir
spielst du nur
- wie in dieser Nacht

Es war ein schöner
Tanz
mit dir
Doch bleibt nicht der
Figuren Glanz
dafür
jede Menge
Ignoranz
AMD
veröffentlicht am 3. Januar 2018
34

Lyrik des Tages

Der Schuldenberg
Der Schuldenberg

Der Schuldenberg der wächst und wächst,
der Nachbar jetzt den Hund raus lässt.

Im Portemonnaie da ist kein Geld drin,
der Dax stürzt ab, im Lotto kein Gewinn.

Die Löhne hinken dem eigenen Schatten hinter her,
morgens aufsteh'n, das fällt schon schwer.

Zugegeben, Zahlen sind ja variabel.
Die Reichen sind doch sehr spendabel?

Drum esst das Essen von der Tafel,
die Suppe mit der Alugabel?

Es braut sich 'was zusammen am Horizont,
die Menschheit dafür ja nichts konnt'.

Eines Tages wird man sagen: "Es ist vollbracht“,
wir liegen pudelnass im Graben. Wer hätte das gedacht?

© Jadeit, 04.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 7. Dezember 2022
5

Lyrik des Tages

Zuversicht
Ich betrachte mein Leben,
welches ständig weitergeht.
Es kommt oft zur Unruhe,
die nur langsam wieder vergeht.

Ich spüre den Schatten,
das möchte ich aber so nicht.
Wieder zurück im Leben,
dort empfinden was anspricht.

Ich möchte viel Helligkeit
und diese für immer festhalten.
Es ergibt sich Zuversicht,
die will ich mit Freude gestalten.

Ich habe nun neue Ziele
und die möchte ich erreichen.
Der ständige Trübsinn,
der sollte für immer weichen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 22. November 2018
145

Lyrik des Tages

Aug' in Aug'
Immer durchschaue ich mein Lächeln.
Die Trauer schiebt es vor: Sie ist scheu
und will unerkannt bleiben, lässt sich
selten in die Karten schauen.

Ich komme einigermaßen mit ihr zurecht.
Eigentlich ist sie meine engste Vertraute,
eine Narbe, die nicht heilen will,
ein Stein, der mir nimmer vom Herzen fällt.

Groß und dunkel kommt sie daher …
Sie liebt Nächte ohne Mond und lässt sich selten tagsüber blicken. Manchmal begegnen
wir uns - im Spiegel schaut sie mir
ins dunkle Aug' – wie ein bitterer Tropfen Honig.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. November 2017
7

Lyrik des Tages

Lesen
Meine Seele spaziert durch ein Buch wie durch einen Wald.
Mein Herz trinkt die Worte, eh sie in der Mittagsglut verwelken.
Ein Buchstabe purzelt ins Moos, ich hebe ihn auf und puste den Schmerz fort.
Unterwegs - ich treffe Worte, die ich kenne und mag;
wir grüßen uns freundlich und mit gegenseitigem Respekt: Das erfreut unser Herz und füllt es mit Liebe.
Mein allerliebstes Wort darf mich überall hin begleiten; es heißt "Schalom (Frieden)".
Eine Seite meines Lieblingsbuches ist geknickt; ich erzähle ihr eine lustige Anekdote:
Das heitert sie auf.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Packs An!
Worauf, wart ich hier genau?
Die Zeiten sind nicht wirklich rau.
Auf eine Erlaubnis und den Mut?
Den Mut zu tun, was gut tut?
Wenn ich so darüber schreib,
Und mir das Ganze einverleib,
Ist die Lösung klar und weit,
Fürs Feld bin ich schon längst bereit.

Hiermit, ab jetzt, ein für alle Mal
Ermächtige ich mich ab diesem Tag
Alles zu tun, was ich mag und begehr
Was richtig ist, ohne innere Gegenwehr.

Ich will mir erlauben, mir Segen zu geben
und endlich anfangen zu leben.
Alex
veröffentlicht am 8. April 2013
43

Lyrik des Tages

Horizont
Am Horizont senkt sich langsam die Sonne,
nie wollt' ich geben, nie wollt' ich nehmen,
fragte mich nie, was ich von Anfang an wolle.
Während der rote Kreis im Meer sich wimmernd ertrinkt,
ein letzter Windhauch, ein leichter Schimmer mir zwinkernd zuwinkt,
Ist der letzte Gedanke, warum mir keine Liebe zufliegt,
ist der letzte Gedanke, ob du wenigstens zusiehst.
LexA
veröffentlicht am 2. November 2016
50

Lyrik des Tages

Eine Herbst Nacht
Die Blätter fallen von den Bäumen,
die Sterne erleuchten meine Träume.
Die Natur wird zu einem Leuchtfeuer,
der Herbst wird zum Abenteuer.
Die Nacht des Schreckens ist Heute,
die Monster Meute holt sich Ihre Beute.
YUNA
veröffentlicht am 21. Oktober 2019
34

Lyrik des Tages

Fort
Aufgewühlt, seelisch kaputt. Lange nicht mehr ausgeruht, körperlich kaputt. Wo ist der Ort, an dem ich immer war, Frieden gefunden habe, wo die Sicht in die Zukunft war klar? Ich will zurück an diesen sicheren Ort, einfach fort, fort, fort von hier. Auf dass ich nimmermehr wiederkehr.
Anonym
veröffentlicht am 15. Mai 2012
42

Lyrik des Tages

Heute
Die drei Nachbarskinder schreien, das Fenster muss leider zu bleiben. Trotz der stickigen Hitze und der Tatsache, dass ich gehörlich schwitze, habe ich eine hartnäckige Grippe, aus lauter Langeweile auch noch Popel in meinem Zimmer umherschnippe. Hunger habe ich ebenfalls, doch bin ich zu faul, mir etwas zu machen und im Kühlschrank gibt es eh nichts Leckeres, bestimmt nur noch Schweineschmalz.
Anonym
veröffentlicht am 4. Juli 2012
33

Lyrik des Tages

Naturvolkerotik
Deine innere Uhr blutet Zyklen mond-um
Wird eng für das Korn in der Stundenglasenge

Wälder von weltschönstem Schlagschattenspiel
Wasser auf Wässern. Brunnenbrüst behockend

Dein Süden Savannenbrand. Schwelend schwellend
Mein Norden Pfahlbautensumpf gestampft

Zitrusfleckbefieberung. Orangenschmeckgeschluchz
Artischockenschmachtschlenker. Farbenspritzbewurf

Zitronenfaltertröpfchenrunterzitt-ahh!-Gewitter
Geschwirr zwischen Mös und moostaubehost
Marcus Soike
veröffentlicht am 20. Juni 2016
41

Lyrik des Tages

Fang an zu leben!
Die Zeit,
Vergänglich wie der Mensch.
Manchmal zieht sie an uns vorbei
Wie eine von einem Kind abgerissene Blüte im Wind,
Nutze die Zeit.

Der Tag,
Tage gibt es wie Sand am Meer.
Oft merken wir gar nicht,
wie viel wir an nur einem von ihnen erleben könnten,
Nutze den Tag.

Das Leben,
Jeder von uns hat nur das eine.
Viele verschwenden es,
oder fangen zu spät an es so richtig zu leben,
Nutze das Leben.
Du hast nur eins.
Anonym
veröffentlicht am 26. Juni 2015
37

Lyrik des Tages

Neue Generation
Sie hassen sich alle selber,
Kaufen sich Sachen um zu lachen
doch es fällt ihnen immer schwerer
Anonym
veröffentlicht am 1. November 2013
39

Lyrik des Tages

Herz aus Stein
Ich meißel Du wirst geliebt in Dein kaltes Herz aus Stein.
Wenn ich irgendwann nur noch Gebein,
wirst du dich erinnern mein und weinen.
Erbeben wird dein Herz aus Stein, lebendig werden
und sein ganz mein.
P
veröffentlicht am 20. Januar 2013
38

Lyrik des Tages

Über die Gefahren der Poesie
Der Reim regiert im Dichterhirn die Zellen
Doch wie, vermag man sich nicht vorzustellen.
Man weiss nur dies aus wenig guten Quellen:
Der Grund liegt keinesfalls im Sexuellen.

Oft fällt es schwer, sie wieder abzustellen,
Die Zellen, wenn aus ihnen Reime quellen.
Gewiss hilft nicht Verzehr von Frikadellen
die haben sowieso oft Salmonellen
Auch keine Reise zu den Dardanellen.

Aus Sicht von allen offiziellen Stellen
Sind Dauerreime nichts als Bagatellen
Und Opfer, gleich ob Damen, Junggesellen,
Haben sich – dies selbst bei kriminellen –
Allerschwersten Dauerreimanfällen
Nicht die geringste Hilfe vorzustellen.

Drum rate ich nun Dichtern, potentiellen:
Sucht andre Hobbies, angelt nach Forellen,
Das bringt auch mehr als Dichten, im speziellen
In dem Bereich des schnöden Finanziellen.
Und wenn schon, dann schreibt lieber an Novellen.
Anonym
veröffentlicht am 10. Oktober 2013
36

Lyrik des Tages

Die wahre Liebe
Ich suche nach der wahren Liebe. Voller Zärtlichkeit, ganz ohne Hiebe. Voller Wärme und Geborgenheit. Ganz ohne Schmerz und die Verletzlichkeit. Ich suche nach dem einen Mann, der mir in die Augen blicken kann. Der mir mit Ehrlichkeit begegnet, und zu mir steht, wenns auch mal schwer wird. Dem ich ganz blind vertrauen kann, denn jeder weiß er ist mein Mann.
Anonym
veröffentlicht am 9. April 2013
47

Lyrik des Tages

Musik
Fühle die Klänge, und die Präzision des Zusammenspiels von Kürze und Länge.
Verrate mir mit deiner Stimme, dröhnt auch durch deinen Körper der Bass, der so belebend erklinge. Flüster und schrei, sei expressiv, ja frei. Niemand, der ist befugt, dir zu nehmen, den Funken der Lebensfreude, den die Musik deiner Seele gibt zum Sähen.
Anonym
veröffentlicht am 29. Mai 2012
38

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