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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Die Scheidung
Geschieden heißt vermieden
Ärger, Stress, Trauer, Leid
und all das zu zweit
Schwierig wird es bei einem Kind
der allen Vorstellungen und Wünschen plötzlich entringt.
Es nicht verstehen kann warum Mama und Papa
denken dran sich zu trennen ihres Weges
Auf das es was Besseres gebes .
Scheidungskind das klingt hart.
Obwohl ein Kind doch so zart.
Meist innerlich verletzt seinen Lebensweg fortsetzt
Benjamin Kleine
veröffentlicht am 18. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Vision
Es war nur ein Augenblick,
fast wie ein Traum.
Eine Vision,
gefüllt von bittersüßer Melodie,
die verschlossene Türen öffnen konnte.
Scarlett
veröffentlicht am 28. Oktober 2011
53

Lyrik des Tages

Kind der Dunkelheit
Kind der Dunkelheit
wilder als das Meer
zügelloser als die Flammen
in denen ich einst dich sah

Kind der Dunkelheit
so viel Kraft und Schmerz
so viele Tränen
in denen du versankst

Kind der Dunkelheit
du schießt empor
aus dem Tintenfass der Seele
die du einst deine nanntest
Caruso
veröffentlicht am 15. Oktober 2015
56

Lyrik des Tages

Endlich Frühling
Der Frühling, der ist schön,
so gerne wolln wir die Sonne sehn.

Wir liegen im Gras und haben viel Spaß,
an uns vorbei, hoppelt ein Has.

Weit, weit hinaus, wachsen die Bäume,
die Veilchen hatten schöne Träume.

Im Frühling ist es schon sehr heiß,
auf den Feldern wächst der Mais.

Tief, tief im Walde, vor lauter Gerauf,
wachen auch schon die Bären auf.
Clara
veröffentlicht am 22. Juli 2019
60

Lyrik des Tages

Unvollständige Bergung
Du brachtest ans Ufer
mein Haar, meine Augen,
voller Wasser: meinen Mund.

Im See zurück
blieb ein Herz:
voller Liebe zu dir.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Der Traum
Verwirrt,vergessen.
Und trotzdem da,
Verliert vermessen, unhaltbar.
Tag ein Tag aus,
gar das selbe,
raubt mir den Verstand
Mein Kopf gefüllt bis zum Rand.
Immer neue Informationen
dies kann sich für mich nicht lohnen
wieso ist es da, warum ist es wahr. Kann es nicht verstehen, dies muss bald vergehen. Halt mich!
Anonym
veröffentlicht am 15. März 2013
48

Lyrik des Tages

Nympho
Ich setz die Messlatte hoch
weil ich mehr haben möchte
Ich sitze in der Booth und schreibe Texte
obwohl ich jetzt grade am Meer fahren könnte
Sagen mir dies, das sei falsch
aber andere nach ihren Fehlern zu beurteilen
ist eine grössere Sünde.

Erzählen mir was von Tijara
aber trau'n sich nicht mal an ne Sigara
Ich weiß noch als das Essen nur Wasser und Pide war
tiefgekühlte Pizza war
Meine Texte sind gefährlicher als die Al-Qaida, ja.
A34
veröffentlicht am 18. August 2021
37

Lyrik des Tages

Tanka: Nur Kartoffelkraut
Rauch
liegt überm Dorf
Nein, kein Flüchtlingslager brennt
diesmal war es nur
das Kartoffelkraut
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. Februar 2017
11

Lyrik des Tages

394.| tal - strophe 1
Deaf diesn gschlossnen voahong jo net meah zruckschiem,
hob von diesm finstren gong die ängste vatriem

Deaf diese dunklheit mit goa kan licht eahön,
woit in diesa raumzeit olle zeiga vastön

Deaf dieses gmoite büd auf goa kan foi zastean,
soit mei schwoches gemüt endlich wieda eanäahn

Deaf diesn regnbogn net meah ausradian,
muass endlich wieda olle foabm tiaf inhalian.
philjazz
veröffentlicht am 11. November 2016
3

Lyrik des Tages

Wüste
Komm in meine Wüste, ich träumte vom ertrinken, dann sagte ich, in meine eigene Wüste will ich gehen, du folgtest mir bis zur Grenze die mich von der Dörre trennt, eine Stunde wolltest du mein Liebesgeständnis fordern, doch ich gabs dir nicht, du führtest mich zur Grenze und übergabst mich der Wüste, in der ich leer wanderte bis ich zur Oase kam, in der ich einsam liebe und dich bis zum Tor des Sandes spüre, in der ich bleibe bis ich mich vor Glück ertränke.
Junoh Zobel
veröffentlicht am 14. Juli 2016
37

Lyrik des Tages

Lebe mit offenen Augen
Gradezu wunderbar die vielen Phasaden des Lebens
viele noch unbekannt doch ich will sie noch alle erleben
raus in die Welt so weit mich meine Beine tragen ich schwebe
in Gedanken ungebannt immer den Taten entgegen
nur mit dem Glauben an mich selbst ohne den Drang um zu beten
weil ich für meine Ziele nicht Flagge eines Anderen hebe
ich hab nen Plan und bewege mich immer dahin entgegen
der Meinung anderer und frag mich wer führt denn grad dieses Leben
Dizzepticon
veröffentlicht am 8. Februar 2016
48

Lyrik des Tages

Oh, war das eine schöne Zeit
Oh, war das eine schöne Zeit

Oh, war das eine schöne Zeit,
wenn man jung ist, mit viel Heiterkeit.

Man erlaubte sich fast alles, ohne zu Fragen,
in den besten, wilden jungen Jahren.

Läßt sich von fremden Abenteuern tragen,
in der Ferne die Gerüche, Gewürze ganz fein gemahlen.

Ist das alte Hemde dann abgetragen,
geht es von der Ferne zurück in die Heimat.

Dann stellen sich einem ganz andere Fragen!

© Jadeit, 12.07.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Sich Verlieren
Verlorene Gedanken,
vom Gestern und vom Morgen.
Vermischten sich bevor sie sanken,
und ich, ich erinnere mich nicht.
Verschlossene Gefühle,
die offen mich quälen würden.
Doch bin ich so nicht nur ne Hülle,
aus Haut und Fleisch, den ganzen Bürden?
Mein Kopf ist voll, zum Bersten voll,
mit Fragen über Fragen. Was soll ich tun, was hab getan, verlier schon wieder den Faden.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
52

Lyrik des Tages

Sonne
Sonnenlicht verfinstert den Sinn, diesen nicht begreiflichen Sinn des Lebens und Sterbens. Trocknet aus die fruchtbarsten Felder. Verschmälert den schon schmalen Pfad des Glücksuchenden. Sterbet ihr Wesen, die ihr da wandelt auf der grausamen Welt, die Sonne schaut nicht weg. Wir so einsam hier unten, die helle Scheibe dort oben in der ebenso leeren Kälte. Muss sie deshalb umso heißer brennen?
Anonym
veröffentlicht am 25. Mai 2012
50

Lyrik des Tages

Wo bleibst du?
Wo bleibst du Herz?
Ich suche dich,
hab großen Schmerz
und weine heut,
die ganze Zeit.

Da bist du ja
wo warst du denn?
Dahinten, da!
bei Oma Kenn
Sagtest du mir.
Nun bin ich froh,
ich sag es dir
und kaufe Stroh.
Anonym
veröffentlicht am 12. Dezember 2015
40

Lyrik des Tages

Cheech und Chong
Cup and Coke - Up in Smoke.
Erstmal 'ne Tüte drehen.
Dann die Welt verstehen.
In die dicke Pfeife
kommt 'ne Schabe
statt Seife ohne Farbe.
Beach and Bong - Cheech und Chong.
Noch mehr Rauch um überhaupt nichts?
Ein tiefer Hauch allgegenwärtigen Lichts!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 25. Februar 2022
3

Lyrik des Tages

Verpasste Chancen...
Ein Herz, das schlägt,das schlägt für dich,
doch du, du merkst und siehst es nicht.
Es dir zu sagen, ich trau mich nicht,
und warten, ja warten, das bringts wohl nicht

Dein Herz das schlägt, das schlägt für mich,
doch ich, ich seh und merk es nicht.
Es mir zu sagen, du traust dich nicht,
aber warten, ja warten, das willst du nicht.
Evelin Dürr
veröffentlicht am 22. Juli 2015
45

Lyrik des Tages

Der BMW-Fahrer 2
Doch Vaters Sohn,
der der nichts kann.
Die PS werden zu viel.
Er küsst den Randstein,
wie im Spiel.

Need for Speed war gestern,
Auto wieder butt butt.
Und was macht Paps?
Dieses mal gibts nen 7er
und nen leichten Klapps

Bubi jetzt fahren gegen Baum,
Bubi gepresst bis in den Kofferraum.
Bubi nimmer Bubi sondern Pampe,
Bubi versaut Ledersitze,
wie nach einem Abend in der Kneipe.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
24

Lyrik des Tages

Hosen
Blau sind die Veilche
Rot sind die Rosen
Wieso kauft niemand diese scheiß Hosen
CB6
veröffentlicht am 1. Mai 2020
34

Lyrik des Tages

Heute Nacht
Während Du mit der Sonne
in der Dunkelheit versinkst,
habe ich von meinen Zügeln
mich losgerissen.

Während der Mond Dich
in süßes Schlummern schaukelt,
bin ich aus den Trümmern
meiner Festung emporgestiegen.

Denn heute Nacht werde ich
mich zu Dir stehlen,
um in Deinem wehrlosen Leibe
mich zu betten.

Im Sturme werde ich
mich zu Dir schleichen,
um mit meinen brennenden Küssen
in Dich einzuströmen.

Weil ich weiß, dass auch Deine schreiende Seele
nach der meinen dürstet,
tränke ich Deine tiefblauen Träume
in mein schäumendes Blut,
flüster' ich Dir wild
meine ungezähmten Feuerlieder,
umschlingen meine sengenden Sehnsüchte
Dein unberührtes Innerstes.

Und wenn Du dann
mit dem goldenen Horizont wiederauferstehst,
wird es sein
als ob nichts geschah.

Und dennoch wirst Du
Dich nicht mehr entsinnen,
wer Du einst warst.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 19. April 2017
60

Lyrik des Tages

472. | titel noch unbekannt.
1) 7/8/7/8/8
bin scho wieda hia vadommt,
no imma is hia ois zabombt,
dichta rauch schwebt üba mia,
leichnteile von mensch und tia,
mei vastond hot si glei vaplombt

da regn is rot vafäabt,
nua die schlocht hot den krieg beeabt,
des otemhoin is net leicht,
i glaub da tod hot mi scho gstreift,
hot ma mein lebmsstrich einkeabt

fühl mi wie stumm taub und blind,
bin gfongen in diesm labyrinth,
feina sond weht duach die stodt,
hot diese asche scho so sott,
die ontwoat weiss alla da wind
...9/10/10/8
in diesm unduachdringlichn woid,
beheascht panische ongst die nockte gstoit,
zittat hungand in an schlechtn vasteck,
schloft schwea valetzt im tiafstn dreck.

(in diesem text geht es um die posttraumatische belastungsstörung)
philjazz
veröffentlicht am 25. April 2020
1

Lyrik des Tages

Polarstern
Ich habe ihn entdeckt
finde ihn immer wieder
zu jeder Jahreszeit
in vielen einsamen Nächten
ist er mein Orientierungspunkt
den ich brauche
um nicht
müde und einsam
enttäuscht und verletzt
zu sein
mein Polarstern
führt mich
zu einem erfüllten und
glücklichem Leben
denn ohne ihn
falle ich
suche Zuflucht
in so mancher Sucht
Anonym
veröffentlicht am 15. Februar 2015
39

Lyrik des Tages

Spaßig leben
Das Leben spaßig
und auch albern zu erleben,
das ist besser, als sich ständig
als ein perfekter Mensch zu geben.

Ohne Frohsinn
wird kein Leben optimal verlaufen
und für das optimal sein,
wirst du dir die Haare raufen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
104

Lyrik des Tages

Twitter-Freunde
Patrick macht eine Hormonersatztherapie,
Janas Lieblingsfach ist Biologie,
Hure
Anonym
veröffentlicht am 4. Juni 2015
43

Lyrik des Tages

Seelenkonzert
Seelenkonzert!
Ein ach so fröhliches!
Was ein Krach einem durch die Ohren fährt!
Doch lautlos für die anderen,
denn die Freude randaliert nur im Inneren.
Anonym
veröffentlicht am 28. Januar 2013
43

Lyrik des Tages

Der schwarze Mann
Wer hat Angst vorm Schattengeist?
Mit keckem Blick, geschwind gestellt,
"Niemand", kreischt der ganze Kreis

Hockend, in der Mitte klein,
Ein Kindelein, weint ganz leis.

Sieht die Finger recken,
Zupfen, rupfen, reißen, necken.

Sieht Augen glühend, Mäuler groß,
Schwach, wie es ist, rennt es bloß.

"Hasenfuß", kommt hinterher,
Und dann, nichts mehr.
Littelpoetress
veröffentlicht am 15. Januar 2018
52

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Es quält mich...
Er ist weg, ohne ein Wort zu sagen, einfach so.
Eben war er doch noch da.
Menschen sind wie Blätter im Wind.
Manche bleiben,
manche lassen sich vom Strom mit treiben,
sie verschwinden dann ganz plötzlich...
Anonym
veröffentlicht am 22. November 2012
43

Lyrik des Tages

Exodus ...
O starres Sonnenrad …
Die Glut deines heißblütigen Augs
staut sich zwischen den Speichen und
senkt sich über Städte und Wälder.

O Bäume, stolze Recken, die ihr wandelt
im Tal des Todes: Der heiße Kuss der Sonne
bedeutet Abschied für immer.

Ans Licht kommt, was ewig im Dunkel
geblieben wäre, um zu verglühen, ohne
jemals geliebt worden zu sein.

… um zu verglühen – wie Liebe
in Zeiten der Cholera, wie mein Herz auf
dem Weißblech der alten Mole am Hafen.

O Flammensäule, o brennender Dornbusch:
Nach deiner Pfeife tanzt der Gewebstod,
die Flügel der Engel brechen und stürzen hinab.
O Mose, führe dein Volk nach Ägypten.

Aus Halm und Gras steigt nun die
Feuersbrunst des Sommers, bahnt sich
Vernichtung durch die Glutdschungel des Todes:
Grau schwelt sie im Rauch als zweitletztes Wort.

Das letzte Wort nimmt sich heraus mein
vielfarbenes Aug: EXODUS … (Es schwang sich
zu mir herüber aus dem Gebet einer Amsel
im brennenden Dornbusch.)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. Juli 2018
4

Lyrik des Tages

Hä? 2: Konstruktion in Blau
Zeigst du Winter, uns die Bilder,
glaubst du stets am Baum zu gehen?
Setzte dich auf deine Leiter
und beginn dass Rollenspiel.
Rostig, rostig oh du Falter,
leg dich auf dein Lebensalter,
steig hinab zur Kanne wohl,
leg dich hin und rülps auf Kohl.
Möp
veröffentlicht am 9. September 2014
38

Lyrik des Tages

Bruderliebe
1.Strophe:
Ich sitze an ‘nem Ufer
und schau in die Ferne
Vermisse meinen Bruder
Hinunter tropft `ne Perle
Mit Tränen in den Augen
Denk ich an alte Zeiten
Die Memorys entstauben
Und in die Träume gleiten

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
Unsre Zeit ist vergangen

2. Strophe:
Ja, es stimmt wir hatten streit
Und wir war ‘n nicht immer gut
Doch mit ihm verging die Zeit
fast immer wie im Flug
Zusammen Scheiße bauen
Und unsre Eltern nerven
Andere Jungs verhauen
Und mit Sachen abwerfen

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen

Bridge:
Nun bin ich hier allein
Und ich denke an ihn
Das alles kann nicht sein
Er hat das alles nicht verdient
Schlussendlich bringt es nichts
Seine Seele steigt empor
Er sucht den Schutz des Lichts
Und wir Singen im Chor

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen
NilsV
veröffentlicht am 16. Dezember 2018
45

Lyrik des Tages

sie fliegen nicht ordentlich
die vögel fliegen nicht mehr ordentlich
sagst du
und du sagst
das ist keine richtige eins mehr
da bringe ich die asche weg
ein holz halb verkohlt
bleibt liegen
weißt du wir werden alles für immer mehr wollen
das wird nicht gehen und
sie werden weinen die vögel
sage ich noch
aufschauend zu dieser zerflatterten eins
und keine taschentücher haben
sagst du
und ich lege neues holz ein
www.mario-lyrik.blogspot.com
veröffentlicht am 13. November 2016
40

Lyrik des Tages

Der Osterhase
Ein Häschen stolz
aus gutem Holz,
von Herzen gut
und frohgemut,
saß im Grase
als Osterhase.

Blickte verloren
zwischen den Ohren
steif und fest
auf das Nest,
in dem bunt und rund
die Eier lagen,
war am Verzagen.

“Warum ich?”,
fragte es sich,
“was hab` ich zu tun
mit einem Huhn?”

Da kam herbei
fröhlich mit Geschrei,
wie ich erkenne
die Henne
und kuschelte sich
ganz inniglich
an den Hasen
auf dem Rasen.

Es erkannte nun der Hase
den Vorteil darin,
dachte sich
“ja, ich bin
gern bekuschelt”
und tuschelt
sich´s mit der Henne aus,
die Kücken spenden Applaus.

Gemeinsam
nicht einsam
wird gefärbt und gemalt,
während erstrahlt
ein Osterfrieden
am Rasen
zwischen Henne und Hasen.

Lasst euch anstecken
beim Eierpecken
von der Eintracht und Freud,
“Schöne Ostern liebe Leut!”
Sonja B-P
veröffentlicht am 29. März 2018
48

Lyrik des Tages

Wacholderblätter
Wild marschierten die Wacholderblätter
auf meiner weißen Wampe.
Es grinsten die Gedanken
und ich drehte die Arschkrampe.

Erst nach Norden,
dann nach Süden,
das hörten ihre Horden
und sie spielten die Etüden.

Direkt im Kriegsloch
saß die alte Viererbande,
den Auftakt machte Streicher
und sprach von Rassenschande.

Ich lauschte eine Weile,
ging dann in den Keller,
nahm vom Haken die Hüpfseile,
denn damit ging es schneller.
Gofmann
veröffentlicht am 30. November 2017
3

Lyrik des Tages

Du bist!
Name du bist die Sonne in meinem Sonnenaufgang
Du bist die Dusche in meiner Badewanne
Du bist mein Regenschirm bei Regen
Du bist mein Regenbogen bei schlechtem Wetter
Du bist einfach mein Mann
Nicht-Stefan
veröffentlicht am 19. September 2013
41

Lyrik des Tages

Am Wakenitzufer I
Am Wakenitzufer

Nah beieinander
verträumt
gut aufgeräumt
kuscheln am Kai
auf den Wellen der Liebe:
„Greif“ und „Wiebe“
fürsorglich vertäut,
damit sie nicht twisten und rocken
müssen, wenn Herbst dräut,
der seine großen Stürme
in die Hafenbuchten
und um sieben Türme
auf dem Altstadthügel
zum Abzocken
scheucht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. November 2016
6

Lyrik des Tages

Eigene Welt
Gefangen in der eigenen Welt,
aus Traum und Fantasie.
In der ich bin der einzige Held,
geh stolzen Schritts, voll Energie.
Das Wagnis geht kein Fremder ein,
mich hier einmal zu suchen.
Denn ich allein bin Herrscher hier,
werd keinen anderen brauchen.
Doch wandelt sich das Angesicht,
mein Geist wird schwach, das Außen licht.
Nun such ich euch, doch finde nichts.
Mein Platz ist hier, im Dämmerlicht.
Maira
veröffentlicht am 5. Mai 2012
126

Lyrik des Tages

Genderkacke
Die Lärmattacke startet nachts um drei Uhr früh!
Für Genderkacke wartet der Thai auf sein Menü.
Denn die Reisnudel steht auf Riesenlümmel!
Flötengedudel mit Kreuzkümmel.

Ich hätt‘ so gern Limette in meiner Impflanzette!
Und auch noch Tamarinde für scharfe Abendwinde.

So erging es Montezuma,
in seiner Fischbratküche,
es fehlte nur Kurkuma,
für drei Zigeunerflüche!
Gofmann
veröffentlicht am 15. Januar 2022
5

Lyrik des Tages

Nachrichten
Nachrichten

Heut' kannst d' keinen mehr vor den Ofen locken.
Auf der Welt passiert so viel, du kannst keinen schocken.

Die Medien sind voller negativer Nachrichten,
wir könnten doch alle darauf verzichten.

All' dieser langweilige Mediendratsch,
kalter Matsch und somit Quatsch.

Schon wieder ein Geburtstag,
unser Metzger hat 'nen Herzschlag.

Die Welt die dreht sich immer weiter,
vielleicht auch mal ein bisschen heiter.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Die Nacht
So kalt
So dunkel
So schwarz
Halt
ein Funkeln
was wars?
Ein Stern
so fern
sieht man gern
RobbYmcKellA
veröffentlicht am 23. September 2012
48

Lyrik des Tages

Sommer
S o m m e r

S onnenblumen nicken freundlich lächelnd über Gartenzäune
O den an die grünen Wälder lernen große und auch kleine Kinder
M essinggelber Mond blickt neugierig in seligsanfte Blütenträume
M ittagshitze senkt sich über Wiesenblumen und auf Weiderinder
E ine weiße Wolke taumelt freudetrunken übers blaue Himmelszelt
R ote Erdbeeren und Kirschen: Früchte unsrer warmen Sommerwelt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Juli 2017
13

Lyrik des Tages

Lebenswege
Verschlungene
Umwucherte
Bewachsene
Wege
Umsäumt von Gestrüpp und Blumen
Beleuchtet von silbernen Mondstrahlen
Yawe
veröffentlicht am 20. Februar 2014
39

Lyrik des Tages

Ähnlich
Wie ähnlich Frost doch ist
vereisten Herzen
wenn Schnee nicht fallen kann
weil klirrend Kälte ihn umklammert
gleich Tränen nicht geweint
wenn Stolz sie hält zurück
Eiszeiten so lehrreich
wenn begreifend erkannte
Sinnlosigkeit den
Frühling bringt zurück
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 9. April 2012
64

Lyrik des Tages

Steh auf
Du willst etwas sagen, aber du schweigst, weil du vielleicht zu viele Emotionen zeigst.
Du willst etwas ändern, aber du ruhst, weil du Ängste hast, dass du etwas Falsches tust.
Du willst so nicht sein, wie mancher von dir verlangt, doch dein Glaube an das Gute allmählich schwankt.
Doch dann schreit dein Herz: Steh auf und kämpfe, kämpfe für dein Glück und Tag für Tag kommt es vielleicht ein Stück zu dir zurück.
SAilor Joe
veröffentlicht am 26. Februar 2018
40

Lyrik des Tages

Der frühe Kunde
Der Kunde früh am Telephon,
Der Kaffee ist noch auf dem Feuer,
Naja - Was solls! Ich helf ihm schon,
doch für ihn, da wird das teuer!
mene
veröffentlicht am 7. Januar 2013
50

Lyrik des Tages

Stiller Abschied
O Mohn
dein stilles sanftes Glühn
in einer Welt, darin
das Laub schon fällt,
die Vögel südwärts ziehn,
versöhnt den kahlen alten Baum
in deiner Näh'
und weckt in uns den Wunsch,
falls wir den Winter überstehn,
nach einem neuerlichen
warmen Sommerwehn.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Bla
Kegelförmiger Zylinder, wird immer runder. Esse saftige Nacktschnecken, verpacke eure kranken Träume in Schlafsäcken. Regnen lass ich perlende Fantasie, das verrückte Traumland da und hie. Oder hie und da, immerdar, Psychatrie is not so far
Anonym
veröffentlicht am 9. Juni 2012
40

Lyrik des Tages

Könnt' Ich Mir...
In dieser Welt läuft irgendwie alles schief
Alle Menschen denken einfach zu primitiv,
Viel zu klein wir müssen weiter gehen
Ansonsten wird auch nie schönes entstehen.
Könnt ich mir eine Welt kreieren
würd ich sie komplett anders verzieren:
Jeder Mensch strebte nach Gerechtigkeit
Es ginge nur ums Wort Gutherzigkeit
Und alle Menschen sind gleich!
Währungen sind sowieso ungern gesehen,
Darum wird dies auch nicht mehr geschehen,
Kapitalismus treibt zum äußersten,
Aber Liebe ist am teuersten.
Könnt ich mir eine Welt erschaffen,
würd' ich das Ökosystem in Ruhe lassen,
der Mensch ist dagegen die größte Waffe,
Apropos es gibt auch keine Atomare Kacke.
in meiner Welt gebe es keinen Rassismus
die kleinste Art bringt jeden zum Zynismus,
trotzdem wäre jeder Mensch frei
und keine macht der Polizei.
Staatsgrenzen würde es nicht mehr geben
Die ganze Welt kannst du als Zuhaus erleben,
Niemand muss mehr Hunger leiden,
Da der Mensch wieder anfängt zu teilen.
Wo wirklich ganz viel stolz hochkommt,
Alles Bier ist umsonst.
JANO
veröffentlicht am 29. März 2018
42

Lyrik des Tages

liebe
Du bringst afoch jede vawökte blume zum blühn,
und du bringst afoch jeds eakoitete heaz zum glühn.

Du vastroihst so vüa wäame und vaschenkst so vü licht,
und dei lächln vazaubat und betöat jeds gedicht.

Oba i vamiss jetzt nua dei liebe,
denn die hob i bei dia no nie gsehn, gspiat oda ealebt

Denn i vamiss afoch nua dei liebe,
oba i glaub, die host du no goa net bei dia entdeckt.
philjazz
veröffentlicht am 23. September 2016
11

Lyrik des Tages

Seiltanz
Als du fielst
gefehlt hast
das Seil
gefallen bist
durch das Netz
das ich gesponnen
dich nichts hielt
doch der Grund
suchte ich Fehler
im Netz
im Seil
keinen gefunden
also steh auf
hörst du
steh auf
und
tanz weiter
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 30. Dezember 2015
45

Lyrik des Tages

Ohne Titel
Und wenn ich nun mit grossem Mut
aufs Neue niedertrete
Mit einem Schlag aus tiefster Wut
die Hoffnung wiederkehrte

So glaube ich im glimmen Schein
der flackernden Laterne
Erneut geboren zu sein
im Schosse greller Sterne

Doch schneller noch als meiner Liebe Segen
der ach so bald ergriffen ward von unsichtbarer Macht
stürzt nun herab ein alls zerstörender Regen
fegt durch der Strassen Leere, in dieser kalten Nacht
Ilana
veröffentlicht am 5. Dezember 2014
53

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11.Gaby Mahler387
12.Paul & Friends349
13.Oliver Delastere323
14.Surreal300
15.Pia277
16.philjazz274
17.Rosenblüte272
18.Emma268
19.Magdalena Wank265
20.Lennart J. Schrader235
21.Sebastian S.232
22.Katja Konopik218
23.Aanis Aadon205
24.Harry196
25.Tan Prifti196

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