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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

An die Deiche
(nach: „Hälfte des Lebens“
von Friedrich Hölderlin,
vertont von Wolf Biermann)

Mit roten Kirschen hänget
und voll mit reifen Äpfeln
das 'Alte Land' im Strom.

Ihr ehernen Deiche,
Wehr den tosenden Wassern,
bereitet dem Vieh
das Mahl aus üppigem Wildwuchs.

Weh uns, wo nehmt ihr,
wenn die Flut ausbricht,
die Zuversicht
und wo Gelassenheit
und Stärke?

Die Deiche stehn
kraftvoll und stolz;
im Sturmwind brechen
die Wellen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 15. Dezember 2016
6

Lyrik des Tages

Lauf der Dinge
Bilder und ich kann mich noch erinnern,
Früher, glänzte alles wie Silber,
So unbeschwert durch das Leben gequert,
Wussten immer mehr, mit der Zeit wurden die Schultern schwer.

Die Lasten größer, viel zu schnell älter,
Der Schein der trügt ja, Merkt du zu spät,
Bis plötzlich nur noch ein alter Mann vor dem Spiegel steht
Der sich selbst nicht erinnern kann, wofür hat er gelebt?

Würde er vielleicht vieles ändern,
Doch der Lauf der Dinge, den kann man nicht verändern.
Vom Leben geschrieben, bleibt unberührt,
Da jede Entscheidung am roten Faden führt.

Undurchdringbar streckt er sich,
Bis jene Berührung des Schicksals,
Mit dem von vielen kleinen in Verbindung gerät.
Erst dann fängt der grüne Kreis an sich zu drehen,
Bleib Niemals stehen, wenn alles wieder seinen Lauf nimmt;

Die Netze zusammen hängen,
Wir Alle doch nur mal abhängen,
Bis uns einfällt, warum wir da sind,
Wie KI's wurden wir Intuitiv,
Wie Zahlen dazu programmiert,
Steht's Einwandfrei zu funktionieren.
DerAnuu
veröffentlicht am 29. August 2017
38

Lyrik des Tages

Assassinenfreund
Das ist nicht perfekt deutsch, weil ich kein Deutscher bin

Sieben schlagen die Kirchenglocken. Runter fliegen die Schneeflocken. Durch die dunkle Straßen rennt ein Mädchen
Entlang alte Lädchen.
Sie klopft an einen Tür,
Ein lachender Mann tut auf.
Etwas schlechtes das Mädchen spür.
Der Mann holt ein Messer raus!
Das Mädchen rennt und rennt,
Durch Nachbarschaften die sie nicht kennt.
Sie kommt zum Walt,
Aber sie nehmt nicht halt.
An ihre Kleider und Haare greifen die Äste.
Steine probieren ihr zu stolpern.
Bäume stehn gross und stolz wie Mäste
Aber das Mädchen bleibt weiter holpern.
Sie fällt hin auf den Waldboden
Und verliert ihr Loden
Den Wind streichelt ihr Wang
Das Mädchen flüstert bang:
»Wo bin ich?
Und was wenn er mir findet?«
Sie sah wo sie war durch Blitzstich
Das schnell wieder verschwindet.
Sie war in ein Totenacker
Es sah aus als ob es war von ein Massaker.
Dort lagen tausende Grabsteine
Wie gefallene Burgsteine
Sie hörte ein Wolf grollen
Und fangt an zu rennen
Sie fiel und begann zu rollen
Fortsetzung folgt
veröffentlicht am 4. Juni 2019
41

Lyrik des Tages

Die Liebe
"Ich liebe dich"
sagt einer
Das glaubt man ihm sofort,
weil an die Liebeswörter ist man nicht gewöhnt
Es gibt zu viel Liebe, die wirft man einfach weg
"Ach was! sagt später einer,"
es gab doch gar keinen Zweck"
Zweck gibt es immer, weisst du
und in der Liebe stark.
Das will ich dir beweisen auf meine eigene Art!
N.L
veröffentlicht am 20. April 2020
35

Lyrik des Tages

...
Diese Welt...ein großes Theater,
Eine Bühne auf der wir schweben.
Jeder spielt seine Rolle,
Jeder kämpft ums Überleben.

Diese Welt...ein großes Theater,
Jeder spielt seine eigene Rolle.
Von Gefühlen überschwemmt
Verlieren viele die Kontrolle.

Diese Welt...ein großes Theater,
Eine Bühne auf der wir leben.
Egal welche Rolle du jetzt hast
Du darfst einfach nicht aufgeben!

Egal was die anderen sagen,
Egal was die anderen meinen,
Spiele deine Rolle!
Bring die Welt zum scheinen!?
Jakut Alena
veröffentlicht am 15. März 2016
56

Lyrik des Tages

Resüme eines Jahres
Oh Geisters tun
oh Zaubers raunen
schon wieder ein Jahr
schon wieder zum staunen
Niveau sinkt
Menschen steigen
um Friedens willen
in Lüfte sie ereilen
und final doch stehn wir da
wollten greifen wunderbar
nach den Himmelswolken einem Traume gleiche
doch vernichten, zerstören Reich um Reiche
Des Weges End im Schlummertraum
gleich Geschenk unter Christenbaum
so wunderbar und rätselhaft
einzig Zukunft bringt des Lösung Kraft
Anonym
veröffentlicht am 30. Dezember 2014
33

Lyrik des Tages

Schwarze Katze und Sottje.....
Schwarze Katze und Sottje, zwei Glücksbringer.
--
Die so rabenschwarzen Katzen, ja
sie bringen dir gar Glück ins Haus,
genau wie der so schwarze Sottje,
alles Missliches schmeißt sie raus.
Kommt dir unverhofft einmal eine
schwarze Katze entgegengelaufen,
sei verwegen und hab den Mut, das
tut der Katze und auch dir, wirklich
ungemein gut, streichle sie allemal,
mit großer Andacht über Kopf und
Rücken, dann wird das Glück, Freude
und die Zufriedenheit, dir im Leben,
niemals total und gänzlich entrücken.
Ist die Katze gar wirklich ganz allein,
nimm sie zu dir mit herein, in dein so
gar stilles Haus, dann wird ein kleines
freudig-harmonisches Paradies daraus.
-...-
Tschüs, KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei KLAR mit: © khahh6
http://katzen-hunde-und-andere.blogspot.com/
KuddelAHH
veröffentlicht am 21. Oktober 2021
7

Lyrik des Tages

Tinas Toilette
Ich thronte mit meiner Tirade
auf Tinas Toilette.
Ich murkste auf meiner Mansarde
an Monis Manschette.
Ich blähte mit meiner Ballade
auf Bertas Bulette
und rollte wie eine Roulade
in Rosis Rosette.
Gofmann
veröffentlicht am 24. Mai 2012
16

Lyrik des Tages

Ein besonderer Tag
Ein besonderer Tag heute war,
Ich die Sonne bereits morgens sah,
Ein sanftes Blau den Himmel bedeckte,
Ein Käfer seine Beine streckte,
Die Vögel flogen hier und da,
Ich sehr glücklich heute war.
Sir Kasimir
veröffentlicht am 4. Juni 2018
35

Lyrik des Tages

Mein Schatten
Egal wohin mein Weg mich führt,
die Ehre stets auch ihm gebührt.
Ich darf vorstellen gestatten,
mein neuer Freund, der Schatten.
Anonym
veröffentlicht am 31. Januar 2012
58

Lyrik des Tages

Des Reimes Reim's Frieden
Versuch dir keinen Reim zu machen
auf das was ist gewesen
Empfange das Gedicht was kommt
In dem kannst du dich lesen

Und such auch nicht der Zukunft's Reim
Den lass dir einfach schenken
Als ein unendliches Gedicht
lässt du es dir erdenken

Und bist nur stilles Lauschen noch
Lässt dein Gedicht passieren
Nur Jetzt macht alles einen Reim
Und Nichts braucht hier kreieren
dichterlos
veröffentlicht am 27. März 2018
40

Lyrik des Tages

Der Frühling
Er ist so befreiend,er ist so belebend,
in der Luft die Fröhlichkeit schwebend.
Alle Schmetterlinge tanzen,alle Bienen hüpfen,
die leuchtenden Blumen an den Gartenzaun knüpfen.

Der Mensch erfreut sich an alldem,
an dem Natur Diadem.
Er ist so befreiend,er ist so belebend,
in der Luft die Fröhlichkeit schwebend.

Die Hasen tollen durch die Wiesen,
die Vägel singen und lachen auf den grünen Riesen.
Die Flüsse plätschern laut und klar,
nicht so wie im Januar.
sally
veröffentlicht am 11. Februar 2015
54

Lyrik des Tages

balsam - 387. chorus 1
Deine hauchzoatn liebesschwüare betöan mein vastond,
dei extatisches stöhnen bricht mein widastond.

Deine gflüstat schmutzign woate mochn mi gonz heiss,
dei wölfisches geheul schmüzt bei mia jedes eis.

Deine vafüahrungskünste mit deina zung, deinem mund,
deinen füssn und händn mochn mi gonz wund.

Deine schoafn rassign kuavn schneidn gonz tiaf rein,
dei gschmeidigkeit schmüzt wie balsam jedn hoatn stein.
philjazz
veröffentlicht am 1. Oktober 2016
5

Lyrik des Tages

Trennungsschmerz
Ein Kuss
fest.
Dann lässt man los
Und erkennt..
Nach der Trennung
Alles brennt
Einem tut es immer weh
So ist das mit der Möbelkante und
dem kleinen Zeh.
Johann Zinnitz
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
41

Lyrik des Tages

An Mama
Ich war in meinem Zelt, in der Hoffnung ich komm an Geld
Hab sie alle enttäuscht und alles vorgetäuscht
ich brauchte das Geld
Bruder, Familie und für mich selbst.
sie war die Queen vom King
und jetzt ist sie Asche in diesem komischen Ding.
shejlax
veröffentlicht am 22. Februar 2022
31

Lyrik des Tages

Was das Herz begehrt...
Du bist die Sonne, die mein Leben betritt. Diesen Teil des Lebens habe ich mir schon einige Male gewünscht, nur eines hat einen Haken. Der versuch Dich zu begehren, ist, muss ich mich extrem zurück halten, sollte.
Du gibst mir noch zusätzlich Energie/Kraft.
Du bist der Teil das die unwiderruflich Wärme ausstrahlt.
Soooo Warmherzig ♡♡♡ kraftvoll wie ein Weltmeister mich zur Hitze zu bringen....
Es brodelt in mir...
Das ich vor Freude nicht nur küssen würde....
Dabei könnte ich mein Verstand verlieren...
Diese verbotene Frucht. :)
Yuks
veröffentlicht am 12. Mai 2023
11

Lyrik des Tages

Kluft
Verdreht,
Verweht,
Der Verstand,
Sind am Tellers Rand.

Aus Zorn und Wut,
Vergießt ihr euer Blut,
So nah ist der Abrgrund,
Die Erde, bleibt die noch rund?

Aus der Kluft vor uns,
Hallt es bereits 'wums',
Wir sind taub und blind,
Es weht der reißende Wind.

Die Milch der Menschenliebe tröpfelt schön langsam aus uns.
Palu
veröffentlicht am 9. November 2016
47

Lyrik des Tages

Adidas Jacken Flavour
Durch die Stadt im Sportanzug von Adidas
Du siehst aus als kleidet dich die Caritas
Du Pidaraz
Ich fahr mit dem Cl an die Tanke
Währenddessen durchsuchen dich Beamte
Du wirst verachtet von Familie und Bekannten
Und zu dem auch noch von Unbekannten
Ach ja
Deine Freunde sind alle nur Verräter
Und ich Eis mit Adidas Flavour
Kennystyle
veröffentlicht am 11. Mai 2016
38

Lyrik des Tages

Adventszeit
Früher war das alles richtig,
Doch mit den Jahren ist mir anderes wichtig,
Heute weiß ich, es kommt nicht darauf an,
Was hängt grandioses am Bäumchen dran.
Heidemarie Jaskusch
veröffentlicht am 2. Dezember 2011
57

Lyrik des Tages

Ende des Sommers
Zum Mittag, im Sommer währt,
der Wind dreht sich vom Westen.
Die Hitze sich dem Endpunkt nährt
der Herbst ist doch am besten!
GerdZt42
veröffentlicht am 21. Oktober 2011
44

Lyrik des Tages

Freitag
Das Wohlstandskind am Freitag bellt:
Wir haben keine zweite Welt.
Da ruf ich in eure Mitte:
Wir haben sogar eine dritte!
Dort gäb’s für euch ein Betätigungsfeld.
Wanderer
veröffentlicht am 22. September 2020
102

Lyrik des Tages

VBA - Qualifikation
Ich bin im Rappen ungefähr so wie Klitschko im Boxen
Ein Punch und ihr zerfallt alle wie Klinopyroxen.
Ey, Pisser, ruf schon mal den Gerichtsvollzieher
Du wirst weinen während ich aus dem Gericht stolzier
MunaZ
veröffentlicht am 19. November 2013
25

Lyrik des Tages

wie fühlt sich es an.. ?
Hi, ich möchte etwas versuchen
keine Sorge es wird nicht viel Zeit beeinspruchen
Ahnungslos, alles ist gleichgültig, langweilig, egal
ich betrachtet es auf eine Seite zwar neutral
Die Lage verändert und auch die Sicht
Die Umgebung erkennt es nicht
Mühlos wird die Sprache auch die Stimme
undeutlich, leiser und schwach
Kaum zu atmen schneller, heiser, kurz und einfach
Es nimmt eineandere Art von der Welt wahr
verschwommen dennoch klein wächst die Gefahr...
Yuks
veröffentlicht am 30. Juli 2024
6

Lyrik des Tages

Ein Liebesgedicht
Ich wollte Dir schreiben,
Ein Liebesgedicht,
Doch kann ich nicht reimen
Und liebe Dich nicht.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 28. Januar 2017
58

Lyrik des Tages

Schweigen
Untergangen im Ozean des stillen Schweigens.
Der Sauerstoff der Liebe schimmerte an der Fassade des Meeres.
Gefesselt vom Sog, fernab das Licht. Ich durchblicke es nicht, kein Ton durchbricht die Mauer. Wünscht ich mir jetzt so den Donner herbei, doch tiefer als das dunkel, sitzt der Schmerz.

Ersticke an der Zeit, die dich zum Schweigen treibt!
Peter Kohlmaier
veröffentlicht am 10. März 2013
41

Lyrik des Tages

A B C D E F G H I J K L M N O P
Alle Buchstaben sind so schönen.
Ich könnte mich der Schönheit frönen,
Und die Buchstaben krönen!
Anonym
veröffentlicht am 8. Oktober 2021
25

Lyrik des Tages

Aleppo
Lass ruhn die Welt im Nebel,
lass träumen Wald und Feld,
sonst siehst du, wenn der Schleier fällt,
Kampfjets, Gewehre, Handgranaten unterm Himmelszelt,
kriegslüstern die zerstörte Welt
in ihrem Blute fließen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. November 2016
7

Lyrik des Tages

Niedert
Ein liebender Sieder aus Niedert
sucht die, die die Liebe erwidert.
Er schreibt wunderbar:
Gereimt, sonnenklar,
und sinnvoll nach Themen gegliedert.
Phil O'Dendron
veröffentlicht am 5. Dezember 2018
40

Lyrik des Tages

Der Traurige
Einsam und mit starrem Blick, steht er auf dem Deich,
seine Augen leer, sein Kopf gesenkt, sein Antlitz kreide bleich.
Er steht nur da, bewegt sich nicht, der Wind weht übers Meer,
eine Gestalt, von Leid geprägt, das atmen fällt ihm schwer.
Von Zeit zu Zeit wischt er geschwind, Tränen aus seinem Gesicht,
jeder sieht, dass er traurig ist, der Mann im Dämmerlicht.
SAilor Joe
veröffentlicht am 24. Februar 2018
33

Lyrik des Tages

Kleines Reh
Kleines Reh,
sitz im Schnee.
Wartet fein,
macht sich klein.
Frisst Klee,
sieht eine Fee.
Kommt ein Hund,
macht auf den Mund.
Läuft in Socken,
Durch die Flocken.
Da kommt die Mutter,
mit frischem Futter.
Und fragt das kleine Reh,
Wo ist der Schnee?
Fran
veröffentlicht am 16. Mai 2015
49

Lyrik des Tages

Die Laus und der Kaffe
Ich ging am Abend aus dem Haus,
und da sah ich eine Laus!
Und die war auch garnicht klein!,
sie war so groß wie´n Eselelein!
Ich bekam nen riesen Schrecken,
und das taten auch die Schnecken!
Ich ging schnell zur Kafeekabine,
und machte an, die Kaffemaschine!
Der Kaffe kam herausgewürgt,
und ganz langsam herausgeführt,
in meine schöne weise Tasse,
die auch wirklich hat ne Masse!
Geht denn heute alles schief?,
das ich auch nicht richtig schlief!
Jetzt reicht es aber wirklich aber,
und jetzt kein weiteres Palava!
LuckiGamer
veröffentlicht am 24. Mai 2019
41

Lyrik des Tages

Graues Nichts
Irgendetwas, falsch und trüb hier drin.
Sehe nur ein graues Nichts, nicht zu greifen und zu spüren, betäubter Sinn.
Fass an meinen Kopf, dann an die Stelle wo ist mein Herz. Fühle nichts, nicht diesen früher allgegenwärtigen Schmerz. Ich schrei nach Hilfe, falle rückwärts in mich schluckenden Morast, bin so leicht, so verloren, ein vergessener Niemand im Nichts. Wo meine Seele, mir bestimmte Last.
Anonym
veröffentlicht am 2. Juni 2012
38

Lyrik des Tages

Stille
Stille im Herzen, dort verborgen,
was doch einst, offenkundig war

Liebe sich fühlte, darin geborgen,
traurig Ende, nicht vorhersehbar.

Ein fröhlich Lächeln in sich kehrt,
möchte nach außen, nicht tragen,

denn Stille, gelegentlich verwehrt,
das ein Lächeln muss, sich plagen.

Stille, zu atmen mich, nicht wage,
zart ein Rauschen nur vom Winde

Gedanken nun, dorthin ich trage,
wo noch Leben, statt Stille finde.
Gaby Mahler
veröffentlicht am 4. Oktober 2016
151

Lyrik des Tages

ich bin .... bist du noch da?
Ich wollte nie meine Verletzlichkeit, Probleme, Sorgen, Fehler Ängste, Gefühle und Gedanken gegenüber dir zeigen.


MEINE Last sollte nicht deine sein, die wollte ich alleine meistern, dennoch hast du mir indirekt geholfen. ;)
Du halfst mir in einen Teil, gewisse Punkte in meinem Leben.
Ich weiß, das ist menschlich. Das gehört irgendwie dazu. Ich fühle mich wie ein/e Versager/in... einfach leer und .....


Würdest du weiterhin jemanden wie mich in Kontakt behalten, gerade wie ich bin und mit meinem Problemen?
Yuks
veröffentlicht am 30. Juli 2024
6

Lyrik des Tages

Masochist
Das Gift schenke ich mir selber ein und stürze es herunter. Mir der Schmerzen bewusst, die ich damit verursache. Aber reinen Wein gibt es bei mir nicht. Ein Leben voller Lügen, Hass und Bosheit ist mir geblieben. Und ich mache es wissentlich schlimmer, schlage immer in dieselbe Wunde, mit brutalen Hieben.
Anonym
veröffentlicht am 16. Mai 2012
40

Lyrik des Tages

Worte
Zwischen
vielen Menschen
sehne ich mich
nach meiner Kindheit.
Einsam will ich dann wieder sein -
wie damals: viele um mich herum.
Ich hörte zu, dachte – mir manches aus,
lebte in einem großen, hohen Haus.
Wörter gab es im Überfluss:
Ich lernte sie alle
mit der Zeit
lieben oder
fürchten.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Juni 2017
11

Lyrik des Tages

Www wadde hadde pustefix
An manchen Tagen, kann ich nicht klagen, aber an den anderen, da muss ich sagen, den ganzen Rotz, von dem ich fast kotz, kann ich langsam nicht mehr ertragen. Das Thema World Wide Web, also ich mein Internet, ist zum überdimensionalen Hotspot des Mainstreams konvertiert, total irritiert, hab ich nicht kapiert, bin frustriert, schockiert und desillusioniert. Scheinbar etabliert, funktioniert das Leben nur moderiert wenn es im Internet passiert. Jeder twittert was er widdert, Youtubed in seinem Kanal alles total banal, an einem Stück ohne Ende nonstop biste hip trägst du Highheels oder flipflop, hast'n großen oder'n kleinen - Kopp, wie war der Stuhlgang, was geht ab, Mann!? Selfiemanie in Akribie, überall in allen Lagen, soviel Irrsinn, nicht zu ertragen. An manchen Tagen will ich bloß fragen, wie dämlich ist die Welt eigentlich. Auf Elite Partner sucht man sich bis man sich findet, auf Tinder daten schon Kinder und Chatroulette ist die reinste Wichsparade, keine Gnade. Oh du armer Augustin alles ist - schiss.
Heho Tyrannosarurus
veröffentlicht am 5. Juni 2018
29

Lyrik des Tages

Fragen ohne Antwort
Ich bin ein ganz normaler Typ.
normal mag zu viel gesagt sein.
ich bin ein Getriebener.
nicht von Sucht oder Wahn, sondern von meinem Willen.

Er ist schnelllebieger als jeder Promi,
unpünktlicher als jeder Bus,
verrückter als jeder Junkie,
vielleicht einfach wechselhaft?

Mal will ich singen, mal tanzen,
mal will ich schreiben, mal alles lassen.
Mal intelligent sein, mal stumpfsinnig,
mal will ich eine Beziehung, mal alleine sein.

wie soll ich meinen Weg finden in dieser Welt?
Anonym
veröffentlicht am 14. Juli 2015
39

Lyrik des Tages

Meine Welt
Eingehüllt in zwei Halbkugeln,
Abgespaltet vom Rest,
Dort drin rollen Berge,
Springen Bäume,
Fliegen Welten.

Außen klopft nur Wasser,
Hin und wieder Schall.
Der prallt ab und innen
Fühlt sich jeder wohl.

Auch wer tief bohrt
Sieht es nicht.
Nach innen muss man gehen
Um sich zu sehen im Licht
Toseban
veröffentlicht am 23. März 2015
54

Lyrik des Tages

Mein lieber Schwan - auf dem Eis
Kleiner Schwan, warst wie festgeklebt auf dem Eise,
Blitzfrost hat dich überrascht und eiskalt erwischt.
Feuerwehr kam, versuchtest zu fliehn und hüpftest leise,
flattern ging nicht mehr, hast verzweifelt gezischt.
Warst schon übern Tümpel geschlittert,
Feuerwehr setzte Schlauchboote ein.
Hast dich gefürchtet und um dein Leben gezittert,
aber dann warf der brave Hein 'ne Rettungsdecke und du warst nimmer allein.
Wurdest mit Tatütata zum Doc gebracht:
Der hat dich schnell wieder gesund gemacht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Januar 2017
5

Lyrik des Tages

Ach, Worte aus meiner ersten Liebe...
Denke niemals, dass ich dich nicht geliebt habe und dass ich dich nicht liebe. Werde glücklich mit deinem neuen Freund. Aber ich werde es nie zulassen, dass dir jemand weh tut. Behalte mich in Erinnerung, als wäre ich ein schöner Traum gewesen. Denn du warst mein schönster im Leben, den ich nicht aufgeben wollte. Vergiss mich bitte nicht. Weil dich, werde ich nie vergessen. Ich liebe dich für immer
Anonym
veröffentlicht am 26. Dezember 2011
37

Lyrik des Tages

Rennen oder schwimmen?
Ein RENHAI einst sehr traurig war:
Was bin ich eigentlich?, so dachte es:
Ein RENtier oder gar ein böser HAI?
Das Leben schien ihm unbezwingbar;
kaum wüsst' es Antwort auf die Frage,
wäre es vorbei.

Der HAI viel spitze Zähne hat,
ein würdiges Geweih: das stolze REN.
Schwimm ich im Meer, so dachte es, lauf ich ins Watt?,
neck' ich den Jäger auf der Pirsch bei Solingen?

Das RENHAI lange nicht zur Ruhe kam:
Es dachte hin, es dachte her.
Sein Schädel brummte Tag und Nacht
und machte ihm das Leben schwer.

Es ging zu einem REN-HAI-Spezialisten,
doch dieser fragte bloß: Was wollen S' denn sein?
Wollen Sie schwimmen oder rennen auf den Pisten?,
ach, es war elendig zumut' und fühlte sich so klein.

Bis es ein Beilhieb traf, das RENHAI war geraten
ganz zufällig auf einen schnöden Holzbock:
Es rannte nach der Bluttat unter Schock
gen Lappland zu den eig'nen Rentierarten,
der HAI entkam und schleppte sich zum Ozean
dort fraß er viel und wuchs zu einem HAItiermann
und sehnte sich nach seinem RENtier
dann und wann.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Thema: Verfehlung
Wie man’s macht,
man macht es falsch.
Weise Sprüche allerlei.
Niemand lacht,
dann kracht es bald.
Leise wünsche ich’s herbei.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 25. November 2016
43

Lyrik des Tages

Der Lauf der Dinge
Der Lauf der Dinge

Der nimmersatt Mensch

Wir sind doch alle total übersättigt,
alles mit viel Zucker, Salz und sehr fettig.

So viel wird geboten, nimmersatt,
wann mach der Regieuser einen Cut?

Reichtum, Luxus, Glamour und bloß keine Lumpen,
jeder will den Anderen Übertrumpfen.

Jeder will getragen werden, wie auf Rosen gebettet,
bist du in Not, keiner dich rettet.

So sieht es aus in unserer Gesellschaft,
da hilft auch nicht die beste Gewerkschaft.

Doch mit meiner selbst gebauten Rakete,
flieg' ich morgen früh nach Malle zur erst besten Fete.

© Jadeit, 05.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Bist lange fort
bist lange fort
wir haben aufgehört zu sein
unsere welt ging im nirgendwo verloren
wir haben uns aufgelöst
wie die schillernd bunten seifenblasen
mit denen wir
staunenden kindern gleich
unsere träume in die luft gepustet haben

über die wege und straßen unserer zeit
wandert jetzt das vergessen
und nur manchmal noch
hüllen mich sanfte abendlichter in die gewänder der vergangenheit
Mario Lyrik
veröffentlicht am 9. November 2016
41

Lyrik des Tages

Ambrosia
Unsrem schimmernd Himmel hohe
Reden sind geführt
sind von mordend Wollenden
zur Bestrafung ausgetilgt

Keiner kehrt anheim für Wildes
mehrt sich doch die Flut
so tödlich
Schöne

Bleibt der Himmel trohnend treibend
und Genuss auch immer Leid
Parmonid
veröffentlicht am 5. März 2012
32

Lyrik des Tages

Die Titanic
Am zehnten April neunzehn-zwölf bricht die Titanic nach Amerika auf
und nimmt am Tage darauf an zwei Häfen weitere Passagiere auf.
Jeder sagt, die Titanic sei so wunderbar
und sie gilt auch noch als unsinkbar!

Bald danach erhält das Schiff mehrere Eiswarnungen
und antwortet darauf nur Beleidigungen.
Ein Eisberg wird entdeckt, eine Stunde vor Mitternacht,
dann heißt es, ein schnelles Ausweichmanöver ist angebracht.

Doch das Manöver, es kommt zu spät
und das Schiff an den Eisberg gerät
Nun, es gibt kein Zurück,
es wird kommen, das Unglück.

Das Schiff, es beginnt zu sinken
während die Menschen darauf weiter trinken.
Die Menschen sie feiern heiter
doch das Schiff sinkt langsam weiter.

Erst viel zu spät um Mitternacht,
wird ein Notruf ausgemacht.
Zwei Offizieren wird befohlen
die Rettungsboote herzuholen.

Nur Wenige lassen sich in die Rettungsboote bringen
und sich auch noch in die Rettungswesten zu zwingen.
Die Crew macht sich um die Passagiere große Mühe,
In dieser morgendlichen Frühe.

Kurz nach Zwei am Morgen,
Gibt es riesige Sorgen.
Es will nun jeder in eines der Rettungsboote
Deshalb prügelt sich jetzt jeder vom Tod Bedrohte.

Um zwei Uhr achtzehn stellt sich die Titanic auf,
und alles was steht fällt um, darauf.
Schnell sinkt das Schiff in die Tiefen der See.
Das ist das Ende von 1517 Menschen. Oh je!
LukaZ
veröffentlicht am 10. April 2016
51

Lyrik des Tages

Jubel
Wer hat dich geschickt,
Aphrodite, zu wandeln über
unsere Wiesen zum Wasser?
Nun tanze ich barfuß am Ufer
des Flusses, küsse vor Freude
das von Sonne und
Regen verwitterte Holz:
Gatter und Zäune.

Wo Aphrodite gewandelt,
sind auferstanden die aus
Marias Tränen wuchsen:
Gänseblümchen …
Dem Passagierschiff nah am Ufer will ich winken - zujubeln dem Fremden an der Reling,
der den Leuchtturm ins Visier
genommen hat und von ferne lächelt ...
Auf dem grauen Wasser der Elbe tanzen
Sterne aus Sonnenlicht, funkelnd wie Diamanten.

Gänseblümchen, die Sterne der Wiesen, flüstern: Unsere Zeit ist gekommen ...
Silben aus Eis liegen mir noch
unter der Zunge, sie schmelzen
dahin wie der Winter.
Ich flechte Geschmeide aus
Marias taufrischen Tränen
und schmücke damit die
Nacken der jungen Kälber.
Eines fährt mir mit rauer
Zunge übers Gesicht:
Da muss ich niesen,
lachen und weinen -
vor lauter Glück.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. April 2017
3

Lyrik des Tages

pflück
Pflück dia an stean vom fiamament,
moi aus deinen tränen an regnbogn,
füa an kuazn glücksmoment

Trockne die augn mit an kuss,
mecht die vün dunklen woikn vajogn,
füa an longen heazensgruss

Streichl di tröstend in deim leid,
räum die gemeinen barriean aus deim weg,
hob dein topfan mut befreit

Umoam di gonz innig und fest,
gehn hond in hond üban zoatn woiknsteg,
ins geheime liebesnest.
philjazz
veröffentlicht am 19. September 2016
7

Lyrik des Tages

eainnarungen - 374. strophe 1
Renn schweissübaströmt duachn dichtn finstren woid,
mei schrei is stü hamlich ohne echo vahoit

Iagendwos jogt mi quea duachs dickicht und gestrüpp,
mei nockta keapa is zakrotzt, hob afoch ka glück

Schnauf und keuch, schnopp giarig noch jedm atemzug,
meine lungen brennen, stehn gwoitig unta druck

Meine kroftreseavn valian zvü eneagie,
mecht net stoipan, net strauchln, is jo nua theorie.
philjazz
veröffentlicht am 2. Oktober 2016
8

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