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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Samstag, der Vierzehnte
Der Kater schnurrt,
das führt zum Brummen.
in meinem Kopf
ist auch ein Summen.
Der Dreizehnte
er war gar nicht so schlecht.
Wie war die Party?
Ich erinnere mich nicht so recht.
Im Gedächtnis, da sind Lücken,
schwindlig wirds extrem beim Bücken.
MH-Jodler
veröffentlicht am 14. Januar 2012
39

Lyrik des Tages

Die Bier-Sonate
O wei, O wei was steht vor mir
So geil, So geil es ist ein Bier
Ab fünf Prozent da geht es los
Ich habe Hunger - Käsetoast

Alkohol, Alkohol das wahre Wasser
Ich spritz dich ab - du wirst nasser
Ich kipp und kipp, es wird Krasser
Kann Tasse nicht mehr sagen - Tasser

Aiaiai was seh ich da
Ein verliebtes Ehepaar
Ach nee da ist ja doch nur einer
Ach komm, Ich kippe weiter Eimer

Ob alleine, oder vermehrt
Das Bier, es wird verzehrt
Die Flasche beim Trinken umgekehrt
Den Kopf in Nacken - Unbeschwert

Langsam werden die Beine schwach
Aus dem Mund kommt lauter Krach
Da stolper ich also dahin
Und stoße mir leider das Kinn

Einsilbige Reime sind am besten
Verzehre weiter Bierkästen
Du brauchst mich hier nicht testen
Ich knalle sogar lesben

in der Gaststätte gefunden
die Frauen und Halunken
An den pfeiler gebunden
und auch sturz betrunken
Colegah
veröffentlicht am 24. Januar 2018
39

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
b 1) 7/8/8/7/9
ruck do näha zu mia hea,
vaschmöz dein keapa do mit meim,
mei gefäss is no long net lea,
konnst net länga bei mia bleim,
vamiss jetzt scho dein heabsiassn duft

kumm do etwos näha ron,
leg dei schüchtanheit gänzlich ob,
mei schoin besteht aus reinem ton,
bist mei peafekta massstob,
atme nua mit dia die gleiche luft

umoam di jetzt gonz intim,
spia dei wäame so intensiv,
bist mei sinnliche medizin,
bist so heiss so kreativ,
vabrenn mi sogoa on deina haut

klamma mi on dei figua,
füah di endlich in mei vasteck,
fesslst mi mit deina natua,
host dei sö om linkn fleck,
hob die gonze zeit nua dia vatraut.
philjazz
veröffentlicht am 23. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Mit dir
Ich suche deine Augen, die mir die Lebenskraft aussaugen. Ich kann nichts von dir erwarten, habe deine Absichten schon erraten. Werde dir dennoch folgen, denn wenn nicht, wirst du mich auf ewig verfolgen. Träume werden oft zu Albträumen, die länger im Gedächtnis bleiben und auch den wachen Weg säumen. So war es auch mit dir, warst mein himmlischer Traum und wurdest zur Qual. Stehe nun vor der Wahl,
Anonym
veröffentlicht am 20. Juli 2012
36

Lyrik des Tages

Als die Kippe noch cool war
Kippen sind verpönt.
Zigarettenkonsum hat sich seit 1990 halbiert.
Statistiken geschönt?
Heute schon eine Shisha probiert?
Gequalmt wurde damals an allen Orten.
Selbst im Fernsehen blauer Dunst.
Der Marlboro-Cowboy sah die Himmelspforten.
Rauchen war halt keine Kunst.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 14. November 2019
5

Lyrik des Tages

Puppentheater
Im Puppentheater werden Themen aufgeführt
und wir als Gäste werden dadurch sehr berührt.

Geschichten des Lebens werden hier erzählt
und wir haben einen Besuch hier ausgewählt.

Die Art des Spieles, verläuft dann wie im Traum,
wir sind versunken für einen kleinen Zeitraum.

Es gibt Geschichten mit sehr viel Fantasie,
früher hinaus gehen, wird man hier dann nie.

Durch dieses Spiel ist der Zuschauer fasziniert,
zum Nachdenken durch das Spiel sehr inspiriert.

Romantiker können zum Schluss Applaus spenden,
dieses Puppenspiel, das sollte niemals enden.
Paul Reeps
veröffentlicht am 16. November 2018
167

Lyrik des Tages

Motorradfieber
Jetzt ist der Moment,es ist wieder Zeit,
wir beide sind mit Leib und Seele zum Durchstarten bereit.
Ein einziger Blick, ohne Worte drücken wir aus,
unseren Drang in die Freiheit,wir wollen nur raus.
Jetzt ist der Moment ,wohin auch immer es uns treibt,
der erlebte Wg selbst unser Traumziel bleibt.
Wir reden und schweigen aus dem Bauch heraus,
spüren uns endlich, wollen nicht mehr nach Haus.
Jetzt ist der Moment,zu zweit allein plötzlich ganz weit,
die Zeit bleibt stehen,schenkt uns die Ewigkeit.
Edelweiss
veröffentlicht am 11. März 2014
47

Lyrik des Tages

Auf der Suche
Ich finde dafür keine Worte,
hatte ich doch an diesem Orte
der Weisheit endlich Raum gegeben.
Nun muss ich gnadenlos erleben,
sie fiel aus der Bewertung raus.
Na gut, ich mach mir mal nichts draus,
Die Lyrik ist ein weites Feld.
Der, der zu ihren Lesern zählt,
wird mit Fragmenten, Fetzen, Splittern
verdonnert wie zu Ungewittern,
chaotisch halt und nicht zu fassen.
Sollt ich die Finger davon lassen?
Anonym
veröffentlicht am 8. September 2016
41

Lyrik des Tages

Liebe aus dem echten Leben
Du schreibst bemühst dich kriegst doch keine Antwort,
die ZEIT währenddessen schleicht hinfort.
Wie kann es sein man wird ignoriert,
obwohl man sich anstrengt alles probiert.

Immer wieder versuchst du es,
etwas spannendes über dich Preiszugeben,
doch nach der Ewigkeit bist du nicht mehr frohen Mutes,
versuch es lieber im realen Leben,

Dort wird sich auf Dauer was besseres ergeben,
vielleicht schon bald,
vielleicht triffst du den Mensch auf einer von vielen Feten,
oder vielleicht sogar im Wald?

Man weiß es nie doch nutz die Chance,
befreie dich aus dieser Trance,
Der Internet-Dating-Wahn,
wirft dich nur aus deiner Bahn.
Der Poet
veröffentlicht am 25. März 2019
39

Lyrik des Tages

balsam - 387. strophe 1
Innalich jublt mei heaz üba dei liebe zu mia
nua äussalich füah i mi auf wie a wüds tia.

Innalich tobt in mia a oakan volla eneagien
nua äussalich mecht jetzt die müdigkeit einziehn.

Brodl und koch innalich wie a riesigs lavamea
nua äussalich spia i rein goa nix, fühl mi lea.

Innalich begeht mei gsundheit an meahfochn betrug
nua äussalich sitz i in an todkronkn zug.
philjazz
veröffentlicht am 30. September 2016
6

Lyrik des Tages

Sägen
Sägen, Sägen, Nervensägen
Sie hören niemals auf zu sägen
Ich möchte sie von Dächern werfen,
denn sie sägen meine Nerven

Sägen, Sägen, Nervensägen,
die qualvoll meine Nerven sägen
Ich würde es sogar erwägen,
sie in Stücke zu zersägen
:Drave Vader
veröffentlicht am 29. Juli 2016
50

Lyrik des Tages

Nachts
Ich liege hier in meinem Bett
kann wieder mal nicht schlafen
der Bauch tut weh
das Auge brennt
die Katze schreit
'ne Schlaftablette wäre nett

hab's letzte Nacht einmal versucht
hab so ein Teil geschluckt
schlief auch schnell ein
wachte wieder auf
zur gleichen Zeit
hab die Tablette laut verflucht

nun schreib ich hier
und wart' auf Ruhe
in meinem Kopf
in meinem Bauch
im Garten vor der Tür
damit ich nicht wieder eine Nacht verlier
kuhbrille
veröffentlicht am 28. Dezember 2016
42

Lyrik des Tages

Gott braucht nicht nur große Leute
Gott braucht nicht nur große Leute,
nein er braucht auch dich.
Darum sag: Herr nimm mich heute und gebrauche mich.

Oft fragst du: Was kann ich schon für meinen Herrn heut machen?
Sprich mit ihm erzähl von ihm, auch wenn die anderen lachen
Anonym
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
60

Lyrik des Tages

Macht nix, lieber Mann ...
Macht nix, lieber Mann ...
Fredemar, der Riese, Simonettas Mann,
baut an einem Drachen;
seine Kinder lachen,
weil er das nicht kann.
Simonetta tröstet ihn:Macht nix, lieber Mann!

Fredemar ruft Albin, seinen treuen Hund,
trabt mit ihm zum Hafen,
wo die Schiffe schlafen:
fällt ins Wasser bald.
Huh, wie ward ihm kalt und klamm!
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar kocht Linsen,
seine Kinder grinsen,
weil er das nicht kann.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar muss husten,
seine Kinder prusten,
weil er sich verschluckt,
Linsenbrei ausspuckt.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar fängt Bienen,
seine Kinder grienen,
weil er das nicht kann.
Darum hat er im Gesicht
mittig jetzt 'nen 'Bienenstich'.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar trinkt Schnaps und weint,
weil er gar nichts kann.
Schaurig brummt sein Kopf
von dem 'großen Kater'.
Seine Kinder trösten ihn:
Macht nix, lieber Vater!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Sonnenkitzel
Am frühen Morgen strahlte sie
So hell und warm wie ich sonst nie
Ihr Leuchten in mir aufnahm.
Ihr Weg nach einer Stunde
Verlief auf meinem Munde
Schräg über meine Decke
Verschwand sie in der Ecke
Und hinterließ kein Loch!
Ach, blieb sie länger doch!
Jott H. Wangerin
veröffentlicht am 15. März 2019
38

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt
ch 1a) 8+7 (7+8)/7+7/10
a leis ausgehauchtes echo singt a traurige melodie,
a foabmfrohes fresko strotzt nua so von eneagie,
ignoariat die phobische amnesie

diese geringe resonanz weint bittre tränen im gesicht,
a stoake lebmssubstanz glänzt goidn im sonnenlicht,
bemeakt hia goa net des ungleichgewicht

die zweite seitn da medaille zeigt genau des gegnstück,
die sehne schiasst die pfeile in an bogn ins unglück,
von diesa flugbahn gibts afoch ka zrück

diesa woihvadiente oadn dekoriat die rein weisse wond,
aus foisch gspütn akkoadn eakennt man kronkn vastond,
bau mei lebm nua auf rieslndem sond.
philjazz
veröffentlicht am 24. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

405. | sinn
1) siag ois nua schwoaz bis weiss, do des grau dominiat, ka foab gibts ois beweis, nua nebl existiat
leb in an schottnlond, wo dunklheit regiat, woikn in meim vastond, hom des licht isoliat
stimmen flüstan und schrein, in ana fremdn sproch, zeahn von meim bewusstsein, unta meim lebmsdoch
einsome eneagien, duachfliessn sonft mein geist, eazeugn phantasien, und die woahheit entgleist.
2)
siag ois nua schwoaz bis weiss, dieses grau is mei freind, obwechslnd koid und heiss, hot si mit mia vaeint
leb in da dämmarung, bin im zwielicht geboan, imma bereit zum sprung, hob scho so vü valoan
mecht endlich wieda zruck, bin gfesslt und eingspeat, und da aufgstaute druck, hot si ins licht entleat
da weg is ma voagschriem,
CH 1)
sonne und mond und die vün stean, vasuachn iah licht auf mi zu vameahn
iahre stroihn soin mi endlich berüahn, woin mi aus dem dichtn schleia entfüahn
ois is vaschwommen, unschoaf und trüb, mei psychische sö is scho boid vaglüht
so vü wesn wohnen in mia drin, meine gedonkn eagebm afoch kan sinn.
philjazz
veröffentlicht am 14. September 2017
4

Lyrik des Tages

Was du willst, was du kriegst
Ein Widerspruch in sich,
das, was du willst, das, was du kriegst.
Willst du mehr als dir gegegeben,
wird es zum Kampf, dein Leben.
Dem Glück hinterherhetzend,
bist du zum Ende hin doch nur der Letzte.
Gerechtigkeit, was soll das sein?
Dieses Streben nach allem Ersehnten vergiftet dein Herz einst so rein.
Anonym
veröffentlicht am 16. Januar 2013
38

Lyrik des Tages

Einsamer Jäger
Einsamer Jäger.
Du trägst in dir zu viel.
Zu viel an Kampfwut und Eroberungslust.
Zu viel an Unstetigkeit und Wahrheitssuche.
Zu viel hast du an Bewunderung und Hoffnung in dir.
Du trägst schwer an deiner Masse an Stolz, Eitelkeit und Intelligenz.
Dein Schutz die Kälte.
Dein Ventil die Lust.
Körperliche Befreiung nennst du das.
Ich sage dir, nicht ein Heer voller Frauen wird deine Sehnsucht stillen.
Anonym
veröffentlicht am 14. Februar 2012
39

Lyrik des Tages

Der Angler
Ein Bächlein, hell und klar,
darin das letzte Fischlein war:
schwamm immerfort putzmunter
den Bach hinauf, hinunter …

Ein Angler warf die Reuse
gleich neben einer Schleuse:
Das Fischlein schwamm hinein.
Es zappelte und zuckte
und ward danach sehr still;
lag bald schon auf dem Grill.

Ein Bächlein – öd und klar:
kein Fischlein darin war.
Am Ufer lagen Kopf, Gebein
vom letzten munt'ren Fischelein:
paar Grätelein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 16. Mai 2017
13

Lyrik des Tages

Wovon ich morgens träume ...
Der Morgen zieht herauf –
Er ist noch voller Zweifel, Sorgen …
Sein Angesicht ist fahl; er träumt
Vom Krieg, von täglicher Gewalt,
Von Menschen, die den Tag
Verbringen müssen ohne jeden Halt
Und neidvoll schaun auf jene,
Die geborgen

Im eigenen Herzen ruhn und mit sich eins. –
Weshalb scheint nicht die Sonn' für
Alle hier auf Erden gleichermaßen?
Auf Treu und Glauben ausgerichtet,
Fährst du durch die große Stadt
Die ausgefahrenen Spuren alter Straßen,
Versöhnt mit deinem Schicksal
Und der Fügung unseres Seins.

Versöhnt mit deinem Leben,
Sollst du eines Tages vor mir stehen;
Genesen tief im Herzen, wieder froh:
Ich will, dass meine Liebe nicht vergeblich
Ist und war. Dass deine dunklen Augen
wieder strahlen, ach, ich wünsch mir so,
Dass Worte wieder lächelnd über deine
Lippen kommen: zärtlich mir und atemlos,
Dann würd das Herz auch mir vor Freude Beben.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. März 2018
10

Lyrik des Tages

Liebe
Kein Wort kann den Schmerz beschreiben den die Liebe hinterlässt
Ein Gefühl das uns ein lebenlang begleitet und nicht mehr verlässt
Keine Poesie mag ihn Lindern kein Auge kann Ihn sehen
So tragen wir es in uns bei jedem Schritt den wir gehen

Wer die Liebe kennt hat den Himmel gesehen
Und musste doch durch die Hölle gehen
Sie ist warm wie der Sommer doch ist sie gefroren
Hast du nicht nur sie, sondern auch dich selbst verloren.
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
29

Lyrik des Tages

Für immer und ewig
Ich habe mich verliebt in dich,
Schatz bitte lass mich niemals im Stich.
Ich könnt mir kein Leben ohne dich vorstellen,
bist du mal nicht bei mir, fängt ein Herz am zu brennen
Wenn ich dich vermisse, kriege ich keine Luft,
fange an zu weinen und vermisse deinen Duft.
Jede Sekunde meines Lebens will ich mit dir teilen
für immer und ewig will ich mit dir bleiben,
nie wieder darfst du von meiner Seite gehen
für immer und ewig will ich diesen Weg mit dur gehen...

Ich liebe dich
Anonym
veröffentlicht am 23. Dezember 2013
40

Lyrik des Tages

Was ich fühle
Das was ich fühle, weißt du nicht
ahnen tust du sie nicht
nicht mal im Traum hättest gedacht, was ich fühle für dich
wenn du fühlst dasselbe für mich
wird wunderbar alles für mich
und vielleicht auch für dich
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
33

Lyrik des Tages

Fietes Fisch
Fietes Fisch frisst
Fiete: flitz Fisch flitz
Fietes Fisch flitzt
Fiete: lieb lieb

Fiete siebt Gries
Fiete filtert
Fiete riecht
Fiete: Fisch Fisch
Fiete stiert
Fiete friert

Fietes Fisch flitzt
Fiete: hier Fisch hier
Fietes Fisch liegt
Fietes Fisch fiept
Fiete - filetiert

nach Ernst Jandels "Ottos Mops"
Annelie Kelch
veröffentlicht am 1. März 2017
7

Lyrik des Tages

Ein Herz, zwei Herzen
Ein Herz, zwei Herzen, vereint,
verbunden,
bestimmt für die Ewigkeit.
Alles, wirklich alles braucht seine Zeit.
Liebe, ein Wort der Tat, was viel verheißen mag.
Sehnsucht, Zärtlichkeit, Gefühle,
viele Nächte und viele Tage,
jedoch nur ein Augenblick.
Ein Augenblick der Magie,
macht dich und jemand anderen lebendig.

Genieße ihn, koste ihn aus.
Lebe deine Liebe in Saus und Braus.
Sei großzügig, sei liebevoll.
Was du gibst, wird dir gegeben.
Also gib, statt zu nehmen.
Deine Liebe wird es dir danken
und dich auf Händen tragen.
Nun geh hinaus, in die weite Welt
und öffne dich, für diesen einen Moment.
Suche ihn nicht,
er wird dich finden!
Sebastian S.
veröffentlicht am 16. Dezember 2011
55

Lyrik des Tages

Als mein grünes Pflänzchen starb
O Chloroplasten, voller Liebe speiset
ihr mein kleines grünes Pflänzchen,
in dessen Zellkern tanzt das
Chromosomenpaar oft flotte Tänzchen.

Mein Pflänzchen pflanzt sich fort
auf grünen Wiesen mit ganz ohne Scham,
wird kaum gepflückt: Die schönen Bräute
sind von Edlerem entzückt.

Es gibt kein Leben ohne Angst und Schrecken:
Es ziehn sich bei Gefahr ins Haus zurück,
die schleimig-süßen Schnecken,
noch kleineres Getier flüchtet in dunkle Hecken.
Mein kleines Pflänzchen fraß 'ne bunte Kuh.
Ein Bulle stand daneben und sah zu.

Ich hab' s nicht retten können,
denn der Bulle zeigte wilde Wut
beim Anblick meiner roten Bluse,
was gefährlich schien, nicht gut.

So hauchte denn mein Pflänzchen
in dem großen Maul der Kuh
ihr Leben aus, der Bulle raste auf mich zu.
Nicht lange hielt ich die Misere aus,
sprang auf mein Pferdchen und
nahm schnell Reißaus.

Der Bulle preschte hinterher –
mein Pferdchen nahm das alles viel zu schwer.
Es warf mich ab und übern Weidezaun.
Ich war gerettet, man darf keinem Bullen traun.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. August 2018
7

Lyrik des Tages

Freiheit, Frieden und Liebe
Die Freiheit ist blau wie der Himmel im Sommer.
Der Frieden ist grün wie die unberührte Natur.
Doch die Liebe ist rot wie das Feuer in den Herzen.
Bereit, sich auszubreiten, sodass es nicht mehr möglich sein wird, es zu löschen.
Anonym
veröffentlicht am 27. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

Schatten
Es ist mein Schatten der mich zurückhält
Und mich in den nächtlichen Träumen quält
So weiche, lasse meine Seele ruhen und auch mein herz
Lass mich vergessen den vergangenen Schmerz
Und sind wir beide still kann mans lauschen
Das Blut der Liebe tropft wie Regen in dunkler Nacht
Wo wir uns einst aneinander berauschten
Ist es nunmehr ein böser Traum aus dem keiner erwacht
So erinnere ich mich nur noch selten
An die Tage wo wir glücklich waren
Yari
veröffentlicht am 14. August 2015
32

Lyrik des Tages

Freiheit
Halt mal inne
Und benutze alle deine Sinne.
Schau der Himmel steht in Flammen!

Hör doch mal!
Die Sänger der Natur
Wollen uns erzählen
Was so viel besser ist als Kultur.

Fühle wie wir fliegen!
Riechen und schmecken
Wir die Freiheit
Denn sie ist völlig rein
Von Zeit.
Sue
veröffentlicht am 31. Januar 2014
52

Lyrik des Tages

Steckbrieffotos
Triffst mich vorm 1210er Arbeitsamt
Hier holen wir uns unser money ab

Die meisten hier sind ständig besoffen
Sie haben die falschen Entscheidungen getroffen
Bei uns hilft es nicht, einfach nur zu hoffen
Wenn du Glück hast, dann wirst du hier erschossen

Bruder lauf los, für deutsche Autos
Forever 21 erledigt dich lautlos

Lauf mit der Sturmmaske in die Sparkasse
Wenn du Leben willst, dann gib Para in Tasche

Schon mit 12 Jahren nannten sie mich Taschendieb
Weil es im Ghetto keine anderen Optionen gibt
Wir leben in einem Problemgebiet
Wo jeder zweite Junkie Koka zieht

Du kaufst dir ne A-Klasse ich find deine Ma klasse
Wenn ich essen will dann hol ich alles aus Kasse

Drivebys mit dem Polo oder Ford Focus
Weiber aus Flodo sind meistens Niveaulos
Du kommst mit Akhos ich mit sieben Prolos
Alle wissen Pablo ist der auf Steckbrieffotos
Pablo Pirelli
veröffentlicht am 27. Februar 2017
42

Lyrik des Tages

Stille Post ...
Briefe trag ich meistens
zur Posthornschnecke.
Alle verspäten sich
um Jahrzehnte;
einige frisst sie auf,
andere sind kaum noch
lesbar, weil größtenteils
aufgeweicht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. Februar 2017
8

Lyrik des Tages

Lebensphilosophie
Schau in die Ferne, kleiner Wicht!
In 60 Jahren plagt dich die Gicht!
Die Beine sind dann müde und auch schwer,
Dein kleines Herz, es will nicht mehr!
So sollst du jeden Tag genießen,
nicht allzu viele Tränen heut vergießen,
schau in die Sonne, wie sie scheint,
Das Leben und du - noch seid ihr vereint.
Yoda
veröffentlicht am 30. März 2016
26

Lyrik des Tages

Ergänzung
Alles trist und grau,
doch du stichst grell hervor,
zu einer neuen Welt bist du das Tor.
Du bist zart, alles andere rau.

Jedoch hast auch du deine Zacken,
weiche Hülle, steinharter Kern,
innen ein Meteroit, außen ein Stern.
Doch hat nicht jeder seine Macken?

Wir beide sind die Teile,
das Leben unser Puzzle-Spiel,
es zusammen zu setzen unser Ziel.
Das dauert aber eine Weile ...

Bis man dich zum Schmelzen bringt,
verliert man seine Kraft,
doch am Ende wird man nicht bestraft,
wenn man in dein Herz eindringt.
Magdalena Wank
veröffentlicht am 3. Januar 2018
146

Lyrik des Tages

September
Grünes Gras,
darüber gelber Septemberwind streicht

Sonne,
die neben mir in See sticht,
ihre goldenen Segel setzt

Meine Seele –
stumm wie ein Fisch
Mit jedem Atemzug werde ich müder

Ich schlafe ein – im Gras, dort am Ufer,
mitten im Froschkonzert

Sobald ich die Augen schließe,
sehe ich dich – umso deutlicher,
je weiter du von mir entfernt bist

Stündest du neben mir und schautest
auf mich hinab: Meine Sicht auf dich
wäre versperrt ...

Manchmal überkommt mich der Schlaf –
so schnell, dass ich die ganze Welt
aus den Augen verliere.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. September 2017
8

Lyrik des Tages

406. | spieglbüd
1)
unta meina vasteinatn und hoatn schoin,
bin i eigentlich sentimental, sonft und weich
auf da haut san gnua noabm, tattoos von symboin,
brauch den stechendn schmeaz zum sölischn ausgleich
ealeb jedn tog so vü gwoit, traua und leid,
bin a friedliebenda mensch in meina freizeit
do des schicksoi hot mi eawöht, hot mi ausgsuacht,
mei weg pflostat mit panikattackn, schreckn und fuacht.
CH 1)
beobocht die sunn wies untageht und wieda eawocht, zöh die feia om fiamament, begrüss den mond wie ea locht
beobocht die natua wies gedeiht und wieda vageht,
da regn klopft aufs fenstabrett, begrüss den wind wonn ea weht
beobocht die woikn wie sa si auftüamt und zommbricht,
da donna dröhnt om horizont, begrüss des grelle blitzlicht
nua du bist ma entkommen in die weite finstanis,
dei SPIEGLBÜD auf da fenstascheim, hot scho an longen riss.
philjazz
veröffentlicht am 19. September 2017
9

Lyrik des Tages

Ein Sonnenstrahl sein
Ein Sonnenstrahl möchte ich sein,
zum Leuchten ist niemand zu klein,
Wie kann ich das machen?
Kann singen und lachen,
für alle will fröhlich ich sein.
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
55

Lyrik des Tages

Blutsauger
Ich nicht willst und nicht Kommerz, ich brauche kein dickes Auto, hab mein Fahrrad, das noch fährt. Ja, natürlich mache ich Money mit der Scheiße, doch was hält es die Gemeinde und nicht nur ein paar Scheine. Ich mache weiter arbeiten, irgendwann der Hype stirbt. Ich kann nicht wollen, wenn ich bleibe stehen wie Whitebeard, Beef mit Holger, könnt ihr sagen was ihr wollt. Regel Nummer 1: Mund zu, man bläst nicht. Verfolgt viele alte Freunde, die kamen und mir dann weh taten. Hat mir alles notiert, wie ein Pirat auf Seekarten. Ich habe mich nicht verkauft auf diesem Weg, ich ging immer geradeaus auf diesem Weg. Nur durch Abos wird man doch kein anderer Mensch und warum wird man bestraft, wenn man an andere denkt und nicht nur an sich, wenn eine Freundschaft zerbricht und das nur wegen Klicks. Life is a bitch. Wir reden hier von Real Life, meine Kumpels ignorieren einen, nur habt ihr selber keine Träume, keine Pläne. Aus einer Pfütze wurde ein Meer, doch es fing an mit einer Träne.
Raportagen Fan♥️ aka foxy
veröffentlicht am 18. November 2019
35

Lyrik des Tages

Wenns draußen stürmt
Wenns draußen stürmt und bitter kalt,
der Wind reißt an den Bäumen,
der Himmel blau im Licht erstrahlt,
ja, dann ist endlich Winter.

Draußen ist es jetzt früh dunkel,
die Nächte lang und klirrend kalt,
im Dezember viele Lichter funkeln,
denn es naht die Weihnachtszeit.
Anonym
veröffentlicht am 17. Dezember 2012
44

Lyrik des Tages

Hirngespinst
Ich sehe dich, du rotes Blatt!
Wie ein Ahorn schwebst du im Wind...
verlierst deine Zellstruktur.
Bangen, ob es dich morgen noch gibt.

Rot wie der Blutmond,
doch nicht so grün wie Chlorophyl,
überlebst du die Photosynthese nicht.

Du osmotisches Ritual der Reinigung!
Anonym
veröffentlicht am 9. November 2015
38

Lyrik des Tages

Rosen für Angelina
Einmal saß ich an der kalten Wand,
da kam sie und berührte meine Hand,
ich ließ sie nicht los,
sie war schön wie 'ne Ros'!
Es war wirklich wahr!
Ihr geschmeidiges Haar
ich durfte darin wühlen,
und ihre zarte Haut spüren!
Ihre vollen Lippen!
Ich könnte umkippen,
ihr schöner Augenkranz,
der verzaubert mich ganz!
Ich glaubte es kaum,
es war nur ein Traum!
Nicholas
veröffentlicht am 8. Januar 2016
47

Lyrik des Tages

k nonsens tration
Still, ich muss mich konzentrieren,
da im Kopf geht was spazieren,
manches noch auf allen Vieren,
zu vergleichen auch mit Tieren,

Alles das geht viel zu schnell,
kitzelt, witzelt wild und wusselt.
Vielleicht ists vom Tier das Fell,
das ein bisschen zu arg fusselt?

Und ich frag mich irritiert,
ob da was im Kopf passiert,
falls das Tier von seinem Schopf,
vier Fusseln zu viel verliert?

Ob es wohl den Kopf verwirrt,
wenn das Tier voll ungeniert,
Schopffusseln darin verliert?
Anonym
veröffentlicht am 8. Oktober 2014
33

Lyrik des Tages

Mit der Straßenbahn
Ich fahre heute Straßenbahn und rette so das Klima.
Was kümmert mich der Autowahn? Schienen find ich prima.
Ich fahr' auch morgen Straßenbahn und steige sogar um.
Dann lese ich den Busfahrplan und frage mich, warum
sind moderne Verkehrsmittel so hässlich
und die alten unvergesslich?
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 21. November 2019
5

Lyrik des Tages

Ich bin der Moment
Es ist wieder Zeit zu gehen,mein Körper drängt aus dem Haus.
Die Last tut weh,Halteseil Schmerzen kaum aus.
Wind weht mir sanft ins Gesicht,
ich schließe die Augen,brauch meine Umgebung nicht.
Bleibe stehen,atme ganz tief ein und aus,
so viele wohlriechende Düfte,
möchte nicht mehr zurück ins Haus.
Ich werde eins mit der freundlichen Natur,
betäubt und verwandelt,Hochgenuss pur.
Ich atme nochmal tief und ganz lange aus,
werde wach und kehre zufrieden zurück ins Haus.
Waldfee
veröffentlicht am 11. März 2014
50

Lyrik des Tages

Anfang Ende
Aller Anfang ist so schön
doch alles hat ein Ende.
Hab dich tief in mein Herz geschlossen
doch du hast es weggeschossen.
Du musst wissen
ich vermisse dich.
Tränen fließen langsam ins Kissen
denn mein Schatz ich lieb nur dich!
Niemand wird dich je ersetzen
die Sehnsucht nach dir..riesengroß
Wieso musstest du mich so sehr verletzen?
Die Frage stell ich mir bis zum Tod.
Aller Anfang ist so schön
doch alles hat ein Ende!
Denkst erst es wäre so perfekt
dann..Schluss, aus vorbei
Für immer.
Anonym
veröffentlicht am 6. April 2013
44

Lyrik des Tages

Die Freude am Leben
Mit großer Zufriedenheit
beginne deinen Tag
und nach den alten Dingen,
wird nicht mehr gefragt.

Optimistisch sein,
ist das Losungswort,
damit kommen wir
von gewesenen Dingen fort.

Zufriedene Menschen
leben ein besseres Leben
und jeder sollte sich
auf diesen Weg begeben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
139

Lyrik des Tages

...!
Ich will morgens nicht mehr aufstehen,
abends nur noch sterben gehen.
Wahrscheinlich bin ich depressiv,
Gucke immer als ob mir eine Maus über die Leber lief. Ich verfluche meine Pflichten, jeder erwartet etwas von mir. Ich soll meinen geknicktes Selbstbewusstsein aufrichten, sagen all die Psychologen, und die allermeisten Ratschläge kommen von dir.
Kris
veröffentlicht am 11. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

Von Maschinen und Gedanken
Werd' dauernd gefragt
Und denke nur:
Die denken nicht nach
Irgendwas ist immer,
den ganzen Tag.

Ich bin zwar intelligent,
aber auch kein Präsident,
ich bin keine KI,
und das war ich auch nie.
Ich bin ich,
und liebe dich!
ILL
veröffentlicht am 24. Oktober 2024
30

Lyrik des Tages

unerträglicher Optimismus
Ein Leben voller positiven Dingen,
ist wie ein Schnitt mit stumpfen Klingen,
du lernst nie den wahren Schmerz,
der dich dann trifft, mitten in dein Herz.

Weil du an das Gute glaubst,
und nur das Schöne dir erlaubst,
siehst du Leid und Not nicht mehr,
darunter leiden manche sehr.

Deine Ignoranz ist unerträglich,
und du scheiterst damit kläglich.
Die Schatten ziehen an dir vorbei,
doch das macht dich auch nicht frei.

Du willst immer glücklich sein,
doch dein Herz, es ist aus Stein.
Denn du siehst das wahre Gesicht,
dieser hoffnungslosen Erde nicht.
Rosenblüte
veröffentlicht am 19. Mai 2017
52

Lyrik des Tages

Definition von Liebe
Was ist eigentlich Liebe?
Tiefe Verbundenheit oder doch nur Triebe
Wer aber definiert ob groß oder klein
Etwa wir allein?

Man schwebt mit ihr
sie lässt einen verfallen in Gier
Aber auch in tiefste Trauer
Und das in keiner kurzen Dauer

Man erlebt sie Tag für Tag,
doch nie jemand die Definition sag
Existieren tut diese nicht
Was steckt nun hinter diesem Licht
Lara Petermann
veröffentlicht am 26. August 2026
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