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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Teil eines Gedichtes
Runterschlucken und weitermachen,
Achselzucken und vervielfachen,
ätzend wie Salpetersäure - Selbsttherapie,
man kann sagen zwischen uns stimmt die Chemie.
Der D
veröffentlicht am 28. Oktober 2014
42

Lyrik des Tages

Im Rollstuhl
Er sitzt im Rollstuhl und kann´s nicht verstehen,
er schließt die Augen und kann wieder gehen.
Das alles, wird ein Traum jedoch nur bleiben,
er öffnet die Augen und da ist das alte Leiden.

Er wird sich niemals beugen und aufgeben,
da gibt´s noch vieles Schönes zu erleben.
Sich erreichbare Ziele stecken, das ist der Plan,
diese zu erreichen bestimmt oft der Spielplan.

Das genannte Ziel, dann auch zu erreichen,
darum muss der Zweifel erst einmal weichen.
Mit Optimismus geht es oft leichter voran
und die Erfolge sind, dann meistens filigran.

Ein Aufgeben das sollte es nicht geben,
mit gewollten Zielen kann jeder gut leben.
Wenn das Ziel, wird dann auch erreicht,
kommt wieder mehr Zuversicht, vielleicht.
Paul Reeps
veröffentlicht am 21. November 2018
155

Lyrik des Tages

Herr der Heere
Jesus starb für unsere Sünden,
darum möchte er sich mit dir verbünden.
Er ist von den Toten auferstanden,
von seiner Gnade ist reichlich vorhanden,
Gott liebt die Menschen so sehr,
geh zu ihm und deine Sorgen kommen nicht mehr.
Er war schon vor der Schöpfung anwesend,
er sieht alles genau an und zwar überwachend.
bboy1497
veröffentlicht am 4. Juli 2013
36

Lyrik des Tages

Krippo Weihnacht - Oh oh!
Krippo Weihnacht - weißer Kokain,
überall wohin ich seh, Benzin!
Der glitzernde Koks durch den ich geh,
ist kalt wie ein tiefgefrohrenes Brot
aus Drogen, ganz ohne Sorgen.
Der Koks rieselt leise auf den Boden,
die Junkies lachen und spielen und toben.

Durch den tiefen Winterwald,
läuft ein Mann ganz stoned und kalt.
Wer ist das wohl, wer kann das sein,
im dunklen Wald so ganz allein?
Es kokst, es kokst, kommt raus ihr Leute,
Der Dealer hat fette Beute!
J. Wesflow
veröffentlicht am 1. Februar 2015
39

Lyrik des Tages

Für dich
Nicht jedem schenk ich mein Vertrauen,
lass nicht jeden in mein Herz schaun,
habe Angst dir in die Augen zu sehen,
es ist schwer, jedem gleich zu traun.

Ich bin verletzlich, wie gefangen,
hasse lange Blicke und stille Münder,
die mir sagen, du bist nicht gleich.
Nicht wie wir, nicht wie jeder.

Ich scheine oft unnahbar,
gemein und unerfahren,
ich habe meine Gründe,
Gründe, die mir Schmerz bereiten.

Keiner kann das fühlen,
doch die mit dem Vertrauen
bei ihnen ist es sicher,
bei ihnen ist es Liebe.

Ich bin nicht einfach,
das weiß ich,
aber ich wollte dich nie verletzen,
DIR Schmerz bereiten.

Verzeihst du mir?
Lena
veröffentlicht am 24. Januar 2012
73

Lyrik des Tages

Menschlichkeit für Syrien
Heute kommt noch ein Gedicht,
wann ich aufhöre, weiß ich nicht.
Was jedoch schleunigst zu Enden hat,
ist die Herrschaft von Assad!
In Syrien ist er Präsident,
gibts keinen, der ihn beim Namen nennt?
So wie er herrscht, ists Diktatur
von Menschenrechten keine Spur!
Er ist ein Scheusal sondergleichen,
fordert Hunderttausende Leichen.
Jetzt ists zeit für einen Sturz!
Nicht lang warten, macht es kurz!
asoziales netzwerk
veröffentlicht am 27. November 2020
36

Lyrik des Tages

Nach oben.
Aufgeblasen, bunt und prall, ein Luftballon fliegt mit mir ins All. Er ist gefüllt mit Träumen, nur so kann ich entfliehen zu engen Räumen. Und nur alleine kann ich steigen, wir werden aber nicht auf ewig getrennt bleiben. Eines Nachts komme ich dich holen, nachdem ich gefunden unser Paradies. Hoffentlich wirst mich noch erkennen und lieben, verändert, verbessert? Nenn mich, wie ich einst hieß.
Anonym
veröffentlicht am 28. Mai 2012
40

Lyrik des Tages

Urlaubsgedanken
Es ficht die Buche nicht an,
wenn Fichten reisen buchen.
Fichten sind Frühbucher,
keine Buchenreiser.
Weinjoker
veröffentlicht am 8. Juli 2014
46

Lyrik des Tages

Theorie Praxis
In der Uni lehrten Sie:
grau sei alle Theorie.
Doch seit ichs bis zur Praxis packe,
weiß ich: Die ist braun
mene
veröffentlicht am 18. Januar 2013
37

Lyrik des Tages

Schneesturm
Eisige Kälte
stilles Verlangen
nach Wärme
Sommer,zu schön
wärs, Es ist bibbrig fröstelnd.
unermessliche Armut und Reichtum zugleich
weil tausende Kristalle peitschend ihre
Sklaven halten
Freiheit eingeschränkt
wortkarg unaufhaltsam
in allen Sprachen
für alle zu verstehen..
Luikasson
veröffentlicht am 30. August 2013
41

Lyrik des Tages

Amoklauf
Klapperndes Rad in der Morgenkälte. Plötzlich blenden grelle Lichter, das Auto von Herr Professor Richter. Fast überfahren, nicht viel fehlte, nichts ist passiert, wäre aber besser gewesen. Das denkt sich der Junge, als beide weiterrasen.
Denn heute werde ich euch alle töten und wenn die Schulglocke läutet, bin ich pünktlich, bin ich da.
Ein erstes und ein letztes Mal.
Janne
veröffentlicht am 14. Mai 2012
42

Lyrik des Tages

Marathon
Wir laufen
Wohin?
Ich mit dir und du mit mir
kein Wohin!
Du liefst mit mir und ich mit dir
und Nun?
Du gehst, ich renne
desWichtsgewicht
veröffentlicht am 7. April 2013
36

Lyrik des Tages

Nachtflughuhn
Vertrauen bedeutet umlaufen.
Den ersten Schritt zu tun, Nachtflughuhn.
Auch wenn du noch nicht, Außenansicht.
Den ganzen Weg sehen, unversehen.
DocFox
veröffentlicht am 2. August 2016
39

Lyrik des Tages

476. | exhumiat.
strophe 2) 9/9/11/13 (//12/12)
räklst di wieda alla im bett,
um dein hois hängt a neichs amulett,
in da duschn plätschat wossa zoat voa si hin,
die schmettaling im bauch hom vü adrenalin

es woa liebe aufm eastn blick,
woa da genialste zaubatrick,
die funkn hom zwischn eich knistat und gsprüht,
eire foabm hom si vamischt und san donn eablüht

iagendwie host eam scho imma kennt,
eire sön woan vü zu long getrennt,
eire wege hom eich donn endlich zommgfüaht,
hobts den jeweils ondren trommlschlog intensiv gspüat

ea is dei mäachenprinz in peason,
iah treffts beide den richtign ton,
eire harmonie hot an besondren klong,
eire magische affäre is east da onfong.
philjazz
veröffentlicht am 30. Juni 2020
2

Lyrik des Tages

Er.
Graue Augen aufs Nichts gerichtet,
wirkten verloren, von der Zeit vernichtet.

In Seiner Welt hatte ich keinen Platz.
Kein Wort gerichtet an mich.

Sprach nicht mal einen Satz.
BlueDragonSK
veröffentlicht am 27. Januar 2020
31

Lyrik des Tages

Lauf des Lebens
Von Geburt an unzertrennlich
Mutterliebe grenzenlos
Doch das Leben ist zerbrechlich
Trennungsschmerz ist riesengroß

Das leben zieht so schnell vorüber
Man merkt es kaum - schon vorbei
Das Leben ist noch sehr viel trüber
Ohne Mutter, ganz allein

Familie, Freunde und die Liebe
Stützen, helfen, richten auf
In Stunden ohne Mutterliebe
Nimmt das Leben seinen lauf

Ohne diese Elternwiege,
Die ein jeder nun mal braucht
Erreicht man schwer nur neue Ziele
Alles ist komplett verraucht.

Doch das ist noch nicht das Ende
Licht am Tunnelsende naht
Liebe brachte diese Wende
Ein Herz, ein Blick, kommt Zeit kommt Rat
Chauffeurontour
veröffentlicht am 7. April 2019
46

Lyrik des Tages

Emilia
Mir gefiel ja
der Name Emilia
als ich ihn hörte.
Was mich dann störte,
war der Name Klaus-Peter -
Den hörte ich später.
Edith Sunny
veröffentlicht am 25. Februar 2013
52

Lyrik des Tages

Der Tag des Gofmann
Ich wurde zum Streber mit Clausi, dem Kleber,
trank am Tresen nur Brause mit Gundula Gause.
Habe Arme wie Arnold und Blasen aus Blattgold,
die Faust eines Goethe
und im Schritt die Blockflöte!
Gofmann
veröffentlicht am 23. November 2011
155

Lyrik des Tages

Morsche Brücken
Fern von daheim ist mein Zuhause
Hier bin ich seit jeher fremd vertraut
Hier erschöpft mich selbst eine Pause
Hier werden morsche Brücken gebaut
Hier verenden Träume zu Schatten
Hier gedeihen Ängste im Licht
Hier werden Menschen zu Ratten
Hier findet man mich nicht
nosferatu
veröffentlicht am 13. März 2021
35

Lyrik des Tages

Berlin
Berlin
Hauptstadt und Zentrum zugleich
verschoben wird der Flughafenbautermin
hier leben arm und reich

fast vier Millionen Menschen
vierundzwanzig Stunden wach
haben sie das nicht satt
und der Stress lässt nicht nach
bb
veröffentlicht am 7. September 2020
34

Lyrik des Tages

Designerdrogen
Nicht nur Askese,
sondern auch der Libanese ist uns gegeben.
Nicht nur Predigten von Paps,
sondern auch der Schnaps kann mitunter beleben.

Etwas Sushi für die Muschi und am Klumpfuß weiße Tabi,
trinke ich den Sekt von Uschi und ins Auge kommt Wasabi.
So rausche ich mit meinem Reiswein durch alle Rikschas
und tropfe wie Klaus Töpfer aus jedem Trinkfass.
Gofmann
veröffentlicht am 27. Februar 2012
12

Lyrik des Tages

Vergebliche Versuche
Ein Limerick-Fan bei Nieselregen
Wär gerne ein Dichter gewesen
Er hat es versucht
Und bald schon geflucht
Doch schön ist ja auch, sie zu lesen
Anonym
veröffentlicht am 28. Mai 2013
42

Lyrik des Tages

Denn ich bin der Löwe
Denn ich bin der Löwe,
zuständig fürs Grobe
und wegrennen macht eh kein Sinn,
weil ich der Löwe bin.
Groß und kleine Schwächen
ich werd euch alle rächen,
fantastische Ideen,
ich werd sie übernehmen,
traurige Geschichten,
ich werd euch vernichten!
Anonym
veröffentlicht am 3. Juli 2012
50

Lyrik des Tages

Morgendämmerung
Wie oft war ich schon hier
an diesen einsamen Ort?
Bei Nacht gibt es nur Stille,
ich vernahm hier kein Wort.

Ich fühlte alles klar und besser
mit dem Blick auf das, was mal war.
Die Zeit in meinen Gedanken
werden wieder schön, ganz klar.

Was ich zurückbekomme,
ist ein Elixier mit viel Energie.
Ich finde nun einen neuen Weg,
die Zukunft übernimmt die Regie.

Ein Stück aus dieser Nacht
hat viel Neues mir gebracht.
Später zur Morgendämmerung
bin ich aus diesen Traum erwacht.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 16. Juni 2023
91

Lyrik des Tages

Die Zeit nach Mitternacht
Es war die Zeit nach Mitternacht,
ich fiel in einen Grubenschacht.
War trunken in Altstetten,
dacht', es wär Manhatten.
In allerschönster Blütenpracht!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 5. Februar 2021
6

Lyrik des Tages

410. | bezoiht.
Strophe 1)
mia is koid und bin miad,
zvü trunkn und eingraucht,
wieda in bars vaiat,
wieda fraun vabraucht.

sitz auf da oidn bonk,
a floschn in da hond,
fühl mi scho schwoch und kronk,
bin wiaklich scho om sond.

da wind flüstat und singt,
die stean leichtn und stroihn,
die bam san gonz beschwingt,
und regntropfn foin.

woikn ziehn voam mond,
spia des noss in meim gsicht,
schau tiaf in mein vastond,
find in mia oba ka licht.

CHORUS 1)
hob no imma ka anzige kettn gsprengt,
hob mi nua tiaf in söbstmitleid vasenkt
hob no imma net diesn eastn schritt gmocht,
hob nua vüz long im eignen sumpf vabrocht.

hob no imma ka anzige wond zasteat,
hob nua mei jammarei weita eanäaht
hob no imma net den letztn schlussstrich gmoit,
hob wieda moi füa meine föhla bezoiht.

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besucht mich doch auf meinem blog:
https://philjazzmetal.blogspot.co.at/
danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 19. Oktober 2017
5

Lyrik des Tages

Schädeldecken
Sie schlagen dich bis du blutig in deine Tränensacke fasst. Sie üben auf dich Druck aus bis deine Schädeldecke platzt. Und weil du natürlich keine Bärenkräfte hast, wollen sie dass du dir Schnitte mit Scherenkrallen machst.
Patell
veröffentlicht am 13. Februar 2020
37

Lyrik des Tages

weisse taubm 391. | strophe 2
Woit do nua in diesa harmonischn stün meditian,
woit in dem unzugänglichn toi die einsomkeit inhalian

Woit hia donn olle soagn und probleme tiaf vagrom,
woit in diesm geheimen paradies die nächste stufn hom

Hob glaubt, höa kan fremdn laut in diesm obgschiednen lond,
do pletzlich londet a weisse taubm auf meina oidn hond

Valetzt und gschwächt, ka botschoft dabei, da flug woa umsunst,
unta den fedan auf da haut siag i die tätowiate kunst.
philjazz
veröffentlicht am 29. Oktober 2016
2

Lyrik des Tages

Selbstbewusst
Ich bin jemand, der trotz Erniedrigungen sich nicht unterkriegen lässt.
Denn ich bin nicht so an die Gruppe gebunden, wie der Rest.
Und ich finde das ist etwas, das mich ausmacht,
ich geh weiter hin meinen eigenen Weg, auch wenn jeder mich auslacht.
Genau das ist es was mein Selbstvertrauen stärkt,
ich hoffe, dass ihr es euch endlich merkt....

Ich lass mich nicht unterkriegen
ninsteriox
veröffentlicht am 28. November 2015
38

Lyrik des Tages

Limerick - Amerika
Bei Milwaukee ein Feld mit Mohn
gehörte einst Al Capone;
darin pfiff hin und wieder
frivole Halunkenlieder:
eine Spätzin aus Iserlohn.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. November 2018
3

Lyrik des Tages

Papperlapapp
Papperlapapp

Drei Pappeln den langen Tag lang plapperten fröhlich
viel Papperlapapp gleich neben der stillen Trave,
begrüßten freilich jeden Passanten sehr höflich
mit einem kaum hörbar gesäuselten 'Ave! Ave'!

„Da spazieren so viele Zwerge den Weg entlang
auf Schusters Rappen“, parlierte Sophie, die linke.
„Wenn Wind unsre Blätter streift, machen
wir gern auch mal 'Winke, winke'!“

„Ja, ja, und manche fahren mit Booten gar
auf dem Wasser. - Das ist es, was ich auch
zu gern einmal möchte“, brummte die rechte.

„Am schlimmsten sind die, die anstatt ein paar Schritte
durchs liebliche Hansestädtchen zu laufen,
mit stinkenden Blechkisten kommen, Gitte“,
keuchte Sieglinde - die Kränkelnde, in der Mitte.
„Ich muss heute unbedingt in die Stadt um zu kaufen
drei Flaschen Hustensaft beim Apotheker, Herrn Witte.“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. März 2017
9

Lyrik des Tages

477. | titel noch unbekannt.
1) 11/10/10/9
mei geistiga horizont hot si geteilt,
hundate stücke passn net meah zomm,
hob beim lebmspuzzle net long vaweilt,
brauch jetzt dringend a notfoiprogromm

die atmosphäre üba mia is scho dicht,
die foabm in meina wöd san schwoazgrau,
schweb in an irritierendn zwielicht,
mei lebm steckt scho wieda im stau

des fiamament beunruhigend flimmand zuckt,
die risse brechn knistand ausanond,
die breitn spoitn hom scho vü vaschluckt,
die leise zeit tickt rieslnd wie sond
...11/11/9/9
die linien san schoafkantig und fraktal,
die wege mäandan viadimensional,
die kuavn wean zu ana spiroin,
mecht die zügerodn übamoin.
__________________________________

bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.
philjazz
veröffentlicht am 10. Juli 2020
2

Lyrik des Tages

Morgentau
Die Tage grau, das Haus verstaubt
Die Langeweile trübt
Ach gäbe es mehr Morgentau
Ich wäre frisch verliebt
Aanis Aadon
veröffentlicht am 4. April 2016
49

Lyrik des Tages

Angst
Ich habe Angst.
Angst, dass meine Innere Stimme verschwindet.
Sie hat schon lange nicht mehr für mich gesprochen,
ewig zum Schweigen Gebrachte.
Ich habe Angst.
Auf dem Weg, den meine Gedanken gehen.
Er ist golden, doch zugleich auch schwarz wie die Nacht.
Blendend und Blindmachend.
P.G.
veröffentlicht am 27. Oktober 2012
49

Lyrik des Tages

409.| des licht und die dunklheit
1)
dei lächln so foabmfroh, mei heaz pumpt scho wie varückt,
deine augn stroihn so bunt, dei liebe hot mi beglückt
in mia tobt a wüda stuam, mei bluad brodlt scho und kocht,
meine trieb gehn mit mia duach, wieda nebm dia aufgwocht
deine lippm dunklrot, hom mi scho wieda vafüaht,
dei feuchte zung hot mi küsst, hob dei wache haut berüaht
grosse wön proin auf a wond, hom si mit fösn vaeint,
die gischt zabricht diese stün, des mea hot si ausgeweint.
CH 1)
steh so gean in deim beschützendn schottn,
geh voa dia auf die knie und schenk da blumen jedazeit
dei nome steht auf uaoidn steinplottn,
spia no dei eneagie, bist des licht und die dunklheit
bist mei lebmsbaum, mei fös in da brondung,
scheene gedonkn rotian bis in olle ewigkeit
dei vaschwommnes büd zabricht bei da londung,
spia den zaun, den schronkn, bist des licht und die dunklheit.
philjazz
veröffentlicht am 10. Oktober 2017
6

Lyrik des Tages

469. | lebmsamulett.
letzte strophe:
ch 4a) 6/8/9/10
spul die zeit wieda zruck
steh afoch no voi unta druck,
moch jetzt no schnö a vajüngungskua
vastö die zeiga meina lebmsuah

drah des zeitrod vakeaht,
des wossa fliesst scho aufm beag,
des laub londet aufm dürrn ast,
gegan wind flattat die fahne om mast
..10/6/10/8
valauf mi scho wieda im labyrinth,
fühl mi scho wie a kind,
die umgebung vaströmt a bese mocht,
da tog wiad zum moagn, zua nocht
6/8/9/10
setz die zeit wieda zruck,
wie neu is da zabrochne krug,
bod jetzt im jungbrunnen splittanockt,
hobs oita vom lebm gonz weit wegglockt

roi die schnua wieda ob,
von alla wochst da lebmsstob,
des vawökte blott wiad wieda grün,
des längst vadoate gros fongt on zu blühn
..10/6/10/8
vaia mi scho wieda in diesm traum,
fühl mi gfongen im schaum,
mei horizont fegt üba mi hinweg,
und stüht mei lebmsamulett.
___________

besucht doch meinen blog:
https://philjazzmetal.blogspot.com/
philjazz
veröffentlicht am 30. Januar 2020
4

Lyrik des Tages

Was ist Liebe?
Wir bewahren die Sachen im Herzen auf,
die der Verstand nicht verstehen kann.
Sachen die unlogisch sind ,
die man nicht berechnen oder beschreiben kann.

Gedanken,
bei denen der Verstand den Kopf schüttelt und sagt:
Das ist Liebe!
Anna
veröffentlicht am 7. September 2012
51

Lyrik des Tages

Ein Blick
Augen ehrlich, tief und braun
So lieblich in sie drein zu schau'n
Die Welt herum wird klein
Wenn du in meine siehst
Ich bin für immer dein
In den Bann du mich nun ziehst.

Das Fenster zur Seel’ steht offen
Hoffnungslos gefühlsbesoffen
Dein Blick so lieb
Der mein Herz mit Freud’ erfüllt
Oh, mein treuer Verstandesdieb
Diese Begierde, so unverhüllt.

Wendet dein Blick sich aber fort
Auf meine Fragen keine Antwort
Sag mir das ist echt
Verweil in meinen Augen
Oh, ich fühl mich so geschwächt
Wirst mir nun nichts mehr rauben.

Ein Blick zurück auf das was war
Selbst blind seh ich es endlich klar
Die Lieb’ zwar stark
Doch die Seel’ verschlossen
Oh, so allein und so wortkark
Das Feuer nun erloschen.
Bella
veröffentlicht am 5. Juni 2017
52

Lyrik des Tages

Djembe lied
Ich bin aus Holz und Leder so groß und rund wie Räder.
Mein Becken ist ein Trichter, so cool wie hundert Lichter
Djembe heiße ich, In Afrika bin ich königlich. Du schlägst mich mit den Händen, den Rhythmus wo du mit musst.
Leon Hoffmann (11 Jahre alt)
veröffentlicht am 20. Januar 2021
40

Lyrik des Tages

Déjà-vu
Alles ist vergänglich, vergeblich, ohne Sinn!
Nichts ist beständig, gibt es einen Gewinn?
Generationen kommen und sie gehen,
nur die Erde bleibt immer bestehen.

Die Sonne geht unter und sie geht wieder auf.
Jeden Tag nimmt sie denselben Lauf.
Der Wind weht mal von hier, mal von dort.
Macht immer wieder den gleichen Sport.

Alles Wasser der Flüsse mündet im Meer
Nie wird es voll, regnet es auch sehr.
Nicht alles in Worte fassen kann er ganz,
der Mensch, war er doch Gottes Abglanz.

Das Auge sieht sich nie satt und das Ohr,
dass es nicht hört, das kommt nicht vor.
Was einmal war, wird wieder so sein, nun
wie auch getan, man wird es wieder so tun.

Es ist nichts Neues unter der Sonne geschehen
Auch wenn das Manche anders sehen
Alles war schon mal da, in einer anderen Zeit
Doch die Vergangenheit ist manchmal zu weit

Denn wir denken nicht mehr an das, was vergangen
An die Menschen, die vor uns sind gegangen
Generationen kommen und sie gehen,
nur die Erde bleibt immer bestehen.

(In Anlehnung an Prediger 1,1-11)
NyJoen
veröffentlicht am 14. März 2017
44

Lyrik des Tages

Ein Taugenichts
Ein Taugenichts

An einen Taugenichts du denkst,
stehst du fast vor einem Gespenst.

Wenn dir einer sehr nahe steht,
schnell wie der Wind, du gehst.

Recht hat er immer in allen Dingen,
bist du krank im Bett, kann er dir nichts bringen.

Drückst du ihm Farbe und Pinsel in die Hand,
fragt er: "Gib es darauf Pfand?"

Du kannst ihn in die Ecke stellen,
weil er kann noch nicht 'mal Kartoffeln pellen.

Ein Taugenichts der schläft schnell ein,
vielleicht will ihn jemand haben, dann ist er dein.

© Jadeit, 06.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 7. Dezember 2022
13

Lyrik des Tages

Rätsel des Lebens
Vor mir Tisch, Blatt, Stift und Stille -
breche ich den Füllfederhalter und lege eine Spur
aus Tinte schwarz über den Tisch
darauf das Schiff gefaltet
aus dem Blatt, dem
ich nachwinke -
noch lange
glücklich darüber
eines gelöst zu haben
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 28. Dezember 2015
41

Lyrik des Tages

Ohne dich
Aus der Ferne leuchten schwach,
durch die Nebelabenddämmerung,
umgarnt vom Wasserwellenflutenkrach,
tanzen Lichter der Verzweifelung.

Sehnsucht tränt als salzger Bach,
rinnt zur übermächtgen Flut,
weinender Schrei im Sturmeskrach,
ertrinkt meine Seele, meine Glut.
Anonym
veröffentlicht am 1. September 2013
40

Lyrik des Tages

Fels in der Brandung
Ist's die Hoffnung die mir Glauben schenkt
Dich auf Händen durchs Leben zu tragen
Ohne zu fragen
Dein Sein zu begleiten
Nicht sinnlos zu streiten
Dir die Heimat fürs Leben zu sein
Denn, in der Liebe verankert bist du, niemals allein
So lass mich dir dein Hüter sein
der sanft die Tränen dir küsst
wenn dein Herz dir bricht und du vermisst
TsriTiwele
veröffentlicht am 18. Juli 2025
14

Lyrik des Tages

Nach der Teezeremonie ...
Sein Aug' zeichnet die sanfte Welle
nach in ihrem dunklen Haar,
er rückt ihr näher noch als nah;
und Suru und Naruto, selbstvergessen,
ertrinken in des andern Augenpaar.

Der Kuss, der folgt, und bis
zum frühen Morgen dauert:
ein sinnlich Beutestück,
das sie zusammenschweißt.
Und Stunden später sind
die beiden gänzlich ausgepowert
und völlig stumm vor Glück.

Sein Kinn, das ihre schmale
Hand liebkosend hält,
vier Finger seiner Linken
ihre Schulter greifend,
sind längst auf Liebe eingestellt.

Ein tiefer Friede senkt sich über sie:
Die Stille einer feierlichen Teezeremonie -
berauscht und gleichermaßen angeregt vom dunklen Jadegrün des herben dunklen Tea,
empfangen, geben und genießen sie.


nach dem Gemälde "Liebespaar"
von Kitagawa Utamaro
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. Juni 2017
7

Lyrik des Tages

Ich dreh' durch
Ich dreh' durch

Heute Morgen um sieben Uhr, Menschenskinder,
der Reisverschluss kaputt, da hilft kein Kabelbinder.

Könnt' noch eine Socke stopfen,
und im Garten die Blumen umtopfen.

Wenn so der Tag beginnt,
und der Hund jetzt spinnt.

Jetzt der Gürtel reißt,
das Gefühl das alles entgleist.

Draußen fällt er Regen,
kommt der Pfarrer, will das Haus jetzt segnen.

Könnt' mich nur noch hinter der Tür verschanzen,
nein, die Nachbarn woll'n bei uns im Wohnzimmer tanzen.

Lass' den Tag einfach Tag sein,
schenk' dir ein vom guten Wein.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 7. Dezember 2022
8

Lyrik des Tages

Tiere
Tiere sind wie Menschen,
sie seh'n nur anders aus.
Sie brauchen, nur wie wir,
ein gemütliches Zuhaus'.

Sie wollen, nur wie wir,
was leckeres zu fressen.
Wie wir etwas zu Essen.

Sie wollen ein Leben wie ich und du,
wollen auch der Uhu und auch die Kuh.

Wenn alle deshalb gleich wären,
wir und auch die Bären.
#lealoves
veröffentlicht am 14. März 2021
38

Lyrik des Tages

Verdammter Montag
Montags immer früh aufstehn,
kann das auch nicht anderes gehn?
In den Dreck fällt meine Mütze,
und ich steig in eine Pfütze!
Es erschreckt mich ein kleines Reh,
dann verschütt ich mein Kaffee!
Ich bin nass, auch bei der Hose,
dann stolper ich über diese Dose!
Ich bin nun voller Dreck,
wollte einfach nur weg!
Die Leute lachen mich nur aus,
ich rannte dann schnell nach Haus!
Ich lehnte mich an einen Baum,
wünsch mir das ist nur ein Traum!
Warum gibt es dich Montag,
wenn dich bloß keiner mag?
Anonym
veröffentlicht am 10. Januar 2016
39

Lyrik des Tages

Aufgewärmt
Immer trägt mich der Strom von dir fort …
Auf Dampfern und Fähren bin ich längst zuhaus.
Jede Reling appelliert an mein Anlehnungsbedürfnis, doch nie habe ich ins Wasser gespuckt.

Der Menschenstrom auf der Rolltreppe: Auch er trägt mich von dir fort.
Ein Stromschlag, vom Zaun gezwitschert,
erfindet mich neu, überall mangelt es an Liebe …
Das Selbstbewusstsein nimmt überhand
und schwingt sich in ungeahnte Höhen empor;
Zweifel jedweder Couleur werden unter Strafe gestellt, Dummheit hofiert Banknoten …

Ich flüchte vor deinem Ehrgeiz in die Arme
eines armen Poeten; wir besitzen acht Regenschirme und sind gegen jede Art von aufgesetzter Romantik, wir fechten es aus …

Kerzen bringen keine Gefühle zurück,
Aufgewärmtes schmeckt selten besser als am Vortag. Mir genügt zu wissen, wen ich liebe.

In Gedanken will ich immer nur zu dir;
aber ich komme nie wirklich dort an ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. Oktober 2017
5

Lyrik des Tages

Moin Moin, die Sonne scheint ….
--...--
Mit einem Grüß-Gott, Moin-Moin, oder
einen Guten Morgen aufgeweckt und dazu
am blauweißen Himmel die Sonne entdeckt.
Da mach dir keine unnötigen Sorgen, denke
nicht schon jetzt an Morgen. Heute ist DEIN
Tag, wo ein jeder DICH so richtig gerne mag.
Fröhlich begrüßen sollst DU daher diesen gar
so angenehmen - warmen Sonnentag, sodass
ein jeder denn es auch merke, dass DU froh bist,
dass sie gar da sind und DU allesamt gerne magst.
---…---
KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei ** NUR ** mit Kürzel: khahh3
Kuddelahh
veröffentlicht am 12. Mai 2023
14

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