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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Meister
Du sprach er und er sprach
du
nicht
du
sondern
und ich schaute verwundert
ich etwa?
ja du genau du!
und ich wäre tot
und meine augen fiehlen heraus und ich starb
als armer Bauernsohn
das Ende vom Meisterbauer
Anonym
veröffentlicht am 13. August 2013
30

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe ist das wo empfinde ich
Liebe ist das wo ich fühle für dich
Liebe ist das wo du nicht fühltest für mich
Liebe ist das was mich traurig macht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
38

Lyrik des Tages

Das Sommerloch
Im dunkelbraunen Groschengrab
fand ich statt Geld den Bischofsstab
und rührte mich als Sternekoch,
vom Winter rein ins Sommerloch.
Gofmann
veröffentlicht am 10. Mai 2012
8

Lyrik des Tages

Gespräche mit dem Mond
Eingehült im Sternengalnz der Nacht,
Stehe ich auf meinem Balkon,
mit dem Mond der über mich wacht.
Wir lachen und wir trinken Wein,
Baden uns in seinem Schein.

Er erzählt mir von der Sonne gern,
Er sagt, er mag sie sehr, doch sie sei ihm so fern.
Er vermisse sie, doch versprochen habe er sich der Nacht,
Ich sehe wie er versteckt etwas traurig lacht.
Und sie sich schließlich dem Tag,
doch das ändere nichts daran dass er sie sehr mag
Marie Harnisch
veröffentlicht am 16. Dezember 2013
70

Lyrik des Tages

Zauberei
Das schöne Sonnenlicht
und der sehr seichte Wind,
die motivierten mich,
ich wollte mehr davon
geschwind.

Der Trübsinn
und die anstrengende Isolation
sind endlich vorbei,
in der Natur gibt es
so etwas
wie eine Zauberei.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 10. Mai 2023
92

Lyrik des Tages

Gedankenkreisel
Gedanken, die um den Gedanken kreisen,
eine unendliche Geschichte, könnte man meinen.
Schritte auf der Stelle,
ein Stein, der - ins Wasser geworfen - seine Kreise zieht.
Es wird dunkler, ist schon lang nicht mehr helle
der sinkende Stein den Grund berührt.
Anfang und Ende erreicht,
der Stein nun an einem Seil.
Heraufgezogen wird ins Wasser ganz seicht,
die Gedankenwelt scheint wieder heil
Anonym
veröffentlicht am 15. Januar 2013
39

Lyrik des Tages

Applaus
Das Leben.
Der unlösbare Algorithmus.
Wir, wie eingesperrte Tiere,
bejubelt von den Massen,
die wir hassen,
im Wanderzirkus.
Jannik Wentz
veröffentlicht am 14. April 2015
44

Lyrik des Tages

Why-nachten?
Why nachten?
Lass uns wachen
Unsinn machen
lachen über
dumme Sachen
sinnlos schön
spazieren gehn
im Schnee
tut nicht weh
das bisschen Frost
am Geländer: Rost
nein, bitte keinen Apfelmost
lieber schwarzen Tee
heiß mit Zucker und Milch
da drüben der Knilch
will abhauen
ohne zu bezahlen
ach, ich muss noch
das Bild für meinen Schatz
zu Ende malen
krieg doch 'nen Schmatz
vom ihm dafür
Why-nachten
steht vor der Tür
Öffnen wir?
Ja, aber erst
fünf nach Vier.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Dezember 2016
7

Lyrik des Tages

Schule
Misstönend in meinen Ohren,
die allzeit bereite Schulglocke.
Wär ich doch nie geboren,
hätte ich doch keine Sorgen.
Die Schule quält,
die Schule stinkt.
Während das Niveau der Schüler steigt,
doch der Grad ihrer Lebensfreude sinkt.
Wie sehne ich herbei die Stunde der Entlassung, um Hausaufgaben machen zu können und dabei zu verlieren die Fassung.
Anonym
veröffentlicht am 14. Januar 2013
40

Lyrik des Tages

Freundschaft
Wenn ich jemanden begegnen würde, wie du. Ist das Beste, denn dieser Wert von innere Verbindung bereicht meines Glücks, Freude und Wohlergehen. In tiefer Dankbarkeit
Yuks
veröffentlicht am 11. Mai 2023
10

Lyrik des Tages

Nach der Ernte
Ich schaue aus der Fensterscheibe
da wo ich dieses niederschreibe.
Da hörte ich die Eggenscheibe.

Davor hing ein Fendt
den doch wirklich jeder kennt
nur nicht der Ökotrend.

Den dieser schlugt wenig Diesel
Dan hat er keine Kraft
Das interessiert kein Wiesel
Den denn braucht nur die Bauerschaft.
Titus
veröffentlicht am 10. Juni 2022
46

Lyrik des Tages

Freitag, der Dreizehnte
Das Glück im BIOS - vorprogrammiert!
Doch vom Virus, Aberglaube, infiziert,
Dein Lebensspeicher sich rasch formatiert!
Vorschlag: Mach mal ein Reset!
Restore und bleib einfach im Bett!
MH-Jodler
veröffentlicht am 13. Januar 2012
40

Lyrik des Tages

Das Versprechen
Unendlich lang habe ich hier gelegen,
seit der Spross wurd‘ zum großen Baum;
umsäumt im Garten mit blühenden Wegen,
doch fort bist du aus diesem ewigen Traum.
Gewandert zu einer dir befremdlichen Welt,
wo keine hellbunten Wiesen und Pfade
dich zu mir führen, und dich nichts hält,
bis auf die Erinnerung zeitloser Gnade.

Jetzt stehe ich wartend vor unzählbaren Blüten,
die Stimme von dir wie ein Echo verklingt,
und wär‘ ich nicht hier und würde sie hüten,
all jede ins Zeitmeer der Ewigkeit sinkt.
Auch ich bin selbst in schmerzlichsten Leiden,
und rufe vom anderen Ufer der See,
doch wird sich nie unser beider Weg scheiden,
da ich am großen Baum fortwährend steh‘.

Die Hoffnung, die ich hab‘ täglich entzündet,
der Funken, der wie ein Andenken bleibt,
das Wort, einstmals von uns beiden verkündet,
im Meer der Verzweiflung ruderlos treibt,
auf Wellen, die immerfort kommen und gehen;
mein Sehnen nach dir an der Brandung aufwallt.
Für dich werd‘ ich auf ewig hier stehen,
bis dein letztes Wort in mir widerhallt.
Auriana Belamour
veröffentlicht am 17. Juli 2022
59

Lyrik des Tages

Eiskonfekt und Blasensekt
Ich war einst Wirt in Nouakchott
und füllte meinen Pissepott.
Randvoll mit lecker Eiskonfekt
und ein paar Tröpfchen Blasensekt.
Wie immer war’s furztrocken
in meiner Westsahara,
im Zimmer lagen Socken
und es lockte der Mascara.
Als Klobürste war er bestens zu gebrauchen,
so putze ich Kackwürste
und ging dann Tiefseetauchen.
Gofmann
veröffentlicht am 17. Juni 2022
3

Lyrik des Tages

Liebe
Einen Takt schneller pocht mein Herz wenn ich sehe dich
Einen Gedanken an dich birgt Hoffnumg und Licht
wenn du wüsstest die Gefühle für dich
wären das die gleichen für mich
und wenn nicht ich weiss es nicht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
37

Lyrik des Tages

403. | schutzschüd
strophe 1)
hob mi wieda moi total varennt,
afoch augn zua und duach, hob die kreizungen olle vapennt
ohne nochzudenkn wüd drauf los,
hob jo nua den an vasuach, hau mitm homma aufm amboss

woit glei auf amoi ois weidadrahn,
afoch net wieda zruckschaun, stüam voaraus ohne zü, ohne plan
mit meim stuan schädl duach die wond,
spring spielend leicht üban zaun, afoch nua grodaus ohne vastond.

CHORUS 1)
hob jetzt endlich den steiln beag besiegt,
und steh befreit und schwerelos aufm hohn plateau
hob mi om spitzn fösn ongeschmiegt,
und geniess die friedliche stün im zeitlupmtempo

hob die barriean, hüadn und foin zähmt,
und tauch duach a phantastisches bizarres foabmbüd
hob den fodn zua wiaklichkeit duachtrennt,
und zastea aus valoana hoffnung mein letztn schutzschüd.
philjazz
veröffentlicht am 12. September 2017
6

Lyrik des Tages

Bedrückt
Viel Entbehrung,
muss der Mensch erleben
und das Leben,
verläuft sehr oft bedrückt.

An vielen Tagen,
da wird man fast verrückt,
und nichts sagen,
nur noch still sein,
in seinem Leben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 15. November 2018
148

Lyrik des Tages

Nimm die Liebe an
Ich soll aufhören dich zu lieben,
findest du das nicht zu übertrieben?

Es ist das einzige was ich perfekt kann,
nimm es doch bitte an.

Solch tolle Person wie du,
braucht viel Liebe immerzu.

Lehn sie doch nicht ab,
sie wird sonst ziemlich knapp.

Später bereust du es,
denn Liebe ist etwas ganz Besonderes.
Linni
veröffentlicht am 22. März 2013
55

Lyrik des Tages

Planet Hass
Lieben lachen Respekt
Werte die heute niemand schätzt
Sind verloren und wurden
Durch Trauer Schmerz und Hass ersetzt.

Die intelligentesten Wesen
Doch von Intelligenz so fern
Das sind wir Menschen
Harte Schale harter Kern.

Frieden ein Fremdwort
Für Menschen wie uns
Hass aber eine Norm
die jeder benutzt.

Einst wo war Zuneigung und Liebe
Ist heute Egoismus und Gier
Wodurch entstehen Kriege
So hirnlos sind Menschen
Aber kein Tier.

Willkommen auf dem Planet Erde
Vom Menschen erschafft
Nun können wir ihn nennen
Den Planeten Hass.
Emiliya
veröffentlicht am 15. November 2024
46

Lyrik des Tages

O Sommersee, o Glanz ...
Grüne Tage, die kaum Schmerzen bereiten.
Was in krautiger Tiefe geschlummert,
ist ergründbar geworden,

und ich erinnere mich: Du warst ...
ein treibendes Blatt, vom Herbst
in den See gestürzt: die kalte Welt,
darin Blaubart spricht: Es besteht
kein Anspruch für dich, für niemand,
für keinen.

Glanz auf dem Wasser, Glanz …
wie von vierhundert Silberstücken,
die Abraham für die Höhle bei Hebron
blechte, Glanz, der trösten will ...
Da liegst du nun, Sara, neben Abraham
im Felde: Grab, darin Lemminge wühlen.

Auch mich führte einst ein Traum durchs
Gebirg, auch ich … stürzte vom Gipfel
in den See: O primavera, o estate, o lago.
Finito: il tempo della sofferenza*.

Hohles, mit Wasser gefüllt, teilt mit uns
die Sehnsucht zum Meer, kaspisch,
tanganjikasisch, aralisch, darauf Öl
schwimmt, das schwerer wiegt als Wasser
und untergeht wie Glück in der Schwermut.

Altväterlich gründelt der greise Fisch.
Stumm und weise flieht er das Netz.
So entging auch ich dir: zweifelnd und
schwankend, zwischen Geben und Nehmen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 17. Juli 2018
7

Lyrik des Tages

Bluesgefühle
Für jeden, hat es in seinem langen Leben,
auch schon sehr oft, einmal den Blues gegeben.
Es gab Trübsal, Elend und keine Zuversicht,
das ist dann der Blues, von dem man spricht.

Dieser Blues, der drückt unsere inneren Gefühle aus
und diese nehmen wir oder bringen sie nach Haus.
Aus dieser Trübsal, dann wieder zu entkommen,
hat vielen Menschen, sehr viel Kraft genommen.

Doch im Blues liegen auch viele schöne Töne,
es gibt Melodien, im Blues, ganz wunderschöne.
Die Lieder klagen, von viel Leid und Problemen,
diese Inhalte, sollte niemand, zu leicht nehmen.

Den Rhythmus sollte jeder aber, immer genießen,
dann kann, die Zuversicht auch, wieder sprießen.
In der Musik, liegt sehr viel Kraft, für das Leben
denn Blues, kann helfen und etwas wiedergeben.

Im Blues liegt immer viel Gefühl und Melancholie,
wer „Still Got The Blues“ hört, vergisst das Lied nie.
Die Töne prägen sich, sehr tief in die Seele ein,
durch das Lied, bist Du im Blues, nicht mehr allein.
Paul Reeps
veröffentlicht am 25. Oktober 2018
232

Lyrik des Tages

Verfallen
Gefangen im Loch,
mich zu tief verkroch',
durch all die verpeste Luft,
doch er erstrahlte mit Frühlingsduft.

Bis er fiel,
war ich da,
aber dann war es zu viel,
und ich versag'.

Ich ertrank im tiefen,kalten Meer,
mein Herz,das pochte nicht mehr.
Öffneten sich die Lider,
als ich hörte, seine Lieder.

So belebend und rauschend schön,
bis die Glocke zum Abschied ertön'.
Zerfressen in Kummer und Leid.
Liege mit ihm zusammen, bis zur Ewigkeit.
Gül
veröffentlicht am 24. Februar 2019
37

Lyrik des Tages

Ein Kuss ist ein Kuss ist ein ..
Was ist ein Kuss -
der Austausch von Gefühlen?
Ich hab dich lieb' und
du mich bitte auch?
Es ist der Kuss, ich weiß,
ein schöner alter Brauch:

Mal ist er nass und manchmal
ziemlich spröde,
mal kommt er spitz daher,
doch seltener als Witz.
Und hin und wieder denkst du:
Was für 'n zarter Frühlingshauch!
Nur im Extremfall kriegst du Angst:
Der frisst mich auf …

Mal seufzt er leise vor sich hin,
mal gibt 's 'nen lauten Schmatz,
mal flammt von Lippenpaar zu
Lippenpaar die Wollust auf;
der Bruderkuss verbindet gar
von Menschewist zu Menschewist
so manch bankrottes Land;
ein Kuss versetzt den Teenie
außer Rand und Band.

Gehaucht von Mund zu Mund
verhilft ein zarter Kuss
selbst einer Greisin,
einem Greise noch
und dir und mir
zu einem unvergesslichen - Genuss.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 7. März 2017
7

Lyrik des Tages

10 Cent
Menschen spenden 10 Cent für ein besseres Gewissen
aber Milliarden Menschen geht es immer noch beschissen.
Die Gesellschaft zerissen
und wie es besser geht müssten wir eigentlich wissen.
Menschen laufen mit versteinerten Herzen durch die Nacht
doch sind immer noch nicht aufgewacht.
Haben so viel geträumt und doch nichts gemacht
haben gegenseitig über ihre Träume gelacht.
Menschen leugnen es, doch Geld ist alles was uns interessiert
weil der Mensch die Menschlichkeit verliert.
Wir blenden aus ,was mit der Welt passiert
doch unsere Hände sind schon lange blutverschmiert.
In dieser kalten Zeit
und wenn ich nicht mehr weiter weiß
und die Welt so grausam erscheint
träume ich von Freundlichkeit.
Denn noch ist nichts verloren
die Welt wird neu geboren
wenn wir aufhören wie Hunde zugehorchen
aufhören, uns nur um Geld zu sorgen.
Ich bin nur eine Fremde die ein Freund sein könnte,
und vielleicht denkst auch du in ein paar Momenten
dass die Welt kalt ist und ein Lächeln sie wärmt
die ersten Risse in der Mauer ums Herz.
Psychotsundere
veröffentlicht am 10. Dezember 2019
42

Lyrik des Tages

chorus von 402. wossa und lehm
402. | wossa und lehm.
1)
gebts ma do nua an buchstobm, a woat, und scho fliessn gonze sätze aufs leare papia
a klana schubsa treibt mi donn scho foat, in a mit phantasie übaflutetes revia
jede richtung wiad gonz heazlich begrüsst, jeda umweg, jede foin hots feia nei entfocht
brauch ka struktua und a ka grundgerüst, die gedonkn fliagn frei om tog und in da nocht.
2)
gebts ma do nua a zeichn, a symboi, und scho eablühn ungezähmte gschichtn zu an buch
a lichta fleck eahöt scho beag und toi, kumm in jedn lebmsraum imma gean zu besuch
tauch tiaf in jede stüamische region, jeds ausgwoafne netz fischt kreative utopien
brauch kan fremdn plan und ka konstruktion, meine visionäan büda moin allegorien.
CH 1)
schweb in ana unsichtboan woikn schwearelos duach raum und zeit
schliess meine miadn oidn augn und sehn mi noch deina zweisomkeit
treib auf ana wüd schäumendn wön ufalos duachs sonnensystem
fühl mi wie im muttalaib geboagn und easchoff di aus wossa und lehm.
philjazz
veröffentlicht am 11. September 2017
7

Lyrik des Tages

Der Traum
Ich träumt ich wär ein Bett
Das wär ja auch mal nett
Ich müsst’ dann ruhig stille steh’n
Wenn tags man will zur Arbeit geh’n.

Doch nachts, was soll ich sagen,
geht’s mir dann an den Kragen.
Dann heißt es: „Sei flexibel“.
Schlingerkurs ... nicht übel.

Und wer nicht alles lag auf mir...
Die ganzen Namen sag ich dir...
Max und Anna, Gerd und Karl,
Simone und Herta mit dem aus Marl...

Puh, da bin ich aufgewacht.
Da ist die Latte mir gekracht!
... ... ...
Tja, und nun ist’s vorbei.


24.05.16 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 21. Februar 2017
94

Lyrik des Tages

Winterzeit - Akrostichon
W ortlos unterm Eis ruht der Badesee.
I ins Dunkel malt der Mondstrahl
Mandalas mit goldenem Zeh
N ach dem Vorbild der Sonnenuhren
T räume im Schnee hinterlassen Spuren
E in Seniorenheim kommt auf Touren
R aoul, der kranke Alte, vergaß seinen
Schal -
Z um allerletzten Mal
E einen Winter erleben,
Weihnachten feiern
I im großen Saal
T ränen im einsamen Zimmer –
zurücklassen
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. Dezember 2016
8

Lyrik des Tages

Herbst der Seele
Am frühen Morgen düster, kalt,
ziehen Nebelschwaden vom Wald
in Richtung des Hofes am Bach,
Rauch aus dem Kamin am Dach.
Dann in der Mittagssonne
Sitzt die Katze voll Wonne,
sich wärmend ihr Fell
im Herbstlichte, hell.
Der Himmel leuchtet warm,
haben Wolken die Sonne im Arm
abends, wenn es dunkelt
und der Polarstern bald funkelt.
Natur zeigt‘ prächtig‘ Farbenspiel
Bevor das Laub zu Boden fiel.
Nach Nebel kommt der Sonnenschein,
nach Nordwind wird es wärmer sein.
Im Grunde beglückt er,
doch manchmal bedrückt er
dem Sommer gefolgt
uns jährlich erneut.
CescaMia
veröffentlicht am 2. November 2017
45

Lyrik des Tages

Winter
An der Straße steht ein Kind
eine Schneeflocke es fängt
(und gleich darauf noch viele mehr)
Dann kommt ein Wind
Doch einsam fühlt sich das Kind sehr
und es sich denkt:
Die Straße ist leer.
Dichter der Dichter
veröffentlicht am 3. März 2018
48

Lyrik des Tages

Glücks Fall
Wenn alles super läuft und dem Leben die Stille fehlt:
Ruhe, Trauer, Krankheit, Sprachlosigkeit
Tod,
Dann sagen wir: Glück gehabt.

Wenn alles anders kommt, als wir es uns gewünscht haben:
Stille, Trauer, Krankheit, Sprachlosigkeit
Tod,
Dann sagen wir: Pech gehabt.

Wenn wir uns da mal nicht irren, meint der Nachdenkliche,
Der die Medaille des Lebens
schon oft
hin und her gewendet hat.
Jürgen Ernst Kroll
veröffentlicht am 7. Oktober 2013
45

Lyrik des Tages

Gedankengang
Immer, wenn ich durchs Gewirr
in meinen Gedanken irr,
bleibe ich an tausend Ecken
darin stecken.

Immer, wenn ich meinen Weg
in Gedanken überleg,
komme ich ein Stückchen weiter.
Das macht heiter.

Immer, wenn es weitergeht,
in meinen Gedanken steht,
wie ich liebe und nicht hasse.
Das ist klasse.
Anonym
veröffentlicht am 7. September 2016
41

Lyrik des Tages

Wie geht es dir?
Wenn du weißt, dass das Schicksal spielt,
sei dir bewusst, dass es nie verliert.
Viel kann passieren, viel kann gesche'n,
aber nie darf dein Lächeln vergeh'n.
Und ist das Leben noch so hart,
heb den Kopf nach oben - die Rettung naht.
Manchmal machst du gute Miene zum bösen Spiel,
aber eigentlich wird es dir wieder zu viel.
Es interessiert nicht was die anderen sagen, nur deine Liebsten, darfst du nie verraten.

Ich weiß dieser Text hier ist kein Meisterwerk,
doch hoffentlich war er eure Zeit noch Wert.
Itz a G
veröffentlicht am 9. Februar 2018
50

Lyrik des Tages

Der Flug des Phönix
Der Flug des Phönix

Wo einst die alten Kastanien standen,
waren wir, die Kinder, die das Fliegen erfanden.

Um die Arme die große Pappe geschnürt,
hätte fast zu einer Katastrophe geführt.

Mit einer Leiter hoch auf den Baum,
ein bellender Hund hinter dem Zaun.

Ein Abstoßen und ein Sprung,
jetzt, jeder denkt wir waren dumm.

Die Oma am Fenster auf der Lauer,
der Flug, der Sturz, war nur von kurzer Dauer.

Die Geschichte ging glimpflich aus,
zur Belohnung gab es einen leckeren Schmaus.

Es hing wahrscheinlich an der Konstruktion,
"ja", schrie’n alle, wie aus einem Megaphone.

© Jadeit, 05.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 29. November 2022
8

Lyrik des Tages

unsichtboara kuss-390.|strophe 1
Da rieslnde regn streichlt zoat mei oids gsicht,
do meine trübm augn san vüz oft undicht

Bist afoch üba nocht ohne a woat obghaut,
spia no imma dei berüahrung auf meina haut

Bunte vawökte blätta foin einsom hearob,
da heabstliche bodn is a Kaleidoskop

Host afoch üba nocht die bruckn übaqueat,
hob di imma scho so intensiv heiss begeaht.
philjazz
veröffentlicht am 20. Oktober 2016
3

Lyrik des Tages

Schmetterlinge
Bei uns hinterm Haus, herrschte ein großes Treiben,
es gab hier eine Holzbank und so tat ich noch bleiben.
Im schönen Garten, gleich hinter dem kleinen Zaun,
gab es viele Pflanzen und einen blühenden Baum.

Die vielen Pflanzen sahen schön aus, in der Blütezeit
und die Brennnesseln und Disteln, machten sich breit.
Der Sommerflieder lockte sehr viele Insekten an,
bei so vielen Blüten, flogen auch Schmetterlinge heran.

Der Admiral mit seinen schön gefärbten Flügeln
und sein weißer Fleck, taten sich in der Sonne spiegeln.
Auch der kleine Fuchs kam in einer Vielzahl angeflogen
und war dabei manchmal, vor dünnen Ästen abgebogen.

Die Schmetterlinge spielten in dem schönen Sonnenlicht,
ich konnte alles gut beobachten, bei dieser klaren Sicht.
Die Bewegungen, dieser schön anzusehenden Falter,
die waren hier schön zu erkennen, in unserem Zeitalter.

Die Natur hat uns so viel immer wieder, zu geben
und wir dürfen, wenn wir aufpassen, auch darin leben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 28. Oktober 2018
224

Lyrik des Tages

Eltern
Ehre du die Eltern,
du bleibst nicht ewig Kind.
Sie waren, wie du bist
und du wirst, wie sie sind.
meinpoesiealbum
veröffentlicht am 14. Dezember 2011
38

Lyrik des Tages

YOlO
Ich sitze vor meinem PC,
gucke raus und sehe Schnee.
Da fällt mir ein, da war doch was,
was ist mit den Aufgaben - die wir auf haben?

Fast vergaß ich diesen Dreck,
jetzt sage ich nur get rect!
Bubbleboibinz
veröffentlicht am 23. September 2015
44

Lyrik des Tages

476. | titel noch unbekannt.
476. | titel noch unbekannt.
strophe 1) 9/9/11/13 (//12/12)
räklst di wieda alla im bett,
da one-night-stand is scho longe weg,
dei männavaschleiss is scho exoabitant,
a feste beziehung is bei dia no net geplant

da richtige woa no nie dabei,
bist vü liaba söbstständig und frei,
eansthoft woas east amoi und des hechstns öf tog,
du woast no vüz jung und ea woit glei an vatrog

host dein lebmszenit scho eareicht,
drei joahzehnte host gleant und bist greift,
longsom sehnst di noch an gmiatlich woamen heim,
do dafüa benötigst net nua an grossn baustein

host nua ongst voam liebendn heaz,
deine gfühle gehn vüz schnö obwäats,
die scheidung deina ötan hot da zuagsetzt,
kana hot da zuagheat, woast zrissn und tiaf valetzt.
philjazz
veröffentlicht am 25. Juni 2020
2

Lyrik des Tages

Gefährlicher Frühling
Der Fluss ist endlich frei und atmet auf.
Ins Auge dringt der erste Blütenstaub.
An Busch und Bäume heftet sich frühreifes Laub.
Der Winter stürzt sich in den Schlussverkauf.

Die Vogelvagabunden wandern wieder ein ‑
ohne Gepäckstück, Regenschirm und Pässe.
Die Asphaltdecken dünsten noch aprilgewohnte
Nässe ‑ trotz mildem Wind und Maiensonnenschein.

Der Frühling kommt allmählich auch in Fahrt
und tigert hüstelnd durch das hundegraue Land.
Robuste Kinder buddeln schon im feuchten Sand.
Auf den Getreidefeldern schießt die Wintersaat.

Zig Nasen tropfen und zig Augen brennen.
Die Welt besteht zum größten Teil aus Pollen.
Im Löwenzahn, auf gelben Bauernwiesen,
sieht man Hasen tollen. Ein wilder Hahn
tritt frühjahrsmüde Hennen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Mai 2017
5

Lyrik des Tages

Die Zeit
Zeit
(Gewiss, man kann sie stoppen, die Zeit,
aber nicht anhalten ...)

Die Zeit steht nimmer still und stirbt nicht aus; ich denke oft an jene schicksalsschwere Stunde, als es an uns vorüberzog, das legendäre Glück. -
In meinem Herzen klafft seither die tiefe Wunde, die mich auf fremdbestimmtes Leben führt' zurück.

Ich gebe insgeheim nur immer mir die Schuld, auch dies: ein weit verbreiteter Charakterzug,
der jene wahrhaft Schuldigen aufjubeln lässt,
die sich dann lauter, toller noch als sonst gebärden. Ich kann dich gut verstehen, wenn du sagst: Es ist genug! -

Die Zeit ist jenes Haus, darin du dich gefangen hältst.
Sie anhalten zu wollen, wird mit Sicherheit misslingen.
Du fragst sich oft, was wird die Zeit noch bringen? Vielleicht 'nen Spiegel, darin du dir selbst gefällst ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 22. Februar 2017
8

Lyrik des Tages

Schützt die Welt
Warum ist alles so geworden?
Es war doch alles ohne Sorgen.
Hier geht es nur noch um Gewinn,
Gekümmert wird sich nur geringen
Um die Natur, die alles geübt
Der Mensch denkt, sie vergiebt.
Doch das tut sie nun nicht mehr,
Der Mensch verschwänden sie so sehr.
Wir müssen lernen sie zu schützen
Sonst wird sie uns bald nichts mehr nützen
Wir würden alle enden im Krieg
Niemand würd sich freun eines Sieg,
Die Menschheit würde ausgerottet sein,
Denn die Natur, sie gibt nicht klein.
Anonym
veröffentlicht am 23. Januar 2015
74

Lyrik des Tages

Menschen
Menschen nennen wir uns
Finden wir seien eine Kunst
Doch menschliches besitzen wir nicht
Tragen jeden Tag ein falsches Gesicht.

Der Sinn des Lebens uns nicht bewusst
Wollen Leben ohne Grenzen und Verlust
hätten wir den Sinn bloß gewusst.

Menschen
Geboren als reine Personen
Entwickeln sich in unterschiedlichen Nationen
Letztlich nicht mehr wiederzukennen
Menschen kann man sie nicht mehr nennen.

Haben verlernt zu lieben
Sind dazu erzogen zu hassen
Drum finden wir es normal uns zu bekriegen
Und können es selbst kaum fassen.

Menschen
Jeden Tag auf der Flucht
Vor sich selbst und suchen Zuflucht
Sind verantwortlich für den Untergang der Erde
Aber würden sich trotzdem immer noch beschweren.

Menschen
Eine begrenzte Zeit auf der Erde
Helden würden sie nicht mehr werden
Lassen Tag für Tag die Erde im Stich
Sollen sich nicht wundern
Wenn die Erde irgendwann zusammenbricht
Emiliya
veröffentlicht am 15. November 2024
49

Lyrik des Tages

Gold vs. Eisen
Selten hat Eisen
Das Gold verdrängt
Doch wenn man im Herzen
Eisern geballt
Dem Morgen begegnet
Den Abend schaut
Dann passt kein Gold
Kein Blatt
Kein Korn
IT-Lyrik
veröffentlicht am 20. April 2016
38

Lyrik des Tages

Ist das die Welt
Ist das die Welt
Ist das die Welt die wo ich früher gekannt habe
Ist das die Welt die ich mal ich gesehen habe
Ist das die Welt die ich kennen gelernt habe
Ist das die Welt die ich wo ist die alte Welt
Wo! Wo! Wo!
deyaram3a
veröffentlicht am 5. November 2019
37

Lyrik des Tages

Vor Der Umkleidekabine
Sie hüpft auf einem Bein,
dann hüpft sie gleich nochmal
Ist es denn zu klein?
Oder doch zu schmal?
Zwängt sich in enge Hosen
Danach in einen Rock
Bestickt mit bunten Rosen

Stellt sich auf ihre Spitzen
und dreht sich 1,2 mal

Würd so gern ihr Gesicht sehen
Sei es noch so banal
Erikasko
veröffentlicht am 6. März 2019
40

Lyrik des Tages

Nordstadt
Schon wieder die Chance verpasst
es wirft dich in den Matsch
der Tatsachen die dich einfach nicht loslassen
und antreiben aufzusteigen
von 39 Stunden die Woche siehst du nicht mehr
als so mancher von seinem Harz 4.
Ist nicht gerecht
der ganze Druck und doch steigt dieser weiter an
bis man nicht mehr kann, man sich verkriecht
und danach fragt:
wann ja wann fängt endlich ein besseres Leben an?
Nordlicht
veröffentlicht am 9. November 2019
49

Lyrik des Tages

Pleite
Schon wieder pleite,
gehe ich auf alten Sohlen.
Die Woche erst die Zweite,
ich brauche wieder Kohlen!
Anonym
veröffentlicht am 14. Februar 2012
54

Lyrik des Tages

Der Blick von oben nach unten.
Wie kann ich hier glücklich sein?
Wenn ich weiß ich lebe hier nicht allein.

Wie kann ich glücklich sein?
Wenn ich weiß das überall ein jener ist am wein.

Verarbeiten?
Ich arbeite daran doch nichts ändert sich.
Nur ich ändere mich.
Wofür bin ich?
Dafür bin ich?!
Von links
von rechts von vorne und von hinten
überall kommen die Nachrichten.
Nachrichten von Leid Qual.
Jeder Hoffnungsschimmer wird vergraben
durch dutzend traurige Taten.
was bleibt, dass bin ich.
LeZ
veröffentlicht am 21. Februar 2016
45

Lyrik des Tages

Die Andacht in Shaghai
Wenn der Himmel graut am Morgen
Menschen sich, samt ihren Sorgen,
zu den Orten hin bewegen,
die sie achtsam immer pflegen.

Grün sind sie und schön gestaltet.
Muße hier die Zeit verwaltet!
Hier an diesen guten Plätzen
können öffnen sie die Herzen.

Voller Andacht sie mit andern
lassen Geist und Seele wandern
in gemeinsamer Bewegung
finden Sie des Geistes Regung.

So, gemeinsam, Gottverbunden
lassen sich die Weltenwunden
schließen, heilen, neu gestalten
Und den Wahnsinn auszuhalten.

Matthias Back 3.06.12
Matthias Back
veröffentlicht am 21. Februar 2017
82

Lyrik des Tages

Muffplauze
Wie Gottschalk mit der Großschnauze
sprech ich von meiner Muffplauze.
Dort kleben Schwangerschaftsstreifen
wie Abdrücke großer Reifen,
denn ich feuerte den Monstertruck
wie Erwin Rommel einst die Flak!

Mit Unschuldsmiene lag ich in den Wehen,
die Kriegsmaschine war am Rollen
und es kreisten die Aaskrähen.
Verführte ich im Fischlokal
zwei Schwestern aus Mischehen!

Bombenschläge knallten durch das Urschleimtal,
über Darmwege rollte die Mozartkugel pränatal.
Schließmuskelkater machte mich sodann zum Vater.
Es folgte der Geburtsschmerz,
wie kann man sich freikaufen?
Ich erleichterte mich mundwärts
und begrüßte den Scheißhaufen!
Gofmann
veröffentlicht am 17. Juli 2022
2

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