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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

410. | bezoiht.
Strophe 1)
mia is koid und bin miad,
zvü trunkn und eingraucht,
wieda in bars vaiat,
wieda fraun vabraucht.

sitz auf da oidn bonk,
a floschn in da hond,
fühl mi scho schwoch und kronk,
bin wiaklich scho om sond.

da wind flüstat und singt,
die stean leichtn und stroihn,
die bam san gonz beschwingt,
und regntropfn foin.

woikn ziehn voam mond,
spia des noss in meim gsicht,
schau tiaf in mein vastond,
find in mia oba ka licht.

CHORUS 1)
hob no imma ka anzige kettn gsprengt,
hob mi nua tiaf in söbstmitleid vasenkt
hob no imma net diesn eastn schritt gmocht,
hob nua vüz long im eignen sumpf vabrocht.

hob no imma ka anzige wond zasteat,
hob nua mei jammarei weita eanäaht
hob no imma net den letztn schlussstrich gmoit,
hob wieda moi füa meine föhla bezoiht.

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besucht mich doch auf meinem blog:
https://philjazzmetal.blogspot.co.at/
danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 19. Oktober 2017
5

Lyrik des Tages

Alte Liebe nach Goethe
Grau die Regenwand
weiß der Bogenrand
weiß die Haare,
doch farbig beschattet
vom Glanz ihrer Augen:
in munterer Trübe
eine Sonne aus Liebe
Anonym
veröffentlicht am 23. Juni 2016
40

Lyrik des Tages

Morgendämmerung
Wie oft war ich schon hier
an diesen einsamen Ort?
Bei Nacht gibt es nur Stille,
ich vernahm hier kein Wort.

Ich fühlte alles klar und besser
mit dem Blick auf das, was mal war.
Die Zeit in meinen Gedanken
werden wieder schön, ganz klar.

Was ich zurückbekomme,
ist ein Elixier mit viel Energie.
Ich finde nun einen neuen Weg,
die Zukunft übernimmt die Regie.

Ein Stück aus dieser Nacht
hat viel Neues mir gebracht.
Später zur Morgendämmerung
bin ich aus diesen Traum erwacht.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 16. Juni 2023
93

Lyrik des Tages

weisse taubm 391. | strophe 2
Woit do nua in diesa harmonischn stün meditian,
woit in dem unzugänglichn toi die einsomkeit inhalian

Woit hia donn olle soagn und probleme tiaf vagrom,
woit in diesm geheimen paradies die nächste stufn hom

Hob glaubt, höa kan fremdn laut in diesm obgschiednen lond,
do pletzlich londet a weisse taubm auf meina oidn hond

Valetzt und gschwächt, ka botschoft dabei, da flug woa umsunst,
unta den fedan auf da haut siag i die tätowiate kunst.
philjazz
veröffentlicht am 29. Oktober 2016
2

Lyrik des Tages

Einstge Liebe
Wandel durch die Wälder,
Dunkelheit wird Sonnenlicht.
Tret hinaus auf weite Felder,
einstge Liebe miss ich nicht.

Warme Strahlen von der Sonne,
klärn zuletzt verschwommne Sicht.
Ach, was für eine Wonne,
kein Kampf mehr um mein Herze ficht.
caribu
veröffentlicht am 30. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

469. | lebmsamulett.
letzte strophe:
ch 4a) 6/8/9/10
spul die zeit wieda zruck
steh afoch no voi unta druck,
moch jetzt no schnö a vajüngungskua
vastö die zeiga meina lebmsuah

drah des zeitrod vakeaht,
des wossa fliesst scho aufm beag,
des laub londet aufm dürrn ast,
gegan wind flattat die fahne om mast
..10/6/10/8
valauf mi scho wieda im labyrinth,
fühl mi scho wie a kind,
die umgebung vaströmt a bese mocht,
da tog wiad zum moagn, zua nocht
6/8/9/10
setz die zeit wieda zruck,
wie neu is da zabrochne krug,
bod jetzt im jungbrunnen splittanockt,
hobs oita vom lebm gonz weit wegglockt

roi die schnua wieda ob,
von alla wochst da lebmsstob,
des vawökte blott wiad wieda grün,
des längst vadoate gros fongt on zu blühn
..10/6/10/8
vaia mi scho wieda in diesm traum,
fühl mi gfongen im schaum,
mei horizont fegt üba mi hinweg,
und stüht mei lebmsamulett.
___________

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philjazz
veröffentlicht am 30. Januar 2020
4

Lyrik des Tages

Habemus
habemus freiheit und demokratie
habenus pornografie und tv
habemus papam

habemus Angie & Angélique
habemus Tennis und
menschenwürdige Flüchtlingspolitik
habemus papam

habemus Aldi, Penny und Lidl
habemus Anne Sophie Mutter nebst Fidel
habemus papam

habemus Fußball und Holsten(tor)
habemus Oper und Heldentenor
habemus papam
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. Dezember 2016
6

Lyrik des Tages

Theorie Praxis
In der Uni lehrten Sie:
grau sei alle Theorie.
Doch seit ichs bis zur Praxis packe,
weiß ich: Die ist braun
mene
veröffentlicht am 18. Januar 2013
39

Lyrik des Tages

Schädeldecken
Sie schlagen dich bis du blutig in deine Tränensacke fasst. Sie üben auf dich Druck aus bis deine Schädeldecke platzt. Und weil du natürlich keine Bärenkräfte hast, wollen sie dass du dir Schnitte mit Scherenkrallen machst.
Patell
veröffentlicht am 13. Februar 2020
39

Lyrik des Tages

Ohne dich
Aus der Ferne leuchten schwach,
durch die Nebelabenddämmerung,
umgarnt vom Wasserwellenflutenkrach,
tanzen Lichter der Verzweifelung.

Sehnsucht tränt als salzger Bach,
rinnt zur übermächtgen Flut,
weinender Schrei im Sturmeskrach,
ertrinkt meine Seele, meine Glut.
Anonym
veröffentlicht am 1. September 2013
42

Lyrik des Tages

477. | titel noch unbekannt.
1) 11/10/10/9
mei geistiga horizont hot si geteilt,
hundate stücke passn net meah zomm,
hob beim lebmspuzzle net long vaweilt,
brauch jetzt dringend a notfoiprogromm

die atmosphäre üba mia is scho dicht,
die foabm in meina wöd san schwoazgrau,
schweb in an irritierendn zwielicht,
mei lebm steckt scho wieda im stau

des fiamament beunruhigend flimmand zuckt,
die risse brechn knistand ausanond,
die breitn spoitn hom scho vü vaschluckt,
die leise zeit tickt rieslnd wie sond
...11/11/9/9
die linien san schoafkantig und fraktal,
die wege mäandan viadimensional,
die kuavn wean zu ana spiroin,
mecht die zügerodn übamoin.
__________________________________

bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.
philjazz
veröffentlicht am 10. Juli 2020
2

Lyrik des Tages

409.| des licht und die dunklheit
1)
dei lächln so foabmfroh, mei heaz pumpt scho wie varückt,
deine augn stroihn so bunt, dei liebe hot mi beglückt
in mia tobt a wüda stuam, mei bluad brodlt scho und kocht,
meine trieb gehn mit mia duach, wieda nebm dia aufgwocht
deine lippm dunklrot, hom mi scho wieda vafüaht,
dei feuchte zung hot mi küsst, hob dei wache haut berüaht
grosse wön proin auf a wond, hom si mit fösn vaeint,
die gischt zabricht diese stün, des mea hot si ausgeweint.
CH 1)
steh so gean in deim beschützendn schottn,
geh voa dia auf die knie und schenk da blumen jedazeit
dei nome steht auf uaoidn steinplottn,
spia no dei eneagie, bist des licht und die dunklheit
bist mei lebmsbaum, mei fös in da brondung,
scheene gedonkn rotian bis in olle ewigkeit
dei vaschwommnes büd zabricht bei da londung,
spia den zaun, den schronkn, bist des licht und die dunklheit.
philjazz
veröffentlicht am 10. Oktober 2017
6

Lyrik des Tages

Aufgewärmt
Immer trägt mich der Strom von dir fort …
Auf Dampfern und Fähren bin ich längst zuhaus.
Jede Reling appelliert an mein Anlehnungsbedürfnis, doch nie habe ich ins Wasser gespuckt.

Der Menschenstrom auf der Rolltreppe: Auch er trägt mich von dir fort.
Ein Stromschlag, vom Zaun gezwitschert,
erfindet mich neu, überall mangelt es an Liebe …
Das Selbstbewusstsein nimmt überhand
und schwingt sich in ungeahnte Höhen empor;
Zweifel jedweder Couleur werden unter Strafe gestellt, Dummheit hofiert Banknoten …

Ich flüchte vor deinem Ehrgeiz in die Arme
eines armen Poeten; wir besitzen acht Regenschirme und sind gegen jede Art von aufgesetzter Romantik, wir fechten es aus …

Kerzen bringen keine Gefühle zurück,
Aufgewärmtes schmeckt selten besser als am Vortag. Mir genügt zu wissen, wen ich liebe.

In Gedanken will ich immer nur zu dir;
aber ich komme nie wirklich dort an ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. Oktober 2017
5

Lyrik des Tages

Morgentau
Die Tage grau, das Haus verstaubt
Die Langeweile trübt
Ach gäbe es mehr Morgentau
Ich wäre frisch verliebt
Aanis Aadon
veröffentlicht am 4. April 2016
51

Lyrik des Tages

Herr der Heere
Jesus starb für unsere Sünden,
darum möchte er sich mit dir verbünden.
Er ist von den Toten auferstanden,
von seiner Gnade ist reichlich vorhanden,
Gott liebt die Menschen so sehr,
geh zu ihm und deine Sorgen kommen nicht mehr.
Er war schon vor der Schöpfung anwesend,
er sieht alles genau an und zwar überwachend.
bboy1497
veröffentlicht am 4. Juli 2013
37

Lyrik des Tages

Der Schreck
Ein Vogel im Park sich erschrak
Sein Freund trug zu ihm seinen Sarg
Sein Freund zu ihm sprach
sein herz wurde schwach
Der Jäger gab ihm den Auftrag
Anonym
veröffentlicht am 28. Mai 2013
41

Lyrik des Tages

Frei nach mein' Worten
So wurde die Arbeit von einhundert Stimmen,
zum Werke von zehn armen Stummen.
Folgend wurden die zehn armen Stummen,
zum ein' der frei spricht.
Frei nach mein' Worten -
die ein jeder spricht.
k!D
veröffentlicht am 3. Mai 2021
37

Lyrik des Tages

Sinn des Lebens
Auf der Suche nach dem Sinn
des Lebens und wer ich wirklich bin.
Habe Angst, es nie wissen zu werden,
ineinanderfließende Gedanken und Gefühle,
ich will nicht leben,
aber auch nicht wirklich sterben.

Auf keinen Fall in diesem Teufelskreis
vor mich hin vegetieren,
gefangen in einer leblosen Hülle,
die sich mein Körper nennt.
Anonym
veröffentlicht am 3. Juli 2012
49

Lyrik des Tages

An dem Tag
Es war der Tag
An dem ich das Träumen lernte
und mein Gewissen mich entbehrte
Als ich jede Nacht so dort lag
Sterne beobachtete und an dich dachte
In ständiger Hoffnung
dass ich meine meine Verpflichtung
gegenüber Dir wahrmachen möchte.

An jenem Tag bist du gekommen
Mit seidenweichen Haaren
schöne Beine, die sich mir offenbaren
und blaue Augen die mir entgegen kommen.
GoetheWarDichter!
veröffentlicht am 29. Juni 2015
46

Lyrik des Tages

Amoklauf
Klapperndes Rad in der Morgenkälte. Plötzlich blenden grelle Lichter, das Auto von Herr Professor Richter. Fast überfahren, nicht viel fehlte, nichts ist passiert, wäre aber besser gewesen. Das denkt sich der Junge, als beide weiterrasen.
Denn heute werde ich euch alle töten und wenn die Schulglocke läutet, bin ich pünktlich, bin ich da.
Ein erstes und ein letztes Mal.
Janne
veröffentlicht am 14. Mai 2012
44

Lyrik des Tages

An dich
Ich weiss nicht was ich sagen soll
du kleiner hässlicher Troll
deine Reime sind so billig wie ein Fehlerprotokoll
als du auf die Welt kamst sahen dich alle würdevoll an
16 Jahre später sahen alle dich nur reuevoll an
Anonym
veröffentlicht am 18. Dezember 2014
45

Lyrik des Tages

Selbstbewusst
Ich bin jemand, der trotz Erniedrigungen sich nicht unterkriegen lässt.
Denn ich bin nicht so an die Gruppe gebunden, wie der Rest.
Und ich finde das ist etwas, das mich ausmacht,
ich geh weiter hin meinen eigenen Weg, auch wenn jeder mich auslacht.
Genau das ist es was mein Selbstvertrauen stärkt,
ich hoffe, dass ihr es euch endlich merkt....

Ich lass mich nicht unterkriegen
ninsteriox
veröffentlicht am 28. November 2015
40

Lyrik des Tages

Für dich
Nicht jedem schenk ich mein Vertrauen,
lass nicht jeden in mein Herz schaun,
habe Angst dir in die Augen zu sehen,
es ist schwer, jedem gleich zu traun.

Ich bin verletzlich, wie gefangen,
hasse lange Blicke und stille Münder,
die mir sagen, du bist nicht gleich.
Nicht wie wir, nicht wie jeder.

Ich scheine oft unnahbar,
gemein und unerfahren,
ich habe meine Gründe,
Gründe, die mir Schmerz bereiten.

Keiner kann das fühlen,
doch die mit dem Vertrauen
bei ihnen ist es sicher,
bei ihnen ist es Liebe.

Ich bin nicht einfach,
das weiß ich,
aber ich wollte dich nie verletzen,
DIR Schmerz bereiten.

Verzeihst du mir?
Lena
veröffentlicht am 24. Januar 2012
75

Lyrik des Tages

Nach der Teezeremonie ...
Sein Aug' zeichnet die sanfte Welle
nach in ihrem dunklen Haar,
er rückt ihr näher noch als nah;
und Suru und Naruto, selbstvergessen,
ertrinken in des andern Augenpaar.

Der Kuss, der folgt, und bis
zum frühen Morgen dauert:
ein sinnlich Beutestück,
das sie zusammenschweißt.
Und Stunden später sind
die beiden gänzlich ausgepowert
und völlig stumm vor Glück.

Sein Kinn, das ihre schmale
Hand liebkosend hält,
vier Finger seiner Linken
ihre Schulter greifend,
sind längst auf Liebe eingestellt.

Ein tiefer Friede senkt sich über sie:
Die Stille einer feierlichen Teezeremonie -
berauscht und gleichermaßen angeregt vom dunklen Jadegrün des herben dunklen Tea,
empfangen, geben und genießen sie.


nach dem Gemälde "Liebespaar"
von Kitagawa Utamaro
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. Juni 2017
7

Lyrik des Tages

Es war einmal ein Mann ...
Es war einmal ein Mann
der war in einer Kann'
Die Kanne sagte: »He! Geh raus!«
Der Mann wurde zu einer Maus.
CSSTYLER
veröffentlicht am 16. März 2017
39

Lyrik des Tages

Schneesturm
Eisige Kälte
stilles Verlangen
nach Wärme
Sommer,zu schön
wärs, Es ist bibbrig fröstelnd.
unermessliche Armut und Reichtum zugleich
weil tausende Kristalle peitschend ihre
Sklaven halten
Freiheit eingeschränkt
wortkarg unaufhaltsam
in allen Sprachen
für alle zu verstehen..
Luikasson
veröffentlicht am 30. August 2013
43

Lyrik des Tages

Ein Blick
Augen ehrlich, tief und braun
So lieblich in sie drein zu schau'n
Die Welt herum wird klein
Wenn du in meine siehst
Ich bin für immer dein
In den Bann du mich nun ziehst.

Das Fenster zur Seel’ steht offen
Hoffnungslos gefühlsbesoffen
Dein Blick so lieb
Der mein Herz mit Freud’ erfüllt
Oh, mein treuer Verstandesdieb
Diese Begierde, so unverhüllt.

Wendet dein Blick sich aber fort
Auf meine Fragen keine Antwort
Sag mir das ist echt
Verweil in meinen Augen
Oh, ich fühl mich so geschwächt
Wirst mir nun nichts mehr rauben.

Ein Blick zurück auf das was war
Selbst blind seh ich es endlich klar
Die Lieb’ zwar stark
Doch die Seel’ verschlossen
Oh, so allein und so wortkark
Das Feuer nun erloschen.
Bella
veröffentlicht am 5. Juni 2017
54

Lyrik des Tages

Ein King wie Kid Ink
Das Leben ist voller Blüten,
darum roll' ich mir meine Tüten.
Es gibt da nur ein Problem,
es ist das System.
Aber jede neue Woche,
ist für mich wie eine neue Epoche.
Schau', das Volk.
Sie hab'n gezweifelt,doch jetzt habe ich Erfolg.
Auf der Reise nach Afrika,
aßen wir nur Paprika.
Schieß mich jeden Tag zum Mars,
Chill'n mit den Bra's,
macht Spaß,
und ist nh ziemlich endlos lange Phas'.
Ja dieses Haze schickt mich out of Space.
Hab' jeden Tag Geburtstag,
und 100k im Rucksack.
Und guckst du in die Statistik,
dann siehst du ich hab null Kritik brrra.
Speed oder weed
Papa sagt, macht doch eh kein' Unterschied
doch ich bleib' Fanclub Mitglied.
Auf der Street,
war ich schon immer Dieb.
Mama hör' auf zu diskutieren,
fang' an Klamotten anzuprobieren.
Ich kicke die Line,
du weißt was ich mein'.
Ja aha hab' nie studiert,
aber es hat trotzdem funktioniert brra.
Free stylen wie 50ct,
ja das ist mein Talent,
Ich hinterlasse diesen Text als mein Testament.
Die Bank ist Schenker,
also sag' mir wer ist Lenker.
das war's BLAH
DAYweed
veröffentlicht am 15. Juni 2018
39

Lyrik des Tages

Nebel
Ein Nebel zieht auf
Ich kann ihn sehen
Sie sagen "Steh auf"
Ich möchte nicht mehr gehen
Bjorn Goden
veröffentlicht am 27. April 2021
41

Lyrik des Tages

Das Glück erscheint
Deine Küsse alles Frische!
Gedankenflüsse reine Tische,
Seelengrüße - Brot und Fische,
Götterspeisung schwerer Wein.
Lass es nie zu Ende sein.

Weltbesessen eingeboren,
Kräftemessen abgeschworen,
selbstvergessen und verloren,
Lebensläufe meine Zeit.
Jeden Tag zur Tat bereit.

Ausersehen um zu lieben,
nicht verstehen klug geblieben,
kein Vergehen Sorgenschieben,
Jugend pflegen kein Zurück.
Überall erscheint das Glück!
Surreal
veröffentlicht am 11. April 2013
48

Lyrik des Tages

Teil eines Gedichtes
Runterschlucken und weitermachen,
Achselzucken und vervielfachen,
ätzend wie Salpetersäure - Selbsttherapie,
man kann sagen zwischen uns stimmt die Chemie.
Der D
veröffentlicht am 28. Oktober 2014
44

Lyrik des Tages

Teekesselrätsel
Teekessel – Rätsel - Geschichte
Ein Kind sah ich am Wiesenrand,
es hielt ein Blümchen in der Hand.
Die Wiese, sie war gelb und schön,
eine Augenweide sie zu sehn.
Das Blütenmeer gefiel mir sehr,
das Kind sprach nur, „ich pflück noch mehr
und nehm´ die alle mit nach Haus,
und mach daraus ´nen Blumenstrauß“.
Nach Tagen war ich wieder dort,
und fand das Kind am gleichen Ort.
Wieder suchte es einen Strauß,
doch die Blumen sahn jetzt ganz anders aus.
Dort, wo letztens eine Blüte war,
entstand - wie sonderbar -
eine Kugel vieler kleiner Samenträger,
sie sahen aus wie Fallschirmflieger.
Das Kind, das pustete die kleinen Flieger,
die schwirrten lustig durch den Wind
und erfreuten dieses Kind.
Ein Windstoß tat dergleichen mehr
und im Gegenlicht der Sonne
entstand ein wundersames Lichtermeer.
Im Namen dieser Blume hat sich ein Tier versteckt,
ich denke mir, du weißt es schon,
und hast es längst entdeckt.
Guno CB
veröffentlicht am 24. Juli 2024
33

Lyrik des Tages

Rätsel des Lebens
Vor mir Tisch, Blatt, Stift und Stille -
breche ich den Füllfederhalter und lege eine Spur
aus Tinte schwarz über den Tisch
darauf das Schiff gefaltet
aus dem Blatt, dem
ich nachwinke -
noch lange
glücklich darüber
eines gelöst zu haben
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 28. Dezember 2015
43

Lyrik des Tages

Winter ade
Die tristen Wintertage sind beinah' vorüber;
das Grand Hotel empfängt die ersten Frühlingsgäste.
Manch alter Baum reckt hoffnungsfroh die Äste:
War dieser Himmel über mir nicht gestern trüber?

Paar Sonnenstrahlen spielen in der Stadt Verstecken,
die neue Frühjahrskollektion ist hinter Schreiben ausgestellt.
Uralte Hausfassaden sind verärgert über Winterflecken,
ein Ausflügler hat im Caféhaus seine Zech geprellt.

Man möchte auf den großen Plätzen mit den Tauben sprechen,
und fragen, ob sie schon den Winter in den Flügeln spürn.
Ein Casanova nimmt sich vor, das letzte Herz zu brechen,
der Lenz indes öffnet im Hinterhaus die Gartentür.

Mein liebes Lieb' schäumt über vor Entzücken
und seine grauen Haare kümmern ihn nicht mehr.
Freu dich mit uns und nimm das Leben nicht so schwer:
Die Pracht des Frühlings wird auch dich beglücken.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 19. März 2017
11

Lyrik des Tages

Ring
Ein Leben lang
Laufe ich
Mit keinerlei zwang
Und Herzlich

Bis ich dich traf
Da war ich Brav
Wir beiden zusammen
Wie Kerzenflammen

Für mich eine neue Welt
Egal ob Hau oder Zelt
Ich steck ihn dir an
Denn goldenen Ring
Dragona
veröffentlicht am 21. November 2018
41

Lyrik des Tages

Zuversicht
Ich betrachte mein Leben,
welches ständig weitergeht.
Es kommt oft zur Unruhe,
die nur langsam wieder vergeht.

Ich spüre den Schatten,
das möchte ich aber so nicht.
Wieder zurück im Leben,
dort empfinden was anspricht.

Ich möchte viel Helligkeit
und diese für immer festhalten.
Es ergibt sich Zuversicht,
die will ich mit Freude gestalten.

Ich habe nun neue Ziele
und die möchte ich erreichen.
Der ständige Trübsinn,
der sollte für immer weichen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 22. November 2018
149

Lyrik des Tages

Er.
Graue Augen aufs Nichts gerichtet,
wirkten verloren, von der Zeit vernichtet.

In Seiner Welt hatte ich keinen Platz.
Kein Wort gerichtet an mich.

Sprach nicht mal einen Satz.
BlueDragonSK
veröffentlicht am 27. Januar 2020
33

Lyrik des Tages

Nicht gut genug
Dieses ganze Geläster geht weiter.
Ich bin immer wieder am scheitern.
Und dieses Gefühl einer Blamage
ist wie eine laute Durchsage.
eitsch
veröffentlicht am 20. März 2021
41

Lyrik des Tages

435. | eigna wün.
1) 13/8/5...//6 (silben pro zeile)
muass heit unbedingt wieda moi raus in die natua, die via wänd hom mi scho einzwängt, brauch jetzt ka kultua
loss mi auf die launischn spiele vom wetta ein, hob afoch meine kettn gsprengt, brauch jetzt gros und stein
wü endlich wieda die unendliche freiheit spüan, die grossstodt hot mi scho eadrückt, brauch jetzt kane tüan
mecht oi die probleme und soagn gonz tiaf vagrom, olle pläne samma missglückt, lauf net meah gonz synchron.
ch 1a) 5/6/5/6...///7 (silben pro zeile)
ois foit von mia ob, fühl mi wieda gonz leicht, hob mein wondastob, die zeit longsom vastreicht
loss ois hinta mia, wieda weita entfeant, is jetzt mei revia, scho so vü dazuagleant
mei zü ungewiss, nua mei weg is gonz kloa, moch kan kompromiss, feinfühlig mei sensoa
endlich gonz allan, geniess jetzt diese stün, schreib mei lem ois roman, hob endlich mein eignen wün.
______________________

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danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 7. Mai 2018
3

Lyrik des Tages

Moin Moin, die Sonne scheint ….
--...--
Mit einem Grüß-Gott, Moin-Moin, oder
einen Guten Morgen aufgeweckt und dazu
am blauweißen Himmel die Sonne entdeckt.
Da mach dir keine unnötigen Sorgen, denke
nicht schon jetzt an Morgen. Heute ist DEIN
Tag, wo ein jeder DICH so richtig gerne mag.
Fröhlich begrüßen sollst DU daher diesen gar
so angenehmen - warmen Sonnentag, sodass
ein jeder denn es auch merke, dass DU froh bist,
dass sie gar da sind und DU allesamt gerne magst.
---…---
KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei ** NUR ** mit Kürzel: khahh3
Kuddelahh
veröffentlicht am 12. Mai 2023
14

Lyrik des Tages

476. | exhumiat.
strophe 2) 9/9/11/13 (//12/12)
räklst di wieda alla im bett,
um dein hois hängt a neichs amulett,
in da duschn plätschat wossa zoat voa si hin,
die schmettaling im bauch hom vü adrenalin

es woa liebe aufm eastn blick,
woa da genialste zaubatrick,
die funkn hom zwischn eich knistat und gsprüht,
eire foabm hom si vamischt und san donn eablüht

iagendwie host eam scho imma kennt,
eire sön woan vü zu long getrennt,
eire wege hom eich donn endlich zommgfüaht,
hobts den jeweils ondren trommlschlog intensiv gspüat

ea is dei mäachenprinz in peason,
iah treffts beide den richtign ton,
eire harmonie hot an besondren klong,
eire magische affäre is east da onfong.
philjazz
veröffentlicht am 30. Juni 2020
2

Lyrik des Tages

Der Sprecher/Die Sprecherin
Der Sprecher/Die Sprecherin

Wenn man Einen/Eine Sprecher/Sprecherin wählt,
dann wurde über Ihn/Sie alles schon erzählt.

Dann wird Er/Sie mit Händen getragen,
Er/Sie hat die Lösung aller Fragen.

Er/Sie ist sehr beliebt und sehr wichtig
und macht alles immer richtig.

Und wenn Er/Sie mal wackelt,
wird nicht lang' rumgefackelt.

Gestoßen von dem hohen Thron,
das ist dann Ihm/Ihr (sein) letzter Lohn.

Man konnte den Ausgang doch schon fast erahnen,
nicht die Lieben sind immer die großen Humanen.

© Jadeit, 10.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 8. Dezember 2022
5

Lyrik des Tages

251. | liebe.
1)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei wäame umhüllt uns von kopf bis fuss
Fühln uns geboagn und vü freia, sei licht gibt jedn an hamlichen kuss
Jetzt schaun ma olle ins feia, seine flommen züngln wüd und hoch hinauf
Reichn uns olle die hände, und da lebmstonz nimmt sein ewign lauf.
2)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei rauch steigt in seah hohe atmosphäan
Fühln uns vü leichta und freia, sei licht stroiht bis zu deinem gebuatsstean
Jetzt lebm ma olle om feia, die flommen eazöhn uns iah lebmsgschicht
Öffnen unsre müdn augn, und dei lebmstraum erstroiht im ewign licht.
ch 1a)
Des feia is amoi seah bes, des feia is donn wieda liab und guad
Des feia is zwiegespoitn, zasteat und peinigt uns bis aufs bluad
Des feia braucht des wossa, und die eadn braucht die luft
Is a ewiga kreislauf, oba nua die liebe umhüllt ois mit iahn duft.
philjazz
veröffentlicht am 20. März 2018
3

Lyrik des Tages

Lauf des Lebens
Von Geburt an unzertrennlich
Mutterliebe grenzenlos
Doch das Leben ist zerbrechlich
Trennungsschmerz ist riesengroß

Das leben zieht so schnell vorüber
Man merkt es kaum - schon vorbei
Das Leben ist noch sehr viel trüber
Ohne Mutter, ganz allein

Familie, Freunde und die Liebe
Stützen, helfen, richten auf
In Stunden ohne Mutterliebe
Nimmt das Leben seinen lauf

Ohne diese Elternwiege,
Die ein jeder nun mal braucht
Erreicht man schwer nur neue Ziele
Alles ist komplett verraucht.

Doch das ist noch nicht das Ende
Licht am Tunnelsende naht
Liebe brachte diese Wende
Ein Herz, ein Blick, kommt Zeit kommt Rat
Chauffeurontour
veröffentlicht am 7. April 2019
48

Lyrik des Tages

It is my life
Essen, Schlafen, Trinken,
verschenkter Zeit und verpassten Möglichkeiten hinterherwinken,
den anderen scheinbar nur hinterherzuhinken,
in einem Stillen Ozean aus Antidepressiva und homöopathischen Mitteln versinken.
Denken und Fühlen,
suchend im Dreck vergangener Taten wühlen,
fallen lassen wollen alle versteckenden Hüllen,
und das Lebensgefäß wieder anfangen zu füllen.
Anonym
veröffentlicht am 29. Mai 2012
48

Lyrik des Tages

Am Morgen geh ich durch den Wald
Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn bloße Schritte sich von Moos umschlingen.
Wenn Nebel sich wird leise schmiegen,
Um jene die im Wind sich wiegen.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Sonnenstrahl'n durch's Dickicht dringen.
Wenn Tau entsteht im Morgenrot,
Des Raureif's Tot vom Tage droht.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Vögel noch im Traume singen.
Wenn meine Ohren achtsam lauschen,
Und hören nur das Blätterrauschen.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Helios Strahl'n mir Wärme bringen.
Wenn endlich nach so langer Nacht,
Mir sein Gesicht entgegen lacht.

Dann scheint im Walde je zu klingen,
Die Melodie von der Natur.
Die es so schafft wie keine nur,
Mein Herze lässt im Kreise springen.
pfroemmi
veröffentlicht am 23. August 2018
47

Lyrik des Tages

Der Schuldenberg
Der Schuldenberg

Der Schuldenberg der wächst und wächst,
der Nachbar jetzt den Hund raus lässt.

Im Portemonnaie da ist kein Geld drin,
der Dax stürzt ab, im Lotto kein Gewinn.

Die Löhne hinken dem eigenen Schatten hinter her,
morgens aufsteh'n, das fällt schon schwer.

Zugegeben, Zahlen sind ja variabel.
Die Reichen sind doch sehr spendabel?

Drum esst das Essen von der Tafel,
die Suppe mit der Alugabel?

Es braut sich 'was zusammen am Horizont,
die Menschheit dafür ja nichts konnt'.

Eines Tages wird man sagen: "Es ist vollbracht“,
wir liegen pudelnass im Graben. Wer hätte das gedacht?

© Jadeit, 04.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 7. Dezember 2022
5

Lyrik des Tages

Der perverse Affe
Ein Affe mastubierte in Kiel,
es gab für ihn nur ein großes Ziel.
Drum flog er zum Po,
dort bekam ers roh,
mit 'nem riesengroßen blauen Stiel.
penetrator3000
veröffentlicht am 28. Mai 2013
48

Lyrik des Tages

Emilia
Mir gefiel ja
der Name Emilia
als ich ihn hörte.
Was mich dann störte,
war der Name Klaus-Peter -
Den hörte ich später.
Edith Sunny
veröffentlicht am 25. Februar 2013
54

Lyrik des Tages

Was ist Liebe?
Wir bewahren die Sachen im Herzen auf,
die der Verstand nicht verstehen kann.
Sachen die unlogisch sind ,
die man nicht berechnen oder beschreiben kann.

Gedanken,
bei denen der Verstand den Kopf schüttelt und sagt:
Das ist Liebe!
Anna
veröffentlicht am 7. September 2012
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