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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Was ich fühle
Das was ich fühle, weißt du nicht
ahnen tust du sie nicht
nicht mal im Traum hättest gedacht, was ich fühle für dich
wenn du fühlst dasselbe für mich
wird wunderbar alles für mich
und vielleicht auch für dich
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
29

Lyrik des Tages

Hirngespinst
Ich sehe dich, du rotes Blatt!
Wie ein Ahorn schwebst du im Wind...
verlierst deine Zellstruktur.
Bangen, ob es dich morgen noch gibt.

Rot wie der Blutmond,
doch nicht so grün wie Chlorophyl,
überlebst du die Photosynthese nicht.

Du osmotisches Ritual der Reinigung!
Anonym
veröffentlicht am 9. November 2015
34

Lyrik des Tages

lol
ich bin so müde
ich bring mich um
lebensmüde
Bring mir den Rum!

Katzen vergewaltigen
ja das ist mein hobby
katzen haarigen
ich arbeite in der Atomlobby

Eine Mutation der Dna
ja das hat die Anna
yehawer6969
veröffentlicht am 11. November 2020
30

Lyrik des Tages

...!
Ich will morgens nicht mehr aufstehen,
abends nur noch sterben gehen.
Wahrscheinlich bin ich depressiv,
Gucke immer als ob mir eine Maus über die Leber lief. Ich verfluche meine Pflichten, jeder erwartet etwas von mir. Ich soll meinen geknicktes Selbstbewusstsein aufrichten, sagen all die Psychologen, und die allermeisten Ratschläge kommen von dir.
Kris
veröffentlicht am 11. Mai 2012
37

Lyrik des Tages

Samstagsfreuden
Kleine Freuden am Samstag.
Große Freuden für Sonntag.
Wenig Freude am Montag.
Bald ist wieder Dienstag.
Dann zieht sich der Mittwoch
wie ein Faden durchs Knopfloch
JackFrost
veröffentlicht am 5. November 2011
41

Lyrik des Tages

darüber der Kosmos
rollende Wogen und leise ins Weite
lallende Wellen zu schwingender Saite
verschluckende Tiefe, unendliche Ferne
beseelende Laute, erleuchtende Sterne
singende Wellen, warmluftige Nacht
wasserne Platscher, unbeschwert sacht
nuschelnder Rhythmus, wimmerndes Lachen
klingende Stimmen, jauchzendes Krachen
vertrauende Augen, ein ehrliches Blinzeln
ein Blick, ein Kuss, kein Laut, und Schluss
darüber der Kosmos
Ben
veröffentlicht am 13. Juni 2018
37

Lyrik des Tages

Samstag, der Vierzehnte
Der Kater schnurrt,
das führt zum Brummen.
in meinem Kopf
ist auch ein Summen.
Der Dreizehnte
er war gar nicht so schlecht.
Wie war die Party?
Ich erinnere mich nicht so recht.
Im Gedächtnis, da sind Lücken,
schwindlig wirds extrem beim Bücken.
MH-Jodler
veröffentlicht am 14. Januar 2012
35

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
b 1) 7/8/8/7/9
ruck do näha zu mia hea,
vaschmöz dein keapa do mit meim,
mei gefäss is no long net lea,
konnst net länga bei mia bleim,
vamiss jetzt scho dein heabsiassn duft

kumm do etwos näha ron,
leg dei schüchtanheit gänzlich ob,
mei schoin besteht aus reinem ton,
bist mei peafekta massstob,
atme nua mit dia die gleiche luft

umoam di jetzt gonz intim,
spia dei wäame so intensiv,
bist mei sinnliche medizin,
bist so heiss so kreativ,
vabrenn mi sogoa on deina haut

klamma mi on dei figua,
füah di endlich in mei vasteck,
fesslst mi mit deina natua,
host dei sö om linkn fleck,
hob die gonze zeit nua dia vatraut.
philjazz
veröffentlicht am 23. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Der Angler
Ein Bächlein, hell und klar,
darin das letzte Fischlein war:
schwamm immerfort putzmunter
den Bach hinauf, hinunter …

Ein Angler warf die Reuse
gleich neben einer Schleuse:
Das Fischlein schwamm hinein.
Es zappelte und zuckte
und ward danach sehr still;
lag bald schon auf dem Grill.

Ein Bächlein – öd und klar:
kein Fischlein darin war.
Am Ufer lagen Kopf, Gebein
vom letzten munt'ren Fischelein:
paar Grätelein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 16. Mai 2017
13

Lyrik des Tages

Als die Kippe noch cool war
Kippen sind verpönt.
Zigarettenkonsum hat sich seit 1990 halbiert.
Statistiken geschönt?
Heute schon eine Shisha probiert?
Gequalmt wurde damals an allen Orten.
Selbst im Fernsehen blauer Dunst.
Der Marlboro-Cowboy sah die Himmelspforten.
Rauchen war halt keine Kunst.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 14. November 2019
5

Lyrik des Tages

Eigentlich
Eigentlich bin ich ganz und gar aus Stille,
eigentlich wollte ich immer aus Stille sein,
eigentlich weiß ich: Dies war Gottes Wille,
eigentlich bin ich ziemlich gerne allein.

Eigentlich warte ich immer noch auf deine Frage,
eigentlich denke ich immer noch nur an dich,
eigentlich habe ich keinen Grund zur Klage,
eigentlich liebe ich fast jedes Gedicht.

Eigentlich hab' ich viel zu gute Manieren,
eigentlich bin ich wild wie ein kleiner Sturm,
andererseits möchte ich keinen brüskieren,
eigentlich fühl ich mich wie Rapunzel – im Turm.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 20. Februar 2017
144

Lyrik des Tages

Der Tod ganz nah
Minuten und Sekunden,
der Zeiger rückt voran.
Es sind zu viele Stunden,
ich weiß nicht mehr wann
ich angefangen habe
mit allem abzuschließen.
Denn es ist eine Gabe,
keine Tränen zu vergießen.

Mein Kopf ist so leer,
doch Denken zu schwer.
Ich geh durch den Tag,
ob mich jemand mag?
Ich rede mit keinem,
Ih würd lieber weinen,
unter der Decke liegen,
keine Luft mehr kriegen.
Der Welt Gute-Nacht sagen.
Den Liedern mein Leid klagen.

Doch ich will nicht mehr weinen,
denn ich bin mit meinen
Plänen am Ende.
Das ist die Wende.
Ich werd es beenden.
Mein Leben zurücksenden.

Diese Worte sind für alle geschrieben, die an Depressionen leiden.
Sie werden nie als krank anerkannt und leiden doch stärker als Krebskranke. Es ist nicht leicht, Depressionen zu haben, aber ihr könnt es schaffen.
Ih habe hier alle Gedanken, die mir innerhalb von 5 Minuten durch den Kopf gingen, als Gedicht verfasst.
Ich hoffe ihr fühlt euch von mir geknuddelt und kommt irgendwann aus eurer Depression heraus.

Und ja, es ist viel zu viel geworden.
DepriChild
veröffentlicht am 1. März 2018
31

Lyrik des Tages

Mein einziger Freund
Mein Freund der Tod, bist doch immer um mich, reißt mich in seelische Abgründe, mein einziger Begleiter. Dachte erst, du wärst meine depressive Seele, die Wahrheit erkenne ich erst jetzt, da der Wunsch zu sterben von meinem Herzen auf meine Stirn reflektiert wird. Statte mir endlich den einen wahren Besuch ab, ich brenne noch, doch nicht mehr lange. Ich hasse und liebe zugleich,...
Anonym
veröffentlicht am 17. Juni 2012
37

Lyrik des Tages

Sonnenkitzel
Am frühen Morgen strahlte sie
So hell und warm wie ich sonst nie
Ihr Leuchten in mir aufnahm.
Ihr Weg nach einer Stunde
Verlief auf meinem Munde
Schräg über meine Decke
Verschwand sie in der Ecke
Und hinterließ kein Loch!
Ach, blieb sie länger doch!
Jott H. Wangerin
veröffentlicht am 15. März 2019
34

Lyrik des Tages

Ergänzung
Alles trist und grau,
doch du stichst grell hervor,
zu einer neuen Welt bist du das Tor.
Du bist zart, alles andere rau.

Jedoch hast auch du deine Zacken,
weiche Hülle, steinharter Kern,
innen ein Meteroit, außen ein Stern.
Doch hat nicht jeder seine Macken?

Wir beide sind die Teile,
das Leben unser Puzzle-Spiel,
es zusammen zu setzen unser Ziel.
Das dauert aber eine Weile ...

Bis man dich zum Schmelzen bringt,
verliert man seine Kraft,
doch am Ende wird man nicht bestraft,
wenn man in dein Herz eindringt.
Magdalena Wank
veröffentlicht am 3. Januar 2018
142

Lyrik des Tages

Freiheit
Halt mal inne
Und benutze alle deine Sinne.
Schau der Himmel steht in Flammen!

Hör doch mal!
Die Sänger der Natur
Wollen uns erzählen
Was so viel besser ist als Kultur.

Fühle wie wir fliegen!
Riechen und schmecken
Wir die Freiheit
Denn sie ist völlig rein
Von Zeit.
Sue
veröffentlicht am 31. Januar 2014
47

Lyrik des Tages

Feder, Tinte und Papier
Feder, Tinte und Papier,
ja das wünsch' ich mir!
Gute Laune und viel Zeit,
lege mir bitte auch bereit!
Zum Schluss bitte noch Kreativität,
am Besten von früh bis spät!
Damit ist es auch genug,
sonst mache ich noch zu viel Unfug!
herminchen
veröffentlicht am 12. Juni 2018
55

Lyrik des Tages

September
Grünes Gras,
darüber gelber Septemberwind streicht

Sonne,
die neben mir in See sticht,
ihre goldenen Segel setzt

Meine Seele –
stumm wie ein Fisch
Mit jedem Atemzug werde ich müder

Ich schlafe ein – im Gras, dort am Ufer,
mitten im Froschkonzert

Sobald ich die Augen schließe,
sehe ich dich – umso deutlicher,
je weiter du von mir entfernt bist

Stündest du neben mir und schautest
auf mich hinab: Meine Sicht auf dich
wäre versperrt ...

Manchmal überkommt mich der Schlaf –
so schnell, dass ich die ganze Welt
aus den Augen verliere.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. September 2017
8

Lyrik des Tages

Katzen im Haus.
Katzen machen das Haus
erst so richtig gemütlich,
ungemein heimisch, denn
hast Du Katzen in deinem
Haus, geht die Freude und
die Geselligkeit nimmer aus.
---…---
Tschüs, KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei – KLAR -- mit Kürzel: khahh6
http://katzen-hunde-und-andere.blogspot.com/
KuddelAHH
veröffentlicht am 3. Oktober 2021
12

Lyrik des Tages

Ich bin der Moment
Es ist wieder Zeit zu gehen,mein Körper drängt aus dem Haus.
Die Last tut weh,Halteseil Schmerzen kaum aus.
Wind weht mir sanft ins Gesicht,
ich schließe die Augen,brauch meine Umgebung nicht.
Bleibe stehen,atme ganz tief ein und aus,
so viele wohlriechende Düfte,
möchte nicht mehr zurück ins Haus.
Ich werde eins mit der freundlichen Natur,
betäubt und verwandelt,Hochgenuss pur.
Ich atme nochmal tief und ganz lange aus,
werde wach und kehre zufrieden zurück ins Haus.
Waldfee
veröffentlicht am 11. März 2014
46

Lyrik des Tages

Mit dir
Ich suche deine Augen, die mir die Lebenskraft aussaugen. Ich kann nichts von dir erwarten, habe deine Absichten schon erraten. Werde dir dennoch folgen, denn wenn nicht, wirst du mich auf ewig verfolgen. Träume werden oft zu Albträumen, die länger im Gedächtnis bleiben und auch den wachen Weg säumen. So war es auch mit dir, warst mein himmlischer Traum und wurdest zur Qual. Stehe nun vor der Wahl,
Anonym
veröffentlicht am 20. Juli 2012
32

Lyrik des Tages

k nonsens tration
Still, ich muss mich konzentrieren,
da im Kopf geht was spazieren,
manches noch auf allen Vieren,
zu vergleichen auch mit Tieren,

Alles das geht viel zu schnell,
kitzelt, witzelt wild und wusselt.
Vielleicht ists vom Tier das Fell,
das ein bisschen zu arg fusselt?

Und ich frag mich irritiert,
ob da was im Kopf passiert,
falls das Tier von seinem Schopf,
vier Fusseln zu viel verliert?

Ob es wohl den Kopf verwirrt,
wenn das Tier voll ungeniert,
Schopffusseln darin verliert?
Anonym
veröffentlicht am 8. Oktober 2014
29

Lyrik des Tages

balsam - 387. strophe 1
Innalich jublt mei heaz üba dei liebe zu mia
nua äussalich füah i mi auf wie a wüds tia.

Innalich tobt in mia a oakan volla eneagien
nua äussalich mecht jetzt die müdigkeit einziehn.

Brodl und koch innalich wie a riesigs lavamea
nua äussalich spia i rein goa nix, fühl mi lea.

Innalich begeht mei gsundheit an meahfochn betrug
nua äussalich sitz i in an todkronkn zug.
philjazz
veröffentlicht am 30. September 2016
6

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt
ch 1a) 8+7 (7+8)/7+7/10
a leis ausgehauchtes echo singt a traurige melodie,
a foabmfrohes fresko strotzt nua so von eneagie,
ignoariat die phobische amnesie

diese geringe resonanz weint bittre tränen im gesicht,
a stoake lebmssubstanz glänzt goidn im sonnenlicht,
bemeakt hia goa net des ungleichgewicht

die zweite seitn da medaille zeigt genau des gegnstück,
die sehne schiasst die pfeile in an bogn ins unglück,
von diesa flugbahn gibts afoch ka zrück

diesa woihvadiente oadn dekoriat die rein weisse wond,
aus foisch gspütn akkoadn eakennt man kronkn vastond,
bau mei lebm nua auf rieslndem sond.
philjazz
veröffentlicht am 24. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Was du willst, was du kriegst
Ein Widerspruch in sich,
das, was du willst, das, was du kriegst.
Willst du mehr als dir gegegeben,
wird es zum Kampf, dein Leben.
Dem Glück hinterherhetzend,
bist du zum Ende hin doch nur der Letzte.
Gerechtigkeit, was soll das sein?
Dieses Streben nach allem Ersehnten vergiftet dein Herz einst so rein.
Anonym
veröffentlicht am 16. Januar 2013
34

Lyrik des Tages

Blutsauger
Ich nicht willst und nicht Kommerz, ich brauche kein dickes Auto, hab mein Fahrrad, das noch fährt. Ja, natürlich mache ich Money mit der Scheiße, doch was hält es die Gemeinde und nicht nur ein paar Scheine. Ich mache weiter arbeiten, irgendwann der Hype stirbt. Ich kann nicht wollen, wenn ich bleibe stehen wie Whitebeard, Beef mit Holger, könnt ihr sagen was ihr wollt. Regel Nummer 1: Mund zu, man bläst nicht. Verfolgt viele alte Freunde, die kamen und mir dann weh taten. Hat mir alles notiert, wie ein Pirat auf Seekarten. Ich habe mich nicht verkauft auf diesem Weg, ich ging immer geradeaus auf diesem Weg. Nur durch Abos wird man doch kein anderer Mensch und warum wird man bestraft, wenn man an andere denkt und nicht nur an sich, wenn eine Freundschaft zerbricht und das nur wegen Klicks. Life is a bitch. Wir reden hier von Real Life, meine Kumpels ignorieren einen, nur habt ihr selber keine Träume, keine Pläne. Aus einer Pfütze wurde ein Meer, doch es fing an mit einer Träne.
Raportagen Fan♥️ aka foxy
veröffentlicht am 18. November 2019
31

Lyrik des Tages

Dem Leben trauen
Auch in einer Kultur
Der Stärke und Leistung
Darfst Du Deiner Schwäche trauen.

Auch an einem Tag
Der Eile und des Fortschritts
Darfst Du Deiner Müdigkeit trauen.

Auch im Sog
Des Größer, Höher, Schneller, Weiter
Darfst Du Deinen kleinen Schritten trauen.

Denn das Lauschen
Auf das Schwache, Müde, Kleine,
sorgt, dass Du auf Gott kannst bauen.

Matthias Back 25.2.08
Matthias Back
veröffentlicht am 20. Februar 2017
50

Lyrik des Tages

Street Lyrik
Ich bin so tight und fresh,
Ihr seid am Mic so schlecht,
ich komme rein und rap,
am Rhein und check,
das Panorama ab,
das ist so hamma was,
ich balla bars,
wie kan man das,
übertreffen,
du willst Stress schieben?
Okay wir reden über Treffen
derlatino
veröffentlicht am 14. Dezember 2013
31

Lyrik des Tages

Ein Herz, zwei Herzen
Ein Herz, zwei Herzen, vereint,
verbunden,
bestimmt für die Ewigkeit.
Alles, wirklich alles braucht seine Zeit.
Liebe, ein Wort der Tat, was viel verheißen mag.
Sehnsucht, Zärtlichkeit, Gefühle,
viele Nächte und viele Tage,
jedoch nur ein Augenblick.
Ein Augenblick der Magie,
macht dich und jemand anderen lebendig.

Genieße ihn, koste ihn aus.
Lebe deine Liebe in Saus und Braus.
Sei großzügig, sei liebevoll.
Was du gibst, wird dir gegeben.
Also gib, statt zu nehmen.
Deine Liebe wird es dir danken
und dich auf Händen tragen.
Nun geh hinaus, in die weite Welt
und öffne dich, für diesen einen Moment.
Suche ihn nicht,
er wird dich finden!
Sebastian S.
veröffentlicht am 16. Dezember 2011
50

Lyrik des Tages

Früchte
Sahst die graue Asche blühen,
Sahst die Kriege und das Leid,
Sahst die Krankheit einer frühen
göttergleichen Menschlichkeit.

Schufst die Sünden aller Welten,
Schufst das Glück des Erdenreichs,
Schufst die Glocken, die einst schellten,
Für den Schaffer deines Reichs.
Pagan
veröffentlicht am 5. November 2011
55

Lyrik des Tages

Lebensphilosophie
Schau in die Ferne, kleiner Wicht!
In 60 Jahren plagt dich die Gicht!
Die Beine sind dann müde und auch schwer,
Dein kleines Herz, es will nicht mehr!
So sollst du jeden Tag genießen,
nicht allzu viele Tränen heut vergießen,
schau in die Sonne, wie sie scheint,
Das Leben und du - noch seid ihr vereint.
Yoda
veröffentlicht am 30. März 2016
23

Lyrik des Tages

Motorradfieber
Jetzt ist der Moment,es ist wieder Zeit,
wir beide sind mit Leib und Seele zum Durchstarten bereit.
Ein einziger Blick, ohne Worte drücken wir aus,
unseren Drang in die Freiheit,wir wollen nur raus.
Jetzt ist der Moment ,wohin auch immer es uns treibt,
der erlebte Wg selbst unser Traumziel bleibt.
Wir reden und schweigen aus dem Bauch heraus,
spüren uns endlich, wollen nicht mehr nach Haus.
Jetzt ist der Moment,zu zweit allein plötzlich ganz weit,
die Zeit bleibt stehen,schenkt uns die Ewigkeit.
Edelweiss
veröffentlicht am 11. März 2014
43

Lyrik des Tages

unerträglicher Optimismus
Ein Leben voller positiven Dingen,
ist wie ein Schnitt mit stumpfen Klingen,
du lernst nie den wahren Schmerz,
der dich dann trifft, mitten in dein Herz.

Weil du an das Gute glaubst,
und nur das Schöne dir erlaubst,
siehst du Leid und Not nicht mehr,
darunter leiden manche sehr.

Deine Ignoranz ist unerträglich,
und du scheiterst damit kläglich.
Die Schatten ziehen an dir vorbei,
doch das macht dich auch nicht frei.

Du willst immer glücklich sein,
doch dein Herz, es ist aus Stein.
Denn du siehst das wahre Gesicht,
dieser hoffnungslosen Erde nicht.
Rosenblüte
veröffentlicht am 19. Mai 2017
47

Lyrik des Tages

Tief in mir
Freude blubbert
Liebe schnuppert
Eifersucht auf leisen Sohlen
nagt an ihnen ganz verstohlen
Unbehagen macht sich breit
Freude, Liebe mit der Zeit
mir dann doch abhanden kommen
Hass hat dann das Spiel gewonnen
Tiefseetaucher
veröffentlicht am 2. August 2015
32

Lyrik des Tages

Das goldene Reich
Die Tyrannei endet, das goldene Reich wird frei
Sein Leuchten ziert des Horizontes Wangen
Sieh! Ein neues Leben beginnt für uns zwei
Lass uns die Träume unsrer Herzen fangen.
AMN
veröffentlicht am 27. Dezember 2021
26

Lyrik des Tages

Liebe aus dem echten Leben
Du schreibst bemühst dich kriegst doch keine Antwort,
die ZEIT währenddessen schleicht hinfort.
Wie kann es sein man wird ignoriert,
obwohl man sich anstrengt alles probiert.

Immer wieder versuchst du es,
etwas spannendes über dich Preiszugeben,
doch nach der Ewigkeit bist du nicht mehr frohen Mutes,
versuch es lieber im realen Leben,

Dort wird sich auf Dauer was besseres ergeben,
vielleicht schon bald,
vielleicht triffst du den Mensch auf einer von vielen Feten,
oder vielleicht sogar im Wald?

Man weiß es nie doch nutz die Chance,
befreie dich aus dieser Trance,
Der Internet-Dating-Wahn,
wirft dich nur aus deiner Bahn.
Der Poet
veröffentlicht am 25. März 2019
35

Lyrik des Tages

Freundschaft
Freundschaft liegt nicht im Trend und folgt keiner Mode. Du bekommst keine Garantie, weder Zinsen noch Rendite, und doch ist sie die beste Investition deines Lebens.
Jule
veröffentlicht am 26. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

Herzblühen
Die Tochter in den Armen
Das Kerzenlicht gedimmt
Den lauen Tönen lauschend
Weiß ich, dass alles stimmt
Aanis Aadon
veröffentlicht am 20. Februar 2016
36

Lyrik des Tages

Magie
Töte die Stimme in dir
Die glaubt Magie existiere nicht
Ignoranz ist ein Echo
Zauber hat eine Stimme
Suche nach der Macht der Worte
Und sprich mit Feinheit und Freiheit
Alles ist subjektiv
Vertraue nicht deiner Theorie
Lass sie authentisch sprengen
Denn es macht Sinn
Dass du keinen Zweck hast
Kein Gefühl und keine Rationalität
Sondern meine begehrte Übernatürlichkeit
In der Metaebene der reinsten Schönheit.
Anti-Ich
veröffentlicht am 12. Juni 2016
30

Lyrik des Tages

Einsamer Jäger
Einsamer Jäger.
Du trägst in dir zu viel.
Zu viel an Kampfwut und Eroberungslust.
Zu viel an Unstetigkeit und Wahrheitssuche.
Zu viel hast du an Bewunderung und Hoffnung in dir.
Du trägst schwer an deiner Masse an Stolz, Eitelkeit und Intelligenz.
Dein Schutz die Kälte.
Dein Ventil die Lust.
Körperliche Befreiung nennst du das.
Ich sage dir, nicht ein Heer voller Frauen wird deine Sehnsucht stillen.
Anonym
veröffentlicht am 14. Februar 2012
35

Lyrik des Tages

Obsolorum
Viermal so dick wie mein Schwanenhals
im Ergebnis das schrägste im Land
Hahnenklee, goldfarbener Fleck, Umbra
getönt, als Sound: der wilde Genuß
niemals von jemals. Abgewatscht.
und alles ist vorgewarnt, Schluss!
opal
veröffentlicht am 13. Mai 2013
34

Lyrik des Tages

406. | spieglbüd
1)
unta meina vasteinatn und hoatn schoin,
bin i eigentlich sentimental, sonft und weich
auf da haut san gnua noabm, tattoos von symboin,
brauch den stechendn schmeaz zum sölischn ausgleich
ealeb jedn tog so vü gwoit, traua und leid,
bin a friedliebenda mensch in meina freizeit
do des schicksoi hot mi eawöht, hot mi ausgsuacht,
mei weg pflostat mit panikattackn, schreckn und fuacht.
CH 1)
beobocht die sunn wies untageht und wieda eawocht, zöh die feia om fiamament, begrüss den mond wie ea locht
beobocht die natua wies gedeiht und wieda vageht,
da regn klopft aufs fenstabrett, begrüss den wind wonn ea weht
beobocht die woikn wie sa si auftüamt und zommbricht,
da donna dröhnt om horizont, begrüss des grelle blitzlicht
nua du bist ma entkommen in die weite finstanis,
dei SPIEGLBÜD auf da fenstascheim, hot scho an longen riss.
philjazz
veröffentlicht am 19. September 2017
9

Lyrik des Tages

Meine Chance
Manche wundern sich, von wem die Texte sind,
die Antwort, sie kommen von einem 14 jährigen Kind.
Ich sah meine Chance auf dieser Seite,
mit der ich nun meine Gedichte verbreite.
Eine Möglichkeit mich zu verbessern,
um meine Reime und Gedichte auszubessern.
Nun sitze ich hier vor meinem Bildschirm und schreibe,
hin und hergerissen, ob ich hier weiterhin bleibe.
Tief in mir, fragt die Stimme, lohnt es sich?
Schließlich schreibe ich es nur für mich!
Denn ich beanspruche für Gedichte viel Zeit
und genieße hier meine künstlerische Freiheit.
Das Dichten wird öfters mal kompliziert,
denn ich habe es noch nie ernsthaft praktiziert.
Apollo
veröffentlicht am 5. Februar 2018
46

Lyrik des Tages

Winterland
Dein erster Schnee fiel über Nacht Ende Dezember,
bedeckte Straßen und Felder, Tage und Stunden,
die alten, die neuen Seelenwunden.
Ein Winzling warst du an meiner Hand,
kaum ein Jahr – alt genug, das Flockenland zu erkunden.

Begeistert tauchtest du die nackten Hände
ins frostige Leben: ach, dein Gesichtchen
sprach Bände, ach, ich sehe dich heut' noch
erbeben und möchte dich einmal noch trösten.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Februar 2017
11

Lyrik des Tages

Der Politiker
Man kommt rein und sagt gute Tage!
Auf der Zunge liegt eine Frage
Die Wut ist groß
Man ist aber nett!
Er – nickt blos
Und denkt ans Bett.

Können Sie sagen, ja oder nein?
Dann wüsst ich was los ist, und weg wär die Pein
Er – lenkt das Gespräch in andere Richtung,
Und alles ist schön,... nur, aber Dichtung!
Ich frage „Weiß“ ; Er antwortet „Rund“
Er dreht die Wörter in seinem Mund.
Man geht wieder weg und denkt „is’ ja gut...“
Alles wird schlimmer; auch die Wut

11.05.12
Matthias Back
veröffentlicht am 20. Februar 2017
46

Lyrik des Tages

405. | sinn
1) siag ois nua schwoaz bis weiss, do des grau dominiat, ka foab gibts ois beweis, nua nebl existiat
leb in an schottnlond, wo dunklheit regiat, woikn in meim vastond, hom des licht isoliat
stimmen flüstan und schrein, in ana fremdn sproch, zeahn von meim bewusstsein, unta meim lebmsdoch
einsome eneagien, duachfliessn sonft mein geist, eazeugn phantasien, und die woahheit entgleist.
2)
siag ois nua schwoaz bis weiss, dieses grau is mei freind, obwechslnd koid und heiss, hot si mit mia vaeint
leb in da dämmarung, bin im zwielicht geboan, imma bereit zum sprung, hob scho so vü valoan
mecht endlich wieda zruck, bin gfesslt und eingspeat, und da aufgstaute druck, hot si ins licht entleat
da weg is ma voagschriem,
CH 1)
sonne und mond und die vün stean, vasuachn iah licht auf mi zu vameahn
iahre stroihn soin mi endlich berüahn, woin mi aus dem dichtn schleia entfüahn
ois is vaschwommen, unschoaf und trüb, mei psychische sö is scho boid vaglüht
so vü wesn wohnen in mia drin, meine gedonkn eagebm afoch kan sinn.
philjazz
veröffentlicht am 14. September 2017
4

Lyrik des Tages

Die Bier-Sonate
O wei, O wei was steht vor mir
So geil, So geil es ist ein Bier
Ab fünf Prozent da geht es los
Ich habe Hunger - Käsetoast

Alkohol, Alkohol das wahre Wasser
Ich spritz dich ab - du wirst nasser
Ich kipp und kipp, es wird Krasser
Kann Tasse nicht mehr sagen - Tasser

Aiaiai was seh ich da
Ein verliebtes Ehepaar
Ach nee da ist ja doch nur einer
Ach komm, Ich kippe weiter Eimer

Ob alleine, oder vermehrt
Das Bier, es wird verzehrt
Die Flasche beim Trinken umgekehrt
Den Kopf in Nacken - Unbeschwert

Langsam werden die Beine schwach
Aus dem Mund kommt lauter Krach
Da stolper ich also dahin
Und stoße mir leider das Kinn

Einsilbige Reime sind am besten
Verzehre weiter Bierkästen
Du brauchst mich hier nicht testen
Ich knalle sogar lesben

in der Gaststätte gefunden
die Frauen und Halunken
An den pfeiler gebunden
und auch sturz betrunken
Colegah
veröffentlicht am 24. Januar 2018
35

Lyrik des Tages

Mit der Straßenbahn
Ich fahre heute Straßenbahn und rette so das Klima.
Was kümmert mich der Autowahn? Schienen find ich prima.
Ich fahr' auch morgen Straßenbahn und steige sogar um.
Dann lese ich den Busfahrplan und frage mich, warum
sind moderne Verkehrsmittel so hässlich
und die alten unvergesslich?
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 21. November 2019
5

Lyrik des Tages

Auf der Suche
Ich finde dafür keine Worte,
hatte ich doch an diesem Orte
der Weisheit endlich Raum gegeben.
Nun muss ich gnadenlos erleben,
sie fiel aus der Bewertung raus.
Na gut, ich mach mir mal nichts draus,
Die Lyrik ist ein weites Feld.
Der, der zu ihren Lesern zählt,
wird mit Fragmenten, Fetzen, Splittern
verdonnert wie zu Ungewittern,
chaotisch halt und nicht zu fassen.
Sollt ich die Finger davon lassen?
Anonym
veröffentlicht am 8. September 2016
37

Lyrik des Tages

In deinem Herzen
Der Himmel schlägt sein Aug' auf:
ein neuer Morgen graut.

Wind streicht durch die
kahlen Bäume, schreibt ein
neues Lied, und die Äste
tragen stolz die Noten -
als seien es junge frische Blätter.

Nichts, das du in deinem Herzen
hütest, wird je in den Wind
geschrieben sein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 2. Februar 2017
22

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