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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

435. | eigna wün.
1) 13/8/5...//6 (silben pro zeile)
muass heit unbedingt wieda moi raus in die natua, die via wänd hom mi scho einzwängt, brauch jetzt ka kultua
loss mi auf die launischn spiele vom wetta ein, hob afoch meine kettn gsprengt, brauch jetzt gros und stein
wü endlich wieda die unendliche freiheit spüan, die grossstodt hot mi scho eadrückt, brauch jetzt kane tüan
mecht oi die probleme und soagn gonz tiaf vagrom, olle pläne samma missglückt, lauf net meah gonz synchron.
ch 1a) 5/6/5/6...///7 (silben pro zeile)
ois foit von mia ob, fühl mi wieda gonz leicht, hob mein wondastob, die zeit longsom vastreicht
loss ois hinta mia, wieda weita entfeant, is jetzt mei revia, scho so vü dazuagleant
mei zü ungewiss, nua mei weg is gonz kloa, moch kan kompromiss, feinfühlig mei sensoa
endlich gonz allan, geniess jetzt diese stün, schreib mei lem ois roman, hob endlich mein eignen wün.
______________________

besucht doch meinen blog: philjazzmetal.blogspot.co.at
danke für euren besuch.
philjazz
veröffentlicht am 7. Mai 2018
3

Lyrik des Tages

251. | liebe.
1)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei wäame umhüllt uns von kopf bis fuss
Fühln uns geboagn und vü freia, sei licht gibt jedn an hamlichen kuss
Jetzt schaun ma olle ins feia, seine flommen züngln wüd und hoch hinauf
Reichn uns olle die hände, und da lebmstonz nimmt sein ewign lauf.
2)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei rauch steigt in seah hohe atmosphäan
Fühln uns vü leichta und freia, sei licht stroiht bis zu deinem gebuatsstean
Jetzt lebm ma olle om feia, die flommen eazöhn uns iah lebmsgschicht
Öffnen unsre müdn augn, und dei lebmstraum erstroiht im ewign licht.
ch 1a)
Des feia is amoi seah bes, des feia is donn wieda liab und guad
Des feia is zwiegespoitn, zasteat und peinigt uns bis aufs bluad
Des feia braucht des wossa, und die eadn braucht die luft
Is a ewiga kreislauf, oba nua die liebe umhüllt ois mit iahn duft.
philjazz
veröffentlicht am 20. März 2018
3

Lyrik des Tages

Ungewiss
Kenn' deine Haut
Und deine Lippen
Du und Ich
Schlüpfen unter Decken

Wovon du träumst
Woran du denkst
Was dich erfreut
Was mich betrifft

Das weiß ich nicht
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
42

Lyrik des Tages

Schimmelpilz
Der Pimmelschilz, der Pimmelschilz
der riecht ganz stark nach Schimmelpilz.
Doch ich geh weiter, mach mir nichts draus
da fällt mir doch ein Auge aus.
Ein Ohr, die Nase purzeln runter,
Ich fühl mich nicht mehr ganz so munter.
Im Magen zwickts, ein Bein bricht weg,
Ich komm jetzt nicht mehr gut vom Fleck.
Beginn zu grübeln: Was kanns sein!?,
dann brechen meine Zähne ein.
Rufe aus: Oh, ach und weh!!!,
rauch noch ein Pimmelschilz und geh.
Mastulikow
veröffentlicht am 6. März 2016
50

Lyrik des Tages

Habemus
habemus freiheit und demokratie
habenus pornografie und tv
habemus papam

habemus Angie & Angélique
habemus Tennis und
menschenwürdige Flüchtlingspolitik
habemus papam

habemus Aldi, Penny und Lidl
habemus Anne Sophie Mutter nebst Fidel
habemus papam

habemus Fußball und Holsten(tor)
habemus Oper und Heldentenor
habemus papam
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. Dezember 2016
6

Lyrik des Tages

Alte Liebe nach Goethe
Grau die Regenwand
weiß der Bogenrand
weiß die Haare,
doch farbig beschattet
vom Glanz ihrer Augen:
in munterer Trübe
eine Sonne aus Liebe
Anonym
veröffentlicht am 23. Juni 2016
41

Lyrik des Tages

Ein King wie Kid Ink
Das Leben ist voller Blüten,
darum roll' ich mir meine Tüten.
Es gibt da nur ein Problem,
es ist das System.
Aber jede neue Woche,
ist für mich wie eine neue Epoche.
Schau', das Volk.
Sie hab'n gezweifelt,doch jetzt habe ich Erfolg.
Auf der Reise nach Afrika,
aßen wir nur Paprika.
Schieß mich jeden Tag zum Mars,
Chill'n mit den Bra's,
macht Spaß,
und ist nh ziemlich endlos lange Phas'.
Ja dieses Haze schickt mich out of Space.
Hab' jeden Tag Geburtstag,
und 100k im Rucksack.
Und guckst du in die Statistik,
dann siehst du ich hab null Kritik brrra.
Speed oder weed
Papa sagt, macht doch eh kein' Unterschied
doch ich bleib' Fanclub Mitglied.
Auf der Street,
war ich schon immer Dieb.
Mama hör' auf zu diskutieren,
fang' an Klamotten anzuprobieren.
Ich kicke die Line,
du weißt was ich mein'.
Ja aha hab' nie studiert,
aber es hat trotzdem funktioniert brra.
Free stylen wie 50ct,
ja das ist mein Talent,
Ich hinterlasse diesen Text als mein Testament.
Die Bank ist Schenker,
also sag' mir wer ist Lenker.
das war's BLAH
DAYweed
veröffentlicht am 15. Juni 2018
40

Lyrik des Tages

Pass auf Baby
Wie kann man jemand so krass hassen wie ich dich hasse?
Du dachtest,
es wird 'n Liebessong, doch ich brech' dir dein Genick
Ich geh' einfach,
guck
mein Erfolg,
kein Ende ist in Sicht
Bitte sag mir nicht,
dass du mich nicht mehr brauchst, Baby
Ich kauf' dein Auto, deine Ehre und dein Haus, Baby
Wir wissen beide ganz genau, ich bin crazy
Also pass lieber auf, Baby.
deyaram3a
veröffentlicht am 23. Januar 2020
33

Lyrik des Tages

Mein Sein
Mein Sein war stets ein Sein sublimer Sympathie,
stilvoll und stufenlos,
und ich wilderte mit meiner Wampe in allen Wäldern.

Ich pirschte mit meiner Pranke durch alle Pinten
und ich leuchtete mit meiner Lampe in alle Löcher.
Ich war der Schließer ohne Schlüssel und ein Seiler auf der Schüssel.

Bigott, frommherzig und im Grunde äußerst spitz,
klöppelte ich so mit dem Munde,
tauschte Steinbach mit Chemnitz.
Gofmann
veröffentlicht am 29. November 2025
0

Lyrik des Tages

Hohe See
Ist mein Herz ein tiefes Meer
Treiben Schiffe hin und her
Das Wasser atmet still und flach
Wie's ein Kind im Schlafe macht
Doch dann wendet sich das Blatt
Schlägt das Wasser hohe Wellen
Sinken Schiffe wieder schnell
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
45

Lyrik des Tages

Das Bindeglied
Ich binde mir einen Faden um mein Glied
Und werde so zum Bindeglied.
Einen Faden scheine ich am Glied zu haben.
Fadenscheinige Fäden an Gliedern
Gliedern fade Schnüre zu Bildern von Gliedern.
Gliedbilder schüren fahrige Phrasen,
Vielgliedrig verbunden durch bindende Glieder.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 26. Oktober 2016
60

Lyrik des Tages

Mord am See
Hochgeschreckt, aus dem Schlaf,
fällst aus dem Bett,
was hat dich aufgeweckt?
Ein Schrei, ein gellender,
aus Alpträumen nachhallender,
ein Mensch, der rief:
Lasst mich los, lasst mich frei!
Bevor er versenkt wurde im abgelegenen See,
an den Füßen Gewichte aus Blei.
Schlaftrunken, unbedacht,
machst du das Licht an,
jemand der dich auslacht ...
Anonym
veröffentlicht am 13. Mai 2012
34

Lyrik des Tages

Vergebliche Versuche
Ein Limerick-Fan bei Nieselregen
Wär gerne ein Dichter gewesen
Er hat es versucht
Und bald schon geflucht
Doch schön ist ja auch, sie zu lesen
Anonym
veröffentlicht am 28. Mai 2013
45

Lyrik des Tages

An dich
Ich weiss nicht was ich sagen soll
du kleiner hässlicher Troll
deine Reime sind so billig wie ein Fehlerprotokoll
als du auf die Welt kamst sahen dich alle würdevoll an
16 Jahre später sahen alle dich nur reuevoll an
Anonym
veröffentlicht am 18. Dezember 2014
46

Lyrik des Tages

Denn ich bin der Löwe
Denn ich bin der Löwe,
zuständig fürs Grobe
und wegrennen macht eh kein Sinn,
weil ich der Löwe bin.
Groß und kleine Schwächen
ich werd euch alle rächen,
fantastische Ideen,
ich werd sie übernehmen,
traurige Geschichten,
ich werd euch vernichten!
Anonym
veröffentlicht am 3. Juli 2012
53

Lyrik des Tages

Einstge Liebe
Wandel durch die Wälder,
Dunkelheit wird Sonnenlicht.
Tret hinaus auf weite Felder,
einstge Liebe miss ich nicht.

Warme Strahlen von der Sonne,
klärn zuletzt verschwommne Sicht.
Ach, was für eine Wonne,
kein Kampf mehr um mein Herze ficht.
caribu
veröffentlicht am 30. Mai 2012
47

Lyrik des Tages

Der Tag des Gofmann
Ich wurde zum Streber mit Clausi, dem Kleber,
trank am Tresen nur Brause mit Gundula Gause.
Habe Arme wie Arnold und Blasen aus Blattgold,
die Faust eines Goethe
und im Schritt die Blockflöte!
Gofmann
veröffentlicht am 23. November 2011
155

Lyrik des Tages

Versforst
Im Hochwald
stolziert das Sonett
zeigt mürrisch die spitzigen Enden

rasch huschen Kleinverse
durch die Gebüsche

lasziv liegt Liebeslyrik
im Moos

grau gantern Balladen
die Wipfel entlang

der Boden bedeckt
mit hellen Metaphern

doch schwarz in den Fichten
ein Gleichnis

ein Kritikerschuß
scheucht alles heraus
für einen Moment
nicht getroffen

Romanflugzeuge
ziehn fern drüber hin
Gisbert Amm
veröffentlicht am 20. August 2015
46

Lyrik des Tages

An Quelle führt kein Weg vorbei
Ach ja, die Quelle.
Europas größtes Versandhaus,
wo man von der Latzhose bis zum Laufgitter alles bestellen konnte.
Ob Fußbälle, Tierfelle oder die Handschelle?
Gab's im Katalog bei Quelle!
Wo andere nur billig konnten,
überzeugte Quelle mehr als achtzig Jahre.
Mit Qualität bei kleinem Preis und guter Ware.
Brauchte man Technik fürs Filmdrama,
gab es Quelle Technorama.
Nun ist alles Vergangenheit.
Und die Hand im Logo existiert nur noch auf alten Katalogen.
Ob es das jemals wieder gibt, wissen nicht mal Kosmologen.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 29. Dezember 2019
4

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
b 2) 7/8/8/7/9
schmieg di on mei stoake brust,
geniess längst unsre zweisomkeit,
bin ma goa kana schuid bewusst,
host mi vom problem befreit,
benötig dei aggressivität

lehn di do nua on mi dron,
da leichte druck is ongenehm,
woa imma scho mit dia synchron,
muass di goa net meah aufdrehn,
bin nua mit dia alla gonz komplett

press mi jetzt gonz fest on di,
loss di hia niemois wieda los,
vasklav dei foisches alibi,
bist mei planet mei kosmos,
inhalia dei lebendige kroft

umfong dei gonze statua,
entfüah di jetzt aus deina wöd,
vaonstoitn a liebestour,
unsa nest liegt aufm föd,
schenk da reichlich von meim lebmssoft.
philjazz
veröffentlicht am 27. Februar 2020
0

Lyrik des Tages

Aufgewärmt
Immer trägt mich der Strom von dir fort …
Auf Dampfern und Fähren bin ich längst zuhaus.
Jede Reling appelliert an mein Anlehnungsbedürfnis,
doch nie habe ich ins Wasser gespuckt.

Der Menschenstrom auf der Rolltreppe: Auch er - trägt mich von dir fort.
Ein Stromschlag, vom Zaun gezwitschert,
erfindet mich neu,
überall mangelt es an Liebe …

Das Selbstbewusstsein nimmt überhand
und schwingt sich in ungeahnte Höhen empor;
Zweifel jedweder Couleur werden unter Strafe gestellt, die Dummheit hofiert Banknoten …

Ich flüchte vor deinem Ehrgeiz in die Arme
eines armen Poeten; wir besitzen acht Regenschirme und sind gegen jede Art von aufgesetzter Romantik, wir fechten es aus …

Kerzen bringen keine Gefühle zurück,
Aufgewärmtes schmeckt selten besser als am Vortag. Mir genügt zu wissen, wen ich liebe.

In Gedanken will ich immer nur zu dir;
aber ich komme nie wirklich dort an ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. September 2017
7

Lyrik des Tages

Der Regen
Pfützen stehen auf allen Wegen,
die Erde triefend nass,
vom Himmel fällt der Regen
tränkt Blumen, Sträucher, Gras.

Kinder lassen Boote schwimmen,
Der Wind die Wolken schnell verweht,
schon hört man Vögel wider singen
Ein Regenbogen bunt am Himmel steht.
Anonym
veröffentlicht am 20. August 2013
51

Lyrik des Tages

Heimliche Hintergedanken
Wie ich deine Augen liebe,
sie strahlen warm und hell,
wenn ich immer bei dir bliebe,
Wie die Zeit verflöge schnell.

Ich wünschte wir wären allein,
allein auf der Welt nur wir zwei,
meine Hoffnung ist viel zu klein.
Ach, wie wären wir froh und frei.

Wenn ich in deine Augen schaue,
ein flüchtiger Blick, nur ganz kurz,
Wenn du wüsstest was ich dir traue,
O nein das wäre mein Absturz.
Anonym
veröffentlicht am 15. März 2014
39

Lyrik des Tages

Das Bergblümelein
Ein Himmel
was weint, die Kraft des Leben,s
Für die Wärmelust der Erde.
Aus dem Schneeglanz heraus.

Beeindruckend, was wächst
sich zart in den Himmel?
Aus der Tiefe, des Erdreichs entgegend.
Hinaus aus dem Wiesengrund
der Natur.

Ein süßes Sternförmiges
Schneeweißchen.
Was aussieht wie ein Polarstern.
Ein Bergblümelein.
Yvonne
veröffentlicht am 27. April 2016
56

Lyrik des Tages

An dem Tag
Es war der Tag
An dem ich das Träumen lernte
und mein Gewissen mich entbehrte
Als ich jede Nacht so dort lag
Sterne beobachtete und an dich dachte
In ständiger Hoffnung
dass ich meine meine Verpflichtung
gegenüber Dir wahrmachen möchte.

An jenem Tag bist du gekommen
Mit seidenweichen Haaren
schöne Beine, die sich mir offenbaren
und blaue Augen die mir entgegen kommen.
GoetheWarDichter!
veröffentlicht am 29. Juni 2015
47

Lyrik des Tages

Gewagt, gesagt
Ich sag mal so - oder lieber doch nicht?
Gehts euch auch so, dass man spricht,
wie der Schnabel halt so plappert fix,
und du weißt gleich, das war wieder nix?
Dabei hatte man doch was Gewichtiges
auf dem Herzen. aber wohl nichts Richtiges,
was andere tatsächlich hören wollen.
Ach die Ollen! Dann sollen sie sich eben trollen.
Ich habs jedenfals gewagt und mal so gesagt.
Anonym
veröffentlicht am 11. September 2016
39

Lyrik des Tages

Letzte Nacht
Aufgewacht, ganz buntgescheckt, angemalt, ausgelacht. Gestern lange Partynacht. Bunte Cocktails bis zum Lallen, laute Musik tut noch in deinen Ohren hallen, irgendwann einfach umgefallen. Partygäste über dir, verschwommene Gesichter, um dich tanzende Lichter. Freunde kramten raus ihr Makeup, wasserfest, wie du heute merkst, fuck!
zara
veröffentlicht am 13. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

Risse
Gewohnter Schmerz, gewohnte Tränen,
wir alle hier sie ganz gut kennen.
Qualen ertragen, tagein, tagaus,
kein Weg zurück, kein Weg hinaus.
Jede Bewegung öffnet tiefe Wunden,
wir bluten alle, sind geschunden.
Risse. Glas, zerbrechlich und zart,
wird zerbrochen, zerschellt, erstarrt.
Splitter, Scherben, alles Bruchstücke,
in jedem Herz eine grosse Lücke.
Leere Augen, verlorene Seelen,
nur der Tod, wir können nicht wählen.
Jeder von uns wird in Scherben enden,
keiner kann unser Schicksal wenden.
Risse.Jetzt sind sie nah am Herz,
dumpfer Puls und dumpfer Schmerz.

Zersplittern
Habicht
veröffentlicht am 31. Dezember 2019
37

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe, ja du bist vergänglich,
doch sei nicht ängstlich,
Frauen gibt es genug,
doch mach nur das was dir gut tut.
Slinalphacore7
veröffentlicht am 3. Februar 2014
35

Lyrik des Tages

Freiheit, Frieden, Liebe
Die Freiheit, die ist blau,
wie der Himmel im Sommer.

Der Frieden, der ist grün,
wie die unberührte Natur.

Doch die Liebe, die ist rot,
wie das Feuer in den Herzen.
Bereit, sich auszubreiten,
sodass es nicht mehr möglich sein wird,
es zu löschen.
P
veröffentlicht am 17. Januar 2013
50

Lyrik des Tages

Teekesselrätsel
Teekessel – Rätsel - Geschichte
Ein Kind sah ich am Wiesenrand,
es hielt ein Blümchen in der Hand.
Die Wiese, sie war gelb und schön,
eine Augenweide sie zu sehn.
Das Blütenmeer gefiel mir sehr,
das Kind sprach nur, „ich pflück noch mehr
und nehm´ die alle mit nach Haus,
und mach daraus ´nen Blumenstrauß“.
Nach Tagen war ich wieder dort,
und fand das Kind am gleichen Ort.
Wieder suchte es einen Strauß,
doch die Blumen sahn jetzt ganz anders aus.
Dort, wo letztens eine Blüte war,
entstand - wie sonderbar -
eine Kugel vieler kleiner Samenträger,
sie sahen aus wie Fallschirmflieger.
Das Kind, das pustete die kleinen Flieger,
die schwirrten lustig durch den Wind
und erfreuten dieses Kind.
Ein Windstoß tat dergleichen mehr
und im Gegenlicht der Sonne
entstand ein wundersames Lichtermeer.
Im Namen dieser Blume hat sich ein Tier versteckt,
ich denke mir, du weißt es schon,
und hast es längst entdeckt.
Guno CB
veröffentlicht am 24. Juli 2024
34

Lyrik des Tages

Brennende Seele
Wenn du in meine Augen siehst, die Pforten zu meiner Seele, wirst du den Feuersturm fühlen, der verschlingt erklärende Worte, brennt in meiner Kehle. Du wirst wissen, dass ich zu lange damit gespielt habe. Mit dem Feuer, mit dem Leben, einem Strudel aus roter Farbe. Bin zu Schutt und Asche zerfallen, meine verbrannten Hände strecken sich nach dir aus wie grausame Krallen.
Anonym
veröffentlicht am 12. Mai 2012
36

Lyrik des Tages

Frei nach mein' Worten
So wurde die Arbeit von einhundert Stimmen,
zum Werke von zehn armen Stummen.
Folgend wurden die zehn armen Stummen,
zum ein' der frei spricht.
Frei nach mein' Worten -
die ein jeder spricht.
k!D
veröffentlicht am 3. Mai 2021
38

Lyrik des Tages

Wörtchen fürs Örtchen
Wir erinnern uns der großen Worte
Prosecco, Pasta, Sahnetorte

geschwungen hoch an Speichelfäden
in vornehmst Ton glanzvolle Reden

beim Walzer Küsschen hier und da
das Tanzbein breit oh trallalla

ein Hoch auf sie und auf die Liebe
ein Hoch auf mich und auf die Triebe

nochmal ein Hoch auf was auch immer
bei Feuerwerk und Kerzenschimmer

Bis schließlich letzter Tropfen Wein
hinabläuft als Gemisch am Bein

erinnert an die großen Wörtchen
hinabgespült an stillem Örtchen
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 28. Dezember 2015
42

Lyrik des Tages

Vertagen
Es ist nun leider kein Vergnügen,
wenn man heute Nachrichten sieht.
Die Bilder werden niemals lügen,
was alles in der Welt geschieht.

Der Frieden der Welt leider zerbricht
und somit viel Leid dort entstand.
Der Staat von großer Hilfe spricht,
doch liefert man Waffen in dieses Land.

Die Menschen werden ignoriert,
denn es wird nur Profit gemacht.
Es wird viel Geld auch investiert,
Tod und Verletzung nicht bedacht.

Der Aufschrei ist ständig riesengroß
und keiner will dort auch Schuld sein.
Menschen sagen "Was passiert da bloß,
warum stellt keiner diese Gewalt ein?"

Doch wird sich niemals etwas ändern,
weil die Mächtigen hier das Sagen haben.
Diese Personen lassen sich nicht hindern
und eine Antwort zur Hilfe, einfach vertagen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 21. November 2018
153

Lyrik des Tages

Das Glück erscheint
Deine Küsse alles Frische!
Gedankenflüsse reine Tische,
Seelengrüße - Brot und Fische,
Götterspeisung schwerer Wein.
Lass es nie zu Ende sein.

Weltbesessen eingeboren,
Kräftemessen abgeschworen,
selbstvergessen und verloren,
Lebensläufe meine Zeit.
Jeden Tag zur Tat bereit.

Ausersehen um zu lieben,
nicht verstehen klug geblieben,
kein Vergehen Sorgenschieben,
Jugend pflegen kein Zurück.
Überall erscheint das Glück!
Surreal
veröffentlicht am 11. April 2013
49

Lyrik des Tages

Durch die Nacht
Ich rufe dich in der Nacht an,
um dir zu sagen, wie ich mich fühl.
Ich möchte dich durch die Nacht fahren,
die Hügel hinunter.

Ich erzähl dir etwas,
was du nicht hören willst.
Ich zeige dir, wo es dunkel ist,
aber habe keine Angst.
Anonym
veröffentlicht am 2. September 2012
38

Lyrik des Tages

It is my life
Essen, Schlafen, Trinken,
verschenkter Zeit und verpassten Möglichkeiten hinterherwinken,
den anderen scheinbar nur hinterherzuhinken,
in einem Stillen Ozean aus Antidepressiva und homöopathischen Mitteln versinken.
Denken und Fühlen,
suchend im Dreck vergangener Taten wühlen,
fallen lassen wollen alle versteckenden Hüllen,
und das Lebensgefäß wieder anfangen zu füllen.
Anonym
veröffentlicht am 29. Mai 2012
49

Lyrik des Tages

Nicht gut genug
Dieses ganze Geläster geht weiter.
Ich bin immer wieder am scheitern.
Und dieses Gefühl einer Blamage
ist wie eine laute Durchsage.
eitsch
veröffentlicht am 20. März 2021
42

Lyrik des Tages

Whatwhat
Ich brauche nur wenige Sekunden, um Gedichte zu schreiben,
die nur wenige begreifen und die den wenigsten in Erinnerung bleiben.
Doch schreibe ich mit Wort und Zeile, was mein Herz mir sagt, aus Langeweile.
Da steh ich dann ganz still an einer Stelle und frage mich,
möglicherweise bin ich nicht normal, sondern wahnsinnig.
Anonym
veröffentlicht am 22. August 2014
40

Lyrik des Tages

Twitter Freunde
Aus den Boxen dröhnt Orchestermusik
Wassermelone ist lecker,
Ich gehe morgen zum Bäcker
Suizid.

Die Katze hat Schnurrhaare
Rapunzel ist eine Prinzessin,
Ich habe einen unge-Skin
Tupperware.

Für den Bus braucht man einen Fahrschein
Ruffys spielt Hawaiigitarre,
Patrick verfällt in Knickstarre
Halbes Bein.
Die Profis vom TS
veröffentlicht am 5. Juni 2015
32

Lyrik des Tages

Bekennung
Er war sehr verletzt und angeschlagen,
was passierte, wollte er nicht mehr sagen.
Was er in dieser Zeit dann leider fühlte,
war ein Geständnis, was andere aufwühlte.

Alles war für ihn nicht mehr wiederzuerkennen,
weil viele taten plötzlich, böse Worte nennen.
Er sah ein Spiegelbild, was er nicht kannte,
zu seiner Aussage, er sich weiter bekannte.

Stimmen vieler Freunde waren verschwunden,
haben sich beim Zusammenkommen gewunden.
Er war oft viele tausend Meilen weggelaufen,
die entstandene Last ließ ihn nie verschnaufen.

Manche Nacht konnte er innere Stimmen hören,
konnte somit nicht schlafen, die waren am Stören.
Oft ging er nachts einige Straßen alleine entlang,
er wiederholte dieses bei Problemen tagelang.

Kein Freund wird ihn in der Zukunft grüßen,
für`s körperliche Problem soll er nun büßen.
Es gab nun nur ihn und seinen lieben Freund,
von dieser Liebe hatten beide immer geträumt.
Paul Reeps
veröffentlicht am 22. Dezember 2018
173

Lyrik des Tages

Nebel
Ein Nebel zieht auf
Ich kann ihn sehen
Sie sagen "Steh auf"
Ich möchte nicht mehr gehen
Bjorn Goden
veröffentlicht am 27. April 2021
42

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
2) 10+10/10+10...7/6/8/6/8/8
wie a steanschnuppm ziagt scho mei liebe
iahre bahn genau zu deim mittlpunkt,
auf meina breitn mächtign stiege
hot des geile gestöhn im schweiss eintunkt

wie a geysia stoss i fontänengleich
den heilgen samen in dein muttamund,
dei erotisch rhythmisch begobtes reich
zittat volla ekstase im vabund

wie auf da letztn grodn beim züsprint
peitschn die lustschreie unsan genuss,
unsre pumpm hämman mit gegnwind
beim gemeinsom kommendn oagasmus

liegst unbefleckt do voa mia, völlig nockt in deim bett,
dei scham belebt mei elixia, mit besta qualität,
bist des wossa des nie vasiegt, bist da vogl dea imma fliegt.
philjazz
veröffentlicht am 26. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Am Morgen geh ich durch den Wald
Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn bloße Schritte sich von Moos umschlingen.
Wenn Nebel sich wird leise schmiegen,
Um jene die im Wind sich wiegen.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Sonnenstrahl'n durch's Dickicht dringen.
Wenn Tau entsteht im Morgenrot,
Des Raureif's Tot vom Tage droht.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Vögel noch im Traume singen.
Wenn meine Ohren achtsam lauschen,
Und hören nur das Blätterrauschen.

Nicht's scheint im Walde je zu klingen,
Wenn Helios Strahl'n mir Wärme bringen.
Wenn endlich nach so langer Nacht,
Mir sein Gesicht entgegen lacht.

Dann scheint im Walde je zu klingen,
Die Melodie von der Natur.
Die es so schafft wie keine nur,
Mein Herze lässt im Kreise springen.
pfroemmi
veröffentlicht am 23. August 2018
48

Lyrik des Tages

Hommage an Coco, APBT-Welpe
Gischt schlägt über mir zusammen
Sog entzieht mir meinen Traum
Lebenszeit hält mich gefangen
Wellen blubbern an den Saum
Schlürfend sitz ich am Glas Wein
Wird nie mehr wie vorher sein
Deine Nähe fehlt mir sehr -
nochmals gäb ich Dich nicht her
Wunsch - dass es Dir nun besser geht
mit jemand der auch zu dir steht
Lebe Du nun Deinen Traum!
Have a long Live Baby
chicken
veröffentlicht am 15. Oktober 2014
32

Lyrik des Tages

Mein Amselken und der Frühling
Mein Amselken raschelt im Winterlaub -
sucht Futter unterm spröden Blattwerk.
Mein Amselken lauscht,
mein Amselken hüpft: tapp, tapp …
mein Amselken fürchtet sich – vor Elstern und Katzen,
mein Amselken hat keine Angst vor mir,
bin weder Elster noch Katze;
mein Amselken piepst: piep, piep …

Ich pirsche näher heran:
Mein Amselken dreht
das Köpfchen, beäugt mich ...
Mein Amselken ist mein Shooting-Star ...
ich schieße ein Foto.
Mein Amselken singt – lauter als sonst,
lauter, als es im Herbst gesungen:
Das ist ein gutes Zeichen!

„Habt Geduld, ihr Menschenkinder“
flötet mein Amselken,
„der Frühling ist - unterwegs ...“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 15. März 2017
6

Lyrik des Tages

Poesie im Schatten
Ach Lyrik schreiben ist so leicht,
du schreibst und schreibst vom Herzen,
und es ähnelt sich dem Winde gleich,
mit Zeilen und zarten Fingern gar,
wird jedes Gedicht ganz wunderbar.

Doch schalt lieber aus das Licht,
wenn du anfängst zu dichten,
mit schwungvollen Wörtern über alles zu richten,
denn für Dumme ist die Dichtkunst nicht.

Drum bist du im Schatten,
denn über Poesie kann man nicht schnacken,
drum leg deinen Kopf mal schön in den Nacken
denk an die Dummen und vergiss nicht das kacken.
Anonym
veröffentlicht am 22. August 2014
49

Lyrik des Tages

Harmonie
Auf unserer Erde,
sollte alles friedvoll sein,
bei uns Menschen,
gibt es dann Zuversicht.

Gemeinsamkeit ist
ein wichtiger Grundstein,
friedlich miteinander leben,
bringt uns viel Licht.
Paul & Friends
veröffentlicht am 21. Dezember 2018
143

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Ein dunkler Schatten, der über mir liegt,
die Sicht verzehrt, die Wirklichkeit verbiegt.
In ihren Schlingen hält sie mich fest,
schottet mich ab vom ganzen Rest.
Egal wie viele Leute um mich sind,
meine Augen hält sie zu, sie macht mich blind.
Zu niemandem mehr kann ich gehen,
sie hält mich fest, kann nur noch stehen.
Miah
veröffentlicht am 28. Februar 2020
45

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