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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Hohe See
Ist mein Herz ein tiefes Meer
Treiben Schiffe hin und her
Das Wasser atmet still und flach
Wie's ein Kind im Schlafe macht
Doch dann wendet sich das Blatt
Schlägt das Wasser hohe Wellen
Sinken Schiffe wieder schnell
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
44

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Ein dunkler Schatten, der über mir liegt,
die Sicht verzehrt, die Wirklichkeit verbiegt.
In ihren Schlingen hält sie mich fest,
schottet mich ab vom ganzen Rest.
Egal wie viele Leute um mich sind,
meine Augen hält sie zu, sie macht mich blind.
Zu niemandem mehr kann ich gehen,
sie hält mich fest, kann nur noch stehen.
Miah
veröffentlicht am 28. Februar 2020
44

Lyrik des Tages

Durch die Nacht
Ich rufe dich in der Nacht an,
um dir zu sagen, wie ich mich fühl.
Ich möchte dich durch die Nacht fahren,
die Hügel hinunter.

Ich erzähl dir etwas,
was du nicht hören willst.
Ich zeige dir, wo es dunkel ist,
aber habe keine Angst.
Anonym
veröffentlicht am 2. September 2012
37

Lyrik des Tages

Bekennung
Er war sehr verletzt und angeschlagen,
was passierte, wollte er nicht mehr sagen.
Was er in dieser Zeit dann leider fühlte,
war ein Geständnis, was andere aufwühlte.

Alles war für ihn nicht mehr wiederzuerkennen,
weil viele taten plötzlich, böse Worte nennen.
Er sah ein Spiegelbild, was er nicht kannte,
zu seiner Aussage, er sich weiter bekannte.

Stimmen vieler Freunde waren verschwunden,
haben sich beim Zusammenkommen gewunden.
Er war oft viele tausend Meilen weggelaufen,
die entstandene Last ließ ihn nie verschnaufen.

Manche Nacht konnte er innere Stimmen hören,
konnte somit nicht schlafen, die waren am Stören.
Oft ging er nachts einige Straßen alleine entlang,
er wiederholte dieses bei Problemen tagelang.

Kein Freund wird ihn in der Zukunft grüßen,
für`s körperliche Problem soll er nun büßen.
Es gab nun nur ihn und seinen lieben Freund,
von dieser Liebe hatten beide immer geträumt.
Paul Reeps
veröffentlicht am 22. Dezember 2018
172

Lyrik des Tages

Ein Taugenichts
Ein Taugenichts

An einen Taugenichts du denkst,
stehst du fast vor einem Gespenst.

Wenn dir einer sehr nahe steht,
schnell wie der Wind, du gehst.

Recht hat er immer in allen Dingen,
bist du krank im Bett, kann er dir nichts bringen.

Drückst du ihm Farbe und Pinsel in die Hand,
fragt er: "Gib es darauf Pfand?"

Du kannst ihn in die Ecke stellen,
weil er kann noch nicht 'mal Kartoffeln pellen.

Ein Taugenichts der schläft schnell ein,
vielleicht will ihn jemand haben, dann ist er dein.

© Jadeit, 06.05.2021
Jadeit
veröffentlicht am 7. Dezember 2022
14

Lyrik des Tages

Seele
Du denkst du seist allein,
doch guck tiefer in dich hinein.
Da gibt es einen,
der dich liebt,
der dich so lässt wie du bist.

Er ist zuverlässig und treu,
aber ihn spüren kannst du ihn nicht
und doch ist er nah
und begleitet dich auf all deinen Wegen.
Deine Seele, dein ICH
Itoury
veröffentlicht am 9. Mai 2014
59

Lyrik des Tages

Die wahre Liebe
Ich suche nach der wahren Liebe. Voller Zärtlichkeit, ganz ohne Hiebe. Voller Wärme und Geborgenheit. Ganz ohne Schmerz und die Verletzlichkeit. Ich suche nach dem einen Mann, der mir in die Augen blicken kann. Der mir mit Ehrlichkeit begegnet, und zu mir steht, wenns auch mal schwer wird. Dem ich ganz blind vertrauen kann, denn jeder weiß er ist mein Mann.
Anonym
veröffentlicht am 9. April 2013
51

Lyrik des Tages

Ruhe nach dem Sturm
Einsam wartet ein Transistor
Weil er nichts zu machen hat
Seine Nachbarn nebenan
Stehen still und sind auch satt

Gestern gab es was zu tun
Da warn alle sehr gestresst
Es gab eine DOS-Attacke
Die kein Chip in Ruhe lässt

Tausend Pings und tausend mehr
Rüttelten an dem System
Standen hungrig alle Schlange
Langsam wurd es unbequem

Da ergriff die Firewall
Das Kommando in der Flut
Wies sie hart in ihre Schranken
Jetzt ist alles wieder gut
IT-Lyrik
veröffentlicht am 13. Januar 2016
42

Lyrik des Tages

Musik
Fühle die Klänge, und die Präzision des Zusammenspiels von Kürze und Länge.
Verrate mir mit deiner Stimme, dröhnt auch durch deinen Körper der Bass, der so belebend erklinge. Flüster und schrei, sei expressiv, ja frei. Niemand, der ist befugt, dir zu nehmen, den Funken der Lebensfreude, den die Musik deiner Seele gibt zum Sähen.
Anonym
veröffentlicht am 29. Mai 2012
42

Lyrik des Tages

Risse
Gewohnter Schmerz, gewohnte Tränen,
wir alle hier sie ganz gut kennen.
Qualen ertragen, tagein, tagaus,
kein Weg zurück, kein Weg hinaus.
Jede Bewegung öffnet tiefe Wunden,
wir bluten alle, sind geschunden.
Risse. Glas, zerbrechlich und zart,
wird zerbrochen, zerschellt, erstarrt.
Splitter, Scherben, alles Bruchstücke,
in jedem Herz eine grosse Lücke.
Leere Augen, verlorene Seelen,
nur der Tod, wir können nicht wählen.
Jeder von uns wird in Scherben enden,
keiner kann unser Schicksal wenden.
Risse.Jetzt sind sie nah am Herz,
dumpfer Puls und dumpfer Schmerz.

Zersplittern
Habicht
veröffentlicht am 31. Dezember 2019
36

Lyrik des Tages

Whatwhat
Ich brauche nur wenige Sekunden, um Gedichte zu schreiben,
die nur wenige begreifen und die den wenigsten in Erinnerung bleiben.
Doch schreibe ich mit Wort und Zeile, was mein Herz mir sagt, aus Langeweile.
Da steh ich dann ganz still an einer Stelle und frage mich,
möglicherweise bin ich nicht normal, sondern wahnsinnig.
Anonym
veröffentlicht am 22. August 2014
39

Lyrik des Tages

Twitter Freunde
Aus den Boxen dröhnt Orchestermusik
Wassermelone ist lecker,
Ich gehe morgen zum Bäcker
Suizid.

Die Katze hat Schnurrhaare
Rapunzel ist eine Prinzessin,
Ich habe einen unge-Skin
Tupperware.

Für den Bus braucht man einen Fahrschein
Ruffys spielt Hawaiigitarre,
Patrick verfällt in Knickstarre
Halbes Bein.
Die Profis vom TS
veröffentlicht am 5. Juni 2015
31

Lyrik des Tages

Hommage an Coco, APBT-Welpe
Gischt schlägt über mir zusammen
Sog entzieht mir meinen Traum
Lebenszeit hält mich gefangen
Wellen blubbern an den Saum
Schlürfend sitz ich am Glas Wein
Wird nie mehr wie vorher sein
Deine Nähe fehlt mir sehr -
nochmals gäb ich Dich nicht her
Wunsch - dass es Dir nun besser geht
mit jemand der auch zu dir steht
Lebe Du nun Deinen Traum!
Have a long Live Baby
chicken
veröffentlicht am 15. Oktober 2014
31

Lyrik des Tages

Frag nicht
Ich habs gewusst, ich war dabei,
erst kam die Sahne, dann die Zähne.
Dabei war schon damals niemand so
wie er sich das gedacht hat:
älter, aber nicht weiser,
schlauer, aber traurig im Angesicht
des Updates von Vergänglichkeit.
Draussen Posen. Drinnen Ratlosigkeit.
Gewiss.
Anonym
veröffentlicht am 9. April 2013
45

Lyrik des Tages

Fang an zu leben!
Die Zeit,
Vergänglich wie der Mensch.
Manchmal zieht sie an uns vorbei
Wie eine von einem Kind abgerissene Blüte im Wind,
Nutze die Zeit.

Der Tag,
Tage gibt es wie Sand am Meer.
Oft merken wir gar nicht,
wie viel wir an nur einem von ihnen erleben könnten,
Nutze den Tag.

Das Leben,
Jeder von uns hat nur das eine.
Viele verschwenden es,
oder fangen zu spät an es so richtig zu leben,
Nutze das Leben.
Du hast nur eins.
Anonym
veröffentlicht am 26. Juni 2015
41

Lyrik des Tages

Zum Oboassen
Do bleibt nix
auf da Streck ...
koo Gfui
vamissd uns

wenn mia unsre Zähn
in Pfirsich Pflam
sonnengetränkt schlogn
doa bleibt im Fleische
koo oanziga Pfahl

wenn mia des Siasse ...
den Soft uns ineinand
vaboassn wenn ea 'nuntertropft
am Kinn 'nob, 'nei ins Toi
zwischn Hügl und Hügl,
wo ruhn möcht
dei Kopf si vakroit
bis 's schmerzt
dei Bratz zum Nobl
si tastet

darin Schwarz-, Brombea
gärn, tunkst du dei schbidzn Feda
do 'na und schreibst ma a
netts Sonett, während I mei
Wundn – schä kühl.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 14. August 2018
2

Lyrik des Tages

Letzte Nacht
Aufgewacht, ganz buntgescheckt, angemalt, ausgelacht. Gestern lange Partynacht. Bunte Cocktails bis zum Lallen, laute Musik tut noch in deinen Ohren hallen, irgendwann einfach umgefallen. Partygäste über dir, verschwommene Gesichter, um dich tanzende Lichter. Freunde kramten raus ihr Makeup, wasserfest, wie du heute merkst, fuck!
zara
veröffentlicht am 13. Mai 2012
40

Lyrik des Tages

Wörtchen fürs Örtchen
Wir erinnern uns der großen Worte
Prosecco, Pasta, Sahnetorte

geschwungen hoch an Speichelfäden
in vornehmst Ton glanzvolle Reden

beim Walzer Küsschen hier und da
das Tanzbein breit oh trallalla

ein Hoch auf sie und auf die Liebe
ein Hoch auf mich und auf die Triebe

nochmal ein Hoch auf was auch immer
bei Feuerwerk und Kerzenschimmer

Bis schließlich letzter Tropfen Wein
hinabläuft als Gemisch am Bein

erinnert an die großen Wörtchen
hinabgespült an stillem Örtchen
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 28. Dezember 2015
41

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
2) 10+10/10+10...7/6/8/6/8/8
wie a steanschnuppm ziagt scho mei liebe
iahre bahn genau zu deim mittlpunkt,
auf meina breitn mächtign stiege
hot des geile gestöhn im schweiss eintunkt

wie a geysia stoss i fontänengleich
den heilgen samen in dein muttamund,
dei erotisch rhythmisch begobtes reich
zittat volla ekstase im vabund

wie auf da letztn grodn beim züsprint
peitschn die lustschreie unsan genuss,
unsre pumpm hämman mit gegnwind
beim gemeinsom kommendn oagasmus

liegst unbefleckt do voa mia, völlig nockt in deim bett,
dei scham belebt mei elixia, mit besta qualität,
bist des wossa des nie vasiegt, bist da vogl dea imma fliegt.
philjazz
veröffentlicht am 26. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Urlaubsgedanken
Es ficht die Buche nicht an,
wenn Fichten reisen buchen.
Fichten sind Frühbucher,
keine Buchenreiser.
Weinjoker
veröffentlicht am 8. Juli 2014
47

Lyrik des Tages

Das Bindeglied
Ich binde mir einen Faden um mein Glied
Und werde so zum Bindeglied.
Einen Faden scheine ich am Glied zu haben.
Fadenscheinige Fäden an Gliedern
Gliedern fade Schnüre zu Bildern von Gliedern.
Gliedbilder schüren fahrige Phrasen,
Vielgliedrig verbunden durch bindende Glieder.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 26. Oktober 2016
59

Lyrik des Tages

Brennende Seele
Wenn du in meine Augen siehst, die Pforten zu meiner Seele, wirst du den Feuersturm fühlen, der verschlingt erklärende Worte, brennt in meiner Kehle. Du wirst wissen, dass ich zu lange damit gespielt habe. Mit dem Feuer, mit dem Leben, einem Strudel aus roter Farbe. Bin zu Schutt und Asche zerfallen, meine verbrannten Hände strecken sich nach dir aus wie grausame Krallen.
Anonym
veröffentlicht am 12. Mai 2012
35

Lyrik des Tages

Aufgewärmt
Immer trägt mich der Strom von dir fort …
Auf Dampfern und Fähren bin ich längst zuhaus.
Jede Reling appelliert an mein Anlehnungsbedürfnis,
doch nie habe ich ins Wasser gespuckt.

Der Menschenstrom auf der Rolltreppe: Auch er - trägt mich von dir fort.
Ein Stromschlag, vom Zaun gezwitschert,
erfindet mich neu,
überall mangelt es an Liebe …

Das Selbstbewusstsein nimmt überhand
und schwingt sich in ungeahnte Höhen empor;
Zweifel jedweder Couleur werden unter Strafe gestellt, die Dummheit hofiert Banknoten …

Ich flüchte vor deinem Ehrgeiz in die Arme
eines armen Poeten; wir besitzen acht Regenschirme und sind gegen jede Art von aufgesetzter Romantik, wir fechten es aus …

Kerzen bringen keine Gefühle zurück,
Aufgewärmtes schmeckt selten besser als am Vortag. Mir genügt zu wissen, wen ich liebe.

In Gedanken will ich immer nur zu dir;
aber ich komme nie wirklich dort an ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. September 2017
7

Lyrik des Tages

An Quelle führt kein Weg vorbei
Ach ja, die Quelle.
Europas größtes Versandhaus,
wo man von der Latzhose bis zum Laufgitter alles bestellen konnte.
Ob Fußbälle, Tierfelle oder die Handschelle?
Gab's im Katalog bei Quelle!
Wo andere nur billig konnten,
überzeugte Quelle mehr als achtzig Jahre.
Mit Qualität bei kleinem Preis und guter Ware.
Brauchte man Technik fürs Filmdrama,
gab es Quelle Technorama.
Nun ist alles Vergangenheit.
Und die Hand im Logo existiert nur noch auf alten Katalogen.
Ob es das jemals wieder gibt, wissen nicht mal Kosmologen.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 29. Dezember 2019
4

Lyrik des Tages

Ungewiss
Kenn' deine Haut
Und deine Lippen
Du und Ich
Schlüpfen unter Decken

Wovon du träumst
Woran du denkst
Was dich erfreut
Was mich betrifft

Das weiß ich nicht
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
41

Lyrik des Tages

Heimliche Hintergedanken
Wie ich deine Augen liebe,
sie strahlen warm und hell,
wenn ich immer bei dir bliebe,
Wie die Zeit verflöge schnell.

Ich wünschte wir wären allein,
allein auf der Welt nur wir zwei,
meine Hoffnung ist viel zu klein.
Ach, wie wären wir froh und frei.

Wenn ich in deine Augen schaue,
ein flüchtiger Blick, nur ganz kurz,
Wenn du wüsstest was ich dir traue,
O nein das wäre mein Absturz.
Anonym
veröffentlicht am 15. März 2014
38

Lyrik des Tages

Der Regen
Pfützen stehen auf allen Wegen,
die Erde triefend nass,
vom Himmel fällt der Regen
tränkt Blumen, Sträucher, Gras.

Kinder lassen Boote schwimmen,
Der Wind die Wolken schnell verweht,
schon hört man Vögel wider singen
Ein Regenbogen bunt am Himmel steht.
Anonym
veröffentlicht am 20. August 2013
50

Lyrik des Tages

Haiku - Wachstum
Sieh - ein neuer Baum
wächst dort, wo der Häher
die Bucheckern vergaß ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 5. Februar 2017
9

Lyrik des Tages

Mord am See
Hochgeschreckt, aus dem Schlaf,
fällst aus dem Bett,
was hat dich aufgeweckt?
Ein Schrei, ein gellender,
aus Alpträumen nachhallender,
ein Mensch, der rief:
Lasst mich los, lasst mich frei!
Bevor er versenkt wurde im abgelegenen See,
an den Füßen Gewichte aus Blei.
Schlaftrunken, unbedacht,
machst du das Licht an,
jemand der dich auslacht ...
Anonym
veröffentlicht am 13. Mai 2012
33

Lyrik des Tages

Déjà-vu
Alles ist vergänglich, vergeblich, ohne Sinn!
Nichts ist beständig, gibt es einen Gewinn?
Generationen kommen und sie gehen,
nur die Erde bleibt immer bestehen.

Die Sonne geht unter und sie geht wieder auf.
Jeden Tag nimmt sie denselben Lauf.
Der Wind weht mal von hier, mal von dort.
Macht immer wieder den gleichen Sport.

Alles Wasser der Flüsse mündet im Meer
Nie wird es voll, regnet es auch sehr.
Nicht alles in Worte fassen kann er ganz,
der Mensch, war er doch Gottes Abglanz.

Das Auge sieht sich nie satt und das Ohr,
dass es nicht hört, das kommt nicht vor.
Was einmal war, wird wieder so sein, nun
wie auch getan, man wird es wieder so tun.

Es ist nichts Neues unter der Sonne geschehen
Auch wenn das Manche anders sehen
Alles war schon mal da, in einer anderen Zeit
Doch die Vergangenheit ist manchmal zu weit

Denn wir denken nicht mehr an das, was vergangen
An die Menschen, die vor uns sind gegangen
Generationen kommen und sie gehen,
nur die Erde bleibt immer bestehen.

(In Anlehnung an Prediger 1,1-11)
NyJoen
veröffentlicht am 14. März 2017
46

Lyrik des Tages

Naturvolkerotik
Deine innere Uhr blutet Zyklen mond-um
Wird eng für das Korn in der Stundenglasenge

Wälder von weltschönstem Schlagschattenspiel
Wasser auf Wässern. Brunnenbrüst behockend

Dein Süden Savannenbrand. Schwelend schwellend
Mein Norden Pfahlbautensumpf gestampft

Zitrusfleckbefieberung. Orangenschmeckgeschluchz
Artischockenschmachtschlenker. Farbenspritzbewurf

Zitronenfaltertröpfchenrunterzitt-ahh!-Gewitter
Geschwirr zwischen Mös und moostaubehost
Marcus Soike
veröffentlicht am 20. Juni 2016
45

Lyrik des Tages

Harmonie
Auf unserer Erde,
sollte alles friedvoll sein,
bei uns Menschen,
gibt es dann Zuversicht.

Gemeinsamkeit ist
ein wichtiger Grundstein,
friedlich miteinander leben,
bringt uns viel Licht.
Paul & Friends
veröffentlicht am 21. Dezember 2018
142

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
b 2) 7/8/8/7/9
schmieg di on mei stoake brust,
geniess längst unsre zweisomkeit,
bin ma goa kana schuid bewusst,
host mi vom problem befreit,
benötig dei aggressivität

lehn di do nua on mi dron,
da leichte druck is ongenehm,
woa imma scho mit dia synchron,
muass di goa net meah aufdrehn,
bin nua mit dia alla gonz komplett

press mi jetzt gonz fest on di,
loss di hia niemois wieda los,
vasklav dei foisches alibi,
bist mei planet mei kosmos,
inhalia dei lebendige kroft

umfong dei gonze statua,
entfüah di jetzt aus deina wöd,
vaonstoitn a liebestour,
unsa nest liegt aufm föd,
schenk da reichlich von meim lebmssoft.
philjazz
veröffentlicht am 27. Februar 2020
0

Lyrik des Tages

Freiheit, Frieden, Liebe
Die Freiheit, die ist blau,
wie der Himmel im Sommer.

Der Frieden, der ist grün,
wie die unberührte Natur.

Doch die Liebe, die ist rot,
wie das Feuer in den Herzen.
Bereit, sich auszubreiten,
sodass es nicht mehr möglich sein wird,
es zu löschen.
P
veröffentlicht am 17. Januar 2013
49

Lyrik des Tages

Denn ich bin der Löwe
Denn ich bin der Löwe,
zuständig fürs Grobe
und wegrennen macht eh kein Sinn,
weil ich der Löwe bin.
Groß und kleine Schwächen
ich werd euch alle rächen,
fantastische Ideen,
ich werd sie übernehmen,
traurige Geschichten,
ich werd euch vernichten!
Anonym
veröffentlicht am 3. Juli 2012
52

Lyrik des Tages

Vergebliche Versuche
Ein Limerick-Fan bei Nieselregen
Wär gerne ein Dichter gewesen
Er hat es versucht
Und bald schon geflucht
Doch schön ist ja auch, sie zu lesen
Anonym
veröffentlicht am 28. Mai 2013
44

Lyrik des Tages

Packs An!
Worauf, wart ich hier genau?
Die Zeiten sind nicht wirklich rau.
Auf eine Erlaubnis und den Mut?
Den Mut zu tun, was gut tut?
Wenn ich so darüber schreib,
Und mir das Ganze einverleib,
Ist die Lösung klar und weit,
Fürs Feld bin ich schon längst bereit.

Hiermit, ab jetzt, ein für alle Mal
Ermächtige ich mich ab diesem Tag
Alles zu tun, was ich mag und begehr
Was richtig ist, ohne innere Gegenwehr.

Ich will mir erlauben, mir Segen zu geben
und endlich anfangen zu leben.
Alex
veröffentlicht am 8. April 2013
47

Lyrik des Tages

Gewagt, gesagt
Ich sag mal so - oder lieber doch nicht?
Gehts euch auch so, dass man spricht,
wie der Schnabel halt so plappert fix,
und du weißt gleich, das war wieder nix?
Dabei hatte man doch was Gewichtiges
auf dem Herzen. aber wohl nichts Richtiges,
was andere tatsächlich hören wollen.
Ach die Ollen! Dann sollen sie sich eben trollen.
Ich habs jedenfals gewagt und mal so gesagt.
Anonym
veröffentlicht am 11. September 2016
38

Lyrik des Tages

Mein Sein
Mein Sein war stets ein Sein sublimer Sympathie,
stilvoll und stufenlos,
und ich wilderte mit meiner Wampe in allen Wäldern.

Ich pirschte mit meiner Pranke durch alle Pinten
und ich leuchtete mit meiner Lampe in alle Löcher.
Ich war der Schließer ohne Schlüssel und ein Seiler auf der Schüssel.

Bigott, frommherzig und im Grunde äußerst spitz,
klöppelte ich so mit dem Munde,
tauschte Steinbach mit Chemnitz.
Gofmann
veröffentlicht am 29. November 2025
0

Lyrik des Tages

Pass auf Baby
Wie kann man jemand so krass hassen wie ich dich hasse?
Du dachtest,
es wird 'n Liebessong, doch ich brech' dir dein Genick
Ich geh' einfach,
guck
mein Erfolg,
kein Ende ist in Sicht
Bitte sag mir nicht,
dass du mich nicht mehr brauchst, Baby
Ich kauf' dein Auto, deine Ehre und dein Haus, Baby
Wir wissen beide ganz genau, ich bin crazy
Also pass lieber auf, Baby.
deyaram3a
veröffentlicht am 23. Januar 2020
32

Lyrik des Tages

Ich dreh' durch
Ich dreh' durch

Heute Morgen um sieben Uhr, Menschenskinder,
der Reisverschluss kaputt, da hilft kein Kabelbinder.

Könnt' noch eine Socke stopfen,
und im Garten die Blumen umtopfen.

Wenn so der Tag beginnt,
und der Hund jetzt spinnt.

Jetzt der Gürtel reißt,
das Gefühl das alles entgleist.

Draußen fällt er Regen,
kommt der Pfarrer, will das Haus jetzt segnen.

Könnt' mich nur noch hinter der Tür verschanzen,
nein, die Nachbarn woll'n bei uns im Wohnzimmer tanzen.

Lass' den Tag einfach Tag sein,
schenk' dir ein vom guten Wein.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 7. Dezember 2022
8

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe,ein wundervolles Gefühl,
wie beim Treiben im Meer, in schönen Zeiten,
dein Kopf ist leer du läst dich leiten,
 nicht vom Kopf sondern vom Herz,
soch leider ist da oft ein Schmerz,
du liebst sie doch dir fällt jetzt ein,
es wird wohl nie mehr als Freundschaft  sein.

Aus Angst vor dem niederschmetterndem Nein,
stellt sich der Frust bei einem  ein,
es ist der Drang ihr die Wahrheit zu sagen,
doch würde es dich Lebtags plagen,
die Abweisung im Herz zu tragen,
und zerbricht für einen die ganze Welt,
zu sehen wie ein anderer sie in den Armen hält.

Ja die Liebe bringt nicht nur Leichtigkeit,
da dein Herz in Sehnsucht nach ihr schreit,
doch wenn sie dieGefühle teilt,
ihr Herzschlag im gleichen Tempo eilt.
so erfüllt sich für dich dein ganzes Leben,
voll mit Liebe und Geborgenheit,
ohne Hass und Verständnislosigkeit,
so willst du für sie Alles geben.
R.Z
veröffentlicht am 16. März 2018
43

Lyrik des Tages

84-97-110-122-101-110
Er tanzt im Dunkeln.
Er tanzt im Regen.
Er tanzt Gedanken,
ohne sich zu bewegen.

Er tanzt im Hellen.
Er tanzt im Licht.
Er tanzt Gefühle,
verscheucht den Wicht.

Er tanzt im Sitzen.
Er tanzt beim Gehen.
Er tanzt im Liegen.
Er tanzt beim Stehen.

Er tanzt aus Spaß.
Er tanzt aus Glück.
Er tanzt mit Lachen,
sein Lieblingsstück.

Er tanzt vor Freude.
Er tanzt ganz stur.
Doch tanzt nicht er,
sein Kopf tanzt nur.
2kool4ju
veröffentlicht am 10. Dezember 2016
54

Lyrik des Tages

Das Bergblümelein
Ein Himmel
was weint, die Kraft des Leben,s
Für die Wärmelust der Erde.
Aus dem Schneeglanz heraus.

Beeindruckend, was wächst
sich zart in den Himmel?
Aus der Tiefe, des Erdreichs entgegend.
Hinaus aus dem Wiesengrund
der Natur.

Ein süßes Sternförmiges
Schneeweißchen.
Was aussieht wie ein Polarstern.
Ein Bergblümelein.
Yvonne
veröffentlicht am 27. April 2016
55

Lyrik des Tages

Neue Generation
Sie hassen sich alle selber,
Kaufen sich Sachen um zu lachen
doch es fällt ihnen immer schwerer
Anonym
veröffentlicht am 1. November 2013
43

Lyrik des Tages

Poesie im Schatten
Ach Lyrik schreiben ist so leicht,
du schreibst und schreibst vom Herzen,
und es ähnelt sich dem Winde gleich,
mit Zeilen und zarten Fingern gar,
wird jedes Gedicht ganz wunderbar.

Doch schalt lieber aus das Licht,
wenn du anfängst zu dichten,
mit schwungvollen Wörtern über alles zu richten,
denn für Dumme ist die Dichtkunst nicht.

Drum bist du im Schatten,
denn über Poesie kann man nicht schnacken,
drum leg deinen Kopf mal schön in den Nacken
denk an die Dummen und vergiss nicht das kacken.
Anonym
veröffentlicht am 22. August 2014
48

Lyrik des Tages

Der Tag des Gofmann
Ich wurde zum Streber mit Clausi, dem Kleber,
trank am Tresen nur Brause mit Gundula Gause.
Habe Arme wie Arnold und Blasen aus Blattgold,
die Faust eines Goethe
und im Schritt die Blockflöte!
Gofmann
veröffentlicht am 23. November 2011
155

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe, ja du bist vergänglich,
doch sei nicht ängstlich,
Frauen gibt es genug,
doch mach nur das was dir gut tut.
Slinalphacore7
veröffentlicht am 3. Februar 2014
34

Lyrik des Tages

Krippo Weihnacht - Oh oh!
Krippo Weihnacht - weißer Kokain,
überall wohin ich seh, Benzin!
Der glitzernde Koks durch den ich geh,
ist kalt wie ein tiefgefrohrenes Brot
aus Drogen, ganz ohne Sorgen.
Der Koks rieselt leise auf den Boden,
die Junkies lachen und spielen und toben.

Durch den tiefen Winterwald,
läuft ein Mann ganz stoned und kalt.
Wer ist das wohl, wer kann das sein,
im dunklen Wald so ganz allein?
Es kokst, es kokst, kommt raus ihr Leute,
Der Dealer hat fette Beute!
J. Wesflow
veröffentlicht am 1. Februar 2015
41

Lyrik des Tages

Im Rollstuhl
Er sitzt im Rollstuhl und kann´s nicht verstehen,
er schließt die Augen und kann wieder gehen.
Das alles, wird ein Traum jedoch nur bleiben,
er öffnet die Augen und da ist das alte Leiden.

Er wird sich niemals beugen und aufgeben,
da gibt´s noch vieles Schönes zu erleben.
Sich erreichbare Ziele stecken, das ist der Plan,
diese zu erreichen bestimmt oft der Spielplan.

Das genannte Ziel, dann auch zu erreichen,
darum muss der Zweifel erst einmal weichen.
Mit Optimismus geht es oft leichter voran
und die Erfolge sind, dann meistens filigran.

Ein Aufgeben das sollte es nicht geben,
mit gewollten Zielen kann jeder gut leben.
Wenn das Ziel, wird dann auch erreicht,
kommt wieder mehr Zuversicht, vielleicht.
Paul Reeps
veröffentlicht am 21. November 2018
158

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

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4.Matthias Back891
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6.Celine Rosenkind578
7.Gofmann511
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13.Oliver Delastere311
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