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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

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Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Boss der Bosse
Ich bin der Boss der Bosse, reden Leute über Rap,
dann geht es oft dabei auch über Crack,
denn ich verchecke es,
und zieh' die Tec,
das Kaliber neuf-millimètre,
du Spasti rennst, es hat kein Zweck,
geb' dir sechs Schüsse in dein'n Head,
dieser Moment wenn du verreckst,
er ist sehr schnell wie dieser Flash.
Jeder eurer Tracks ist schlecht,
ich geb kein'n Crap auf euren Rap,
ihr denkt, ihr smackt mich, seid ihr whack?
Ich zeig' euch jetzt mal MadGaz Rap:
Deine Musik ist der billigste Schrott,
neben Hartz-IV hast du dieselbe Geldquelle wie MOK,
deshalb nehm' ich zum Ballern die Kalaschnikow,
baller' die Bullets in dein'n hirnlosen Kopf,
dann geh' ich und fick' dich wie dieser Chpakov.
Ich bin auch King of Kings und hate alle Cops,
denn diese Bastardsöhne wollen meinen Stoff,
und kommen an im Schrott-
Wagen mit einem Dog,
ich Ende das Szenario mit Kalaschni und Glock,
denn ich bin hier der Boss und baller' das Geschoss auf diese Bastard-Cops.
Willst du Krüppel Beef starten,
zerhack' ich deine Gliedmaßen,
lass' s
DenimBang
veröffentlicht am 2. August 2018
31

Lyrik des Tages

asche - 389. | middle 1
Dieses gefäss is ois wos ma von dia no bleibt,
dieses gefäss hot di afoch so einvaleibt

Auf diesm gefäss is dei büd wundaschee gmoit,
dieses gefäss wiakt füa mia bedrohlich und koid

Dieses gefäss vastroiht dei aura tog und nocht,
in diesm gefäss bist nie meah wieda eawocht

Dieses gefäss beschützt dei asche und dei sö,
dieses gefäss steht no imma auf da gleichn stö.
philjazz
veröffentlicht am 16. Oktober 2016
5

Lyrik des Tages

Spaziergang
Weit in die Ferne
Schauen
Luftschlösser bauen
Sehen
Was es nicht gibt
Wissen das man es liebt
Sorgen verschwinden
Auf dem Weg dahin
Weiß, dass ich ich bin
Den Kopf an dich gelehnt
Träume von dem Hier
Ich bei mir und du bei dir
Zusammensitzen
Hand in Hand
Blick zum Himmelsrand
Sehnsucht meiner Seele
Fliegt davon, frei und leicht
Empfinden, das nicht mehr weicht
An nichts denken
Tief fühlen, allein
Glückseelig sein
Katja Konopik
veröffentlicht am 22. Dezember 2015
61

Lyrik des Tages

Der Tag
An einem jenen neuen Tage,
ich einen Blick aufs Umfeld wage,
da sehe ich Dinge, die ich sah
vor ca. einem ganzen Jahr.

So geht es schon den ganzen Tag,
ich mehr und mehr vermag,
so sah ich neulich einen Fisch,
der modrig wartet auf 'nem Tisch.

Ich tue nun gucken ganz bestimmt,
und neugierig so wie ein Kind,
ich interessiere mich an den
Dingen die wir sehn!

So muss die Lehre heute sein:
Gucke auf den Tage ein!
Schaue ganz genau auf ihn
ansonsten bist du hin.
Anonym
veröffentlicht am 11. Januar 2015
43

Lyrik des Tages

Die Sterne
Ich bin in meinem Zimmer und sehe die Nacht. Die Zeiten haben sich geändert, das wollt ich sehn. Was ist das nur für ne Nacht die ich schon immer wollte. Ich seh die Sterne in den Himmel, wenn mein Leben verglüht. Seh ich die Sterne, seh ich die Sterne, das ist mein Traum.
Lisa Taille
veröffentlicht am 11. Januar 2019
49

Lyrik des Tages

Der Wind
Wie er weht
Kommt her, seht !
Er zerzaust mir mein Haar,
Das ist auch wirklich wahr!
Kaufen, nein das kann man ihn nicht
Auch nicht für Millionen Mark.
Frederike Andersson
veröffentlicht am 8. Juni 2020
42

Lyrik des Tages

Neue Wege
Nicht alles geschieht so wie wir es gern wollen,
Wünsche und Träume sind im Nirgends verschollen.

Den Konjunktiv benutzen wir allzu gern,
wie wäre was hätte wer müsste noch lern.

Und schaust du mal nach vorn,
in das weiße Licht,
dort wirst du neu geborn
und bekommst ne andre Sicht,
Dankbarkeit Zufriedenheit werden dich glücklich machen,
neue Wege sind neue Hoffnungen,
auf denen wirst du ehrlich lachen.
Miss Lilo
veröffentlicht am 7. April 2015
52

Lyrik des Tages

Hirse
Der industrielle Rat:
den Einstieg schaffst Du nur mit Glutamat.
Reis ohne Sauce macht Dich krank.
Haste keine Hirse, bleibste schlank.

Pute, Rind und Schwein
ess Du nur allein.
Lieber Soja aus dem Wald.
Oh, Weltenlunge bist verqualmt und alt.

Gen ist auch in aller Munde.
Fehlts in Deiner Tafelrunde?
Schimmel, Strahlung, Parasiten
mehr kann man Dir nicht bieten.

Der Hunger macht Dich zum Jünger
taugst später nicht mal mehr als Dünger.
Probsmurf
veröffentlicht am 3. Mai 2013
43

Lyrik des Tages

Mein Schief
Ach ich dumm,
Denn ich ließ mein Schief sinken,
Mit dem Röhm,
Denn als auf mich geschossen wurde,
Flieh ich sehr feige,
Denn als es mir bewusst wurde,
War es schon zu spät.

Denn ich würde alles geben,
Um noch mal mit dir zu segeln,
Wie die schönen alten Zeiten,
Oh mein lieber Schief.
Rick
veröffentlicht am 8. März 2022
41

Lyrik des Tages

Herbst
Herbst ist, wenn die Blätter fallen,
die der Wind verweht,
wenn der Regen tropfen schickt,
und die Wolken ziehen.

Aber Herbst ist trotzdem schön,
zumindest nur für mich!
Fclaiza.Maritz
veröffentlicht am 22. November 2016
43

Lyrik des Tages

Für meine Freundin
Du bist für mich entbehrlich,
und riechst nach Brot und Käse.
Ich ziehe vor mein Buch,
in dem ich gerne lese.

Du bist mein Gurgelwasser,
mit dem ich morgens spüle.
Und auch noch der Verfasser
für alle Schuldgefühle.
Klaus Bakschrat
veröffentlicht am 11. Dezember 2011
63

Lyrik des Tages

Und doch...
Und doch...

Geschichten schreiben Ewigkeiten
und sollen uns noch ewig leiten,
in ferne Welten, ferne Zeiten,
in die unendlich großen Weiten.

Und doch…

Das Leben bleibt in Einbahnstraßen.
Erst leben wir das Sein, dann rasen
wir durch das Leben, ohne irgendwann zu sein.
„Wir geben unser bestes“ dann und wann zum Schein.

Und doch…

erlauben wir uns, jeden Tag zu träumen
von weiten Wiesen, Feldern, großen Bäumen,
die morgen gänzlich schon verschwinden werden.
Wir bauen uns die Höllen auf und in den Erden.

Und doch…

verbleiben wir blind und taub immerfort im Leben
und sprechen nun auch unser letztes Wort im Streben.
Der jüngste Morgen zeigt sich noch in seinen Farben.
Wir sterben bald darauf an unsren kleinsten Narben.
herr-snyder
veröffentlicht am 28. Juli 2018
31

Lyrik des Tages

Wahnsinn
Irre -
dein Gedicht,
mein Freund:
weckt Zorn,
Wahn,
das Gift
dunkler Melancholie.
O wart,
gleich kreiselt
mein Herz
zu Boden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. Februar 2017
34

Lyrik des Tages

Sinnfindung
Ich bin Klemens, war Sozialpädagoge, und erzähle euch heute eine Geschichte,
wir mir jemand ein E-Mail schickte.
Er kommt aus Adenau ,
und heißt Paul Meyer.
Ich erwartete wieder die übliche Leier,
von wegen:“Ich hab 4 Kinder und ne Frau,
Meine wahre Liebe aber, lebt in Berlin, in Grünau.“
Doch es kam anders als ich es mir vorgestellt habe,
er schrieb mir eine Denkaufgabe,
Was wohl wäre meine Gabe.
Und ich, ich wusste es nicht.
Dieser Job, der war für mich eher `ne Pflicht.
Und diese E-Mail, die gab mir zu denken,
ich wusste nicht mehr wem was schenken,
ich wusste nicht mehr wo ich soll mein Auto hinlenken.
Ich wusste nicht mehr wohin ich gehörte,
bis ich auf einmal diese Stimme hörte.
Ich verabschiedete mich aus meinen Kreisen,
und begab mich auf lange Reisen.
Ich ging nach Japan und suchte nach Frieden,
doch glaube ich, ich habe den Frieden verpasst.
Ich landete in Tokio, der Hauptstadt,
sie sprühte vor Fortschritt und Technologie,
doch war ich auf der Suche nach der alten Zen-Phylosopie.
Rasti
veröffentlicht am 2. April 2018
38

Lyrik des Tages

Crying to the Moon
So unsicher, dass nur Psycho-Tests im Internet mir sagen können, was zu denken, was zu fühlen, was zu tun.
Ich würde so gern zu jemandem sagen: Fly Me To The Moon, meine Seele vereinen und zusammen ausruhen.
Doch blieb mir dies schon schon immer vergönnt, zeigte ich mein wahres Ich, ich weiß nicht, ob ihr dann renntet.
Ich bin so verloren, ein einsamer Wolf, der den Mond anheult. Ich bin verloren.
Anonym
veröffentlicht am 18. Oktober 2012
38

Lyrik des Tages

Sein
Schön sein
Hässlich sein
Sollen oder sein lassen
Die neue Generation
Die alte Genereation
Wer weiß es besser?
Junge denken, sie kennen
Den Flow der Zeit
Alte denken, sie wissen
Wie es am Besten ist
Für alle
Wer weiß es nun?

Niemand weiß es
Keiner kennt die
Einzige Wahrheit
Einzige richtige Lösung

Die Wahrheit zeigt sich nicht
Sie tarnt sich
Hinter falschen Ideen,
Idealen, Vorurteilen und
Einem Netz von Wirrungen beherrschten
Netz aus Lügen und Irrtümern

Das Netz zieht dich hinunter
Wickelt dich ein
Hält dich gefangen und

Lässt dich nicht los
stormsun
veröffentlicht am 2. April 2017
41

Lyrik des Tages

Zum alten Fluss
Lasst mich ein wenig nur über grüne Wiesen;
mein Herz sehnt sich so sehr nach dem alten Wind,
meine Gedanken wandern zum
tiefen, verschwiegenen Fluss.
Dort, wo einst Priele lagen, suchen sie
meinen Namen. Von euch wurde er gedacht
und gerufen über den lichten Uferweiden.
Ich wähne ihn im Schlamm der fruchtbaren
Marschen, hineingestampft von tausend
Rinderhufen, und frage die Wellen des Flusses,
frage auch den frischen Wind ...
O, lasst mich ein wenig nur über grüne Wiesen:
Wie könnte ich nach allem immer nur Straßen
und Wege gehn? – Mein Herz, unverzagt, weiß
ja längst, dass mich hier niemand ruft.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 29. Juni 2017
9

Lyrik des Tages

Ich
Ich:
Schön
Freundlich
Sexy
Selbstbewusst
Natürlich
Beliebt
und trotzdem allein
little star
veröffentlicht am 10. April 2022
36

Lyrik des Tages

Mann im Sturme
Schäumende Kronen, weiße Gischt
brechende Wogen um den einsamen Wicht.

Stille Gefahr im Auge des Sturms,
im Angesicht der Macht ein bedeutungsloser Wurm.

Sekunden darauf der Manne ist weg,
und nur die verschwiegne See an Felsen da leckt.
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
44

Lyrik des Tages

Allein
Ich dachte, du wärst da für mich
Jeden Tag, so wie ich für dich
Du hast mich enttäuscht, du hast mich verletzt
und am Ende mich versetzt
Wegen diesem andren Mädchen, so wunderschön,
möchtest du mich nicht wiedersehn
es hab kein Bye, es gab kein Tschüss,
Du hast nur das neue Mädchen geküsst
Und mich allein gelassen,
doch trotzdem kann ich Dich nicht hassen ...
Anonym
veröffentlicht am 11. Februar 2012
69

Lyrik des Tages

Mein Schuh
Ich binde mir den Schuh,
muss heute nochmal weg.
Ich frage mich wozu?
Was ist sein Sinn und Zweck?

Am Fuß, da wohnt der Käse
und spricht mit meinen Socken.
Was nützt die Exegese,
bin ich daheim am Hocken?
Gofmann
veröffentlicht am 19. März 2013
13

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
1) 10+10/10+10
wie a klans bochal muamlt mei liebe
dia zäatliche wöata bis in dei heaz,
meine ungestümen wüdn triebe
stüamen ständig unaufhoitsom voawäats

wie a müds lüftal flüstat mei sehnsucht
dia vafüahrarische schwüre ins oah,
dei wache zoatrosane liebesfrucht
öffnet weit iah feuchtes giariges toa

wie a sonfta hauch streichlt mei passion
dei somtne haut bis zum vuikanausbruch,
denn unsre gemeinsome explosion
symbolisiat den lautn paarungsruf
...7/6/8/6/8/8
liegst so unschuidig voa mia,
völlig nockt in deim bett,
räklst di mit lockenda zia,
wie tonzend beim ballett,
bist die blume die ewig blüht,
bist des feia des imma glüht.
philjazz
veröffentlicht am 22. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Das Gespenst...
Gar romantisch ist's bei Kerzenschein.
Keine Lampe blendet durch ihren grellen Schein.
Auch der Fernseher bleibt jetzt aus.
Man sieht statt dessen zum Fenster raus.

Gewiss, es ist dunkel in der Nacht.
Auch, weil die Stadt Straßenlaternen aus macht.
Aber wer spart hat nicht viel Geld,
das weiß die ganze Welt.

Im Zimmer hat es heut 18 Grad.
weil der Herbst mit großen Schritten naht.
Aber der Gasofen bleibt immer noch aus,
denn die Heizkosten sind der reine Graus.

Und ach, hätte man nur ein Pferd
und nicht ein altes Auto von geringem Wert.
Dann könnte man reiten wohin man will,
und das umsonst und ohne Drill.

Klamme Finger, Brei zum Essen,
Heizung und Licht kann man jetzt vergessen.
Schlechte Laune und ein grausiges Gespenst,
das sich "Energiepreise" nennt.
Andrea Wunderlich, Selb
veröffentlicht am 18. September 2022
50

Lyrik des Tages

Mein Ich
Suche mich nicht - ich lass mich nicht finden
rufe mich nicht, ich hör niemals dir zu
begehre mich nicht, ich will mich nicht binden
fange mich nicht, Fesseln geben mir keine ruh

Im goldenen Käfig kann ich nicht leben
silberne Löffel sind ein trügender Schein
meine Freiheit zu haben, das ist mein Bestreben
ich bin immer ich und gehör mir allein.
Oliver Delastere
veröffentlicht am 16. Juli 2016
46

Lyrik des Tages

Der Spaziergang
Tote Körper liegen still, in den schwarzen Erden in ihren Särgen. Ich reime munter so beim Spazieren, macht mir Freude, zwischen den Gräbern zu flanieren. Schon lange ist der Toten Wadenfleisch madenreif, aber...HOPPLA...wo ist der graue Himmel hin? Bin gefallen in ein Grab ganz offen, komme nicht mehr raus, dass mich jemand findet, kann ich ja nur hoffen. Der Toten Ruhe stört man nicht.
Anonym
veröffentlicht am 11. Juni 2012
39

Lyrik des Tages

Es war einmal ...
Für ein paar Stunden nur
sobald die Tage
kürzer werden
will ich untertauchen
im Nebel des Vergessens.

Du fehlst mir in meiner Traumwelt,
darin des Nachts das Sternensilber
in letzte Rosen und Gedanken fällt.

So fing alles an:

Ich fand mich in einem fremden Gesicht
und lächelte ihm zu.

Mein „Ich“ zog sich in weite Fernen zurück.
Ich vermisse es nicht.
Sobald du in meiner Nähe bist,
wird meine Stimme leiser noch;
aber du verstehst mich,
jedes Wort.

Seit wir uns kennen, blicke ich
zärtlicher in die Welt.
Du hast mir deine Augen geliehen,
ich überließ dir meine Hände.
Eines Tages wirst du sie mir zurückgeben,
eines Tages –

… spätestens dann, wenn wir
in die Winterkälte gefallen sind –
aus dem Paradies unserer Liebe.

Dein Blut rauscht noch
in meinen Ohren,
aber wir sind längst Gewesene.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 1. September 2017
7

Lyrik des Tages

Unterm Zigeunermond
Willkommen, Nacht!
Willkommen, Mutter der Moirai ...
du stiller dunkler See,
wo Wahrheit Licht sät von
den Sternen und Träume
fragmentarisch enden.

Willkommen, Nacht!
Geburt der schwarzen Schatten …
Du schweigst – dein dunkles Haar,
das sommers wild auf Bäumen
wächst, zerzaust der Wind im Wahn
der Einsamkeit.

Willkommen, Rappe ...
mit den stillen Hufen.
Aus deinem Herzen sickert
schwarzes Blut in meine Fenster.
Ich fürcht' mich längst nicht mehr
vor dir und sehe doch – Gespenster ...

Willkommen, kleiner Tod,
der meinen Tag besiegt.
Biphasisch sterben wir
umschlungen auf dem Laken:
Gewächs mit Widerhaken ...
O Powernap unterm Zigeunermond.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. April 2018
4

Lyrik des Tages

1. Part JBB Qualifikation
Spulen wir zurück es war der 14. März
du schriebst mich panisch an und meinst sie bricht dir das Herz
Ich habe sie beraten bis sie dir endlich verzeiht,
schon zu dieser Zeit habe ich dir dein Tod prophezeit
Dein Tod druch mein Mic is unveränderlich
Denn du bist alles andere als unentbärlich
Du dünnes Hemd machst auf Reichsprälatur Nur mit der Körperstatur
von Fleur Delaceure hat deine Freundin eine bessre Figur (Sie ist magersüchtig)
Damals meintest du noch, du haust mich zu Brei
und jetzt zersieb ich dich mit meinem Kugeln aus Blei
Du mit deinen Gitarrenskills machtest auf Stadtmusiker
doch dei`m Gesicht zu urteilen warst du nur ein Jungchemiker
Du Epileptiker brauchst einen Optiker um mit deinen Augen zu sehen
dass der neue Rapmusiker dein neues Gesicht zeichnet wie Ein Semiotiker
und deine Karriere beendet wie manch ein fucking Filmkritiker
Freeze
veröffentlicht am 4. August 2017
34

Lyrik des Tages

Energiegehalt
Sirrende Spannung in der Luft,
große Verwirrung und Stress hervorruft.
Gedanken beeiflussen den Energiegehalt,
das glühende Band wird wohl reißen schon bald.
Anonym
veröffentlicht am 17. August 2012
37

Lyrik des Tages

Der Anfang
Erst wenn des Endes Anfang naht
Der Schluss um seinen Antritt bat
dann erst werden wir erschließen
den Anfang zu genießen
Leonard Devereaux
veröffentlicht am 7. August 2017
47

Lyrik des Tages

Feuerteufel
Ich zerstöre nach Belieben!
Bin getrieben von dem Zwang!
Alles anzuzünden
ein ganzes Leben lang!
Schönes helles Feuer
Da hab ich Freude dran!
Und darum zünd ich jetzt
mit meinem Streichholz deine Lunte an!

Du explodierst
und zerspringst in tausend Teile!
Die Teile sind verstreut
Über eine ganze Meile!
Ich zerlege dich
Zeile um Zeile!
Zerteile in Eile die Deine
Mein Freund!
IgniteTheFire
veröffentlicht am 5. Mai 2017
39

Lyrik des Tages

Papperlapapp
Drei Pappeln den langen Tag lang plapperten fröhlich
viel Papperlapapp gleich neben der stillen Trave,
begrüßten freilich jeden Passanten sehr höflich
mit einem kaum hörbar gesäuselten 'Ave! Ave'!

„Da spazieren so viele Zwerge den Weg entlang auf Schusters Rappen“, parlierte Sophie, die linke.
„Wenn Wind unsre Blätter streift, machen
wir gern auch mal 'Winke, winke'!“

„Ja, ja, und manche fahren mit Booten gar
auf dem Wasser. - Das ist es, was ich auch
zu gern einmal möchte“, brummte die rechte.

„Am schlimmsten sind die, die anstatt ein paar Schritte
durchs liebliche Hansestädtchen zu laufen,
mit stinkenden Blechkisten kommen, Gitte“,
keuchte Sieglinde - die Kränkelnde, in der Mitte.
„Ich muss heute unbedingt in die Stadt um zu kaufen
drei Flaschen Hustensaft beim Apotheker, Herrn Witte.“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 2. Mai 2017
8

Lyrik des Tages

Waffenstillstand
So müde, daß ich den Stift kaum noch halten kann
geschweige denn die Augen offen
oder gar die Stellung
gebe ich auf
und lege ihn nieder
den Stift
für einen kleinen Frieden
eine Müdigkeit lang
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 31. Dezember 2015
48

Lyrik des Tages

Selbstzufriedenheit
Viele erkennen in ihr nichts Positives.
Sehen nur falschen Stolz, nichts Tiefes.
Dabei tut sie jedem gut die Selbstzufriedenheit.
Geht sie doch einher mit Glücklichkeit.
Sie lässt einen das Leben nehmen wie es ist.
Und sorgt dafür, dass du ausgeglichen bist.
Inta
veröffentlicht am 29. September 2016
46

Lyrik des Tages

Videotheken sterben aus
Es waren kleine Läden, kaum größer als ein Bäcker.
Nun sind sie fast weg, genau wie damals Schlecker.
Horror- und Schmuddelfilme auf VHS,
Kassetten zurückspulen, was'n Stress!
Videotheken sterben aus und freuen tut sich Netflix,
bald sind sie weg, oh Graus, und mausetot wie Hendrix.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 16. Oktober 2019
2

Lyrik des Tages

Wie die Pest
Ich kann den Blick nicht lösen.
Ich will nicht mehr den Rundschild,
Will die Gedanken klar sortiert
Und Freiheit von dem bösen
Denken, dass mich hassen lässt
Und sich verbreitet, wie die Pest.
Anonym
veröffentlicht am 28. Oktober 2011
43

Lyrik des Tages

Songtext
Hat der alte freshe Meister
Sich doch einmal wegbegeben
Und nun sollen goldene Geister
Auch nach seinem Willen leben

Walla walla
Manche Strecke
Dass zum Zwecke
Gelder fließe
Und mit reichen, vollem Schwalle
Zu den Füßen sich ergieße
Leomcfly
veröffentlicht am 10. Februar 2017
37

Lyrik des Tages

Endlich akzeptieren
Auf der Erde gibt es viele Menschen,
die sich unterscheiden.

Es kommt leider immer wieder vor,
dass manche den Kontakt meiden.

Es gibt viele Menschengruppen,
die andere nicht akzeptieren.

Die Betroffenen schütteln den Kopf,
weil sie das nicht kapieren.

Muss so etwas in der heutigen Zeit
immer noch sein?
Paul Reeps
veröffentlicht am 27. Februar 2023
107

Lyrik des Tages

Hobbit
Bunte Kringel entweichen meiner Wasserpfeife, die berauschenden Dämpfe bewirken, dass ich abschweife. Hier im Schaukelstuhl vor meinem Hobbithaus, warte ich auf nichts, nur auf meinen nächsten Schmaus.
Anonym
veröffentlicht am 21. Mai 2012
41

Lyrik des Tages

Suche nach der Seele
Atemlos, verzweifelt,
in fieberheißem Wahn.
Deine Gehirngänge erforschest,
ohne rechten Plan.
Doch was du suchst, das ist nicht hier,
die Seele ist im Herzen.
Und suchst du sie, als wär nichts da,
wird eben dieses schließlich wahr.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
38

Lyrik des Tages

Ich traf Dutroux in Brüssel
Ich bin der Schließer ohne Schlüssel und ich traf Dutroux in Brüssel.
Brachte diesen Babysitter zu Emicho, dem Kreuzritter.
Der war wie immer hocherfreut
und Marc, er hatte kaum bereut.
So taufte er ihn Balthasar, für Christus als auch Baal.
Er schnitt ihm ab das Silberhaar und nähte ihn rektal.
Gofmann
veröffentlicht am 15. April 2016
9

Lyrik des Tages

Züge …
Mein Schatten tastete sich an Worten entlang.
Geld und gute Positionen brachten mich
keinen Schritt weiter. Das Lachen blieb
mir im Halse stecken. Giftpfeile suchten
mein Herz, Einfalt verschwor sich gegen mich.
Ich wurde – endlich – erwachsen: durch euch!

Wer spät reift, bleibt länger Kind.
Nicht alle Kinder sind glücklich …

Sie haben recht, Primo Levi: Ein Mensch ist
etwas sehr Trauriges, trauriger noch als ein Zug, der nur einen Weg kennt.

Ich lebe in diesem traurigen Zug, der Leben
heißt, Mr. Levi – von einem banalen Gedanken
zum anderen – und warte ... auf dessen Ankunft, dort, wo die Schienen enden: wie ein fieberkrankes
Kind, das nicht mehr genesen wird.

Würde ich anderenfalls nicht immer
weiterfahren wollen? – Bis ans Ende
der Welt? Weil ich doch weiß,
dass der Zug nicht dort halten wird,
wo ich aussteigen möchte?
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. April 2018
4

Lyrik des Tages

Die alte Knusperblüte
Ich schlief auf einer Sägebank
und hing mich auf im Kleiderschrank.
Dann drehte ich noch Bakschisch,
in meine Flüstertüte,
und rauche äußerst teuflisch -
die alte Knusperblüte.
Gofmann
veröffentlicht am 7. Mai 2012
18

Lyrik des Tages

Sommer
Endlich Sommerzeit
Der Schnee ist noch so weit.
Wir können schwimmen gehen,
Ich fühle den Sand schon an meinen Zehen!

Ich ess ein kaltes leckeres Eis,
sonst wird mir viel zu heiß.
Untern Sonnenschirm setz ich mich,
Sonst krieg ich noch nen Sonnenstich!
Antonia M. Elvers
veröffentlicht am 8. Juni 2020
48

Lyrik des Tages

Sowohl als auch
Streben nach Anpassung,
wollen sein wie jeder,
wollen symmetrisch sein,
wie eine Form,

Ein Widerspruch?!

Streben doch eig. nach Einzigartigkeit,
Streben nach Erfüllung,
wollen ein Individuum sein,

Was wollen wir sein?
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
37

Lyrik des Tages

Einfach glücklich...
Einfach glücklich.

Ich hab viel Schönes heute erlebt
Dass mein Herz vor Freude bebt
Gedanken schlagen Purzelbäume
Zurückgekehrt sind schöne Träume

Erfolgreich das Negative verjagt
Positiv denken wieder gefragt
Meine Seele sie jubelt und singt
So dass mir einfach alles gelingt

Mein Selbstwertgefühl ist wieder da
Hell leuchtet was nur noch dunkel war
Ich sage der Bosheit und ihren Genossen
Zutritt verboten für Euch ist geschlossen!
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 27. Mai 2016
65

Lyrik des Tages

Frohsinn
Frohsinn,
das ist ein Zauberwort
und damit fliegen
dunkle Gedanken
recht schnell fort.
.
Ein Lächeln
in dein Gesicht
wird Schönes bewirken
und viele werden
dich freudig anblicken.
Paul Reeps
veröffentlicht am 27. Februar 2023
107

Lyrik des Tages

Proton
Das Proton ist positiv,
das Gegenteil von negativ.
Der Mensch sich sollte angewöhnen
ähnlich positive Denkweise, würd sich lohnen.
Denn das negative Elektron kreist ewiglich
in seiner vorbestimmten Bahn
verliert langsam seine Kräfte und wird schließlich lahm.
Das Proton aber bleibt an seiner positiven Stelle, es bewegt sich nicht.
So entscheide nun, edler Leser: Ergibt obiges Gedicht einen Sinn?
Anonym
veröffentlicht am 12. Januar 2013
30

Lyrik des Tages

Museum
Die Besucher im Museum dachten
Der Dachs, der da stände, wäre aus Wachs
Und dass man ihn beklebt hätte mit Fell

Doch beim Streicheln bemerkten sie ihren Irrtum schnell
Sander
veröffentlicht am 11. Juni 2012
37

Lyrik des Tages

Das Glücksgefühl anders ausgedrückt
Du Goldfaden des Schicksals,
Du Seufzer der Erfüllung,
Du Klebstoff der Existenz,
Du Seelenbalsam des Himmels,
ach du Schutzschild des Gemütes.
Du bist die Krone auf dem Haupte der Toleranz,
schützt wie Knoblauch vor den Fangzähnen der Verzweifelten
und sattelst Pegasus für den Ritt auf der Milchstrasse...
Wie gerne würde ich auf den Sonnenstrahlen tanzen, doch vorher müssen wir uns noch finden!
Nicky
veröffentlicht am 25. Januar 2014
42

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

 NutzerBeiträge
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20.wanderer5
21.Paul & Friends5
22.Lennart J. Schrader5
23.Gaby Mahler4
24.Erikasko4
25.Sebastian S.4

Poeten mit den meisten Likes

Besonders beliebte Dichter

 NutzerLikes
1.Paul Reeps5650
2.Werner Speer - Geh.3953
3.Annelie Kelch1398
4.Matthias Back834
5.wanderer632
6.Celine Rosenkind552
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller432
9.Andrea Wunderlich, Selb412
10.Hannah375
11.Gaby Mahler366
12.Paul & Friends329
13.Oliver Delastere290
14.philjazz274
15.Surreal272
16.Pia255
17.Emma253
18.Magdalena Wank249
19.Rosenblüte246
20.Sebastian S.215
21.Katja Konopik208
22.Lennart J. Schrader206
23.Aanis Aadon184
24.Lena183
25.Harry178

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