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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Liebe
Kein Wort kann den Schmerz beschreiben den die Liebe hinterlässt
Ein Gefühl das uns ein lebenlang begleitet und nicht mehr verlässt
Keine Poesie mag ihn Lindern kein Auge kann Ihn sehen
So tragen wir es in uns bei jedem Schritt den wir gehen

Wer die Liebe kennt hat den Himmel gesehen
Und musste doch durch die Hölle gehen
Sie ist warm wie der Sommer doch ist sie gefroren
Hast du nicht nur sie, sondern auch dich selbst verloren.
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
26

Lyrik des Tages

Freiheit, Frieden, Liebe
Die Freiheit, die ist blau,
wie der Himmel im Sommer.

Der Frieden, der ist grün,
wie die unberührte Natur.

Doch die Liebe, die ist rot,
wie das Feuer in den Herzen.
Bereit, sich auszubreiten,
sodass es nicht mehr möglich sein wird,
es zu löschen.
P
veröffentlicht am 17. Januar 2013
48

Lyrik des Tages

Macht nix, lieber Mann ...
Macht nix, lieber Mann ...
Fredemar, der Riese, Simonettas Mann,
baut an einem Drachen;
seine Kinder lachen,
weil er das nicht kann.
Simonetta tröstet ihn:Macht nix, lieber Mann!

Fredemar ruft Albin, seinen treuen Hund,
trabt mit ihm zum Hafen,
wo die Schiffe schlafen:
fällt ins Wasser bald.
Huh, wie ward ihm kalt und klamm!
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar kocht Linsen,
seine Kinder grinsen,
weil er das nicht kann.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar muss husten,
seine Kinder prusten,
weil er sich verschluckt,
Linsenbrei ausspuckt.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar fängt Bienen,
seine Kinder grienen,
weil er das nicht kann.
Darum hat er im Gesicht
mittig jetzt 'nen 'Bienenstich'.
Simonetta tröstet ihn: Macht nix, lieber Mann!

Fredemar trinkt Schnaps und weint,
weil er gar nichts kann.
Schaurig brummt sein Kopf
von dem 'großen Kater'.
Seine Kinder trösten ihn:
Macht nix, lieber Vater!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Fietes Fisch
Fietes Fisch frisst
Fiete: flitz Fisch flitz
Fietes Fisch flitzt
Fiete: lieb lieb

Fiete siebt Gries
Fiete filtert
Fiete riecht
Fiete: Fisch Fisch
Fiete stiert
Fiete friert

Fietes Fisch flitzt
Fiete: hier Fisch hier
Fietes Fisch liegt
Fietes Fisch fiept
Fiete - filetiert

nach Ernst Jandels "Ottos Mops"
Annelie Kelch
veröffentlicht am 1. März 2017
7

Lyrik des Tages

Letzte Nacht
Aufgewacht, ganz buntgescheckt, angemalt, ausgelacht. Gestern lange Partynacht. Bunte Cocktails bis zum Lallen, laute Musik tut noch in deinen Ohren hallen, irgendwann einfach umgefallen. Partygäste über dir, verschwommene Gesichter, um dich tanzende Lichter. Freunde kramten raus ihr Makeup, wasserfest, wie du heute merkst, fuck!
zara
veröffentlicht am 13. Mai 2012
39

Lyrik des Tages

Wenns draußen stürmt
Wenns draußen stürmt und bitter kalt,
der Wind reißt an den Bäumen,
der Himmel blau im Licht erstrahlt,
ja, dann ist endlich Winter.

Draußen ist es jetzt früh dunkel,
die Nächte lang und klirrend kalt,
im Dezember viele Lichter funkeln,
denn es naht die Weihnachtszeit.
Anonym
veröffentlicht am 17. Dezember 2012
41

Lyrik des Tages

Als mein grünes Pflänzchen starb
O Chloroplasten, voller Liebe speiset
ihr mein kleines grünes Pflänzchen,
in dessen Zellkern tanzt das
Chromosomenpaar oft flotte Tänzchen.

Mein Pflänzchen pflanzt sich fort
auf grünen Wiesen mit ganz ohne Scham,
wird kaum gepflückt: Die schönen Bräute
sind von Edlerem entzückt.

Es gibt kein Leben ohne Angst und Schrecken:
Es ziehn sich bei Gefahr ins Haus zurück,
die schleimig-süßen Schnecken,
noch kleineres Getier flüchtet in dunkle Hecken.
Mein kleines Pflänzchen fraß 'ne bunte Kuh.
Ein Bulle stand daneben und sah zu.

Ich hab' s nicht retten können,
denn der Bulle zeigte wilde Wut
beim Anblick meiner roten Bluse,
was gefährlich schien, nicht gut.

So hauchte denn mein Pflänzchen
in dem großen Maul der Kuh
ihr Leben aus, der Bulle raste auf mich zu.
Nicht lange hielt ich die Misere aus,
sprang auf mein Pferdchen und
nahm schnell Reißaus.

Der Bulle preschte hinterher –
mein Pferdchen nahm das alles viel zu schwer.
Es warf mich ab und übern Weidezaun.
Ich war gerettet, man darf keinem Bullen traun.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. August 2018
7

Lyrik des Tages

Sägen
Sägen, Sägen, Nervensägen
Sie hören niemals auf zu sägen
Ich möchte sie von Dächern werfen,
denn sie sägen meine Nerven

Sägen, Sägen, Nervensägen,
die qualvoll meine Nerven sägen
Ich würde es sogar erwägen,
sie in Stücke zu zersägen
:Drave Vader
veröffentlicht am 29. Juli 2016
47

Lyrik des Tages

An Quelle führt kein Weg vorbei
Ach ja, die Quelle.
Europas größtes Versandhaus,
wo man von der Latzhose bis zum Laufgitter alles bestellen konnte.
Ob Fußbälle, Tierfelle oder die Handschelle?
Gab's im Katalog bei Quelle!
Wo andere nur billig konnten,
überzeugte Quelle mehr als achtzig Jahre.
Mit Qualität bei kleinem Preis und guter Ware.
Brauchte man Technik fürs Filmdrama,
gab es Quelle Technorama.
Nun ist alles Vergangenheit.
Und die Hand im Logo existiert nur noch auf alten Katalogen.
Ob es das jemals wieder gibt, wissen nicht mal Kosmologen.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 29. Dezember 2019
4

Lyrik des Tages

Entrauscht
Atemlose Gemächer
gestern noch von Dir berauscht
heute alles ausgetauscht,
die Kommode entleert

Sag: Ist es vorbei?
Blumenmond
veröffentlicht am 20. Oktober 2022
47

Lyrik des Tages

Puppentheater
Im Puppentheater werden Themen aufgeführt
und wir als Gäste werden dadurch sehr berührt.

Geschichten des Lebens werden hier erzählt
und wir haben einen Besuch hier ausgewählt.

Die Art des Spieles, verläuft dann wie im Traum,
wir sind versunken für einen kleinen Zeitraum.

Es gibt Geschichten mit sehr viel Fantasie,
früher hinaus gehen, wird man hier dann nie.

Durch dieses Spiel ist der Zuschauer fasziniert,
zum Nachdenken durch das Spiel sehr inspiriert.

Romantiker können zum Schluss Applaus spenden,
dieses Puppenspiel, das sollte niemals enden.
Paul Reeps
veröffentlicht am 16. November 2018
164

Lyrik des Tages

Wörtchen fürs Örtchen
Wir erinnern uns der großen Worte
Prosecco, Pasta, Sahnetorte

geschwungen hoch an Speichelfäden
in vornehmst Ton glanzvolle Reden

beim Walzer Küsschen hier und da
das Tanzbein breit oh trallalla

ein Hoch auf sie und auf die Liebe
ein Hoch auf mich und auf die Triebe

nochmal ein Hoch auf was auch immer
bei Feuerwerk und Kerzenschimmer

Bis schließlich letzter Tropfen Wein
hinabläuft als Gemisch am Bein

erinnert an die großen Wörtchen
hinabgespült an stillem Örtchen
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 28. Dezember 2015
40

Lyrik des Tages

Whatwhat
Ich brauche nur wenige Sekunden, um Gedichte zu schreiben,
die nur wenige begreifen und die den wenigsten in Erinnerung bleiben.
Doch schreibe ich mit Wort und Zeile, was mein Herz mir sagt, aus Langeweile.
Da steh ich dann ganz still an einer Stelle und frage mich,
möglicherweise bin ich nicht normal, sondern wahnsinnig.
Anonym
veröffentlicht am 22. August 2014
38

Lyrik des Tages

Hommage an Coco, APBT-Welpe
Gischt schlägt über mir zusammen
Sog entzieht mir meinen Traum
Lebenszeit hält mich gefangen
Wellen blubbern an den Saum
Schlürfend sitz ich am Glas Wein
Wird nie mehr wie vorher sein
Deine Nähe fehlt mir sehr -
nochmals gäb ich Dich nicht her
Wunsch - dass es Dir nun besser geht
mit jemand der auch zu dir steht
Lebe Du nun Deinen Traum!
Have a long Live Baby
chicken
veröffentlicht am 15. Oktober 2014
30

Lyrik des Tages

Steckbrieffotos
Triffst mich vorm 1210er Arbeitsamt
Hier holen wir uns unser money ab

Die meisten hier sind ständig besoffen
Sie haben die falschen Entscheidungen getroffen
Bei uns hilft es nicht, einfach nur zu hoffen
Wenn du Glück hast, dann wirst du hier erschossen

Bruder lauf los, für deutsche Autos
Forever 21 erledigt dich lautlos

Lauf mit der Sturmmaske in die Sparkasse
Wenn du Leben willst, dann gib Para in Tasche

Schon mit 12 Jahren nannten sie mich Taschendieb
Weil es im Ghetto keine anderen Optionen gibt
Wir leben in einem Problemgebiet
Wo jeder zweite Junkie Koka zieht

Du kaufst dir ne A-Klasse ich find deine Ma klasse
Wenn ich essen will dann hol ich alles aus Kasse

Drivebys mit dem Polo oder Ford Focus
Weiber aus Flodo sind meistens Niveaulos
Du kommst mit Akhos ich mit sieben Prolos
Alle wissen Pablo ist der auf Steckbrieffotos
Pablo Pirelli
veröffentlicht am 27. Februar 2017
39

Lyrik des Tages

Bekennung
Er war sehr verletzt und angeschlagen,
was passierte, wollte er nicht mehr sagen.
Was er in dieser Zeit dann leider fühlte,
war ein Geständnis, was andere aufwühlte.

Alles war für ihn nicht mehr wiederzuerkennen,
weil viele taten plötzlich, böse Worte nennen.
Er sah ein Spiegelbild, was er nicht kannte,
zu seiner Aussage, er sich weiter bekannte.

Stimmen vieler Freunde waren verschwunden,
haben sich beim Zusammenkommen gewunden.
Er war oft viele tausend Meilen weggelaufen,
die entstandene Last ließ ihn nie verschnaufen.

Manche Nacht konnte er innere Stimmen hören,
konnte somit nicht schlafen, die waren am Stören.
Oft ging er nachts einige Straßen alleine entlang,
er wiederholte dieses bei Problemen tagelang.

Kein Freund wird ihn in der Zukunft grüßen,
für`s körperliche Problem soll er nun büßen.
Es gab nun nur ihn und seinen lieben Freund,
von dieser Liebe hatten beide immer geträumt.
Paul Reeps
veröffentlicht am 22. Dezember 2018
171

Lyrik des Tages

Liebe
Liebe, ja du bist vergänglich,
doch sei nicht ängstlich,
Frauen gibt es genug,
doch mach nur das was dir gut tut.
Slinalphacore7
veröffentlicht am 3. Februar 2014
33

Lyrik des Tages

Mord am See
Hochgeschreckt, aus dem Schlaf,
fällst aus dem Bett,
was hat dich aufgeweckt?
Ein Schrei, ein gellender,
aus Alpträumen nachhallender,
ein Mensch, der rief:
Lasst mich los, lasst mich frei!
Bevor er versenkt wurde im abgelegenen See,
an den Füßen Gewichte aus Blei.
Schlaftrunken, unbedacht,
machst du das Licht an,
jemand der dich auslacht ...
Anonym
veröffentlicht am 13. Mai 2012
32

Lyrik des Tages

Gott braucht nicht nur große Leute
Gott braucht nicht nur große Leute,
nein er braucht auch dich.
Darum sag: Herr nimm mich heute und gebrauche mich.

Oft fragst du: Was kann ich schon für meinen Herrn heut machen?
Sprich mit ihm erzähl von ihm, auch wenn die anderen lachen
Anonym
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
57

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
b 2) 7/8/8/7/9
schmieg di on mei stoake brust,
geniess längst unsre zweisomkeit,
bin ma goa kana schuid bewusst,
host mi vom problem befreit,
benötig dei aggressivität

lehn di do nua on mi dron,
da leichte druck is ongenehm,
woa imma scho mit dia synchron,
muass di goa net meah aufdrehn,
bin nua mit dia alla gonz komplett

press mi jetzt gonz fest on di,
loss di hia niemois wieda los,
vasklav dei foisches alibi,
bist mei planet mei kosmos,
inhalia dei lebendige kroft

umfong dei gonze statua,
entfüah di jetzt aus deina wöd,
vaonstoitn a liebestour,
unsa nest liegt aufm föd,
schenk da reichlich von meim lebmssoft.
philjazz
veröffentlicht am 27. Februar 2020
0

Lyrik des Tages

Anfang Ende
Aller Anfang ist so schön
doch alles hat ein Ende.
Hab dich tief in mein Herz geschlossen
doch du hast es weggeschossen.
Du musst wissen
ich vermisse dich.
Tränen fließen langsam ins Kissen
denn mein Schatz ich lieb nur dich!
Niemand wird dich je ersetzen
die Sehnsucht nach dir..riesengroß
Wieso musstest du mich so sehr verletzen?
Die Frage stell ich mir bis zum Tod.
Aller Anfang ist so schön
doch alles hat ein Ende!
Denkst erst es wäre so perfekt
dann..Schluss, aus vorbei
Für immer.
Anonym
veröffentlicht am 6. April 2013
41

Lyrik des Tages

Risse
Gewohnter Schmerz, gewohnte Tränen,
wir alle hier sie ganz gut kennen.
Qualen ertragen, tagein, tagaus,
kein Weg zurück, kein Weg hinaus.
Jede Bewegung öffnet tiefe Wunden,
wir bluten alle, sind geschunden.
Risse. Glas, zerbrechlich und zart,
wird zerbrochen, zerschellt, erstarrt.
Splitter, Scherben, alles Bruchstücke,
in jedem Herz eine grosse Lücke.
Leere Augen, verlorene Seelen,
nur der Tod, wir können nicht wählen.
Jeder von uns wird in Scherben enden,
keiner kann unser Schicksal wenden.
Risse.Jetzt sind sie nah am Herz,
dumpfer Puls und dumpfer Schmerz.

Zersplittern
Habicht
veröffentlicht am 31. Dezember 2019
35

Lyrik des Tages

Heimliche Hintergedanken
Wie ich deine Augen liebe,
sie strahlen warm und hell,
wenn ich immer bei dir bliebe,
Wie die Zeit verflöge schnell.

Ich wünschte wir wären allein,
allein auf der Welt nur wir zwei,
meine Hoffnung ist viel zu klein.
Ach, wie wären wir froh und frei.

Wenn ich in deine Augen schaue,
ein flüchtiger Blick, nur ganz kurz,
Wenn du wüsstest was ich dir traue,
O nein das wäre mein Absturz.
Anonym
veröffentlicht am 15. März 2014
37

Lyrik des Tages

Aufgewärmt
Immer trägt mich der Strom von dir fort …
Auf Dampfern und Fähren bin ich längst zuhaus.
Jede Reling appelliert an mein Anlehnungsbedürfnis,
doch nie habe ich ins Wasser gespuckt.

Der Menschenstrom auf der Rolltreppe: Auch er - trägt mich von dir fort.
Ein Stromschlag, vom Zaun gezwitschert,
erfindet mich neu,
überall mangelt es an Liebe …

Das Selbstbewusstsein nimmt überhand
und schwingt sich in ungeahnte Höhen empor;
Zweifel jedweder Couleur werden unter Strafe gestellt, die Dummheit hofiert Banknoten …

Ich flüchte vor deinem Ehrgeiz in die Arme
eines armen Poeten; wir besitzen acht Regenschirme und sind gegen jede Art von aufgesetzter Romantik, wir fechten es aus …

Kerzen bringen keine Gefühle zurück,
Aufgewärmtes schmeckt selten besser als am Vortag. Mir genügt zu wissen, wen ich liebe.

In Gedanken will ich immer nur zu dir;
aber ich komme nie wirklich dort an ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. September 2017
7

Lyrik des Tages

Nachts
Ich liege hier in meinem Bett
kann wieder mal nicht schlafen
der Bauch tut weh
das Auge brennt
die Katze schreit
'ne Schlaftablette wäre nett

hab's letzte Nacht einmal versucht
hab so ein Teil geschluckt
schlief auch schnell ein
wachte wieder auf
zur gleichen Zeit
hab die Tablette laut verflucht

nun schreib ich hier
und wart' auf Ruhe
in meinem Kopf
in meinem Bauch
im Garten vor der Tür
damit ich nicht wieder eine Nacht verlier
kuhbrille
veröffentlicht am 28. Dezember 2016
39

Lyrik des Tages

Rosen für Angelina
Einmal saß ich an der kalten Wand,
da kam sie und berührte meine Hand,
ich ließ sie nicht los,
sie war schön wie 'ne Ros'!
Es war wirklich wahr!
Ihr geschmeidiges Haar
ich durfte darin wühlen,
und ihre zarte Haut spüren!
Ihre vollen Lippen!
Ich könnte umkippen,
ihr schöner Augenkranz,
der verzaubert mich ganz!
Ich glaubte es kaum,
es war nur ein Traum!
Nicholas
veröffentlicht am 8. Januar 2016
44

Lyrik des Tages

Brennende Seele
Wenn du in meine Augen siehst, die Pforten zu meiner Seele, wirst du den Feuersturm fühlen, der verschlingt erklärende Worte, brennt in meiner Kehle. Du wirst wissen, dass ich zu lange damit gespielt habe. Mit dem Feuer, mit dem Leben, einem Strudel aus roter Farbe. Bin zu Schutt und Asche zerfallen, meine verbrannten Hände strecken sich nach dir aus wie grausame Krallen.
Anonym
veröffentlicht am 12. Mai 2012
34

Lyrik des Tages

Mein Sein
Mein Sein war stets ein Sein sublimer Sympathie,
stilvoll und stufenlos,
und ich wilderte mit meiner Wampe in allen Wäldern.

Ich pirschte mit meiner Pranke durch alle Pinten
und ich leuchtete mit meiner Lampe in alle Löcher.
Ich war der Schließer ohne Schlüssel und ein Seiler auf der Schüssel.

Bigott, frommherzig und im Grunde äußerst spitz,
klöppelte ich so mit dem Munde,
tauschte Steinbach mit Chemnitz.
Gofmann
veröffentlicht am 29. November 2025
0

Lyrik des Tages

Von Maschinen und Gedanken
Werd' dauernd gefragt
Und denke nur:
Die denken nicht nach
Irgendwas ist immer,
den ganzen Tag.

Ich bin zwar intelligent,
aber auch kein Präsident,
ich bin keine KI,
und das war ich auch nie.
Ich bin ich,
und liebe dich!
ILL
veröffentlicht am 24. Oktober 2024
27

Lyrik des Tages

Poesie im Schatten
Ach Lyrik schreiben ist so leicht,
du schreibst und schreibst vom Herzen,
und es ähnelt sich dem Winde gleich,
mit Zeilen und zarten Fingern gar,
wird jedes Gedicht ganz wunderbar.

Doch schalt lieber aus das Licht,
wenn du anfängst zu dichten,
mit schwungvollen Wörtern über alles zu richten,
denn für Dumme ist die Dichtkunst nicht.

Drum bist du im Schatten,
denn über Poesie kann man nicht schnacken,
drum leg deinen Kopf mal schön in den Nacken
denk an die Dummen und vergiss nicht das kacken.
Anonym
veröffentlicht am 22. August 2014
47

Lyrik des Tages

Freiheit, Frieden und Liebe
Die Freiheit ist blau wie der Himmel im Sommer.
Der Frieden ist grün wie die unberührte Natur.
Doch die Liebe ist rot wie das Feuer in den Herzen.
Bereit, sich auszubreiten, sodass es nicht mehr möglich sein wird, es zu löschen.
Anonym
veröffentlicht am 27. Mai 2012
38

Lyrik des Tages

Mein Kind ist der/die Beste
Mein Kind ist der/die Beste

Heut' werden die Kinder in der ersten Klasse gedrillt,
sprechen schon Englisch und mittags wird die Zeit mit Vokabeln gefüllt.

"Muss das denn sein,
lasst doch die Kinder, Kinder sein."

"Wartet nicht zu lange,
uns wird ja schon bange."

"Was ist mit Latein?"
"Da sagen wir energisch nein!"

"Muss das jetzt schon sein?"
"Stellt doch eurem Kind nicht gleich ein Bein!"

"Rabeneltern, ihr bekommt doch nichts mit!"
"Ist der Kleine wenigsten in Mathe fit?"

"Lasst uns allein,
und lasst die Kinder, Kinder sein!"

© Jadeit, 17.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 2. Dezember 2022
11

Lyrik des Tages

Harmonie
Auf unserer Erde,
sollte alles friedvoll sein,
bei uns Menschen,
gibt es dann Zuversicht.

Gemeinsamkeit ist
ein wichtiger Grundstein,
friedlich miteinander leben,
bringt uns viel Licht.
Paul & Friends
veröffentlicht am 21. Dezember 2018
141

Lyrik des Tages

Ein Sonnenstrahl sein
Ein Sonnenstrahl möchte ich sein,
zum Leuchten ist niemand zu klein,
Wie kann ich das machen?
Kann singen und lachen,
für alle will fröhlich ich sein.
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
52

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Ein dunkler Schatten, der über mir liegt,
die Sicht verzehrt, die Wirklichkeit verbiegt.
In ihren Schlingen hält sie mich fest,
schottet mich ab vom ganzen Rest.
Egal wie viele Leute um mich sind,
meine Augen hält sie zu, sie macht mich blind.
Zu niemandem mehr kann ich gehen,
sie hält mich fest, kann nur noch stehen.
Miah
veröffentlicht am 28. Februar 2020
43

Lyrik des Tages

Schatten
Es ist mein Schatten der mich zurückhält
Und mich in den nächtlichen Träumen quält
So weiche, lasse meine Seele ruhen und auch mein herz
Lass mich vergessen den vergangenen Schmerz
Und sind wir beide still kann mans lauschen
Das Blut der Liebe tropft wie Regen in dunkler Nacht
Wo wir uns einst aneinander berauschten
Ist es nunmehr ein böser Traum aus dem keiner erwacht
So erinnere ich mich nur noch selten
An die Tage wo wir glücklich waren
Yari
veröffentlicht am 14. August 2015
29

Lyrik des Tages

470. | titel noch unbekannt.
2) 10+10/10+10...7/6/8/6/8/8
wie a steanschnuppm ziagt scho mei liebe
iahre bahn genau zu deim mittlpunkt,
auf meina breitn mächtign stiege
hot des geile gestöhn im schweiss eintunkt

wie a geysia stoss i fontänengleich
den heilgen samen in dein muttamund,
dei erotisch rhythmisch begobtes reich
zittat volla ekstase im vabund

wie auf da letztn grodn beim züsprint
peitschn die lustschreie unsan genuss,
unsre pumpm hämman mit gegnwind
beim gemeinsom kommendn oagasmus

liegst unbefleckt do voa mia, völlig nockt in deim bett,
dei scham belebt mei elixia, mit besta qualität,
bist des wossa des nie vasiegt, bist da vogl dea imma fliegt.
philjazz
veröffentlicht am 26. Februar 2020
1

Lyrik des Tages

Ungewiss
Kenn' deine Haut
Und deine Lippen
Du und Ich
Schlüpfen unter Decken

Wovon du träumst
Woran du denkst
Was dich erfreut
Was mich betrifft

Das weiß ich nicht
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
40

Lyrik des Tages

Das Bindeglied
Ich binde mir einen Faden um mein Glied
Und werde so zum Bindeglied.
Einen Faden scheine ich am Glied zu haben.
Fadenscheinige Fäden an Gliedern
Gliedern fade Schnüre zu Bildern von Gliedern.
Gliedbilder schüren fahrige Phrasen,
Vielgliedrig verbunden durch bindende Glieder.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 26. Oktober 2016
58

Lyrik des Tages

Gewagt, gesagt
Ich sag mal so - oder lieber doch nicht?
Gehts euch auch so, dass man spricht,
wie der Schnabel halt so plappert fix,
und du weißt gleich, das war wieder nix?
Dabei hatte man doch was Gewichtiges
auf dem Herzen. aber wohl nichts Richtiges,
was andere tatsächlich hören wollen.
Ach die Ollen! Dann sollen sie sich eben trollen.
Ich habs jedenfals gewagt und mal so gesagt.
Anonym
veröffentlicht am 11. September 2016
37

Lyrik des Tages

Das Bergblümelein
Ein Himmel
was weint, die Kraft des Leben,s
Für die Wärmelust der Erde.
Aus dem Schneeglanz heraus.

Beeindruckend, was wächst
sich zart in den Himmel?
Aus der Tiefe, des Erdreichs entgegend.
Hinaus aus dem Wiesengrund
der Natur.

Ein süßes Sternförmiges
Schneeweißchen.
Was aussieht wie ein Polarstern.
Ein Bergblümelein.
Yvonne
veröffentlicht am 27. April 2016
54

Lyrik des Tages

Mondkinder
Ein heller Streifen so gold, den Abendhimmel ziert. Vor dem Wolkenblau, wird noch der Schattenriss der Bäume gewährt.

Mit jeder Sekunde wird die Dunkelheit voller, der Mond ist noch versteckt, hervortreten soll er.

Sobald die letzten Sonnenstrahlen für heute verreckt, gibt der fiebrige Puls der Nacht Acht, und lässt die Mondkinder nicht schlafen, die vom Mondlicht beseelt sind.
Mondkind
veröffentlicht am 29. Juni 2012
54

Lyrik des Tages

Die Freude am Leben
Mit großer Zufriedenheit
beginne deinen Tag
und nach den alten Dingen,
wird nicht mehr gefragt.

Optimistisch sein,
ist das Losungswort,
damit kommen wir
von gewesenen Dingen fort.

Zufriedene Menschen
leben ein besseres Leben
und jeder sollte sich
auf diesen Weg begeben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
136

Lyrik des Tages

Twitter Freunde
Aus den Boxen dröhnt Orchestermusik
Wassermelone ist lecker,
Ich gehe morgen zum Bäcker
Suizid.

Die Katze hat Schnurrhaare
Rapunzel ist eine Prinzessin,
Ich habe einen unge-Skin
Tupperware.

Für den Bus braucht man einen Fahrschein
Ruffys spielt Hawaiigitarre,
Patrick verfällt in Knickstarre
Halbes Bein.
Die Profis vom TS
veröffentlicht am 5. Juni 2015
30

Lyrik des Tages

Hohe See
Ist mein Herz ein tiefes Meer
Treiben Schiffe hin und her
Das Wasser atmet still und flach
Wie's ein Kind im Schlafe macht
Doch dann wendet sich das Blatt
Schlägt das Wasser hohe Wellen
Sinken Schiffe wieder schnell
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
43

Lyrik des Tages

Der Regen
Pfützen stehen auf allen Wegen,
die Erde triefend nass,
vom Himmel fällt der Regen
tränkt Blumen, Sträucher, Gras.

Kinder lassen Boote schwimmen,
Der Wind die Wolken schnell verweht,
schon hört man Vögel wider singen
Ein Regenbogen bunt am Himmel steht.
Anonym
veröffentlicht am 20. August 2013
49

Lyrik des Tages

Durch die Nacht
Ich rufe dich in der Nacht an,
um dir zu sagen, wie ich mich fühl.
Ich möchte dich durch die Nacht fahren,
die Hügel hinunter.

Ich erzähl dir etwas,
was du nicht hören willst.
Ich zeige dir, wo es dunkel ist,
aber habe keine Angst.
Anonym
veröffentlicht am 2. September 2012
36

Lyrik des Tages

Stille Post ...
Briefe trag ich meistens
zur Posthornschnecke.
Alle verspäten sich
um Jahrzehnte;
einige frisst sie auf,
andere sind kaum noch
lesbar, weil größtenteils
aufgeweicht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 4. Februar 2017
8

Lyrik des Tages

Pass auf Baby
Wie kann man jemand so krass hassen wie ich dich hasse?
Du dachtest,
es wird 'n Liebessong, doch ich brech' dir dein Genick
Ich geh' einfach,
guck
mein Erfolg,
kein Ende ist in Sicht
Bitte sag mir nicht,
dass du mich nicht mehr brauchst, Baby
Ich kauf' dein Auto, deine Ehre und dein Haus, Baby
Wir wissen beide ganz genau, ich bin crazy
Also pass lieber auf, Baby.
deyaram3a
veröffentlicht am 23. Januar 2020
31

Lyrik des Tages

Wovon ich morgens träume ...
Der Morgen zieht herauf –
Er ist noch voller Zweifel, Sorgen …
Sein Angesicht ist fahl; er träumt
Vom Krieg, von täglicher Gewalt,
Von Menschen, die den Tag
Verbringen müssen ohne jeden Halt
Und neidvoll schaun auf jene,
Die geborgen

Im eigenen Herzen ruhn und mit sich eins. –
Weshalb scheint nicht die Sonn' für
Alle hier auf Erden gleichermaßen?
Auf Treu und Glauben ausgerichtet,
Fährst du durch die große Stadt
Die ausgefahrenen Spuren alter Straßen,
Versöhnt mit deinem Schicksal
Und der Fügung unseres Seins.

Versöhnt mit deinem Leben,
Sollst du eines Tages vor mir stehen;
Genesen tief im Herzen, wieder froh:
Ich will, dass meine Liebe nicht vergeblich
Ist und war. Dass deine dunklen Augen
wieder strahlen, ach, ich wünsch mir so,
Dass Worte wieder lächelnd über deine
Lippen kommen: zärtlich mir und atemlos,
Dann würd das Herz auch mir vor Freude Beben.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. März 2018
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