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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Die Zeit sclägt jedem
Wir alle gehen den selben weg
und alle gehen dann über’n Steg.

Allein wie wir ihn gehen,
ob schnell, ob eben
mancher verweilt,
ein anderer eilt.

Wir müssen alle vor den Richter
mit unsrem bunten Blumenstrauß.
Dann nehmen uns ganz andere Lichter
mit, in des Vaters Haus.
02,03,09 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 22. Februar 2017
69

Lyrik des Tages

Schmerz
Wenn man weiß,
alles steht bereits geschrieben,
ist genau definiert,
und jeder Versuch,
jenes Verwirklichen,
eigener Wünsche,
und Gefühle,
ist nur zur Kenntniss genommen,
dann ist es Schmerz.
John Doe
veröffentlicht am 27. Mai 2012
49

Lyrik des Tages

Strafe muss sein ...
Steht im Buch des Lebens
geschrieben.
Irgendwo auf Seite 234.
Meistens folgt sie sofort,
selten viel später.
Dann erinnert man sich.
John Doe
veröffentlicht am 27. Mai 2012
45

Lyrik des Tages

Himmlische Gedanken
Alle Angst abgeben,
ins Weltall werfen,
„Luftpost“ drauf kleben,
leicht sein dürfen.

Übermütig scherzen,
Wunder entdecken,
und Sonne im Herzen
zum Leben neu erwecken.

Zartblütig denken,
Liebe einladen,
Überfluss schenken,
in Freude baden.

Grundlos glücklich sein,
Träume in Worte fassen
und den Hoffnungskeim
von den Engeln gießen lassen.
Liane Biberger
veröffentlicht am 23. Oktober 2016
51

Lyrik des Tages

Was die Menschen übersehen
Was ist es, was der Mensch begehrt,
was das Glück der Welt vermehrt?
Viele sehen das Glück im materiellen,
doch das lässt das Licht auf die Welt nicht erhellen.

Das was jeder Mensch durch seinen Hass übersieht,
ist die Tatsache, dass er liebt.

Es gibt Idioten die möchten darauf urinieren...
Doch würde jeder Mensch den anderen lieben und akzeptieren,
würde die Menschheit letzten Endes nicht verlieren.
Vicki
veröffentlicht am 3. März 2018
56

Lyrik des Tages

Morgendämmerung
Eine schöne Morgendämmerung
zieht über den Horizont,
mein Körper durch den Sonnenschein
viel Licht bekommt.

Mein Geist beginnt sogleich
alles optisch wahrzunehmen,
durch diesen Lichtstrahl
begann die Seele sich bewegen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 12. Juni 2023
91

Lyrik des Tages

Perfektion
Claire de lune, Debussy
Mag es keiner verstehen, aber ich tu es
Das Lied das mir das Leben offenbart
Kein Höhepunkt ohne Untergang
Kein Leben ohne Licht
Jeder weiß es, doch keiner versteht es
Versinke darin und lass dich treiben
Lerne es zu verstehen
Die Perfektion
Perfektion ohne wenn und aber
Anonym
veröffentlicht am 15. Januar 2012
29

Lyrik des Tages

Am Weiher
Im Kurpark hatte ich mich sehr oft aufgehalten,
denn dort versuchte ich, ein wenig abzuschalten.
Die Sonne stand am Himmel und gab mir Wärme,
dieses zu spüren, hat jeder Mensch sehr gerne.

Auf einer kleinen Bank, am schönen kleinen Teich,
ließ ich mich nieder und begann zu träumen so gleich.
Ich schloss die Augen, hörte die Geräusche der Natur,
dass zu vernehmen bringt Glücksgefühle, im Park pur.

Im Schilf am Uferrand, gab es vieles zu entdecken,
ich sah Libellen und viele Frösche an allen Ecken.
Im Wasser konnte ich auch sehr viele Fische sehen,
ich bin lange geblieben, wollte gar nicht mehr gehen.

Die große Ruhe am Teich, war einfach wunderbar,
die Seerosen leuchteten, im Licht sehr sonderbar.
Ein kleiner Wasserfall, war fürs Abschalten gedacht
und das haben die Menschen, dann auch gemacht.

Im großen Kurpark, bei schönsten Sonnenschein,
sind die Menschen dort auch niemals ganz allein.
Diese schöne Natur hat uns Menschen viel zu geben
und dann wird vieles leichter in unserem Leben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 21. Dezember 2018
202

Lyrik des Tages

Die Theo(retische Physik)klausur
Ich fuhr
auf meiner Tour
durch den Flur
zur
Klausur.
Ich leistete einen Schwur
und berechnete ganz stur
nur
die Spur.
Was fuer eine Tortur!
Ich hab Angst vor meiner Zensur.
Nach der Klausur
um 12 Uhr
muss ich zur
Kur.
Ich habe eine tolle Figur
trotz Glasur
pur
und interessiere mich fuer Kultur,
Natur
und Literatur.
Wo ist meine Schnur?
Ach nein, ich meinte den roten Faden.
Den habe ich verloren.
Bank.
Ende
Theodor Fontane
veröffentlicht am 22. Februar 2017
50

Lyrik des Tages

Freudentränen
Der Clown ist lustig,
die Menschen lachen Tränen.
Mit kreativen Gesten,
da gibt es nichts zu gähnen.

Die Possen einfallsreich,
seine Bewegung sehr originell.
Die Show unterhaltsam,
die Freudentränen kullern schnell.

Die Freude und das Lachen
sind des Clowns seine große Kunst.
Er erleuchtet das Gemüt
und gewinnt der Menschen Gunst.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
154

Lyrik des Tages

Die Liebe
Meine Hoffnung ist zerstreut,verwirrt
eine innerliche Reise beginnt.
Das Herz was bereut, das brennt
wie Feuer was glüht.

Wenn das Feuer entfacht, das ist Liebe
so bringt sie dich um den Verstand
die Liebe öffnet sich, wie eine Blume
wie der Regen den Regenbogen.

Die Liebe muss man nicht verstehen, sie ist da
man ist bereit für den nächsten Schritt.
Wie ich und du, wenn beide Herzen sich vereinen
wenn man nach dem Glücksterngreift

Sie hegt und pflegt, die Liebe
die Luft zum Atmen
Yvonne
veröffentlicht am 26. April 2016
56

Lyrik des Tages

yo
Das Fest ist jetzt zu Ende.
Unsere Spieler, wie ich euch sagte, waren Geister
Und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
Wie dieses Scheines lockrer Bau
So werden die wolkenhohen Türme, die Paläste,
Die hehren Tempel, selbst der große Ball.
Ja, was nur Teil hat, untergehn,
Und, wie dieses leere Schaugepräng erblaßt,
Spurlos verschwinden.
Wir sind solcher Stoff wie der zum Träumen,
Unser kleines Leben umfaßt ein Schlaf,-
Ich bin gereizt, Herr
Habt Geduld mit mir. Mein alter Kopf ist schwindlicht.
Seid wegen meiner Schwäche nicht besorgt.
big d
veröffentlicht am 24. Dezember 2019
29

Lyrik des Tages

Macht
Die Macht -
Kriterium zwischen Werden und Sein -
verdrängt das Schicksal
und die Unwissenheit.
Gepaart mit Gewalt
ist sie die Waffe des Teufels,
bringt sie den Untergang für den Menschen,
gibt Reichtum und Unverletzlichkeit
dem Meister.
Kirsten Winkler
veröffentlicht am 16. Mai 2013
45

Lyrik des Tages

Warum du?
Jetzt frag ich mich warum,
warum war ich so dumm?
hab mich auf dich eingelassen,
wie es Mädchen tun in Massen
doch ich hätts besser wissen wollen,
doch mein Herz tat es nicht wollen
ich hab gekämpft, ich hab gesiegt
ich hatte dein Herz vor langer Zeit gekriegt
doch jetzt ist es aus,
du reißt meins heraus
und trampelst drauf rum,
warum war ich so dumm?
Tränen laufen auf meinen Wangen wie ein Pfad
verschwimmen miteinande ohne Naht
doch es ist mir egal
es ist mein Schicksal
warum war ich so dumm
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
73

Lyrik des Tages

407. | stumme paroin
des boot is scho längst voi,
do es drängen no vü meah noch,
woatn auf des zeichn, des symboi
des boot is voi besetzt,
denn jeda schreit mit fremda sproch,
scho wieda wiad jemond schwea valetzt

des boot hots gwicht eareicht,
kinda san von müttan getrennt,
wean afoch nua no brutal mitgschleift
des boot duachpflügt die wön,
aufm mea gibts ka glücksmoment,
diesa stuam wiad imma meah onschwön.

und wieda gehn unschuidige sön,
auf a reisn ohne wiedakeah,
ohne umkeahmeglichkeit
und wieda fliehn unberüahte sön,
übas stüamisch endlos weite mea,
ohne onspruch auf freiheit

und wieda flehn unvadoabne sön,
um die aufnahme ins paradies,
ohne foita, ohne quoin
und wieda ziehn unbefleckte sön,
duach des einsome nosse valies,
ins lond da STUMMEN PAROIN.
philjazz
veröffentlicht am 23. September 2017
7

Lyrik des Tages

Lukas
Ich bin der Lukas,
und nüchtern ziemlich schüchtern.
Mit Mädchen red ich selten,
wenn, dann geh ich Zelten.
Ich bin in sehr leise,
auf meine Art und Weise.
Auf dem Fahrrad fahre ich gern rennen,
während die anderen noch pennen.
Mein Vater ist streng,
mit ihm wird es mir oft zu eng.
Das war mein Gedicht,
schau mir nicht ins Gesicht!
Lukas
veröffentlicht am 12. Oktober 2014
40

Lyrik des Tages

Organe
In einer Klinik, da habe ich
viele Menschen getroffen
diese Personen taten lange Zeit
auf Organe hoffen.

Die nicht gespendeten Organe
landen einfach auf den Müll,
hier noch umdenken,
das schenkt den Kranken ein gutes Gefühl.

Hier sollten sich die Nein - Sager
nun noch einmal hinter fragen,
was will oder kann er den kranken Menschen
als Antwort sagen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 12. Juni 2023
95

Lyrik des Tages

Liebe ich ihn...
Wenn ich liebe dich, hasst er mich
Wenn ich liebe ihn, magst du mich nicht
Aber liebe ich IHN, verabscheut ihr mich
Aber es ist ER, den ich liebe
Nicht ihr seid es und leid tut es mir
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
31

Lyrik des Tages

Viper
die rote Metalliclackierung leuchtet grell
die neuen Ledersitze sind top aktuell
die Handschaltung vibriert in meiner Hand
jede Bodenwelle überwinde ich rasant
noch einen Gang höher schalten
ich lass mich nicht von der Polizei anhalten
Adrenalin pumpt durch meine Adern
bis zum Ziel in wenigen Kilometern

Viper - schlag deine Zähne in den Asphalt
bis zum Ziel ohne Zwischenhalt
Viper - tödliches Gift in meinen Adern
jetzt wird sich alles verändern

456 PS unter der mächtigen Motorhaube
stolzer Spoiler im Wind und Chromschrauben
AC/DC dröhnt aus den Lautsprecherboxen
ich will bei 200 km/h aus dem Fenster rotzen
Mit Vollgas steuer ich in mein neues Leben
das Gaspedal werde ich bis zum Anschlag treten
aggressiv und ohne Kompromisse über die Autobahn
10 Zylinder befördern mich in eine andere Umlaufbahn
Adrenalin pumpt durch meine Adern
das Benzin schwappt im Viertaktmotor über
ich darf nicht übersteuern, muss mich beherrschen
sonst werde ich am nächsten Baum zerbersten
Viper Rock
veröffentlicht am 30. April 2017
31

Lyrik des Tages

Ein Weizenfeld im Sommer
Das leuchtende Weizenfeld,
ist so schön wie goldnes Geld.
Es glänzt so hell in der Sonne,
für jeden die reinste Wonne.

Der Wind streicht über den Weizen, ganz leise
Da! Eine kleine Meise.
Sie genießt die schöne Sommerluft,
und lautheraus ihr Liedchen ruft.

Ganz viele Weizenwogen,
im Wind, die Pflanzen wie ein Bogen.
Dort, ein großes Weizenmeer,
die Wellen immer mehr.
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
50

Lyrik des Tages

Schnee
Die schöne weiße Armee,
und damit meine ich den Schnee,
verdeckt den Schimmel dieser Welt,
wenn sie mal vom Himmel fällt,
aber auch ein wenig Alltagstrott,
und des Menschens Müll und Schrott.
Jean de Blom
veröffentlicht am 28. Januar 2018
45

Lyrik des Tages

Die Bank
Abend für Abend denk ich an dich
Jedes Mal neu überwältigt es mich
Dass Du so Fern, ach so Fern musst weilen
Könnte mir fast das Herz zerreiben (zerteilen)

Kommt dann die stund’ wo ich seh’ dich im Traum
Sitzen wir meistens unter dem Baum,
Unter dem Baum dessen Äste sich breiten
Über die Aare und ihren Seiten.

Dann fülh’n wir Glück und fühlen Zeiten,
Auf deren Rücken wir gerne reiten.
Wenn ich vom lieblichen Traum dann erwacht,
Merk ich, dass alles war Traum nur und Nacht.
September 75 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 22. Februar 2017
62

Lyrik des Tages

Heute gibt es Regen
Am Morgen noch Sonne,
am Mittag vorbei.
Am Abend gibts Regen
aus Wolken wie Blei.
Anonym
veröffentlicht am 12. Mai 2012
35

Lyrik des Tages

Es war einmal ...
Ein paar Stunden nur
sobald die Tage
kürzer werden
will ich untertauchen
im Nebel des Vergessens.

Du fehlst mir in meiner Traumwelt,
darin des Nachts das Sternensilber
in letzte Rosen und Gedanken fällt.

So fing alles an:

Ich fand mich in einem fremden Gesicht
und lächelte ihm zu.

Mein „Ich“ zog sich in weite Fernen zurück.
Ich vermisse es nicht.
Sobald du in meiner Nähe bist,
wird meine Stimme leiser noch;
aber du verstehst mich,
jedes Wort.

Seit wir uns kennen, blicke ich
zärtlicher in die Welt.
Du hast mir deine Augen geliehen,
ich überließ dir meine Hände.
Eines Tages wirst du sie mir zurückgeben,
eines Tages –

… spätestens dann, wenn wir
in die Winterkälte gefallen sind –
aus dem Paradies unserer Liebe.

Dein Blut rauscht noch
in meinen Ohren,
aber wir sind längst Gewesene.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. September 2017
53

Lyrik des Tages

Klimaerwärmung
Feuer ist Rot,
Schnee ist Weiß,
Das Klima ist tot,
und weg ist das Eis.
Anonym
veröffentlicht am 9. August 2015
46

Lyrik des Tages

weisse taubm 391. | strophe 1
Vabreitn ongst und schreckn, jede nochricht negativ,
kinda hungrig vareckn, hoibmond und kreiz stehn scho schief

Des amen homs vagessn, den woahn gott homs negiat,
kinda hom nix zu essn, des wesn manipuliat

Schlogzeiln san schwoaz gross und fett, pessimismus pua und nockt,
des bese lauat untam bett, wiad mit rota foab vapockt

Olle sans unzufriedn, woin afoch imma nua meah,
des bese hot entschiedn, da schwoche mocht ka gegnweah.
philjazz
veröffentlicht am 26. Oktober 2016
2

Lyrik des Tages

Für Dich
Tausend Küsse nur von diesem Morgen
Werd ich alle nur an dich verborgen
Schon morgen hol ich´s mir zurück
Denn nur bei dir find ich mein Glück
Schandalik
veröffentlicht am 26. Juli 2022
42

Lyrik des Tages

Nostalgie
In den letzten drei Dekaden
floss das Leben seinen Lauf
zwischendrin ein dünner Faden
selten sichtbar oben auf

Spindeldürr, nur leicht verwebt
bindet er Erinnerungen
die vom Fluss unaufgeregt
in Vergessenheit gezwungen

Manchmal zeigt sich dieser Faden
mit nostalgischer Gefahr
zieht an Schönem wie an Narben
gegenwärtig wird was war

Hier vermischen sich zwei Welten
formen neue Varianten
aus dem Damals und nicht selten
aus den eigenen Gedanken

-------------------

So nimmt unsre Vergangenheit
fast täglich neue Farben an
Der beste Rat: nutz diese Zeit
heut fängt ein neuer Faden an

Schwimm‘ lieber nur gelegentlich
Lass dich von Gestern nicht verleiten
Die zu viel schwimmen leben nicht
ertrinken in erdachten Zeiten
Johannes Widmann
veröffentlicht am 21. Dezember 2019
42

Lyrik des Tages

Innerer Kampf
Ein lautlos Gewitter, dennoch wütender Sturm, zieht durch mein Wesen und ich erblicke den Schnitter, bin noch gefangen in meinem selbst erbauten Turm.
So ziellos wie ich renne, oder krieche ich? Erreiche ich meine verlogenen Ziele nicht, ein gleisend Blitz mein Inneres erhelle, sodass mich überwogt die rettende Wahrheit wie eine Welle.
Sinnlose Gedanken heißt Wörter ohne Sinn.
Endlich der Blitz, der öffnet die Augen, doch ebenso zerstört und macht mich blind.
Der Tod streckt aus die Arme, mich als Opfer auserkoren, ich winde mich, dass er sich erbarme, doch zu viel gewollt und alles verloren.
Anonym
veröffentlicht am 20. Juli 2012
37

Lyrik des Tages

Gefesselt
Gefesselt stehend an der Wand
verbunden durch ein Halsband,
spiele ich deinen Untertan,
kämpfe gegen Ohnmacht an.
Gefangen in meiner Sinneswelt,
bin ich devot und ungezügelt,
begierig nach deiner Aufmerksamkeit
genieße ich meine Hörigkeit.
Dir immer demütig ergeben,
Strafe wird mich neu beleben.

Komm, fessel mich, pack mich fest ein!
Komm, knebel mich, ich steh auf gemein!
Mach mich gefügig, mach mich dreckig,
möchte mich amüsieren, Kontrolle verlieren,
mich in eine andere Welt katapultieren.
Bitte, bitte, ich mache es nicht erneut!
Bitte, bitte, habe meinen Fehltritt bereut!
Bitte, bitte, ich bin dir stets zu Diensten,
bestraf mich mit deinen Fesselkünsten.

Meine Gier kennt keine Grenzen,
in wilder Ekstase dahinzuschmelzen.
Berausche mich an deiner Macht,
die das Feuer neu entfacht.
Ich will, ich muss, ich bettel drum,
bitte leg die Seile um mich herum!
Komm, fessel mich, pack mich ein
und lass mich dir unterwürfig sein.
Viper Rock
veröffentlicht am 30. April 2017
44

Lyrik des Tages

Weihnachten vor der Tür
Weihnachtszeit, so nah und fern.
Achtsamkeit, der hellste Stern.
Tannenbaum, bunt vor der Tür.
Kindheitstraüme auch dafür.
Monika Herschler
veröffentlicht am 17. Dezember 2011
49

Lyrik des Tages

Ode an die Sinnlosigkeit
Worte
Verdreht wie Alice im Wunderland
Im Wunderland Alices
Wunderland im Alice
Alice Wunderland im.
Yoda
veröffentlicht am 22. Februar 2016
28

Lyrik des Tages

Killer
Ich bin ein eiskalter Killer,
aber nur eine Gefahr für mich selber.
Lös mich auf im sauren Bad negativer Gefühle,
Stück für Stück für Stück.
Mein Verstand sagt mir lauf, ja renn,
doch wohin soll ich mich flüchten,
wenn der Feind ich selber bin,
es macht keinen Sinn.
Anonym
veröffentlicht am 16. Januar 2013
34

Lyrik des Tages

Mir ein Stein und Dir ein Stein
Gib mir Friede
gib mir Licht
im Aufbruch wie im Stillen
und Deine Haut
die Wolken bricht
und auf und wider Willen
verzeih! – auch bis ins letzte Jahr
ob's gold ob's silbern ist
ein Schrei, ein Bruch, ein Aufgebahrn
der Astern und Platanen
und des Frühlings letzte frist
harry f. haller
veröffentlicht am 23. Januar 2020
35

Lyrik des Tages

Suchend
Mein Mut aalt sich im tiefsten Blau,
ich denke an die Über-Frau,
die meine Sonne gestern war...

Ich spür den süßen Atem noch
und ihren Zauber wie ein Joch -
doch mir wird immer noch nicht klar...

ob ich die Maske tragen kann,
die Maske Ganz-entschlossner Mann,
die mir jetzt sicher sehr gut stände...

Ich schwanke noch und fass es nicht,
ich denke nur an ihr Gesicht -
ach wenn ich doch noch zu ihr fände!
Surreal
veröffentlicht am 16. Mai 2013
48

Lyrik des Tages

Gedichtanlayse
Gedichtanalyse im Deutschunterricht,
schreib eine Fünf, Mann, ich kann das nicht.
Aber würde ich selber ein Gedicht schreiben, würde mein Lehrer bei der Analyse leiden.
Denn der Text wäre von großer Genialität,
erlogen und erstunken, Fantasie minus Realität.
Anonym
veröffentlicht am 23. Mai 2012
46

Lyrik des Tages

ein Engel
es wart mal ein Mädchen,
ging schultern gestraft.
das Leben pulsierte,
mit solch großer kraft.

ihr Atem ist schwach,
ist bald nicht mehr hier.
der Meister des Todes,
Schon so dicht bei ihr.

nun ist sie ein Engel,
fliegt hoch jede Nacht.
ihr Körper der ruht,
und nie mehr erwacht.
melody of death
veröffentlicht am 11. November 2020
41

Lyrik des Tages

In meinem Traum.
In meinem Traum..

In meinem Traum, erscheinst nur Du,
Du lächelst mich an , und sagst nicht dazu..
Eine stille Nacht, lässt das Herz brennen, so Zart...
Ein Traum von Dir, bringt Unruhe in mir…
Ein Traum ,was für ein Traum, Du und Ich in diesem kleinen Raum.
Tan Prifti
Tan Prifti
veröffentlicht am 3. April 2019
37

Lyrik des Tages

Todeskerze
Wie eine Kerze, die leuchtet allein
mit einem dunklen, grausigen Schein
Sie gibt uns viel Segen,
sie gibt uns das Leben
doch erlischt sie still,
weil die Zeit es will
dann ist er da,
ja dort, ganz nah
seine grausige Waffe gewätzt
sie jeden Menschen tödlich verletzt
ist er dann da, dann ist groß die Not,
denn er, er ist der Tod
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
69

Lyrik des Tages

Seelentrost
Nebelschwaden Wolkenpracht
Na es wäre doch gelacht
Auch diesen Winter überstehn
und dann im Frühling weitersehn
Der Sommer löst den Frühling ab
und Herbststürme halten uns auf Trab
Glaub mir es ist wahr
Gleiches Schema jedes Jahr

Gedichte große und auch kleine
Nicht für jeden sondern meine
Worte die durchs Hirn mir kreisen
mal die ruhigen, mal die weisen
die, die durchs Gefühl mir wandern
nur für mich nicht für die andren
Die, die durch die Seele schweben
jene halten mich am Leben
Tina Jensch
veröffentlicht am 22. Dezember 2016
61

Lyrik des Tages

Konzertsaal Seele
Glück ist,
Deinem inneren Klavier
freien Lauf
zu lassen,
Deinem Herztrommeln
zu folgen,
Deine Gänsehaut
als Publikum
zuzulassen,
und
Deinem Gehirn
den Dirigenten
zu stehlen,
denn
dann
bist Du
im Konzertsaal
Deiner Seele.
greko
veröffentlicht am 22. Oktober 2013
48

Lyrik des Tages

Sonnenschein
An einem schönen Sommertag
fuhr ich im Rollstuhl durch den Park.
Die Sonne, scheint hier durch die Zweige,
am Wegrand stand, ein Mann mit Geige.

Der Klang der Geige war sehr schön,
ich fuhr dort hin und blieb dort stehen.
Die Musik war sehr zart und zum Verlieben,
ich hörte genau zu, bin lange geblieben.

Der Musiker war, total in seinem Bereich,
nach jedem Lied, klatschte ich so gleich.
In der Natur, bei schönem Sonnenschein,
bei diesem Wetter, ist man nicht gern allein.

Musik tut dem Herz und auch der Seele gut,
mit all den Liedern, fast man wieder neuen Mut.
Ich dankte den Musiker, für die schöne Zeit
und war natürlich, für eine Spende bereit.

Menschen sollten sich hier einmal besinnen
und im Inneren, kann eine Einigkeit beginnen.
Paul Reeps
veröffentlicht am 28. Oktober 2018
204

Lyrik des Tages

Der Hans
Hans Klein und Hans Groß
auf einem Floß
in Richtung Meer
aber alles ist leer, und es ist auch schwer
wer weiß
ich
du nicht
wir nicht
niemand weiß es
Ok
Ja, okay der Hans Groß
ist Hans Klein
DIMA
veröffentlicht am 18. August 2013
31

Lyrik des Tages

Das Mädchen und der Mann
Sie rennt, weint, schreit
versucht sich der Fesseln zu befreien.
Sie hammert, sie prustet, sie jammert
er bleibt dabei eiskalt.

Er kommt, berührt, begrabscht sie
erst zärtlich, schmeichelnd, einfühlsam
dann schmerzend, verletzend, unangebracht
sie versucht das alles zu vergessen.

Der Boden wird röter
die Blutlache verteilt sich
Das Rot wird immer größer
sie wehrt sich nicht.

Der Atem wird leiser
das Herz hört auf zu schlagen.
Die Stimme des Schreiens heißer
kann sich selbst nicht verzagen.
Anonym
veröffentlicht am 23. März 2013
35

Lyrik des Tages

Eisberge
Die Menschen die wir täglich sehen sind nur die Spitzen der unzähligen Eisberge die auf dieser Erde treiben.
Deniz Karakus
veröffentlicht am 20. September 2017
31

Lyrik des Tages

Mama
Du warst immer für mich da,
seit ich ein kleines Mädchen war.
Nun ist der Tod gekommen und hat mir dich das wichtigste Stück meines Herzens genommen.
Wie soll ich nun dieser Trauer entkommen.

Du wolltest immer das ich glücklich bin
und am Ende hab ich nicht erkannt du warst der größte Gewinn.
Hast mich auf Händen getragen,
ohne dich je zu beklagen.

Du sagtest immer am Ende wird alles gut,
doch nun wurde mir genommen all mein Mut.
Es bleibt zurück nur diese große Wut.
Ein Stück meines Herzens hast du mitgenommen
und mein ganzes Glück scheint verloren gegangen.

Doch werde ich dich nie vergessen,
denn ich liebe dich so sehr man kann dies nicht ermessen.
~miajosefine
veröffentlicht am 6. April 2024
35

Lyrik des Tages

Yet another...
Faszinierend, wie wir doch alle das selbe fühlen,
wie uns, jeden auf die gleiche Art und Weise,
die selben Gefühle zerwühlen.
Ich möchte nicht viel sagen, aber kurz appellieren,
das Leben ist ein Kunstwerk aus den verschiedensten Acrylen,
also beugt Euch nicht den Zwängen, um Eure Individualität zu verlieren.
Anonym
veröffentlicht am 3. Februar 2014
32

Lyrik des Tages

Verflossen
Die Dauerwelle
ist verflossen.
Ich fragte mich,
wie kann das sein?

Der Pudel schaute
ganz verdrossen.
Er glaubte nicht,
dass er noch mein.

Jedoch das kann es
manchmal geben.
Bei schlechtem Wetter
kommt es vor.

Nee, kalte Dusche
verändert unser Leben.
Nun sieht man anders aus
als noch zuvor.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
155

Lyrik des Tages

Diktatur der Kunst
Lehnt Ideologie höflichst ab,
Und euch geht es besser
Lasst den Metabolismus kommen,
Und seht von euch ab.
Dann herrscht die totalste Diktatur der Kunst
Und ihr der Friede auf Erden ist gemacht
kunstfanatiker
veröffentlicht am 24. November 2016
35

Lyrik des Tages

Schweigepflicht im Büchsenlicht
In der hohlen Hand des Tages dämmert das Büchsenlicht ...
Früh hungert es aus und am Morgen erhebt es sich spät
Längst noch nicht müd bin ich, wenn seine Flamme verweht
Aber schläfrig noch, blickt durch mein Fenster das Herbstgesicht.

Schiebt sich die Wolke vor den Mond, herrscht Schweigepflicht:
Über die Wälder hat sich das Zaubertuch der Nacht gelegt ...
Macht Luna euch süchtig und ihr gerät in den Bannforst – Fleht!
Um Gnade ... Der König zerrt euch vors Hochgericht.

Betrittst du die Blätterzone, hab acht vor den vielen Bäumen
Leg auf die Goldwaage jedes Wort, das du am Stamme liest.
Rühmen sich Kriege, Schlachten, verbirg dich in deinen Träumen
Du bist noch zu jung, um zu sterben: bleib … bleib Pazifist.

Auf der Lichtung des Waldes harrt wie verzaubert das Reh …
Sanft und hell ist das Büchsenlicht am Morgen: voller Mond
Nach dem Schuss breitet sich Schweigen aus und wie gewohnt
Zieht durch die Fichtenbäume ein blutig trauerndes Morgenweh.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 30. Oktober 2018
5

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15.KuddelAHH6
16.Rosenblüte5
17.Tan Prifti5
18.deyaram3a5
19.Pia5
20.wanderer5
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11.Gaby Mahler363
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13.Oliver Delastere286
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15.Surreal269
16.Pia251
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