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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Frohes Neues
Neues Jahr, neues Glück,
ich will das schönste Stück.

Altes fort, alles weg,
bis auf einen Fleck.

Mir egal, marginal,
und so surreal.
Anonym
veröffentlicht am 1. Januar 2012
49

Lyrik des Tages

Exodus ...
O starres Sonnenrad …
Die Glut deines heißblütigen Augs
staut sich zwischen den Speichen und
senkt sich über Städte und Wälder.

O Bäume, stolze Recken, die ihr wandelt
im Tal des Todes: Der heiße Kuss der Sonne
bedeutet Abschied für immer.

Ans Licht kommt, was ewig im Dunkel
geblieben wäre, um zu verglühen, ohne
jemals geliebt worden zu sein.

… um zu verglühen – wie Liebe
in Zeiten der Cholera, wie mein Herz auf
dem Weißblech der alten Mole am Hafen.

O Flammensäule, o brennender Dornbusch:
Nach deiner Pfeife tanzt der Gewebstod,
die Flügel der Engel brechen und stürzen hinab.
O Mose, führe dein Volk nach Ägypten.

Aus Halm und Gras steigt nun die
Feuersbrunst des Sommers, bahnt sich
Vernichtung durch die Glutdschungel des Todes:
Grau schwelt sie im Rauch als zweitletztes Wort.

Das letzte Wort nimmt sich heraus mein
vielfarbenes Aug: EXODUS … (Es schwang sich
zu mir herüber aus dem Gebet einer Amsel
im brennenden Dornbusch.)
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. Juli 2018
4

Lyrik des Tages

Tiefe Verbindung
(Freundschaft)

Es ist kaum zu glauben, es raubt mir den Verstand
Nicht zu wissen, dennoch so herrlich bin ich verbrandt
Das Ungleiche, also einseitig möchte ich nicht
Darum lass ich die Worte weg, ich sehe ein grünes Licht
( das Lächeln :) )

Das zwischen uns, das habe ich dir schon genannt.
Dennoch fühl sich das so an, als ob es auseinander und zugleich weggerannt.
Egal. Nah oder fern, der Kontakt ist da und bleibt, wir haben uns irgendwie doch gern. :)
Yuks
veröffentlicht am 24. Januar 2023
19

Lyrik des Tages

Bla
Kegelförmiger Zylinder, wird immer runder. Esse saftige Nacktschnecken, verpacke eure kranken Träume in Schlafsäcken. Regnen lass ich perlende Fantasie, das verrückte Traumland da und hie. Oder hie und da, immerdar, Psychatrie is not so far
Anonym
veröffentlicht am 9. Juni 2012
39

Lyrik des Tages

Nur sprechen wollen
Die Gedanken so klar, die Worte nicht da.
Hier stehe ich und kann nicht anders-
als zu stehen und anders zu sein als ich will.
Wenn ich den Mund aufmache muss ich Worte pressen, wie Hennen die ein Ei legen, spreche ich Worte wie aus Comicblasen. Nur manchmal bleiben die Blasen auch leer. Und dann, dann plötzlich bellt er.
Aggressiv und voller Hass muss ich plötzlich Worte spucken, sonst würd ich sie schlucken, bis sie meinen Bauch verkleben und mich verschlechtern bis zum Erbrechen.
Lydia Y.
veröffentlicht am 15. November 2016
53

Lyrik des Tages

Magic moment
kehr zurück, schöner Augen-Blick
kehr zurück wie
Kummer & Glück
Ebbe & Flut
Antonius zu Cleopatra
Odysseus in die Heimat
Damon zum Tyrannen
lass dich bannen
Bumerang
kehrt wieder
ihr uralten Lieder
ever-greens
get back
Oldies!
O kehr nur noch einmal zurück,
du selig-süßer,
kostbarer
Augen-Blick.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 13. November 2016
8

Lyrik des Tages

Mosaiksteinchen
Ich bin eines davon
ein Mosaiksteinchen
mir meiner Wichtigkeit bewusst
immer auf der Suche
nach ergänzenden Teilchen
stolz wenn ich eins gefunden habe
um es weitersagen zu dürfen
dass wir einander brauchen
passend ergänzend zueinander gefügt
sind wir unschlagbare Weltverbesserer
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 9. April 2012
69

Lyrik des Tages

Mein Weg
Auf langen Reisen
ich bahne mir,
den Weg zwischen befahrnen Gleisen.
Mitten im Trubel allein mit mir.

Die Züge fahrn schneller,
strahlen ab viel buntes Licht.
Macht meine Welt nur zeitweilig heller,
ein ewiger Kampf um mein Herze ficht.
Paddy
veröffentlicht am 5. Mai 2012
55

Lyrik des Tages

Berufsrisiko
Im alten Land Germanien,
War ein Daunenbett der Hauptgewinn.
Wo einstmals unsre Ahnen sangen
Und die Brüste freier hangen,
Da steckte manchem Spötter quer
Durchs Trommelfell ein Eichenspeer.
Dichtschicht
veröffentlicht am 17. Januar 2014
52

Lyrik des Tages

Erinnerung an June
An einem Tag in dunkler Nacht,
ich war am Sofa grad erwacht,
hörte ich ein klägliches Miauen.
Es ließ mich aus dem Fenster schauen.

Da unten auf dem kalten Stein,
war ein kleines Kätzchen, ganz allein.
Es lief aufgeregt hin und her,
daneben der Autoverkehr.

Abgemagert sah es aus,
wollte wohl wieder zurück nach Haus.
Verzweifelt lief es zu fremden Menschen hin,
doch denen kam das Helfen nicht in den Sinn.

Meine Tochter aber, holte die Kleine,
die gleich zu mir hin lief, als wäre sie die Meine.
Auch unser Kater Moritz schien ihr bekannt,
als wäre sie mit ihm verwandt.

Und nach dem ausgiebigen Essen,
ist sie schon gleich auf dem Sofa gesessen.
Es war, als wollte sie sagen:
"Ein Engel hat mich zu Euch getragen."

Ach Du süsses Kleines,
nun warst Du neun glückliche Jahre Meines.
Eine schwere Krankheit hat Dich mir genommen,
die Zeit mit Dir ist zu schnell verronnen.
Andrea Wunderlich, Selb
veröffentlicht am 18. September 2022
47

Lyrik des Tages

Der Brief
Die Feder fliegt über vergilbtes Pergament,
im Dunkeln eine Kerze brennt.
Prasslender Regen vor dem Fenster,
eine einsame Nacht gemacht für Gespenster.
Doch einer ist noch wach, sitzt in seinem Gemach.
Schreibt Zeile für für Zeile, einen Brief in wilder Eile.
Mit einem Ruck das Fenster weht auf, nasses Gestürme reißt das Blatt mit heraus. Der Manne springt hinterher, was wohl stand auf dem Papier?
Anonym
veröffentlicht am 18. Mai 2012
50

Lyrik des Tages

Ohne Titel
Und wenn ich nun mit grossem Mut
aufs Neue niedertrete
Mit einem Schlag aus tiefster Wut
die Hoffnung wiederkehrte

So glaube ich im glimmen Schein
der flackernden Laterne
Erneut geboren zu sein
im Schosse greller Sterne

Doch schneller noch als meiner Liebe Segen
der ach so bald ergriffen ward von unsichtbarer Macht
stürzt nun herab ein alls zerstörender Regen
fegt durch der Strassen Leere, in dieser kalten Nacht
Ilana
veröffentlicht am 5. Dezember 2014
52

Lyrik des Tages

Stiller Abschied
O Mohn
dein stilles sanftes Glühn
in einer Welt, darin
das Laub schon fällt,
die Vögel südwärts ziehn,
versöhnt den kahlen alten Baum
in deiner Näh'
und weckt in uns den Wunsch,
falls wir den Winter überstehn,
nach einem neuerlichen
warmen Sommerwehn.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 8. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Meine Wolke
Meine Wolke gehört
mir allein.
Doch manchmal kommt,
doch mal,
jemand zu mir herein.

Sie ist so weich
und nett.
Und plötzlich ist es
einfach passiert,
ohne dass ich es verstand.

Meine Wolke gehört
dir allein.
Doch manchmal komm,
doch mal,
ich zu dir herein.

Denn meine Wolke
gehört uns.
Und du, und nur du,
auf einmal so
bist die Wolke.
Emily Ch
veröffentlicht am 24. April 2017
68

Lyrik des Tages

Sommerlied
Der Frühling ging von dannen ohne jegliches Bedauern:
ein Vagabund, geflüchtet aus dem Schoß uralter Mauern
in jenem Ort, dort, wo erblüht waren das Rund der Ecken,
das zärtliche Gurren der Tauben in ihren Verstecken,
die kahlen Bäume in sommerseliger Blätterpracht,
bei Kaffee und Kuchen die Alten in ihren Gartenlauben.

Ein Nachtigallenchor ertönte leise und zu jedermanns Entzücken.
Mein lieber Fluss verließ die schützende Mutterquelle …
Um fünf Uhr früh war schon der neue Tag zur Stelle.
Die Wolken wanderten am Himmel wie mein lieber Fluss,
die warme Sommersonne gab mir einen Guten-Morgen-Kuss.

Ich blicke hoffnungsfroh hinauf zur Sternengracht:
Unsterblich im Gedächtnis blieb mir jene Sommernacht,
darin wir wachten, du und ich, und träumten, Arm in Arm,
nachdem der Mond uns unsre Angst vorm Leben und vorm Sterben nahm.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. Juli 2017
57

Lyrik des Tages

Liebe
Siehst du das Dunkel, in der schweren Zeit?
Siehst du das Licht, am Ende des Tunnels, weit.
Ich steh in der Sonne kann dich nicht sehn
wie viel schwere Stunden müssen noch vergehn
Ich seh ein schwarzes Loch es zieht mich magisch an.
Höre dein Lied und steh in deinem Bann.
Plötzlich leutest du.
Wie die Sonnenstrahlen, kommst auf mich zu
Ich kann es kaum abwarten
Carolin
veröffentlicht am 16. März 2013
62

Lyrik des Tages

Ich friere
Ich friere,
wenn Du weg bist.
Das Bett ist so leer.
Du bist nicht da.
Sehne mich nach Dir
soOoo sehr
Zwanzig Decken über mir
Mach die Heizung an
Ich friere,
Wenn du nicht da bist.
bei mir.
Es ist anders
so ohne Dich
dann hier.
Es ist kalt
Mir ist kalt
Deine Wärme fehlt
Deine Wärme fehlt mir
Deine Wärme fehlt mir hier.
Bibber Bibber
Ich friere hier
Der Denker
veröffentlicht am 6. Februar 2012
48

Lyrik des Tages

Lebe mit offenen Augen
Gradezu wunderbar die vielen Phasaden des Lebens
viele noch unbekannt doch ich will sie noch alle erleben
raus in die Welt so weit mich meine Beine tragen ich schwebe
in Gedanken ungebannt immer den Taten entgegen
nur mit dem Glauben an mich selbst ohne den Drang um zu beten
weil ich für meine Ziele nicht Flagge eines Anderen hebe
ich hab nen Plan und bewege mich immer dahin entgegen
der Meinung anderer und frag mich wer führt denn grad dieses Leben
Dizzepticon
veröffentlicht am 8. Februar 2016
47

Lyrik des Tages

Seiltanz
Als du fielst
gefehlt hast
das Seil
gefallen bist
durch das Netz
das ich gesponnen
dich nichts hielt
doch der Grund
suchte ich Fehler
im Netz
im Seil
keinen gefunden
also steh auf
hörst du
steh auf
und
tanz weiter
Achim Eisenlohr
veröffentlicht am 30. Dezember 2015
44

Lyrik des Tages

Farbenpracht
Schöne Landschaftsbilder
sind zu nun sehen,
diese Färbung der Natur
sollte nie vergehen.

Die Blätter im Laubwald
leuchten wunderbar,
bei dieser Färbung
erscheint vieles sehr bizarr.
Paul Reeps
veröffentlicht am 17. Februar 2023
106

Lyrik des Tages

Lebenslustig
Menschen sollten im Leben
immer lebenslustig sein,
auch wenn es Zeiten
voller Traurigkeit gibt.

Mit ein wenig Fröhlichkeit
und großen Optimismus
kommt man aus dem Tief
recht schneller heraus.
Paul Reeps
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
103

Lyrik des Tages

Kein witziger Witz
Die deutsche Dirne
im zünftig Kleid.
geflochtene Frisur über hoher Stirne,
was für eine hübsche Maid.

Die Deutsche Dogge
ist gar groß.
Frisst gern mal ne Socke,
ist auch gut als Jagdhund zu Ross.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
42

Lyrik des Tages

Messerrot
Was kann ich für sie tun sprach er
und ihre Augen standen leer
und seine brannten viel zu sehr
Das kleine Zünglein wohl bedacht das pochte an der Lippe
mit einem leisen Ton drückt er das Messer durch die Rippe
Dann süß sprach sie: Was machen Sie und fiel von des Lebens Wippe
Das Letzte, was sie sah war ihn, sie hatte ihre Augen verliehen
Der Geist der sprang nicht ab vom Messer, war eingeschlossen
Anonym
veröffentlicht am 16. März 2013
34

Lyrik des Tages

Angst
Ein flirrendes, klammes Gefühl in der Magengegend,
Lippen aufeinandergepresst, bebend.

Gelähmt, vehement,
denkend, dass ich mich nicht kenn.

Von den eigenen Gefühlen erschlagen,
und Zweifel, die bis in den Himmel ragen.
Pia
veröffentlicht am 29. Januar 2013
63

Lyrik des Tages

Neuer Lebensschwung
Eine Einsamkeit,
die kann sehr leicht entstehen,
denn mit dem Alter
werden Kontakte vergehen.

Verlief früher das alles
immer agil und munter,
ist später nur noch
das Fernsehen bunter.

Man wird seine Aktivität
meistens schnell vergessen,
der Bauchumfang wird
beim Arzt immer gemessen.

Der träge Patient wird
dort meistens gut beraten,
doch mit der Umsetzung
sollte er niemals warten.

Hier hilft ganz bestimmt
die eigene Bewegung,
sonst gibt es beim Bauchumfang
niemals eine kleine Regung.

Das Sitzen sollte man
dann schnell vergessen
und sich im aktiven Sport
mit anderen ständig messen.

Also tu deinen Körper
ruhig einmal bewegen,
das hilft der Seele
und bringt Schwung ins Leben.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 8. Juni 2024
68

Lyrik des Tages

Steh auf
Du willst etwas sagen, aber du schweigst, weil du vielleicht zu viele Emotionen zeigst.
Du willst etwas ändern, aber du ruhst, weil du Ängste hast, dass du etwas Falsches tust.
Du willst so nicht sein, wie mancher von dir verlangt, doch dein Glaube an das Gute allmählich schwankt.
Doch dann schreit dein Herz: Steh auf und kämpfe, kämpfe für dein Glück und Tag für Tag kommt es vielleicht ein Stück zu dir zurück.
SAilor Joe
veröffentlicht am 26. Februar 2018
39

Lyrik des Tages

Hexenhaus
Eine Hütte im Wald: verlassen,
einsam und öd' -
zwanzig Sommer fuhr sie dran vorüber;
aber eines Tages, man mag es kaum fassen,
schob sie ihr Fahrrad an einen Baum
und drückte die Klinke nieder.

Ein Falter flog gegen das blinde Fenster,
wollt' gern in den sonnigen Wald hinaus,
sie glaubte, sie sehe Gespenster:
eine Hexe hockte am Herd und daneben -
der borstige Waldschrat Stanislaus.

Eine Hütte im Wald: verlassen,
einsam und öd' -
Ja, wer ist denn so blöd
und kehrt dort ein - ganz allein?
Sie – man mag es kaum glauben.
Jetzt schmort sie im Kessel mit Tauben,
einer Katze und anderem Gebein.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 5. Juli 2017
12

Lyrik des Tages

Genderkacke
Die Lärmattacke startet nachts um drei Uhr früh!
Für Genderkacke wartet der Thai auf sein Menü.
Denn die Reisnudel steht auf Riesenlümmel!
Flötengedudel mit Kreuzkümmel.

Ich hätt‘ so gern Limette in meiner Impflanzette!
Und auch noch Tamarinde für scharfe Abendwinde.

So erging es Montezuma,
in seiner Fischbratküche,
es fehlte nur Kurkuma,
für drei Zigeunerflüche!
Gofmann
veröffentlicht am 15. Januar 2022
5

Lyrik des Tages

Wüste
Komm in meine Wüste, ich träumte vom ertrinken, dann sagte ich, in meine eigene Wüste will ich gehen, du folgtest mir bis zur Grenze die mich von der Dörre trennt, eine Stunde wolltest du mein Liebesgeständnis fordern, doch ich gabs dir nicht, du führtest mich zur Grenze und übergabst mich der Wüste, in der ich leer wanderte bis ich zur Oase kam, in der ich einsam liebe und dich bis zum Tor des Sandes spüre, in der ich bleibe bis ich mich vor Glück ertränke.
Junoh Zobel
veröffentlicht am 14. Juli 2016
36

Lyrik des Tages

Ewig deins
Geh mit mir in einen Park voller Blumen,
der mich dazu verleitet an jeder einzelnen Blume zu riechen.

Lauf mit mir unendliche Kilometer,
die mich dazu verleiten stark zu bleiben.

Schenk mir unzählige Küsse,
die mich dazu verleiten nachzugeben.

Bleibe mein Freund auf ewig,
dass du mich verleitest, nur dir zu gehören.
Lena
veröffentlicht am 1. Januar 2012
61

Lyrik des Tages

Unvollständige Bergung
Du brachtest ans Ufer
mein Haar, meine Augen,
voller Wasser: meinen Mund.

Im See zurück
blieb ein Herz:
voller Liebe zu dir.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Gewissen
Ich kann nicht mehr so weitermachen.
Menschen werden verletzt,
durch Dinge, die ich sage und mache.
Fragen werden gestellt,
warum ich das sage und mache.

Ich weiß die Antwort nicht.
Ich kenne nur das Glänzen in meinem Gesicht.
Der erste Tropfen fällt hinab ins Ungewisse.
Ihr könnt sagen, was ihr wollt.
Ich hab Gewissensbisse.
Elli
veröffentlicht am 11. Juni 2013
58

Lyrik des Tages

Des Lebens Werk
Sei nicht du selbst in dieser Welt,
trenne des hellen Lichtes Quelle,
zahle nicht des Lebens Geld,
tose und brause, Welle um Welle
Sese
veröffentlicht am 22. Mai 2015
51

Lyrik des Tages

Sonne
Sonnenlicht verfinstert den Sinn, diesen nicht begreiflichen Sinn des Lebens und Sterbens. Trocknet aus die fruchtbarsten Felder. Verschmälert den schon schmalen Pfad des Glücksuchenden. Sterbet ihr Wesen, die ihr da wandelt auf der grausamen Welt, die Sonne schaut nicht weg. Wir so einsam hier unten, die helle Scheibe dort oben in der ebenso leeren Kälte. Muss sie deshalb umso heißer brennen?
Anonym
veröffentlicht am 25. Mai 2012
49

Lyrik des Tages

Tanka: Nur Kartoffelkraut
Rauch
liegt überm Dorf
Nein, kein Flüchtlingslager brennt
diesmal war es nur
das Kartoffelkraut
Annelie Kelch
veröffentlicht am 9. Februar 2017
11

Lyrik des Tages

Cheech und Chong
Cup and Coke - Up in Smoke.
Erstmal 'ne Tüte drehen.
Dann die Welt verstehen.
In die dicke Pfeife
kommt 'ne Schabe
statt Seife ohne Farbe.
Beach and Bong - Cheech und Chong.
Noch mehr Rauch um überhaupt nichts?
Ein tiefer Hauch allgegenwärtigen Lichts!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 25. Februar 2022
3

Lyrik des Tages

Sonnenschein
Es strahlt der Himmel goldig fein,
das ist bestimmt mein Sonnenschein.
Er blendet Augen klitzeklein,
und hebt die Stimmung ungemein.
Deine Sonne
veröffentlicht am 5. Februar 2012
51

Lyrik des Tages

Why-nach-ten - aus anderer Sicht
Why-nach-ten
tell me why
tell me when
walking here
nothing clear
empty streets
dirty sheets
nowone there
takes me home
snow falls down
I 'm alone
ring no bell
why-nach-ten
go to hell.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. November 2016
12

Lyrik des Tages

Der Trugschluss - 1. Akt
Er ist so groß,
ja glatt famos,
passt nichtmal in meine Hos',
und sicher nicht auf deinen Schoß.

Er ist so schrumpelig,
nimm dich in 8,
manchmal ganz rumpelig,
er hat schon so manch eine Maus platt gemacht.

Ja mit dem großen Rüssel,
da fahr ich bis nach Düssel-,
dorf.
Er ist manchmal grau so wie Torf,

apropos grau.
Manchmal reitet auf ihm eine Frau. (Oh yeah.)
Doch meist nur zur Schau. (Oh no.)
Doch eins weiß ich ganz genau:

Aus ihm spritzt eine Menge raus.
Doch machen wir kein langes Ding draus.
ES IST DER ELEPFAND!
Und nicht die Laus. Oder Maus.

Denn er ist sehr bekannt. (Bitte beachtet hierbei die Komplexität des Reimes. Danke.)


.... habt ihr etwas anderes gedacht?
Schachmacht.
Johann Wolfgang die Flöte
veröffentlicht am 11. August 2019
32

Lyrik des Tages

Schreiben
Warum suchen nach den Worten,
die zu rechten Zeit erscheinen.
Es heißt finden und nicht horten,
also lass das Suchen sein.

Schreiben kannst du, wenn du musst,
wenn alle Sinne vom Geistesblitz getroffen,
die Ideen nur so sprudeln und da ist kein Frust.
Dann kannst du auf Geniales hoffen.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
51

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Es quält mich...
Er ist weg, ohne ein Wort zu sagen, einfach so.
Eben war er doch noch da.
Menschen sind wie Blätter im Wind.
Manche bleiben,
manche lassen sich vom Strom mit treiben,
sie verschwinden dann ganz plötzlich...
Anonym
veröffentlicht am 22. November 2012
42

Lyrik des Tages

Vision
Es war nur ein Augenblick,
fast wie ein Traum.
Eine Vision,
gefüllt von bittersüßer Melodie,
die verschlossene Türen öffnen konnte.
Scarlett
veröffentlicht am 28. Oktober 2011
52

Lyrik des Tages

Verpasste Chancen...
Ein Herz, das schlägt,das schlägt für dich,
doch du, du merkst und siehst es nicht.
Es dir zu sagen, ich trau mich nicht,
und warten, ja warten, das bringts wohl nicht

Dein Herz das schlägt, das schlägt für mich,
doch ich, ich seh und merk es nicht.
Es mir zu sagen, du traust dich nicht,
aber warten, ja warten, das willst du nicht.
Evelin Dürr
veröffentlicht am 22. Juli 2015
44

Lyrik des Tages

Wolkengarten
Komm um Mitternacht
in meinen Wolkengarten.
Es ist Winter
und die Sterne lachen.

Schwimm eine Nacht
in meinem Wolkengarten,
wo Goldhimmel wachsen
und Sehnsüchte blüh’n.

Bleib’ bis Nachmittag
in meinem Wolkengarten,
und Deine Regenballaden
werden bis zum Sommer ruh’n.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 21. April 2017
57

Lyrik des Tages

Nympho
Ich setz die Messlatte hoch
weil ich mehr haben möchte
Ich sitze in der Booth und schreibe Texte
obwohl ich jetzt grade am Meer fahren könnte
Sagen mir dies, das sei falsch
aber andere nach ihren Fehlern zu beurteilen
ist eine grössere Sünde.

Erzählen mir was von Tijara
aber trau'n sich nicht mal an ne Sigara
Ich weiß noch als das Essen nur Wasser und Pide war
tiefgekühlte Pizza war
Meine Texte sind gefährlicher als die Al-Qaida, ja.
A34
veröffentlicht am 18. August 2021
36

Lyrik des Tages

Ein Affe und ein Zwerg
Ich dachte mhhhh welcher Titel für mein Werk,
Da kam mir in den Sinn Ein Affe und ein Zwerg!
Max hat einen Berg.
Eine Angriffstacktick mit vielen schwachen Minions nennt man Zerg.
Wassermelone!
MaxDieKlabusterBeere
veröffentlicht am 18. Mai 2016
47

Lyrik des Tages

Könnt' Ich Mir...
In dieser Welt läuft irgendwie alles schief
Alle Menschen denken einfach zu primitiv,
Viel zu klein wir müssen weiter gehen
Ansonsten wird auch nie schönes entstehen.
Könnt ich mir eine Welt kreieren
würd ich sie komplett anders verzieren:
Jeder Mensch strebte nach Gerechtigkeit
Es ginge nur ums Wort Gutherzigkeit
Und alle Menschen sind gleich!
Währungen sind sowieso ungern gesehen,
Darum wird dies auch nicht mehr geschehen,
Kapitalismus treibt zum äußersten,
Aber Liebe ist am teuersten.
Könnt ich mir eine Welt erschaffen,
würd' ich das Ökosystem in Ruhe lassen,
der Mensch ist dagegen die größte Waffe,
Apropos es gibt auch keine Atomare Kacke.
in meiner Welt gebe es keinen Rassismus
die kleinste Art bringt jeden zum Zynismus,
trotzdem wäre jeder Mensch frei
und keine macht der Polizei.
Staatsgrenzen würde es nicht mehr geben
Die ganze Welt kannst du als Zuhaus erleben,
Niemand muss mehr Hunger leiden,
Da der Mensch wieder anfängt zu teilen.
Wo wirklich ganz viel stolz hochkommt,
Alles Bier ist umsonst.
JANO
veröffentlicht am 29. März 2018
41

Lyrik des Tages

Bunt
Die Kanzlerette ruft munter:
Mein Land werde bunter und bunter,
und wird’s mir zu bunt
nehm mein Konto ich und
tauch in der Südsee unter.
Wanderer
veröffentlicht am 17. Februar 2020
138

Lyrik des Tages

Aug' in Aug'
Immer durchschaue ich mein Lächeln.
Die Trauer schiebt es vor: Sie ist scheu
und will unerkannt bleiben, lässt sich
selten in die Karten blicken.

Ich komme einigermaßen mit ihr zurecht.
Eigentlich ist sie meine engste Vertraute,
eine Narbe, die nicht heilen will,
ein Stein, der mir nimmer vom Herzen fällt.

Groß und dunkel kommt sie daher …
Sie liebt Nächte ohne Mond und lässt sich selten tagsüber blicken. Manchmal begegnen
wir uns – im Spiegel schaut sie mir
ins dunkle Aug' – wie ein bitterer Tropfen Honig.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 17. Dezember 2017
2

Lyrik des Tages

Der Osterhase
Ein Häschen stolz
aus gutem Holz,
von Herzen gut
und frohgemut,
saß im Grase
als Osterhase.

Blickte verloren
zwischen den Ohren
steif und fest
auf das Nest,
in dem bunt und rund
die Eier lagen,
war am Verzagen.

“Warum ich?”,
fragte es sich,
“was hab` ich zu tun
mit einem Huhn?”

Da kam herbei
fröhlich mit Geschrei,
wie ich erkenne
die Henne
und kuschelte sich
ganz inniglich
an den Hasen
auf dem Rasen.

Es erkannte nun der Hase
den Vorteil darin,
dachte sich
“ja, ich bin
gern bekuschelt”
und tuschelt
sich´s mit der Henne aus,
die Kücken spenden Applaus.

Gemeinsam
nicht einsam
wird gefärbt und gemalt,
während erstrahlt
ein Osterfrieden
am Rasen
zwischen Henne und Hasen.

Lasst euch anstecken
beim Eierpecken
von der Eintracht und Freud,
“Schöne Ostern liebe Leut!”
Sonja B-P
veröffentlicht am 29. März 2018
47

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