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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

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Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Symbol
Wiesen und Pflanzen weichen dem Beton
Ein Löwenzahn durchbricht die Stille,
durchbricht das durch Menschenhand Geschaffene.
So zart, so schwach, so klein,
fordert es sein Lebensrecht,
sein Recht zu leben ein.
Braucht weder Schutz, noch Liebe
und führt es doch unendlich Kriege.
Fordert sein Leben doch was es fordert,
will man ihm nicht geben.
Viele treten es mit Füßen.
Und es muss mit seinem Leben büßen.
Jene halten sich für Sieger,
doch tatsächlich,
kommt es immer wieder.
Sofie M. G.
veröffentlicht am 29. April 2017
52

Lyrik des Tages

Wo soll ich anfangen?
Wo soll ich anfangen?
Wie sollen meine Gedanken auf's Blatt gelangen?
Ich würde gern schreiben,
Alles was ich denke auf's Papier treiben,
Doch mein können ist begrenzt,
Ich weiß, dass du es kennst.
Wir streben nach mehr,
Wollen zeigen was wir könn', doch es ist schwer.
Geleitet von negativen Gefühlen,
Versuchen wir unser ganzes Leben umzuwühlen;
Auf der Suche nach Liebe,
Weil das alles ist was bliebe.
Anonym
veröffentlicht am 3. April 2020
38

Lyrik des Tages

Ein Kuss ist ein Kuss ist ein ..
Was ist ein Kuss -
der Austausch von Gefühlen?
Ich hab dich lieb' und
du mich bitte auch?
Es ist der Kuss, ich weiß,
ein schöner alter Brauch:

Mal ist er nass und manchmal
ziemlich spröde,
mal kommt er spitz daher,
doch seltener als Witz.
Und hin und wieder denkst du:
Was für 'n zarter Frühlingshauch!
Nur im Extremfall kriegst du Angst:
Der frisst mich auf …

Mal seufzt er leise vor sich hin,
mal gibt 's 'nen lauten Schmatz,
mal flammt von Lippenpaar zu
Lippenpaar die Wollust auf;
der Bruderkuss verbindet gar
von Menschewist zu Menschewist
so manch bankrottes Land;
ein Kuss versetzt den Teenie
außer Rand und Band.

Gehaucht von Mund zu Mund
verhilft ein zarter Kuss
selbst einer Greisin,
einem Greise noch
und dir und mir
zu einem unvergesslichen - Genuss.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 7. März 2017
7

Lyrik des Tages

Süße kleine Hobbits
Janie ist ein kleiner süßer Hobbit,
beim Pizza essen kommt jeder mit.
:-|
veröffentlicht am 18. Juni 2015
33

Lyrik des Tages

Abschiedsserenade
Morgens liegt schon das Blut
des Herbstes in der Luft des Sommers

Die Rosen zittern,
nun fallen die letzten Blätter

Die Nächte sind kühl und in den Zisternen
rauscht die Kargheit des Winters

Allerleirauh schürt das Feuer der Vernunft
und mir sinken die Lider

Der Wald hüllt sich in Schweigen,
der große Abschied ist da ...

Ich möchte fallen mit den Blättern
zur Erde und weinen wie ein Kind

Am Wegrand welkt die Blume
im letzten Staub des Sommers

Bald sind die Felder vernarbt
und Krähen fallen ins Land

In der Sonne liegt schon der Mond
und ich lasse zu, dass an mir der Kummer nagt

Jene Stunde, die allein uns gehören soll,
wird verstreichen wie dieser Sommer
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. September 2017
11

Lyrik des Tages

Auf leisen Sohlen
Sanftmütig sieht sie dich an,
mit klaren grünen Augen.
Auf leisen Sohlen tapst sie heran.

Sie legt sich hin
und genießt dein Streicheln.
Ihre Gedanken sind voll Sinn.

Fasziniert blickst du sie an.
An ihrer Art kannst du lesen:
Die Katze ist ein herrliches Wesen.
Silberhase
veröffentlicht am 27. Februar 2015
58

Lyrik des Tages

Den Anfang reiben
Langsam, unaufhaltsam rollt,
wie ein uralter Donner grollt.
Menschen reiben Erde platt.
Wir sind’s! macht uns endlich satt!

Lange dulden wir die Pein,
träumt doch weiter, euer „Rein“
Wachstum, sagt ihr, ist ein Gut
Es entfacht nur schiere Glut.

Alles wird am Ende eins!
Fremd die Worte meins und deins.
Alle werden ihren Platz-
Haben ... ... letzter Satz.
28.10.15 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 23. Februar 2017
65

Lyrik des Tages

Witz, Spaß und Ironie
Behindert zu sein,
das ist nicht schön,
da muss man aber
dann zu stehen.

Humor, der lässt uns
nicht verzagen,
sonst wäre das Leben
nicht zu ertragen.

Mit sehr viel Witz,
Spaß und Ironie
gewinnt die Krankheit,
glaube es mir nie.

Sie lässt sich dann
ganz gut ertragen,
was da passiert,
tu nicht nachfragen.

Den Kopf in den Sand
hilft hier nicht weiter,
sei mutig, das Leben ist
sehr oft auch heiter.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 1. Mai 2023
104

Lyrik des Tages

Malfieber
Ich lass meinen Gedanken freien Lauf,
schrei sie nicht raus,
male sie in meinen Farben aus.
Ich kann wählen, entscheiden, habe freie Hand,
die Bilder entstehen und wechseln,
um mich herum keine einengende Wand.
Ich lasse los, meine Seele sagt ja,
In Farben und Formen werden meine Wünsche,
Träume und Gefühle wahr.
Mein Körper wird warm, fühle mich wohl und stark,
es passiert, dass ich mich selbst irgendwie mag.
Frei und zufrieden, die Zeit steht still,
etwas entsteht, wie nur ich es will.
Anonym
veröffentlicht am 10. März 2014
53

Lyrik des Tages

Das Tribut
Das Spiel:
Ich sehe höre spüre rieche
Ich gehe laufe sprinte krieche
Ich schleiche kämpfe töte hasse
Ich raste handle tarne lasse.
Der Weg:
Ich verstehe verfluche protestiere
Ich entmachte befreie rebelliere
Ich arbeite verbinde progressiere
Ich versuche verderbe vegetiere.
Der Fall:
Ich finde erweitere
Ich verfalle scheitere
Ich verschwinde erblasse
Ich hindere verlasse.
Das Leben:
Ich steige
ich bleibe
Ich herrsche
ich sterbe
Das Ende:
Ich bin, ich war
Noelseppel
veröffentlicht am 29. Januar 2014
38

Lyrik des Tages

Der Dumme
Ich bin ein Dummer, hab immer Kummer.
Ich bin immer Schuld, keiner hat mit mir Geduld.
Ich habe nie Recht, ich bin so schlecht.

Das denkst du, schiebst dir alles in die Schuh!
Das ist nicht wahr, denk doch mal klar!
Du bist echt gut, habe doch mal Mut!
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
52

Lyrik des Tages

Musik
Musik ist das Leben
Sie zu erleben ist unser Bestreben
All die Töne dieser Welt,
ob Bierzelt oder Pflanzenwelt.
Sie ertönt in all ihrer Pracht
Und das auch bei Nacht.

Was sollen wir nur ohne sie tun
Am liebsten in Friede ruhen,
den ohne sie ist das Leben zum Ausbuhen.
Ich kann es kaum erwarten,
denn Musik hat keine Regelkarten.
TobiZu
veröffentlicht am 5. Mai 2014
39

Lyrik des Tages

Natürlichkeit
Eine natürliche Landschaft,
die zeigte sich mir,
manche schimmernde Gebilde
waren eine große Zier.

Akzente von einer Idylle
gab es hier zu sehen
sehr elegant und edel,
so was sollte nie vergehen.

Das Gewässer glänzte
herrlich im Sonnenlicht,
eine Wahrnehmung entstand,
wovon jeder gerne spricht.

Eine kleine Brücke führte hier
über den kleinen Fluss
und Naturgeister entstanden,
was für ein Genuss.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 21. Mai 2024
60

Lyrik des Tages

Der Tod ist weiß
Der Tod ist weiß, nun nicht mehr schwarz,
er ist der Freund an meiner Seite

Zeigt mir Liebe, zeigt mir Leben,
nimmt meine Hand und führt mich Heim

Erst mit ihm erfahr ich Weite,
verschwinden Leid und Gram

Ihn zu kennen ist mein Trost
wenn Qual und Leid mir angetan.
Anonym
veröffentlicht am 3. Oktober 2014
41

Lyrik des Tages

Tröpfelndes USB
Im Weine hernach
Ein Zigarrenwölkchen
Noch tröpfelt
Mit schmalbrüstiger Bandbreite
Datenkotzend
Die USB-Schnittstelle
IT-Lyrik
veröffentlicht am 19. April 2016
42

Lyrik des Tages

366.| innre wond - strophe 1
A guada freind wiad pletzlich üba nocht zum rivoin, zum kontrahent, zum todfeind

A klana funkn genügt, scho wiad des ondre, des neue absolut vaneint

A unbedochtes woat laut docht, scho hobm traurig valetzte augn vü gweint

A hintahötige lüge schlogt seah hohe wön, wonn die woahheit im licht eascheint.
philjazz
veröffentlicht am 17. Oktober 2016
3

Lyrik des Tages

Wiedersehen
Es liegt keine Furcht im muntren Leben
Wo sich innerste Geister neu erheben
Da ist kein Platz für die Vernunft
Für Gefühl bei Beginn und Ankunft

Wenn sich ein langer Hang wieder beebnet
Und sich Schwermut durch Klarheit segnet
Denn die Zeit macht die Sehnsucht so alt:
Wenn, schon aus Träumen,
Ein Gefühl wiedererhallt
hansen.eastside
veröffentlicht am 26. Februar 2012
61

Lyrik des Tages

Albernes Gedicht
Tausend
Zehntausend Gedanken,
bringen, zwingen
meine Vorschriften ins Wanken;
verschwende ich an Dich,
und fühle mich
absonderlich.

Kühne
Tollkühne Sachen,
bringen, zwingen
meine Vernunft zum Lachen;
stelle ich mir vor;
die Haltung verlor
ich ärmlicher Tor.

Male
Übermale ein albernes Gedicht,
denn habe ich nicht
Erhabenes, Hochtrabendes
zu sagen;
alle Verse tragen
nur Deinen Namen.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 16. Oktober 2016
53

Lyrik des Tages

Wasserfall
Die große Ruhe am Teich
war einfach wunderbar,
die Seerosen leuchteten
im Licht sehr sonderbar.

Ein kleiner Wasserfall
war fürs Abschalten gedacht,
das haben die Menschen
dort oftmals gemacht.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 28. Februar 2023
100

Lyrik des Tages

Der Führer
Es war einmal ein kleiner Mann,
der nicht einen Krieg gewann,
Hockte er doch stets im Bunker,
und holt sich einen runter,
Er hatte ein schlechtes Gemüt,
denn er wusste was ihm blüht,
die Gasrechnung war hoch.
Anonym
veröffentlicht am 19. April 2016
40

Lyrik des Tages

Die Busfahrt
Während ich mit dem Bus fahre,
und auf den Stuck starre,
frag ich mich: wann endet die Nutzphase?
auf nem Plakat: Bachmann! Denk mir, ich will den Lutz schlagen!
wüsste nicht worauf ich sonst noch Lust habe.
Mmh, vielleicht auf 'ne Cola oder sogar auf 'ne Club Mate.
Kontrolleur kontrolliert. Ich hab keine Buskarte!
Überlege, ob ich den Typ dort nach Schutz frage!
Er meint: ich bin nich von hier, ich komm' aus Cuxhaven!

Dies und noch andere Sachen erleb ich beim Busfahren.
Graf Dubblecup
veröffentlicht am 27. Mai 2016
40

Lyrik des Tages

Die Wurst
Ist das Brät im Darm gefangen,
und hat fein im Rauch gehangen,
wird die Wurst uns bestens munden -
und ist nur noch für Sekunden.
mene
veröffentlicht am 19. Mai 2013
37

Lyrik des Tages

Lebensfreude
Freude am Leben spüren
und mit viel Spaß agieren.

Sich wohlfühlen an jedem Tag
lustvoll leben, wie man es mag.

Volle Lebensfreude verspüren
neue Dinge werden faszinieren.

Optimistisch und ganz ideal
die Lebenszeiten sind real.

Sehr vieles wird nun ausprobiert,
der Lebensverlauf, der fasziniert.

Glückliche Stunden nun genießen
und die Leidenschaft wird, sprießen.

Faszinationen fürs Lebensglück,
die begeistert und man ist verzückt.

Ein Genuss fürs Leben entsteht
Vergnügen erlebt man ganz aufgedreht.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 22. Mai 2024
60

Lyrik des Tages

Lyrik
Die Lyrik, wird zur
literarischen Gattung gezählt,
viele Dichter und Denker
haben diese Art gewählt.

Schöne poetische Texte,
wurden dann geschrieben,
deren Inhalt sind Empfindungen,
die wir sehr lieben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. August 2022
122

Lyrik des Tages

Ein Lächeln
Ich errinere mich immer daran
auch wenn der Moment in Sekunden verann
ein Lächeln das nur mir galt
für das ich jeden Abend die Hände galt
dieses Strahlen gab mir die Kraft
die sonst nur wird von wenig Dingen geschafft
es war die Rettung aus dem Schmerz
es war die Heilung für mein Herz
ein Moment für den ich lebe
einen zweiten davon anstrebe
ja ich hab mich verliebt
doch hiermit hab ichs versiebt
darum hör ich jetzt auf zu dichten
und warte bis meine Augen dich sichten
und ein Lächeln erscheint.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
168

Lyrik des Tages

Abendtrost
Nun schläft der welke Tag,
verklungen sind die Lieder,
der Mond neigt sich hernieder
und schaut in deinen Traum;
du träumst von einem Baum,
darin zwei Englein schweben,
der liebliche heißt: Leben,
der herbe nennt sich Tod.

Der Tod ist dir noch ferne,
getarnt, im fremden Land -
wie all die blanken Sterne
am Himmel, frei und frank.
Gut Sinnen, Fleiß und Streben
wird dir Erfüllung geben,
Elan und frischen Mut,
sei fleißig, friedlich, gut
und alles wird sich dir
- von Anfang bis zum Enden -
an einem besseren Tag
zum stillen Jubel wenden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Mama
Weil du mi imma abholst ohne das i muas betteln
Weil du imma zuaschaust statt dei pferd zu sätteln
Weil du imma es beste kochst egal was es is
Weil du mehr aushaltst als 20 kaugumis

I hab die echt supa lieb egal was passiert
Selbst wenn da augustinus bei -20 grad dafriert
Zum glück hat die liebe gott bei mir platziert
Weil bei dir merkt ma du hast echt von kam schlecht kopiert
Ralph Gsöll
veröffentlicht am 8. Mai 2017
43

Lyrik des Tages

Flüchtling
Schüsse und Schreie – ganz in der Näh',
und im Westen leuchtet ein Fenster;
vor dir schreckt was auf: der Feind? Ein Reh? und manchmal siehst du schon Gespenster.

Stimmen – du verstehst kein einziges Wort,
durch deine Träume marschieren Armeen.
Krieg trieb dich aus deiner Heimat fort -
Krieg – darüber Jahre vergehn.

Ein Dach übern Kopf, für die Kinder Brot,
ist alles, was du noch verlangst;
innerlich bist du gestorben, längst tot,
und trotzdem packt dich die Angst

vor denen, die dir missgönnen,
was dich noch am Leben erhält:
Hoffnung - in Frieden leben zu können
und frei zu sein auf dieser Welt!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 25. Februar 2017
37

Lyrik des Tages

Schlacht der Liebe
Die Schlacht vom Schwerte geführt
Blutig ohne Ruh und ohne Rast
So wehrt auch heute noch des Krieges Last

Ich vermag nicht zu vergessen
Das Blut was wir beide wollten
Den Hass den wir aneinander grollten

Die Schlacht hat uns getrübt
Und so haben wir uns nur belügt
Wir vergaßen wer wir waren und wissen es heute noch nicht
Keiner hats seit dem gesehen, des Friedens Licht

Tiefe Wunden vergehen
Doch Narben bleiben auf ewig bestehen
So Schau ich auf mein Herz
Und sehe die Schlacht voller Schmer
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
28

Lyrik des Tages

Auf der Schüssel
In der linken Hand die Rolle,
in der Rechten eine Zichte.
Ich drücke meine AA-Wurst
und schreibe heut' Geschichte.
Gofmann
veröffentlicht am 6. April 2013
11

Lyrik des Tages

Angst
Allein wenn sie nur an ihn denkt,
hat sie die Angst, ihn zu verliern'.
Die Liebe, die sie ihm jetzt noch schenkt,
wie kann sie sie fixiern'?

Nur der, der wirklich liebt,
verspürt die Angst,
die in ihr liegt,
wenn du sie einmal erlangst.
Rosenblüte
veröffentlicht am 7. Mai 2017
51

Lyrik des Tages

Einsicht
Der Snickers noch ein Traum
Ein Traum von innrer Fülle
Zufriedenheit, ein Traum
in Schocko er ihn hülle

Verirrt er sich im Wahn
In Hungers Irrengarten
spielt Janos einen Klang
von Zukunft auf der Harfe

Die Hoffnung ist schon nah
Der zückend Griff nach Bares
Er glaubt es nicht, ists wahr?
Zu wenig Geld für Wahres.
Egorat
veröffentlicht am 13. April 2015
56

Lyrik des Tages

Zeitalter des Datenmülls
Datenmüll – gab es eigentlich schon immer.
Ein Vorstadtidyll mit TV im Kinderzimmer.
Wahlkampf – leere Phrasen und blubbernde Nesträuber,
Plakate mit Luftblasen von Lindner oder Stoiber.
Emittieren schwer von Kapee die Gierigkeit der FDP.
Kaum besser als ein Schuh voll Hundekacke
ist von der CDU die Laberbacke.
Doch der größte Unrat wächst unbemerkt,
an allen öffentlichen Orten.
Als hätte Glutamat Konsum verstärkt,
mehr Fragen als Antworten.
Die Werbeflut hat ihr klassisches Territorium längst verlassen.
Willkommen in der Neuzeit – Hypnose für die Massen.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 1. November 2019
6

Lyrik des Tages

Die dunkle Jahreszeit
Gehörst du auch zu jenen solchen,
die gedanklich sich erdolchen,
über eine Klippe stürzen,
gar mit Senf das Essen würzen?

In der dunklen Jahreszeit
ist die Psyche oft bereit,
solcher Stimmung nachzuhängen,
ihren Träger zu bedrängen.
Marie1967
veröffentlicht am 12. Januar 2012
62

Lyrik des Tages

Strudel des Lebens
Ich weiß nicht, was ich will. Zu viel, zu wenig, zu schwer, zu leicht. Ich weiß nicht, was wirklich ist. Blitze, Donnern, Stille, dann wieder Brausen, das sausende Leben lässt mich nicht mehr frei. Farbige Strudel, die mich aufsaugen. Hier in meinem Himmel, in meiner Hölle. Teile meine Angst, meine Freude, und wenn es zu Ende geht und du mich wirklich siehst, sei dabei.
Anonym
veröffentlicht am 18. Juli 2012
36

Lyrik des Tages

Verflossen
Die Dauerwelle
ist verflossen.
Ich fragte mich,
wie kann das sein?

Der Pudel schaute
ganz verdrossen.
Er glaubte nicht,
dass er noch mein.

Jedoch das kann es
manchmal geben.
Bei schlechtem Wetter
kommt es vor.

Nee, kalte Dusche
verändert unser Leben.
Nun sieht man anders aus
als noch zuvor.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
160

Lyrik des Tages

Der Apfel
Ich bin der Apfel
Die Verführung
Versuchung
Verlockung
Ich will das Gute sein
Aber ich bin das Böse
Gefährlich
Wie die Nacht
Irgendwo
Sitzt da noch das Gute
vielleicht
Anonym
veröffentlicht am 12. April 2015
43

Lyrik des Tages

Auferstanden aus Ruinen
Ich ziehe Industriedunst durch meine schlanke Nase
und übe mich in Fechtkunst, wie Cäsar, der Angsthase.
Antikörper auf der Guillotine tanzen im Takt zur Bohrmaschine.
Bin auferstanden aus Ruinen und stecke fest in Schlitzmaschinen.
Und so bohr ich ins Delirium drei Schrauben durchs Endstadium.
Nennt mich Aius Locutius, Aurelius, der Luftikus!
Gofmann
veröffentlicht am 18. Oktober 2016
5

Lyrik des Tages

Nässe
Die ganze Haut
sehr glitschig, ja ganz nass.
Komme mir vor
wie nach dem Bad im Regenfass.

Der ganze Körper
ist feucht, überall dicht benetzt.
Die vielen Tropfen
haben sich auf die Haut gesetzt.

Meine Gefühlswelt
ist sehr überschwemmt und klamm.
Ich fühle mich dadurch
im Inneren wie ein Schwamm.

Das ist nun mal so
und habe recht schnell beschlossen,
mit einem kühlen Bier
sofort auch von innen begossen.

Diese Nässe ist
nun erfrischend und recht behaglich.
Nach einer Zeit
dieser Zustand allerdings fraglich.

Ein solcher Event,
das wurde mir sogleich klar,
die Nässe am Körper
ist einfach erfrischend, ja wunderbar.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
144

Lyrik des Tages

Nur Mut
Ist der Himmel grau und trübe
glaub mir nur die Sonne scheint.
Vom Strahlen ist sie manchmal müde,
wie auch ein Mensch der einmal weint
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 18. April 2012
58

Lyrik des Tages

Walnüsse im Schnee
Im Schnee: die Spur
eines Sologängers;
aber wir waren ein Duo:
Ich trat in deine Fußstapfen.

Das Unsagbare lag zwischen uns
wie der Schnee inmitten meines
Spagats; er blieb unberührt
von meínen Gedankengängen.
Vielleicht, dass ich irgendwann
ein Land entdecke, das deinen
Namen trägt.

Alles, was wir damals fanden, war
das Fragment eines Schneemanns:
Die rote Karottennase trug
ein Eichhörnchen davon;
die Kohlenaugen schnappte sich
der Hund eines Spaziergängers;
unter dem schwarzen Zylinder
schläft seit vorgestern der
müde Kopf eines Bettlers.

Wir knackten die letzten Knöpfe
vom weißen Wanst des Schneemanns
und aßen die Kerne auf;
es waren Walnüsse.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 23. Januar 2018
8

Lyrik des Tages

Sonnenuntergang
Ein Sonnenuntergan nur für uns zwei
eich wünschte die Zeit ging nie vorbei
überm Horizont die Wolken ziehn
wie ein Traum es mir erschiehn
Segelboote liegen am Steg
wir sitzen daneben auf dem Weg
und staunen wie schön die Welt ist
ach wie hab ich das vermisst
die Sonne schien den ganzen Tag
basser man sichs nicht wünschen mag
die Farben wirken in die Nacht
der Mond kommt an die Macht
die Welt scheint nun im anderen Licht
doch ändern tuts das nicht.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
75

Lyrik des Tages

428. | liebesfoaht.
1) 6/6/13
gib da oi mei liebe, schenk da a mei vatraun, mecht endlich mit dia a longe beziehung aufbaun
in mia so vü feia, lodat die gonze zeit, brauch dei leidnschoftliche nähe, dei zäatlichkeit
bist mei ein und alles, stroihst wie da sonnenschein, mecht mi glei in dei schüchtan siasses lochn einreihn
hob wespm in meim bauch, schmettaling san scho foat, mei sehnsucht noch deina gesomtheit hot di ongstoat.
ch 1a) 5/7/6/7
atme dei aura, tauch weit duach dei phantasie, schmeck dei siass heabe frucht, gustia dei anatomie
foi tiaf in dei sein, schweb schwerelos auf dei sö, geniess dei schoafes gwüaz, spring voa glück wieda ind höh
bist wiedageboan, oba nua füa mi allan, bist a engl a fee, glaub gonz fest on diesn plan
woa a hoata weg, hob scho so long auf di gwoat, stehn jetzt im mittlpunkt, auf unsra sonftn liebesfoaht.
philjazz
veröffentlicht am 9. März 2018
2

Lyrik des Tages

Freiheit
Ich fühl mich wie eingeschlossen,
und ich fühl mich so frei.
Ich bin unentschlossen,
und komplett verdrossen,
wie eingeschlossen.
Und ich fühl mich so frei.

Ich bin nicht frei.
Ich weiß nicht wohin,
Wo ist der Sinn?

Bin ich frei?
Ich fühl mich frei.
Fühl ich mich frei?
Ich bin nicht frei.

Sie sagen ich bin es,
deswegen fühle ich es.
Ich fühle ich bin es,
deswegen bin ich es nicht.

Wer erkennt, nicht frei zu sein,
der ist es.
Wer denkt, frei zu sein,
der ist es nicht.

Ich fühl mich frei und bin es nicht.
Ich glaub die Freiheit gibt es nicht.
zönked
veröffentlicht am 11. Februar 2019
41

Lyrik des Tages

Regen, Blitz und Donner
Die Hitze ist wieder bedrückend warm,
die Schwüle setzt den Menschen lahm.
Der Schweiß ist kaum noch zu ertragen,
wann wird es kühler, tut man sich fragen.

Wenn dunkle Wolken ziehen, schließlich auf
und Regen, folgt dann meistens drauf.
Es fallen viele Tropfen auf die Erde,
wo Pfützen meistens zu Lachen werden.

Mit Blitz und Donner geht es weiter,
das Wetter ist nun nicht mehr heiter.
Das Wasser steht dann fast überall
und manchmal entsteht ein Wasserfall.

Die schöne Natur, die braucht den Regen
für den Baum und Blumen ein schöner Segen.
Er lässt dadurch alles wachsen und sprießen
und der Mensch kann dieses nun genießen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
146

Lyrik des Tages

Folge deinem Herz
In einem Leben der unbegrenzten Möglichkeiten,
Scheint es möglich an unseren Träumen festzuhalten,
Scheint es möglich, die Zukunft zu vergolden
Und unseren Herzen zu folgen

Wir mögen denken, dass wir in Freiheit leben,
Dabei ist unser Herz längst vergeben:
An die Gesellschaft, die die Straße legt,
Auf der sich später unser Herz bewegt,
An den Vater, der mit der Zeit
Den Herzen die endgültige Form verleiht,
An die Mutter, die neben „Ich hab dich lieb“
Auch die Träume auf unsere Herzen schrieb.
Und so ist es nicht mehr als ein schlechter Scherz,
Wenn sie dir sagen: Folge deinem Herz
Poeli
veröffentlicht am 24. Februar 2017
51

Lyrik des Tages

Gefangen in der Zeit
Gefangen in der Zeit, ist meine Seele
meine Vergangenheit - holt mich ein,

seufzen, Tränen, eine trockene Kehle,
liegt schwer im Magen, wie ein Stein.

Gefangen in der Zeit, da ist das Herz,
einen Schritt nach vorn, zwei zurück,

versucht zu verdrängen den Schmerz,
ohnegleichen, bedarf es viel Geschick.

Gefangen in der Zeit sind die Gefühle,
ohne Rast und Ruh' im Kreise drehen,

an's Licht bringen eine gewisse Kühle,
nicht im Stande, all das Gute zu sehen.

Gefangen in der Zeit
Gaby Mahler
veröffentlicht am 20. Oktober 2016
74

Lyrik des Tages

475. | sabotiat.
475. | sabotiat.

ch 1a) 12/8/10/8...6/12/8/10
mei hois is heisa und trockn vom vün schrein,
trink den heilendn moagntau,
wäa jedn oiptraum an oadn valeihn,
mei hoss steckt donn net meah im stau

mei zung is belegt und pözig von da kronkheit,
trink den geheimnisvoin tronk,
hob jedn oiptraum wieda foisch eingreiht,
meine phobien liegn scho blonk

meine stimmbända san scho eingrissn und gschwoin,
trink nua diesn frischpresstn soft,
deaf jedn oiptraum gonz schnö übahoin,
mei schlof gibt ma wieda vü kroft
...6/12/8/10
woch auf in an koma,
in ana viadimensionaln utopie,
üba mia schwebt die korona,
in ana fraktaln anomalie.
______________________________

bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.
http://philjazzmetal.blogspot.com/
philjazz
veröffentlicht am 24. Juni 2020
0

Lyrik des Tages

Sommernacht
In einer schönen Sommernacht, sternenklar und lau,
Stehn die Stern am Firmament, in zahlloser Schar.
Und dieser kleine Stern dahinten,
Ganz allein und winzigklein,
Er funkelt wie deine Augen,
Wunderschön, hell und klar.
Nashi
veröffentlicht am 26. Februar 2016
45

Lyrik des Tages

Schneemann mit Cassandra
Der große See ist gefroren,
doch wohin trägt mich das Eis -
Zu den Resten der Binsen neben
der schneebedeckten Bank, auf die
schon lang keiner mehr sank?

Ach, durch den Wald geh' ich nimmer,
da hausen jetzt die Bären
unterm trostlosen Mond.
Und der Schnee ist ein kaltes weißes Meer,
darin kein Fischlein gern wohnt.

Aber bauen will ich von Herzen,
einen großen Schneemann, der lacht.
Und wenn ihr eure Augen zumacht,
seht ihr das: Cassandra, mein Kätzchen,
hat schon die erste Kugel vollbracht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Dezember 2016
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