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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Twitter Freunde
Neben mir steht ein Joghurtdrink
Auf der Terrasse hört man den grünen Fink,
Bausparkasse.

Der Kleber, er ist flächendeckend
In der Schule lernt man Eckenrechnen,
punktgenau.

Ich gehe in die Bibliothek
Der Nachbar grillt ein nacktes Steak,
zweifachwirkend.
Die Profis vom TS
veröffentlicht am 5. Juni 2015
30

Lyrik des Tages

Humor
Humor, ist eine schöne Gabe,
die ich auch nicht, vergessen habe.

Das Leben ist, oft ziemlich schwer
und mit der Belastung, noch viel mehr.

Hier sollte niemand, daran verzagen
und öfters mal, ein Lachen wagen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 20. Dezember 2018
198

Lyrik des Tages

Der Checker
Yo!
Ich bin der Checker mit dem Wecker.
Und ich suche einen Bäcker.
Will fette Brote kaufen.
Doch nun hab ich mich verlaufen.
Peace!
Der Checker
veröffentlicht am 18. Juni 2016
39

Lyrik des Tages

Die Last
Still gelegen, unter Schmerzen lebend
Liegt sie da auf ihrem Bett, kaum bewegend
Mimik verzogen, Gestik verbogen
Sie wartet doch nur.. Auf die erlösenden Wogen
20 Jahre trägt sie diese Last schon umher
Still und Leise kommt sie immer näher
Mit dem Schmerz der noch kommt
Geht ein Teil ihres Lebens, verloren in den unendlichen Wegen
Die Regeln wurden gegeben, der Tag beginnt
Sie weiß was passiert, doch sie wird darauf warten
Aufzusteigen in den heiligen Garten
Alexander K. Ithar
veröffentlicht am 30. Januar 2015
38

Lyrik des Tages

Krishnas Veden
Damals wuchs mir noch Angstschweiß aus dem Barte meiner Scharte. Heilig sei mein Kuhfleisch, das ich für euch nun brate. Frisch gegart und ohne Haare warf ich zwei Sechserpaare – begann am Euphrat meine Kreuzfahrt, die ich seitdem schwarzfahre. Flussabwärts auf dem Tigris ging‘s runter bis nach Schweden, flussaufwärts hoch nach Biblis strahlten hellgrün Krishnas Veden.
Gofmann
veröffentlicht am 24. Januar 2025
1

Lyrik des Tages

Namenlos
Die schöne Ruhe dieses Ortes
kreiert den Klang eines schönen Wortes
Im Dunkeln tappend auf der Suche nach ihm
Lässt man die Trauer hinter sich ziehen
Man schaut nicht nach vorn, man schaut nicht nach hinten
Man wird es langsam überwinden
Beltimor
veröffentlicht am 24. Oktober 2013
40

Lyrik des Tages

Devana
Legendär
ihr wollt ott in meiner Gegend klären?
mache euch das Leben schwer
mit nem Säbelschwert
werd ich euch die Mägen leeren
ihr seid nichtmal die Rede wert
also geht mal mit Besen kehren
pfleg dich mehr
es geht nicht mehr ekliger
du bist ein Vogel mit Schuppen
ein fliegendes Reptil
lieb es zu verdienen
das Verdiente dann verspielen
fair spielen?
das Gibt es nicht hier
Hazebuster
veröffentlicht am 16. Juni 2016
36

Lyrik des Tages

Zeit
Ich schrieb ein Gedicht über die Zeit.
...zumindest war dies mein Ziel.
Doch aufgrund meiner Einfallslosigkeit,
stand am Ende eben dieser,
auf meinem Blatt noch nicht viel.
mir
veröffentlicht am 20. Mai 2017
42

Lyrik des Tages

Corona
Die Läden sollen endlich schliessen -
wir wollen die Corona Zeit geniessen
Manfred Maskenfreund
veröffentlicht am 6. Januar 2021
34

Lyrik des Tages

Nackte Beine
Ein Mädchen rannte durch das Gras,
von Maracay bis Caracas,
und wurde um die Nase blass.
Denn Hosen trug sie keine
um ihre nackten Beine.
Giuseppe
veröffentlicht am 28. Mai 2012
43

Lyrik des Tages

Gedankenflüge
Die Worte fließen,
tropfen mir
in Stille auf's Papier

ich stimme ein
in ihre Hymnen
wiege mich
in ihrem Reim
Luna
veröffentlicht am 18. November 2018
63

Lyrik des Tages

Dich
In der Wüste küsste ich dich,
gesehen habe ich dich nicht.
Deine Stimme gehört hatte ich,
deinem Lachen gelauscht ich habe.
Jeden Moment, denn zu lachen hattest du.
Blind bin ich
und jeden Moment wo nicht sehe ich dich
werde lieben ich dich.
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
39

Lyrik des Tages

Klein-aber oho! Wir, im Frühling
Ja, wir kommen alle aus dem Hort
und spazieren, wie man sieht,
durch unsere Stadt,
die vor kurzem erst
der Frühling abgebusserlt hat.

Wir sind gut gelaunt und schreiten fort.
Glücklich der, der Wanderlust im Blute hat.
Doch, doch, doch, wir dürfen auch 'durch' Quellen gehn,
aber d a s dürfen nicht alle Leute sehn.
Unsere gelben Westen: Jedem ein Signal:
Achtung, Autofahrer, Fuß vom Gaspedal!
Wir sind klein, aber oho!,
und nur ganz, ganz selten eine Qual:
Wenn ihr nämlich böse zu uns seid,
liebe Leute: Jetzt wisst ihr Bescheid!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Mai 2017
2

Lyrik des Tages

Stillstand und Wanderschaft
Ich kann nicht bleiben
Kann nicht gehen
Kann's nicht zeigen
Du wirst's nicht verstehen.

Doch ich will so sehr gehen
Und ich will so sehr bleiben
Doch zwischendrin bleib ich stehn
Warum muss ich dies nur erleiden?

Was soll ich tun?
Wo soll ich hin?
Ich weiß nicht nun,
Solang ich nicht glücklich bin.
M
veröffentlicht am 18. November 2018
48

Lyrik des Tages

Tanz der Flocken
Flocken, die vom Himmel fallen
Ihr Tanz, so froh und schnell
Lautlos zu Boden hallen
Liegen da, wie Sterne so hell.

An diesem Tag, ein kalter Wind
Zog durch das Land umher
Die Bö‘ wird immer stärker
Die Flocken werden mehr.

So himmlisch, auch verlockend
Winter zeigt sein schönstes Kleid
Oh, nicht enden, Tanz der Flocken
Traumhaft ist die Winterzeit
M a r i e
veröffentlicht am 12. November 2022
57

Lyrik des Tages

Mein Einhorn
Alles gute zum Geburtstag.
Wünsche ich dem süßesten Einhorn auf dieser Welt.
Ich frage mich, was wird es sein,was es mag.
Jedenfalls kein Schmuck und auch kein Geld.
Ich gebe dir das wertvollste,was ich hab,
Meine Freundschaft und tiefste Liebe.
Ich würde alles für dich geben.
Materielles und sogar mein Leben.
Es ist eine Ehre,dich zu kennen,
Doch ich geh jetzt pennen.
Ich träum von dir und denk an dich.
Der wundervollste Mensch,bist du für mich.
TigerTank
veröffentlicht am 10. September 2016
40

Lyrik des Tages

Schutzengel
Ein Schutzengel möge dich beschützen,
wohin du auch gehst.
Er wird dich stützen,
wo immer du gerade stehst.

Was du auch tust,
du bist niemals allein.
Ob du wach bist, oder ruhst,
dein Engel wird immer bei dir sein.
Magdalena Wank
veröffentlicht am 3. Januar 2018
57

Lyrik des Tages

Entrauscht
Atemlose Gemächer
gestern noch von Dir berauscht
heute alles ausgetauscht,
die Kommode entleert

Sag: Ist es vorbei?
Blumenmond
veröffentlicht am 20. Oktober 2022
50

Lyrik des Tages

Der alljährige Wechsel
Der Wind peitscht gegen das Haus,
das Wolkenmeer kommt nahe.
Menschen sind draußen jetzt rare,
denn keiner kommt mehr heraus.

Man sieht langsam die Blitze,
wie sie funkeln, krachen
und manchmal ein Feuer entfachen
und dies mit großer Hitze.

Und wenn dann der Knall kommt,
mit viel Getöse,
wirkt es sehr böse
und man hofft, dass man nichts abbekommt.

Nun kommt der Regen,
er erschafft sich ein kleines Meer.
Die Menschen wollen die Sonne jetzt sehr,
sie wollen normal weiterleben

Doch wenn es dann erst los geht,
ist alles nur noch am hoffen.
Denn alle sind betroffen,
wehrend es weiter weht.

Nun ist der Sturm zuende.
Alle sind glücklich,
jedoch nur bruchstücklich.
Jetzt machen wieder auf die Stände.

Vom Sturm geht es in den Sommer über.
Die Veilchen duften,
keiner will mehr schuften.
Der Winter ist nun vorüber.

Im Wald hört man Bienen summen.
Keiner ist mehr im drinnen.
Jetzt wachsen viel mehr Linden.
Ab und zu bemerkt man einen Bären brummen.
FST
veröffentlicht am 2. März 2017
44

Lyrik des Tages

Schachmatt
Die eigenen Hände vor das Gesicht geschlagen,
was für ein Grund vorliegt, will man nicht sagen.
Das Leben ist sehr oft nicht mehr lebenswert,
denn es gibt Kritik und man wird sehr oft belehrt.

Wenn man hier möchte etwas argumentieren,
dann gibt es Andere, die das Gesagte korrigieren.
Es soll immer alles falsch und nicht richtig sein,
man geht in sein Zimmer und überlegt dort allein.

Wer Abstand bewahrt, geht sicherlich ein falschen Weg,
doch wird man ihn gehen, weil fast nichts mehr geht.
Die eigene Lebenswelt ist nicht mehr, wie vorher,
vieles hat sich verändert und ist anders als bisher.

Fürs weitere Leben muss man neue Wege finden,
dabei sich aber nicht an Früheres weiterhin binden.
Es kann dann wieder frischen Lebensmut geben,
dieser ist dann festzuhalten fürs neue Leben.

Es geht im Leben nicht immer, alles nur glatt,
manchmal ist es dunkel und man ist Schachmatt.
Paul Reeps
veröffentlicht am 20. Dezember 2018
207

Lyrik des Tages

Unverdrossen
Die Politik hat es heut schwer,
leidet an Öffentlichkeit sehr,
und ist die dann zu sehr verdrossen,
wird mancher Lümmel abgeschossen.
Jetzt ist der Wulff der Bösewicht,
der von den Medien Saures kriegt.
Kredit und Haus, VW und Renten,
der lässt sich sogar Urlaub schenken.
Der Bürger bleibt da Unverdrossen,
wird mit Kanonen auch geschossen
Anonym
veröffentlicht am 14. Januar 2012
36

Lyrik des Tages

Schlümmerick
Ein netter Mann aus Friesoythe,
der dichtete ziemlich schlecht heute.
Als Beispiel gedacht,
leider niemand gelacht,
also macht es doch besser ihr Leute!
sucknam
veröffentlicht am 25. Mai 2013
37

Lyrik des Tages

sternennacht
in der sternennacht setzte ich mich neben dich so allein wie du bist was tust du hier fragte ich dich
ich weiss es nicht zog es hierher dich ganz so nicht
war es ich du glaubst es wohl nicht war es denn wirklich ich ja das glaube ich sagst du es mir nicht
du warst die lockte mich
dann küsse unter dem sternenzelt mich
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
38

Lyrik des Tages

Frühling
Wenn verliebte Loben, lügen
diese ohne zu betrügen:
"keine ist so schön wie du!"
Der Schwamer hat die Augen zu.
Lanton
veröffentlicht am 27. November 2020
42

Lyrik des Tages

Des Tages Nacht
Des Tages Nacht
Im Inneren eines Jedem
Unerbittlich ist die Schlacht
Wenn Hoffnung und Verzweiflung sich erheben

Das vollkommene Glück
Das Trugbild meines Lebens
Des Teufels liebstes Tanzstück
Für das wir alle Hoffnung geben

Zerspringt in tausend Stücke
Wenn wir die Wahrheit erblicken
Vergessen des Nachts Tücke
Klammern uns an die Lichtblicke

Doch wer kann uns Hoffnung geben?
Vielleicht steckt sie doch in jedem
Das Licht vertreibt die Nacht
So bitte ich euch
Seid des Himmels Sternenpracht
Der Unglückliche
veröffentlicht am 19. September 2017
52

Lyrik des Tages

Hass
Erfreut hast nur du mich
alle anderen stoßen mich um
und schrien, ich sei dumm
Egal wer ich bin,
Hauptsache sie hassen mich
was getan habe ich,
dass sie hassen mich?
Leider weiß ich es nicht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
36

Lyrik des Tages

Lebensräume
Menschen sollten mit den Tieren leben
und diesen steht's Lebensräume geben.
An die vielen Wildtiere ist hier zu denken
und ihnen natürliche Nahrung schenken.

Ein schöner verwilderter Blütengarten,
ist ideal für die Vielfalt der Insektenarten.
Die Bienen, Wespen und die Hummel
erzeugen Gefühle beim Gartenbummel.

Die schöne Amsel und viele Meisen,
kommen angeflogen, um zu speisen.
Auch das schöne kleine Rotkehlchen,
war hier sehr oft, um herumzustrolchen.

Unsere Obhut ist sehr lebenswichtig
und für die Artenvielfalt einfach richtig.
Der kleine Igel wird sich oft verstecken,
im Laubhaufen oder unter dichten Hecken.

Für viele Tiere ein schönes Holzhaus,
dort wollen diese dann nicht mehr raus.
Auch ein geschütztes Winterquartier,
mit einer Futterstelle wünschen sie hier.

Hier können unsere Vögel ungestört sein,
weil das Vogelhaus gehört ihnen ganz allein.
Auch andere werden sich nicht verstecken
und nach dem Fettfutter genüsslich strecken.
Paul Reeps
veröffentlicht am 20. Dezember 2018
204

Lyrik des Tages

Seelengarten
Mein Seelengarten ist durcheinander und eigentlich ist es ein Wunder, dass ich die Kraft finde, jeden Tag aufzustehen und dich anzusehen, denn du hast sämtliche Blumen zertreten
Lisa Lauer
veröffentlicht am 19. September 2017
55

Lyrik des Tages

Andererseits
trag mich wohin wo wir allein sind
ich weiß nicht wohin ich will
fragst mich wieso sie so gemein sind
sagst nicht warum du`s selber bist
weil du mich wenn du`s bist
nur vor ihnen schützt
es liegt im Auge des Betrachters
wer der Held im Märchen ist
ist es das Monster tief im Kerker ,
das nur mir zeigt sein Gesicht,
das böse Ritter frisst
welches warm und voller tränen ist ?


Flieg mich wohin sie mich nicht sehen
Flieg mich raus aus diesem Land
Will mit dir bis ans Ende gehen
und halt dabei deine Hand.
Weil ich an dir lieb
was nur du mir gibst
Es liegt im Auge des Betrachters
ob du mich grad entführst
oder ob du mich grad rettest
und mich dabei sanft berührst
ob du mich so vollendest
wie ich später sein würde
L.Lekhi
veröffentlicht am 19. Januar 2020
40

Lyrik des Tages

Streben nach Leben
Gedanken, die ich anbreche, doch wieder lasse fallen. Den Weg durch meinen Mund nie finden werden und ungehört verhallen.
Und eine Frage überall: Bin ich richtig oder falsch? Ich muss dringend die Antwort finden, den einen Menschen an den ich mich in Freiheit kann binden. Mit dem ich meine Traumwelt teile, auf dass er mich von der Krankheit heile.
Meiner Seele sollen wieder wachsen Flügel, ich bin im Tal, ich will auf den Hügel.Doch noch bin ich im Irrgarten, bitte führ mich ans Licht. Ich durfte mich nicht vergessen, ich gebe dir Recht.
Hörst du nicht meinen verzweifelten Ruf, haben uns so weit entfernt, dass du nicht hörst meinen Ruf. Er wird immer leiser, doch in mir schreit es weiter. Du kamst nicht, du kommst nicht mehr, nur dieser Gedanke, sonst innerlich leer.
Anonym
veröffentlicht am 11. Mai 2012
38

Lyrik des Tages

Die Farben der Liebe
Liebe ist nicht schwarz...
Liebe ist nicht weiß...
Liebe ist bunt...
Bunter als jede Blume, die wachsen kann,
aber wie sie blühen kann, kann sie auch welken.
So wie die schönste Blume auf der Wiese,
zertreten werden kann,
kann die Liebe schneller sterben als wachsen.
Die Liebe braucht Zeit und Rücksicht,
doch kriegt sie es nicht,
stirbt sie bevor sie ihre volle Schönheit zeigen kann.
Murat Öz
veröffentlicht am 13. Februar 2013
36

Lyrik des Tages

Die Perle am Rhein
So wunderschön hier, Boppard am Rhein. Lecker Essen und toller Wein. Weinberge und Wiese überall, klares Wasser wie Kristall. Und wenn „Du“ auf der Reise bist, halt einfach mal an, es lohnt sich für jedermann.. ..
Tan Prifti
veröffentlicht am 30. März 2019
36

Lyrik des Tages

AFD - Verfassungsfeind
Was nennt Gauland 'nen Vogelschiss?
Wer sagte "Antifa? ab ins KZ"?
Gauland ist ein Nazi, ganz gewiss!
Auch Mirko Welsch, worauf ich wett'!
ist nicht all das eine Problem?
kann man drüber hinweg noch sehn'?
Ich sage "NEIN!", das kann man nicht,
Blickt dem Rassismus ins Gesicht,
bekämpft ihn mit allem, was ihr habt,
sonst hat die Menschlichkeit versagt.
asoziales netzwerk
veröffentlicht am 26. November 2020
32

Lyrik des Tages

Innenstadt
Tauben fliegen über Dächer
Weit entfernt von leisen Bächern

Autos hupen, fahren schnell
Die Sonne scheint nicht ganz so hell

Ein Laden folgt dem anderen
Es raucht 'ne junge Kellnerin

Ein Mädchen bindet sich den Schuh
Dieser Stadt kommt nie zur Ruh
ErikaSko
veröffentlicht am 26. März 2019
46

Lyrik des Tages

Wenn ich...
Wenn ich meine Gedanken stoppen könnte, würde ich es tun.
Wenn ich meine Angst ignorieren könnte, würde ich es tun.
Wenn ich Leid abschwören könnte, würde ich es tun.
Wenn ich keinen Hunger mehr spüren könnte, würde ich es tun.
Wenn ich Schmerz ertragen könnte, würde ich es tun.
Wenn ich nicht lachen müsste, würde ich es tun.
Wenn ich all das tun kann, dann bin ich tot.
Anonym
veröffentlicht am 20. Dezember 2012
43

Lyrik des Tages

Grüntee
In China isst man Hunde und brüht sich grünen Tee,
in Deutschland sind es Pfunde durch Zucker weiß wie Schnee.
Oder war es doch der Bierschinken?
Verkennst du den Weg des Tees, wird er dich austrinken.
Grüntee – morgendliches Stimulans seit 4500 Jahren.
Kaffee – die Kanne zum Wurstkranz und dann zur Arbeit fahren.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 12. Dezember 2019
4

Lyrik des Tages

Hungertanz
Ich will mehr, mehr von allem
Es brodelt in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
es schreit, es begehrt nach mehr
Sag Herz, wovon willst du mehr?
es will mehr, mehr, mehr von allem
es sticht in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
Sag Herz, was macht dich glücklich?
Immernoch will es mehr, mehr, mehr, mehr von allem

Es zerreisst unter fürchterlichem Schmerz
Es schreit nicht mehr nach mehr, mehr, mehr von allem
Anonym
veröffentlicht am 30. Juni 2013
42

Lyrik des Tages

☆Sternenlicht☆
Es leuchtet etwas, mehr als das.
Wie kann ich das erklären? Es ist da und bleibt dort wo es ist. So ziemlich stark, immer, immer, immer... weiterhin noch da. Es spricht mit mir vor Tränen und voller Sorgen. Allein die Gedanken hat es für mich da zu sein. Es macht mich und sich sooo überglücklich, wenn wir uns zukünftig öfters sehen, diesen Stern.
Dieses Vertrauen ist unglaublich treu und wichtig geworden. Dieses lässt mich erstaunlich erstrahlen. Gerade deswegen glitzert, flimmert es in mir. Wie ein Flamme des Feuers, die nie erloschen wird.
Dieser Person schenkt uns beiden gegenseitig einen ganz grosen breiten Lächeln besonders ins Gesicht.
Yuks
veröffentlicht am 23. Mai 2023
11

Lyrik des Tages

Die kleinen Dinge...
Leben und Sterben,
darum dreht sich alles.

Null bis hundert,
nur das Zählt.

Doch sind es doch die kleinen Dinge,
Die das Leben vom sterben unterscheiden.

Schlaffen und essen und trinken und küssen,
Das sind die Sachen die das Leben versüßen.

Nur braucht man dafür ne passende Seele,
denn Spaß mach das Leben doch nur mit Liebe.
Murat Öz
veröffentlicht am 13. Februar 2013
38

Lyrik des Tages

Himmlischer Verwandlungen
Gestern Abend blickte aus den Wolken
ein greises Katzengesicht auf mich nieder:
Naseweis, der Schlawiner!

Als ich kurz danach vom Buch aufschaute,
war er fort, der alte Schmeichelkater,
dafür ein grimmiges Löwengesicht.

Sekunden später war auch dies und mit ihm
ein goldener Drache, der von dunklem
Wolkengebrösel umgeben war, gänzlich verschwunden. - Der Himmel war wieder ein unbeschriebenes Blatt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. November 2016
13

Lyrik des Tages

Nimm es hin
Nimm es hin sagt ihr
nimm es hin-Leben ist Entwicklung,
Leben ist Wachstum,
Leben ist grausam,
Leben ist Utopie,
Leben ist Massenware
und Leben ist jetzt
Leben ist Leben
Nimm es hin
desWichtsgewicht
veröffentlicht am 7. April 2013
44

Lyrik des Tages

Halloween
Weißes Gerippe entkam des Waldes Rand,
Rote Augen glühten vom schwarzen Gewand,
Tat Schritt für Schritt bevor es verschwandt
In den Straßen einer weißen Stadt, unbekannt

Es mischte sich dort unter blinde Buben -
Lugte durch Fenster in helle, warme Stuben,
Starrte hinab in dunkle Schattengruben -
Klimpernd in der Knochenhand die Todeskuben

Hunger floß durch Leere wie dunkles Blut
In verrottetem Bauch eine rauchende Wut,
Auferstanden durch jene brennende Glut,
Die vertilgt mit einem feurigen Blick jeden Mut

Hinter ihm die Toten, mit schweren Gaben,
Scharrten Erde, um Schreie zu vergraben
Erzählten in leisem Murmeln dem Knaben
Die Geschichte des letzten, einsamenen Raben

Dessen starke Flügel schwangen ihn empor
In windige Lüfte so hoch, der Atem gefror
Mit ihm flogen die Krähen, krächzten im Chor:
"Auf, nur auf, öffnet bloß weit das Weltentor!"

Der Himmel blutete in leuchtenden Strahlen,
Blinzelnde Sonne beschien schwach die kahlen Schalen

Kam einmal der Tod zurück,
Verliert das Leben, Stück für Stück.
Moonconqueror
veröffentlicht am 30. Oktober 2018
45

Lyrik des Tages

Gemetzeltes Geschnetzeltes
Blutiges Schnitzel auf dem Tisch,
die Kellnerin riecht streng nach Fisch. Doch wo ist denn dein Freund geblieben, kannst nicht denken, die Kellnerin riecht ebenso nach Käsefüßen, gerieben. Er wollte doch nur kurz spazieren, wurde ermordet im Wald beim Flanieren. Und genau hier, im Gasthaus Zur Flinken Laus, wurde er verarbeitet zu eben deinem Schmaus.
matze
veröffentlicht am 12. Mai 2012
40

Lyrik des Tages

Ein neues Jahr (5 Elfchen)
Winter –
ein krankes Herz
schläft sich gesund
Schatten werden gelöscht im
T a g e b u c h

Herbst –
Die Flut
bringt wieder Zweige
Wind schluchzt Sehnsucht nach
L i e b e

Sommer –
Freiheit wärmt
wie die Sonne
unsere Erde – auf ihrem
S c h w e i g e m a r s c h

Frühling –
In Gedanken
lebe ich längst
den Sommer; er öffnet
R o s e n – und H e r z e n

Nächte –
mein S c h w e i g e m a r s c h
durchs T a g e b u c h –
R o s e n und H e r z e n
auf dem Einband verkünden
L i e b e
Annelie Kelch
veröffentlicht am 26. Januar 2018
7

Lyrik des Tages

Die Welt
Die Welt,
von Innen voll mit Leben gefüllt.
Das Magma strömt in den Himmel.

von Außen, die Silhouette enthüllt,
führt der Blick in den Sternenhimmel.
Anonym
veröffentlicht am 30. Januar 2015
47

Lyrik des Tages

Bei dir bleiben
Ich schaue dich an,
doch du merkst es nicht.
Du probierst jeder zum Lachen bringen.
Doch das wundert mich nicht,
das schaffst du jedes Mal.
Ich will bei dir bleiben
doch das geht einfach nicht.
Ich komme zu dir aber du merkst es nicht.
Deswegen komm ich nie mehr zu dir,
ich habe leider ein anderes Weg als du.
deyaram3a
veröffentlicht am 22. Januar 2020
37

Lyrik des Tages

Mondkinder
Ein heller Streifen so gold, den Abendhimmel ziert. Vor dem Wolkenblau, wird noch der Schattenriss der Bäume gewährt.

Mit jeder Sekunde wird die Dunkelheit voller, der Mond ist noch versteckt, hervortreten soll er.

Sobald die letzten Sonnenstrahlen für heute verreckt, gibt der fiebrige Puls der Nacht Acht, und lässt die Mondkinder nicht schlafen, die vom Mondlicht beseelt sind.
Mondkind
veröffentlicht am 29. Juni 2012
56

Lyrik des Tages

Das Leben eines Zwerges
Es war ein mal ein Zwerg
Der wollte einen Berg
Er wollt' ihn selbst Erklimmen
So ging er ins Ausdauerschwimmen

Er hatte nun viel Geld
Und war ein grosser Held
Er schwamm dann immer weiter
Doch wurde dann nur Zweiter

Er übte ganz viel
So ging er nach Kiel
Er holte sich 'ne Frau
Die war ihm jedoch zu rauh

Die Frau gefiel ihm nicht
Sie war nicht wirklich dicht
Er ging dann plötzlich fremd
Drum ist das Märchen jetzt zu end
ImGajeed
veröffentlicht am 22. Januar 2020
40

Lyrik des Tages

Der kluge Löwe
Der Mensch der sieht den Löwen liegen
und denkt sich nur wie faul der ist.
Den ganzen Tag das Essen kriegen
Frau Löwe jagts, Herr Löwe frissts.

Tag ein, Tag aus stapft unser Löwe
immer nur so weit er muss.
Wir denken uns, der ist doch blöde
wo bleibt denn da der Überschuss?

Der Mensch ist clever und gerissen
und arbeitet Tag ein Tag aus,
verdient das Geld, vermehrt sein Wissen
und kriegt dafür gar noch Applaus.

Baut Häuserschluchten, Autos, Straßen
Computer, Handys, allerhand.
Frisst Wälder, Tiere ohne Maßen
und lobt dabei seinen Verstand.

Ist emsig stets darauf besessen
noch mehr zu kriegen als er hat
bedruckten Schein braucht er zum Essen
will immer mehr, ist niemals satt.

So werkelt er voll Überdruss
und hofft stets auf das große Los
damit er nicht mehr schaffen muss
gelingen tuts den Wenstgen bloß.

Verliert so Stück für Stück das Wahre
und langfristig auch seinen Mut
bis er allein liegt auf der Bahre
Der Löwe nur: „Watt jets mir jut!“
TylerVDurden
veröffentlicht am 3. Oktober 2017
40

Lyrik des Tages

Etwas ist da
Etwas ist da das blockiert
wie der Winter die Frühblüher
wie die Eifersucht die Beziehung
wie die Eltern das neugierige Kind
wie ein Stück Plastik in den Speichen des Rades
es beginnt sich zu drehen
das Stück Plastik muss bleiben
muss folgen
muss drehen
dann kommt die Ampel
dann kommt der Frühling
dann kommt das Vertrauen
dann kommt erwachsen werden
dann kommt
ETWAS
desWichtsGewicht
veröffentlicht am 7. April 2013
40

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