zurück

Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

An Mama
Ich war in meinem Zelt, in der Hoffnung ich komm an Geld
Hab sie alle enttäuscht und alles vorgetäuscht
ich brauchte das Geld
Bruder, Familie und für mich selbst.
sie war die Queen vom King
und jetzt ist sie Asche in diesem komischen Ding.
shejlax
veröffentlicht am 22. Februar 2022
29

Lyrik des Tages

ich bin .... bist du noch da?
Ich wollte nie meine Verletzlichkeit, Probleme, Sorgen, Fehler Ängste, Gefühle und Gedanken gegenüber dir zeigen.


MEINE Last sollte nicht deine sein, die wollte ich alleine meistern, dennoch hast du mir indirekt geholfen. ;)
Du halfst mir in einen Teil, gewisse Punkte in meinem Leben.
Ich weiß, das ist menschlich. Das gehört irgendwie dazu. Ich fühle mich wie ein/e Versager/in... einfach leer und .....


Würdest du weiterhin jemanden wie mich in Kontakt behalten, gerade wie ich bin und mit meinem Problemen?
Yuks
veröffentlicht am 30. Juli 2024
6

Lyrik des Tages

Krieg
Verbarrikadiert in den Häusern,
leise abwartend.
Voller Geld bei den Schleusern.
Niemals schlafend.

Hässliche Bomben,
abscheuliche Waffen.
Völlig benommen,
wie soll man so sein Leben schaffen?
Rosenblüte
veröffentlicht am 23. Juni 2017
57

Lyrik des Tages

Barfuß durch den Matsch
Es hat geregnet und alles ist nass,
wir haben Spaß.
Barfuß lauf ich durch den Matsch,
platsch, platsch.
Es ist warm der Matsch ist kalt.
Nach Hause geh ich bald.
Die Arbeit kann warten,
denn ich geh in den Garten.
Barfuß lauf ich durch den Matsch,
platsch, platsch.
The winner
veröffentlicht am 6. Juli 2020
36

Lyrik des Tages

Ein Jahr
Seit einem Jahr sehnt sich mein Herz nach Dir,
und lässt mich noch immer träumen von Dir.
Es würde gerne bei Dir sein und deine Nähe spüren,
Dich in eine Liebe entführen.

Gemeinsam möchte es noch so vieles erleben,
Leidenschaft und Zuneigung Dir geben.
Dich in Wolke sieben erheben,
und dort für immer mit Dir leben.

Doch alles erscheint in weiter Ferne,
Unerreichbar... doch erreichen würde ich es gerne.
Da bleibt mir nur die Frage nach dem Wie,
aber die Antwort kenne ich bereits: Nie.
der Arne
veröffentlicht am 7. Juni 2013
42

Lyrik des Tages

Sommerregen
Still das Tuch,
den Rock betrachten,
wenn Nieselregen
im Heuwagen flüstert:
zaghafte Tropfen,
vom Wolkenmeer
ausgeseufzte Perlen
des Augenblicks,
die schamhaft versickern.

„Ach, Schauerchen,
heimlicher, sanfter“,
klagt Gott, der von Zeit
zu Zeit dem Geschwätz
im Tümpelschlick lauscht.
„Was auch immer verborgen
sein mag unter der Pappe,
dem Entenflott und allem
Blüten‑ und Blätterzauber:
Fromm wird es nimmermehr.“
Annelie Kelch
veröffentlicht am 25. Juni 2017
14

Lyrik des Tages

Mei Rawern
I geh mit meina Rawern,
voller Gmiasbriah.
I brunz da in dei Zistern,
ja i moch ma de miah.

Mei Rawern is subba,
mei Rawern is sche,
do brauchsd di goned mucka,
und dei Mama saufd nur Tee.

Kies, Dreg, Torgel und Sand,
dei fette Mama schiabds and Wand.
Sie kippts aus wia a Mo,
hod oba nix davo.

Meine Reime san brudal,
genauso wie Rawern und Briah,
dei Mama is Gesichtskarnevall,
wia a oide dreckade schiebedia.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
31

Lyrik des Tages

Grüne Stunden
Grün wie das Gras: die Farben meiner Kindheit;
ein Blick übern Deich durch unser Fenster nur:
Und augenblicklich war ich entschlossen, bereit
für einen frühen Streifzug durch die grüne Natur.

Die taufrischen weiten Wiesen hinunter
lief ich Sonntags ans Wasser - ins Uferblaue;
wie grüne Seide funkelte es, das Gras meiner Aue:
Bunt schon am ersten Mai, im Juli noch bunter!

Ich schickte Klage um Klage hinüber zu dir:
Übers Wasser scholl 's mit rauem Möwengeschrei:
Du hörtest mich, schicktest übermütige Kälbchen mir
und dröhnende Schiffssirenen aus aller Welt vorbei.

Grüne Kindheit: vergangenes Glück und Leid;
Vergangenheit auch: jene kurze grüne Jugendzeit,
darin das Schilf schwankte im Wind, mal sanft, mal wild.
Mich wundert, dass meine grüne Seele nicht überquillt!

Das Grün der Wiesen hat sich mir ins Aug' gebrannt,
grün wie Vier-Blätter-Klee, das ich einst dort gefunden,
grün wie das ritzende Schilf in meiner verletzten Hand;
am Ufer, im Sumpfdotter, verrannen mir grün die Stunden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. September 2017
6

Lyrik des Tages

Ohne DICH bin ich nichts!
Nur dir würde ich mein Leben geben,
denn wenn ich sehe in deine Augen,
sie mir die Seele absaugen.
Du bist es
der meine Welt
in seinen Händen hält.
YUNA
veröffentlicht am 26. Oktober 2019
28

Lyrik des Tages

Freundschaft
Das Leben kann schön sein, mit Liebe gefüllt,
solange, bis sich manch Dunkles enthüllt.
Es scheint nur noch bergab zu gehen,
doch es gibt Meschen, die immer zu dir stehen
und dir dann helfen. Das sind Freunde
Anonym
veröffentlicht am 31. Juli 2012
44

Lyrik des Tages

Graues Nichts
Irgendetwas, falsch und trüb hier drin.
Sehe nur ein graues Nichts, nicht zu greifen und zu spüren, betäubter Sinn.
Fass an meinen Kopf, dann an die Stelle wo ist mein Herz. Fühle nichts, nicht diesen früher allgegenwärtigen Schmerz. Ich schrei nach Hilfe, falle rückwärts in mich schluckenden Morast, bin so leicht, so verloren, ein vergessener Niemand im Nichts. Wo meine Seele, mir bestimmte Last.
Anonym
veröffentlicht am 2. Juni 2012
36

Lyrik des Tages

Die Henne und das Ei
Die Henne legt ein Ei,
da ist ja nix dabei.
Wer war zuerst dabei?
Die Henne oder Ei?
Das bleibt die Teufelei!
Hühnerschreck :-
veröffentlicht am 2. Februar 2012
41

Lyrik des Tages

Wähler-Verarsche
Nicht 70, NEIN über 90 Prozent
hat man vom „Sondervermögen“ veruntreut.
Die Wähler-Verarsche war-ist effizient :
Man lügt und sagt nur, was das „Stimmvieh“ erfreut .

Auch diesmal wird’s teuer: Jede Menge Milliarden
für Infrastruktur - die sind nicht mehr da!
Weder Strassen noch Brücken noch Schienenanlagen
wurden erneuert --- aber Genderprogramme in Kenia.
Bernd Gast
veröffentlicht am 17. März 2026
5

Lyrik des Tages

Ein Tag
Morgenrot, kämpft bis zum Tod.
Bis zur Mittagsstund, dann vergeht das frische Bunt.
Der Himmel klar und blau, wird gen Abend trüb und grau. Nach dem Abendrot die Dämmerung zieht auf,
Sonne und Mond laufen den täglichen Wettlauf.
Anonym
veröffentlicht am 17. Mai 2012
38

Lyrik des Tages

Traumboy
Nicht zu groß sondern klein.
Etwas dünn darfs gerne sein.
Ein Ohr das absteht ein kleineres bein.
glaub mir traumboy dann bist du mein.
InLove
veröffentlicht am 23. Juni 2017
38

Lyrik des Tages

lockruf
Giarige wön schlogn mit volla wucht,
auf dein geschwächtn schutzschüd ein

Zabrechn die schoin, probian deine frucht,
schleifn den kantig schoafn stein

Hungrige süchte düastn noch deim trieb,
gequöt woatns auf dein Lockruf

Vajogn glei jedn wüdfremdn dieb,
iahre geheimnisse bedeckt a weisses tuch.
philjazz
veröffentlicht am 21. September 2016
5

Lyrik des Tages

463. | titel noch nicht bekannt
1.strophe:
steh mit zwa beinen aufm bodn,
egal ob im toi oda aufm beag,
benutz meine eignen methodn,
geh lauf und spring üba jeds natuaweak
hob mi mit da eade vabundn,
brauch die elementarn eneagien,
hob jede bruckn übawundn,
wea oi meine gefühle einbeziehn
meine äussast sensiblen struktuan,
brauchn togtäglich iah streichleinheit,
hob die kompliziatn partituan,
in übasichtliche fächa eingreiht
suach scho long noch meim valoanen ich,
beim mosaik föht no gnua mat‘rial,
mei sö umfosst feine zoate strich,
is objektiv, nüchtan und trivial.
philjazz
veröffentlicht am 6. Juni 2019
4

Lyrik des Tages

468. | dei feia
ch 1a) 11/9/11/9
dei feia brennt no lichtaloh, hass und wüd,
do meins is nua no asche und staub,
dei sprühendes feia is no long net gstüt,
meins is eafroan, is nie meah auftaut

dei feia hot gnua noahrung und proviant,
do meins hot die ressourcn valoan,
dei fröhliches feia is imma konstant,
nua meins hot den flommen obgeschwoan

dei feia eaweckt in dia no leidnschoft,
do meins stüazt si tiaf in apathie,
dei bewegtes feia hot no so vü kroft,
meins woa dafüa a gföschte kopie

dei feia kocht volla ungestüma lust,
do meins is nua unsichtboara rauch,
dei stüamisches feia is no so robust,
meins is wie a schwocha otemhauch.
philjazz
veröffentlicht am 9. Januar 2020
4

Lyrik des Tages

468. | dei feia
f 1) 10/9/11/11
wieda hot mi da onfoi attackiat,
da feind is uneakonnt einmarschiat,
die pletzliche invasion hot mi geschockt,
diese offensive trifft mi splittanockt

wieda is mei hysterie explodiat,
da feind hot si lautlos einquartiat,
mei peasönlicha konflikt is rein und echt,
weaf mi ins surreal latente gefecht

wieda hot mi da kollaps sabotiat,
da feind hot spualos sei revia markiat,
denn diese okkupation woa illegal,
die peaspektive is viadimensional

wieda is mei schizophrenie rotiat,
da feind is unbemeakt kollidiat,
mei innre fehde bekämpft den stimmenfluss,
wü von dia goa kan viraln obschiedskuss.
philjazz
veröffentlicht am 11. Januar 2020
2

Lyrik des Tages

Des Reimes Reim's Frieden
Versuch dir keinen Reim zu machen
auf das was ist gewesen
Empfange das Gedicht was kommt
In dem kannst du dich lesen

Und such auch nicht der Zukunft's Reim
Den lass dir einfach schenken
Als ein unendliches Gedicht
lässt du es dir erdenken

Und bist nur stilles Lauschen noch
Lässt dein Gedicht passieren
Nur Jetzt macht alles einen Reim
Und Nichts braucht hier kreieren
dichterlos
veröffentlicht am 27. März 2018
38

Lyrik des Tages

Wieso?
Du versprichst mir, eines Tages wiederzukommen.Doch du willst nur wegkommen. Ich will doch mitkommen.Papa, war ich nicht immer dein Mäuschen? Wie im Märchen. Doch du gehst immer zur neuen Mama und diesem Kind. Ich bin doch nicht blind.Wir waren doch zu dritt. Immer mit dir mit. Hast uns gesagt, du kommst zurück, doch du liegst weit zurück. Nun ist Mama weg, nur die neue Mama und ihr Kind. Ich wäre so gern, bei Mama geblieben, du willst mich abschieben. Dann würde ich gerne sterben, hier in den Scherben.
LOVE
veröffentlicht am 13. April 2017
33

Lyrik des Tages

A B C D E F G H I J K L M N O P
Alle Buchstaben sind so schönen.
Ich könnte mich der Schönheit frönen,
Und die Buchstaben krönen!
Anonym
veröffentlicht am 8. Oktober 2021
23

Lyrik des Tages

Dein Leben!
Wenn man träumt von Reichtum und Macht,
Mit allen Privilegien und seiner Pracht, sollte man sich eines geben, Geld ist nicht alles im Leben.
Liebe sanft, liebe klar- diese Wörter, wie wahr.
Stell dir immer diese eine Frage am Tag,
Was ist überhaupt das, was ich mag?
Denn eines ist wichtiger als alles andere auf der Welt,
Es ist dein Geist, dein Verstand der dich am Leben hält.
Daher... Existiere froh, existiere weiße, und ziehe im Leben deine Kreise.
Keype
veröffentlicht am 6. Dezember 2018
41

Lyrik des Tages

Der Traurige
Einsam und mit starrem Blick, steht er auf dem Deich,
seine Augen leer, sein Kopf gesenkt, sein Antlitz kreide bleich.
Er steht nur da, bewegt sich nicht, der Wind weht übers Meer,
eine Gestalt, von Leid geprägt, das atmen fällt ihm schwer.
Von Zeit zu Zeit wischt er geschwind, Tränen aus seinem Gesicht,
jeder sieht, dass er traurig ist, der Mann im Dämmerlicht.
SAilor Joe
veröffentlicht am 24. Februar 2018
31

Lyrik des Tages

VBA - Qualifikation
Ich bin im Rappen ungefähr so wie Klitschko im Boxen
Ein Punch und ihr zerfallt alle wie Klinopyroxen.
Ey, Pisser, ruf schon mal den Gerichtsvollzieher
Du wirst weinen während ich aus dem Gericht stolzier
MunaZ
veröffentlicht am 19. November 2013
23

Lyrik des Tages

Ein besonderer Tag
Ein besonderer Tag heute war,
Ich die Sonne bereits morgens sah,
Ein sanftes Blau den Himmel bedeckte,
Ein Käfer seine Beine streckte,
Die Vögel flogen hier und da,
Ich sehr glücklich heute war.
Sir Kasimir
veröffentlicht am 4. Juni 2018
33

Lyrik des Tages

474. | titel noch unbekannt
474. | 1.strophe

1) 8/8/10/12 (8/8/11/11)
weit offn steht des fiamament,
nua mei gedächtnis homs zuagspeat,
mei vagänglichkeit is scho längst ausbrennt,
da skizziate lebmslauf hot jetzt scho kan weat

weit offn steht des steanenzöt,
do woikn vahindan mei sicht,
hob mei steablichkeit auf goa kan foi bestöt,
da letzte eiskoite hauch bodet im gift

weit offn steht des himmlsdoch,
da regn spült wieda ois foat,
denn mei zeitlichkeit begrenzt den lebmsboch,
da vamisste rückkauf hoit afoch nie woat
...10/10/10/10
mecht meine gedonkn no offnboan,
mei philosophie deaf net untagehn,
iah miassts meine weisheitn no eafoahn,
donn kennts endlich den lebmssinn vastehn.
philjazz
veröffentlicht am 4. Juni 2020
3

Lyrik des Tages

Der schlechte Koch
Mein Gedicht
so schlecht wie manch Gericht,
doch schmecken tut es mir immer noch nicht.
So ging ich zum Chefkoch
und gab ihn einen neuen Kochtopf.
Vielleicht lag es an seine Art zu kochen,
denn man hat es wohl gerochen,
deshalb hab ich in seinen Topf gebrochen.
So ging ich fort von seinem Restaurant
und kaufte mir nebenan ein frisches Croissant.
vNKK
veröffentlicht am 13. Mai 2016
39

Lyrik des Tages

wie fühlt sich es an.. ?
Hi, ich möchte etwas versuchen
keine Sorge es wird nicht viel Zeit beeinspruchen
Ahnungslos, alles ist gleichgültig, langweilig, egal
ich betrachtet es auf eine Seite zwar neutral
Die Lage verändert und auch die Sicht
Die Umgebung erkennt es nicht
Mühlos wird die Sprache auch die Stimme
undeutlich, leiser und schwach
Kaum zu atmen schneller, heiser, kurz und einfach
Es nimmt eineandere Art von der Welt wahr
verschwommen dennoch klein wächst die Gefahr...
Yuks
veröffentlicht am 30. Juli 2024
6

Lyrik des Tages

Abendschmerz
Die Nacht kam angeschlichen,
ist übern Wald gestrichen
mit schwarzer Silhouett’.
Die Stadt steht still, und droben
hat sich der Mond erhoben
aus seinem Federwolkenbett.

Jetzt ist es wieder leise
und man vernimmt die Weise
vom Weh und Ach der Welt.
Ob Arme oder Reiche,
der Mensch endet als Leiche,
auch wenn ihm dies gar sehr missfällt.

Der Glanz viel bleicher Sterne
in traumverlorener Ferne,
so mild und silbermatt:
fällt in das Laub der Bäume
und in den Schmerz der Träume,
die mancher tapf're Bürger hat.

Der Tag in seiner Fülle
ist nur mehr laute Hülle
um die Natur der Welt:
zerstört, verseucht, enteignet,
gejagt und ausgeweidet,
für noch und nochmals nöcher Geld.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Mai 2017
6

Lyrik des Tages

Fragen ohne Antwort
Ich bin ein ganz normaler Typ.
normal mag zu viel gesagt sein.
ich bin ein Getriebener.
nicht von Sucht oder Wahn, sondern von meinem Willen.

Er ist schnelllebieger als jeder Promi,
unpünktlicher als jeder Bus,
verrückter als jeder Junkie,
vielleicht einfach wechselhaft?

Mal will ich singen, mal tanzen,
mal will ich schreiben, mal alles lassen.
Mal intelligent sein, mal stumpfsinnig,
mal will ich eine Beziehung, mal alleine sein.

wie soll ich meinen Weg finden in dieser Welt?
Anonym
veröffentlicht am 14. Juli 2015
37

Lyrik des Tages

Im Nebel der Wolken
Mir fehlen Minuten auf Erden:
Ich wurde getragen,
von unsichtbaren Händen
eines Stück Wegs enthoben.
Und sanft schwebte ich
zwischen gestern und morgen
im Nebel, im Nebel der Wolken.
An mir vorüber
auf deiner Wolke
kreuztest du meine.
Ich sah dein Gesicht
und du meines.

Mir fehlen Minuten, Stunden vielleicht.
Ich ging meine Straßen weiter:
von Westen nach Osten
von Süden nach Norden,
zählte die Ratten in
modrigen Gräben.
Im Teer, auf den heißen
Chausseen, verließ ich
die leichten Schuhe.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. September 2017
8

Lyrik des Tages

Diese Tage (Teil 1)
1 Nun stehe ich wieder in dieser dunklen Gasse.
2 In dieser weiten, weiten…
3 Es sind diese Tage, die ich hasse.
4 Ich kann nicht hinausschreiten.

5 Es sind diese Tage
6 an denen ich mich frage,
7 ob dies alles nötig ist,
8 das alles, dieser Mist.

9 Es sind diese Tage
10 an denen ich mir sage,
11 alles wird gut,
12 doch ertrinke ich in der Flut.

13 Was einst erreicht,
14 es verbleicht:
15 Schwarz und Weiß.
16 Umsonst der ganze Fleiß.

17 Es sind diese Tage
18 an denen ich klage
19 und nicht fasse,
20 wieso gibt es eine Rasse?

21 Es sind diese Tage
22 an denen Dinge passieren,
23 an denen wir Dinge verlieren.
24 Es bringt mich in Rage.

25 Gefordert wird Zusammenhalt,
26 doch was in meine Ohren schallt,
27 es ist Gewalt,
28 eine schreckliche Gestalt.
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 5. Juni 2020
41

Lyrik des Tages

Freitag
Das Wohlstandskind am Freitag bellt:
Wir haben keine zweite Welt.
Da ruf ich in eure Mitte:
Wir haben sogar eine dritte!
Dort gäb’s für euch ein Betätigungsfeld.
Wanderer
veröffentlicht am 22. September 2020
102

Lyrik des Tages

talisman - 369. 1.strophe
Hob mi wieda moi söbst vagessn,
hob die kontrolle total valoan,
gib afoch dem alkohol die schuid

Bin von iahra scheeheit vasessn,
kennt auf da stö aus da haut foahn,
bei iah hob i afoch ka geduid

Muass mi jetzt wieda moi entsponnen,
mei innre temperatua zruckdrehn,
den bodn da wiaklichkeit berüahn

Boid is mei wut wieda zaronnen,
konn afoch ohne sie net mea lem,
mecht sie jetzt so gean wieda vafüahn.
philjazz
veröffentlicht am 9. Oktober 2016
11

Lyrik des Tages

Ein großer Dichter
Ein großer Dichter

In jungen Jahren muss man dichten,
wenn du alt bist liegst du bald unter vielen Fichten.

Wenn deine Glieder sind noch geschmeidig,
sind die Verse noch lustig und nicht leidig.

Doch wenn der Sensenmann klopft an die Türe,
richt's im ganzen Haus bald nach Weihrauch und nach Myrrhe.

Wenn die Tage sind gezählt,
wirst du sehen, dann hat man dich abgewählt.

Dann geht keiner mehr auf die Walz,
dann hängt das Sabberlätzchen dir leider um den Hals.

Die Sturm- und Drangzeit ist schon lang' vorbei.
Geht ein großer Dichter vielleicht im Mai?


© Jadeit, 18.05 2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
5

Lyrik des Tages

Hass der Welt
Die Welt dreht sich ohne Unterlass.
Die Menschheit zeigt sich ihren Hass.
Indem sie sich zunieder macht.
Die Freundschaft hört auf ganz sacht.
Und ich weiß mit Bedacht dass sie nicht mehr wiederkommt sondern nur der Hass, denn er ist die Last die über uns wacht.
Lukas2113
veröffentlicht am 21. September 2012
43

Lyrik des Tages

Www wadde hadde pustefix
An manchen Tagen, kann ich nicht klagen, aber an den anderen, da muss ich sagen, den ganzen Rotz, von dem ich fast kotz, kann ich langsam nicht mehr ertragen. Das Thema World Wide Web, also ich mein Internet, ist zum überdimensionalen Hotspot des Mainstreams konvertiert, total irritiert, hab ich nicht kapiert, bin frustriert, schockiert und desillusioniert. Scheinbar etabliert, funktioniert das Leben nur moderiert wenn es im Internet passiert. Jeder twittert was er widdert, Youtubed in seinem Kanal alles total banal, an einem Stück ohne Ende nonstop biste hip trägst du Highheels oder flipflop, hast'n großen oder'n kleinen - Kopp, wie war der Stuhlgang, was geht ab, Mann!? Selfiemanie in Akribie, überall in allen Lagen, soviel Irrsinn, nicht zu ertragen. An manchen Tagen will ich bloß fragen, wie dämlich ist die Welt eigentlich. Auf Elite Partner sucht man sich bis man sich findet, auf Tinder daten schon Kinder und Chatroulette ist die reinste Wichsparade, keine Gnade. Oh du armer Augustin alles ist - schiss.
Heho Tyrannosarurus
veröffentlicht am 5. Juni 2018
27

Lyrik des Tages

Mein lieber Schwan - auf dem Eis
Kleiner Schwan, warst wie festgeklebt auf dem Eise,
Blitzfrost hat dich überrascht und eiskalt erwischt.
Feuerwehr kam, versuchtest zu fliehn und hüpftest leise,
flattern ging nicht mehr, hast verzweifelt gezischt.
Warst schon übern Tümpel geschlittert,
Feuerwehr setzte Schlauchboote ein.
Hast dich gefürchtet und um dein Leben gezittert,
aber dann warf der brave Hein 'ne Rettungsdecke und du warst nimmer allein.
Wurdest mit Tatütata zum Doc gebracht:
Der hat dich schnell wieder gesund gemacht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Januar 2017
5

Lyrik des Tages

Herbstzeit
Das Licht leuchtend auf das Wasser fällt.
Eine Böe übers Land herhält.
Die letzten Reste von den Bäumen fällt.Der Herbst erobert nun die Welt.

Dies macht er jedes Jahr aufs neue.
Er zeigt auch keine Reue gegen das grüne Blätterdach,
das er immer wieder zunichte macht.
Lukas2113
veröffentlicht am 21. September 2012
47

Lyrik des Tages

Die Zeiten sind vorbei
Die Zeiten sind vorbei, das Leben ist ein Labyrinth

Das Leben dreht schon manchmal eine Wende,
mit einem Anfang und kein gute Ende.

Manche Gänge schmal, eng und kurz
und keine Hilfe bei einem schweren Sturz.

Wo sind die helfenden Hände?
Kannst ein Buch schreiben und noch drei Bände.

Ein fahler Blick und Achselzucken,
alle schau'n weg, ein paar sich ducken.

Das ist alles was einem widerfährt,
bis der Kompost im Garten gärt.

© Jadeit, 17.02.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
5

Lyrik des Tages

An die Deiche
(nach: „Hälfte des Lebens“
von Friedrich Hölderlin,
vertont von Wolf Biermann)

Mit roten Kirschen hänget
und voll mit reifen Äpfeln
das 'Alte Land' im Strom.

Ihr ehernen Deiche,
Wehr den tosenden Wassern,
bereitet dem Vieh
das Mahl aus üppigem Wildwuchs.

Weh uns, wo nehmt ihr,
wenn die Flut ausbricht,
die Zuversicht
und wo Gelassenheit
und Stärke?

Die Deiche stehn
kraftvoll und stolz;
im Sturmwind brechen
die Wellen.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 15. Dezember 2016
6

Lyrik des Tages

Ein Liebesgedicht
Ich wollte Dir schreiben,
Ein Liebesgedicht,
Doch kann ich nicht reimen
Und liebe Dich nicht.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 28. Januar 2017
56

Lyrik des Tages

Ende des Sommers
Zum Mittag, im Sommer währt,
der Wind dreht sich vom Westen.
Die Hitze sich dem Endpunkt nährt
der Herbst ist doch am besten!
GerdZt42
veröffentlicht am 21. Oktober 2011
42

Lyrik des Tages

Schwarze Katze und Sottje.....
Schwarze Katze und Sottje, zwei Glücksbringer.
--
Die so rabenschwarzen Katzen, ja
sie bringen dir gar Glück ins Haus,
genau wie der so schwarze Sottje,
alles Missliches schmeißt sie raus.
Kommt dir unverhofft einmal eine
schwarze Katze entgegengelaufen,
sei verwegen und hab den Mut, das
tut der Katze und auch dir, wirklich
ungemein gut, streichle sie allemal,
mit großer Andacht über Kopf und
Rücken, dann wird das Glück, Freude
und die Zufriedenheit, dir im Leben,
niemals total und gänzlich entrücken.
Ist die Katze gar wirklich ganz allein,
nimm sie zu dir mit herein, in dein so
gar stilles Haus, dann wird ein kleines
freudig-harmonisches Paradies daraus.
-...-
Tschüs, KuddelAHH von de Woterkant.
KopierFrei KLAR mit: © khahh6
http://katzen-hunde-und-andere.blogspot.com/
KuddelAHH
veröffentlicht am 21. Oktober 2021
7

Lyrik des Tages

Resüme eines Jahres
Oh Geisters tun
oh Zaubers raunen
schon wieder ein Jahr
schon wieder zum staunen
Niveau sinkt
Menschen steigen
um Friedens willen
in Lüfte sie ereilen
und final doch stehn wir da
wollten greifen wunderbar
nach den Himmelswolken einem Traume gleiche
doch vernichten, zerstören Reich um Reiche
Des Weges End im Schlummertraum
gleich Geschenk unter Christenbaum
so wunderbar und rätselhaft
einzig Zukunft bringt des Lösung Kraft
Anonym
veröffentlicht am 30. Dezember 2014
31

Lyrik des Tages

Ambrosia
Unsrem schimmernd Himmel hohe
Reden sind geführt
sind von mordend Wollenden
zur Bestrafung ausgetilgt

Keiner kehrt anheim für Wildes
mehrt sich doch die Flut
so tödlich
Schöne

Bleibt der Himmel trohnend treibend
und Genuss auch immer Leid
Parmonid
veröffentlicht am 5. März 2012
30

Lyrik des Tages

Wiederkehr
Ich schoss mir in den Hinterkopf, doch statt tot zu sein,
kehrte ich wieder als Geist, weiß und rein.
Seht ihr mich noch? Die Gedanken und Gefühle
wie fließender Nebel, doch eigentlich Blut,
verlassen meinen Schädel. Besser wär der Tod,
die Erinnerungen bleiben.
Anonym
veröffentlicht am 25. Januar 2013
48

Lyrik des Tages

394. | tal - chorus 1 (ganz neu)
Im dichtn dschungl da gefühle,
kämpf i mi duach a regnwond aus tränen und soiz
Im duaschtign sumpf da kalküle,
klopf i liaba rhythmisch kompliziat auf ton und hoiz
Im giarign sog da gelüste,
befrei i mi von jeda disziplin und moral
Do om rond diesa steiln küste, begreif i east die zabrechlichkeit von diesm TAL.
philjazz
veröffentlicht am 10. November 2016
12

Lyrik des Tages

474. | titel noch unbekannt.
474. | überleitung 1

b 1) 13/13/13
schweb auf den glitzandn atmosphäan duach zeit und raum,
gleit aufm flüstandn wind in mein sötsomen traum,
tauch im flackandn licht duachn vagänglichn schaum

segl aufm regnbogn duachn brochnen schein,
vaschmöz scho zu impressionistischn molarein,
treib ois eneagetischa strom duachs hoate gestein

schwimm duach komplexe prächtig schillande galaxien,
zafliess in viadimensionale anomalien,
schöpf nua des wesentliche aus den paradoxien
...6+7/7+6/8+6
geh auf filamentn duachs univeasum spazian,
konn mit den elementn die matrix korrigian,
wü die lebmskomponentn miteinond kombinian.
philjazz
veröffentlicht am 4. Juni 2020
0

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

 NutzerBeiträge
1.Annelie Kelch133
2.philjazz61
3.Paul Reeps39
4.Gofmann33
5.Werner Speer - Geh.33
6.Jadeit22
7.000_Retro_Bot_00017
8.Matthias Back13
9.Yuks11
10.Andrea Wunderlich, Selb8
11.Celine Rosenkind8
12.Oliver Delastere7
13.Inanna Grenzmüller7
14.Surreal6
15.KuddelAHH6
16.Paul & Friends5
17.Lennart J. Schrader5
18.Tan Prifti5
19.Rosenblüte5
20.deyaram3a5
21.Pia5
22.wanderer5
23.Aanis Aadon4
24.Achim Eisenlohr4
25.Hannah4

Poeten mit den meisten Likes

Besonders beliebte Dichter

 NutzerLikes
1.Paul Reeps5730
2.Werner Speer - Geh.4028
3.Annelie Kelch1402
4.Matthias Back866
5.wanderer632
6.Celine Rosenkind563
7.Gofmann511
8.Inanna Grenzmüller442
9.Andrea Wunderlich, Selb424
10.Hannah387
11.Gaby Mahler375
12.Paul & Friends334
13.Oliver Delastere299
14.Surreal280
15.philjazz274
16.Pia261
17.Emma258
18.Magdalena Wank257
19.Rosenblüte256
20.Sebastian S.222
21.Lennart J. Schrader219
22.Katja Konopik211
23.Aanis Aadon193
24.Lena186
25.Harry185

Buchstabendreher

Lass dir bei Buchstabenspielen wie Scrabble® helfen und finde zu jedem Wort Buchstabendreher, Anagramme und Scrabble-Wörter.

» mehr erfahren

Vornamen-Generator

Finde den perfekten Namen für dich, den Figuren in deinen Geschichten, deine Haustiere oder sogar für deinen baldigen Nachwuchs.

» mehr erfahren

Reime finden

Reime suchen und finden mit deinem Reimlexikon. Mach dir einen Reim drauf und suche zu deinen Reimwörtern viele passende Reime.

» mehr erfahren

Worte verdrehen

Verdrehe mit dem Wortspiel-Generator deine Worte und lasse dir so viele originelle sprachliche Verwirrungen und Parodien erzeugen.

» mehr erfahren

Anagramm-Lexikon

Das Anagrammlexikon bietet eine umfangreiche alphabetische Auflistung mit vielen tausend Wörtern, zu denen Anagramme existieren.

» mehr erfahren