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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Am Wakenitzufer I
Am Wakenitzufer

Nah beieinander
verträumt
gut aufgeräumt
kuscheln am Kai
auf den Wellen der Liebe:
„Greif“ und „Wiebe“
fürsorglich vertäut,
damit sie nicht twisten und rocken
müssen, wenn Herbst dräut,
der seine großen Stürme
in die Hafenbuchten
und um sieben Türme
auf dem Altstadthügel
zum Abzocken
scheucht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. November 2016
6

Lyrik des Tages

Nachrichten
Nachrichten

Heut' kannst d' keinen mehr vor den Ofen locken.
Auf der Welt passiert so viel, du kannst keinen schocken.

Die Medien sind voller negativer Nachrichten,
wir könnten doch alle darauf verzichten.

All' dieser langweilige Mediendratsch,
kalter Matsch und somit Quatsch.

Schon wieder ein Geburtstag,
unser Metzger hat 'nen Herzschlag.

Die Welt die dreht sich immer weiter,
vielleicht auch mal ein bisschen heiter.

© Jadeit, 28.04.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Der BMW-Fahrer 2
Doch Vaters Sohn,
der der nichts kann.
Die PS werden zu viel.
Er küsst den Randstein,
wie im Spiel.

Need for Speed war gestern,
Auto wieder butt butt.
Und was macht Paps?
Dieses mal gibts nen 7er
und nen leichten Klapps

Bubi jetzt fahren gegen Baum,
Bubi gepresst bis in den Kofferraum.
Bubi nimmer Bubi sondern Pampe,
Bubi versaut Ledersitze,
wie nach einem Abend in der Kneipe.
Civik
veröffentlicht am 16. März 2016
23

Lyrik des Tages

Edgar
Wenn Edgar schläft, so tief und fest,
dann hört er keinen Wecker.
Er sitzt, weil sie ihn schnarchen lässt,
erst mittags auf dem Trecker.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
35

Lyrik des Tages

Endlich Frühling
Der Frühling, der ist schön,
so gerne wolln wir die Sonne sehn.

Wir liegen im Gras und haben viel Spaß,
an uns vorbei, hoppelt ein Has.

Weit, weit hinaus, wachsen die Bäume,
die Veilchen hatten schöne Träume.

Im Frühling ist es schon sehr heiß,
auf den Feldern wächst der Mais.

Tief, tief im Walde, vor lauter Gerauf,
wachen auch schon die Bären auf.
Clara
veröffentlicht am 22. Juli 2019
59

Lyrik des Tages

Schattenspiele
In den Träumen gab es oft ein Schattenspiel,
dieses Treiben war oftmals für mich zu viel.
Hier gab es schleichende unklare Schatten,
dieses erzeugt gedanklich lange Debatten.

Sehr bizarre Formen entstehen im Traum,
was das sein könnte, erkenne ich kaum.
Alle Schatten sind sehr verschwommen
und oft hatte ich davor Angst bekommen.

Bei unklaren Wegen gab es nie ein Ende,
auch niemals einen Punkt für die Wende.
Unbekannte Figuren stellten sich oft auf
und Licht und Blitze folgten dann darauf.

Stammt dieses Spiel aus der Vergangenheit?
Hier eine Lösung zu finden bin ich nicht bereit.
Gibt es hier einen Hinweis auf meine Zukunft
oder zweifele ich bald an meiner Vernunft.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 13. Dezember 2018
159

Lyrik des Tages

Wacholderblätter
Wild marschierten die Wacholderblätter
auf meiner weißen Wampe.
Es grinsten die Gedanken
und ich drehte die Arschkrampe.

Erst nach Norden,
dann nach Süden,
das hörten ihre Horden
und sie spielten die Etüden.

Direkt im Kriegsloch
saß die alte Viererbande,
den Auftakt machte Streicher
und sprach von Rassenschande.

Ich lauschte eine Weile,
ging dann in den Keller,
nahm vom Haken die Hüpfseile,
denn damit ging es schneller.
Gofmann
veröffentlicht am 30. November 2017
3

Lyrik des Tages

Vogelscheuchen
Der Wald ist eine wunderbare grüne Seele,
und an den Bäumen hängen die Blätter
hoffnungsfroh wie schöne Gedanken.

Und unser Himmel erst!, dieser riesengroße Schlaf,
darin die Vögel Träume sind mit dunklen Schatten,
die vorüberfliehn, noch ehe
wir erwachen.

Denk ich an Afrika,
dann seh' ich einen weitverzweigten Mammutbaum,
darin auf bunten Ästen großäugige,
dunkle Kinder harren,
die sehr hungrig sind
und trotzdem manchmal lachen.

Blaue Briefe sind Ozeane,
ihre Marken leuchtende Fische.

Und unsere großen Städte:
kultivierte Felder – die Menschen darin:
allerliebste Vogelscheuchen!

Jeder Morgen ist ein großes Wunder:
Begrüß ihn anständig und mit Andacht!

Eine grüne Wiese ist wie ein Gebet;
die Blumen darin sind das Amen.
Der Tod ist allzu oft ein Räuber –
wir Vogelscheuchen seine Opfer.
Der Tod ist allzu oft ein Räuber –
wir Vogelscheuchen seine Opfer.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 28. Juni 2018
4

Lyrik des Tages

Kind der Dunkelheit
Kind der Dunkelheit
wilder als das Meer
zügelloser als die Flammen
in denen ich einst dich sah

Kind der Dunkelheit
so viel Kraft und Schmerz
so viele Tränen
in denen du versankst

Kind der Dunkelheit
du schießt empor
aus dem Tintenfass der Seele
die du einst deine nanntest
Caruso
veröffentlicht am 15. Oktober 2015
55

Lyrik des Tages

Ein Liebeslied
Ein Liebeslied ertönt ganz leise,
was mir sehr zu Herzen geht.
Es erzählt von Glück auf seiner Reise,
der Liebe die nie vergeht.

Ich schwebe mit dem Klang hinauf,
bis zu Deinem Herzen.
Die Flammen steigen in mir auf
wie 1.000 brennende Kerzen.

Des Herzens Feuer ist entfacht
und brennt weiter immerzu.
Ich genieße diese Pracht,
meine Sehnsucht, das bist Du.
Sabine Schönbein
veröffentlicht am 29. Dezember 2015
57

Lyrik des Tages

liebe
Du bringst afoch jede vawökte blume zum blühn,
und du bringst afoch jeds eakoitete heaz zum glühn.

Du vastroihst so vüa wäame und vaschenkst so vü licht,
und dei lächln vazaubat und betöat jeds gedicht.

Oba i vamiss jetzt nua dei liebe,
denn die hob i bei dia no nie gsehn, gspiat oda ealebt

Denn i vamiss afoch nua dei liebe,
oba i glaub, die host du no goa net bei dia entdeckt.
philjazz
veröffentlicht am 23. September 2016
11

Lyrik des Tages

Befreie mich
Wie konntest du mich stehen lassen,
ohne ein auf Wiedersehen?!
Ich kann es immer noch nicht fassen.
Sag mir, werd ichs je verstehen?!
Nur blind hab ich dich gesehen.
Nur taub hab ich dir zugehört.
Endlich kann ich nach vorne gehen,
Kann hören!
Kann sehen!
Jara
veröffentlicht am 27. Februar 2012
52

Lyrik des Tages

Hosen
Blau sind die Veilche
Rot sind die Rosen
Wieso kauft niemand diese scheiß Hosen
CB6
veröffentlicht am 1. Mai 2020
33

Lyrik des Tages

Die Scheidung
Geschieden heißt vermieden
Ärger, Stress, Trauer, Leid
und all das zu zweit
Schwierig wird es bei einem Kind
der allen Vorstellungen und Wünschen plötzlich entringt.
Es nicht verstehen kann warum Mama und Papa
denken dran sich zu trennen ihres Weges
Auf das es was Besseres gebes .
Scheidungskind das klingt hart.
Obwohl ein Kind doch so zart.
Meist innerlich verletzt seinen Lebensweg fortsetzt
Benjamin Kleine
veröffentlicht am 18. Mai 2012
44

Lyrik des Tages

394.| tal - strophe 1
Deaf diesn gschlossnen voahong jo net meah zruckschiem,
hob von diesm finstren gong die ängste vatriem

Deaf diese dunklheit mit goa kan licht eahön,
woit in diesa raumzeit olle zeiga vastön

Deaf dieses gmoite büd auf goa kan foi zastean,
soit mei schwoches gemüt endlich wieda eanäahn

Deaf diesn regnbogn net meah ausradian,
muass endlich wieda olle foabm tiaf inhalian.
philjazz
veröffentlicht am 11. November 2016
3

Lyrik des Tages

Der Gummibär
Ein kleiner dicker Gummibär,
der hat's im Leben gar nicht schwer.
Ein Gummibär ist grün, gelb oder rot.
Er hat keinen Hunger und leidet keine Not.

Fällt er mal in's Wasser,
wird er nur riesengross und blasser.
Komm er aber aus der Tüte raus,
ist es ganz schnell mit ihm aus.
anpeco, Selb
veröffentlicht am 28. März 2018
44

Lyrik des Tages

Ähnlich
Wie ähnlich Frost doch ist
vereisten Herzen
wenn Schnee nicht fallen kann
weil klirrend Kälte ihn umklammert
gleich Tränen nicht geweint
wenn Stolz sie hält zurück
Eiszeiten so lehrreich
wenn begreifend erkannte
Sinnlosigkeit den
Frühling bringt zurück
Celine Rosenkind
veröffentlicht am 9. April 2012
63

Lyrik des Tages

Du bist!
Name du bist die Sonne in meinem Sonnenaufgang
Du bist die Dusche in meiner Badewanne
Du bist mein Regenschirm bei Regen
Du bist mein Regenbogen bei schlechtem Wetter
Du bist einfach mein Mann
Nicht-Stefan
veröffentlicht am 19. September 2013
40

Lyrik des Tages

Der frühe Kunde
Der Kunde früh am Telephon,
Der Kaffee ist noch auf dem Feuer,
Naja - Was solls! Ich helf ihm schon,
doch für ihn, da wird das teuer!
mene
veröffentlicht am 7. Januar 2013
49

Lyrik des Tages

Bruderliebe
1.Strophe:
Ich sitze an ‘nem Ufer
und schau in die Ferne
Vermisse meinen Bruder
Hinunter tropft `ne Perle
Mit Tränen in den Augen
Denk ich an alte Zeiten
Die Memorys entstauben
Und in die Träume gleiten

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
Unsre Zeit ist vergangen

2. Strophe:
Ja, es stimmt wir hatten streit
Und wir war ‘n nicht immer gut
Doch mit ihm verging die Zeit
fast immer wie im Flug
Zusammen Scheiße bauen
Und unsre Eltern nerven
Andere Jungs verhauen
Und mit Sachen abwerfen

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen

Bridge:
Nun bin ich hier allein
Und ich denke an ihn
Das alles kann nicht sein
Er hat das alles nicht verdient
Schlussendlich bringt es nichts
Seine Seele steigt empor
Er sucht den Schutz des Lichts
Und wir Singen im Chor

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen
NilsV
veröffentlicht am 16. Dezember 2018
44

Lyrik des Tages

472. | titel noch unbekannt.
1) 7/8/7/8/8
bin scho wieda hia vadommt,
no imma is hia ois zabombt,
dichta rauch schwebt üba mia,
leichnteile von mensch und tia,
mei vastond hot si glei vaplombt

da regn is rot vafäabt,
nua die schlocht hot den krieg beeabt,
des otemhoin is net leicht,
i glaub da tod hot mi scho gstreift,
hot ma mein lebmsstrich einkeabt

fühl mi wie stumm taub und blind,
bin gfongen in diesm labyrinth,
feina sond weht duach die stodt,
hot diese asche scho so sott,
die ontwoat weiss alla da wind
...9/10/10/8
in diesm unduachdringlichn woid,
beheascht panische ongst die nockte gstoit,
zittat hungand in an schlechtn vasteck,
schloft schwea valetzt im tiafstn dreck.

(in diesem text geht es um die posttraumatische belastungsstörung)
philjazz
veröffentlicht am 25. April 2020
1

Lyrik des Tages

sie fliegen nicht ordentlich
die vögel fliegen nicht mehr ordentlich
sagst du
und du sagst
das ist keine richtige eins mehr
da bringe ich die asche weg
ein holz halb verkohlt
bleibt liegen
weißt du wir werden alles für immer mehr wollen
das wird nicht gehen und
sie werden weinen die vögel
sage ich noch
aufschauend zu dieser zerflatterten eins
und keine taschentücher haben
sagst du
und ich lege neues holz ein
www.mario-lyrik.blogspot.com
veröffentlicht am 13. November 2016
39

Lyrik des Tages

Coronasuppe
Geputzte Champignon aus Avignon!
Die Flasche Sauvignon für Omikron.
Wird man älter, nimmt man Delta.
Im Gruselfach liegt Lauterbach.
Und erscheint mir etwas altersschwach.
Wie war das mit Heilkosten?
Brauch ich Zuschuss, frag ich Drosten.
Gofmann
veröffentlicht am 19. Dezember 2021
2

Lyrik des Tages

Oh, war das eine schöne Zeit
Oh, war das eine schöne Zeit

Oh, war das eine schöne Zeit,
wenn man jung ist, mit viel Heiterkeit.

Man erlaubte sich fast alles, ohne zu Fragen,
in den besten, wilden jungen Jahren.

Läßt sich von fremden Abenteuern tragen,
in der Ferne die Gerüche, Gewürze ganz fein gemahlen.

Ist das alte Hemde dann abgetragen,
geht es von der Ferne zurück in die Heimat.

Dann stellen sich einem ganz andere Fragen!

© Jadeit, 12.07.2021
Jadeit
veröffentlicht am 19. Januar 2023
4

Lyrik des Tages

Der schwarze Mann
Wer hat Angst vorm Schattengeist?
Mit keckem Blick, geschwind gestellt,
"Niemand", kreischt der ganze Kreis

Hockend, in der Mitte klein,
Ein Kindelein, weint ganz leis.

Sieht die Finger recken,
Zupfen, rupfen, reißen, necken.

Sieht Augen glühend, Mäuler groß,
Schwach, wie es ist, rennt es bloß.

"Hasenfuß", kommt hinterher,
Und dann, nichts mehr.
Littelpoetress
veröffentlicht am 15. Januar 2018
51

Lyrik des Tages

Eigene Welt
Gefangen in der eigenen Welt,
aus Traum und Fantasie.
In der ich bin der einzige Held,
geh stolzen Schritts, voll Energie.
Das Wagnis geht kein Fremder ein,
mich hier einmal zu suchen.
Denn ich allein bin Herrscher hier,
werd keinen anderen brauchen.
Doch wandelt sich das Angesicht,
mein Geist wird schwach, das Außen licht.
Nun such ich euch, doch finde nichts.
Mein Platz ist hier, im Dämmerlicht.
Maira
veröffentlicht am 5. Mai 2012
125

Lyrik des Tages

Wo bleibst du?
Wo bleibst du Herz?
Ich suche dich,
hab großen Schmerz
und weine heut,
die ganze Zeit.

Da bist du ja
wo warst du denn?
Dahinten, da!
bei Oma Kenn
Sagtest du mir.
Nun bin ich froh,
ich sag es dir
und kaufe Stroh.
Anonym
veröffentlicht am 12. Dezember 2015
39

Lyrik des Tages

Die Reisenden Wolken
Drehend, geschwind, in ewigen Kreisen,
das Wettergestirne am fernen Horizont.
Bunt gefleckte Schraubentürme,
flauschige Wolken verwehen über dem Globusrand.
Entstanden im des Ozeans Schoß, gemacht, um zu reisen, aber nicht zu verweilen, über immer wieder fremdem Land.
Anonym
veröffentlicht am 25. Mai 2012
38

Lyrik des Tages

Spaßig leben
Das Leben spaßig
und auch albern zu erleben,
das ist besser, als sich ständig
als ein perfekter Mensch zu geben.

Ohne Frohsinn
wird kein Leben optimal verlaufen
und für das optimal sein,
wirst du dir die Haare raufen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 15. Dezember 2023
103

Lyrik des Tages

Klänge
Natur hat seine eigene Melodie,
vernommen hat mancher sie nie.
Die Stadt überflutet unsere Ohren
mit Baustellen, die alles aufbohren
durch Autohupen, schrillen Schreien
benebelt sie manches Mal unsre freien
Gedanken wie Schranken einer U-Bahn.
Wann werde ich endlich von euch überfahren?
Kiesel
veröffentlicht am 29. Juni 2018
37

Lyrik des Tages

Twitter-Freunde
Patrick macht eine Hormonersatztherapie,
Janas Lieblingsfach ist Biologie,
Hure
Anonym
veröffentlicht am 4. Juni 2015
42

Lyrik des Tages

Der Traum
Verwirrt,vergessen.
Und trotzdem da,
Verliert vermessen, unhaltbar.
Tag ein Tag aus,
gar das selbe,
raubt mir den Verstand
Mein Kopf gefüllt bis zum Rand.
Immer neue Informationen
dies kann sich für mich nicht lohnen
wieso ist es da, warum ist es wahr. Kann es nicht verstehen, dies muss bald vergehen. Halt mich!
Anonym
veröffentlicht am 15. März 2013
47

Lyrik des Tages

O Jugendstil, o Kuss ...
O lyrischer Kuss, zart konvex …
behütet im Schädelkomplex.
Züchtig gehaucht, nicht konkav,
puristisch wie selten: Gustav ...

Klimt: ornamentalisch, abstrakt …
mal mit und mal ganz ohne Akt.
Was, zum Teufel, soll heißen: goȗt juif*?
Herr Kraus: DAS war Kunst – mit Pfiff.

„Adele im Gold“, o edel bestückt,
hat selbst Nazibanausen entzückt.
Konfiziert, arisiert … dann verbrannt:
Fakultätsbilder, drei, von der Uni verkannt.

Wo Unfreiheit herrscht, gibt 's auch keine Kunst.
Waldeslust und anderer Kitsch stehn dort hoch in der Gunst.
O Klimt, womanizer, hast dich nicht gebeugt
dem Massengeschmack – wie dein Werk uns bezeugt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Juli 2018
4

Lyrik des Tages

Der Tod
Wer gibt mir die Kraft, wer hält über mich die Hand
wann mach ich meinen Abgang, wann kommt der Sensenmann
Was, Digga passiert dann, was ist dann mit meinem Plan
Wie Mann, wie Kratz ich ab, sieht man eine Narbe dann?
Oder bin ich total verbrannt, oder liegt meine Leiche im Ozean?
Oder werd ich schwer krank, oder sterb ich sehr sanft?

An den Tod, denk mal daran, nicht an Party und aftern
nicht Harry sein und Spaß haben
Der Tod kommt ohne Gnade, kommt mit der roten Fahne
Du sagst bitte, bitte ...
Anonym
veröffentlicht am 25. April 2014
41

Lyrik des Tages

Sommer
S o m m e r

S onnenblumen nicken freundlich lächelnd über Gartenzäune
O den an die grünen Wälder lernen große und auch kleine Kinder
M essinggelber Mond blickt neugierig in seligsanfte Blütenträume
M ittagshitze senkt sich über Wiesenblumen und auf Weiderinder
E ine weiße Wolke taumelt freudetrunken übers blaue Himmelszelt
R ote Erdbeeren und Kirschen: Früchte unsrer warmen Sommerwelt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Juli 2017
13

Lyrik des Tages

Zwischen zwei Herzschlägen
Einen Herzschlag konnte ich Berge schieben
beim zweiten verließ mich schon der Mut
von dir ist nichts geblieben
der Dolch ist rot vom Blut
Oliver Delastere
veröffentlicht am 12. Juli 2016
42

Lyrik des Tages

Meine Fantasie
Das Bild ist trüb und kühl, so ist mein Gefühl.
Die Sonne geht unter
und ich werd´ plötzlich munter.
Es ist menschenleer
und ein schönes grünes Meer.
Meine Miene wird erhellt,
durch den Anblick dieser Welt
Mondenschein
veröffentlicht am 7. Februar 2017
52

Lyrik des Tages

Labyrinth
Durch dunkle Gassen,
Die Zeit rast.
Durch verlassene Orte,
kein Mensch mehr da.

Durch ein Labyrinth,
Die Lügen verstecken den Weg.
Durch einen Dschungel,
Kein Ausweg finden.

Durch den Sand,
Die Fußspuren verschwinden.
Durch das dunkle Meer,
Kein Ende zu sehen.
Patricia
veröffentlicht am 10. März 2012
55

Lyrik des Tages

Sich Verlieren
Verlorene Gedanken,
vom Gestern und vom Morgen.
Vermischten sich bevor sie sanken,
und ich, ich erinnere mich nicht.
Verschlossene Gefühle,
die offen mich quälen würden.
Doch bin ich so nicht nur ne Hülle,
aus Haut und Fleisch, den ganzen Bürden?
Mein Kopf ist voll, zum Bersten voll,
mit Fragen über Fragen. Was soll ich tun, was hab getan, verlier schon wieder den Faden.
Anonym
veröffentlicht am 5. Mai 2012
51

Lyrik des Tages

Mathematik
Mathematik war schon immer Gofmanns größtes Siegel.
Hirnakrobatik, wie der Hals von Anne Spiegel.
Multiplizieren und schnell masturbieren.
Durch Null dividieren und Bärte rasieren.
Es erschien sogleich Euklid mit seinem schlaffen Glied.
Und lehrte mir die Zahlen, ich tat sie alle malen.
Gofmann
veröffentlicht am 20. Dezember 2021
3

Lyrik des Tages

Die Nacht
So kalt
So dunkel
So schwarz
Halt
ein Funkeln
was wars?
Ein Stern
so fern
sieht man gern
RobbYmcKellA
veröffentlicht am 23. September 2012
47

Lyrik des Tages

Im Sonnenschein
Im Sonnenschein

Es stürmt und regnet, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es regnet und ich bin nass, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mir ist kalt und es friert, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist dunkel und die Nacht kommt, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist stressig und die Arbeit ruft, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Der Wecker klingelt und ich bin noch müde, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mein Bauch knurrt und der Kühlschrank ist leer, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Wenn du diese Sonne kennst, dann sei glücklich Mensch,
Denn du hast die Liebe entdeckt.
Björn Lehmann
veröffentlicht am 19. April 2017
45

Lyrik des Tages

Blind ...
Im rauen Atem der Nacht
liegt das Dunkel, das uns
beschattet – geliebt von
den Sternen: Es lässt sie
strahlen und funkeln ...
Vom Tod gepriesen; so bleibt
uns sein Angesicht fremd.
Dein Schatten, sobald
er erwacht ist, geht
durchs Zimmer und
füllt die Krüge mit Licht.
Mit Licht füllt die Sonne
den Tag – auch ihr Reich
wird einmal vergehen.
Der ohne Sonne leben muss,
hat stets die Nacht vor Augen.
Und doch ist es möglich,
dass er mehr sieht als wir.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 3. Juli 2018
26

Lyrik des Tages

Kuchen
Die Welt ist still, der Tag ist klar
Dennoch es ist nicht so wie es war

Denn es fehlt mir ein Kuchen
Sonst beginn ich hier zu fluchen
Ich will diesen unglaublichen Kuchen
Ich bin hier nur am unendlichen Suchen
Ich will ihn essen und verschlingen
Ihr werdet versuchen mich abzubringen
Doch ich bin ein Kuchenking und es wird mir gelingeeen

Sandkuchen Salzkuchen Rührkuchen
Obstkuchen Nusskuchen Napfkuchen
Mondkuchen Mohnkuchen Zopfkuchen
Tonkuchen Hanfkuchen Kleinkuchen ...
kuchenking
veröffentlicht am 6. Januar 2017
37

Lyrik des Tages

Polarstern
Ich habe ihn entdeckt
finde ihn immer wieder
zu jeder Jahreszeit
in vielen einsamen Nächten
ist er mein Orientierungspunkt
den ich brauche
um nicht
müde und einsam
enttäuscht und verletzt
zu sein
mein Polarstern
führt mich
zu einem erfüllten und
glücklichem Leben
denn ohne ihn
falle ich
suche Zuflucht
in so mancher Sucht
Anonym
veröffentlicht am 15. Februar 2015
38

Lyrik des Tages

Hä? 2: Konstruktion in Blau
Zeigst du Winter, uns die Bilder,
glaubst du stets am Baum zu gehen?
Setzte dich auf deine Leiter
und beginn dass Rollenspiel.
Rostig, rostig oh du Falter,
leg dich auf dein Lebensalter,
steig hinab zur Kanne wohl,
leg dich hin und rülps auf Kohl.
Möp
veröffentlicht am 9. September 2014
37

Lyrik des Tages

Seelenkonzert
Seelenkonzert!
Ein ach so fröhliches!
Was ein Krach einem durch die Ohren fährt!
Doch lautlos für die anderen,
denn die Freude randaliert nur im Inneren.
Anonym
veröffentlicht am 28. Januar 2013
42

Lyrik des Tages

Heute Nacht
Während Du mit der Sonne
in der Dunkelheit versinkst,
habe ich von meinen Zügeln
mich losgerissen.

Während der Mond Dich
in süßes Schlummern schaukelt,
bin ich aus den Trümmern
meiner Festung emporgestiegen.

Denn heute Nacht werde ich
mich zu Dir stehlen,
um in Deinem wehrlosen Leibe
mich zu betten.

Im Sturme werde ich
mich zu Dir schleichen,
um mit meinen brennenden Küssen
in Dich einzuströmen.

Weil ich weiß, dass auch Deine schreiende Seele
nach der meinen dürstet,
tränke ich Deine tiefblauen Träume
in mein schäumendes Blut,
flüster' ich Dir wild
meine ungezähmten Feuerlieder,
umschlingen meine sengenden Sehnsüchte
Dein unberührtes Innerstes.

Und wenn Du dann
mit dem goldenen Horizont wiederauferstehst,
wird es sein
als ob nichts geschah.

Und dennoch wirst Du
Dich nicht mehr entsinnen,
wer Du einst warst.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 19. April 2017
59

Lyrik des Tages

Winter Adé?
Der müde Mann verlässt das Feld
er rollt den weißen Teppich ein
es ist nun mal der Lauf der Welt
der Frühling kommt durchs Tor herein

Des Menschen Auge sieht bald grün
zarte Knospen sind vor dem Erwachen
bald werden sie zu bunten Veilchen blühn
und den Duft des Frühlings mit entfachen

Die Sonnenuhr wird nun gestellt
der Triumpfmarsch kann beginnen
allen es gar wohl gefällt
die Gefühle sich besinnen
Oliver Delastere
veröffentlicht am 13. Juli 2016
39

Lyrik des Tages

Lebenswege
Verschlungene
Umwucherte
Bewachsene
Wege
Umsäumt von Gestrüpp und Blumen
Beleuchtet von silbernen Mondstrahlen
Yawe
veröffentlicht am 20. Februar 2014
38

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19.Magdalena Wank262
20.Lennart J. Schrader230
21.Sebastian S.228
22.Katja Konopik216
23.Aanis Aadon201
24.Lena193
25.Harry192

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