Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Wie die Pest

Ich kann den Blick nicht lösen.
Ich will nicht mehr den Rundschild,
Will die Gedanken klar sortiert
Und Freiheit von dem bösen
Denken, dass mich hassen lässt
Und sich verbreitet, wie die Pest.
von Anonym, veröffentlicht am 28. Oktober 2011
12
Lyrik des Tages

Der Spaziergang

Tote Körper liegen still, in den schwarzen Erden in ihren Särgen. Ich reime munter so beim Spazieren, macht mir Freude, zwischen den Gräbern zu flanieren. Schon lange ist der Toten Wadenfleisch madenreif, aber...HOPPLA...wo ist der graue Himmel hin? Bin gefallen in ein Grab ganz offen, komme nicht mehr raus, dass mich jemand findet, kann ich ja nur hoffen. Der Toten Ruhe stört man nicht.
von Anonym, veröffentlicht am 11. Juni 2012
9
Lyrik des Tages

Wellenmeer

Auf einen weiten Ozean,
ganz weich und sanft,so filigran,
ich segele davon,
und komme näher zum Horizont.

Ohne Frust und Langeweile,
auf und ab ich tue treiben,
gehe niemals unter,
denn ich bleibe munter.

Am nächsten Tage wache auf,
die Sonne oben geht auch auf,
der Tag fängt wieder an,
ans wiederkehren denkich nicht dran.

So steuere ich nun mein Boot,
ich rechne ein mein gutes Lot,
und schenk dabei ein Glas Wasser ein,
Prost Meer, ich will bei dir sein!
von Anonym, veröffentlicht am 11. Januar 2015
14
Lyrik des Tages

Garten der Schuld

In das Reich der tausend Gesichter
fern glühen die ewigen Lichter
wandere ich mit all meinem Stolz
meinem Zorn durch das Holz
hier wo der Wald noch Kind
kein Mensch spürt den Wind
eine Brise kalt
eine Stimme so alt
niemand hört sie singen
von Dingen
längst vergessen
längst verglüht
wie die Sterne in weiter Ferne...
von Anonym, veröffentlicht am 18. Juli 2016
13
Lyrik des Tages

??

Oh Holde,
Vergebens sucht ich
Sinn des Lebens dich!
So warte, Worte
tun meinem Gefühle dir nur
Hohngelächtern!

Mondschein-Rosenblütenpflücken-Traum mit dir,
Wirbelbuntwindschwarz im Kopf!

Zauberhaftes Lachen,
süßer Nektar deiner Haut,
kehr wieder!

Denn Um komme ich,
ohne ein Wiedersehn,
bewahre das! Erlöse mich!
Erhör mein Flehn!

Der dir ewig verfallene,
wirr-ver-irrte Geist.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Januar 2015
8
Lyrik des Tages

Misanthrophie, gehört das Wort noch nie?

Ich hasse die Welt, nein eigentlich nicht.
Denn eigentlich hasse ich nur die Menschen, kreuchende Maden, ja dich und auch dich.
Ich hasse euch so, dass der Gedanke an früher schmerzt, als ich im Reinen mit Allem und Allen lebte und kein ringender Kampf in meinem Herz.
Seid ihr alle fies und schlecht?, ja, die Welt, die zeigt es, leider habe ich Recht.
von Anonym, veröffentlicht am 14. Juni 2012
6
Lyrik des Tages

Mein einziger Freund

Mein Freund der Tod, bist doch immer um mich, reißt mich in seelische Abgründe, mein einziger Begleiter. Dachte erst, du wärst meine depressive Seele, die Wahrheit erkenne ich erst jetzt, da der Wunsch zu sterben von meinem Herzen auf meine Stirn reflektiert wird. Statte mir endlich den einen wahren Besuch ab, ich brenne noch, doch nicht mehr lange. Ich hasse und liebe zugleich,...
von Anonym, veröffentlicht am 17. Juni 2012
9
Lyrik des Tages

Schützt die Welt

Warum ist alles so geworden?
Es war doch alles ohne Sorgen.
Hier geht es nur noch um Gewinn,
Gekümmert wird sich nur geringen
Um die Natur, die alles geübt
Der Mensch denkt, sie vergiebt.
Doch das tut sie nun nicht mehr,
Der Mensch verschwänden sie so sehr.
Wir müssen lernen sie zu schützen
Sonst wird sie uns bald nichts mehr nützen
Wir würden alle enden im Krieg
Niemand würd sich freun eines Sieg,
Die Menschheit würde ausgerottet sein,
Denn die Natur, sie gibt nicht klein.
von Anonym, veröffentlicht am 23. Januar 2015
33
Lyrik des Tages

Klimaerwärmung

Feuer ist Rot,
Schnee ist Weiß,
Das Klima ist tot,
und weg ist das Eis.
von Anonym, veröffentlicht am 9. August 2015
11
Lyrik des Tages

Für immer und ewig

Ich habe mich verliebt in dich,
Schatz bitte lass mich niemals im Stich.
Ich könnt mir kein Leben ohne dich vorstellen,
bist du mal nicht bei mir, fängt ein Herz am zu brennen
Wenn ich dich vermisse, kriege ich keine Luft,
fange an zu weinen und vermisse deinen Duft.
Jede Sekunde meines Lebens will ich mit dir teilen
für immer und ewig will ich mit dir bleiben,
nie wieder darfst du von meiner Seite gehen
für immer und ewig will ich diesen Weg mit dur gehen...

Ich liebe dich
von Anonym, veröffentlicht am 23. Dezember 2013
6
Lyrik des Tages

Wenns draußen stürmt

Wenns draußen stürmt und bitter kalt,
der Wind reißt an den Bäumen,
der Himmel blau im Licht erstrahlt,
ja, dann ist endlich Winter.

Draußen ist es jetzt früh dunkel,
die Nächte lang und klirrend kalt,
im Dezember viele Lichter funkeln,
denn es naht die Weihnachtszeit.
von Anonym, veröffentlicht am 17. Dezember 2012
10
Lyrik des Tages

Wenn ich...

Wenn ich meine Gedanken stoppen könnte, würde ich es tun.
Wenn ich meine Angst ignorieren könnte, würde ich es tun.
Wenn ich Leid abschwören könnte, würde ich es tun.
Wenn ich keinen Hunger mehr spüren könnte, würde ich es tun.
Wenn ich Schmerz ertragen könnte, würde ich es tun.
Wenn ich nicht lachen müsste, würde ich es tun.
Wenn ich all das tun kann, dann bin ich tot.
von Anonym, veröffentlicht am 20. Dezember 2012
10
Lyrik des Tages

Die Welt

Die Welt,
von Innen voll mit Leben gefüllt.
Das Magma strömt in den Himmel.

von Außen, die Silhouette enthüllt,
führt der Blick in den Sternenhimmel.
von Anonym, veröffentlicht am 30. Januar 2015
14
Lyrik des Tages

Denn ich bin der Löwe

Denn ich bin der Löwe,
zuständig fürs Grobe
und wegrennen macht eh kein Sinn,
weil ich der Löwe bin.
Groß und kleine Schwächen
ich werd euch alle rächen,
fantastische Ideen,
ich werd sie übernehmen,
traurige Geschichten,
ich werd euch vernichten!
von Anonym, veröffentlicht am 3. Juli 2012
12
Lyrik des Tages

Vergebliche Versuche

Ein Limerick-Fan bei Nieselregen
Wär gerne ein Dichter gewesen
Er hat es versucht
Und bald schon geflucht
Doch schön ist ja auch, sie zu lesen
von Anonym, veröffentlicht am 28. Mai 2013
6
Lyrik des Tages

Sinn des Lebens

Auf der Suche nach dem Sinn
des Lebens und wer ich wirklich bin.
Habe Angst, es nie wissen zu werden,
ineinanderfließende Gedanken und Gefühle,
ich will nicht leben,
aber auch nicht wirklich sterben.

Auf keinen Fall in diesem Teufelskreis
vor mich hin vegetieren,
gefangen in einer leblosen Hülle,
die sich mein Körper nennt.
von Anonym, veröffentlicht am 3. Juli 2012
11
Lyrik des Tages

Der Schreck

Ein Vogel im Park sich erschrak
Sein Freund trug zu ihm seinen Sarg
Sein Freund zu ihm sprach
sein herz wurde schwach
Der Jäger gab ihm den Auftrag
von Anonym, veröffentlicht am 28. Mai 2013
6
Lyrik des Tages

Heute

Die drei Nachbarskinder schreien, das Fenster muss leider zu bleiben. Trotz der stickigen Hitze und der Tatsache, dass ich gehörlich schwitze, habe ich eine hartnäckige Grippe, aus lauter Langeweile auch noch Popel in meinem Zimmer umherschnippe. Hunger habe ich ebenfalls, doch bin ich zu faul, mir etwas zu machen und im Kühlschrank gibt es eh nichts Leckeres, bestimmt nur noch Schweineschmalz.
von Anonym, veröffentlicht am 4. Juli 2012
3
Lyrik des Tages

Der Blick aus meinem Fenster

Die Bäume schwanken vor dem Horizont leicht im Wind, der als kühle Brise durch mein geöffnetes Dachfenster weht. Abends. Vereinzeltes Vogelgezwitscher. Ich möchte die Luft trinken, ja schmecken, und nie wieder ausatmen. Die grünen und roten Sillhouetten werden langsam zu schwarzen Schattenrissen vor dem noch blassorangeblaugrauen Himmel. So schön. So friedlich.
von Anonym, veröffentlicht am 4. Juli 2012
7
Lyrik des Tages

Der Tor

Es sprach ein Tor zum andern:
komm Bruder, lass und wandern.
Wir gehen ins große Weltgeschehen,
wollen am Rad der Zeit mit drehen.

Mit Ratschlägen den leisen,
beraten wir die Weisen
und Klugen dieser Welt
bis ihnen auch der Groschen fällt.

So kommen wir, wer hätts gedacht,
ganz schnell und einfach an die Macht.
Der Tor zum Bruder spricht ganz leise,
ja, deine Ideen sind klug und weise.

Doch wisse, lieber Freund und lass dich warnen,
das machen schon seit Jahren unsere Ahnen!
von Anonym, veröffentlicht am 6. Februar 2015
19
Lyrik des Tages

Meine Philosophie

Ich versuche die Probleme zu beheben, in meinem Kopf. Wie ist der Zusammenhang zwischen gedanklichen Problemen und den wirklichen zu verstehen, gibt es den überhaupt? Ich denke, dass Gedanken und Gefühle alles im Universum steuern. Gleiches zieht Gleiches an. Schlechtes das Schlechte, Gutes das Gute. Wir haben immer die Möglichkeit, unser Denken und gleichziehend unser Leben zu ändern.
von Anonym, veröffentlicht am 6. Juli 2012
7
Lyrik des Tages

Eigentherapie

Eine Existenz nur auf fremder Anerkennung basierend, wird keine glückliche sein, der Individualismus wird angepasst den unbedeutenden Meinungen und Vorlieben. Wo ist das Selbstwertgefühl geblieben, sich selbst, ja ganz sich selbst auszuleben und nach dem eigenen Ideal zu streben? Eigentherapie in Gedichtform vollzogen, Ich bin jetzt wieder Ich, nicht von dem Ameisenvolk der Menschen verbogen.
von Anonym, veröffentlicht am 6. Juli 2012
2
Lyrik des Tages

Der Held

Ich glaubte ganz fest daran, dass ER siegen wird.
Und ER enttäuschte mich nicht.
ER flog allen meilenweit davon, keiner sah es voraus.
Dass dieser junge Mann einst wird ein Held.
ER gewann mit großem Abstand und durfte sich Weltmeister nennen.
So sah nur ich es kommen, denn keiner glaubte.
Glaubte an ihn.
Für sie gab es nur den ANDEREN.
Der siegreiche, gute ANDERE.
Doch für mich gab es nur den einen.
Der Eine, der es verdient zu siegen.
Und ER wird siegen.
von Anonym, veröffentlicht am 13. März 2016
4
Lyrik des Tages

Sich Verlieren

Diese eine scheinbar perfekte Person, entstanden aus reiner Vorstellungskraft, die meinem Gehirn sagt, dass sie mein wahres Ich ist. Von genau dieser muss ich mich trennen, sie nicht vernichten, aber in ihre Schranken weisen. Denn wenn ich mich nicht auf mich fokussiere, wird dieses fremde Ich zu mir und nur eines bleibt übrig von vielen Jetzt und Hiers.
von Anonym, veröffentlicht am 7. Juli 2012
11
Lyrik des Tages

Zwei Wege

Mich ergreift eine Welle der Sehnsucht, stehend vor dem Ozean des Lebens, das ich hätte haben können.
Doch die Welle, noch so bitteren Salzgeschmackes, vermag mich nicht in die Tiefen zu ziehen. Ich werde meinen beschwerlichen Weg fortsetzen, der vom dunklen Ozean wegführt und als steiler Pfad in die Berge irrt. Den schwierigen Weg habe ich nun endgültig selbst gewählt.
von Anonym, veröffentlicht am 8. Juli 2012
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