Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Ein Tag

Morgenrot, kämpft bis zum Tod.
Bis zur Mittagsstund, dann vergeht das frische Bunt.
Der Himmel klar und blau, wird gen Abend trüb und grau. Nach dem Abendrot die Dämmerung zieht auf,
Sonne und Mond laufen den täglichen Wettlauf.
von Anonym, veröffentlicht am 17. Mai 2012
6
Lyrik des Tages

Der Traum

Verwirrt,vergessen.
Und trotzdem da,
Verliert vermessen, unhaltbar.
Tag ein Tag aus,
gar das selbe,
raubt mir den Verstand
Mein Kopf gefüllt bis zum Rand.
Immer neue Informationen
dies kann sich für mich nicht lohnen
wieso ist es da, warum ist es wahr. Kann es nicht verstehen, dies muss bald vergehen. Halt mich!
von Anonym, veröffentlicht am 15. März 2013
13
Lyrik des Tages

Wo bleibst du?

Wo bleibst du Herz?
Ich suche dich,
hab großen Schmerz
und weine heut,
die ganze Zeit.

Da bist du ja
wo warst du denn?
Dahinten, da!
bei Oma Kenn
Sagtest du mir.
Nun bin ich froh,
ich sag es dir
und kaufe Stroh.
von Anonym, veröffentlicht am 12. Dezember 2015
5
Lyrik des Tages

Der Brief

Die Feder fliegt über vergilbtes Pergament,
im Dunkeln eine Kerze brennt.
Prasslender Regen vor dem Fenster,
eine einsame Nacht gemacht für Gespenster.
Doch einer ist noch wach, sitzt in seinem Gemach.
Schreibt Zeile für für Zeile, einen Brief in wilder Eile.
Mit einem Ruck das Fenster weht auf, nasses Gestürme reißt das Blatt mit heraus. Der Manne springt hinterher, was wohl stand auf dem Papier?
von Anonym, veröffentlicht am 18. Mai 2012
17
Lyrik des Tages

Messerrot

Was kann ich für sie tun sprach er
und ihre Augen standen leer
und seine brannten viel zu sehr
Das kleine Zünglein wohl bedacht das pochte an der Lippe
mit einem leisen Ton drückt er das Messer durch die Rippe
Dann süß sprach sie: Was machen Sie und fiel von des Lebens Wippe
Das Letzte, was sie sah war ihn, sie hatte ihre Augen verliehen
Der Geist der sprang nicht ab vom Messer, war eingeschlossen
von Anonym, veröffentlicht am 16. März 2013
3
Lyrik des Tages

Vergessen

Sanft gehe ich hinaus in die bittere Winternacht und die Putte über mir lacht. Suchst
du das Gras, das herrlich sich an Finger schmiegt und dich in seine
Nähe wiegt?
Oder suchst du den Stern, der über ihm vielleicht scheint,
der jeden Menschen der weint vereint? Durch Lavendel gehe ich,
er lässt mich deinen Geruch vergessen und die Augen, ja, sie nässen.
von Anonym, veröffentlicht am 16. März 2013
7
Lyrik des Tages

Kommerz

Wenn Menschen durch den Alltag schreiten
Leben sie ihre Tage ab
Sie lassen von der Welt sich leiten
Klagen dass die Zeit zu knapp
Was wäre wenn der Tag genutzt,
Man von der Masse nicht beeinflusst wird
Wär unsre Lebensfreude dann gestutzt
Wenn des Kommerzes Dasein sirbt
Wenn jedes Individuum unbeeinflusst lernt zu leben
Wären die Menschen sich dann gleich
Würden wir nach Gleichheit streben
Es ist wohl der Natur ihr Streich
DasswirgerninGruppensind
InMassenundauchgleichentutundlebtjaauchdas Rind
von Anonym, veröffentlicht am 10. April 2014
9
Lyrik des Tages

Der Angler

Der Angler, er war solch ein einsam Freund
Liebt das Ufer und
blickt hinab auf das,
was er versäumt.
Jede Falte grub sich tief in den Anglers Wange
und mahnte ihn, dass er nach nichts verlange
Die Einsamkeit kommt sowieso und ist der Fisch
ja noch so froh, einst wird da ein Angler sein, lässt
ihn schlafen, färbt das Wasser rot wie Wein.
von Anonym, veröffentlicht am 16. März 2013
6
Lyrik des Tages

Weihnachszeit-Besinnliche Zeit

Waldesruh im Mondenschein,
Mondeslicht gibt die Sicht.
Tannengrün aus dem Wald,
Weihnachten ist nicht weit.
Kerzenschein-bedenkt das Sein.
Kinderlachen macht so froh,
Kinderfroh ist nun so.
Frieden dein oh Herre mein.
Weihnachten ist nun bald.
von Anonym, veröffentlicht am 17. November 2014
7
Lyrik des Tages

Gehirnschutt

Träume vergraben in Gehirnschutt und Asche,
einstmals fundamentale Fundamente meines aufstrebenden Hirnes,
jetzt nur noch Ruinen und Tote, ja,
tote Gedanken und gebrochene Rückgrate.
Kein Grün wird sich je wieder darüber ranken.
von Anonym, veröffentlicht am 28. September 2012
5
Lyrik des Tages

Blick ins Leere

Freie Tage mit Leere gefüllt. Dachte, sie würden mir guttun, doch die Wahrheit ist, dass Nichtstun meine Seele frisst. Andersherum genauso schlimm: Stress, Termine, die ganze Arbeit, lässt meinen Rücken werden krumm. Und so ist doch die Frage: Egal wie, ist sie immer schlecht, meine Lebenslage?
von Anonym, veröffentlicht am 20. Mai 2012
19
Lyrik des Tages

Verräter

Tiefe Schnitte, pulsierendes Leben, verlässt als Blut die Arterien, sollte eigentlich zum Herzen durch die Venen. Der Hohlmuskel in meiner Brust, zusammenfällt, viel roter Treibstoff fehlt. Ich blicke auf, du stehst vor mir, getaucht in flackerndes, zuckendes Licht, das schwächer wird. Du hilfst mir nicht, könntest mein Retter sein, bist ein Verräter. Wie ein erlischendes, mich verlassendes Licht.
von Anonym, veröffentlicht am 20. Mai 2012
13
Lyrik des Tages

Seelenhaus

Das Seelenhaus in Flammen,
nein, die Häuser, und bald nur noch ihre Gerüste
und die Asche aus der Zeit wo Wasser und Feuer friedlich beisammen,
überall verstreut und fliegend im Winde, aus allen Richtungen sie heute wehen,
ich will und kann gerade nichts mehr sehen
von Anonym, veröffentlicht am 29. September 2012
9
Lyrik des Tages

Ein neues Leben

Ich reise in eine Stadt,
mache einen Neuanfang
Versuche zu vergessen was man mir angetan hatte
Die bunte Vielfalt der Straßen zwingt mich zu lächeln
Die Hitze überspielt die Schmerzen meines Herzens,
Die anderen Meschen erwecken die Neugier in mir
Und lassen mich in die Zukunft blicken.
Auf jeden neuen Tag ist die Freude groß,
Doch ich weiß, ich komm von meinem alten Leben nicht los...
von Anonym, veröffentlicht am 11. Februar 2012
24
Lyrik des Tages

Allein

Ich dachte, du wärst da für mich
Jeden Tag, so wie ich für dich
Du hast mich enttäuscht, du hast mich verletzt
und am Ende mich versetzt
Wegen diesem andren Mädchen, so wunderschön,
möchtest du mich nicht wiedersehn
es hab kein Bye, es gab kein Tschüss,
Du hast nur das neue Mädchen geküsst
Und mich allein gelassen,
doch trotzdem kann ich Dich nicht hassen ...
von Anonym, veröffentlicht am 11. Februar 2012
34
Lyrik des Tages

Hobbit

Bunte Kringel entweichen meiner Wasserpfeife, die berauschenden Dämpfe bewirken, dass ich abschweife. Hier im Schaukelstuhl vor meinem Hobbithaus, warte ich auf nichts, nur auf meinen nächsten Schmaus.
von Anonym, veröffentlicht am 21. Mai 2012
8
Lyrik des Tages

Twitter-Freunde

Patrick macht eine Hormonersatztherapie,
Janas Lieblingsfach ist Biologie,
Hure
von Anonym, veröffentlicht am 4. Juni 2015
9
Lyrik des Tages

Pleite

Schon wieder pleite,
gehe ich auf alten Sohlen.
Die Woche erst die Zweite,
ich brauche wieder Kohlen!
von Anonym, veröffentlicht am 14. Februar 2012
24
Lyrik des Tages

Einsamer Jäger

Einsamer Jäger.
Du trägst in dir zu viel.
Zu viel an Kampfwut und Eroberungslust.
Zu viel an Unstetigkeit und Wahrheitssuche.
Zu viel hast du an Bewunderung und Hoffnung in dir.
Du trägst schwer an deiner Masse an Stolz, Eitelkeit und Intelligenz.
Dein Schutz die Kälte.
Dein Ventil die Lust.
Körperliche Befreiung nennst du das.
Ich sage dir, nicht ein Heer voller Frauen wird deine Sehnsucht stillen.
von Anonym, veröffentlicht am 14. Februar 2012
9
Lyrik des Tages

Gedichtanlayse

Gedichtanalyse im Deutschunterricht,
schreib eine Fünf, Mann, ich kann das nicht.
Aber würde ich selber ein Gedicht schreiben, würde mein Lehrer bei der Analyse leiden.
Denn der Text wäre von großer Genialität,
erlogen und erstunken, Fantasie minus Realität.
von Anonym, veröffentlicht am 23. Mai 2012
16
Lyrik des Tages

Das Mädchen und der Mann

Sie rennt, weint, schreit
versucht sich der Fesseln zu befreien.
Sie hammert, sie prustet, sie jammert
er bleibt dabei eiskalt.

Er kommt, berührt, begrabscht sie
erst zärtlich, schmeichelnd, einfühlsam
dann schmerzend, verletzend, unangebracht
sie versucht das alles zu vergessen.

Der Boden wird röter
die Blutlache verteilt sich
Das Rot wird immer größer
sie wehrt sich nicht.

Der Atem wird leiser
das Herz hört auf zu schlagen.
Die Stimme des Schreiens heißer
kann sich selbst nicht verzagen.
von Anonym, veröffentlicht am 23. März 2013
7
Lyrik des Tages

Runder Geburtstag

So alt war meine Oma mal
Geburtstag ist mir ganz egal
ich hab die Rolling Stones gesehen
auch Amy Winehouse find ich schön
ich bleibe ich - nichts ändert sich
bin ich nun sechzig oder dreißig
ich bin dieselbe - und das weiß ich!
von Anonym, veröffentlicht am 15. Februar 2012
17
Lyrik des Tages

Über die Gefahren der Poesie

Der Reim regiert im Dichterhirn die Zellen
Doch wie, vermag man sich nicht vorzustellen.
Man weiss nur dies aus wenig guten Quellen:
Der Grund liegt keinesfalls im Sexuellen.

Oft fällt es schwer, sie wieder abzustellen,
Die Zellen, wenn aus ihnen Reime quellen.
Gewiss hilft nicht Verzehr von Frikadellen
die haben sowieso oft Salmonellen
Auch keine Reise zu den Dardanellen.

Aus Sicht von allen offiziellen Stellen
Sind Dauerreime nichts als Bagatellen
Und Opfer, gleich ob Damen, Junggesellen,
Haben sich – dies selbst bei kriminellen –
Allerschwersten Dauerreimanfällen
Nicht die geringste Hilfe vorzustellen.

Drum rate ich nun Dichtern, potentiellen:
Sucht andre Hobbies, angelt nach Forellen,
Das bringt auch mehr als Dichten, im speziellen
In dem Bereich des schnöden Finanziellen.
Und wenn schon, dann schreibt lieber an Novellen.
von Anonym, veröffentlicht am 10. Oktober 2013
3
Lyrik des Tages

Der Kick

Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate.
Ich sage das wirklich nicht gerne,
Ich sehe nichts mehr, nur noch Sterne,
Doch eins nicht: Den Grund. Drum verrate:

Du gibst mir den Kick, Renate.
Renate, Du bist ne Granate,
Dabei kann ich gar nichts dafür,
Ich wollte doch gar nichts von Dir!
Wieso kommst Du mir mit Karate?
von Anonym, veröffentlicht am 10. Oktober 2013
7
Lyrik des Tages

Der Tag

An einem jenen neuen Tage,
ich einen Blick aufs Umfeld wage,
da sehe ich Dinge die ich sah
vor c.a. einem ganzen Jahr

So geht es schon den ganzen Tag,
ich mehr und mehr vermag,
so sah ich neulich einen Fisch,
der modrig warte aufnen Tisch

Ich tue nun gucken ganz bestimmt,
und neugierig so wie ein Kind,
ich interessiere mich an den
Dingen die wir sehn!

So muss die Lehre heute sein:
Gucke auf den Tage ein!
Schaue ganz genau auf ihn
am sonsten bist du hin.
von Anonym 1, veröffentlicht am 11. Januar 2015
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