Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

yo

Das Fest ist jetzt zu Ende.
Unsere Spieler, wie ich euch sagte, waren Geister
Und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
Wie dieses Scheines lockrer Bau
So werden die wolkenhohen Türme, die Paläste,
Die hehren Tempel, selbst der große Ball.
Ja, was nur Teil hat, untergehn,
Und, wie dieses leere Schaugepräng erblaßt,
Spurlos verschwinden.
Wir sind solcher Stoff wie der zum Träumen,
Unser kleines Leben umfaßt ein Schlaf,-
Ich bin gereizt, Herr
Habt Geduld mit mir. Mein alter Kopf ist schwindlicht.
Seid wegen meiner Schwäche nicht besorgt.
von big d, veröffentlicht am 24. Dezember 2019
1
Lyrik des Tages

Nebel

Ein Nebel zieht auf
Ich kann ihn sehen
Sie sagen "Steh auf"
Ich möchte nicht mehr gehen
von Bjorn Goden, veröffentlicht am 27. April 2021
0
Lyrik des Tages

Im Sonnenschein

Im Sonnenschein

Es stürmt und regnet, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es regnet und ich bin nass, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mir ist kalt und es friert, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist dunkel und die Nacht kommt, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Es ist stressig und die Arbeit ruft, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Der Wecker klingelt und ich bin noch müde, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Mein Bauch knurrt und der Kühlschrank ist leer, doch das macht nichts,
Denn die Sonne scheint.

Wenn du diese Sonne kennst, dann sei glücklich Mensch,
Denn du hast die Liebe entdeckt.
von Björn Lehmann, veröffentlicht am 19. April 2017
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Lyrik des Tages

Hinter den Worten

Wer versteckt,
hinter den Worten?
So groß und mal so klein,
der Reim.
Aber die Person,
ist sie der Gedichte Klon?
von blabliblubbs, veröffentlicht am 24. Mai 2012
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Lyrik des Tages

Lyrische Null

Ich nehme Abschied von diesem Verein,
den Grund dafür ich euch sage.
Denn ich mit meinen Gedichten verzage,
zu mir mein Gehirn ist gemein.
Stellt sich gegen mich,
denkt von ganz allein.
Gedanken, die ich nicht denken will.
Und produktive Gedankengänge sollen nicht sein,
ich bin eine lyrische Null.
von blabliblubbs, veröffentlicht am 23. Januar 2013
10
Lyrik des Tages

Er.

Graue Augen aufs Nichts gerichtet,
wirkten verloren, von der Zeit vernichtet.

In Seiner Welt hatte ich keinen Platz.
Kein Wort gerichtet an mich.

Sprach nicht mal einen Satz.
von BlueDragonSK, veröffentlicht am 27. Januar 2020
0
Lyrik des Tages

Die Sonne

Ein kleiner Hoffnungsschimmer,
im kühlen Morgengrau,
gleich seh ich dich nimmer,
du blendest mich wie Sau!
von Bluefire, veröffentlicht am 5. Februar 2019
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Lyrik des Tages

Die Farben der Menschen

Sie sehen mich an. Kinder, im Dreck spielend, über und über bedeckt mit grünen Flecken auf ihrer weißen Kleidung. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich.
Sie sehen mich an. Ein junges Paar ein rotes Getränk schlürfend während der goldgelbe Sonnenschein sich in ihren Augen spiegelt. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich.
Sie sehen mich an. Ein altes Ehepaar grau die Haare und blau die zusammenpassenden Oberteile. Begutachten mein makelloses, fehlerloses Ich. Seht mich an. Seht mich an. Seht mich an. Seht mich an! Seht mich an!!


Ich sehe mich an. Ein in mannigfaltigen Facetten gesprengter Spiegel. Begutachte mein makelloses, fehlerloses.... farbloses ich. Bitte.....bitte ..jemand... irgendjemand sieh mein wahres ich an.
von BonClay, veröffentlicht am 27. Oktober 2019
4
Lyrik des Tages

Grüner Drache

Ein grüner Drache kugelrund,
schnauft beim fliegen ungesund.
Blau der Atem Gelb der Hund,
der Drache ist nicht bunt.
Er fliegt von Nord nach West
und stirbt letztendlich an Asbest.
von Bone, veröffentlicht am 17. März 2016
8
Lyrik des Tages

Beziehung

Und gibts in eurer Beziehung auch gerade mal ein bisschen was zu kauen,
dann gilt, gemeinsam nach vorn schauen,
und weiter am Lebenstraum bauen.
von BREND, veröffentlicht am 21. Mai 2014
4
Lyrik des Tages

Popmusik...

Ey, wie ich Popmusik hasse.
Musik für die breite Masse.
Als volksverdummende, ineffiziente Massenvernichtungswaffe.
Vier Akkorde, Musik ohne Klasse.
Es komm, ich schreib mal kurz nen Hit
Am besten mit Gitarren im Background.
So singen alle 14-Jährigen mit.
Am besten über Liebe, Lust, unsre Triebe.
Ich muss den Song bis Freitag fertig haben, guck!
So wird Kultur zum Kommerz.
Bereitet wahren Musikern Herzschmerz.
Es nervt.
Wo ist der Jazz, der Blues, die Klassik, der Soul?
von Brunaut, veröffentlicht am 22. Januar 2016
13
Lyrik des Tages

YOlO

Ich sitze vor meinem PC,
gucke raus und sehe Schnee.
Da fällt mir ein, da war doch was,
was ist mit den Aufgaben - die wir auf haben?

Fast vergaß ich diesen Dreck,
jetzt sage ich nur get rect!
von Bubbleboibinz, veröffentlicht am 23. September 2015
10
Lyrik des Tages

Es ist der Mond

Es ist der Mond, der mich Nachts verlässt...
aber besser ich renne, bevor ich verbrenne...
Ich lauf nach vorne und nicht zurück...
Kämpfe mich weiter Stück für Stück...
Wenn ich falle, will ich mich alleine fangen...
Doch ich bin mit mir alleine zu weit gegangen...
und frage mich auf welcher Seite muss ich nun stehen um wieder ein Ziel zu sehen...

Irgendwann scheint die Sonne wieder heller...
Dann lässt die Angst mich nicht mehr schreien...
Dann dreht die Uhr sich wieder schneller...
Dann wird mein Traum zu Ende sein...
aber besser ich renne, bevor ich verbrenne...
ich lauf nach vorne und nicht zurück...
Kämpf mich weiter Stück für Stück...
Ich werde weinen und auch schreien...
Werde mir oft wünschen tot zu sein...
von c Soey Perón, veröffentlicht am 10. Februar 2016
8
Lyrik des Tages

Anemos, der Gott der Winde

In Birkenflechten flüstert leise,
Anemos, der Gott der Winde,
Irr'gem Wege seine Reise,
Spricht zu dem verlor'nen Kinde:

"Lange währte meine Zeit,
Weithin reichten meine Wege,
Bis zum Eridanos weit,
Ich den frommen Wandrer fege.

Berge können mich nicht halten,
Regen bring ich, wer mir lieb,
Sturm und Hagel dem Vergollt'nem,
Meere lindern meinen Trieb.

Niemand mag mein Bäumen walten,
Nur der Aigis bin ich treu,
Älteste der Gottgewalten,
Niemals müde, nimmer reu.

Höre, deines Vaters Sohn:
Immer gut hab ich gewählt,
Erbe du nun meinen Thron,
Und gedenk, was ich erzählt."

Und im weißen Herbstgeäst,
Ging einnieder in der Rinde,
Seiner Stimme letzter Rest,
Anemos, der Gott der Winde!
von C.P.S., veröffentlicht am 29. November 2017
1
Lyrik des Tages

Freunde

Denk nicht an die Feinde,
Denk an deine Freunde,
Denn Sie sind es,
Die dich am Ende am meisten enttäuschen.
von CALETTA, veröffentlicht am 29. November 2015
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Lyrik des Tages

Einstge Liebe

Wandel durch die Wälder,
Dunkelheit wird Sonnenlicht.
Tret hinaus auf weite Felder,
einstge Liebe miss ich nicht.

Warme Strahlen von der Sonne,
klärn zuletzt verschwommne Sicht.
Ach, was für eine Wonne,
kein Kampf mehr um mein Herze ficht.
von caribu, veröffentlicht am 30. Mai 2012
8
Lyrik des Tages

Liebe

Siehst du das Dunkel, in der schweren Zeit?
Siehst du das Licht, am Ende des Tunnels, weit.
Ich steh in der Sonne kann dich nicht sehn
wie viel schwere Stunden müssen noch vergehn
Ich seh ein schwarzes Loch es zieht mich magisch an.
Höre dein Lied und steh in deinem Bann.
Plötzlich leutest du.
Wie die Sonnenstrahlen, kommst auf mich zu
Ich kann es kaum abwarten
von Carolin, veröffentlicht am 16. März 2013
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Lyrik des Tages

Kind der Dunkelheit

Kind der Dunkelheit
wilder als das Meer
zügelloser als die Flammen
in denen ich einst dich sah

Kind der Dunkelheit
so viel Kraft und Schmerz
so viele Tränen
in denen du versankst

Kind der Dunkelheit
du schießt empor
aus dem Tintenfass der Seele
die du einst deine nanntest
von Caruso, veröffentlicht am 15. Oktober 2015
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Lyrik des Tages

Unser Moment

Du bist mein rätselhafter Freund.
Ich kenne deinen Namen nicht und kenne dich nicht.
Ich fühle jedoch, dass wir Seelenverwandte sind
Wenn ich sehe dein Gesicht, bin ich sehr glücklich. Ich warte auf dich, obwohl ich weit bin. Eines Tages werden wir uns treffen in einer Eisdiele. Ich weiß, weil ich Gott als Freund
habe und er erfüllt meine Wünsche. Du bist eine tolle Person ohne Gewalt. Deshalb
habe ich dich ausgewählt. Bis bald und pass gut auf dich
auf!!!
von Casiopea, veröffentlicht am 10. August 2019
0
Lyrik des Tages

Hosen

Blau sind die Veilche
Rot sind die Rosen
Wieso kauft niemand diese scheiß Hosen
von CB6, veröffentlicht am 1. Mai 2020
0
Lyrik des Tages

Ähnlich

Wie ähnlich Frost doch ist
vereisten Herzen
wenn Schnee nicht fallen kann
weil klirrend Kälte ihn umklammert
gleich Tränen nicht geweint
wenn Stolz sie hält zurück
Eiszeiten so lehrreich
wenn begreifend erkannte
Sinnlosigkeit den
Frühling bringt zurück
von Celine Rosenkind, veröffentlicht am 9. April 2012
12
Lyrik des Tages

Mosaiksteinchen

Ich bin eines davon
ein Mosaiksteinchen
mir meiner Wichtigkeit bewusst
immer auf der Suche
nach ergänzenden Teilchen
stolz wenn ich eins gefunden habe
um es weitersagen zu dürfen
dass wir einander brauchen
passend ergänzend zueinander gefügt
sind wir unschlagbare Weltverbesserer
von Celine Rosenkind, veröffentlicht am 9. April 2012
16
Lyrik des Tages

Der Narr

Ich war so oft in meinem Leben,
Ein Narr, ich wusste nichts davon,
Mit Ratschlag wollt ich helfend geben
Höhnisch Gelächter war mein Lohn!

Stets trug ich Herz und Ohren offen,
Für den, der schwer am Kummer trug.
Lehrte so manchen wieder Hoffen,
und galt doch oft als Neunmalklug.

Gewiss gab es auch Freudentage,
Denk ich heut nach, die Zahl ist klein.
Legt ich heut beides auf die Waage.
von Celine Rosenkind, veröffentlicht am 10. April 2012
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Lyrik des Tages

Nicht nur...

Nicht nur
nach Kalendertagen
planen, lachen,
lieben, scherzen,
lasse dich
durchs Leben tragen,
mit Datenspeicherung
im Herzen
von Celine Rosenkind, veröffentlicht am 10. April 2012
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Lyrik des Tages

Worthülsen...

Geschrieben und gesprochen Wort
soll nicht die Weisheit nur verkünden,
gefüllt mit Leben wird es an jedem Ort
wecken die Neugier, diese selbst zu finden.
Die schönsten Worte bringen keinen Gewinn,
wenn Wort nur Hülse und kein warmes Herz darin!
von Celine Rosenkind, veröffentlicht am 12. April 2012
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