Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Streben nach Leben

Gedanken, die ich anbreche, doch wieder lasse fallen. Den Weg durch meinen Mund nie finden werden und ungehört verhallen.
Und eine Frage überall: Bin ich richtig oder falsch? Ich muss dringend die Antwort finden, den einen Menschen an den ich mich in Freiheit kann binden. Mit dem ich meine Traumwelt teile, auf dass er mich von der Krankheit heile.
Meiner Seele sollen wieder wachsen Flügel, ich bin im Tal, ich will auf den Hügel.Doch noch bin ich im Irrgarten, bitte führ mich ans Licht. Ich durfte mich nicht vergessen, ich gebe dir Recht.
Hörst du nicht meinen verzweifelten Ruf, haben uns so weit entfernt, dass du nicht hörst meinen Ruf. Er wird immer leiser, doch in mir schreit es weiter. Du kamst nicht, du kommst nicht mehr, nur dieser Gedanke, sonst innerlich leer.
von Anonym, veröffentlicht am 11. Mai 2012
8
Lyrik des Tages

sternennacht

in der sternennacht setzte ich mich neben dich so allein wie du bist was tust du hier fragte ich dich
ich weiss es nicht zog es hierher dich ganz so nicht
war es ich du glaubst es wohl nicht war es denn wirklich ich ja das glaube ich sagst du es mir nicht
du warst die lockte mich
dann küsse unter dem sternenzelt mich
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
6
Lyrik des Tages

Unverdrossen

Die Politik hat es heut schwer,
leidet an Öffentlichkeit sehr,
und ist die dann zu sehr verdrossen,
wird mancher Lümmel abgeschossen.
Jetzt ist der Wulff der Bösewicht,
der von den Medien Saures kriegt.
Kredit und Haus, VW und Renten,
der lässt sich sogar Urlaub schenken.
Der Bürger bleibt da Unverdrossen,
wird mit Kanonen auch geschossen
von Anonym, veröffentlicht am 14. Januar 2012
5
Lyrik des Tages

Dich

In der Wüste küsste ich dich,
gesehen habe ich dich nicht.
Deine Stimme gehört hatte ich,
deinem Lachen gelauscht ich habe.
Jeden Moment, denn zu lachen hattest du.
Blind bin ich
und jeden Moment wo nicht sehe ich dich
werde lieben ich dich.
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
9
Lyrik des Tages

Hass

Erfreut hast nur du mich
alle anderen stoßen mich um
und schrien, ich sei dumm
Egal wer ich bin,
Hauptsache sie hassen mich
was getan habe ich,
dass sie hassen mich?
Leider weiß ich es nicht
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
6
Lyrik des Tages

Liebe ich ihn...

Wenn ich liebe dich, hasst er mich
Wenn ich liebe ihn, magst du mich nicht
Aber liebe ich IHN, verabscheut ihr mich
Aber es ist ER, den ich liebe
Nicht ihr seid es und leid tut es mir
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
5
Lyrik des Tages

Perfektion

Claire de lune, Debussy
Mag es keiner verstehen, aber ich tu es
Das Lied das mir das Leben offenbart
Kein Höhepunkt ohne Untergang
Kein Leben ohne Licht
Jeder weiß es, doch keiner versteht es
Versinke darin und lass dich treiben
Lerne es zu verstehen
Die Perfektion
Perfektion ohne wenn und aber
von Anonym, veröffentlicht am 15. Januar 2012
4
Lyrik des Tages

Heute gibt es Regen

Am Morgen noch Sonne,
am Mittag vorbei.
Am Abend gibts Regen
aus Wolken wie Blei.
von Anonym, veröffentlicht am 12. Mai 2012
11
Lyrik des Tages

Brennende Seele

Wenn du in meine Augen siehst, die Pforten zu meiner Seele, wirst du den Feuersturm fühlen, der verschlingt erklärende Worte, brennt in meiner Kehle. Du wirst wissen, dass ich zu lange damit gespielt habe. Mit dem Feuer, mit dem Leben, einem Strudel aus roter Farbe. Bin zu Schutt und Asche zerfallen, meine verbrannten Hände strecken sich nach dir aus wie grausame Krallen.
von Anonym, veröffentlicht am 12. Mai 2012
3
Lyrik des Tages

Der Regen

Pfützen stehen auf allen Wegen,
die Erde triefend nass,
vom Himmel fällt der Regen
tränkt Blumen, Sträucher, Gras.

Kinder lassen Boote schwimmen,
Der Wind die Wolken schnell verweht,
schon hört man Vögel wider singen
Ein Regenbogen bunt am Himmel steht.
von Anonym, veröffentlicht am 20. August 2013
19
Lyrik des Tages

Heimliche Hintergedanken

Wie ich deine Augen liebe,
sie strahlen warm und hell,
wenn ich immer bei dir bliebe,
Wie die Zeit verflöge schnell.

Ich wünschte wir wären allein,
allein auf der Welt nur wir zwei,
meine Hoffnung ist viel zu klein.
Ach, wie wären wir froh und frei.

Wenn ich in deine Augen schaue,
ein flüchtiger Blick, nur ganz kurz,
Wenn du wüsstest was ich dir traue,
O nein das wäre mein Absturz.
von Anonym, veröffentlicht am 15. März 2014
9
Lyrik des Tages

Mord am See

Hochgeschreckt, aus dem Schlaf, fällst aus dem Bett, was hat dich aufgeweckt?
Ein Schrei, ein gellender, aus Alpträumen nachhallender, ein Mensch, der rief: Lasst mich los, lasst mich frei!
Bevor er versenkt wurde im abgelegenen See, an den Füßen Gewichte aus Blei.
Schlaftrunken, unbedacht, machst du das Licht an, jemand der dich auslacht...
von Anonym, veröffentlicht am 13. Mai 2012
4
Lyrik des Tages

Durch die Nacht

Ich rufe dich in der Nacht an,
um dir zu sagen, wie ich mich fühl.
Ich möchte dich durch die Nacht fahren,
die Hügel hinunter.

Ich erzähl dir etwas,
was du nicht hören willst.
Ich zeige dir, wo es dunkel ist,
aber habe keine Angst.
von Anonym, veröffentlicht am 2. September 2012
9
Lyrik des Tages

Ohne dich

Aus der Ferne leuchten schwach,
durch die Nebelabenddämmerung,
umgarnt vom Wasserwellenflutenkrach,
tanzen Lichter der Verzweifelung.

Sehnsucht tränt als salzger Bach,
rinnt zur übermächtgen Flut,
weinender Schrei im Sturmeskrach,
ertrinkt meine Seele, meine Glut.
von Anonym, veröffentlicht am 1. September 2013
10
Lyrik des Tages

Wind

Der Wind bestimmt über mein Leben. Mal tragend, mal ziehend. Rückenwind und Gegenwind. Mal schnell, mal still. Unbeständiger Begleiter durch tiefe Schluchten und steile Pfade. Und jetzt weht eine frische Brise in meine Nase, die zeigt mir den Wege.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
9
Lyrik des Tages

Ich und Ihr

Monster, die sich Menschen nennen, haben mich verletzt. Meine Vorstellung von der Welt total verhetzt. Ich frage mich, sind alle so? Trage die gleiche Hülle, aber kehrt man Inneres nach Außen, erkennt man, dass ich anders bin. Was ich denke, ist richtig, und ihr seid alle falsch. Gehe meinen Weg nun alleine, klinke mich aus, aus der Gesellschaft der Schweine!
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
14
Lyrik des Tages

Der Swagger

Swag.
Was meint das denn genau? Können wir das wissen?
Heißt das ich bin schlau? Ein mancher hat sich schon
daran die Zähne ausgebissen. Ein jeder hat es, doch
uns allen liegt es fern. Unbegründet ist es noch,
niemand verliert darüber einen Ton. Ist es die Art,
wie ich lebe?
Im Nehmen hart? Macht es mich aus, dass ich anderen immer gebe?
Was sie brauchen? Benötigen und schätzen? Wir erstellen davon ein Bild aus Fetzen,
Niemand kann es wissen, doch eines ist klar.
von Anonym, veröffentlicht am 11. Mai 2015
5
Lyrik des Tages

Fort

Aufgewühlt, seelisch kaputt. Lange nicht mehr ausgeruht, körperlich kaputt. Wo ist der Ort, an dem ich immer war, Frieden gefunden habe, wo die Sicht in die Zukunft war klar? Ich will zurück an diesen sicheren Ort, einfach fort, fort, fort von hier. Auf dass ich nimmermehr wiederkehr.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
12
Lyrik des Tages

Die virtuelle und reale Welt

Hallo mein Freund!
Ja, ich spreche mit dir. Und da du jetzt zuhörst, ein kurzes Wort von mir: Komm zurück aus der virtuellen Welt in die Realität, statt deine Zeit zu verdaddeln, mit gefakten Facebookfreunden zu quasseln, dein ganzes Leben im Voraus zu vermasseln.
Mein Rat: Geh nach draußen und schreite zur Tat!
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
10
Lyrik des Tages

Kausalkette

Meine traurigen Gedanken beschwören den Regen herauf und führen mich in noch tiefere Einsamkeit. Meine zornentbrannten, verzweifelten Gedanken können nur mehr Schmerzen verursachen, die irgendwann und irgendwie zu meinem Alltag werden. Meine innerer Tod hat den äußeren, körperlichen Tod zur Folge.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
4
Lyrik des Tages

Defintion Schule und Lehrer

Die Schule ist ein persönlichkeitsaufsaugender Strudel der Sinnlosigkeit.
Nimmt einem alle Freiheit.
Beendet die Kindheit.
Die Lehrer sind personifizierte Teufelshelfer, reinkarnierte Schaben, Zeiträuber, die sich an deinen Leiden laben.
von Anonym, veröffentlicht am 16. Mai 2012
14
Lyrik des Tages

Berlin

Angekommen im Moloch der Helden.
Junge Träume, bebende Hände.
Das Ziel ist das nahende Ende
Und Lobgesang aus allen Welten.

Heiterkeit im glitzernden Schein.
Verzerrte Gesichter, Menschen in Scharen.
Kaltes Silber durchbricht die Fanfaren.
Soll das schon alles gewesen sein?
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2015
10
Lyrik des Tages

societas

Wer sind wir morgen, wer heute? Keine Ahnung, ist ja auch egal.
Überschreiten wir Grenzen? Nein? Keine Ahnung, egal.
Was sind Grenzen? Was Grenzen sind. Sind das Grenzen? Ich weiß nicht.
Nichtig? Oder nicht? Vielleicht doch nicht. Oder? Keine Ahnung, ist ja auch egal.
Optionen stehen. Oder? Ich weiß nicht. Egal?
Können wir wählen? Können wir nicht. Was meinst du? Keine Ahnung.
Egal? Determiniert. Oder? Haben wir die Wahl? Fraglich.
Nicht? Doch. Warum? Ich sage Wissen. Frei. Nicht wie wir
von Anonym, veröffentlicht am 10. Mai 2016
9
Lyrik des Tages

Mein Schatten

Egal wohin mein Weg mich führt,
die Ehre stets auch ihm gebührt.
Ich darf vorstellen gestatten,
mein neuer Freund, der Schatten.
von Anonym, veröffentlicht am 31. Januar 2012
23
Lyrik des Tages

Masochist

Das Gift schenke ich mir selber ein und stürze es herunter. Mir der Schmerzen bewusst, die ich damit verursache. Aber reinen Wein gibt es bei mir nicht. Ein Leben voller Lügen, Hass und Bosheit ist mir geblieben. Und ich mache es wissentlich schlimmer, schlage immer in dieselbe Wunde, mit brutalen Hieben.
von Anonym, veröffentlicht am 16. Mai 2012
6